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aha 2025


Das aha – Tipps & Infos für junge Leute blickt auf ein ereignisreiches Jahr 2025 zurück.  
Wir haben 2025 unsere Reichweite stark ausgebaut. Das Team verzeichnete über 4’066 Kontakte und führte 150 Aktivitäten durch. Das entspricht einem Plus von 13 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Mit 766 gezielten Anfragen erreichte das Informationsbedürfnis einen neuen Höchststand. Diese Zahlen belegen: Wir erreichen die Jugendlichen in Liechtenstein direkt und wirksam.

Digitaler Jahresbericht

aha-Jahresbericht 2025 in 90 Sekunden

 

Orientierung geben und Kompetenz stärken

Wir unterstützen junge Menschen dabei, ihren eigenen Weg zu finden. Ob Fragen zu Jobs, Freizeit oder zum Auslandsaufenthalt: Wir bieten Hilfe zur Selbsthilfe. In unseren Beratungen vermitteln wir, wie man Informationen prüft und eigenständig fundierte Entscheidungen trifft. Das macht Jugendliche fit für ihren Alltag und ihre Zukunft.

Jugend beteiligt sich aktiv

Bei uns kommen junge Stimmen zu Wort. Über das Programm „jubel“ brachten wir Jugendliche mit Erwachsenen an einen Tisch. Dort diskutierten sie direkt über ihre Anliegen. Auch unser Jugendteam war produktiv und erstellte viele Beitrage für die Jugendplattform „backstage.li“.

Internationale Erfahrungen ermöglichen

Wir schlagen für Jugendliche die Brücke nach Europa. Als Fachstelle berieten wir zu Auslandsprojekten über Erasmus+ und das Europäische Solidaritätskorps (ESK). Zudem förderten wir den interkulturellen Austausch durch unsere eigenen aha-Camps. Diese Erlebnisse erweitern den Horizont und stärken das Selbstbewusstsein der Teilnehmenden nachhaltig.

Lernen durch Engagement

Das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) bleibt eine wichtige Säule. Junge Erwachsene engagierten sich ein Jahr lang in sozialen Einrichtungen in Liechtenstein. Dieser Einsatz hilft nicht nur den Institutionen, sondern dient vor allem der persönlichen Reifung. Die Freiwilligen entdecken dabei ihre Stärken und finden oft eine klare berufliche Richtung.

Workshops mit direktem Nutzen

Wir haben unser Bildungsangebot in den Schulen auf 94 Workshops gesteigert. Ein Schwerpunkt lag auf der Medienkompetenz. Im Format „KI & DU“ lernen Schüler:innen, wie sie künstliche Intelligenz reflektiert und sicher nutzen. Wir vermitteln so das nötige Werkzeug für eine digitale Welt.

Digitaler Aufbruch für alle

Wir bauen unsere Online-Präsenz massiv aus. Die Website aha.li verzeichnete über 112’000 Besuche, während unsere Instagram-Reichweite um 118 Prozent wuchs. Aktuell gestalten wir unseren Webauftritt komplett neu. Das Ziel: aha.li für ALLE. Wir setzen konsequent auf Barrierefreiheit, damit jeder junge Mensch Zugang zu unseren Infos hat.

Kooperation schafft Erfolg

Unsere Arbeit gelingt nur durch starke Partnerschaften. Wir danken der Regierung, unseren Sponsoren und allen Partnerorganisationen für das Vertrauen. Dank dieser Unterstützung geben wir Jugendlichen in Liechtenstein die Mittel in die Hand, um ihre Zukunft selbst zu gestalten.

Wir blicken motiviert auf das Jahr 2026.

 

aha beim Ideencamp #37!


Stell dir vor, du hast eine Idee, die deine Leidenschaft für Musik und Content Creation verbindet – und dann gewinnst du damit eine Startförderung! Genau das haben Kevin Verling und Diogo Martins von @dadreamfl geschafft.

Am 12. März 2026 fand im Vadozner Huus das Ideencamp #37 statt, und wir vom aha sind unglaublich stolz: Kevin und Diogo, die das aha bei der Entwicklung ihres Projekts begleiten und coachen durften, haben mit ihrem Creator Music Camp das Publikum überzeugt und den Sieg geholt!

Was ist eigentlich der Ideenkanal?

Der Ideenkanal ist eine Plattform für alle, die etwas bewegen wollen. Es ist kein klassischer Wettbewerb, sondern ein Ort für „Täter:innen“ (Leute mit Ideen) und „Kompliz:innen“ (Leute mit Wissen und Netzwerk).

Das Herzstück ist das Ideencamp: Hier treffen Projektstarter auf Mentoren, arbeiten in intensiven Sessions an ihren Konzepten und erhalten wertvolles Feedback. Am Ende entscheidet das Publikum, welche Projekte eine Startförderung erhalten. Ob Nachhaltigkeit, Technik oder Kultur – jede Idee, die einen positiven Impact hat, ist willkommen.

Das Camp im März war ein voller Erfolg mit rund 60 Teilnehmenden. Neben dem Creator Music Camp gab es spannende Einblicke in Projekte zu den Themen KI-Sicherheit, Experten-Netzwerke und gesundes Brot für Kitas. Ein besonderes Highlight war der „FuckUp-Talk“ mit Daniel Risch, der offen über das Scheitern und Lernen sprach.

👉 Den kompletten Nachbericht mit allen Details und Fotos findest du hier.

Das Projekt: Was ist das Creator Music Camp?

Musik ist mehr als nur Sound – sie ist Emotion und Community. Doch oft arbeiten Artists allein in ihrem Kämmerlein. Das Creator Music Camp ändert das:

  • Intensive Sessions: 2–3 Tage lang schreiben Artists und Producer gemeinsam Songs und nehmen diese professionell auf.

  • Content Creation: Gleichzeitig entstehen hochwertige Fotos und Reels für Social Media.

  • Networking: Newcomer und Profis vernetzen sich und bringen die Region musikalisch zurück auf die Landkarte.

Hinter dem Projekt stehen Kevin und Diogo von Dadream, die ihre Expertise in Recruiting und Videografie perfekt kombinieren.

Dein Weg zur Idee

Der Sieg beim Ideencamp zeigt: Mit der richtigen Vorbereitung ist alles möglich. Das aha hat die beiden bei der Ausarbeitung ihres Konzepts unterstützt. In den Mentoring-Sessions gestern konnten sie ihren Plan noch weiter schärfen – von der wirtschaftlichen Nachhaltigkeit bis hin zur Community-Struktur.

Das ist auch deine Chance! Hast du eine Idee im Kopf, weisst aber nicht, wie du anfangen sollst? Nutze Plattformen wie das Ideencamp, um Gleichgesinnte zu finden und Startkapital zu gewinnen.

Sei beim nächsten Mal dabei! 🚀

Du willst sehen, wie so ein Abend abläuft? Schau dir hier den Vlog zum Ideencamp an:

Lust bekommen? Das nächste Ideencamp steht schon vor der Tür. Nutze die Chance, deine eigene Idee vorzustellen oder als „Kompliz:in“ andere Projekte zu unterstützen.

👉 Infos & Anmeldung zum nächsten Camp: www.ideenkanal.com/event-details/ideencamp38

Gratulation nochmals an @dadreamfl! Wir freuen uns riesig, euch auf eurem weiteren Weg zu begleiten.

Das 3×3 der neuen Mobilität


Nachhaltig unterwegs sein, Neues ausprobieren und gemeinsam die Strasse erobern – das alles bietet dir die Wanderausstellung „Das 3×3 der neuen Mobilität“. Sie reist rund um den Bodensee und macht jetzt Halt in Liechtenstein.

Kostenlos. Inspirierend. Für alle, die Mobilität neu denken wollen.

📍 Wann? 9. April bis 3. Mai 2026

📍 Wo? Jugendbeiz B28 in Bendern & Grossabünt in Gamprin

Das Programm – Deine Highlights

🚲 Einradshow, Reisefieber & Gratis Food

Staune über die Tricks des B28-Teams auf dem Einrad und lass dich von spannenden Vorträgen über Veloreisen um die Welt inspirieren.

  • 📅 15. April 2026

  • ⏰ Ab 18.00 Uhr: Kostenloses Essen vom Streetwork-Team (Spenden willkommen)

  • ⏰ Ab 19.00 Uhr: Show & Vorträge

  • 📍 Jugendbeiz B28, Bendern

📱 LIEbike: E-Bike-Sharing leicht gemacht

Du wolltest die blauen E-Bikes schon immer mal testen, weisst aber nicht genau, wie die App funktioniert? Wir zeigen dir Schritt für Schritt, wie du dich registrierst, Räder entsperrst und umweltfreundlich durchs Land düst.

  • 📅 21. April 2026

  • ⏰ 14.00 – 16.00 Uhr

  • 📍 Jugendbeiz B28, Bendern

  • 📝 Anmeldung: E-Mail an info@liemobil.li

🎸 Critical Mass, Konzert & Trial-Action

Gemeinsam sind wir stark! Wir starten mit einer entspannten Fahrradtour (Critical Mass) und feiern danach beim B28 mit Live-Musik und Action-Shows.

