Unter dem Titel „Dein aha-Moment“ erwarten dich monatlich frische Gespräche mit Akteur:innen, Expert:innen und Vorbildern – moderiert von aha-Mitarbeitenden. Du hörst Stimmen aus Liechtenstein und der Welt, die dir ehrliche Einblicke geben und dich wirklich weiterbringen.
Erste Liebe, Dating-Apps, Liebeskummer, das erste Mal, sexuelle Orientierung, Social Media, Grenzen setzen und die Frage, wer man eigentlich sein möchte. Kaum eine Lebensphase wirft so viele Fragen auf wie das Erwachsenwerden. Gemeinsam mit Andrea von love.li sprechen wir offen über Liebe, Beziehungen, Sexualität und Identität.
In dieser Folge sprechen wir mit Mark Risch über die Herausforderungen, mit denen Jugendliche heute täglich konfrontiert sind: Social Media, ständiger Leistungsdruck, Stress in der Schule und das Gefühl, nie wirklich abschalten zu können.
Wie stark beeinflussen TikTok & Co. unsere Aufmerksamkeit und Beziehungen? Warum fühlen sich so viele junge Menschen überfordert – selbst in ihrer Freizeit? Und woran merkt man eigentlich, dass Stress nicht mehr „normal“ ist?
Gemeinsam sprechen wir ehrlich über Mental Health, Erwartungen an Jugendliche, den Umgang mit Druck und darüber, warum es wichtig ist, sich Hilfe zu holen.
Eine Folge über das Erwachsenwerden in einer Zeit, in der man ständig online, erreichbar und „produktiv“ sein soll.
Warum sind Vapes bei Jugendlichen so beliebt, warum macht Snus süchtig und wie kann man sich vor Sucht schützen? Im Podcast sprechen Saira und Martin vom Amt für Soziale darüber sowie über die kommenden Änderungen im Kinder- und Jugendgesetz. Das Mindestalter für Tabak-, Nikotin- und ähnliche Produkte wird auf 18 Jahre angehoben.
Die beiden erklären, was sich konkret für Jugendliche ändert, geben Einblick wie Testeinkäufe funktionieren, informieren, was in Vapes steckt, wie Nikotin wirkt und wie schädlich Rauchen und Snus wirklich sind. Ausserdem geht es um Strategien zum Aufhören, darum, wie man Gruppenzwang widerstehen kann, und wo Jugendliche Unterstützung finden.
Klare Antworten, überraschende Erkenntnisse und praktische Tipps – jetzt reinhören.
Was passiert eigentlich, wenn man ein Tier findet und wann braucht es wirklich Hilfe? In dieser Folge sprechen wir mit Jeanette vom Tierschutzverein Liechtenstein über ihren Alltag im Tierheim, die Vermittlung und den richtigen Umgang mit Tieren.
Ausserdem geht es darum, was man als junge Person konkret tun kann, um Tiere zu unterstützen, welche Fehler viele bei der Anschaffung machen und wie Tierpatenschaften helfen können.
Alle Infos zum Tierschutzverein Liechtenstein findet ihr hier: https://www.tierschutzverein.li/
Instagram: https://www.instagram.com/tierschutzverein_liechtenstein/
Facebook: www.facebook.com/tierschutzverein.li
In dieser Folge sprechen wir mit Ramona, ehemalige Leistungssportlerin, Trainerin mit über 30 Jahren Erfahrung und Gründerin von . Ihr Ansatz verbindet Kraft, Ausdauer, Yoga und Achtsamkeit zu einem ganzheitlichen Trainingskonzept, das weit über klassische Fitness hinausgeht.
Wir sprechen über Social-Media-Druck, wie man herausfindet, welches Training wirklich zu einem passt, weshalb einseitiges Training langfristig nicht funktioniert und warum Achtsamkeit auch im Fitnessbereich eine grosse Rolle spielt.
Ausserdem geht es um Motivation, Trainingsroutinen, Fitness-Mythen, zyklusgerechtes Training für Frauen und die Frage: Wie wird Bewegung nicht nur ein kurzer Hype, sondern ein fester Bestandteil des Lebens?
Alle Infos zu den Trainings findest du unter:
Keine News verpassen? Folge DRENPA auch auf Instagram: www.instagram.com/drenpa_sportstudio
Was bedeutet ein gesunder Lebensstil wirklich – jenseits vonVerboten, Diäten und Perfektion? In dieser Folge von „Dein aha-Moment“ dreht sich alles um Ernährung, Bewegung und ein gutes Körpergefühl im Alltag.
Zu Gast ist Eliane Vogt, diplomierte Ernährungsberaterin undGründerin von ernaehrungsberatung.li. Gemeinsam sprechen wir darüber, wie gesunde Ernährung realistisch in den Alltag integriert werden kann, warum Essen oft mehr mit Emotionen als mit Hunger zu tun hat und weshalb es völlig okay ist, wenn auch Tiefkühlpizza ab und zu ihren Platz hat.
Eliane gibt Einblicke in ihren Berufsalltag, räumt mit gängigen Ernährungsmythen auf, spricht über Trenddiäten auf Social Media und teilt praktische Tipps für alle, die „fitter werden“ möchten – ohne gleich ihr ganzes Leben umzukrempeln. Eine ehrliche, alltagstaugliche Folge für alle, die Gesundheit neu und entspannter denken wollen.
Wie wird man eigentlich Musikerin? Was passiert hinter den Kulissen einer Tour? Und wie fühlt es sich an, sehr persönliche Gefühle öffentlich zu machen?
Genau darüber sprechen wir mit Sophia – Songwriterin, Künstlerin und bald auf „Durch die Blume“-Tour. Sie nimmt uns mit hinter die Kulissen: von den ersten eigenen Songs über den Weg ins Label bis hin zu Entscheidungen, bei denen Kunst und Business aufeinandertreffen. Und sie erzählt, warum sich Talent erst mit Mut auszahlt.✨🎶
🎟 Infos zu Sophias Tour: www.sophia-music.de 🎤 www.instagram.com/sophia.musik/?hl=de
Wie finde ich heraus, welche Lehre zu mir passt? Wie läuft ein Infotag ab? Was kommt in eine richtig gute Bewerbung? Und woran merke ich, ob ein Vorstellungsgespräch gut gelaufen ist?
Genau darüber sprechen wir mit Kristina – Verantwortliche der Nachwuchsförderung bei der LLB. Sie nimmt uns mit hinter die Kulissen: von der Schnupperlehre über die Bewerbung bis zum erfolgreichen Lehrabschluss. Und sie hat jede Menge Tipps für dich dabei! ✨
🎧 Hör rein: www.aha.li/dein-aha-moment🔎 Lehrstellen bei der LLB: llb.li/de/die-llb/karriere/schueler/dein-einstieg📍 Unterstützung im aha: Di/Mi/Fr, 14 – 17 Uhr🔗 Mehr Infos zum Thema Lehrstellen in 🇱🇮: www.next-step.li
Schnuppern, Bewerben, Warten, Hoffen – die Lehrstellensuche kann ganz schön aufregend sein.
Thomas Graf weiss genau, worauf’s ankommt. Als Leiter Berufsbildung bei Hoval weiss er genau, worauf Betriebe achten – und was Jugendlichen beim Einstieg hilft. In der neuen Podcastfolge „So findest du deine Lehrstelle“ teilt er seine besten Tipps: vom Finden des richtigen Berufs bis zum ersten Tag im Betrieb.
👉 Du willst Vorstellungsgespräche üben? Komm im aha vorbei – wir sind Dienstag, Mittwoch oder Freitag zwischen 14:00 und 17:00 Uhr für dich da.
👉 Alle Infos zu Lehrstellenangeboten in Liechtenstein findest du auf www.next-step.li
🎧 Jetzt reinhören und Motivation tanken!
Diesmal mit Darleen Pfister – Triathletin und Demokratieaktivistin. In dieser Episode spricht sie über ihren Weg in den Leistungssport, über Disziplin und Motivation – und warum sie sich gleichzeitig für unsere Demokratie starkmacht.
💛 Lass dich von ihrer Energie und Leidenschaft inspirieren!
👉 Mehr über Darleen: www.darleenpfister.ch
Gemeinsam mit 500 Studierenden aus aller Welt haben 5 junge Liechtensteiner:innen zwei intensive Wochen erlebt 🇪🇺⛰️
Zwischen spannenden Seminaren, Talks mit Politiker:innen, Sport & Parties verbrachten Jonas, Livia, Samuel, Vellory und Jonas unvergessliche Tage in Alpbach.
Direkt vor Ort berichten sie im Podcast-Container von ihren Eindrücken – hör unbedingt rein!
👉 Das Beste: Über den Club Alpbach Liechtenstein kannst auch DU dir jedes Jahr ein Forum-Ticket inkl. Unterkunft sichern. Alle Infos dazu gibt’s im Podcast.
Instagram – www.instagram.com/clubalpbach.li
Webseite und Bewerbung – www.clubalpbach.li
Webseite des Forums – www.alpbach.org/de
In dieser Folge teilt Helena ihren ganz persönlichen aha-Moment: Sie erzählt von ihrem ESK-Jahr im aha, verrät, was es braucht, um selbst loszustarten, und nimmt dich mit zu ihren schönsten Highlights. ✨
👉 Neugierig geworden? Alle Infos findest du hier: www.aha.li/esk
💛 Folge uns auf Instagram @aha_liechtenstein oder komm einfach vorbei – wir beraten dich gerne persönlich!
🙌 Ermöglicht durch AIBA/Erasmus+
234 Tage: so lange leben wir 2026 eigentlich „auf Kredit“ der Erde. Denn der Overshoot Day fällt dieses Jahr bereits auf den 11. Mai. Ab diesem Zeitpunkt verbrauchen wir mehr Ressourcen, als unser Planet innerhalb eines Jahres regenerieren kann.
Gemeinsam mit der SDG Allianz haben wir verschiedene Wege angeschaut, wie sich der Overshoot Day nach hinten verschieben lässt. In den vom aha Jugendteam vorbereiteten und geführten Interviews mit dem Amt für Umwelt, dem Hoi-Laden, dem Verein für Ackerschaft und der SDG Allianz standen dabei die Fragen und Anliegen junger Menschen im Mittelpunkt.
