Benutzerspezifische Werkzeuge

Direkt zum Inhalt | Direkt zur Navigation

Schriftgröße Kleine Schrift Normale Schrift Große Schrift
Schließen
Sie sind hier:StartseiteLEBEN A-ZWohlbefindenBehandlung und Vorbeugung von psychischen Erkrankungen

Behandlung und Vorbeugung von psychischen Erkrankungen

Viele psychische Erkrankungen sind heute gut behandelbar und betreffen viele Menschen nur einmal im Leben.

Je nach Schweregrad der Erkrankung kommen verschiedene Methoden zur Behandlung in Frage. Im Allgemeinen werden eine psychologische Betreuung und Medikamente empfohlen. Beides sind effektive Mittel, die zu einer Verbesserung beitragen. Jeder muss jedoch selbst für sich herausfinden, welche Methoden für ihn akzeptabel und ihn auf seiner Genesung behilflich sind.

Durch den eigenen Leidensdruck bzw. durch den Leidensdruck der Umgebung kommt es im schlimmsten Fall zur Einlieferung in eine Psychiatrie. In den Psychiatrien werden zuerst die Symptome durch Medikamente behandelt. Psychotherapie bzw. persönlichkeitsfördernde Therapien wären dringend notwendig, sind aber noch die Ausnahme.

 

In dieser Liste findest du die gängigsten Behandlungsmethoden.

Mit Unterstützung von Fachkräften:

  • Psychologische Beratung und Psychotherapie bzw. Hilfe anfordern durch eine ausgebildete Fachkraft. Auch Heilpraktiker wie Mentaltrainer,  Kinesiologen oder ähnliche Fachkräfte können dir weiterhelfen. Beachte dabei jedoch, dass du die Sitzungen mit dem Experten/in als angenehm empfinden solltest. Falls nicht, empfehlen wir  dir nach jemand anderem zu suchen.
  • Medikamente bzw. Psychopharmaka.
  • Homöopathie kann ebenfalls ein bewährtes Mittel sein.
  • Bewältigungsstrategien erarbeiten: Früherkennung der Symptome, Umgang mit der erneuten Krise, frühzeitiges Kontaktieren einer Fachperson
  • Selbsthilfegruppen: können sehr hilfreich sein da man durch diese andere Perspektiven kennenlernt und lernt über seine Krankheit offen und ehrlich zu sprechen.
  • Spezifische Vergangenheitsbewältigung mit Hilfe von Fachkräften: Vergebungszeremonien, Meditationen, Hypnose etc. Oft liegt der Grund von Depressionen und anderen psychischen Erkrankungen an einem Trauma bzw. seelischen Verletzung im Kindesalter oder später im Leben.
  • Mit Hilfe eines Sozialarbeiters oder Psychologen: Die gesamte Lebenssituation der betroffenen Person anschauen: Tagesablauf, Arbeitssituation (evt. einen entsprechenden Arbeitsplatz finden, rechtlichen Seiten, Vereinbarkeit mit der persönlichen Situation, usw.), finanzielle Situation (Krankenkasse, Pensionskasse, IV, usw.), die familiäre Situation.

Was du selber machen kannst:

  • Psychoedukation bzw. Recherche über psychische Erkrankungen und psychische Gesundheit. Beigemerkt gibt es viele, hilfreiche Selbsthilfebücher über das Thema.
  • Selbsthilfe durch Selbstfindung und einen starken Willen. Also durch das Erkennen bzw. Formulieren deiner Ziele, Stärken und Schwächen. Gezielte Stärkung deines Selbstvertrauens und des Selbstwerts durch Zielsetzungen, Zielverfolgung und Förderung der Stärken.
  • Arbeite mit dem Vorsorge- und Selbsthilfebogen des Vereins "Omnibus".
  • Körperliche Betätigung wirkt durch die Ausschüttung von Glückshormonen positiv auf unsere Psyche. Zudem trägt Sport zu einem gesunden Körper und Lebensstil bei. Yoga bzw. Asanas-Übungen gelten als besonders effektiv, da sie Körper und Geist vereinen. Ist der Körper gesund, fühlt sich auch unsere Psyche gesünder. Umgekehrt gilt das gleiche.
  • Nüchtern sein. Umso mehr Drogen du konsumierst, desto anfälliger bist du auf psychische Erkrankungen. Dass heisst - Je weniger Drogen du nimmst, desto schneller wird sich deine Psyche erholen und sich auf die Realität richten können. Auch dein Körper wird dir dankbar sein.
  • Eine gesunde Ernährung wirkt sich ebenfalls positiv auf deine Psyche aus. Wenn du bei diesem Thema unsicher bist kannst du dich auch mit einem Arzt oder Ernährungsberater in Verbindung setzen.
  • Meditation

 


Stand: Juni 2017

EU Programm

Erasmus+ JUGEND IN AKTION

aha Hits
  1. aha WhatsApp Newsflash
  2. aha Youthletter
  3. Ferienjobbörse
  4. Mitmachen beim aha.info.team
  5. Erfahrungsberichte