  • 📅 24. April 2026

  • ⏰ 18.30 Uhr: Start am Rathausplatz Vaduz (Fahrt nach Bendern)

  • ⏰ Ab 19.00 Uhr: Konzert von Simon Hotz, Streetbike Trial Show & Onewheel-Einblicke

  • 🌭 Extra: Gratis Hotdogs von Olgas Hotdogs für alle!

🏁 slowUp-Spezial

Besuche die Ausstellung direkt an der slowUp-Route und werde Teil der Bewegung.

  • 📅 3. Mai 2026

  • 📍 Grossabünt, Gamprin

 

Die Ausstellung: Was erwartet dich?

Zu Fuss, mit dem Rad oder per Bahn die Welt entdecken – ohne Auto und Flugstress. In dieser Wanderausstellung erfährst du:

  • Persönliche Reiseerlebnisse und Touren-Highlights aus der Region.

  • Praktische Tipps für günstiges und umweltfreundliches Unterwegssein.

  • Wie du dein Sportprogramm ganz einfach in den Alltag integrierst.

Die Ausstellung wächst an jedem Ort um neue Ideen. Komm vorbei und lass dich inspirieren, wie kreativ moderne Mobilität sein kann!

So bist du dabei – Schritt für Schritt

  1. Termine checken: Such dir die Events aus, die dich interessieren.

  2. Vorbeikommen: Die meisten Events (15. & 24. April) kannst du ohne Anmeldung besuchen.

  3. Anmelden (nur für LIEbike): Schreib eine kurze Mail an info@liemobil.li, wenn du beim E-Bike-Workshop am 21. April dabei sein willst.

  4. Mitmachen: Schnapp dir dein Fahrrad, komm nach Bendern oder Vaduz und geniesse das Programm!

aha 2024


Ein unverzichtbarer Partner für Liechtensteins Jugend

Das aha – Tipps & Infos für junge Leute blickt auf ein ereignisreiches Jahr 2024 zurück, das ganz im Zeichen des 25-jährigen Jubiläums stand. Doch nicht nur das Jubiläum selbst, sondern auch die zahlreichen Aktivitäten und Entwicklungen in den verschiedenen Arbeitsbereichen des aha prägten dieses Jahr.

aha-Jahresbericht 2024 in 90 Sekunden

Zahlen, die für sich sprechen

Das aha-Team erreichte im Jahr 2024 über 4000 Kontakte und führte 130 Aktivitäten durch, darunter 75 Workshops. Die Anfragen erreichten mit 709 ein neues Hoch, wobei zwei Drittel davon online gestellt wurden. Diese Zahlen verdeutlichen die gestiegene Nachfrage nach den Angeboten des aha und die erfolgreiche Anpassung an die digitale Welt.

Beratung und Orientierung
Eines der Hauptanliegen des aha ist es, jungen Menschen Orientierung und Hilfe zur Selbsthilfe zu bieten. In der Jugendinfo finden sie Antworten auf Fragen rund um Ausbildung, Berufswahl, Freizeit oder Auslandsaufenthalte. Durch Workshops und Beratungen werden die Jugendlichen fit gemacht in Sachen Informationskompetenz. 

Jugendbeteiligung im Fokus
Jugendpartizipation hat im aha einen hohen Stellenwert. Das Programm „jubel“ bietet Klassensprecher:innen eine Plattform zum Austausch mit Erwachsenen zu Themen wie Gleichstellung und Chancengerechtigkeit. «Partizipation kennt kein Mindestalter» – diese Haltung lebt das aha aktiv vor. Das aha-Jugendteam wuchs auf 13 Mitglieder an und veröffentlichte knapp 30 Artikel zu wichtigen Themen wie Umwelt, Politik, Berufsfindung und Gleichberechtigung. 

Europäische Impulse
Das aha öffnet den Blick über die Landesgrenzen hinaus. Grenzüberschreitende Erfahrungen zu machen ist für die Persönlichkeitsentwicklung junger Menschen von unschätzbarem Wert. Deshalb engagiert sich das aha stark in EU-Programmen wie Erasmus+ und dem Europäischen Solidaritätskorps (ESK

Freiwilliges Soziales Jahr
Das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) ist eine weitere Möglichkeit für junge Leute, wertvolle Erfahrungen in sozialen Einrichtungen in Liechtenstein zu sammeln und ihre Persönlichkeit zu stärken.

Workshops und Projekte mit Wirkung
Das aha führte 75 Workshops mit 1330 Teilnehmenden durch, wobei der Schwerpunkt mit 52 Workshops auf der Medienkompetenz lag. Projekte wie das KlimaLab und der Workshop für Toleranz und gegen Diskriminierung zeigten die Bandbreite und den gesellschaftlichen Mehrwert der aha-Initiativen.

Digitalisierung und Online-Präsenz
Das aha setzte verstärkt auf digitale Kanäle, um junge Menschen zu erreichen. Die Website aha.li verzeichnete über 268.000 Seitenaufrufe, die Mitmach-Seite backstage.li bot Jugendlichen eine Plattform für ihre Beiträge. Auf der neuen Jugendplattform backstage.li greifen die Jugendlichen selbst Themen auf, die sie bewegen und veröffentlichen ihre eigenen Texte und Podcasts. Die Jugendlichen werden nicht nur beraten, sondern aktiv in die Gestaltung der Angebote eingebunden. und der Youthletter erreichte monatlich 400 Multiplikator:innen.

Ein Vierteljahrhundert für die Jugend
Mit einem unvergesslichen Fest in der Kreativ Akademie in Vaduz feierte das aha sein 25-jähriges Bestehen. Der Abend war geprägt von Begegnungen, Erinnerungen und Inspirationen, die die Erfolge und die Bedeutung des aha für die Jugend in Liechtenstein eindrucksvoll unterstrichen.

Ein Dank an die Unterstützer:innen
Der Jahresbericht 2024 ist nicht nur ein Rückblick auf ein erfolgreiches Jahr, sondern auch eine Gelegenheit, allen Partnerorganisationen, Förderern und Unterstützern des aha für ihre wertvolle Zusammenarbeit zu danken.

 

Aktionstage gegen Rassismus


Jedes Jahr am 21. März ist Internationaler Tag gegen Rassismus. In Liechtenstein machen wir nicht nur an einem Tag auf dieses wichtige Thema aufmerksam.

Vom 13. bis 23. März 2026 fanden im ganzen Land verschiedene Aktionen statt – in Schulen, Jugendtreffs und bei vielen weiteren Organisationen, die zeigen wollen: Vielfalt ist normal.

Was steckt dahinter?

2025 haben die Offene Jugendarbeit (OJA) und die Schulsozialarbeit (SSA) das Projekt «alle anders – das sind wir» gestartet. Fahnen und Banner mit diesem Slogan hingen zehn Tage lang in Schulen und Jugendtreffs – ein sichtbares Zeichen gegen Rassismus und für Vielfalt.

2026 wird das Projekt ausgeweitet. Noch mehr Organisationen und Institutionen machen mit, noch mehr Aktionen finden statt – und alle kommen am 21. März beim grossen Abschlussevent zusammen.

Rückblick Aktionstage gegen Rassismus 2026

Die Aktionstage gegen Rassismus 2026 brachten in Liechtenstein vielfältige Begegnungen, Gespräche und kreative Auseinandersetzungen mit dem Thema Rassismus. Den Abschluss bildete am 21. März der gemeinsame Abend «ALLE anders – das sind WIR» im Jugendtreff Camäleon in Vaduz. Jugendliche, Fachpersonen und Interessierte kamen zusammen für einen Rückblick auf die Aktionstage, den Kurzfilm «Rassismusnichtsein» und ein Podiumsgespräch mit Regierungsrat Dr. Emanuel Schädler, Jugendlichen und Fachpersonen. Musikalisch begleitet wurde der Abend von der Band Doranku – beim gemeinsamen Apéro liessen die Anwesenden den Abend ausklingen.

 

Mit Kunst über Rassismus sprechen

Das aha war ebenfalls Teil der Aktionstage: Am 27. Februar besuchte die Klasse 2c der Oberschule Eschen unter der Leitung von Klassenlehrperson Stephanie Oswald das Kunstmuseum Liechtenstein. Kunstvermittler Simone Fiorillo führte die Jugendlichen in Teile der Ausstellung von Tony Cokes ein, die sich kritisch mit Rassismus auseinandersetzt. Im anschliessenden Workshop arbeiteten die Schüler:innen mit Symbolen für Toleranz und Respekt und tauschten sich über eigene Erfahrungen aus.

Auswahl an weiteren Events, die im Rahmen der Aktionstage stattgefunden haben:

  • Austrodrama Akustik Tour (Kreativ Akademie)
  • Kinovorstellung «The Old Oak» (Skino)
  • Theater: «404 – Happiness not found» (junges Theater)
  • Graffitiaktionen (OJA)
  • Aktionstag Menschenrechte (Amnesty International Liechtenstein)

Mitmachen 

Ihr wollt als Organisation ein Zeichen im Rahmen der Aktionstage setzen? Dann hängt eine Fahne oder einen Banner auf und organisiert eine kleine Aktion oder Veranstaltung zum Thema. Meldet euch bei uns: rahel.schatzmann@llv.li

Ab ins Ausland Frühling 2026


Viele junge Menschen träumen davon, eine Zeit im Ausland zu verbringen – sei es für einen Freiwilligendienst, ein Auslandspraktikum, einen Sprachaufenthalt, Work & Travel oder ein Studium im Ausland.