Diskutiert wurden unterschiedliche Ansätze und Lösungen – von nachhaltigem Konsum über regionale Wertschöpfung bis hin zu gesellschaftlichen und politischen Veränderungen.
Was bringt im Alltag wirklich etwas: regional einkaufen, weniger konsumieren oder Food Waste vermeiden? Und wie können Jugendliche nachhaltiger handeln, ohne ihr ganzes Leben umzukrempeln?
Liana vom aha Jugendteam spricht mit Sandra Fausch von dem Verein Ackerschaft und Cornelia Wolf vom Hoi Laden über die Herkunft unserer Lebensmittel, regionale Wertschöpfung, bewussten Konsum und die Frage, welche Entscheidungen tatsächlich einen Unterschied machen.
Gemeinsam diskutieren sie, warum Lebensmittel oft zu wenig wertgeschätzt werden, wie Trends und Influencer unser Kaufverhalten beeinflussen und welche einfachen Hebel jede und jeder von uns nutzen kann, um Ressourcen zu schonen. Dabei wird klar: Nachhaltigkeit beginnt nicht bei Perfektion, sondern bei kleinen, bewussten Entscheidungen im Alltag.
In dieser Folge sprechen wir mit Karin Jehle vom Amt für Umwelt. Sie arbeitet in der Stabstelle für Internationales, Klima und Biodiversität – also genau dort, wo viele der grossen Fragen rund um Klimaschutz, Nachhaltigkeit und Umweltpolitik zusammenlaufen. Gemeinsam sprechen wir darüber, welche Faktoren unsere Umwelt am stärksten beeinflussen, warum das 1.5-Grad-Ziel so schwer erreichbar ist und welche Rolle Staat, Wirtschaft und jede einzelne Person dabei spielen.
Ausserdem werfen wir einen Blick auf die Situation in Liechtenstein: Wo stehen wir aktuell bei den Klimazielen? Welche Bereiche verursachen die meisten Emissionen? Und welche Entscheidungen hätten tatsächlich den grössten Einfluss auf unsere Zukunft?
Dabei geht es nicht nur um Politik und globale Entwicklungen, sondern auch um unseren Alltag, von Konsum und Mobilität bis hin zu Mikroplastik, Heizen und Raumplanung. Gleichzeitig sprechen wir darüber, warum viele junge Menschen sich beim Thema Klima machtlos fühlen und wie man trotzdem ins Handeln kommen kann.
234 Tage – so lange leben wir 2026 eigentlich „auf Kredit“ der Erde. Denn der Overshoot Day fällt dieses Jahr bereits auf den 11. Mai. Ab diesem Zeitpunkt verbrauchen wir mehr Ressourcen, als unser Planet innerhalb eines Jahres regenerieren kann.
In dieser Folge sprechen wir mit Ruth Ospelt-Niepelt, Co-Präsidentin der SDG Allianz Liechtenstein. Gemeinsam werfen wir einen Blick darauf, was genau hinter den Sustainable Development Goals (SDGs) steckt und wie wir unseren Alltag Schritt für Schritt nachhaltiger gestalten können, ohne alles perfekt machen zu müssen.
Jungen Menschen zwischen 18 und 27 winken 150 Yoalin-Tickets, um klimafreundlich mit Bahn und Bus die Alpen zu bereisen. Zusätzlich werden sie Teil einer aktiven Community.
Klimafreundlich die Alpen erkunden: Das Projekt YOALIN (Youth Alpine Interrail) geht in die nächste Runde und sorgt erneut für Reisefieber. Junge Erwachsene zwischen 18 und 27 Jahren können sich vom 22. Mai bis 7. Juni 2026 für eines von 150 Yoalin-Tickets bewerben.
Mit dem Yoalin-Ticket reist du nachhaltig durch die Alpenregion und wirst Teil einer aktiven Community. Das Ticket besteht aus einem mobilen Interrail Global Pass im Wert von 286 Euro. Damit kannst du innerhalb eines Monats an 7 Reisetagen mit Bahn und Bus unterwegs sein.
Schnell sein lohnt sich!: Die Bewerbung 2026 ist nur bis zum 7. Juni möglich!
YOALIN ermöglicht jungen Menschen, die Alpen klimafreundlich mit Zug und Bus zu entdecken. Gleichzeitig geht es um Austausch, Abenteuer, Nachhaltigkeit und neue Kontakte. Die Teilnehmenden werden Teil einer internationalen Community, in der sie Reisetipps teilen, andere junge Menschen kennenlernen und gemeinsam nachhaltige Mobilität erlebbar machen.
Wenn du ausgewählt wirst, bekommst du nicht nur ein Ticket. Du wirst auch zur Kick-off-Veranstaltung vom 3. bis 5. Juli 2026 in Vaduz und zum Abschlussevent vom 13. bis 15. November 2026 in Feldkirch eingeladen. Reise- und Übernachtungskosten für diese Events werden übernommen.
Ausserdem erhältst du Zugang zur Yoalin-Community, zu Meet-ups in verschiedenen Alpenländern und zur internen Hospitality List. Dort können ehemalige Teilnehmende Tipps geben, als lokale Guides unterstützen oder dich mit anderen Reisenden vernetzen.
Wenn du ein Yoalin-Ticket bekommst, erklärst du dich bereit:
Die Bewerbung ist auf Englisch möglich. Wenn du dich auf Englisch nicht wohlfühlst, kannst du das Formular auch auf Deutsch, Französisch, Italienisch oder Slowenisch ausfüllen.
Zur Anmeldung: www.yoalin.org
Der Europäische Statistikwettbewerb – Werde zum Statistik-Profi! 📊
Interessierst du dich für Zahlen, Daten und Statistiken? Dann ist der Europäische Statistikwettbewerb (ESC) genau das Richtige für dich! Schüler:innen der Sekundarstufe aus ganz Europa haben hier die Chance, ihre statistischen Fähigkeiten auf die Probe zu stellen – und dabei wertvolle Kenntnisse zu sammeln. Organisiert wird der Wettbewerb von Eurostat und den nationalen statistischen Ämtern. Mitmachen lohnt sich, denn hier lernst du, wie du statistische Daten richtig nutzt und auswertest!
Der ESC findet jährlich statt und startet jeweils im Herbst.
Zur offiziellen Website
Der Wettbewerb richtet sich an Schüler:innen der 8. bis 10. Schulstufe (Kategorie B). Dabei geht es nicht nur um die Anwendung statistischer Methoden, sondern auch darum, den Umgang mit offiziellen Quellen und Statistiken kennenzulernen – eine wertvolle Fähigkeit für die Schule und darüber hinaus.
Ziel des ESC ist es, dich mit statistischen Methoden vertraut zu machen und dir zu zeigen, wie vielseitig und wichtig Statistik in unserer Gesellschaft ist. In zwei Runden testet der Wettbewerb dein Wissen und deine Kreativität:
Hinweis: Am Wettbewerb kannst du in einem Team aus bis zu drei Personen teilnehmen. So könnt ihr eure Ideen austauschen und gemeinsam am besten Ergebnis arbeiten.
Erfahrungsbericht von ehemaligen Teilnehmenden
Die Anmeldeinformationen für die nächste Durchführung werden jeweils im Herbst jeden Jahres veröffentlicht.
Jetzt anmelden!
Du hast Fragen? Dann kannst du dich hier melden:
Eva-Maria Schädler E-Mail: eva-maria.schaedler@llv.li Tel.:+423 236 71 64
Worauf wartest du noch? Zeig, was in dir steckt, und werde Teil des ESC – denn Statistik ist alles andere als langweilig!
Im Rahmen des Projekts «Verkehrsschilder der Gerechtigkeit» reiste eine Gruppe Jugendlicher aus Liechtenstein nach Brüssel. Die Reise bot Raum für Austausch, kreative Arbeit, politische Bildung und gemeinsame Erlebnisse. Im Mittelpunkt standen Europa, Menschenrechte, Solidarität und die Frage, wie junge Menschen ihre Ideen und Anliegen sichtbar machen können.
Der erste Programmpunkt führte die Gruppe in die liechtensteinische Botschaft in Brüssel. Dort wurden die Jugendlichen von Botschafter Pascal Schafhauser und seinem Team empfangen. Sie erhielten spannende Einblicke in die Verbindung zwischen Liechtenstein und Brüssel sowie in die europäische Zusammenarbeit auf politischer Ebene.
Auch das Projekt selbst wurde vorgestellt. Beim gemeinsamen Spiel «Verkehrsschilder der Gerechtigkeit Memory» entstand ein lebendiger Austausch über Werte, Gerechtigkeit und gesellschaftliches Miteinander. Ein herzliches Dankeschön an Botschafter Pascal Schafhauser und sein Team für den freundlichen Empfang.
Während des Aufenthalts arbeiteten die Jugendlichen in kreativen Workshops mit dem Künstler Johannes Volkmann, dem Projektgründer von «Verkehrsschilder der Gerechtigkeit». Gemeinsam mit jungen Menschen aus Belgien setzten sie sich mit bestehenden Schildern auseinander, tauschten Ideen aus und entwickelten eigene neue Varianten.
Aus bekannten Verkehrsschildern wurden so Botschaften für mehr Gerechtigkeit, Respekt, Solidarität und Zusammenhalt. Die Workshops boten Raum zum Nachdenken, Gestalten und Diskutieren. Besonders wertvoll war der direkte Austausch zwischen den Jugendlichen aus Liechtenstein und Belgien.
Auch der Tisch der Solidarität durfte nicht fehlen. Gemeinsam gestalteten die Teilnehmenden Teller, füllten sie später mit Suppe und kamen beim Essen miteinander ins Gespräch. Dabei ging es nicht nur ums gemeinsame Essen, sondern vor allem um Begegnung, Zuhören und gegenseitiges Verstehen.
Die Stimmung zwischen den beiden Jugendgruppen war sehr offen und herzlich. Die belgischen Jugendlichen organisierten spontan eine kleine Stadtführung und zeigten der Gruppe aus Liechtenstein ihre Perspektive auf Brüssel.
Ein weiterer Programmpunkt war der Besuch des Parlamentariums. Dort erhielten die Jugendlichen Einblicke in die europäische Demokratie und erfuhren mehr darüber, wie politische Entscheidungen auf europäischer Ebene entstehen.
