Benutzerspezifische Werkzeuge

Direkt zum Inhalt | Direkt zur Navigation

Schriftgröße Kleine Schrift Normale Schrift Große Schrift
Schließen
Sie sind hier:StartseiteEUROPAErfahrungsberichteLangzeiteinsätzeElena in Indien

Elena in Indien

August 2013 bis Februar 2014

„Das wichtigste in Indien sind Spontanität und viel Geduld!“

Name: Elena Milovanovic
Alter:
19 Jahre
Kommt aus:
Sulzberg


Warum warst du im Ausland?
Ich half als Freiwillige in der Pater Raja Foundation, wo ich 3 Monate im Daddy Home war, einem Heim für Waisen und arme Kinder sowie HIV-Infizierte, Alte Menschen und geistig beeinträchtigte Menschen und 2,5 Monate in der Pooja School, einer Schule für Kinder aus reichen Familien, durch dessen Schulgeld aber auch Kinder aus ärmeren Familien oder aus dem Daddy Home dort zur Schule gehen können. Mir war es wichtig, einen richtigen Einblick in ein armes Land wie Indien zu bekommen und die Menschen dort mit meiner Arbeit zu unterstützen.

Wie bist du auf das Projekt aufmerksam geworden?
Im Frühling 2012 sah ich in der Handelsakademie Bregenz, wo ich zur Schule ging, eine Präsentation von zwei ehemaligen Schülerinnen, die auch in Indien bei der Pater Raja Foundation als Freiwillige waren. Auch Pater Raja war dort und die Organisation hat mich gleich sehr angesprochen.

Was hast du vor Ort gemacht?
In der Pooja School haben wir Freiwillige den kleinen Kindern, die im Hostel der Schule wohnen, morgens beim Duschen und Anziehen geholfen, Deutsch, Computer und Schwimmen unterrichtet und dreimal täglich Essensausgabe gemacht. Im Daddy Home machten wir auch die Essensausgabe, wir halfen den Kindern bei ihren täglichen Pflichten (Zähneputzen, Duschen, Putzen und Aufräumen, …) oder unterhielten die ganz Kleinen, die noch nicht zur Schule gehen, mit Spielen. Auch die Korrespondenz machte einen wichtigen Teil unserer Arbeit aus. Wir schrieben Dankesbriefe an Spender aus Österreich und Deutschland. Vor Weihnachten schickten wir allen Spendern den aktuellen Flyer sowie Pateneltern ein Foto und einen Brief ihrer Patenkindern.

Hast du Insidertipps?
Das wichtigste in Indien sind Spontanität und viel Geduld! Man kann nie wissen, was der Tag mit sich bringt und in was man hineingeschmissen wird - genauso wenig, wie man sich auf Zeitangaben verlassen kann …

Wie sah es mit den ungefähren Kosten aus?
Es waren nur die Flugkosten von mir selbst zu bezahlen, für Unterkunft und Essen musste ich nichts bezahlen. Die Preise in Indien sind mit unseren Preisen verglichen sehr, sehr niedrig, deshalb braucht man für andere Sachen wie zum Beispiel Kleidung wirklich nicht viel Geld.

Hast du etwas verdient?
Nein. Die Arbeit dort war freiwillig und somit bekamen wir auch kein Geld dafür. Aber das was uns die Menschen dort zurückgaben war von größerem Wert, als es ein Taschengeld gewesen wäre J

Nützliche Internet- oder Kontakt-Adressen?
www.rajafoundation.org
Andere Kontakt-Adressen sind auf dieser Seite zu finden.

In wie weit hat dich deine Auslandserfahrung verändert?
Schon bevor ich nach Indien ging, war mir bewusst, wie gut es uns in Europa geht, wenn man es mit vielen Menschen in ärmeren Ländern vergleicht. Aber nachdem man wirklich gesehen hat, mit welchen Schicksalen Menschen zu kämpfen haben, nimmt man den Wohlstand hier viel bewusster wahr. Es ist sehr wichtig, auch dankbar für Kleinigkeiten zu sein. Ich glaube, dass es mir in Zukunft auch leichter fallen wird, Herausforderungen und Aufgaben ohne viel Zweifel anzugehen. Denn in Indien wurden wir nicht gefragt, ob wir etwas machen wollen oder nicht, wir taten es einfach. Man muss spontan und offen sein. Ich hoffe, dass mir das auch weiterhin gelingt.

Der Freiwilligeneinsatz in Indien war eine wichtige und wunderschöne Erfahrung für mich, die ich auch jedem Anderen sehr empfehlen kann.


Noch Fragen?
Schreib Elena eine E-Mail: elena.mi@gmx.at

Tipps & Downloads