 

Beim Infoabend „Ab ins Ausland“ am 11. März im aha in Vaduz konnten sich Interessierte direkt bei Organisationen und Programmen über ihre Möglichkeiten informieren.

Von 18 bis 20 Uhr standen Expert:innen verschiedener Organisationen bereit, beantworteten Fragen und gaben praktische Tipps zu Planung, Finanzierung und Bewerbung für Auslandserfahrungen.

Solche Aufenthalte ermöglichen nicht nur das Kennenlernen anderer Kulturen, sondern stärken auch Selbstständigkeit, Sprachkenntnisse und persönliche Kompetenzen – Fähigkeiten, die später auch im Berufsleben sehr wertvoll sind.

Save the date: Der nächste Infoabend „Ab ins Ausland“ findet am Donnerstag, 1. Oktober von 18-20 Uhr im aha in Vaduz statt.


Wer war dabei?

Freiwilligendienst im Ausland: Europäisches Solidaritätskorps (ESK)

Das aha – Tipps & Infos für junge Leute informierte über das Europäische Solidaritätskorps (ESK). Dieses EU-Programm ermöglicht jungen Menschen zwischen 18 und 30 Jahren, einen Freiwilligendienst in Europa zu leisten. Die Einsätze dauern meist zwei bis zwölf Monate und finden in Bereichen wie Sozialarbeit, Umweltprojekten, Kulturarbeit und Jugendarbeit statt. Unterkunft, Verpflegung und ein Taschengeld werden in der Regel vom Programm übernommen.

Auslandspraktikum für Lernende: MOJA / go to Europe

Mit MOJA / go to Europe können Lernende und junge Fachkräfte während oder nach ihrer Ausbildung ein Auslandspraktikum absolvieren. Die Programme ermöglichen internationale Berufserfahrung, neue Perspektiven im Beruf und die Verbesserung der Sprachkenntnisse. Besonders für Lernende ist ein Praktikum im Ausland eine wertvolle Ergänzung zur Ausbildung.

Europa entdecken mit DiscoverEU

Ein Highlight für viele junge Menschen ist das Programm DiscoverEU, das sich an 18-Jährige richtet, die Europa entdecken möchten. Wer ausgelost wird, erhält ein kostenloses Interrail-Ticket und kann damit mehrere Wochen durch Europa reisen — neue Kulturen entdecken, internationale Kontakte knüpfen und Europa besser kennenlernen.

NÄCHSTE BEWERBUNGSRUNDE: Die nächste Bewerbungsrunde läuft vom 8. bis 22. April 2026.

Studium im Ausland

Auch das Thema Studium im Ausland stiess auf grosses Interesse. Die Besucherinnen und Besucher erhielten Informationen zu Austauschsemestern, kompletten Studienprogrammen im Ausland, Finanzierungsmöglichkeiten und Bewerbungsprozessen. Ein Studium im Ausland ermöglicht nicht nur akademische Erfahrungen, sondern eröffnet auch internationale Netzwerke und fördert interkulturelle Kompetenzen.

Weitere Programme: Work & Travel, Sprachaufenthalte und Freiwilligenarbeit

Mehrere Organisationen stellten ihre Programme vor und zeigten, wie vielfältig die Möglichkeiten für einen Auslandaufenthalt sind:

  • AIFS Educational Travel bot Einblicke in Work & Travel, Sprachaufenthalte und Freiwilligenarbeit in beliebten Zielländern wie Australien, Kanada und den USA.
  • Education First (EF) informierte über Sprachkurse weltweit, High School Years im Ausland sowie längere Sprachprogramme für junge Erwachsene — eine ideale Möglichkeit, eine Sprache intensiv zu lernen und gleichzeitig eine andere Kultur kennenzulernen.
  • ONE WORLD stellte Freiwilligenprojekte in Indien, im Libanon und in Ecuador vor, mit Fokus auf soziale Unterstützung, Bildungsprojekte und interkulturellen Austausch. Für viele junge Menschen ist ein solcher Einsatz eine besonders intensive Auslandserfahrung.
  • GB Marketing & Solutions GmbH präsentierte Sprachreisen und Austauschprogramme in Dublin und Malta, die Sprachunterricht mit internationalem Austausch und kulturellen Erfahrungen verbinden.

Fazit: Viele Wege ins Ausland

Der Infoabend zeigte einmal mehr, wie vielfältig die Möglichkeiten für junge Menschen sind, eine Zeit im Ausland zu verbringen.

Ob:

  • Freiwilligendienst in Europa
  • Auslandspraktikum während der Ausbildung
  • Sprachaufenthalt oder Work & Travel
  • Studium im Ausland

Für viele Besucher:innen war der Anlass ein erster Schritt auf dem Weg zu ihrem eigenen Auslandabenteuer.

Wer den Infoabend verpasst hat, findet beim aha – Tipps & Infos für junge Leute jederzeit Beratung zu Auslandsprogrammen und internationalen Möglichkeiten.

Das Event wurde vom aha im Rahmen von Eurodesk Liechtenstein organisiert.

Bildergalerie

Medienberichterstattung

Im Vaterland

In der lie24

In den gsi-news

Mehr Infos!

Hier findest du weitere Links, hilfreiche Seiten und Dokumente, die dir für die Planung eines Auslandsaufenthalts behilflich sein könnten.

Selbst­verletzendes Verhalten


Ritzen, Schneiden, Kratzen … warum verletzen sich manche Menschen selbst? Was ist Selbstverletzung und was kann dir helfen? Was kannst du tun, um die Anspannung zu reduzieren, damit du dich nicht selbstverletzt? Wo findest du Rat und Unterstützung?  Antworten auf diese und weitere Fragen, findest du hier!

 

 

Was ist selbstverletzendes Verhalten?

Es gibt Situationen, in denen wir einfach nicht mehr weiter wissen. Alles wird zu viel. Man fragt sich, wie man da wieder raus kommen kann. Oder was man tun kann, um endlich nicht mehr so einen Druck zu spüren. Manche verschaffen sich dann durch das Zufügen von Verletzungen, mit Schmerzen oder Wunden eine Art Entlastung.

Selbstverletzendes Verhalten wird mit SVV abgekürzt. In vielen Fällen kommt es dabei zu Verletzungen der Haut, die sich Betroffene selbst zufügen, beispielsweise in Form von Ritzen, Schneiden, Verbrennen, Kratzen oder auch Verletzungen durch Nadelstiche oder extremes Nägelbeissen. Es gibt aber auch andere Formen des selbstverletzenden Verhaltens, z. B. kann auch exzessives (sehr viel) Sport-Treiben oder die Verweigerung von Essen selbstverletzend sein.

Manche Menschen verletzen sich häufig und/oder auf mehrere unterschiedliche Arten. Die meisten brauchen Hilfe, um damit aufhören zu können. Wenige schaffen es aus eigenem Antrieb.

Warum verletzen sich Menschen selbst?

„Schon wieder habe ich es getan. Ich wollte es nicht, aber es ging nicht anders. Ich hatte solch einen Stress in der Schule und dann noch der Streit mit meiner besten Freundin. Wenn ich mich selbst verletze scheint vieles leichter, meine Ängste scheinen zu verschwinden.“ (Svenja,14)

Diese Frage stellen sich sicher viele Leute. Die kurze Antwort: Es gibt Menschen, die eine Selbstverletzung in belastenden Situationen als eine Art Bewältigungsstrategie anwenden. Verletzt sich jemand selbst, ist das also oft Ausdruck für eine starke Belastung. Es kann eine Art Ventil sein, innere Spannungen abzubauen, unangenehme Gefühle nach aussen zu bringen, sich selber zu spüren oder Schmerzen wie z.B. Liebeskummer zu überdecken.

Selbstverletzendes Verhalten kann verschiedene Ursachen haben. Zum Beispiel:

  • erlebte Gewalt
  • schlimme Erfahrungen in der Kindheit
  • Psychische Erkrankungen (z. B. Essstörungen wie Ess-Brech-Sucht oder Magersucht, Depression, Borderline Persönlichkeitsstörungen, Posttraumatische Belastungsstörungen = PTBS, Zwangsstörungen, Angsterkrankungen oder bei Traumafolgestörungen)
  • Drogenmissbrauch
  • Störung des Sozialverhaltens

WICHTIG: Betroffene tun das nicht aus Spass, weil es „in“ ist oder um andere zu ärgern.

Den Menschen geht es unmittelbar nach der Selbstverletzung meist besser. Dieses Gefühl der Erleichterung hält allerdings nur kurz an. Sobald die Betroffenen erkennen, was sie getan haben, kehren die Schuldgefühle zurück und der Kreislauf beginnt von vorne.

Wann verletzen sich Menschen selbst?