Auch die Ausstellung zur European Youth Week gab spannende Impulse rund um Jugend, Beteiligung und europäisches Engagement. Europa wurde dadurch nicht nur als politisches Konzept sichtbar, sondern als Ort, an dem junge Menschen mitreden, sich vernetzen und eigene Ideen einbringen können.
Ein besonderes Highlight war die Kunstaktion mit den «Verkehrsschildern der Gerechtigkeit» vor dem Europäischen Parlament. In einer kleinen Performance machten die Jugendlichen ihre Botschaften sichtbar und brachten die Themen Gerechtigkeit, Menschenrechte und Solidarität direkt an einen symbolträchtigen Ort.
Die Aktion bot die Möglichkeit, Eindrücke kreativ zu verarbeiten, Neues auszuprobieren und eigene Gedanken mutig nach aussen zu tragen.
Mehr dazu gibt es im Video auf Instagram.
Neben den Workshops und Programmpunkten blieb auch Zeit, Brüssel als Stadt kennenzulernen. Die Gruppe erkundete gemeinsam verschiedene Orte, sammelte Eindrücke und genoss die Zeit miteinander. Die Reise wurde dadurch nicht nur zu einem Lernort, sondern auch zu einer gemeinsamen Erfahrung, die verbindet.
Ein grosses Dankeschön geht an Le Bureau International Jeunesse für das Hosting und an Loryhan für den wertvollen Austausch. Ebenso danken wir Timothy und Luigi von MIB Transfer, die die Gruppe sicher von Liechtenstein nach Brüssel und wieder zurückgebracht haben.
Die Reise nach Brüssel zeigte, wie Kunst, Jugendbeteiligung und politische Bildung zusammenwirken können. Die Jugendlichen konnten erleben, wie Europa funktioniert, wie junge Menschen ihre Anliegen sichtbar machen und wie wichtig Austausch über Grenzen hinweg ist.
Das Projekt wurde durch Erasmus+ unterstützt. «Verkehrsschilder der Gerechtigkeit» in Liechtenstein wird gemeinsam mit den Kooperationspartner:innen OJA, aha, ASSITEJ Liechtenstein, Junges Theater Liechtenstein und der Gemeinde Vaduz umgesetzt.
Der aha-Vorstand setzt sich zusammen aus: Maya Mathias-Seger, Hansjörg Frick, Simon Kresser, Petra Miescher, Brian Haas und Flurina Seger.
📣 Kennst du das aha schon oder hast du gerade zum ersten Mal von uns gehört? So oder so: Wir möchten wissen, was du denkst!
Mit deiner Rückmeldung hilfst du uns, unsere Angebote noch besser auf junge Menschen in Liechtenstein abzustimmen.
Die Umfrage richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene in Liechtenstein.
Uns interessiert:
Egal, ob du schon oft beim aha warst oder uns kaum kennst: Dein Feedback hilft weiter.
Wir möchten unsere Angebote wie Workshops, Auslandsprojekte oder Beratungen laufend weiterentwickeln. Gleichzeitig unterstützt du uns dabei, das europäische Gütesiegel für Jugendinformation zu erneuern.
Mach mit und sag uns deine Meinung. Danke für deine Unterstützung!
Das aha – Tipps & Infos für junge Leute blickt auf ein ereignisreiches Jahr 2025 zurück. Wir haben 2025 unsere Reichweite stark ausgebaut. Das Team verzeichnete über 4’066 Kontakte und führte 150 Aktivitäten durch. Das entspricht einem Plus von 13 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Mit 766 gezielten Anfragen erreichte das Informationsbedürfnis einen neuen Höchststand. Diese Zahlen belegen: Wir erreichen die Jugendlichen in Liechtenstein direkt und wirksam.
Download: Jahresbericht 2025
Orientierung geben und Kompetenz stärken
Wir unterstützen junge Menschen dabei, ihren eigenen Weg zu finden. Ob Fragen zu Jobs, Freizeit oder zum Auslandsaufenthalt: Wir bieten Hilfe zur Selbsthilfe. In unseren Beratungen vermitteln wir, wie man Informationen prüft und eigenständig fundierte Entscheidungen trifft. Das macht Jugendliche fit für ihren Alltag und ihre Zukunft.
Jugend beteiligt sich aktiv
Bei uns kommen junge Stimmen zu Wort. Über das Programm „jubel“ brachten wir Jugendliche mit Erwachsenen an einen Tisch. Dort diskutierten sie direkt über ihre Anliegen. Auch unser Jugendteam war produktiv und erstellte viele Beitrage für die Jugendplattform „backstage.li“.
Internationale Erfahrungen ermöglichen
Wir schlagen für Jugendliche die Brücke nach Europa. Als Fachstelle berieten wir zu Auslandsprojekten über Erasmus+ und das Europäische Solidaritätskorps (ESK). Zudem förderten wir den interkulturellen Austausch durch unsere eigenen aha-Camps. Diese Erlebnisse erweitern den Horizont und stärken das Selbstbewusstsein der Teilnehmenden nachhaltig.
Lernen durch Engagement
Das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) bleibt eine wichtige Säule. Junge Erwachsene engagierten sich ein Jahr lang in sozialen Einrichtungen in Liechtenstein. Dieser Einsatz hilft nicht nur den Institutionen, sondern dient vor allem der persönlichen Reifung. Die Freiwilligen entdecken dabei ihre Stärken und finden oft eine klare berufliche Richtung.
Workshops mit direktem Nutzen
Wir haben unser Bildungsangebot in den Schulen auf 94 Workshops gesteigert. Ein Schwerpunkt lag auf der Medienkompetenz. Im Format „KI & DU“ lernen Schüler:innen, wie sie künstliche Intelligenz reflektiert und sicher nutzen. Wir vermitteln so das nötige Werkzeug für eine digitale Welt.
Digitaler Aufbruch für alle
Wir bauen unsere Online-Präsenz massiv aus. Die Website aha.li verzeichnete über 112’000 Besuche, während unsere Instagram-Reichweite um 118 Prozent wuchs. Aktuell gestalten wir unseren Webauftritt komplett neu. Das Ziel: aha.li für ALLE. Wir setzen konsequent auf Barrierefreiheit, damit jeder junge Mensch Zugang zu unseren Infos hat.
Kooperation schafft Erfolg
Unsere Arbeit gelingt nur durch starke Partnerschaften. Wir danken der Regierung, unseren Sponsoren und allen Partnerorganisationen für das Vertrauen. Dank dieser Unterstützung geben wir Jugendlichen in Liechtenstein die Mittel in die Hand, um ihre Zukunft selbst zu gestalten.
Wir blicken motiviert auf das Jahr 2026.
Stell dir vor, du hast eine Idee, die deine Leidenschaft für Musik und Content Creation verbindet – und dann gewinnst du damit eine Startförderung! Genau das haben Kevin Verling und Diogo Martins von @dadreamfl geschafft.
Am 12. März 2026 fand im Vadozner Huus das Ideencamp #37 statt, und wir vom aha sind unglaublich stolz: Kevin und Diogo, die das aha bei der Entwicklung ihres Projekts begleiten und coachen durften, haben mit ihrem Creator Music Camp das Publikum überzeugt und den Sieg geholt!
Der Ideenkanal ist eine Plattform für alle, die etwas bewegen wollen. Es ist kein klassischer Wettbewerb, sondern ein Ort für „Täter:innen“ (Leute mit Ideen) und „Kompliz:innen“ (Leute mit Wissen und Netzwerk).
Das Herzstück ist das Ideencamp: Hier treffen Projektstarter auf Mentoren, arbeiten in intensiven Sessions an ihren Konzepten und erhalten wertvolles Feedback. Am Ende entscheidet das Publikum, welche Projekte eine Startförderung erhalten. Ob Nachhaltigkeit, Technik oder Kultur – jede Idee, die einen positiven Impact hat, ist willkommen.
Das Camp im März war ein voller Erfolg mit rund 60 Teilnehmenden. Neben dem Creator Music Camp gab es spannende Einblicke in Projekte zu den Themen KI-Sicherheit, Experten-Netzwerke und gesundes Brot für Kitas. Ein besonderes Highlight war der „FuckUp-Talk“ mit Daniel Risch, der offen über das Scheitern und Lernen sprach.
👉 Den kompletten Nachbericht mit allen Details und Fotos findest du hier.
Musik ist mehr als nur Sound – sie ist Emotion und Community. Doch oft arbeiten Artists allein in ihrem Kämmerlein. Das Creator Music Camp ändert das:
Intensive Sessions: 2–3 Tage lang schreiben Artists und Producer gemeinsam Songs und nehmen diese professionell auf.
Content Creation: Gleichzeitig entstehen hochwertige Fotos und Reels für Social Media.
Networking: Newcomer und Profis vernetzen sich und bringen die Region musikalisch zurück auf die Landkarte.
Hinter dem Projekt stehen Kevin und Diogo von Dadream, die ihre Expertise in Recruiting und Videografie perfekt kombinieren.
Der Sieg beim Ideencamp zeigt: Mit der richtigen Vorbereitung ist alles möglich. Das aha hat die beiden bei der Ausarbeitung ihres Konzepts unterstützt. In den Mentoring-Sessions gestern konnten sie ihren Plan noch weiter schärfen – von der wirtschaftlichen Nachhaltigkeit bis hin zur Community-Struktur.
Das ist auch deine Chance! Hast du eine Idee im Kopf, weisst aber nicht, wie du anfangen sollst? Nutze Plattformen wie das Ideencamp, um Gleichgesinnte zu finden und Startkapital zu gewinnen.
Du willst sehen, wie so ein Abend abläuft? Schau dir hier den Vlog zum Ideencamp an:
Lust bekommen? Das nächste Ideencamp steht schon vor der Tür. Nutze die Chance, deine eigene Idee vorzustellen oder als „Kompliz:in“ andere Projekte zu unterstützen.
👉 Infos & Anmeldung zum nächsten Camp: www.ideenkanal.com/event-details/ideencamp38
Gratulation nochmals an @dadreamfl! Wir freuen uns riesig, euch auf eurem weiteren Weg zu begleiten.
