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Rede zur Lage der Europäischen Union


Am 16. September 2020 hält die amtierende EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen ihre erste Rede zur Lage der Europäischen Union.

 

Die Rede zur Lage der Union – auch bekannt als „State Of The European Union (SOTEU)“ – wird jedes Jahr im September vom Präsidenten oder der Präsidentin vor dem Europäischen Parlament gehalten.

Von der Leyen wird ihre Ideen und Prioritäten für die Zukunft der EU vorstellen und anschliessend mit den Abgeordneten debattieren.   

Ein wichtiger Moment für eine grüne, digitale und gesunde Zukunft Europas.

Sei dabei und verfolge die Rede live mit.

Europatage


Es gibt zwei Tage im Jahr, an denen ein Feiertag für Europa begangen wird, beide liegen im Mai, dann gedenken wir jeweils, dass Europa in Frieden und Einheit lebt.

 


 
aha-Reporterin Aurelia Jehle
aha@aha.li

 

Gründung des Europarates

1964 hat das Ministerkomitee den 5. Mai als Europatag festgelegt, an dem man der Gründung des Europarates gedenkt. Der Europarat wurde 5. Mai 1949 gegründet und ist heute eine 47 Staaten umfassende, internationale Organisation. Dort findet ein reger Austausch über Themen statt, die Europa beschäftigen und bietet auch Platz für Debatten. Die Zusammenarbeit soll zum wirtschaftlichen und sozialen Fortschritt führen. Seit 1993 widmet sich der Europarat zudem der Wahrung der demokratischen Sicherheit. Der Europarat ist nicht institutionell mit der Europäischen Union verbunden, obwohl beide dieselbe Flagge und die Europahymne benutzen.

Gründung der EU

Die Europäische Union begeht den Europatag am 9. Mai, dem Tag der „Schuman-Rede“, die als Gründungsakt der heutigen Europäischen Union gilt. Am 9. Mai 1950 hielt der damalige französische Aussenminister Robert Schuman in Paris eine Rede, in der er seine Vision einer neuen Art der politischen Zusammenarbeit in Europa vorstellte – eine Zusammenarbeit, die Kriege zwischen den europäischen Nationen unvorstellbar machte. Denn die Gründungsmitglieder Frankreich, Deutschland, Italien, Niederlande, Belgien und Luxemburg vereinbarten, ihre Kohle- und Stahlproduktion gemeinsam zu verwalten, das machte einen weiteren Krieg schon aus materiellen Gründen schlichtweg nicht möglich.

Aktionen an den Europatagen

Um die Europatage zu feiern, öffnen die EU-Institutionen in Brüssel und Strassburg normalerweise schon Anfang Mai ihre Tore. Die EU-Vertreter weltweit bietet für alle Altersgruppen ein abwechslungsreiches Programm an. Das Interesse ist sehr gross und jährlich nehmen Tausende die Gelegenheit wahr, mithilfe verschiedener Projekte mehr über die EU zu erfahren.

Europe – 12 countries in 24 days

Good Times Camp


Vom 09.08.–18.08.2019 fand der internationale Jugendaustausch GOOD TIMES in Schaan auf dem Areal der Hennafarm und dem Dräggspatz statt. Mit dabei waren Jugendliche aus Liechtenstein, Spanien, Italien, Estland und Luxemburg.

Der vom Verein Europäische Jugendbegleiterinnen und Jugendbegleiter Liechtenstein (EJL) anlässlich des 20- jährigen Jubiläums des aha – Tipps & Infos für junge Leute organisierte und vom EU-Programm «Erasmus+ JUGEND IN AKTION» finanzierte Jugendaustausch brachte für zehn Tage Jugendliche aus fünf Ländern zusammen und bot den Jugendlichen «good times» in einer internationalen, multi-kulturellen und mehrsprachigen Umgebung. Mittels Methoden des Non-Formalen-Lernens erhielten die Jugendlichen die Möglichkeit, neue wie auch bereits vorhandene Fähigkeiten zu entdecken und zu stärken. Zusätzlich zu den durchgehenden Workshops, deren Resultate am Festival präsentiert wurden, hatten die Teilnehmenden neben Ausflügen in die Liechtensteiner Bergwelt, nach Feldkirch und an den Staatsfeiertag die Möglichkeit, in sogenannten Rock’n’Roll-Workshops in verschiedene Aktivitäten hineinzuschnuppern. 

Eine kurze Einführung erhielten die Teilnehmenden in Golf, Parcours, Skaten, Cyanotypie und Graffiti. Die Ergebnisse des mit der Jugendarbeit Schaan durchgeführten Graffiti-Workshops können über die Projektdauer hinaus auf den Elementen der Skateranlage auf der Hennafarm bestaunt werden.

Den Abschluss der Campwoche feierten die Jugendlichen mit dem eigens organisierten «Good Times Festival». Dort zeigten sie ihr Können und die unter der Campwoche entstandenen Werke. Alle Infos und ein cooles Video dazu findest du hier.

Internationaler Jugendaustausch «mEUsic & integration»


Am 28. Juli 2018 findet ein Konzert im Camäleon statt und vor zehn Jahren haben sich Jugendliche aus verschiedenen Ländern getroffen um gemeinsam zu musizieren. Doch was haben diese beiden Dinge miteinander zu tun?

 

Vor zehn Jahren hatten die Treffs von Balzers und Vaduz die Idee, Jugendliche aus verschiedenen Ländern nach Liechtenstein einzuladen, um gemeinsam zu musizieren. Aus England, Polen und Lettland waren im Sommer 2008 Jugendliche nach Liechtenstein gereist, schrieben Songs und probten diese fleissig, um sie im Tonstudio aufzunehmen und auf der Bühne vorzutragen. Zu einem dieser Lieder gab es sogar ein Musikvideo. Alle waren begeistert und eine Fortsetzung in den anderen Ländern wurde geplant. Nach England, Polen und Lettland war zum Abschluss 2013 Liechtenstein noch einmal an der Reihe und in den folgenden Jahren gab es weitere, ähnliche Projekte mit Jugendlichen aus Frankreich, Belgien, Polen, Lettland und Liechtenstein. Nun nahm das Camäleon 2018 nochmals das Heft in die Hand – mit einer zusätzlichen Gruppe aus Spanien.

Das Thema «Integration» kam durch die Flüchtlingsdebatte in den Fokus. Musik ist sehr oft ein Mittel zur Abgrenzung, nicht nur wenn es um die Kultur und Musik anderer Länder geht. Auch die Jugendlichen grenzen sich durch die verschiedenen Stile voneinander ab. Die Jugendlichen werden deshalb Lieder aus fremden Ländern spielen und in fremden Sprachen singen. Der in Liechtenstein wohnhafte madagassische Musiker Aka Zizi wird mit ihnen afrikanische Rhythmen üben und am Ende der Projektwoche werden alle Lieder auch öffentlich aufgeführt.

Die Projektwoche findet vom 21. bis 29. Juli im Camäleon statt. Das Abschlusskonzert geht am 28. Juli im Camäleon über die Bühne. Es ist öffentlich und alle sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist kostenlos.

Ein solches Projekt ist auf Unterstützung angewiesen. Mit dem Programm «Erasmus+ JUGEND IN AKTION» stellt die Europäische Kommission Mittel für solche Aktivitäten zur Verfügung. Es werden Beiträge für die Reisekosten und für Unterkunft und Verpflegung geleistet. Mit dieser Unterstützung kann wieder ein unvergessliches Erlebnis für Jugendliche aus sechs europäischen Ländern stattfinden.

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