Wie oft oder wie regelmässig sich jemand selbst verletzt, ist sehr unterschiedlich. Meistens tritt das selbstverletzende Verhalten in Belastungssituationen auf (Stress, Verluste, Kummer, Konflikte in der Familie, …). Die Selbstverletzung als eine Art Ventil und Bewältigungsstrategie löst diesen Spannungszustand kurzfristig auf. Es kommt zu einem Gefühl der Erleichterung. Dieses Gefühl hält jedoch nur kurz an und ist oft auch gefolgt von weiteren unangenehm erlebten Gefühlen – z. B.  Schuld- und Schamgefühlen. So kann ein echt unangenehmer und belastender Kreislauf entstehen. Wenn dieser verletzende Versuch der Bewältigung immer wieder angewendet und somit „eingeübt“ wird, kann sich das Verhalten auch verfestigen.

Selbstverletzung – eine Sucht?

Im Gehirn wirkt selbstverletzendes Verhalten ähnlich wie eine Droge. Bei der Verletzung werden Glückshormone freigesetzt, die positive und angenehme Gefühle erzeugen und der Körper verlangt dann immer wieder danach. Durch wiederholtes selbstverletzendes Verhalten kann ein gewisser Suchtcharakter entstehen.  Durch wiederholtes selbstverletzendes Verhalten kann ein gewisser Suchtcharakter entstehen. Betroffene spüren immer wieder einen starken Impuls, sich zu verletzen und können sich diesem Drang nur schwer oder gar nicht widersetzen. Ähnlich wie bei anderen Süchten wird von vielen Betroffenen viel Zeit dafür verwendet, zu überlegen, wie man sich z. B. neue Rasierklingen beschaffen kann und wo man diese dann verstecken wird. Betroffene können Entzugserscheinungen entwickeln und es fällt ihnen schwer, damit aufzuhören. Auch wenn Betroffene sich deswegen behandeln lassen und sich nicht mehr verletzen wollen, besteht die Gefahr rückfällig zu werden, oft ein ganzes Leben lang.

Wichtig ist, die Betroffenen ernst zu nehmen und sie für ihr Verhalten nicht zu verurteilen.

Wie verletzen sich Betroffene?

Wie sich Betroffene selbst verletzen, ist ganz unterschiedlich. Selbstverletzendes Verhalten kann folgendes sein:

  • Ritzen (meistens an den Ober- und/oder Unterarmen,  Oberschenkel und Waden)
  • Schneiden
  • Verbrennen (die Haut mit einer angezündeten Zigarette oder einem Feuerzeug verbrennen)
  • Kratzen
  • Haare ausreissen
  • Kopf oder Arme gegen Wände, Tische, Stühle oder andere harte Sachen schlagen
  • Verletzungen durch Nadelstiche
  • extremes Nägelbeissen
  • exzessiv Sport-Treiben
  • Verweigerung von Essen

Wie häufig kommen Selbstverletzungen vor?

Insgesamt sind Mädchen häufiger von SVV betroffen als Burschen. Der Drang zum Selbstverletzen entwickelt sich oft unter grossem Stress oder in Zeiten von Veränderungen, wie zum Beispiel in der Pubertät (zwischen 14 – 17 Jahren). Viele machen es allerdings nur ein- oder zweimal und hören dann wieder auf. Andere verletzen sich über einen längeren Zeitraum weiter. Wird nichts dagegen unternommen, verletzen sich viele Betroffene auch im Erwachsenenalter weiter.

Wie erkenne ich selbstverletzendes Verhalten?

  • Ungewöhnlich häufige Verletzungen (z.B. Prellungen, Blutergüsse oder Schnittwunden).
  • Wenn Personen ständig lange Kleider tragen (z.B Pullis, Jacken, lange Hosen etc.), um die Wunden zu verstecken.
  • Wenn sie viel Verbandsmaterial, Pflaster oder ähnliches im Zimmer ansammeln.
  • Die Personen zeigen sich kaum und sind ständig in ihrem Zimmer.

Ich kenne jemanden der sich ritzt…was soll ich tun?

Bist du besorgt, weil du jemanden kennst, der sich absichtlich immer wieder weh tut? Sprich mit jemandem dem du vertraust oder wende dich an eine Beratungsstelle.

Wenn du SVV bemerkst

Vielleicht kennst du jemanden, der sich selbst verletzt. Oft ist es dann so, dass man nicht wirklich weiss, wie man damit umgehen soll und vor allem, wie man sich verhalten soll. Das ist auch verständlich. Hier sind einige Tipps, was im Umgang mit Betroffenen hilfreich sein kann:

  • Siehst du bei einer dir nahestehenden Person häufig Verletzungen und vermutest du, dass diese selbst herbeigeführt sind, dann sprich das an. 
  • Sag ihr in einem ruhigen Moment, dass du dir Sorgen machst!
  • Verurteile die Person nicht.
  • Blamiere sie nicht vor anderen.
  • Informiere dich über selbstverletzendes Verhalten. So kannst du Betroffene besser verstehen.
  • Biete dich als Gesprächspartner:in an, wenn du dazu bereit bist.
  • Akzeptiere, wenn sie aktuell nicht darüber sprechen kann oder mag. Höre zu, wenn die Person reden möchte.
  • Nimm die Person in die Arme oder drücke sie, wenn das für sie:ihn passt.
  • Schlage ihr:ihm vor etwas gemeinsam zu unternehmen.
  • Ermutige die Person, sich Hilfe zu holen. Du kannst z. B. anbieten, die betroffene Person zu einer Beratungsstelle zu begleiten oder gemeinsam nach Adressen von Beratungsstellen zu suchen.
  • Bleib einfach auch Freund:in. Es ist ganz wichtig, einfach Normalität zu haben und nicht immer über das eigene Problem sprechen zu müssen.

Das Reden über das Problem kann bei den Personen schon viel bewirken. Viele Personen fühlen sich auch schlecht, nachdem sie sich selbst verletzt haben. Sie werden es aber erneut tun, da ihr Schmerz zu gross ist, den sie überdecken wollen. Darum ist es umso wichtiger, sich schnell Hilfe zu suchen, um das Verhalten zu stoppen.

WICHTIG: Sei geduldig und denke daran: Helfen kann man erst, wenn der betroffene Mensch es selber möchte. Besteht zur/zum Betroffenen kein enges Verhältnis, dann versuche eine Vertrauensperson zu finden. Diese Person kann dann das Ansprechen übernehmen.

Übernimm dich nicht

Wichtig ist, dass du dich selbst nicht überforderst. Du kannst das Problem für die betroffene Person nicht lösen und auch niemals eine:n Therapeut:in ersetzen – das brauchst du auch gar nicht. Denn, du bist ein:e gute:r Freund:in und als das auch eine ganz wichtige und tolle Hilfe. Es gibt einfach Situationen, wo eine professionelle Unterstützung gefragt ist. Wird dir alles zu viel, dann hol dir Hilfe. Auch du als Angehörige:r kannst dich an Beratungsstellen wenden.

 

Du verletzt dich selbst?

Es gibt keinen Grund, dich schuldig zu fühlen oder zu schämen. Such dir eine Person, der du vertraust und die bereit ist, dir zu helfen oder wende dich an eine Beratungsstelle.

Viele Menschen, die sich selbst verletzen, haben eine Skills-Liste mit Dingen, die sie tun können, wenn sie den Drang spüren, sich selbst verletzen zu wollen/müssen. Diese Liste kann sich regelmässig ändern. Manche nutzen die Liste auch als Checkliste, sie gehen Punkt für Punkt alles durch.

Auf deiner Skills-Liste kann z.B. stehen:

  • Freund:innen anrufen, schreiben oder treffen – allein sein vermeiden
  • bei einer Notrufnummer anrufen (z.B. Sorgentelefon für Kinder und Jugendliche: unter Tel. 147) oder einer Online-Beratungsstelle schreiben
  • Kreative Tätigkeiten wie Schreiben, Malen, Singen oder Musik machen
  • „Aus der Situation gehen“ – die Umgebung verändern
  • raus in die Natur gehen
  • Vögel oder Fische beobachten, die Katze kuscheln, mit dem Hund spielen
  • Sport machen, dich auspowern, laufen
  • Gummibänder am Handgelenk tragen oder gegen die Haut schnalzen lassen
  • kalt duschen oder ein Bad nehmen
  • dich ausgiebig eincremen oder ein Wärmepflaster aufkleben
  • Eiswürfel lutschen oder auf die Haut drücken
  • etwas Scharfes essen oder was Süsses
  • an einem speziellen Duft riechen, Räucherstäbchen anmachen
  • gegen eine Matratze oder ein Kissen boxen
  • Altglas richtig fest in die Tonne schmeissen
  • Pappe zerrreissen
  • dich entspannen (tief durchatmen, ein Bad nehmen …). Es gibt auch Videos und Apps die beim Entspannen unterstützen
  • SVV immer wieder um 15 Minuten verschieben

Wichtig: Dabei handelt es sich wirklich nur um erste Zwischenlösungen und nicht um eine wirkliche Behebung des Problems oder eine Heilung!

Langfristig gesehen ist SVV weder harmlos noch gesund. Wenn diese Verhaltensstörung länger andauert oder besonders gesundheitsgefährdend ist, wird professionelle Hilfe, z.B. Psychotherapie, notwendig.