Nachhaltig unterwegs sein, Neues ausprobieren und gemeinsam die Strasse erobern – das alles bietet dir die Wanderausstellung „Das 3×3 der neuen Mobilität“. Sie reist rund um den Bodensee und macht jetzt Halt in Liechtenstein.
Kostenlos. Inspirierend. Für alle, die Mobilität neu denken wollen.
📍 Wann? 9. April bis 3. Mai 2026
📍 Wo? Jugendbeiz B28 in Bendern & Grossabünt in Gamprin
Staune über die Tricks des B28-Teams auf dem Einrad und lass dich von spannenden Vorträgen über Veloreisen um die Welt inspirieren.
📅 15. April 2026
⏰ Ab 18.00 Uhr: Kostenloses Essen vom Streetwork-Team (Spenden willkommen)
⏰ Ab 19.00 Uhr: Show & Vorträge
📍 Jugendbeiz B28, Bendern
Du wolltest die blauen E-Bikes schon immer mal testen, weisst aber nicht genau, wie die App funktioniert? Wir zeigen dir Schritt für Schritt, wie du dich registrierst, Räder entsperrst und umweltfreundlich durchs Land düst.
📅 21. April 2026
⏰ 14.00 – 16.00 Uhr
📝 Anmeldung: E-Mail an info@liemobil.li
Gemeinsam sind wir stark! Wir starten mit einer entspannten Fahrradtour (Critical Mass) und feiern danach beim B28 mit Live-Musik und Action-Shows.
📅 24. April 2026
⏰ 18.30 Uhr: Start am Rathausplatz Vaduz (Fahrt nach Bendern)
⏰ Ab 19.00 Uhr: Konzert von Simon Hotz, Streetbike Trial Show & Onewheel-Einblicke
🌭 Extra: Gratis Hotdogs von Olgas Hotdogs für alle!
Besuche die Ausstellung direkt an der slowUp-Route und werde Teil der Bewegung.
📅 3. Mai 2026
📍 Grossabünt, Gamprin
Zu Fuss, mit dem Rad oder per Bahn die Welt entdecken – ohne Auto und Flugstress. In dieser Wanderausstellung erfährst du:
Persönliche Reiseerlebnisse und Touren-Highlights aus der Region.
Praktische Tipps für günstiges und umweltfreundliches Unterwegssein.
Wie du dein Sportprogramm ganz einfach in den Alltag integrierst.
Die Ausstellung wächst an jedem Ort um neue Ideen. Komm vorbei und lass dich inspirieren, wie kreativ moderne Mobilität sein kann!
Termine checken: Such dir die Events aus, die dich interessieren.
Vorbeikommen: Die meisten Events (15. & 24. April) kannst du ohne Anmeldung besuchen.
Anmelden (nur für LIEbike): Schreib eine kurze Mail an info@liemobil.li, wenn du beim E-Bike-Workshop am 21. April dabei sein willst.
Mitmachen: Schnapp dir dein Fahrrad, komm nach Bendern oder Vaduz und geniesse das Programm!
Ein unverzichtbarer Partner für Liechtensteins Jugend
Das aha – Tipps & Infos für junge Leute blickt auf ein ereignisreiches Jahr 2024 zurück, das ganz im Zeichen des 25-jährigen Jubiläums stand. Doch nicht nur das Jubiläum selbst, sondern auch die zahlreichen Aktivitäten und Entwicklungen in den verschiedenen Arbeitsbereichen des aha prägten dieses Jahr.
Jahresbericht 2024
Das aha-Team erreichte im Jahr 2024 über 4000 Kontakte und führte 130 Aktivitäten durch, darunter 75 Workshops. Die Anfragen erreichten mit 709 ein neues Hoch, wobei zwei Drittel davon online gestellt wurden. Diese Zahlen verdeutlichen die gestiegene Nachfrage nach den Angeboten des aha und die erfolgreiche Anpassung an die digitale Welt.
Beratung und Orientierung Eines der Hauptanliegen des aha ist es, jungen Menschen Orientierung und Hilfe zur Selbsthilfe zu bieten. In der Jugendinfo finden sie Antworten auf Fragen rund um Ausbildung, Berufswahl, Freizeit oder Auslandsaufenthalte. Durch Workshops und Beratungen werden die Jugendlichen fit gemacht in Sachen Informationskompetenz.
Jugendbeteiligung im Fokus Jugendpartizipation hat im aha einen hohen Stellenwert. Das Programm „jubel“ bietet Klassensprecher:innen eine Plattform zum Austausch mit Erwachsenen zu Themen wie Gleichstellung und Chancengerechtigkeit. «Partizipation kennt kein Mindestalter» – diese Haltung lebt das aha aktiv vor. Das aha-Jugendteam wuchs auf 13 Mitglieder an und veröffentlichte knapp 30 Artikel zu wichtigen Themen wie Umwelt, Politik, Berufsfindung und Gleichberechtigung.
Europäische Impulse Das aha öffnet den Blick über die Landesgrenzen hinaus. Grenzüberschreitende Erfahrungen zu machen ist für die Persönlichkeitsentwicklung junger Menschen von unschätzbarem Wert. Deshalb engagiert sich das aha stark in EU-Programmen wie Erasmus+ und dem Europäischen Solidaritätskorps (ESK
Freiwilliges Soziales Jahr Das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) ist eine weitere Möglichkeit für junge Leute, wertvolle Erfahrungen in sozialen Einrichtungen in Liechtenstein zu sammeln und ihre Persönlichkeit zu stärken.
Workshops und Projekte mit Wirkung Das aha führte 75 Workshops mit 1330 Teilnehmenden durch, wobei der Schwerpunkt mit 52 Workshops auf der Medienkompetenz lag. Projekte wie das KlimaLab und der Workshop für Toleranz und gegen Diskriminierung zeigten die Bandbreite und den gesellschaftlichen Mehrwert der aha-Initiativen.
Digitalisierung und Online-Präsenz Das aha setzte verstärkt auf digitale Kanäle, um junge Menschen zu erreichen. Die Website aha.li verzeichnete über 268.000 Seitenaufrufe, die Mitmach-Seite backstage.li bot Jugendlichen eine Plattform für ihre Beiträge. Auf der neuen Jugendplattform backstage.li greifen die Jugendlichen selbst Themen auf, die sie bewegen und veröffentlichen ihre eigenen Texte und Podcasts. Die Jugendlichen werden nicht nur beraten, sondern aktiv in die Gestaltung der Angebote eingebunden. und der Youthletter erreichte monatlich 400 Multiplikator:innen.
Ein Vierteljahrhundert für die Jugend Mit einem unvergesslichen Fest in der Kreativ Akademie in Vaduz feierte das aha sein 25-jähriges Bestehen. Der Abend war geprägt von Begegnungen, Erinnerungen und Inspirationen, die die Erfolge und die Bedeutung des aha für die Jugend in Liechtenstein eindrucksvoll unterstrichen.
Ein Dank an die Unterstützer:innen Der Jahresbericht 2024 ist nicht nur ein Rückblick auf ein erfolgreiches Jahr, sondern auch eine Gelegenheit, allen Partnerorganisationen, Förderern und Unterstützern des aha für ihre wertvolle Zusammenarbeit zu danken.
Jedes Jahr am 21. März ist Internationaler Tag gegen Rassismus. In Liechtenstein machen wir nicht nur an einem Tag auf dieses wichtige Thema aufmerksam.
Vom 13. bis 23. März 2026 fanden im ganzen Land verschiedene Aktionen statt – in Schulen, Jugendtreffs und bei vielen weiteren Organisationen, die zeigen wollen: Vielfalt ist normal.
2025 haben die Offene Jugendarbeit (OJA) und die Schulsozialarbeit (SSA) das Projekt «alle anders – das sind wir» gestartet. Fahnen und Banner mit diesem Slogan hingen zehn Tage lang in Schulen und Jugendtreffs – ein sichtbares Zeichen gegen Rassismus und für Vielfalt.
2026 wird das Projekt ausgeweitet. Noch mehr Organisationen und Institutionen machen mit, noch mehr Aktionen finden statt – und alle kommen am 21. März beim grossen Abschlussevent zusammen.
Die Aktionstage gegen Rassismus 2026 brachten in Liechtenstein vielfältige Begegnungen, Gespräche und kreative Auseinandersetzungen mit dem Thema Rassismus. Den Abschluss bildete am 21. März der gemeinsame Abend «ALLE anders – das sind WIR» im Jugendtreff Camäleon in Vaduz. Jugendliche, Fachpersonen und Interessierte kamen zusammen für einen Rückblick auf die Aktionstage, den Kurzfilm «Rassismusnichtsein» und ein Podiumsgespräch mit Regierungsrat Dr. Emanuel Schädler, Jugendlichen und Fachpersonen. Musikalisch begleitet wurde der Abend von der Band Doranku – beim gemeinsamen Apéro liessen die Anwesenden den Abend ausklingen.
Mit Kunst über Rassismus sprechen
Das aha war ebenfalls Teil der Aktionstage: Am 27. Februar besuchte die Klasse 2c der Oberschule Eschen unter der Leitung von Klassenlehrperson Stephanie Oswald das Kunstmuseum Liechtenstein. Kunstvermittler Simone Fiorillo führte die Jugendlichen in Teile der Ausstellung von Tony Cokes ein, die sich kritisch mit Rassismus auseinandersetzt. Im anschliessenden Workshop arbeiteten die Schüler:innen mit Symbolen für Toleranz und Respekt und tauschten sich über eigene Erfahrungen aus.
Auswahl an weiteren Events, die im Rahmen der Aktionstage stattgefunden haben:
Ihr wollt als Organisation ein Zeichen im Rahmen der Aktionstage setzen? Dann hängt eine Fahne oder einen Banner auf und organisiert eine kleine Aktion oder Veranstaltung zum Thema. Meldet euch bei uns: rahel.schatzmann@llv.li
Viele junge Menschen träumen davon, eine Zeit im Ausland zu verbringen – sei es für einen Freiwilligendienst, ein Auslandspraktikum, einen Sprachaufenthalt, Work & Travel oder ein Studium im Ausland.
Beim Infoabend „Ab ins Ausland“ am 11. März im aha in Vaduz konnten sich Interessierte direkt bei Organisationen und Programmen über ihre Möglichkeiten informieren.
