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Marika in Samara, Costa Rica

Juli bis August 2014

„Eigentlich leben wir alle im Überfluss.“

Name: Marika Rietzler
Alter: 18 Jahre
Wohnort: Au


Warum warst du im Ausland?
Ich wollte ins Ausland, um neue Erfahrungen zu sammeln, etwas Neues zu entdecken und vor allem, um mich persönlich weiter zu entwickeln. Für meine berufliche Zukunft war dieser Schritt, ein Sozialprojekt im Ausland zu machen, ebenso wichtig und förderlich als auch für meine eigene Welteinschätzung. Ebenso war es mir schon immer ein großes Anliegen, meine sozialen Kompetenzen weiterzuentwickeln und mich neuen Herausforderungen zu stellen. Aus diesen Gründen habe ich dieses Sozialprojekt in Costa Rica gemacht.

Wie bist du auf das Projekt aufmerksam geworden?
Ich habe in meiner ehemaligen Schule in Egg ein Plakat der Organisation „First Hand“ gesehen. Ich fand die Angebote der Organisation sehr interessant und habe deshalb zu Hause im Internet weiter recherchiert. Nach einigen Wochen stand dann fest, dass ich mich für ein Projekt an Volksschulen in Costa Rica bewerben werde.

Was hast du vor Ort gemacht?
Eigentlich war dieses Projekt als Volksschulprojekt ausgeschrieben. Da es an der Schule, an der ich eingeteilt war, aber auch einen Kindergarten gab, habe ich mich freiwillig für die Mithilfe im Kindergarten zur Verfügung gestellt.

Meine Aufgaben im Kindergarten waren eigentlich relativ einfach. Ich habe mit den Kindern gebastelt, gespielt, gemalt und manchmal habe ich ihnen auch typisch österreichische Dinge beigebracht. Nach dem regulären Kindergarten gab es anschließend auch immer Essen für die Kinder bei dem ich auch mithelfen durfte.

Hast du Insidertipps?
Als Insidertipp kann ich den Ort, indem ich gewohnt habe, angeben. Dort heißt es „Samara“, es liegt an der Pazifikküste und ist einfach wunderschön. Du hast viele Möglichkeiten. Du kannst z.B. die verschiedensten Strände erkunden (u.a. auch einen der schönsten Strände Costa Ricas – den Playa Barrigona), surfen, wandern, baden, shoppen und am Wochenende kann man auch direkt am Strand Party machen. Jedoch ist alles der Infrastruktur eines ehemaligen kleinen Fischerdorfes angepasst.

Wie sah es mit den ungefähren Kosten aus?
Das Projekt an sich hat für 4 Wochen rund 600,- gekostet (incl. Unterkunft und Verpflegung). Zusätzlich kommen noch die Flugkosten dazu. Diese sind je nachdem unterschiedlich, liegen aber meistens im Bereich von 600-1000,-.

Hast du etwas verdient?
Nein, ich habe nichts verdient.

Nützliche Internet- oder Kontakt-Adressen?
http://www.firsthand-costarica.com
https://www.facebook.com/pages/First-Hand-Volunteers/130928080275846

In wie weit hat dich deine Auslandserfahrung verändert?
Verändert hat meine Auslandserfahrung vor allem meinen Blick auf unsere Gesellschaft. Eigentlich leben wir alle im Überfluss. Wir haben alle große Häuser, Strom, Wasser und dennoch sind wir nicht glücklicher als die Leute in Costa Rica. Ich glaube, dass dieser ganze übermäßige Konsum unserer Gesellschaft, die Mentalität der Menschen verändert. In Costa Rica hilft jeder jedem und alle sind überall willkommen – bei uns kümmert sich fast jeder nur um sich selbst und ist nicht an den inneren Werten eines Menschen, sondern meistens nur an den äußeren, materiellen Dingen interessiert. Ich würde mir sehr wünschen, dass sich jeder Mensch einmal Gedanken über sein Verhalten in unserer mitteleuropäischen Gesellschaft macht und vielleicht lernt, dass weniger manchmal mehr ist.


Noch Fragen?
Schreib Marika eine E-Mail: marika.rietzler@hotmail.com

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