WICHTIG: Wenn du weitere Hilfe brauchst oder einfach reden möchtest, melde dich beim Sorgentelefon für Kinder und Jugendliche.

Weitere Tipps

  • Hilfreich kann es auch sein, dass du dir selbst Grenzen auferlegst. Dass du dir das selbstverletzende Verhalten an bestimmten Orten, Zeitpunkten etc. verbietest.
  • Du könntest Gegenstände, die du für die Selbstverletzung nutzt, entsorgen oder für dich unerreichbar aufbewahren.
  • Versuche auch mit deinen Gefühlen und Problemen nicht alleine zu bleiben. Sprich mit jemandem darüber, wie es dir geht und was du fühlst.
  • Beobachte dich selbst. Schreib dir auf, wann du dieses Verhalten setzt. Was davor passiert, was du in diesem Moment fühlst. Schreib auch auf, was dir vielleicht geholfen hat, dich doch nicht selbst zu verletzen.
  • Schreib dir eine Liste, in denen du Gründe anführst, die dagegen sprechen, dich selbst zu verletzen. Sieh dir diese an, wenn du wieder den Drang dazu spürst.
  • Versuche den Drang zu verschieben. Sage dir, dass du es in 20 Minuten immer noch tun kannst. Vielleicht schaffst du es dann noch einmal, 20 Minuten aufzuschieben.

Beratungsstellen

DU BIST NICHT ALLEIN! Krisen können das Leben auf den Kopf stellen. ABER auch in Krisenzeiten ist man nicht allein – Hotlines & Anlaufstellen helfen dir auch jetzt weiter!

Eigene Erfahrung

Lukas
aha-Jugendreporter Lukas

 

Ich habe schon mehrere Personen mit diesem Verhalten angetroffen. Was mir allerdings klar ist, man sollte die Personen nur darauf ansprechen, wenn man sie gut genug kennt. Sehr wichtig ist es, immer offen zuzuhören und nicht darüber zu urteilen, wenn dir Personen so etwas anvertrauen. In diesem Fall die Person fragen, ob man etwas für sie tun kann, oder ob sie möchte, dass man ihr hilft sich Hilfe zu suchen. Auf keinen Fall abschätzig reagieren, die Person anschreien oder sich über die Person lustig machen.

Auch wenn es nicht schön ist, das Ganze mit anzusehen, sei für die Person immer da. Setze kein Ultimatum wie „Hör damit auf sonst..“. Das bewirkt meistens das Gegenteil, die Person verschliesst sich wieder und verfällt immer häufiger in dieses Verhalten. Wenn man der Person zeigt, dass man nicht abwertend über sie denkt, für sie da ist, ihr zuhört und sie unterstützt, wenn sie Hilfe braucht, ist wohl das Beste für beide Parteien.

Wie gesagt sind das eigene Erfahrungen und wenn man mit dem Druck nicht umgehen kann, zu wissen, dass die Person sich verletzt, dann wendet euch nicht direkt an eine andere Person. Redet mit der Person selbst darüber, sagt der Person etwas wie: „Ich bin sehr froh, dass du das mit mir geteilt hast. Ich kann aber nicht gut mit dem Wissen damit umgehen. Ich wäre froh, wenn ich mit jemandem darüber reden könnte. Wen würdest du vorschlagen?“. Eine Alternative wäre eine:n Psychiater:in oder Psycholog:in, der:die eine Schweigepflicht hat und niemandem etwas erzählen darf, mit ins Boot zu holen.

 

Links

 

 

Quellen:

  • https://www.rataufdraht.at/themenubersicht/gesundheit/selbstverletzendes-verhalten
  • https://www.jugendinfo.be/leben-a-z/gesundheit/selbstverletzung/
  • https://www.wienxtra.at/jugendinfo/infos-von-a-z/selbstverletzendes-verhalten/
  • https://www.jugendservice.at/leben/stress-probleme/selbstverletzung
  • https://www.google.com/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=&cad=rja&uact=8&ved=2ahUKEwikmv3bp8-AAxV_hf0HHWq3DqYQFnoECBgQAQ&url=https%3A%2F%2Fwww.wienxtra.at%2Ffileadmin%2Fweb%2Fjugendinfo%2FBeratung%2FBrosch%25C3%25BCren%2FSVV_Leporello.pdf&usg=AOvVaw26gbBgH2g60JClXo9H1zbz&opi=89978449
  • https://bayern-gegen-gewalt.de/gewalt-infos-und-einblicke/formen-von-gewalt/koerperliche-gewalt/selbstverletzung/
  • https://www.moment.at/story/selbstverletzung-fragen?utm_campaign=morgenmoment&utm_medium=email&utm_source=Revue%20newsletter

 

sportvibes: Dein freiwilliges Sportprogramm


Bewegung, Spass und neue Erfahrungen – das alles bringt dir sportvibes, das Freiwillige Sportprogramm.

Kostenlos.
Freiwillig.
Für alle ab Sekundarstufe I – ganz egal, wie fit du bist.

📍 Wann?  März bis Juni 2026
📍 Wo? Direkt an Schulen und Sportstätten im ganzen Land & der Region (Sporthalle Schulzentrum Unterland, Pumptrack Weiherring, Mauren, Gymnastikraum weiterführende Schulen Vaduz, Drenpa Sportstudio, Vaduz, Padel-Anlage Ruggell, Wiese Vereinshaus Ruggell, Segel Surfing Club Liechtenstein, Walensee)

 

Angebote 

🥊 Kickboxen (max. 20 Personen)

Power, Technik und Ausdauer. Für Anfänger:innen und Fortgeschrittene.
📅 20. März & 8. Mai 2026
⏰ Freitag, 17.30 Uhr
📍 Sporthalle Schulzentrum Unterland
🎒 Mitbringen: Sportkleidung, Trinkflasche
📝 Anmeldung bis 6. März 2026

🚴 Pumptrack (max. 10 Personen)

Flow, Speed und Bike-Action. Mehr Kontrolle und saubere Lines.
📅 22. April 2026
⏰ 14.00 – 16.00 Uhr
📍 Pumptrack Weiherring, Mauren
🎒 Mitbringen: Verkehrstaugliches Bike, Helm
📝 Anmeldung bis 31. März 2026

💃 Tanzen

Commercial, Technik, Choreo und jede Menge Energie.
📅 23. April & 7. Mai 2026
⏰ 12.05 – 12.50 Uhr
📍 Gymnastikraum Weiterführende Schulen Vaduz
🎒 Mitbringen: Sportkleidung, Trinkflasche
📝 Anmeldung bis 31. März 2026

🧘 Yoga

Bewegung, Entspannung und Atemtechnik. Für jedes Level geeignet.
📅 23. April & 21. Mai 2026
⏰ 15.30 Uhr
📍 Drenpa Sportstudio, Vaduz
🎒 Mitbringen: Sportkleidung, Trinkflasche
📝 Anmeldung bis 31. März 2026

🎾 Padel Tennis (max. 6 Personen)

Technik, Teamgeist und schnelle Ballwechsel.
📅 13. Mai 2026
⏰ 14.00 – 16.00 Uhr
📍 Padel-Anlage Ruggell
🎒 Mitbringen: Sportbekleidung, Turn- oder Tennisschuhe, Schläger falls vorhanden
📝 Anmeldung bis 23. April 2026

⚾ Baseball (mind. 6 Personen)

Werfen, Fangen, Schlagen und Teamspirit erleben.
📅 10. Juni & 17. Juni 2026
⏰ 14.00 – 16.00 Uhr
📍 Wiese Vereinshaus Ruggell
🎒 Mitbringen: Sportkleidung, Trinkflasche
📝 Anmeldung bis 31. Mai 2026

🌊 Windsurfen (max. 8 Personen)

Balance, Action und Spass auf dem Wasser.
📅 13. Juni 2026
⏰ 10.00 – 17.00 Uhr
📍 Segel Surfing Club Liechtenstein, Walensee
🎒 Mitbringen: Badehose, Handtuch, Neopren und Schwimmweste falls vorhanden
📝 Anmeldung bis 31. Mai 2026

Mehr Infos zu den einzelnen Angeboten gibt es hier.

Anmeldung – Schritt für Schritt

1️⃣ Angebot auswählen
Überlege dir, welche Sportart du ausprobieren möchtest.

2️⃣ Anmeldeformular online ausfüllen
Du kannst das Formular online ausfüllen. Hier findest du das Formular.

3️⃣ Formular ausdrucken
Wichtig: Auch wenn du es online ausfüllst, musst du es ausdrucken.

4️⃣ Unterschrift deiner Eltern holen
Deine Eltern oder Erziehungsberechtigten müssen unterschreiben.
Damit bestätigen sie:

  • dass sie informiert sind
  • dass sie die Datenschutzhinweise auf www.llv.li gelesen haben
  • dass sie die Verantwortung übernehmen

5️⃣ Formular einscannen oder fotografieren
Mach ein gut lesbares Foto oder einen Scan.

6️⃣ Per Mail senden an
📧 sportvibes@llv.li

7️⃣ Bestätigung abwarten
Du bekommst eine Rückmeldung, ob du einen Platz erhalten hast.
Achtung: Viele Angebote haben begrenzte Plätze.