Von 18 bis 20 Uhr standen Expert:innen verschiedener Organisationen bereit, beantworteten Fragen und gaben praktische Tipps zu Planung, Finanzierung und Bewerbung für Auslandserfahrungen.
Solche Aufenthalte ermöglichen nicht nur das Kennenlernen anderer Kulturen, sondern stärken auch Selbstständigkeit, Sprachkenntnisse und persönliche Kompetenzen – Fähigkeiten, die später auch im Berufsleben sehr wertvoll sind.
Save the date: Der nächste Infoabend „Ab ins Ausland“ findet am Donnerstag, 1. Oktober von 18-20 Uhr im aha in Vaduz statt.
Freiwilligendienst im Ausland: Europäisches Solidaritätskorps (ESK)
Das aha – Tipps & Infos für junge Leute informierte über das Europäische Solidaritätskorps (ESK). Dieses EU-Programm ermöglicht jungen Menschen zwischen 18 und 30 Jahren, einen Freiwilligendienst in Europa zu leisten. Die Einsätze dauern meist zwei bis zwölf Monate und finden in Bereichen wie Sozialarbeit, Umweltprojekten, Kulturarbeit und Jugendarbeit statt. Unterkunft, Verpflegung und ein Taschengeld werden in der Regel vom Programm übernommen.
Auslandspraktikum für Lernende: MOJA / go to Europe
Mit MOJA / go to Europe können Lernende und junge Fachkräfte während oder nach ihrer Ausbildung ein Auslandspraktikum absolvieren. Die Programme ermöglichen internationale Berufserfahrung, neue Perspektiven im Beruf und die Verbesserung der Sprachkenntnisse. Besonders für Lernende ist ein Praktikum im Ausland eine wertvolle Ergänzung zur Ausbildung.
Europa entdecken mit DiscoverEU
Ein Highlight für viele junge Menschen ist das Programm DiscoverEU, das sich an 18-Jährige richtet, die Europa entdecken möchten. Wer ausgelost wird, erhält ein kostenloses Interrail-Ticket und kann damit mehrere Wochen durch Europa reisen — neue Kulturen entdecken, internationale Kontakte knüpfen und Europa besser kennenlernen.
NÄCHSTE BEWERBUNGSRUNDE: Die nächste Bewerbungsrunde läuft vom 8. bis 22. April 2026.
Studium im Ausland
Auch das Thema Studium im Ausland stiess auf grosses Interesse. Die Besucherinnen und Besucher erhielten Informationen zu Austauschsemestern, kompletten Studienprogrammen im Ausland, Finanzierungsmöglichkeiten und Bewerbungsprozessen. Ein Studium im Ausland ermöglicht nicht nur akademische Erfahrungen, sondern eröffnet auch internationale Netzwerke und fördert interkulturelle Kompetenzen.
Weitere Programme: Work & Travel, Sprachaufenthalte und Freiwilligenarbeit
Mehrere Organisationen stellten ihre Programme vor und zeigten, wie vielfältig die Möglichkeiten für einen Auslandaufenthalt sind:
Der Infoabend zeigte einmal mehr, wie vielfältig die Möglichkeiten für junge Menschen sind, eine Zeit im Ausland zu verbringen.
Ob:
Für viele Besucher:innen war der Anlass ein erster Schritt auf dem Weg zu ihrem eigenen Auslandabenteuer.
Wer den Infoabend verpasst hat, findet beim aha – Tipps & Infos für junge Leute jederzeit Beratung zu Auslandsprogrammen und internationalen Möglichkeiten.
Das Event wurde vom aha im Rahmen von Eurodesk Liechtenstein organisiert.
Im Vaterland
In der lie24
In den gsi-news
Hier findest du weitere Links, hilfreiche Seiten und Dokumente, die dir für die Planung eines Auslandsaufenthalts behilflich sein könnten.
Au-Pair
Freiwilligeneinsätze
Sprachreisen
Schuljahr im Ausland
Studieren im Ausland
Ritzen, Schneiden, Kratzen … warum verletzen sich manche Menschen selbst? Was ist Selbstverletzung und was kann dir helfen? Was kannst du tun, um die Anspannung zu reduzieren, damit du dich nicht selbstverletzt? Wo findest du Rat und Unterstützung? Antworten auf diese und weitere Fragen, findest du hier!
Es gibt Situationen, in denen wir einfach nicht mehr weiter wissen. Alles wird zu viel. Man fragt sich, wie man da wieder raus kommen kann. Oder was man tun kann, um endlich nicht mehr so einen Druck zu spüren. Manche verschaffen sich dann durch das Zufügen von Verletzungen, mit Schmerzen oder Wunden eine Art Entlastung.
Selbstverletzendes Verhalten wird mit SVV abgekürzt. In vielen Fällen kommt es dabei zu Verletzungen der Haut, die sich Betroffene selbst zufügen, beispielsweise in Form von Ritzen, Schneiden, Verbrennen, Kratzen oder auch Verletzungen durch Nadelstiche oder extremes Nägelbeissen. Es gibt aber auch andere Formen des selbstverletzenden Verhaltens, z. B. kann auch exzessives (sehr viel) Sport-Treiben oder die Verweigerung von Essen selbstverletzend sein.
Manche Menschen verletzen sich häufig und/oder auf mehrere unterschiedliche Arten. Die meisten brauchen Hilfe, um damit aufhören zu können. Wenige schaffen es aus eigenem Antrieb.
„Schon wieder habe ich es getan. Ich wollte es nicht, aber es ging nicht anders. Ich hatte solch einen Stress in der Schule und dann noch der Streit mit meiner besten Freundin. Wenn ich mich selbst verletze scheint vieles leichter, meine Ängste scheinen zu verschwinden.“ (Svenja,14)
Diese Frage stellen sich sicher viele Leute. Die kurze Antwort: Es gibt Menschen, die eine Selbstverletzung in belastenden Situationen als eine Art Bewältigungsstrategie anwenden. Verletzt sich jemand selbst, ist das also oft Ausdruck für eine starke Belastung. Es kann eine Art Ventil sein, innere Spannungen abzubauen, unangenehme Gefühle nach aussen zu bringen, sich selber zu spüren oder Schmerzen wie z.B. Liebeskummer zu überdecken.
Selbstverletzendes Verhalten kann verschiedene Ursachen haben. Zum Beispiel:
WICHTIG: Betroffene tun das nicht aus Spass, weil es „in“ ist oder um andere zu ärgern.
Den Menschen geht es unmittelbar nach der Selbstverletzung meist besser. Dieses Gefühl der Erleichterung hält allerdings nur kurz an. Sobald die Betroffenen erkennen, was sie getan haben, kehren die Schuldgefühle zurück und der Kreislauf beginnt von vorne.
Wie oft oder wie regelmässig sich jemand selbst verletzt, ist sehr unterschiedlich. Meistens tritt das selbstverletzende Verhalten in Belastungssituationen auf (Stress, Verluste, Kummer, Konflikte in der Familie, …). Die Selbstverletzung als eine Art Ventil und Bewältigungsstrategie löst diesen Spannungszustand kurzfristig auf. Es kommt zu einem Gefühl der Erleichterung. Dieses Gefühl hält jedoch nur kurz an und ist oft auch gefolgt von weiteren unangenehm erlebten Gefühlen – z. B. Schuld- und Schamgefühlen. So kann ein echt unangenehmer und belastender Kreislauf entstehen. Wenn dieser verletzende Versuch der Bewältigung immer wieder angewendet und somit „eingeübt“ wird, kann sich das Verhalten auch verfestigen.
Im Gehirn wirkt selbstverletzendes Verhalten ähnlich wie eine Droge. Bei der Verletzung werden Glückshormone freigesetzt, die positive und angenehme Gefühle erzeugen und der Körper verlangt dann immer wieder danach. Durch wiederholtes selbstverletzendes Verhalten kann ein gewisser Suchtcharakter entstehen. Durch wiederholtes selbstverletzendes Verhalten kann ein gewisser Suchtcharakter entstehen. Betroffene spüren immer wieder einen starken Impuls, sich zu verletzen und können sich diesem Drang nur schwer oder gar nicht widersetzen. Ähnlich wie bei anderen Süchten wird von vielen Betroffenen viel Zeit dafür verwendet, zu überlegen, wie man sich z. B. neue Rasierklingen beschaffen kann und wo man diese dann verstecken wird. Betroffene können Entzugserscheinungen entwickeln und es fällt ihnen schwer, damit aufzuhören. Auch wenn Betroffene sich deswegen behandeln lassen und sich nicht mehr verletzen wollen, besteht die Gefahr rückfällig zu werden, oft ein ganzes Leben lang.
Wichtig ist, die Betroffenen ernst zu nehmen und sie für ihr Verhalten nicht zu verurteilen.
Wie sich Betroffene selbst verletzen, ist ganz unterschiedlich. Selbstverletzendes Verhalten kann folgendes sein:
Insgesamt sind Mädchen häufiger von SVV betroffen als Burschen. Der Drang zum Selbstverletzen entwickelt sich oft unter grossem Stress oder in Zeiten von Veränderungen, wie zum Beispiel in der Pubertät (zwischen 14 – 17 Jahren). Viele machen es allerdings nur ein- oder zweimal und hören dann wieder auf. Andere verletzen sich über einen längeren Zeitraum weiter. Wird nichts dagegen unternommen, verletzen sich viele Betroffene auch im Erwachsenenalter weiter.
Bist du besorgt, weil du jemanden kennst, der sich absichtlich immer wieder weh tut? Sprich mit jemandem dem du vertraust oder wende dich an eine Beratungsstelle.
Vielleicht kennst du jemanden, der sich selbst verletzt. Oft ist es dann so, dass man nicht wirklich weiss, wie man damit umgehen soll und vor allem, wie man sich verhalten soll. Das ist auch verständlich. Hier sind einige Tipps, was im Umgang mit Betroffenen hilfreich sein kann:
Das Reden über das Problem kann bei den Personen schon viel bewirken. Viele Personen fühlen sich auch schlecht, nachdem sie sich selbst verletzt haben. Sie werden es aber erneut tun, da ihr Schmerz zu gross ist, den sie überdecken wollen. Darum ist es umso wichtiger, sich schnell Hilfe zu suchen, um das Verhalten zu stoppen.
