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Rückblick next-step


Am 23. und 24. September fanden im SAL in Schaan die achten Berufs- und Bildungstage statt. Auch das aha war wieder mit einem Stand vertreten. Dort informierten wir die Jugendlichen über unsere Angebote: Das freiwillige Soziale Jahr in Liechtenstein und das Europäische Solidaritätskorps, welches Freiwilligeneinsätze im Ausland anbietet.

Unser Jugendteam-Reporter Laurin hat sich bei den Ausstellern und Besuchern umgehört. Für die Jugendlichen ist next-step eine gute Gelegenheit, die verschiedenen Berufe und Ausbildungen kennenzulernen. Viele wissen noch nicht, was sie nach der Schule machen möchten. Während am Freitag viele Schulklassen aus Liechtenstein die Ausstellung besuchten, waren es am Samstag viele Jugendliche, die mit ihren Eltern einen Rundgang machten.

Hier ein paar Impressionen von der Ausstellung 2022:

 

IBK-Jugendkonferenz


Zukunft braucht die Jugend.  Die Themen von morgen müssen mit der Jugend von heute diskutiert werden. Diese Diskussionen sind die Grundlage für Zukunftsprojekte.

 

WAS?
IBK-Jugendkonferenz Vaduz

WANN?
Samstag, den 5. November 2022 von 13.30 – 16.00 Uhr mit anschliessendem Apéro

WO?
Rathaussaal, Städtle 6, 9490 Vaduz

Anmeldungen:
Die Anmeldung können auf dem der Link www.jugendrat.li/ibk vorgenommen werden.
Uns wäre für die Vorbereitung wesentlich geholfen, wenn sich alle über diesen Link anmelden.

 

INHALT UND ZIEL DER JUGENDKONFERENZ

Im Rahmen eines moderierten Workshops werden Jugendliche und junge Erwachsene gemeinsam mit Politiker:innen die Themen der grenzüberschreitenden Bodenseeregion von morgen diskutiert. Fragen:

Analyse aus Sicht der Jugendlichen; was in der Bodenseeregion gut läuft und was nicht?
Diskussion basierend auf der Gipfelerklärung; welche Themen sind für die Jugendlichen von Relevanz, welche fehlen? Auseinandersetzung mit möglichen Themen der grenzüberschreitenden Bodenseeregion, die in den kommenden Jahren auf die Agenda der IBK gesetzt werden sollten
Umsetzung; Entwickeln von Projektideen, Vorstössen, Anträgen, Aktionen oder weitere Aktivitäten im Rahmen der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit auf

 

FORMAT
Bis zu 30 Jugendliche aus Liechtenstein, Vorarlberg und den angrenzenden Kantonen diskutieren ihre Ideen, wie sich die Jugend zu welchen Themen einbringen möchte.

Michael Schädler, Präsident des Jugendrates, führt durch den Workshop. Die Ergebnisse werden festgehalten und an die Stabsstelle Regierungssekretär weitergegeben, damit die Diskussion basierend auf den Ergebnissen mit den anderen Mitgliedern der IBK weitergeführt werden kann.

 

PROGRAMM

Zeit Inhalt wer
13.30 Uhr Begrüssung und Vorstellung der
Inhalte und Ziele der Jugendkonferenz
Michael Schädler,
Präsident Jugendrat
13.40 Uhr Chancen der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit
– Was macht die IBK?
– Wie kann sich die Jugend einbringen?
Ruth Haefelin,
Stabsstelle Regierungssekretär
13.45 Uhr Inhaltliche Vorstellung der Gipfelerklärung der IBK Ruth Haefelin
14.00 Uhr Fragerunde Michael Schädler
14.10 Uhr Film: Jubiläumsbeitrag IBK-Jugendengagement  
14.20 Uhr Speed Debating – Vier Themeninsel:
– Bildet die Gipfelerklärung alle relevanten Themen ab aus der Sicht der Jugend?
– Welche Themen sind der Jugend wichtig und warum?
– Was kann die Jugend besser in die politischen Entscheidungen einbezogen werden?
– Berücksichtigt die Demokratie die Anliegen der Jugend?
alle
4 Moderatorinnen und Moderatoren
15.40 Uhr Resumée und weiteres Vorgehen Michael Schädler und Ruth Haefelin
15.45 Uhr Apéro riche alle (freiwillig)
17.00 Verabschiedung Michael Schädler

 

ORGANISATORISCHES

 

An- und Abreise:
Die An- und Abreise ist durch die Teilnehmenden selber zu organisieren. Die Kosten für eine Anreise mit dem Zug/Bus (2.Klasse) können durch die Stabsstelle Regierungssekretär übernommen werden, entsprechende Belege sind einzureichen.

