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Nils auf Sprachreise in England und Frankreich

"Ich bin viel weltoffener geworden" Nils Lenherr reiste mit 16 Jahren für 10 Monate nach England und 3 Monate nach Frankreich.

Was war deine Motivation, um eine Sprache in einem fremden Land zu lernen?

Nach dem Ausstieg aus dem Liechtensteinischen Gymnasium, waren mir zwei Dinge klar: Ich wollte momentan keine weiterführende Schule besuchen und ich wollte unbedingt mein Traumland England besser kennenlernen. Deshalb entschied ich mich für ein Zwischenjahr. Ich habe zuerst 10 Monate in England verbracht und danach 3 Monate Frankreich bzw. Nizza erkundet.

Wie hast du deinen Sprachaufenthalt organisiert?

Mir kam zu Ohren, dass der Lehrer Martin Matt in meiner Schule, das Liechtensteinische Gymnasium, Sprachaufenthalte in England organisierte. Deshalb besprach ich mich mit ihm und er empfahl mir eine Schule in Norwich, von der ich begeistert war. Den Rest regelte ich mit Hilfe meiner Mutter selbst. Meinen Aufenthalt in Frankreich plante ich mit der Organisation Inter Lingua. Sie wurde mir vom Gymnasium empfohlen, da es die Organisation von Daniel Jäggi, einem ehemaligen Lehrer am Gymnasium, ist. Hier überliess ich alles der Organisation, was natürlich um einiges leichter war.

Hast du finanzielle Unterstützung bekommen?

Das Erhalten eines Stipendiums hängt vom Lohnniveau der Eltern ab. In meinem Fall wurde das nicht in Betracht gezogen.

Hast du in einer Gastfamilie oder in einem Studentenheim gewohnt?

Ich habe bei beiden Sprachaufenthalten in einer Gastfamilie gewohnt, da mir der direkte Kontakt zu einer waschechten, englischen Familie sehr wichtig war. Ich wollte die Kultur direkt erleben. Ausserdem wohnen meistens zwei bis drei Studenten in einer Gastfamilie, so kann man auch in einer Gastfamilie schnell und einfach die ersten Kontakte schliessen.

Auf welche Schwierigkeiten bist du gestossen?

Anfangs war es natürlich eine grosse Herausforderung für mich, als 16-Jähriger, erstmals von zu Hause weg, alleine in einem völlig fremden Land zurechtzukommen. Das englische Volk ist aber sehr offen und hat mir geholfen, mich zu integrieren. In Frankreich gab es leider sehr viele Deutschsprachige. So war es etwas schwerer mein Sprachniveau zu verbessern.

Wenn du heute zurückblickst, was haben dir die Auslandsaufenthalte persönlich gebracht?

Ich bin viel weltoffener geworden, da ich zwei neue Kulturen kennengelernt habe. Auch meine Selbstständigkeit hat sich entwickelt. Nun fällt es mir auch sehr leicht, mit fremden Leuten in einer anderen Sprache zu kommunizieren. Ich bin viel selbstbewusster geworden.

Welche Tipps kannst du Jugendlichen geben, die einen ähnlichen Sprachaufenthalt planen?

Um die eigenen Sprachkenntnisse zu verbessern ist es von Nützlichkeit, nur mit Einheimischen Kontakt zu haben. Man sollte sich viel unter die Leute mischen und sich mit ihnen unterhalten. Vor allem in Pubs findet man gesprächige und lustige Menschen.