Alle Infos zu Datenschutz und Details findest du auf www.llv.li.
Ob Action, Tanz, Team oder Entspannung – such dir dein Highlight aus und probier etwas Neues aus. 💪

Wie geht es Liechtensteins Jugend wirklich?


Die wichtigsten Erkenntnisse zur psychischen Gesundheit an unseren Schulen

Kürzlich hat die Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) im Auftrag des Schulamts eine umfassende Studie zur psychischen Gesundheit und zum schulischen Wohlbefinden im Fürstentum Liechtenstein durchgeführt. Befragt wurden Jugendliche am Liechtensteinischen Gymnasium sowie an den Real- und Oberschulen – aber auch Eltern und Lehrpersonen.

Wir haben uns die Ergebnisse für euch genauer angesehen. Was läuft gut, wo drückt der Schuh und was müssen wir für die Zukunft lernen?

 

 

Die gute Nachricht: Das Fundament ist stark

Starten wir mit dem Positiven, denn das wird oft übersehen: Der grossen Mehrheit der Jugendlichen in Liechtenstein geht es gut.

  • Hohe Lebenszufriedenheit: Über 80 % der Schülerinnen und Schüler sind mit ihrem Leben eher bis sehr zufrieden und rund 70 % schätzen ihren Gesundheitszustand als gut bis ausgezeichnet ein.
  • Starkes soziales Netz: Ein riesiger Schutzfaktor ist das Umfeld. Die meisten Jugendlichen fühlen sich von ihren Familien und ihrem Freundeskreis enorm gut unterstützt. Wenn sie Probleme haben, finden sie meist jemanden, dem sie sich anvertrauen können.

Wo es hakt: Stress, Druck und Erschöpfung

Trotz des guten Fundaments zeigt die Studie auch deutliche Belastungen auf, die wir ernst nehmen müssen.

  • Mentale Erschöpfung: Etwa die Hälfte der Jugendlichen berichtet von niedergeschlagener Stimmung in der Zeit vor der Befragung. Viele leiden unter Müdigkeit, Gereiztheit, Schlaf- und Konzentrationsschwierigkeiten.
  • Mädchen und ältere Jugendliche sind stärker belastet: Bei fast allen Indikatoren zur psychischen Gesundheit – sei es Stress, Wohlbefinden oder Lebenszufriedenheit – weisen Mädchen deutlich negativere Werte auf als Jungen. Zudem nehmen die Belastungen bei beiden Geschlechtern mit zunehmendem Alter (besonders in der Übergangsphase zur Lehre oder weiterführenden Schulen) spürbar zu.
  • Leistungsdruck als Dauerbegleiter: Der Stressfaktor Nummer eins ist die Schule. Viele Jugendliche spüren einen enormen Erwartungsdruck: 56 % haben das Gefühl, dass sehr viel Arbeit und Leistung von ihnen verlangt wird.
  • Ausgrenzung ist real: Auch wenn physische Gewalt seltener ist, so ist soziale Ausgrenzung ein grosses Thema. An den Real- und Oberschulen geben 17 % an, mehrmals pro Monat oder häufiger absichtlich ausgeschlossen zu werden. Jugendliche berichten dabei leider auch von rassistischer Diskriminierung und fremdenfeindlichen Kommentaren.
  • Die Social-Media-Falle: Rund 13 % der Jugendlichen zeigen eine problematische Nutzung von sozialen Medien. Das ständige Vergleichen, die Angst, etwas zu verpassen, oder die Flucht vor negativen Gefühlen ins Netz hängen eng mit einer schlechteren mentalen Gesundheit und Schlafmangel zusammen.

 

Was nehmen wir aus der Studie mit? (Unsere Take-aways)

Die Zahlen liegen auf dem Tisch. Doch was bedeuten sie für den Alltag in der Schule, in der Jugendarbeit und in den Familien?

  1. Jugendliche wollen (und müssen) mitreden! Viele Jugendliche wünschen sich mehr echte Mitsprachemöglichkeiten an ihren Schulen – sei es bei der Unterrichtsgestaltung oder bei Schulregeln. Wer das Gefühl hat, sein Umfeld aktiv mitgestalten zu können, fühlt sich weniger ohnmächtig. Echte Partizipation ist ein direkter Booster für die psychische Gesundheit.
  2. „Life Skills“ sind genauso wichtig wie Mathe und Deutsch Da der Druck hoch bleibt, brauchen junge Menschen Handwerkszeug, um damit umzugehen. Es braucht mehr niederschwellige Angebote, um „Lebenskompetenzen“ zu trainieren: Wie gehe ich mit Stress um? Wie reguliere ich meine Gefühle? Wie stärke ich mein Selbstvertrauen?. Besonders Massnahmen, die gezielt auf die Bedürfnisse von Mädchen und jungen Frauen zugeschnitten sind, drängen sich hier auf.
  3. Das Tabu brechen: Reden hilft! Psychische Gesundheit darf kein Scham-Thema mehr sein. Jugendliche geben an, dass sie sich mehr Aufklärung wünschen, um beispielsweise nicht verurteilt zu werden, wenn es ihnen schlecht geht. Schulen, Familien und Jugendzentren müssen Orte sein, an denen offen über Überforderung, Ängste oder auch einen ungesunden Handykonsum gesprochen werden kann – ohne sofortige Bewertung.
  4. Hinschauen bei Mobbing und Ausgrenzung Ein gutes Klassenklima entsteht nicht von allein. Die Ergebnisse zu Ausgrenzung und Mobbing zeigen, dass hier weiterhin aktiv hingeschaut werden muss. Es braucht den Einsatz aller, um ein Umfeld zu schaffen, in dem Vielfalt akzeptiert und niemand an den Rand gedrängt wird.

Fazit: Liechtensteins Jugend hat viele Stärken und ein tolles Umfeld. Aber der Druck durch Schule, digitale Welten und die eigenen Erwartungen ist enorm. Nehmen wir die Ergebnisse als Ansporn: Hören wir den Jugendlichen zu, geben wir ihnen Raum zur Mitgestaltung und stärken wir gemeinsam ihre mentalen Abwehrkräfte!

Habt ihr das Gefühl, euch wächst alles über den Kopf? Das aha und viele weitere Anlaufstellen in Liechtenstein sind für euch da – vertraulich, kostenlos und unkompliziert.

 

Präsentation: Zusammenfassung Psychische Gesundheit Schulen

Audio-Zusammenfassung:

In 12 Minuten die wichtigsten Fakten erklärt: 

 

Deep-dive (16 min.): Was Schüler fühlen und Lehrer nicht sehen.

 

Hinweis:: Der Beitrag, die Audio- & Videoclips und die Präsentation wurde mit NotebookLM (Künstlicher Intelligenz) erstellt.

Als Quelle diente die zitierte Studie „Psychische Gesundheit der Schüler:innen auf der Sekundarstufe I (Zyklus 3) im Fürstentum Liechtenstein. Resultate der Online-Befragungen bei Schüler:innen, Eltern und Erziehungsberechtigten sowie Schulmitarbeitenden an Real- und Oberschulen“

Mit Kindern über Medien reden


Eine Stunde kompakte Tipps & Infos für Eltern von Primarschulkindern, um ihre Kinder kompetent und sicher durch die digitale Welt zu begleiten.

 

(Ausschnitt aus einem Infovideo).

 

Die digitale Welt ist Teil des Alltags unserer Kinder – mit Chancen, aber auch Herausforderungen. Wie kann ich mein Kind gut begleiten?

 

 

Cannabis-Legalisierung: Deine Meinung ist gefragt


Cannabis ist ein Thema, das polarisiert – auch in Liechtenstein. Während einige Länder bereits Schritte in Richtung Legalisierung gegangen sind, wird hierzulande noch intensiv diskutiert.

Genau an diesem Punkt setzt eine wissenschaftliche Studie von Christopher Hilti an. Er untersucht im Rahmen seiner Masterarbeit, wie die Bevölkerung in Liechtenstein über Cannabis denkt, konsumiert und welche Erwartungen sie an eine mögliche Regulierung hat.

Wichtig: Das aha – Tipps & Infos für junge Leute ist nicht Auftraggeber der Studie und führt diese auch nicht selbst durch. Christopher Hilti ist eigenständig mit seinem Forschungsvorhaben an uns herangetreten. Wir unterstützen ihn, indem wir die Umfrage sichtbar machen und zur Teilnahme einladen, da wir eine sachliche, wissenschaftlich fundierte Auseinandersetzung mit gesellschaftlich relevanten Themen grundsätzlich begrüssen.

Worum geht es in der Studie?

Im Rahmen der Masterarbeit wird unter anderem untersucht,

  • wie gross die Zustimmung oder Ablehnung einer Cannabis-Legalisierung ist
  • wie Menschen Risiken einschätzen
  • ob und unter welchen Bedingungen ein Wechsel vom Schwarzmarkt zu einem regulierten Markt denkbar wäre
  • welche Unterschiede es z. B. nach Alter oder Konsumerfahrung gibt

Dabei geht es nicht darum, Konsum zu fördern, sondern eine datenbasierte Grundlage für zukünftige politische und gesellschaftliche Diskussionen zu schaffen.

Warum ist das relevant?

