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Wie uns die Krise positiv beeinflussen kann


aha-Jugendreporterin Simone erklärt in ihrem Artikel, wie und warum die Corona Krise auch einen positiven Einfluss auf unser Leben haben kann.
 

aha-Reporterin Simone Quaderer
aha@aha.li

 

Es ist die Schlagzeile in jeder Zeitung, das Hauptthema in allen Nachrichten und fast die ganze Welt ist in Quarantäne: Das Corona-Virus stellt unseren Alltag momentan ganz schön auf den Kopf. Doch die Krise hat nicht nur ihre schlechten Seiten, wie so oft beschrieben in den oben genannten Medien. Was aber kann den gut sein in Zeiten einer Epidemie, von Home Office und «Social Distancing»? Diese Zeit kann sehr gut zum Entschleunigen genutzt werden und um sich selbst einmal von einer ganz neuen Seite kennenzulernen.

Neue Dinge ausprobieren

Die Krise ist die perfekte Möglichkeit, um etwas Neues auszuprobieren. Wenn man nicht gerade Home Office betreibt oder für die Schule arbeiten muss, bietet diese Zeit der Quarantäne und des «Social Distancing» Raum für Kreativität und ein neues Hobby. Womöglich gab es schon immer etwas, dass man einmal ausprobieren wollte, aber einfach nie die Zeit gefunden hat, um es dann auch wirklich zu tun. Nutze die Chance und probiere etwas Neues aus!
Inspirationen zu kreativen sowie sportlichen Aktivitäten findest du hier:

Kreative Aktivitäten:

  • Malen/Zeichnen
  • Nähen/Häkeln
  • Selbst Schmuck herstellen
  • Kleidung flicken/verzieren
  • Eine neue Sprache lernen
  • Fotoalben erstellen
  • Fotografieren

Sportliche Aktivitäten:

  • Radfahren
  • Roller skaten
  • Skateboard fahren
  • Seil springen
  • Jonglieren
  • Home Workouts (Yoga, Fitness, …)
  •  

aha auf Instagram: Weitere Inspirationen findest du auch auf unserer Instagram-Seite wo wir jeden Tag einen neuen Tipp unter #stayathomechallenge posten! (@aha_liechtenstein)

 

Zeit zur Selbstreflexion

Es mag ein wenig langweilig klingen im ersten Moment, doch diese Krise kann auch positiv dafür genutzt werden, um sich selbst einmal zu beleuchten und Dinge zu überdenken. In der Schule oder bei der Arbeit hat man oft Stress und muss an viele Sachen gleichzeitig denken. Da man nun mehr oder weniger auf sich selbst gestellt ist und die meiste Zeit Zuhause verbringt, findet man sicherlich einmal Zeit, um in sich zu gehen und zu überlegen, was einem denn wirklich wichtig ist im Leben. Dies kann in verschiedenste Richtungen gehen und wirkt entschleunigend. Dabei kommen einem vielleicht wichtige Menschen in den Sinn, mit denen man schon lange nicht mehr geredet hat und die man nach der Corona Krise besuchen könnte oder einfach einmal bei ihnen anruft. Bei dieser Gelegenheit werden vielleicht auch soziale Interaktionen überdenkt, die einem womöglich nicht immer guttun oder welche, für die man nicht so viel Zeit investieren sollte.
In einer Zeit, in der alles immer schneller wird und in der man Entscheidungen auch oft zu voreilig fällt, tut es ausserdem auch einmal gut, seine eigenen Ziele und bereits getroffene Entscheidungen zu überdenken. Obwohl das Wort Selbstreflexion irgendwie schon das Wort Verbesserung in sich trägt, geht es dabei nicht nur darum Schlechtes zu verbessern. Wichtig ist auch, dass man Positives wahrnimmt und dankbar ist. Das Wort «dankbar» ist auch ein gutes Stichwort für die Selbstreflexion, denn in der Quarantäne schätzt man das alltägliche Leben umso mehr.

Die Corona Krise kann sich also positiv auf Körper und Geist und unsere Einstellung zu uns und anderen auswirken, sofern wir dies zulassen und offen für Neues sind. Wäre es nicht schön, wenn wir nach dieser Krise sagen könnten, dass wir auch etwas gelernt haben?

 

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