Im Rahmen des Projekts «Verkehrsschilder der Gerechtigkeit» reiste eine Gruppe Jugendlicher aus Liechtenstein nach Brüssel. Die Reise bot Raum für Austausch, kreative Arbeit, politische Bildung und gemeinsame Erlebnisse. Im Mittelpunkt standen Europa, Menschenrechte, Solidarität und die Frage, wie junge Menschen ihre Ideen und Anliegen sichtbar machen können. Treffen mit belgischen jungen Leuten Bild 1 von 7 Empfang in der liechtensteinischen Botschaft Der erste Programmpunkt führte die Gruppe in die liechtensteinische Botschaft in Brüssel. Dort wurden die Jugendlichen von Botschafter Pascal Schafhauser und seinem Team empfangen. Sie erhielten spannende Einblicke in die Verbindung zwischen Liechtenstein und Brüssel sowie in die europäische Zusammenarbeit auf politischer Ebene. Auch das Projekt selbst wurde vorgestellt. Beim gemeinsamen Spiel «Verkehrsschilder der Gerechtigkeit Memory» entstand ein lebendiger Austausch über Werte, Gerechtigkeit und gesellschaftliches Miteinander. Ein herzliches Dankeschön an Botschafter Pascal Schafhauser und sein Team für den freundlichen Empfang. Kreative Workshops und Austausch Während des Aufenthalts arbeiteten die Jugendlichen in kreativen Workshops mit dem Künstler Johannes Volkmann, dem Projektgründer von «Verkehrsschilder der Gerechtigkeit». Gemeinsam mit jungen Menschen aus Belgien setzten sie sich mit bestehenden Schildern auseinander, tauschten Ideen aus und entwickelten eigene neue Varianten. Aus bekannten Verkehrsschildern wurden so Botschaften für mehr Gerechtigkeit, Respekt, Solidarität und Zusammenhalt. Die Workshops boten Raum zum Nachdenken, Gestalten und Diskutieren. Besonders wertvoll war der direkte Austausch zwischen den Jugendlichen aus Liechtenstein und Belgien. Der Tisch der Solidarität Auch der Tisch der Solidarität durfte nicht fehlen. Gemeinsam gestalteten die Teilnehmenden Teller, füllten sie später mit Suppe und kamen beim Essen miteinander ins Gespräch. Dabei ging es nicht nur ums gemeinsame Essen, sondern vor allem um Begegnung, Zuhören und gegenseitiges Verstehen. Die Stimmung zwischen den beiden Jugendgruppen war sehr offen und herzlich. Die belgischen Jugendlichen organisierten spontan eine kleine Stadtführung und zeigten der Gruppe aus Liechtenstein ihre Perspektive auf Brüssel. Europa erleben Ein weiterer Programmpunkt war der Besuch des Parlamentariums. Dort erhielten die Jugendlichen Einblicke in die europäische Demokratie und erfuhren mehr darüber, wie politische Entscheidungen auf europäischer Ebene entstehen. Auch die Ausstellung zur European Youth Week gab spannende Impulse rund um Jugend, Beteiligung und europäisches Engagement. Europa wurde dadurch nicht nur als politisches Konzept sichtbar, sondern als Ort, an dem junge Menschen mitreden, sich vernetzen und eigene Ideen einbringen können. Kunstaktion vor dem Europäischen Parlament Ein besonderes Highlight war die Kunstaktion mit den «Verkehrsschildern der Gerechtigkeit» vor dem Europäischen Parlament. In einer kleinen Performance machten die Jugendlichen ihre Botschaften sichtbar und brachten die Themen Gerechtigkeit, Menschenrechte und Solidarität direkt an einen symbolträchtigen Ort. Die Aktion bot die Möglichkeit, Eindrücke kreativ zu verarbeiten, Neues auszuprobieren und eigene Gedanken mutig nach aussen zu tragen. Mehr dazu gibt es im Video auf Instagram. Brüssel gemeinsam entdecken Neben den Workshops und Programmpunkten blieb auch Zeit, Brüssel als Stadt kennenzulernen. Die Gruppe erkundete gemeinsam verschiedene Orte, sammelte Eindrücke und genoss die Zeit miteinander. Die Reise wurde dadurch nicht nur zu einem Lernort, sondern auch zu einer gemeinsamen Erfahrung, die verbindet. Ein grosses Dankeschön geht an Le Bureau International Jeunesse für das Hosting und an Loryhan für den wertvollen Austausch. Ebenso danken wir Timothy und Luigi von MIB Transfer, die die Gruppe sicher von Liechtenstein nach Brüssel und wieder zurückgebracht haben. Fazit Die Reise nach Brüssel zeigte, wie Kunst, Jugendbeteiligung und politische Bildung zusammenwirken können. Die Jugendlichen konnten erleben, wie Europa funktioniert, wie junge Menschen ihre Anliegen sichtbar machen und wie wichtig Austausch über Grenzen hinweg ist. Das Projekt wurde durch Erasmus+ unterstützt. «Verkehrsschilder der Gerechtigkeit» in Liechtenstein wird gemeinsam mit den Kooperationspartner:innen OJA, aha, ASSITEJ Liechtenstein, Junges Theater Liechtenstein und der Gemeinde Vaduz umgesetzt. Weitere ArtikelVerkehrsschilder der GerechtigkeitVerkehrsschilder der GerechtigkeitHuman Rights: Camera, Action!Wertetag & Europäisches Tischtuch in NürnbergSelbstverletzendes VerhaltenRückblick «Respect & Connect» Zuletzt aktualisiert: 05/2026