In Ländern wie Deutschland, der Schweiz oder Luxemburg wurden bereits neue Wege eingeschlagen. Liechtenstein ist wirtschaftlich und gesellschaftlich eng mit diesen Ländern verbunden. Umso wichtiger ist es, die Meinungen, Sorgen und Erwartungen der eigenen Bevölkerung zu kennen. Die Ergebnisse der Studie können dazu beitragen, Risiken besser einzuschätzen und Präventions-, Jugend- und Informationsangebote gezielter weiterzuentwickeln.

Wer kann teilnehmen?

👉 Junge Menschen ab 16 Jahren sowie Erwachsene
👉 Die Umfrage ist vollständig anonym
👉 Die Teilnahme dauert nur wenige Minuten

Wenn du unter 16 Jahre alt bist, kannst du leider nicht teilnehmen. Das hat rechtliche und ethische Gründe. Wenn dich das Thema trotzdem interessiert, empfehlen wir dir das kurze und verständliche Video:

Hinweis: Gerade in jungen Jahren kann Cannabis mehr Risiken als Vorteile mit sich bringen. Je jünger das Gehirn, desto anfälliger ist es für negative Auswirkungen. Deshalb gilt: Je später, desto besser – am besten gar nicht.

Warum solltest du mitmachen?

  • Deine Meinung fliesst direkt in wissenschaftliche Forschung ein
  • Du hilfst, die Debatte in Liechtenstein faktenbasiert zu führen
  • Du unterstützt eine differenzierte Auseinandersetzung mit Jugendschutz, Prävention und Aufklärung

📲 Jetzt teilnehmen: 👉 Hier geht’s zur Umfrage.

Danke fürs Mitmachen – und fürs Mitdenken.

Wertetag & Europäisches Tischtuch in Nürnberg


Am Montag, 22. September 2025, wurde der Heilig-Geist-Saal in Nürnberg zum Treffpunkt für Austausch, Begegnung und gemeinsame Werte. Von 10 bis 17 Uhr fand dort der Wertetag & das Europäische Tischtuch statt – ein offenes Fest für alle Generationen, mitten in der Stadt und direkt an der Strasse der Menschenrechte.

Gemeinsam essen, zuhören und diskutieren

Der Wertetag lud dazu ein, die Werte unserer freien Gesellschaftsordnung gemeinsam zu feiern. Menschen jeden Alters kamen zusammen, assen gemeinsam zu Mittag, tauschten sich aus und diskutierten. Viele brachten eigenes Essen mit und teilten es am grossen Tisch. So entstand eine offene, lebendige Atmosphäre, die Raum für Begegnung, Dialog und neue Perspektiven bot.

Spannendes Programm rund um Werte und Menschenrechte

Mehrere Organisationen gestalteten den Tag aktiv mit und setzten unterschiedliche inhaltliche Schwerpunkte:

  • Das Wertebündnis Bayern stellte seine Arbeit vor
  • Das Papiertheater präsentierte das 35 Meter lange Europäische Tischtuch sowie Einblicke in das Projekt „Verkehrsschilder der Gerechtigkeit“
  • Das Amt für internationale Beziehungen organisierte ein internationales Jugendforum
  • Das Menschenrechtsbüro Nürnberg war gemeinsam mit einem Preisträger des Nürnberger Menschenrechtspreises vor Ort

Das vielfältige Programm machte Werte, Menschenrechte und gesellschaftliches Engagement auf unterschiedliche Weise erlebbar.

Begegnung mit Schulen aus Liechtenstein

Ein besonderer Teil des Tages war die Teilnahme von Jugendlichen aus Liechtenstein.
34 Schüler:innen – davon 23 aus der Oberschule Vaduz und 11 aus der Oberschule Triesen – reisten gemeinsam mit 7 Lehrer:innen sowie 2 Begleitpersonen nach Nürnberg.

Der Austausch vor Ort bot viel Raum für Gespräche über Gerechtigkeit, Menschenrechte und Zusammenleben. Die Begegnungen mit anderen Jugendlichen und Organisationen eröffneten neue Perspektiven und regten zum Nachdenken an.

Eindrücke zum Nachlesen

Beide Schulen haben ihre Erlebnisse in eigenen Blogbeiträgen mit Bildern festgehalten:

Fazit

Der Wertetag zeigte eindrücklich, wie wichtig Begegnung, Dialog und gemeinsames Erleben für eine lebendige Demokratie sind. Die Reise der Jugendlichen aus Liechtenstein wurde von Erasmus+ im Rahmen des Projekts „Auf der richtigen Spur: Verkehrsschilder für soziale Gerechtigkeit“ unterstützt.

 

Jobs im aha


 
Du möchtest dich beruflich im Jugendbereich engagieren und mit jungen Menschen arbeiten? Beim aha findest du abwechslungsreiche Aufgaben, Raum für Ideen und ein Team, das Zusammenarbeit lebt.

Social Media / Administration Praktikant:in (80–100 %)

Du liebst Social Media, hast kreative Ideen und willst echte Praxiserfahrung sammeln? Beim aha arbeitest du ein Jahr lang mitten im Jugendalltag, gestaltest Inhalte, setzt Projekte mit Jugendlichen um und bekommst Einblick in die vielseitige Arbeit der Jugendinformation.

Deine Chance

Du interessierst dich für Social Media, bist kreativ unterwegs und hast Lust, ein Jahr lang echte Praxiserfahrung zu sammeln? Dann bist du bei uns genau richtig. Das aha informiert junge Menschen zu Themen, die sie bewegen, und setzt gemeinsam mit Jugendlichen Projekte auf Landesebene um.

Ab September 2026 (oder nach Vereinbarung) vergeben wir eine Praktikumsstelle für ein Jahr im Pensum von 80–100 %. Fixe Präsenztage in der Jugendinfo sind Dienstag, Mittwoch und Freitag.

Was du bei uns machst

Bei uns bist du nicht nur dabei, sondern mittendrin. Du arbeitest aktiv mit und erhältst Einblick in viele Bereiche der Jugendinformation:

  • Gestaltung und Betreuung unserer Social-Media-Kanäle (Instagram, TikTok & Co.) inklusive Reels, Stories und Videos
  • Mitarbeit bei der Podcast-Erstellung (Interviewführung, Schnitt und Nachbearbeitung)
  • Recherche und Aufbereitung von jugendrelevanten Themen sowie Betreuung unserer Websites
  • Präsenz im Jugendinformationszentrum und Projektarbeit mit Jugendlichen
  • Administrative Aufgaben und Mithilfe bei Veranstaltungen
  • Einblicke in weitere Bereiche wie Jugendbeteiligung Liechtenstein oder das Freiwillige Soziale Jahr

Was du mitbringen solltest

  • Interesse an Kommunikation und Social Media
  • Du stehst genauso gern vor wie hinter der Kamera
  • Kreativität und Freude daran, eigene Ideen umzusetzen
  • Stilsicheres Deutsch und gute Englischkenntnisse
  • Administrative Aufgaben und Outlook sind dir vertraut
  • Bereitschaft, neue Tools zu lernen z. B. Canva sowie Audio- und Videoschnitt
  • Selbstständige und initiative Arbeitsweise
  • Belastbarkeit und zeitliche Flexibilität
  • Mindestens 18 Jahre alt, Führerschein von Vorteil

Was wir dir bieten

  • Ein abwechslungsreiches Praktikum – kein Tag ist wie der andere
  • Viel Raum für deine Ideen
  • Modernes Equipment (auch zum Ausleihen für eigene Projekte)
  • Ein offenes, junges Team
  • Teamevents z. B. Escape Room, Kochevent oder Skitag
  • Dienstagsfrühstück plus Obst und Schokolade – wir kümmern uns um dein Energielevel

📩 Bewerbung

Wenn du Lust hast, Teil unseres Teams zu werden, freuen wir uns auf deine Bewerbung bis zum 30. April 2026 per E-Mail an:

Johannes Rinderer
aha – Jugendinformation Liechtenstein
Kirchstrasse 10, 9400 Vaduz
📞 +423 239 91 14
📧 johannes@aha.li

Praktikum im aha

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Initiativbewerbungen

Gerade keine passende Stelle ausgeschrieben oder nichts dabei, das zu dir passt? Wenn du trotzdem Lust hast, beim aha mitzuarbeiten, freuen wir uns über deine Initiativbewerbung.

Kontaktaufnahme per E-Mail:

Virginie Meusburger-Cavassino

Kirchstrasse 10, 9400 Vaduz
Liechtenstein
239 91 11
virginie@aha.li

 

Ab ins Ausland

Ab ins Ausland – Herbst 2025


Das aha öffnet Horizonte für junge Abenteurer:innen

Zweimal im Jahr (Frühjahr und Herbst) verwandelt sich das aha in Vaduz in einen Treffpunkt für junge Menschen, die gerne Erfahrungen im Ausland sammeln möchten. Verschiedene Organisationen präsentierten bei „Ab ins Ausland“ ein Programm an verschiedenen Möglichkeiten, ins Ausland zu gehen. Sei es im Rahmen eines Sprachaufenthaltes, eines Auslandsjahrs oder eines Freiwilligendienstes in Europa oder weltweit. 

