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Sie sind hier:StartseiteEUROPAEU-Programm Erasmus+ JUGEND IN AKTIONEuropäischer Freiwilligendienst (EFD)ErfahrungsberichteAlexandra Schürz in Liechtenstein

Alexandra Schürz in Liechtenstein

Alexandra verbrachte 10 Monate in Liechtenstein als EFD-lerin. Folgend das Interview mit ihr.

Was war deine Hauptmotivation, einen Europäischen Freiwilligendienst (EFD) zu machen?

Nach meiner Matura war ich mir ziemlich sicher, dass ich später im Sozialbereich arbeiten möchte. Mein Freiwilligendienst in der Jugendwohngruppe in Vaduz war für mich optimal, um erste Erfahrungen im Sozialbereich zu sammeln und um mehr Selbstständigkeit zu erlangen. Und das ausserhalb meiner Komfortzone.

Liechtenstein

Weshalb hast du dir Liechtenstein ausgesucht?

Zum einen waren es die Berge und die Landschaften, die mich schon immer an Liechtenstein fasziniert haben. Zum anderen war ich auf Anhieb von dem tollen Projekt begeistert. Obwohl beim EFD keine Sprachkenntnisse vorausgesetzt werden, denke ich, dass mir gerade bei der Arbeit mit den Jugendlichen die deutsche Muttersprache zugutegekommen ist.

 

Hattest du vor der Abreise Bedenken/Unsicherheiten? Falls ja, welche?

Natürlich habe ich mir viele Gedanken über die kommenden 10 Monate gemacht. Wirkliche Bedenken hatte ich aber keine. Ein bisschen Nervosität gehört wohl zu jedem Neubeginn.

 

Welche Aufgaben hattest du bei deiner Aufnahmeorganisation?

Ich durfte den Tagesablauf in der Jugendwohngruppe aktiv mitgestalten. Zu meinen Aufgaben zählten unter anderem auch der tägliche Einkauf, das gemeinsame Zubereiten von Mahlzeiten, das Planen von Freizeitaktivitäten, die Begleitung von Jugendlichen in der Tagesstruktur und die Hausaufgabenbetreuung. Ich durfte an den wöchentlichen Teamsitzungen teilnehmen, den systemischen Beratungsansatz sowie die Bezugspersonenarbeit kennenlernen. Ausserdem hatte ich die Möglichkeit alle Einrichtungen des Vereins für betreutes Wohnen zu besuchen. Am Ende meines Freiwilligendienstes habe ich ein kleines Projekt organisiert.

 

Welchen Kontakt hattest du zu anderen EFD-lern? Aus welchen Ländern kamen sie?

Ich empfand es als nicht gerade einfach mit Liechtensteiner Jugendlichen in Kontakt zu kommen. Deshalb war ich sehr froh, dass vom „AHA“ Ausflüge organisiert wurden und ich die Möglichkeit hatte die Freiwilligen aus Vorarlberg kennenzulernen. Meine Freizeit verbrachte ich hauptsächlich mit den EFD-lern aus Estland, Moldawien, Dänemark, Schweden, Rumänien, Portugal und Griechenland. Ich denke heute noch oft an die lustigen Momente mit ihnen zurück.

 

Was hat dir am meisten Eindruck gemacht / dir am besten gefallen?

Das ist schwierig zu beantworten. Für mich gab es in den 10 Monaten viele Highlights. Am schönsten empfand ich wohl ein Teil der  EFD Gemeinschaft zu sein. Es entstanden viele gute  Freundschaften mit anderen Freiwilligen und wir hatten die Möglichkeit, verschiedene Kulturen näher kennenzulernen.

 

Welchen Rat gibst du Leuten, die sich für einen Freiwilligendienst entscheiden?

Nützt diese tolle Möglichkeit um mit neuen Menschen und Kulturen in Kontakt zu kommen.  Man sollte keine zu hohen Erwartungen haben und versuchen das Beste aus der EFD-Zeit rauszuholen.