Benutzerspezifische Werkzeuge

Direkt zum Inhalt | Direkt zur Navigation

Schriftgröße Kleine Schrift Normale Schrift Große Schrift
Schließen
Sie sind hier:StartseiteBILDUNGBrückenangeboteGap Year

Gap Year

Was kann man nach der Lehre oder Matura machen, um die Pläne für die Zukunft zu konkretisieren.

Viele entscheiden sich bewusst für ein Jahr Auszeit, um Erfahrungen im Ausland zu sammeln und/oder die Pläne für die Zukunft zu konkretisieren – ein sogenanntes „Gap Year“. Oder man wählt ein Orientierungsjahr nach der Matura.

Das Salem Kolleg in Überlingen (Deutschland) bereitet Maturanten innerhalb eines Orientierungsjahres in drei Trimestern auf ihre akademische und berufliche Zukunft vor. Im Studium Generale geben qualifizierte Dozenten Einblicke in die Natur-, Geistes- und Gesellschaftswissenschaften und führen in die interdisziplinäre Arbeitsmethoden ein. Der Studienalltag wird in Vorlesungen an der Universität und Hochschule Konstanz greifbar. Das Angebot wird durch Blockseminare zu verschiedenen Themen sowie Kurse im Bereich Theater, Musik, Sprachen und Sport ergänzt und beinhaltet auch eine Forschungsreise im Rahmen des wissenschaftlichen Projektes „Soziale Wirklichkeit Europa“.

Auslandserfahrungen sammeln

Egal ob Freiwilligenarbeit, Sprachreise oder Aupair. Viele junge Erwachsene wollen Erfahrungen im Ausland sammeln und sich dabei auch entscheiden, was sie in Zukunft machen wollen.


Für wen geeignet?

Es braucht schon ein gewisses Mass an Selbstständigkeit und auch Aufgeschlossenheit gegenüber alternativen Lebensweisen. Und man sollte kein Problem damit haben, wenn in Sachen Hygiene oder Pünktlichkeit andere Standards gelten als hierzulande. Nicht jede Form von Auslandsaufenthalt ist für jeden Menschen geeignet. Beim Wwoofen ist man sehr auf sich alleine gestellt, während bei Aupair und beim Europäischen Freiwilligendienst Mentoren als Unterstützer vor Ort sind. Da sollte man schon im Vorfeld überlegen, was am besten für einen passt. Eine Möglichkeit, einen Auslandsaufenthalt für wenige Wochen „auszuprobieren“ bieten Workcamps.


Gemeinsam mit Freunden

Natürlich kann man auch gemeinsam mit Freunden ein „Gap Year“ planen. Das hat Vorteile, aber auch Nachteile. Man spricht dann sicher weniger in der fremden Sprache und hat wahrscheinlich auch weniger Kontakt mit neuen Leuten.

Europäischer Freiwilligendienst
Möglich ist dieses Angebot für junge Menschen im Alter von 17 bis 30 Jahren, man hilft dabei für ein halbes Jahr oder Jahr bei Projekten im sozialen, kulturellen oder ökonomischen Bereich mit. Ein Teil der Reisekosten wird von der EU übernommen, ausserdem erhält man ein monatliches Taschengeld sowie Unterkunft und Verpflegung. Und es gibt auch Unterstützung, was das Erlernen der fremden Sprache angeht. Man kann daher auch in ein Land gehen, dessen Sprache man noch kaum spricht.

  • Bewerbung: Vorlaufzeit mindestens 6 Monate

 

Freiwilligenarbeit (Wwoof oder HelpX)
Beim Wwoofen ist man als Helfer (etwa im Garten, Haushalt oder Wald) auf Bio-Bauernhöfen in aller Welt zu Gast und erhält dafür Verpflegung und Unterkunft. Menschen die sich für die ökologische Landwirtschaft interessieren, können sich damit einen guten Einblick verschaffen.

Jedes Land hat seine eigene Wwoof-Organisation. Man meldet sich dort an, erhält dann Zugriff auf die Liste der Gastgeber im Land und vereinbart sich mit dem Gastgeber individuell einen Aufenthalt. Genau nachfragen, welche Form der Mithilfe gefragt ist und sich überlegen, ob das für einen passt. Das ist von Gastgeber zu Gastgeber nämlich sehr unterschiedlich. Und das Ganze basiert auf Freiwilligkeit, das heisst sowohl Gastgeber als auch Helfer können den Aufenthalt jederzeit abbrechen.


Ähnlich wie Wwoof funktioniert HelpX, wobei hier neben der Bauernhöfen auch Zimmervermieter, Familien mit Kindern etc. als Gastgeber auftreten.

www.wwoof.at oder www.helpx.net

 

Aupair
Wenn man als Aupair (Kinderbetreuer im Ausland) tätig sein will, braucht man dazu meist eine Agentur als Vermittler. Die Kosten dafür unterscheiden sich von Agentur zu Agentur, ein genauer Vergleich lohnt sich.

Weitere Angebote
Möglich ist ein „Gap Year“ auch in Form von Sprachreisen, über CouchurfingAirbnbWork & Travel, etc.


Auch während der Ausbildung Auslandserfahrung sammeln
Für all jene, die sich bereits in einer Ausbildung befinden, gibt es über Auslandssemester die Chance, fremde Länder und Sprachen kennen zu lernen.

 

Stand: Oktober 2017

EU Programm

Erasmus+ JUGEND IN AKTION

aha Hits
  1. aha WhatsApp Newsflash
  2. aha Youthletter
  3. Ferienjobbörse
  4. Mitmachen beim aha.info.team
  5. Erfahrungsberichte