Kontaktadresse für organisatorischen Belange und Fragen:

  • Michael Schädler, Präsident Jugendrat, Mail: info@jli , Telefon: 0041 78 629 66 45
  • Ruth Haefelin, Mitarbeitende Stabsstelle Regierungssekretär, Mail: Haefelin@regierung.li , Telefon: 00423 236 76 91

 

Weitere Informationen zur IBK unter www.bodenseekonferenz.org
Mehr zum IBK-Jubiläum findet sich unter: www.ibk50.0rg

 

Die Veranstaltung wird organisiert von der Stabsstelle Regierungskanzlei, dem Jugendrat Liechtenstein und dem aha.

        

Oft gestellte Fragen


Was beinhaltet das Freiwillige Soziale Jahr?
Das Motto des FSJ lautet: „Jede Erfahrung zählt!“ Neben praktischer Arbeit in
den Aufnahme-Organisationen gibt es wöchentliche Bildungsmodule, wie
beispielsweise zu Kommunikation, Konfliktmanagement, neue Medien, Kampfkunst,
Entspannung, Körperkompetenz, Interkulturelles, Politik, Musik, Bewerbung,
Archäologie sowie eigene Präsentationen, Exkursionen, erlebnispädagogische Events,
Supervision und Berufsorientierung.

Welche Entwicklungschancen sehen Sie für einen jungen Menschen, der ein
Freiwilliges Soziales Jahr absolviert?
Neben der Entwicklung der eigenen Persönlichkeit, dem bewussten
Wahrnehmen von Veränderungsprozessen zwischenmenschlicher Beziehungen und
dem Kennenlernen eigener Potentiale soll das FSJ dazu beitragen, im Sinne der
Entschleunigung die Bedeutung eines umsichtigen gesellschaftlichen Handelns in der
Herkunftsregion erlebbar zu machen. Junge Menschen können Vorbild für andere
sein, indem sie uneigennützig einen Beitrag zum Gelingen des Zusammenlebens
leisten, geprägt von Wissensdrang und Lebensfreude.

Was müssen junge Menschen mitbringen?
Es bedarf keiner besonderen Qualifikation. Die Kandidatinnen und Kandidaten
müssen von sich aus motiviert, neugierig auf Neues, körperlich fit (soziale Arbeit ist
auch physisch anstrengend!!!) und psychisch belastbar sein. Religiöse Zugehörigkeit,
Staatsbürgerschaft oder formale Bildungsabschlüsse sind unerheblich.
Ich werde mittlerweile oft von jungen Menschen aus dem Ausland angefragt, ob sie
an dem Angebot teilnehmen dürfen. Meine Haltung dazu ist: Vorrang für das FSJ
Liechtenstein haben Menschen aus der Region; es gibt internationale
Volontariatsprogramme, die bei Bedarf nach Liechtenstein oder in die europäische
Welt führen (z.B. Europäischer Freiwilligendienst)

 

Kann man auch nur ein halbes Jahr und in verschiedenen Einrichtungen arbeiten?
Oder Teilzeit?
Es ist Ziel, ein ganzes Jahr in einer Einrichtung zu absolvieren, um sich mit der
Routine eines ganzen Jahres in derselben Tätigkeit konfrontiert zu sehen. In
manchen Aufnahmeorganisationen kann man nach einer bestimmten Zeit intern den
Arbeitsplatz wechseln, aber grundsätzlich bleibt man an einem Ort. Es sind keine
„flexiblen“ (also mit weniger als 100% Präsenz) Arbeitszeiten vorgesehen, weil das
FSJ auch kein Teilzeitjob ist.

Mit welchen Arbeitszeiten muss ich rechnen?
Grundsätzlich sollen die Volontär_inn_en, die ja nicht als billige Arbeitskräfte
eingesetzt sind, nur unter der Woche zu üblichen Arbeitszeiten tätig sein.
Aber das ist genau der Punkt: Weil vielfach in sozialer Arbeit eben rund um die Uhr
an 365 Tagen des Jahres gearbeitet wird (Einrichtungen wie Landesspital,
Pflegeheime und andere Wohneinrichtungen), erhalten die Volontär_inn_en bei uns
auch gelegentlich die Möglichkeit, sich im Spät- oder Wochenenddienst ein Bild zu
machen, wie es im sozialen Kontext auch dann präsente Kräfte braucht.
Der Schwerpunkt für Dich liegt aber bei der Arbeit immer unter der
Woche.

