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Julia in Punjab, Indien

März bis Juni 2012

„Ich habe professionell und persönlich viel dazugelernt!“

Name: Julia Felder            
Alter: 23 Jahre
Kommt aus: Hohenems

Warum warst du im Ausland?
Ich wollte meine im Studium erlernten Fähigkeiten in der Konflikttransformation und Friedensarbeit bei einer mir interessant und sinnvoll erscheinenden Organisation anbringen und testen.

Wie hast du das Projekt gefunden?
Über idealist.org

Was hast du vor Ort gemacht?
Ich habe als Experience Managerin gearbeitet, das heißt, andere Freiwillige und PraktikantInnen im Bereich Arbeit und Leben in Indien unterstützt und betreut. Dabei ging es auch um Vermittlung zwischen potentiellen Konfliktparteien, im praktischen Fall waren es dann die beiden „Chefs“ und die Freiwilligen und PraktikantInnen.
Zusätzlich habe ich ein 'Migrants Empowerment Program' eingeleitet, was nicht unbedingt so erfolgreich war, und bei einem 'After School Program' mitgearbeitet.

Hast du Insidertipps?
Wer an Punjab interessiert ist kann mich kontaktieren, es gibt allerdings eher weniger typische touristische Sehenswürdigkeiten.

Wie sah es mit den ungefähren Kosten aus?
Unterkunft und ein Teil des Essens, sowie arbeitsrelevante Reisekosten waren inkludiert. Der Beitrag der Organisation zum Essen wurde aber noch zu meiner Zeit für zukünftige Freiwillige gestrichen.

Hast du etwas verdient?
Nein.

Nützliche Internet- oder Kontaktadressen?
http://educareindia.blogspot.co.at/

In wie weit hat dich deine Auslandserfahrung verändert?
Meine Erfahrung als Experience Managerin war sehr spannend, ich habe professionell und persönlich viel dazugelernt und fand es sehr sinnvoll. Bezüglich der Arbeit der Organisation selbst bin ich (noch) mehr desillusioniert worden, wenn es um Entwicklungsarbeit geht. Mängel an Struktur und Ressourcen der Organisation und an Einsatz der Chefs führten zum Teil zu respektlosen Projekt-Experimenten mit bedürftigen Personen.
Die Kultur und Leute haben mich viel gelehrt, speziell Leute die mit sehr wenig ein sehr erfülltes Leben führen. Die eigene Perspektive verändert sich notwendigerweise, wenn man als weibliche Reisende in Nordindien immer wieder vor neue, sehr fremde Herausforderungen gestellt wird.




Noch Fragen?
Schreib Julia eine E-Mail: ideologie@gmx.at

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