fbpx Zum Inhalt springen

Bandgründung in der Corona-Zeit


Bandgründung und Musik Studio zu Hause in der Corona-Zeit

In der Homeschooling-Zeit im Jahr 2020 hatten ich und mein Bruder die Idee, eine eigene Band zu gründen, eigene Songs zu schreiben, zu produzieren und unsere Musik dann auch über öffentliche Streaming-Dienste und Social Media mit anderen Menschen zu teilen.


aha-Reporterin Sarah

Wie alles begann

Als es letztes Jahr im März hiess, dass wir von nun an bis auf Weiteres kein Präsenzunterricht mehr haben werden und nach Hause geschickt wurden, war das zuerst sehr surreal. Von heute auf morgen sass man dann also den ganzen Tag lang zu Hause, konnte keine Freunde mehr treffen und machte seine ganze Schularbeit alleine, ohne die Hilfe der Lehrer. Natürlich wurde das mit der Zeit sehr langweilig und jeder Tag war ziemlich gleich. Da ich und mein Bruder also im selben Boot sassen, hatten wir eines Tages die Idee, einfach eigene Musik zu produzieren. Ich habe zu dieser Zeit schon Gesangsstunden genommen und mein Bruder hat schon Klavier und Gitarre gespielt. Ausserdem hat jeder von uns auch schon eigene Lieder geschrieben. Ich wollte sowieso anfangen, meine Lieder und meine Musik mit anderen zu teilen und somit haben wir uns zusammengetan. Er stellte mir seine Lieder vor und ich ihm meine. Mit seinen Instrumenten und meinem Gesang hatten wir also viele Möglichkeiten. Uns fehlte nur noch unser eigenes kleines Musik Studio. Wir haben uns dann also sofort ein Studiomikrofon und ein Aufnahmegerät besorgt und mit der gratis App GarageBand von Apple auf unserem Laptop konnten wir dann sofort anfangen aufzunehmen.

Nachdem mein Bruder und ich uns gegenseitig unsere Lieder vorgestellt hatten und uns für unsere Favoriten entschieden hatten, haben wir uns also direkt drangesetzt. Mein Bruder hatte schon etwas Erfahrung mit GarageBand, jedoch mussten wir uns noch an das neue Mikrofon und das Aufnahmegerät gewöhnen. Als wir uns dann daran gewöhnt hatten und auch schon vieles konnten, haben wir dann so ziemlich jeden Tag an unseren Songs gearbeitet, aufgenommen und bearbeitet. Zusätzlich haben wir uns einen Instagram-Account, einen YouTube-Kanal und ein Spotify-Profil für unsere Band erstellt, damit wir auch mehr Leute mit unserer Idee und Musik erreichen können. Unsere Abonnenten haben wir dann beim Entstehungsprozess immer auf dem Laufenden gehalten. Nun fehlte uns nur noch ein Name für unsere Band. Nach langem Brainstorming haben wir uns dann für den Namen Daisy Lloyd entschieden, denn wir fanden einfach, dass es cool klingt. Als wir den ersten Song fertig hatten, haben wir sogar ein Musikvideo dazu gedreht und diesen Song bereits auf YouTube veröffentlicht. Dieser kam ziemlich gut an. Wir haben insgesamt 12 Songs produziert. Nach dem langen Bearbeiten und Fertigstellen haben wir diese dann auf YouTube und Spotify in Form eines Albums veröffentlicht. Wir konnten das Album mithilfe der Musikvertriebsplattform recordjet auf Spotify hochladen.

Was unsere Zuhörer meinten

Wir haben für unsere Songs eigentlich sehr viel Lob bekommen. Unsere Freunde und Verwandten schrieben uns und teilten uns ihre Meinungen mit. Viele sagten, dass sie unsere Lieder wirklich toll finden und sie diese sehr gerne anhören. Wir haben wirklich viel Unterstützung bekommen, was uns sehr gefreut hat. Auch jetzt noch hören wir immer wieder positives Feedback und unsere Musik wird immer noch gehört, somit haben wir unser Ziel erreicht.

Fazit

Mein Fazit zu unserer Bandgründung ist, dass ich es wirklich sehr genossen habe, eigene Musik zu produzieren. Ich finde, dass jeder so etwas schaffen kann, und jeder, wenn er seiner Kreativität freien Lauf lässt, etwas Tolles erschaffen kann. Am Schluss hält man nämlich etwas in den Händen, dass man ganz alleine auf die Beine gestellt hat. Man blickt zurück und kann wirklich stolz darauf sein. Ich finde auch, dass diese Erfahrung sehr wichtig für mich war, denn weiss ich viel mehr darüber, wie man selbst Songs schreiben kann und diese auch aufnimmt. Ausserdem fand ich es wirklich sehr schön, dass unsere Musik so viele Leute begeistert hat und wir auch sehr liebe Worte von unseren Zuhörern erhalten haben. Auch die Zeit, in der wir zu Hause unterrichtet wurden, ist viel schneller vorbeigegangen. Das Projekt war also nicht bloss ein wirklicher Glücklichmacher und Stimmungsheber, sondern auch ein geeigneter Zeitvertreib. Ich und mein Bruder arbeiten auch heute noch an eigener Musik, Covers und mehr und veröffentlichen diese Projekte auch ab und zu wieder auf YouTube, da es uns wirklich grossenSpass macht. Ich möchte auch in Zukunft noch viel Musik machen und bin froh, dass ich Teil eines so tollen Projektes sein konnte und immer noch bin.