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Raphael in Kampot, Kambodscha

November 2012 bis November 2013

„Mit viel Kreativität und Eigeninitiative kann man in so einem Projekt sehr viel erreichen.“

Name: Raphael Böckle
Alter: 23 Jahre
Wohnort: Dornbirn


Warum warst du im Ausland?
Ich habe in Kambodscha im Kinderdorf „Tani - Perspektiven für Kinder in Kambodscha“ meinen Auslandsdienst gemacht. Dieser Auslandsdienst gilt als Zivildienstersatz und dauert 1 Jahr.
Schon seit meiner Musterung war für mich klar, dass ich meinen Zivildienst im Ausland machen möchte.

Wie bist du auf das Projekt aufmerksam geworden?
Bevor ich nach Kambodscha ging, war ich drei Jahre als Pfadfinderleiter bei der Pfadfindergruppe Rankweil tätig. Ein Mitleiter von mir machte mich auf das Projekt aufmerksam.
Nach einem Vorstellungsgespräch bei Johannes Thurnher (vom Verein „Tani - Perspektiven für Kinder in Kambodscha“) war für mich klar, dass ich ins Kinderdorf nach Kambodscha gehen möchte und dort meinen Zivildienst machen möchte.

Was hast du vor Ort gemacht?
Meine Aufgaben im Kinderdorf waren sehr vielfältig, was die Arbeit vor Ort noch viel interessanter gemacht hat.
Meine Hauptaufgaben waren die Unterstützung des Leiters vor Ort, sozusagen das Bindeglied zwischen Kambodscha und Österreich sowie die Freizeitgestaltung für die Kinder, was auch Kurse (Elektronik- und Elektroworkshop) beinhaltete.
Eine weitere Aufgabe war es die Paten zu betreuen; das heißt mit den Kindern Briefe schreiben, Zeichnungen machen etc.
Mit viel Kreativität und Eigeninitiative kann man in so einem Projekt sehr viel erreichen.

Hast du Insidertipps?
In Kambodscha kann man eigentlich fast überall günstig übernachten. Man findet fast überall billige Guest Houses, die sehr gut sind. Die meisten Guest Houses haben auch super Küchen!
Das einzige Transportmittel ist der Bus. Mit diesen Bussen (z.B. von Sorya Transport) kommt man fast überall hin – auch nach Laos, Vietnam und Thailand.
Ein Must-See in Kambodscha ist natürlich Angkor Wat: die ehemalige Hauptstadt des Khmer Reichs. Diese alten Tempel mitten im Dschungel sind einfach beeindruckend und schön.
Natürlich gibt es in Kambodscha auch richtige Traumstrände – es empfiehlt sich sehr auf eine einsame Insel zu fahren und dort zu entspannen. Auch Orte wie Kep haben einen sehr besonderen Charme.

Wie sah es mit den ungefähren Kosten aus?
Da ich durch den Zivildienst nach Kambodscha kam, waren Flug, Impfungen und Versicherungen bezahlt; gewohnt und gegessen habe ich im Kinderdorf.
Das Reisen in Kambodscha und seinen Nachbarländern ist sehr preiswert.

Hast du etwas verdient?
Die Entsendeorganisation (Pfarre Frastanz) zahlt ein kleines Taschengeld.

Nützliche Internet- oder Kontakt-Adressen?
www.tani.at
www.meinauslandsdienst.at

In wie weit hat dich deine Auslandserfahrung verändert?
Man lernt eine komplett andere Kultur und Sprache (Khmer) kennen, dadurch erweitert man seinen eigenen Horizont sehr.
Da das Kinderdorf auf dem Land komplett umgeben von Reisfeldern ist, lernt man das einfache Leben kennen und schätzen.


Noch Fragen?
Schreib Raphael eine E-Mail: boeckle.raphael@gmx.at

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