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Ferien- und Nebenjob


Du möchtest in der Ferien oder in deiner Freizeit dein eigenes Geld verdienen? Hier erfährst du, wie du einen Ferien- oder Nebenjob findest.

Häufige Fragen

Ferien- und Nebenjobbörsen


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Tipps zur Bewerbung

Viele Betriebe erwarten auch für Ferien- und Nebenjobs eine schriftliche Bewerbung. Wichtig ist, immer die Bewerbungsunterlagen parat zu haben. Zum Teil kannst du diese auch per eMail senden. Das ist eine schnelle und günstige Alternative. 

Infos: Tipps für ein Bewerbungsschreiben bzw. für das Bewerbungsgespräch findest du im Bereich Bewerbung


Wichtig ist, den Bewerbungstext vor dem Schicken auf jeden Fall von jemandem Korrektur lesen zu lassen. Rechtschreibfehler machen einen sehr schlechten Eindruck. Rechtschreibfehler machen einen sehr schlechten Eindruck.

Informiere dich im Vorfeld: Was macht die Firma überhaupt? Schau auf die Website oder suche das Gespräch mit den Mitarbeitenden der Firma.


  • Name, Geburtstag, Wohnort, Telefonnummer und/oder eMail
  • Schule, inkl. Jahrgangsstufe, bzw. abgeschlossene Ausbildung
  • Erfahrungen (hast du schon mal etwas Ähnliches gemacht?)
  • Zeitraum, während dem du arbeiten willst

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Alternativen zum Ferienjob

Nur nicht aufgeben, falls du nicht auf Anhieb einen Ferienjob findest. Es gibt Alternativen, die keine oder wenig Bezahlung, dafür aber Spass und Erfahrung bringen und somit bei der Berufsentscheidung helfen können. Wie wär es z. B. mit Rasen mähen, Zeitungen austragen oder Hunde Gassi führen? Deiner Fantasie sind keine Grenzen gesetzt, sei offen für den „etwas anderen Ferienjob“!
Ältere Leute sind oft froh, wenn du ihnen bei den täglichen Dingen des Lebens unter die Arme greifst. 

Sommer-Au-pair (ab 18 Jahren, in der Schweiz auch ab 17)
Sommer-Au-pair ist eine einfache und günstige Möglichkeit, andere Länder und Kulturen kennen zu lernen und nebenbei deine Sprachkenntnisse zu verbessern. Die Aufenthalte dauern ca. acht Wochen. Melde dich frühzeitig bei den Agenturen!

Workcamps (ab 16 Jahren)
In einem Workcamp arbeitest du in einer Gruppe freiwillig und unentgeltlich an einem sozialen oder ökologischen Projekt mit. Unterkunft und Verpflegung sind meist kostenlos. Workcamps gibt es weltweit zu verschiedenen Themen: Antirassismus, Umwelt, Friedensarbeit …

Freiwillige Sommereinsätze (ab 16 Jahren)
Auch dieser Einsatz ist freiwillig und unentgeltlich, du bekommst dafür Unterkunft und Verpflegung. Die Einsatzdauer ist unterschiedlich, meistens ist eine Mitarbeit ab 2 Wochen sinnvoll und hilfreich.

  • AHV (Alters- und Hinterlassenenversicherung): ja, ab dem 18. Lebensjahr
  • ALV (Arbeitslosenversicherung): ja, sobald AHV-beitragspflichtig
  • BU (Berufsunfähigkeitsversicherung): ja, unabhängig von Alter, Beschäftigungsdauer und –grad
  • NBU (Obligatorische Nicht-Berufs-Unfallversicherung): ja, ab 8 Wochenstunden
  • OKP (Obligatorische Krankenpflegeversicherung): Alle über 15-jährigen Arbeitnehmenden, die in Liechtenstein tätig sind, sind für Krankengeld obligatorisch zu versichern. Nicht versicherungspflichtig (bzw. privat versichert) sind Personen, welche weniger als 8 Wochenstunden bei einem Arbeitgebenden beschäftigt sind oder die ein Arbeitsverhältnis für weniger als 3 Monate eingehen. Allerdings ist der Arbeitgebende in diesem Fall verpflichtet zu überprüfen, ob der Arbeitnehmende eine OKP abgeschlossen hat. Ansonsten haftet er im Krankheitsfall für die Kosten.
  • Taggeld: Pflicht ab 8 Stunden pro Woche. Ausgenommen sind Personen, die in einem auf maximal drei Monate befristeten Arbeitsverhältnis stehen (z.B. Praktikanten, Aushilfen, Gelegenheitsarbeiter).