WICHTIG: Sei geduldig und denke daran: Helfen kann man erst, wenn der betroffene Mensch es selber möchte. Besteht zur/zum Betroffenen kein enges Verhältnis, dann versuche eine Vertrauensperson zu finden. Diese Person kann dann das Ansprechen übernehmen.
Wichtig ist, dass du dich selbst nicht überforderst. Du kannst das Problem für die betroffene Person nicht lösen und auch niemals eine:n Therapeut:in ersetzen – das brauchst du auch gar nicht. Denn, du bist ein:e gute:r Freund:in und als das auch eine ganz wichtige und tolle Hilfe. Es gibt einfach Situationen, wo eine professionelle Unterstützung gefragt ist. Wird dir alles zu viel, dann hol dir Hilfe. Auch du als Angehörige:r kannst dich an Beratungsstellen wenden.
Es gibt keinen Grund, dich schuldig zu fühlen oder zu schämen. Such dir eine Person, der du vertraust und die bereit ist, dir zu helfen oder wende dich an eine Beratungsstelle.
Viele Menschen, die sich selbst verletzen, haben eine Skills-Liste mit Dingen, die sie tun können, wenn sie den Drang spüren, sich selbst verletzen zu wollen/müssen. Diese Liste kann sich regelmässig ändern. Manche nutzen die Liste auch als Checkliste, sie gehen Punkt für Punkt alles durch.
Auf deiner Skills-Liste kann z.B. stehen:
Wichtig: Dabei handelt es sich wirklich nur um erste Zwischenlösungen und nicht um eine wirkliche Behebung des Problems oder eine Heilung!
Langfristig gesehen ist SVV weder harmlos noch gesund. Wenn diese Verhaltensstörung länger andauert oder besonders gesundheitsgefährdend ist, wird professionelle Hilfe, z.B. Psychotherapie, notwendig.
WICHTIG: Wenn du weitere Hilfe brauchst oder einfach reden möchtest, melde dich beim Sorgentelefon für Kinder und Jugendliche.
DU BIST NICHT ALLEIN! Krisen können das Leben auf den Kopf stellen. ABER auch in Krisenzeiten ist man nicht allein – Hotlines & Anlaufstellen helfen dir auch jetzt weiter!
aha-Jugendreporter Lukas
Ich habe schon mehrere Personen mit diesem Verhalten angetroffen. Was mir allerdings klar ist, man sollte die Personen nur darauf ansprechen, wenn man sie gut genug kennt. Sehr wichtig ist es, immer offen zuzuhören und nicht darüber zu urteilen, wenn dir Personen so etwas anvertrauen. In diesem Fall die Person fragen, ob man etwas für sie tun kann, oder ob sie möchte, dass man ihr hilft sich Hilfe zu suchen. Auf keinen Fall abschätzig reagieren, die Person anschreien oder sich über die Person lustig machen.
Auch wenn es nicht schön ist, das Ganze mit anzusehen, sei für die Person immer da. Setze kein Ultimatum wie „Hör damit auf sonst..“. Das bewirkt meistens das Gegenteil, die Person verschliesst sich wieder und verfällt immer häufiger in dieses Verhalten. Wenn man der Person zeigt, dass man nicht abwertend über sie denkt, für sie da ist, ihr zuhört und sie unterstützt, wenn sie Hilfe braucht, ist wohl das Beste für beide Parteien.
Wie gesagt sind das eigene Erfahrungen und wenn man mit dem Druck nicht umgehen kann, zu wissen, dass die Person sich verletzt, dann wendet euch nicht direkt an eine andere Person. Redet mit der Person selbst darüber, sagt der Person etwas wie: „Ich bin sehr froh, dass du das mit mir geteilt hast. Ich kann aber nicht gut mit dem Wissen damit umgehen. Ich wäre froh, wenn ich mit jemandem darüber reden könnte. Wen würdest du vorschlagen?“. Eine Alternative wäre eine:n Psychiater:in oder Psycholog:in, der:die eine Schweigepflicht hat und niemandem etwas erzählen darf, mit ins Boot zu holen.
Rote Linien
Selbsthilfeforum für Angehörige SVV-betroffener Menschen
Rote Tränen
Selbsthilfeforum zum Thema: Selbstverletzendes Verhalten, SVV, Autoaggression
Bericht einer Betroffenen
PODCAST: LIZ über selbstverletzendes Verhalten und Psychiatrieaufenthalt
VIDEOREPORTAGE Selbstverletzung: Ich wollte meinen Körper zerstören | Wie komme ich mit meinem Körper klar?
VIDEOREPORTAGE: Meine Selbstverletzung ist Vergangenheit! Ich entferne meine Narben
VIDEOREPORTAGE: Borderline – Darum verletzen sich Menschen selbst
Quellen:
Bewegung, Spass und neue Erfahrungen – das alles bringt dir sportvibes, das Freiwillige Sportprogramm.
Kostenlos.Freiwillig.Für alle ab Sekundarstufe I – ganz egal, wie fit du bist.
📍 Wann? März bis Juni 2026📍 Wo? Direkt an Schulen und Sportstätten im ganzen Land & der Region (Sporthalle Schulzentrum Unterland, Pumptrack Weiherring, Mauren, Gymnastikraum weiterführende Schulen Vaduz, Drenpa Sportstudio, Vaduz, Padel-Anlage Ruggell, Wiese Vereinshaus Ruggell, Segel Surfing Club Liechtenstein, Walensee)
Power, Technik und Ausdauer. Für Anfänger:innen und Fortgeschrittene.📅 20. März & 8. Mai 2026⏰ Freitag, 17.30 Uhr📍 Sporthalle Schulzentrum Unterland🎒 Mitbringen: Sportkleidung, Trinkflasche📝 Anmeldung bis 6. März 2026
Flow, Speed und Bike-Action. Mehr Kontrolle und saubere Lines.📅 22. April 2026⏰ 14.00 – 16.00 Uhr📍 Pumptrack Weiherring, Mauren🎒 Mitbringen: Verkehrstaugliches Bike, Helm📝 Anmeldung bis 31. März 2026
Commercial, Technik, Choreo und jede Menge Energie.📅 23. April & 7. Mai 2026⏰ 12.05 – 12.50 Uhr📍 Gymnastikraum Weiterführende Schulen Vaduz🎒 Mitbringen: Sportkleidung, Trinkflasche📝 Anmeldung bis 31. März 2026
Bewegung, Entspannung und Atemtechnik. Für jedes Level geeignet.📅 23. April & 21. Mai 2026⏰ 15.30 Uhr📍 Drenpa Sportstudio, Vaduz🎒 Mitbringen: Sportkleidung, Trinkflasche📝 Anmeldung bis 31. März 2026
Technik, Teamgeist und schnelle Ballwechsel.📅 13. Mai 2026⏰ 14.00 – 16.00 Uhr📍 Padel-Anlage Ruggell🎒 Mitbringen: Sportbekleidung, Turn- oder Tennisschuhe, Schläger falls vorhanden📝 Anmeldung bis 23. April 2026
Werfen, Fangen, Schlagen und Teamspirit erleben.📅 10. Juni & 17. Juni 2026⏰ 14.00 – 16.00 Uhr📍 Wiese Vereinshaus Ruggell🎒 Mitbringen: Sportkleidung, Trinkflasche📝 Anmeldung bis 31. Mai 2026
Balance, Action und Spass auf dem Wasser.📅 13. Juni 2026⏰ 10.00 – 17.00 Uhr📍 Segel Surfing Club Liechtenstein, Walensee🎒 Mitbringen: Badehose, Handtuch, Neopren und Schwimmweste falls vorhanden📝 Anmeldung bis 31. Mai 2026
Mehr Infos zu den einzelnen Angeboten gibt es hier.
1️⃣ Angebot auswählenÜberlege dir, welche Sportart du ausprobieren möchtest.
2️⃣ Anmeldeformular online ausfüllenDu kannst das Formular online ausfüllen. Hier findest du das Formular.
3️⃣ Formular ausdruckenWichtig: Auch wenn du es online ausfüllst, musst du es ausdrucken.
4️⃣ Unterschrift deiner Eltern holenDeine Eltern oder Erziehungsberechtigten müssen unterschreiben.Damit bestätigen sie:
5️⃣ Formular einscannen oder fotografierenMach ein gut lesbares Foto oder einen Scan.
6️⃣ Per Mail senden an📧 sportvibes@llv.li
7️⃣ Bestätigung abwartenDu bekommst eine Rückmeldung, ob du einen Platz erhalten hast.Achtung: Viele Angebote haben begrenzte Plätze.
Alle Infos zu Datenschutz und Details findest du auf www.llv.li. Ob Action, Tanz, Team oder Entspannung – such dir dein Highlight aus und probier etwas Neues aus. 💪
Die wichtigsten Erkenntnisse zur psychischen Gesundheit an unseren Schulen
Kürzlich hat die Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) im Auftrag des Schulamts eine umfassende Studie zur psychischen Gesundheit und zum schulischen Wohlbefinden im Fürstentum Liechtenstein durchgeführt. Befragt wurden Jugendliche am Liechtensteinischen Gymnasium sowie an den Real- und Oberschulen – aber auch Eltern und Lehrpersonen.
Wir haben uns die Ergebnisse für euch genauer angesehen. Was läuft gut, wo drückt der Schuh und was müssen wir für die Zukunft lernen?
Die gute Nachricht: Das Fundament ist stark
Starten wir mit dem Positiven, denn das wird oft übersehen: Der grossen Mehrheit der Jugendlichen in Liechtenstein geht es gut.
Wo es hakt: Stress, Druck und Erschöpfung
Trotz des guten Fundaments zeigt die Studie auch deutliche Belastungen auf, die wir ernst nehmen müssen.
Die Zahlen liegen auf dem Tisch. Doch was bedeuten sie für den Alltag in der Schule, in der Jugendarbeit und in den Familien?
Fazit: Liechtensteins Jugend hat viele Stärken und ein tolles Umfeld. Aber der Druck durch Schule, digitale Welten und die eigenen Erwartungen ist enorm. Nehmen wir die Ergebnisse als Ansporn: Hören wir den Jugendlichen zu, geben wir ihnen Raum zur Mitgestaltung und stärken wir gemeinsam ihre mentalen Abwehrkräfte!
