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Overshoot Day 2026

234 Tage: so lange leben wir 2026 eigentlich „auf Kredit“ der Erde. Denn der Overshoot Day fällt dieses Jahr bereits auf den 11. Mai. Ab diesem Zeitpunkt verbrauchen wir mehr Ressourcen, als unser Planet innerhalb eines Jahres regenerieren kann.

Gemeinsam mit der SDG Allianz haben wir verschiedene Wege angeschaut, wie sich der Overshoot Day nach hinten verschieben lässt. In den vom aha Jugendteam vorbereiteten und geführten Interviews mit dem Amt für Umwelt, dem Hoi-Laden, dem Verein für Ackerschaft und der SDG Allianz standen dabei die Fragen und Anliegen junger Menschen im Mittelpunkt.

Diskutiert wurden unterschiedliche Ansätze und Lösungen – von nachhaltigem Konsum über regionale Wertschöpfung bis hin zu gesellschaftlichen und politischen Veränderungen.

Sandra Fausch und Cornelia Wolf im Interview

Was bringt im Alltag wirklich etwas: regional einkaufen, weniger konsumieren oder Food Waste vermeiden? Und wie können Jugendliche nachhaltiger handeln, ohne ihr ganzes Leben umzukrempeln?

Liana vom aha Jugendteam spricht mit Sandra Fausch von dem Verein Ackerschaft und Cornelia Wolf vom Hoi Laden über die Herkunft unserer Lebensmittel, regionale Wertschöpfung, bewussten Konsum und die Frage, welche Entscheidungen tatsächlich einen Unterschied machen.

Gemeinsam diskutieren sie, warum Lebensmittel oft zu wenig wertgeschätzt werden, wie Trends und Influencer unser Kaufverhalten beeinflussen und welche einfachen Hebel jede und jeder von uns nutzen kann, um Ressourcen zu schonen. Dabei wird klar: Nachhaltigkeit beginnt nicht bei Perfektion, sondern bei kleinen, bewussten Entscheidungen im Alltag.

Karin Jehle im Interview

In dieser Folge sprechen wir mit Karin Jehle vom Amt für Umwelt. Sie arbeitet in der Stabstelle für Internationales, Klima und Biodiversität – also genau dort, wo viele der grossen Fragen rund um Klimaschutz, Nachhaltigkeit und Umweltpolitik zusammenlaufen. Gemeinsam sprechen wir darüber, welche Faktoren unsere Umwelt am stärksten beeinflussen, warum das 1.5-Grad-Ziel so schwer erreichbar ist und welche Rolle Staat, Wirtschaft und jede einzelne Person dabei spielen.

Ausserdem werfen wir einen Blick auf die Situation in Liechtenstein: Wo stehen wir aktuell bei den Klimazielen? Welche Bereiche verursachen die meisten Emissionen? Und welche Entscheidungen hätten tatsächlich den grössten Einfluss auf unsere Zukunft?

Dabei geht es nicht nur um Politik und globale Entwicklungen, sondern auch um unseren Alltag, von Konsum und Mobilität bis hin zu Mikroplastik, Heizen und Raumplanung. Gleichzeitig sprechen wir darüber, warum viele junge Menschen sich beim Thema Klima machtlos fühlen und wie man trotzdem ins Handeln kommen kann.

Ruth Ospelt-Niepelt im Interview

234 Tage – so lange leben wir 2026 eigentlich „auf Kredit“ der Erde. Denn der Overshoot Day fällt dieses Jahr bereits auf den 11. Mai. Ab diesem Zeitpunkt verbrauchen wir mehr Ressourcen, als unser Planet innerhalb eines Jahres regenerieren kann.

In dieser Folge sprechen wir mit Ruth Ospelt-Niepelt, Co-Präsidentin der SDG Allianz Liechtenstein. Gemeinsam werfen wir einen Blick darauf, was genau hinter den Sustainable Development Goals (SDGs) steckt und wie wir unseren Alltag Schritt für Schritt nachhaltiger gestalten können, ohne alles perfekt machen zu müssen.