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Berufsmaturität mit Berufslehre und Berufsmittelschule

Die Berufsmaturität eröffnet Jugendlichen neue Möglichkeiten. Sie verbindet eine berufliche Grundbildung mit erweiterter Allgemeinbildung. Berufsmaturandinnen und -maturanden verfügen dadurch über eine doppelte Qualifikation: Sie haben einen Beruf und können sich auf dem Arbeitsmarkt präsentieren.

Die Berufsmaturität wird von rund 200 Schulen in Liechtenstein und der Schweiz angeboten (Berufsmittelschulen, Handelsmittelschulen, Lehrwerkstätten und einzelnen Privatschulen). Dabei werden fünf Berufsmatura-Typen unterschieden: kaufmännische, technische, gestalterische, naturwissenschaftliche sowie gesundheitliche und soziale Matura. Für Liechtensteiner am Interessantesten sind die Berufsmittelschule Liechtenstein und das Berufsbildungszentrum Buchs:

Berufsmittelschule Liechtenstein BMS
Marianumstrasse 45, 9490 Vaduz
Tel. +423 236 06 03
eMail: info@berufsmittelschule.li

Nebenberufliche Abendschule in allen Berufsmatura-Typen möglich. Bei der Tages-BMS kann man zwischen Technik und Wirtschaft wählen. Im Vergleich zur Schweiz: Kein Französisch, aber mehr Mathematik. Sehr praktisch orientiert.


Berufsbildungszentrum Buchs (bzb)
Hanflandstrasse 17, 9471 Buchs
Tel. +41 58 228 22 22
eMail: grundbildung@bzbuchs.ch

 

Die Berufsmaturität kann grunsätzlich auf verschiedenen Wegen erworben werden:

  • parallel zur Lehre  an einer Berufsmittelschule, an einer Handelsmittelschule oder in einer Lehrwerkstätte. Die Berufsmittelschule beginnt mit dem ersten Lehrjahr und dauert so lange wie die Lehre. Die gesamte wöchentliche Unterrichtszeit für Berufsmittelschüler/-innen beträgt inklusive Pflichtunterricht zwei Tage pro Woche. Die bestandene Lehrabschlussprüfung und die Abschlussprüfung der Berufsmittelschule führen zur Berufsmaturität.
  • nach einer abgeschlossenen beruflichen Grundbildung als Vollzeitlehrgang oder berufsbegleitend als "Teilzeitlehrgang".

 


Zulassung mit BM an Hochschulen und Universitäten

Die Zulassungsbedingungen zu Hochschulen und Universitäten varrieren je nachdem, ob die BMS in Liechtenstein oder der Schweiz absolviert wurde.


Mit Liechtensteiner Berurfsmatura

  • Nach Abschluss der BMS in Liechtenstein kann die Universität Liechtenstein ohne Aufnahmeprüfung besucht werden
  • Für die Bewerbung bei Firmen in Liechtenstein ist die Liechtensteiner und Schweizer BM gleichwertig
  • Die liechtensteinische Berufsmatura berechtigt zum Studium an allen Fachhochschulen, Hochschulen und Universitäten in Liechtenstein und Österreich sowie an allen Fachhochschulen in der Schweiz.
  • Der Zugang zu den Schweizer Universitäten ist nur mit der gymnasialen Matura möglich, welche als Zweitwegmatura nachgeholt werden kann. Für AbsolventInnen der Berufsmatura dauert der Weg zur gymnasialen Matura mindestens vier Semester.



Mit Schweizer Berufsmatura

  • Nach Abschluss der BMS in der Schweiz braucht es für den Zugang zur Universität Liechtenstein eine "Passerellenprüfung".
  • Für die Bewerbung bei Firmen in Liechtenstein ist die Liechtensteiner und Schweizer BM gleichwertig.
  • Die Schweizer Berufsmatura berechtigt zum Studium an Fachhochschulen in der Schweiz.
  • Der Zugang zu Österreicher und Schweizer Universitäten ist nur mit der gymnasialen Matura möglich, welche als Zweitwegmatur nachgeholt werden kann. Für Absolvent/innen der Berufsmatura dauert der Weg zur gymnasialen Matura mindestens vier Semester.

 

 

Stand: Oktober 2017