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Alles zum Thema Verkehrssicherheit

Damit du dich auf den Strassen sicher fühlst, stellen wir dir hier die wichtigsten Informationen der Landespolizei zur Verfügung.

Teste dich!

Mit dem Selbsttest "Date Nina", wirst du erkennen wie sicher du dich im Strassenverkehr verhälst.

 

Allgemeines

Im Allgemeinen gilt - Alles was deine Fahrfähigkeit einschränkt, stellt eine Gefahr für dich und den Strassenverkehr dar und ist somit oft verboten. Wie z.b. das Tragen eines Gipses, Sms beantworten oder Telefonieren ohne Lautsprecher. Auch auf Flip-Flops oder Damenschuhe mit hohen Absätzen solltest du verzichten da dies deine Fahrfähigkeit vermindern und bei einem Unfall zu Geldkürzungen der Versicherung führen können. Fahre darum lieber Barfuss.

 

Auffahrunfälle vermeiden

Anhalteweg kennen

Bei Verkehrsunfällen und deren Folgen spielt die Geschwindigkeit der Fahrzeuge eine grosse Rolle. Oftmals wird das Tempo und somit der Anhalteweg eines Fahrzeuges enorm unterschätzt. Der Anhalteweg setzt sich aus dem Reaktionsweg und dem Bremsweg zusammen, wobei der Reaktionsweg die zurückgelegte Strecke vom Erkennen der Gefahr bis zum Betätigen des Bremspedals ist. In dieser (Schreck-) Sekunde rollt das Fahrzeug mit unverminderter Geschwindigkeit weiter. Der Bremsweg ist schliesslich der Weg, welcher ein Fahrzeug vom Drücken des Bremspedals braucht, bis es zum Stillstand kommt. Bei nur 50 km/h auf trockener Strasse ist der Reaktionsweg mit 14 Metern sogar grösser wie der Bremsweg mit 13 Metern.

Als Faustregel für genügend Abstand kannst du die Geschwindigkeit geteilt durch zwei betrachten, was ca. zwei Sekunden entspricht. Fährst du also zum Beispiel 50 km/h, so solltest du ungefähr 25 Meter Abstand zum vorderen Fahrzeug haben. Somit wäre es möglich, auch bei einem überraschenden Bremsmanöver des Vordermannes noch rechtzeitig anzuhalten.

Beispiele

Mit 50 km/h

Anhalteweg:
27 Meter trocken (Reaktionsweg: 14 m, Bremsweg: 13 m)
32 Meter nass (Reaktionsweg: 14 m, Bremsweg: 18 m)

Mit 80 km/h

Anhalteweg:
55 Meter trocken (Reaktionsweg: 22 m, Bremsweg: 33 m)
68 Meter nass (Reaktionsweg: 22 m, Bremsweg: 46 m)

 

Tipps zur Vorbeugung von Auffahrunfällen

  • Schenke der Strasse und dem Fahrzeug vor dir genügend Beachtung
  • Lasse dich während der Fahrt nicht ablenken
  • Passe deine Geschwindigkeit den Umständen an
  • Lasse genügend Abstand zum Fahrzeug vor dir
  • Vorausschauend im Strassenverkehr bewegen/ fahren

 

Sicherheitsgurt

Der getragene Gurt in einem Fahrzeug ist ein Lebensretter.
Ist ein Gurt vorhanden, ist es Pflicht, sich anzugurten. Eine Ausnahme besteht, wenn du aus gesundheitlichen Gründen kein Gurt tragen kannst.

Gurt austauschen

Rollt der Gurt nicht mehr richtig auf, so solltest du ihn austauschen. Ebenfalls Gründe für einen neuen Gurt sind ausgefranste Ränder, Einschnitte, Risse oder Einstiche. Hierdurch ist die Sicherheit nicht mehr gewährleistet. Repariere somit niemals den Gurt oder den Gurtstraffer selbst.

 

Drogen

Ein Fahrzeug darf keinem übermüdeten, unter Alkohol-, Medikamenten- oder Drogeneinfluss stehenden Fahrer überlassen werden.
In Liechtenstein gilt: Fahren mit mehr als 0.8 Promille Alkohol im Blut ist gefährlich und somit verboten.  In der Schweiz sind nur Werte bis zu 0.5 Promille erlaubt. Dazu musst du beachten, dass die Promillegrenze je nach Land variiert und in einigen Orten gar kein Alkoholeinfluss erlaubt ist.

 

Medikamente

Deine Fahrfähigkeit kann durch unterschiedliche Medikamente gemindert werden. Benommenheit, Stimmungsschwankungen und die Abnahme des Reaktionsvermögens sind nur einige Nebenwirkungen, die durch Medikamente auftreten können.

Bei Medikamenten gibt es im Strassenverkehr keinen gesetzlichen Grenzwert wie beim Alkohol.

Wer ein Fahrzeug unter einer medikamentenbedingten Unfähigkeit lenkt, kann mit bis zu CHF 5'000.- bestraft werden.

Eine Liste von Medikamenten, welche zu Fahrunfähigkeit führen können, ist hier zu finden.

 

Tuning

Jede Leistungssteigerung eines Personenwagens ist melde- und prüfpflichtig. Unter diese Meldepflicht fällt auch der Einbau eines Motors mit einem anderen Motorkennzeichen.
Bei einer Steigerung der Leistung um mehr als 20 Prozent ist eine Eignungserklärung des Fahrzeugherstellers oder eine Garantie des Umbaus nötig.
Solch eine Eignungserklärung wird ebenfalls bei der Erhöhung der Höchstgeschwindigkeit um mehr als acht Prozent benötigt. Auch die Steigerung der Höchstgeschwindigkeit ist generell melde- und prüfpflichtig. Bei Fahrzeugen unter 200 km/h müssen ausserdem die Bremsanlagen für die neue Höchstgeschwindigkeit geprüft werden.

Tipp: Bei jeglichen Änderungen am Fahrzeug wird geraten, Kontakt mit der Motorfahrzeugkontrolle aufzunehmen und sich somit über die gesetzlichen Bestimmungen zu informieren.

 

 

Stand: Oktober 2017

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