Muss ich unbedingt aus Liechtenstein kommen? Oder können auch
Schweizer und EU-Bürger am FSJ teilnehmen?
Die Nationalität der Teilnehmenden steht nicht im Vordergrund.
Natürlich macht es Sinn, aus der Gegend zu kommen, in der man sich
engagieren will; schlussendlich geht es auch um die tägliche Anreise am
frühen Morgen. Darum: Es sind alle willkommen, die im Rheintal oder
in „Sichtweite“ von Liechtenstein leben und hier einen Wohnsitz haben.
Weiter entfernt Lebende bitte im Einzelfall nachfragen. Ein Zuzug nach
Liechtenstein aufgrund des FSJ ist nicht vorgesehen und würde auch
ausländerrechtlich nicht funktionieren.

Was ist, wenn eine Kandidatin oder ein Kandidat die deutsche Sprache nicht
muttersprachlich beherrscht?
Grundsätzlich wäre das nicht so schlimm, wenn wir davon ausgehen, dass
während des FSJ ja auch ein sprachlicher Kompetenzerwerb dazukommt. Die
Erfahrung zeigt jedoch, dass es dann sehr schwierig ist, einerseits den sehr
abwechslungsreichen Bildungs-Modulen zu folgen, um sich miteinander
kompetent austauschen zu können. Andererseits bedarf es im
alltäglichen Umgang mit Klienten(systemen) der Beherrschung der
deutschen Sprache, was in Liechtenstein noch dadurch erschwert wird,
als die lokale Sprache ein alemannischer Dialekt ist. Und drittens zeigt
die Erfahrung ebenso, dass in vielen Berufen (unabhängig von den
„sozialen“ Berufen) die Sprachkompetenz bei der Aufnahme in eine
Berufslehre eine sehr grosse Rolle spielt. Nicht zuletzt wegen der
schulischen Anforderungen.
Mindestanforderung ist B2, besser noch: C1
(vgl. http://www.europaeischer-referenzrahmen.de/sprachniveau.php)

Ich bin noch nicht 17, wenn mein Wunschtermin für den Einstieg stattfindet. Was
soll ich tun?
Grundsätzlich gilt natürlich die Altersvorgabe. Die macht deswegen Sinn, weil es
ja auch um Verantwortung und Haftung geht. Manche junge Menschen sind aber
auch schon mit 16 ganz schön auf zack; also bewirb Dich trotzdem. Allerdings
müssen dann Deine Eltern (wie bei allen, die noch nicht volljährig sind) auch
mitunterschreiben und beim Vorstellungsgespräch dabei sein

Zeit für next step!


Bereits zum achten Mal werden am 23. und 24. September 2022 im SAL in Schaan die next-step Berufs- & Bildungstage durchgeführt. An diesen Bildungstagen erhalten Schüler/innen, Maturanden/innen, Lernende, Eltern, Lehrpersonen, Erwachsene, Berufsbildner/innen sowie Unternehmen einen Überblick der verschiedenen Bildungswege sowie deren Durchlässigkeit.

  • Brückenangebote
  • Berufliche Grundbildung (verschiedene Lehrberufe)
  • Schulische Angebote
  • Höhere Berufsbildung
  • Hochschulbildung
  • Berufliche Weiterbildung

Öffnungszeiten

Freitag von 08:30 – 12:00 Uhr und 13:00 – 18:00 Uhr
Samstag von 09:00 – 14:00 Uhr

 

Auch das aha wird wieder mit einem Stand vertreten sein!

Unser Motto lautet: Erweitere deinen Horizont mit einem Zwischenjahr

Du hast dich bestimmt auch schon gefragt: „Was kann ich vor und nach der Ausbildung machen, um meine Pläne für die Zukunft zu konkretisieren?“ Ein Zwischenjahr kann zu deiner Entwicklung beitragen und sogar ganz neue Perspektiven eröffnen. Egal ob du 4 Wochen oder 12 Monate Zeit dafür hast, das In- und Ausland bietet dir zahlreiche Möglichkeiten. Lass dich bei uns inspirieren.

 

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