Habt ihr das Gefühl, euch wächst alles über den Kopf? Das aha und viele weitere Anlaufstellen in Liechtenstein sind für euch da – vertraulich, kostenlos und unkompliziert.
Präsentation: Zusammenfassung Psychische Gesundheit Schulen
http://aha.li/wp-content/uploads/2026/03/Was_Liechtensteiner_Schueler_wirklich_belastet-converted.mp3
http://aha.li/wp-content/uploads/2026/03/Was_Schueler_fuehlen_und_Lehrer_nicht_sehen-converted.mp3
Hinweis:: Der Beitrag, die Audio- & Videoclips und die Präsentation wurde mit NotebookLM (Künstlicher Intelligenz) erstellt.
Als Quelle diente die zitierte Studie „Psychische Gesundheit der Schüler:innen auf der Sekundarstufe I (Zyklus 3) im Fürstentum Liechtenstein. Resultate der Online-Befragungen bei Schüler:innen, Eltern und Erziehungsberechtigten sowie Schulmitarbeitenden an Real- und Oberschulen“
Eine Stunde kompakte Tipps & Infos für Eltern von Primarschulkindern, um ihre Kinder kompetent und sicher durch die digitale Welt zu begleiten.
(Ausschnitt aus einem Infovideo).
Die digitale Welt ist Teil des Alltags unserer Kinder – mit Chancen, aber auch Herausforderungen. Wie kann ich mein Kind gut begleiten?
Tipps & Links zur weiteren Informationen
Cannabis ist ein Thema, das polarisiert – auch in Liechtenstein. Während einige Länder bereits Schritte in Richtung Legalisierung gegangen sind, wird hierzulande noch intensiv diskutiert.
Genau an diesem Punkt setzt eine wissenschaftliche Studie von Christopher Hilti an. Er untersucht im Rahmen seiner Masterarbeit, wie die Bevölkerung in Liechtenstein über Cannabis denkt, konsumiert und welche Erwartungen sie an eine mögliche Regulierung hat.
Wichtig: Das aha – Tipps & Infos für junge Leute ist nicht Auftraggeber der Studie und führt diese auch nicht selbst durch. Christopher Hilti ist eigenständig mit seinem Forschungsvorhaben an uns herangetreten. Wir unterstützen ihn, indem wir die Umfrage sichtbar machen und zur Teilnahme einladen, da wir eine sachliche, wissenschaftlich fundierte Auseinandersetzung mit gesellschaftlich relevanten Themen grundsätzlich begrüssen.
Im Rahmen der Masterarbeit wird unter anderem untersucht,
Dabei geht es nicht darum, Konsum zu fördern, sondern eine datenbasierte Grundlage für zukünftige politische und gesellschaftliche Diskussionen zu schaffen.
In Ländern wie Deutschland, der Schweiz oder Luxemburg wurden bereits neue Wege eingeschlagen. Liechtenstein ist wirtschaftlich und gesellschaftlich eng mit diesen Ländern verbunden. Umso wichtiger ist es, die Meinungen, Sorgen und Erwartungen der eigenen Bevölkerung zu kennen. Die Ergebnisse der Studie können dazu beitragen, Risiken besser einzuschätzen und Präventions-, Jugend- und Informationsangebote gezielter weiterzuentwickeln.
👉 Junge Menschen ab 16 Jahren sowie Erwachsene👉 Die Umfrage ist vollständig anonym👉 Die Teilnahme dauert nur wenige Minuten
Wenn du unter 16 Jahre alt bist, kannst du leider nicht teilnehmen. Das hat rechtliche und ethische Gründe. Wenn dich das Thema trotzdem interessiert, empfehlen wir dir das kurze und verständliche Video:
Hinweis: Gerade in jungen Jahren kann Cannabis mehr Risiken als Vorteile mit sich bringen. Je jünger das Gehirn, desto anfälliger ist es für negative Auswirkungen. Deshalb gilt: Je später, desto besser – am besten gar nicht.
📲 Jetzt teilnehmen: 👉 Hier geht’s zur Umfrage.
Danke fürs Mitmachen – und fürs Mitdenken.
Am Montag, 22. September 2025, wurde der Heilig-Geist-Saal in Nürnberg zum Treffpunkt für Austausch, Begegnung und gemeinsame Werte. Von 10 bis 17 Uhr fand dort der Wertetag & das Europäische Tischtuch statt – ein offenes Fest für alle Generationen, mitten in der Stadt und direkt an der Strasse der Menschenrechte.
Der Wertetag lud dazu ein, die Werte unserer freien Gesellschaftsordnung gemeinsam zu feiern. Menschen jeden Alters kamen zusammen, assen gemeinsam zu Mittag, tauschten sich aus und diskutierten. Viele brachten eigenes Essen mit und teilten es am grossen Tisch. So entstand eine offene, lebendige Atmosphäre, die Raum für Begegnung, Dialog und neue Perspektiven bot.
Mehrere Organisationen gestalteten den Tag aktiv mit und setzten unterschiedliche inhaltliche Schwerpunkte:
Das vielfältige Programm machte Werte, Menschenrechte und gesellschaftliches Engagement auf unterschiedliche Weise erlebbar.
Ein besonderer Teil des Tages war die Teilnahme von Jugendlichen aus Liechtenstein.34 Schüler:innen – davon 23 aus der Oberschule Vaduz und 11 aus der Oberschule Triesen – reisten gemeinsam mit 7 Lehrer:innen sowie 2 Begleitpersonen nach Nürnberg.
Der Austausch vor Ort bot viel Raum für Gespräche über Gerechtigkeit, Menschenrechte und Zusammenleben. Die Begegnungen mit anderen Jugendlichen und Organisationen eröffneten neue Perspektiven und regten zum Nachdenken an.
Beide Schulen haben ihre Erlebnisse in eigenen Blogbeiträgen mit Bildern festgehalten:
Die OS Vaduz berichtet über ihre Reise zu den Verkehrsschildern der Gerechtigkeit:https://www.wsv.li/news/die-vierte-stufe-der-osv-reist-nach-nuernberg-zu-den-verkehrsschildern-der-gerechtigkeit
Die OS Triesen teilt Eindrücke vom Wertetag in Nürnberg:https://szt.li/wertetag-in-nuernberg/
Der Wertetag zeigte eindrücklich, wie wichtig Begegnung, Dialog und gemeinsames Erleben für eine lebendige Demokratie sind. Die Reise der Jugendlichen aus Liechtenstein wurde von Erasmus+ im Rahmen des Projekts „Auf der richtigen Spur: Verkehrsschilder für soziale Gerechtigkeit“ unterstützt.
Du liebst Social Media, hast kreative Ideen und willst echte Praxiserfahrung sammeln? Beim aha arbeitest du ein Jahr lang mitten im Jugendalltag, gestaltest Inhalte, setzt Projekte mit Jugendlichen um und bekommst Einblick in die vielseitige Arbeit der Jugendinformation.
Du interessierst dich für Social Media, bist kreativ unterwegs und hast Lust, ein Jahr lang echte Praxiserfahrung zu sammeln? Dann bist du bei uns genau richtig. Das aha informiert junge Menschen zu Themen, die sie bewegen, und setzt gemeinsam mit Jugendlichen Projekte auf Landesebene um.
Ab September 2026 (oder nach Vereinbarung) vergeben wir eine Praktikumsstelle für ein Jahr im Pensum von 80–100 %. Fixe Präsenztage in der Jugendinfo sind Dienstag, Mittwoch und Freitag.
Bei uns bist du nicht nur dabei, sondern mittendrin. Du arbeitest aktiv mit und erhältst Einblick in viele Bereiche der Jugendinformation:
Wenn du Lust hast, Teil unseres Teams zu werden, freuen wir uns auf deine Bewerbung bis zum 30. April 2026 per E-Mail an:
Johannes Rindereraha – Jugendinformation LiechtensteinKirchstrasse 10, 9400 Vaduz📞 +423 239 91 14 📧 johannes@aha.li
Gerade keine passende Stelle ausgeschrieben oder nichts dabei, das zu dir passt? Wenn du trotzdem Lust hast, beim aha mitzuarbeiten, freuen wir uns über deine Initiativbewerbung.
Kontaktaufnahme per E-Mail:
Virginie Meusburger-Cavassino
Save the Date: Auch 2026 gibt es wieder zwei Möglichkeiten bei „Ab ins Ausland“ dabei zu sein. Notiere dir am besten jetzt schon den 11. März und 1. Oktober zwischen 18 und 20 Uhr bei uns im aha in Vaduz.
Tolle Gespräche, viele Fragen und noch mehr Fernweh: Am 2. Oktober, 18–20 Uhr, drehte sich im aha Liechtenstein alles um Wege ins Ausland – von Freiwilligendiensten über Sprachaufenthalte bis hin zu Studium, Praktikum, Work & Travel oder einem High-School-Jahr. Die Veranstaltung fand im Rahmen der Eurodesk-Kampagne «Time to Move» statt und brachte junge Menschen direkt mit Expert:innen ins Gespräch.
«Ein Auslandserlebnis bringt dich raus aus der Komfortzone – und genau dort passiert Entwicklung. Du lernst neue Kulturen kennen, wirst selbständiger, erweiterst deine Perspektive und knüpfst Freundschaften fürs Leben», so die aha-Event-Verantwortliche Mirjam Schiffer. Gleich acht Expert:innen waren bei der Herbstausgabe von «Ab ins Ausland» vor Ort.
Samantha da Silva, die beim aha das Europäischen Solidaritätskorps (ESK) koordiniert, gab einen fundierten Einblick ins Programm. Sie betonte die Chance, im Ausland nicht nur aktiv zu werden, sondern auch wertvolle persönliche und berufliche Erfahrungen zu sammeln. Das ESK richtet sich an junge Menschen ab 18 Jahren und ermöglicht einen Freiwilligendienst in Europa von zwei bis zwölf Monaten, bei dem man so gut wie nichts selber zahlen muss. Neben dem ESK koordiniert Samantha auch die Jugendbegegnungen/Camps und gab einen Ausblick auf das Campjahr 2026. Vor Ort war auch die 22-jährige Noemi, die aus erster Hand von ihrem ESK-Aufenthalt in Barcelona, Spanien berichtete und persönliche Einblicke gab.
