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Sophie in Joucas, Frankreich

Juni bis September 2012

„Wir sind viel selbstständiger geworden“

Name: Sophie Hotz            
Alter: 17 Jahre
Kommt aus: Götzis



Warum warst du im Ausland?
Ich habe mein Pflichtpraktikum von der Schule aus (HLW Rankweil) gemacht. Da die meisten an unserer Schule ihr Praktikum bisher auch schon im Ausland absolviert haben und fast nur positive Erfahrungen damit gemacht haben, wollte ich diese Chance nicht verpassen. Ich war mit drei Freundinnen in Frankreich und wir haben uns fürs Ausland entschieden, weil wir uns dachten, dass es uns vor allem sprachlich sehr weiterbringen wird.

Wie hast du die Praktikumstelle gefunden?
Durch die Schule. Bei uns wird das Auslandsprojekt gefördert und somit wird es allen, die ins Ausland gehen und ihr Praktikum machen wollen, ermöglicht daran teilzunehmen.

Was hast du vor Ort gemacht?
Wir haben in einem Hotel gearbeitet und waren in verschiedenen Bereichen jeweils eine bestimmte Zeit  lang eingeteilt. Ich habe 4 Wochen in der Küche und in der Patisserie gearbeitet, was mir sehr gut gefallen hat, und anschließend  9 Wochen in der Etage – in den Zimmern, als Zimmermädchen und in der Wäscherei des Hotels. Ich habe aber auch einen Einblick in die Arbeit an der Rezeption und im Service bekommen.
In der Freizeit sind wir mit Mitarbeitern, die für uns schon bald wie eine kleine „Familie“ wurden, an einen See gefahren, einkaufen gegangen, ab und zu nach Avignon zum Shoppen gefahren oder haben einfach zusammen einen DVD-Abend mit Crêpes gemacht – oder wir haben abends noch eine Bar aufgesucht.


Hast du Insidertipps?
Eigentlich nicht viele, da wir in einem sehr (!) abgelegenen Ort gearbeitet und auch gewohnt haben, und es dort weder öffentliche Verkehrsmittel noch Sehenswürdigkeiten gegeben hat.
Im Umkreis befindet sich Avignon, eine sehr schöne Stadt mit viel Kultur, aber auch sehr vielen Einkaufs- und Ausgehmöglichkeiten.
In L’Isle-sur-la-Sorgue, ein kleines  und romantisches Städtchen zwischen Avignon und Gordes/Joucas, gibt es ein sehr beliebtes Eiscafé mit den absolut besten und größten Eisbechern weit und breit – „Isabella“.
Wenn man ein Auto hat, dann kommt man auch bequem zu einem der Badeseen in der Umgebung – aber mit mind. 30 Minuten Autofahrt muss man schon rechnen…

Wie sah es mit den ungefähren Kosten aus?
Das Zugticket hin und retour kostete ca. 300,- EUR, dazu kommen noch die Kosten für Haushalts- und Frühstücksausgaben im Supermarkt. Mittags und abends konnten wir im Hotel mit dem Personal essen. Frühstück mussten wir uns selbst machen, wir waren in einem Personalhaus mit ungefähr 20 anderen Mitarbeitern untergebracht.


Hast du etwas verdient?
Ja.

In wie weit hat dich deine Auslandserfahrung verändert?
Die Sprachkenntnisse in Französisch haben sich bei uns allen sehr verbessert und wir sind auch viel selbstständiger geworden. Ich habe die kleinen Dinge von zuhause und aus dem Ländle zu schätzen gelernt, zum Beispiel – auf die Idee würde man nie kommen, wenn man es nicht selbst erlebt – ein sauberes Bad und ein eigenes Zimmer und eigenes Bett, das Essen natürlich, aber auch genug Steckdosen im Raum oder keine Ameisen überall im Zimmer, oder wenn einfach nur ein Handtuch beim Waschbecken hängt, um sich die Hände abzutrocknen.



Noch Fragen?

Schreib Sophie eine E-Mail: sophie.hotz@hotmail.com

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