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Transnationale Jugendinitiative


Selbst Initiative ergreifen und eigene europäische Projekte auf die Beine stellen. Mit transnationalen Jugendinitiativen ist dies für junge Menschen möglich.

Bestandteile einer Transnationalen Jugendinitiative

  • Folgende Aktivitäten können Bestandteile einer Transnationalen Jugendinitiative sein:
  • Veranstaltungen zur Anregung von bürgerschaftlichem Engagement unter Jugendlichen (Debatten, Konferenzen, Events, Konsultationen, Initiativen zu europäischen Themen).
  • Projekte, die einen Nutzen für die lokale Gemeinschaft haben (z.B. zur Unterstützung von älteren Menschen, Minderheiten, Menschen mit Migrationshintergrund, Menschen mit besonderen Bedürfnissen).
  • Künstlerische und kulturelle Aktivitäten (Theater, Ausstellungen, Musikaufführungen, Diskussionsforen,…).
  • Aufbau von Netzwerken von gemeinnützigen Unternehmen, Nicht- Regierungsorganisationen, Vereinen.
  • Entwicklung und Implementierung von Trainings zum Thema „Soziales Unternehmertum“.

Dauer

Sechs Monate bis zwei Jahre.

Partner

Mindestens zwei Partnerorganisationen oder informelle Gruppen junger Menschen aus zwei Programmländern.

Teilnehmer

Junge Menschen im Alter von 13 bis 30 Jahre, die in gemeinnützigen Organisationen oder als informelle Gruppen zusammengeschlossen sind. Im Falle von informellen Gruppen muss mindestens eine Person pro Gruppe volljährig sein, um als gesetzlicher Vertreter der Gruppe agieren zu können. Jugendinitiativen können sich von einem Coach unterstützen lassen, der die Gruppe von aussen begleitet und unterstützt, jedoch keine aktive Rolle in der Projektumsetzung einnimmt.

Förderfähige Länder

 Programmländer

  • EU-Mitgliedsstaaten: Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Grossbritannien, Irland, Italien, Kroatien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, Niederlande, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Slowakische Republik, Slowenien, Spanien, Tschechische Republik, Ungarn, Zypern
  • Länder ausserhalb der EU: Ehemalige Jugoslawische Republik Mazedonien, Island, Liechtenstein, Norwegen, Türkei

Antragstellung

Die Aktivität wird bei der Nationalagentur des koordinierenden Projektpartners im Namen aller Partnerorganisationen beantragt. Entscheidung, Vertragsausfertigung und Förderung erfolgt durch die Nationalagentur, bei welcher der Antrag eingereicht wird.

Antragsfristen

Für alle Aktionen müssen, um Fördermittel zu erhalten, Anträge eingereicht werden.


aha-grau
26. April
2018, 12 Uhr

Projektstart zwischen 1.09.2018 und 31.1.2019
aha-grau
4. Oktober
2018, 12 Uhr

Projektstart zwischen 1.02. und 31.05.2019

Förderung in Liechtenstein

  • Projektmanagement und -umsetzung (monatliche Pauschale: koordinierende Organisation 500.- €; Partnerorganisationen      250.- €; max. 2’750.- € / Monat)
  • Abhängig von den geplanten Aktivitäten innerhalb der Jugendinitiative ist die Förderung weiterer Kosten möglich:
  • Transnationale Treffen der Projektpartner (Pauschale pro Person und Treffen, bei Entfernung zw. 100 und 1’999 km = 575.- €; ab 2’000 km = 760.- €; Total max. 23’000.- € / Jahr)
  • Geistige Produkte (Pauschale pro Tag, gestaffelt nach Ländern und Gruppen, zwischen 39.- und 294.- € pro Tag und Person)
  • Multiplikator/-innentreffen (Pauschale pro TN; 100.- € bei TN aus dem Inland; 200.- € bei TN aus dem Ausland; Total max. 30’000.- € pro Projekt)
  • Sonderkosten (75% Beitrag zu realen Kosten)
  • Besonderer Unterstützungsbedarf (100% der realen Kosten)
  • Ein Projekt kann, muss aber nicht, alle Bestandteile enthalten.
  • Maximale Förderung 150’000.- € pro Jahr bzw. 12’500.- € pro Monat.

Projektbeispiel

Kulturcafé Alte Post

In den Monaten Mai bis September 2012 wurde im Gebäude des ehemaligen Hotel-Post in Schaan ein, für alle zugänglicher, Begegnungsort eröffnet. Dieser Ort der Begegnung, des interkulturellen und generationsübergreifenden Austausches fand sich in Form eines Cafés wieder. Das Café zeichnete sich durch sein abwechslungsreiches, aber zugleich kontinuierliches Programm sowie durch die kleine aber traditionsbewusste und innovative Küche aus.

Es fanden immer wieder Lesungen, Konzerte sowie Ausstellungen statt. Es gab auch speziell kinderfreundliche Thementage, die jeweils an einem bestimmten Tag der Woche stattfanden. Die Küche hat grundsätzlich vegane/vegetarische Speisen angeboten und hierbei wurden auch Traditionsgerichte wie der „Ribel“ nicht aus den Augen verloren.

Neben Raum für Gruppenarbeiten und zum Lernen oder Arbeiten – es war auch WIFI vorhanden – bot es Vereinen eine Plattform, um unabhängig von grösseren Vereinsanlässen in die Öffentlichkeit zu treten. So bestand für Vereine die Möglichkeit die Infrastruktur zu nutzen und durch z.B. gemeinsames Kochen das interne Vereinsleben zu pflegen.