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Monika in Curaglia, Schweiz

Juli 2014

Monika beteiligte sich im Juli 2014 an einem Bergwaldprojekt in Curaglia in der Schweiz

„Ich habe viele Zusammenhänge in unserem Ökosystem besser verstanden.“

Name: Monika Hönig 
Alter:
30 Jahre
Wohnort:
Dornbirn


Warum warst du im Ausland?
Ich wollte in meinem Urlaub etwas Sinnvolles tun und da ich mich sehr für Berge und Wälder begeistere, entschied ich mich, eine Woche lang freiwillig an einem Bergwaldprojekt teilzunehmen. Dort habe ich unter Anleitung von Förstern, Waldarbeitern und Gruppenleitern mit den Händen so richtig zugepackt. Curaglia liegt im Val Medel im Kanton Graubünden, Schweiz. Dort spricht man Rätoromanisch. Von der Gemeinde Curaglia aus ging es in 90 Minuten Fußmarsch auf die Forsthütte Crap Stagias. Sie liegt 2000 Meter über dem Meeresspiegel; es gibt dort kein Warmwasser und keinen Strom. Von dort aus ging es jeden Tag zu Fuß oder im Auto zu bestimmten Einsatzorten.

Wie bist du auf das Projekt aufmerksam geworden?
Ich arbeite selbst im aha und bin durch einen Flyer auf das Bergwaldprojekt aufmerksam geworden. Das Bergwaldprojekt, gegründet 1987, ist eine gemeinnützige Stiftung mit Sitz in Trin im Kanton Graubünden. Es gibt an vielen Orten in der Schweiz Projekteinsätze, aber auch in Österreich und in Deutschland. Bei diesem Projekt waren Leute aus Deutschland, Österreich und der Schweiz dabei.

Was hast du vor Ort gemacht?
Wir hatten jeden Tag andere Aufgaben. Wir haben Wege gepflegt, Bäume gefällt, alte Lawinenverbauungen zersägt und neuen Lawinenschutz aufgebaut. Wir haben Bäume gepflanzt und Gatter aus Holz gebaut, um die jungen Pflanzen vor Wild und Lawinen zu schützen. Die Arbeiten fanden in enger Kooperation mit dem örtlichen Forstbetrieb statt. Unser freiwilliger Einsatz füllte eine wichtige Lücke in der Pflege des Waldes.

Wie sah es mit den ungefähren Kosten aus?
An- und Abfahrt und Krankenversicherung mussten die TeilnehmerInnen selbst bezahlen. Übernachtung und Verpflegung waren kostenlos. Es gab eine Köchin auf der Hütte, die uns rundum versorgt hat und mittags Suppe gekocht hat, die wir am Lagerfeuer erwärmt haben. So ist es eine günstige Möglichkeit, einen spannenden und aktiven Erholungsurlaub zu machen!

Hast du etwas verdient?
Nein.

Nützliche Internet- oder Kontakt-Adressen?
Bergwaldprojekte in der Schweiz: http://bergwaldprojekt.ch

Stiftung Bergwaldprojekt
Via Principala 49
CH-7014 Trin
T 0041 (0)81 650 40 40
F 0041 (0)81 650 40 49
info@bergwaldprojekt.org

Bergwaldprojekte vom Alpenverein Österreich: http://www.alpenverein.at/portal/berg-aktiv/freiwilligenarbeit/bergwaldprojekte/index.php

Bergwaldprojekte in Deutschland: http://www.bergwaldprojekt.de

Mehr Fotos von Curaglia auf
http://bergwaldprojekt.ch/de/media/fotos/2014/021/index.html

In wie weit hat dich deine Auslandserfahrung verändert?
Die Woche in den Bergen hat bei mir in vielerlei Hinsicht einen starken Eindruck hinterlassen. Zum einen war es spannend, Einblick in die Forstarbeit zu haben, die bei jedem Wind und Wetter im Freien stattfindet. Es hat außerordentlich viel Spaß gemacht, in einem Team von Freiwilligen aus verschiedenen Ländern eine Woche lang in der Natur zu leben, und dann auch noch so weit oben in den Bergen. Zum anderen war es eine körperliche Herausforderung, die mir sehr gut getan hat. Ich habe viele Zusammenhänge in unserem Ökosystem besser verstanden. Es ist für mich wichtiger geworden, Tiere und Pflanzen zu schützen und ich bin allgemein achtsamer in der Wahrnehmung unserer Umwelt geworden.


Noch Fragen?
Schreib Monika eine E-Mail: mo.hoenig@gmail.com

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