Lea Sele repräsentierte die Agentur für internationale Bildungsangelegenheiten (AIBA) und stellte das DiscoverEU-Programm und Jugendaustauschprojekte vor – beide durch Erasmus+ gefördert. DiscoverEU eröffnet 18-Jährigen die Möglichkeit, mit einem Interrail-Ticket die Vielfalt Europas individuell zu entdecken. Wer ausgewählt wird, erkundet Europa gratis mit dem Zug und sammelt unterwegs einzigartige Eindrücke.
Silvia Risch-Wirth vom Amt für Berufsbildung und Berufsberatung präsentierte die Mobilitätsprojekte „MOJA“ und „go europe„. Diese Programme fördern gezielt Berufspraktika für Lernende und Lehrabgänger:innen aus Liechtenstein und zeigen konkrete Wege, wie ein Auslandspraktikum sinnvoll in die Ausbildung integriert werden kann.
Einen praxisnahen Einblick ins Studieren im Ausland gab Ted Thamm von der Universität Liechtenstein. Als Studierender, der sich bewusst für ein Auslandsstudium entschieden hat, teilte er seine persönlichen Erfahrungen und stand den Teilnehmenden bei Fragen wie «Wo soll ich studieren?» mit Rat und Tat zur Seite.
Mit GB Marketing & Solutions GmbH (German Beck) war eine neue Anlaufstelle für Sprachreisen, Sommercamps und Berufspraktika in Dublin und Malta vertreten. Der Fokus: praxisnahe Programme, die Sprache, Kultur und Arbeitserfahrung verbinden.
Pro Linguis (Simon Marcon) zeigte die Bandbreite an Möglichkeiten für junge Weltenentdecker:innen: von klassischen Sprachaufenthalten über Work & Travel bis zu Demi-/Au-Pair-Programmen – ideal für alle, die Auslandserfahrung und Sprachenlernen kombinieren möchten.
Auch One World (Marius Kaiser) ermöglichte Einblicke in Freiwilligenarbeit in Indien und Südamerika – ein Angebot für alle, die sich sozial engagieren und gleichzeitig neue Perspektiven gewinnen möchten.
AIFS Educational Travel (Stefanie Lenger-Hoppe) war erstmalig als ein weiterer erfahrener Anbieter vor Ort: Auslandsjahr, High-School-Jahr, Au Pair sowie Work & Travel – Programme, die je nach Lebensphase und Zielsetzung passgenaue Wege ins Ausland eröffnen.
Das Interesse der jungen Besucher:innen war gross. Besonders der ESK weckte Neugier, weil er eine kostengünstige Möglichkeit bietet, ein anderes Land, seine Sprache und Kultur kennenzulernen. Gleichzeitig zeigten die Beratungen, wie vielfältig die Pfade ins Ausland sind, ob als Freiwilligeneinsatz, Schüler:innenaustausch, Praktikum, Studium oder Sprachaufenthalt.
Wer dieses Mal nicht dabei sein konnte, findet auf der Website des aha weitere Informationen und Anlaufstellen zum Thema Ausland. Insgesamt bot die Veranstaltung eine klare Orientierungshilfe für alle, die vom nächsten Schritt über die Landesgrenzen hinaus träumen und machte Mut, diesen Schritt konkret zu planen.
Hier gibt’s die Links zu allen Aussteller:innen, die beim Infoabend dabei waren & auch ein paar, die nicht dabeisein konnten.
Europäischer Solidaritätskorps
AIBA - Agentur für internationale Bildungsangelegenheiten
AIFS Educational Travel
Amt für Berufsbildung und Berufsberatung
Universität Liechtenstein
Pro Linguis
One World
GB Marketing & Solutions GmbH
Rotary Youth Exchange
EF Education First - Sprachreisen und mehr
AFS Intercultural Programs
In der lie:zeit
Vom 3. bis 7. November 2025 fand in Brüssel das Eurodesk Com’Go Training statt – ein Austausch, der Kommunikationsexpert:innen aus ganz Europa zusammenbrachte. Drei Tage lang ging es darum, Geschichten wirkungsvoll zu erzählen, junge Menschen besser zu erreichen und neue Trends in der digitalen Kommunikation auszuprobieren.
Mit dabei war auch Mirjam vom aha Liechtenstein. Als Eurodesk-Koordinatorin nutzte sie die Chance, sich mit Kolleg:innen aus anderen Ländern zu vernetzen und neue Ideen für die Arbeit in Liechtenstein mitzunehmen.
Organisiert von Eurodesk Brussels Link, bot das Training eine Mischung aus Workshops, Praxisübungen und Expert:innenimpulsen. Zum Auftakt gab Audrey Frith, Direktorin von Eurodesk, einen inspirierenden Einblick in die Rolle von guter Kommunikation:
In der AI-Ära ist qualitativ hochwertige Information wichtiger denn je. Nur so erreichen wir junge Menschen und zeigen ihnen die Möglichkeiten, die sie in Europa haben.
Im Anschluss leitete Storytelling-Experte Niel Van Herck kreative Sessions rund um emotionale Erzählformen. Die Teilnehmenden arbeiteten daran, wie persönliche Geschichten Vertrauen schaffen und die Eurodesk-Werte authentisch transportieren.
Der zweite Trainingstag drehte sich um Social Media Trends und Zielgruppenansprache. Unterstützung kam von Chase, einer belgischen Community für Creator und Influencer. Social Media Producer Jasmine Mazarine zeigte, wie Kultur, Authentizität und Strategie zusammenwirken und was gute Inhalte heute ausmacht.
Besonders energiegeladen wurde es bei den Video-Challenges: In kleinen Gruppen entwickelten die Teilnehmenden kurze Storytelling-Videos und probierten neue Formate direkt aus.
Am letzten Tag ging es um die Frage, wie künstliche Intelligenz Kommunikation unterstützen kann. Marketingexpertin Liora Kern präsentierte Tools und Strategien für Analyse, Ideenentwicklung und Content-Produktion. Anschliessend erarbeiteten die Teams konkrete Schritte für ihre Eurodesk-Länder:ein wichtiger Baustein, um Mobilitätsberatung europaweit weiterzuentwickeln.
Das Com’Go 2025 bot viel Raum für Reflexion und Austausch. Einige Rückmeldungen:
Ich möchte an Personas, Zielen und Messgrössen arbeiten – und schauen, wie KI meine Kreativität unterstützt.
Danke für die Möglichkeit, die Trainings hatten eine wirklich hohe Qualität.
Ich konnte neue Methoden kennenlernen und freue mich darauf, unsere Kommunikation im Team weiterzuentwickeln.
Das Training hat gezeigt: Gute Kommunikation entsteht dort, wo Kreativität, Strategie und Austausch zusammenkommen. Für Mirjam und das aha bedeutet das Rückenwind für die zukünftige Eurodesk-Arbeit, von zielgruppengerechten Infos bis hin zu neuen Formaten, die jungen Menschen Lernmobilität näherbringen.
Vom 20. bis 24. Oktober 2025 wurde Malbun zum Treffpunkt der europäischen Jugendarbeit: Das Platform Network feierte sein 40. General Meeting – und das erstmals in Liechtenstein! Rund 40 Delegierte aus 22 Ländern kamen zusammen, um über Projekte, Partnerschaften und die Zukunft internationaler Jugendbegegnungen zu sprechen.
Organisiert wurde das Treffen vom aha – Jugendinformation Liechtenstein im Rahmen des Erasmus+ Projekts „From Okay to Slay“, das sich der Qualitätsentwicklung in der internationalen Jugendarbeit widmet.
„Dieses Treffen war erst der Auftakt für unser einjähriges Projekt“, sagt Mirjam Schiffer, Projektleiterin beim aha. „Wir wollen Qualität in internationalen Jugendprojekten sichtbar machen – und jungen Menschen neue Möglichkeiten eröffnen.“
In den Workshops drehte sich alles um Fragen wie:
Wie kann Qualität bei Jugendbegegnungen gesichert und dokumentiert werden?
Welche digitalen Tools erleichtern die Zusammenarbeit über Ländergrenzen hinweg?
Wie lassen sich neue Partner für Austauschprojekte gewinnen?
Beim Open Market wurde es besonders lebendig: Hier stellten Teilnehmende konkrete Projektideen vor – von Theaterprojekten über Umweltinitiativen bis zu digitalen Austauschformaten – und fanden direkt Partner:innen für gemeinsame Projekte.
Ein Highlight war der Interkulturelle Abend. Sandra und Nathalie Näscher von der Trachtenvereinigung Liechtenstein begeisterten mit einer interaktiven Vorstellung der liechtensteinischen Tracht – und luden die internationalen Gäste zum Mittanzen ein.
Auch bei einer Study Tour durch Vaduz konnten die Teilnehmenden Liechtenstein kennenlernen:
Fahrt mit dem Citytrain 🚋
Besuch der aha Jugendinfo
Einblick in das Jugendhaus Camäleon, wo Jugendliche aktiv mitgestalten können
Viele Delegierte zeigten sich beeindruckt, wie vielfältig und partizipativ die Jugendarbeit in Liechtenstein ist.
Das 40-jährige Jubiläum des Platform Network wurde unter dem Motto „connect & celebrate“ gefeiert. Seit der Gründung 1986 in Luxemburg wurden über 1’200 Jugendprojekte realisiert – viele davon mit Beteiligung aus Liechtenstein. Beim Abschlussabend war die Stimmung festlich und herzlich: «So gut organisiert und herzlich begleitet wie dieses Jahr war noch kein Treffen», sagte Ralf Ollinger, langjähriges Mitglied des Netzwerks – ein schönes Kompliment für das aha-Team rund um Mirjam Schiffer.
Das Treffen in Malbun hat gezeigt: Liechtenstein ist ein aktiver und verlässlicher Partner in der europäischen Jugendarbeit – mit Fokus auf Qualität, Kultur und echte Begegnung. Das Projekt „From Okay to Slay“ läuft noch bis Herbst 2026 – mit weiteren Aktivitäten, Austauschformaten und neuen Ideen für die internationale Zusammenarbeit.