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Ferienjobauswahl

Wichtig: Vorsicht vor unseriösen Angeboten!

Es ist sehr wichtig, Es ist sehr wichtig, dass du dir selbst ein Bild von dem Jobangebot machst. Sprich auf jeden Fall mit dem Arbeitgebenden und schau dir den Arbeitsplatz an, bevor du zusagst.

  • Achte darauf, dass konkrete AnsprechpartnerInnen genannt werden. Meide anonyme Angebote, die nur eine Telefonnummer angeben. 
  • VORSICHT bei Inseraten, die keine konkreten Stellenbeschreibungen enthalten, aber Superverdienste versprechen.
  • ACHTUNG! Bei Promotionjobs werden oft hohe Provisionen versprochen, dein Fixlohn ist aber sehr niedrig und es kann sein, dass du schlussendlich kaum etwas verdienst.
  • Finger weg, wenn eine Firma Geld im Voraus verlangt (z. B. Heimarbeitjobs, bei denen du vorher Kugelschreiber zusammenbauen oder Briefumschläge füllen musst und das Material mit deinem eigenen Geld kaufen sollst; oder bei Model- und Castingagenturen, bei denen du zuerst für teures Geld Fotos machen lassen musst).
  • Lass dich nicht blenden von gut klingenden Versprechungen, überleg logisch und bleib realistisch. Je einfacher die Tätigkeit bzw. je weniger du arbeitest, desto weniger verdienst du auch.

Vorstellungsgespräch

  • Bereite dich vor und stell konkrete Fragen zu Tätigkeit, Ablauf, Dauer und Verdienst des Ferien- oder Nebenjobs. Achte darauf, dass deine Fragen vollständig beantwortet werden und nicht um den „heissen Brei“ geredet wird.
  • Triff dich zum Vorstellungsgespräch im Büro oder Geschäftslokal und nicht in einer Bar ums Eck oder in einer Wohnung.

Arbeitsvertrag
Wenn deinE zukünftigeR ArbeitgeberIn und du euch einig geworden seid, lass es dir schriftlich geben.

Anmeldung und Versicherung
Achte darauf, dass dich deinE ArbeitgeberIn korrekt anmeldet.

Sicherheit am Arbeitsplatz
Der Arbeitgebende hat sämtliche Massnahmen betreffend Sicherheit und Gesundheitsschutz der Arbeitnehmenden am Arbeitsplatz zu treffen. Es gilt, für Jugendliche altersgerechte und sicherheitsrelevante Schulungen durchzuführen. Die Ausübung gefährlicher Arbeiten, Nacht- oder Sonntagsarbeiten darf nur unter Aufsicht von verantwortlichen, erwachsenen und qualifizierten Personen ausgeführt werden.

Wenn du Zweifel hast
Wenn z. B. die Art der Tätigkeit eigenartig klingt, der Arbeitsort untypisch ist, die Ansprechperson nicht vertrauenswürdig wirkt, der Lohn sehr hoch oder sehr niedrig ist oder die Arbeitszeiten ungewöhnlich lange sind … dann sprich mit deinen Eltern oder erkundige dich bei uns!

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Notier dir deine Arbeitszeit: Schreib dir täglich auf, von wann bis wann du gearbeitet und wann du Pausen gemacht hast.