Save the Date: Auch 2026 gibt es wieder zwei Möglichkeiten bei „Ab ins Ausland“ dabei zu sein. Notiere dir am besten jetzt schon den 11. März und 1. Oktober zwischen 18 und 20 Uhr bei uns im aha in Vaduz.

Rückblick Herbst 2025

Tolle Gespräche, viele Fragen und noch mehr Fernweh: Am 2. Oktober, 18–20 Uhr, drehte sich im aha Liechtenstein alles um Wege ins Ausland – von Freiwilligendiensten über Sprachaufenthalte bis hin zu Studium, Praktikum, Work & Travel oder einem High-School-Jahr. Die Veranstaltung fand im Rahmen der Eurodesk-Kampagne «Time to Move» statt und brachte junge Menschen direkt mit Expert:innen ins Gespräch.

«Ein Auslandserlebnis bringt dich raus aus der Komfortzone – und genau dort passiert Entwicklung. Du lernst neue Kulturen kennen, wirst selbständiger, erweiterst deine Perspektive und knüpfst Freundschaften fürs Leben», so die aha-Event-Verantwortliche Mirjam Schiffer. Gleich acht Expert:innen waren bei der Herbstausgabe von «Ab ins Ausland» vor Ort.

Samantha da Silva, die beim aha das Europäischen Solidaritätskorps (ESK) koordiniert, gab einen fundierten Einblick ins Programm. Sie betonte die Chance, im Ausland nicht nur aktiv zu werden, sondern auch wertvolle persönliche und berufliche Erfahrungen zu sammeln. Das ESK richtet sich an junge Menschen ab 18 Jahren und ermöglicht einen Freiwilligendienst in Europa von zwei bis zwölf Monaten, bei dem man so gut wie nichts selber zahlen muss. Neben dem ESK koordiniert Samantha auch die Jugendbegegnungen/Camps und gab einen Ausblick auf das Campjahr 2026. Vor Ort war auch die 22-jährige Noemi, die aus erster Hand von ihrem ESK-Aufenthalt in Barcelona, Spanien berichtete und persönliche Einblicke gab. 

Lea Sele repräsentierte die Agentur für internationale Bildungsangelegenheiten (AIBA) und stellte das DiscoverEU-Programm und Jugendaustauschprojekte vor – beide durch Erasmus+ gefördert. DiscoverEU eröffnet 18-Jährigen die Möglichkeit, mit einem Interrail-Ticket die Vielfalt Europas individuell zu entdecken. Wer ausgewählt wird, erkundet Europa gratis mit dem Zug und sammelt unterwegs einzigartige Eindrücke.

Silvia Risch-Wirth vom Amt für Berufsbildung und Berufsberatung präsentierte die Mobilitätsprojekte „MOJA“ und „go europe„. Diese Programme fördern gezielt Berufspraktika für Lernende und Lehrabgänger:innen aus Liechtenstein und zeigen konkrete Wege, wie ein Auslandspraktikum sinnvoll in die Ausbildung integriert werden kann.

Einen praxisnahen Einblick ins Studieren im Ausland gab Ted Thamm von der Universität Liechtenstein. Als Studierender, der sich bewusst für ein Auslandsstudium entschieden hat, teilte er seine persönlichen Erfahrungen und stand den Teilnehmenden bei Fragen wie «Wo soll ich studieren?» mit Rat und Tat zur Seite.

Mit GB Marketing & Solutions GmbH (German Beck) war eine neue Anlaufstelle für Sprachreisen, Sommercamps und Berufspraktika in Dublin und Malta vertreten. Der Fokus: praxisnahe Programme, die Sprache, Kultur und Arbeitserfahrung verbinden.

Pro Linguis (Simon Marcon) zeigte die Bandbreite an Möglichkeiten für junge Weltenentdecker:innen: von klassischen Sprachaufenthalten über Work & Travel bis zu Demi-/Au-Pair-Programmen – ideal für alle, die Auslandserfahrung und Sprachenlernen kombinieren möchten.

Auch One World (Marius Kaiser) ermöglichte Einblicke in Freiwilligenarbeit in Indien und Südamerika – ein Angebot für alle, die sich sozial engagieren und gleichzeitig neue Perspektiven gewinnen möchten. 

AIFS Educational Travel (Stefanie Lenger-Hoppe) war erstmalig als ein weiterer erfahrener Anbieter vor Ort: Auslandsjahr, High-School-Jahr, Au Pair sowie Work & Travel – Programme, die je nach Lebensphase und Zielsetzung passgenaue Wege ins Ausland eröffnen.

Das Interesse der jungen Besucher:innen war gross. Besonders der ESK weckte Neugier, weil er eine kostengünstige Möglichkeit bietet, ein anderes Land, seine Sprache und Kultur kennenzulernen. Gleichzeitig zeigten die Beratungen, wie vielfältig die Pfade ins Ausland sind, ob als Freiwilligeneinsatz, Schüler:innenaustausch, Praktikum, Studium oder Sprachaufenthalt.

Wer dieses Mal nicht dabei sein konnte, findet auf der Website des aha weitere Informationen und Anlaufstellen zum Thema Ausland. Insgesamt bot die Veranstaltung eine klare Orientierungshilfe für alle, die vom nächsten Schritt über die Landesgrenzen hinaus träumen und machte Mut, diesen Schritt konkret zu planen.

Infoabend verpasst?

Hier gibt’s die Links zu allen Aussteller:innen, die beim Infoabend dabei waren & auch ein paar, die nicht dabeisein konnten.

Bildergalerie

Medienberichte

In der lie:zeit

Im Vaterland

Mehr Infos!

Hier findest du weitere Links, hilfreiche Seiten und Dokumente, die dir für die Planung eines Auslandsaufenthalts behilflich sein könnten.

Teilnahmebedingungen

Advents-Gewinnspiel 2025

  • Teilnahmeberechtigt sind ausschliesslich Personen mit Wohnsitz in Liechtenstein
  • Teilnahme ab 13 Jahren
  • Mitarbeitende des aha – Tipps & Infos für junge Leute sind vom Gewinn ausgeschlossen
  • Die Teilnahme erfolgt über das Kommentieren der jeweiligen Frage sowie das Markieren einer weiteren Person im Kommentar.
  • Du musst unserem Instagram Profil folgen: aha_liechtenstein
  • Die Teilnahmeperiode für alle Gewinne läuft vom Veröffentlichungsdatum des jeweiligen Beitrags bis zum 24. Dezember 2025, 23:59 Uhr.

1. Dezember-Gewinnspiel

  • Verlost werden einmalig 2 Tickets für Sophia live in Zürich (Konzert am 28.03.2026).
  • Der/die Gewinner:in wird per Zufall ausgelost und via Instagram benachrichtigt.
  • Der Gewinn kann nicht umgetauscht oder ausgezahlt werden.

08., 15. und 22. Dezember-Gewinnspiele

  • Zu gewinnen gibt es Preise aus der Sponsor*innen-Gewinnbox des Adventskalenders.
  • Die Gewinner*innen werden nach dem Zufallsprinzip ausgelost und via Instagram benachrichtigt.
  • Die Auswahl der Preise erfolgt nach dem Prinzip: first come – first serve.

Communicating with Impact

Vom 3. bis 7. November 2025 fand in Brüssel das Eurodesk Com’Go Training statt – ein Austausch, der Kommunikationsexpert:innen aus ganz Europa zusammenbrachte. Drei Tage lang ging es darum, Geschichten wirkungsvoll zu erzählen, junge Menschen besser zu erreichen und neue Trends in der digitalen Kommunikation auszuprobieren.

Mit dabei war auch Mirjam vom aha  Liechtenstein. Als Eurodesk-Koordinatorin nutzte sie die Chance, sich mit Kolleg:innen aus anderen Ländern zu vernetzen und neue Ideen für die Arbeit in Liechtenstein mitzunehmen.

Storytelling, Trends und kreative Werkzeuge

Organisiert von Eurodesk Brussels Link, bot das Training eine Mischung aus Workshops, Praxisübungen und Expert:innenimpulsen. Zum Auftakt gab Audrey Frith, Direktorin von Eurodesk, einen inspirierenden Einblick in die Rolle von guter Kommunikation:

In der AI-Ära ist qualitativ hochwertige Information wichtiger denn je. Nur so erreichen wir junge Menschen und zeigen ihnen die Möglichkeiten, die sie in Europa haben.

Im Anschluss leitete Storytelling-Experte Niel Van Herck kreative Sessions rund um emotionale Erzählformen. Die Teilnehmenden arbeiteten daran, wie persönliche Geschichten Vertrauen schaffen und die Eurodesk-Werte authentisch transportieren.

Neues aus der Content-Welt

Der zweite Trainingstag drehte sich um Social Media Trends und Zielgruppenansprache. Unterstützung kam von Chase, einer belgischen Community für Creator und Influencer. Social Media Producer Jasmine Mazarine zeigte, wie Kultur, Authentizität und Strategie zusammenwirken und was gute Inhalte heute ausmacht.

Besonders energiegeladen wurde es bei den Video-Challenges: In kleinen Gruppen entwickelten die Teilnehmenden kurze Storytelling-Videos und probierten neue Formate direkt aus.

KI & Kommunikation: Chancen für die Zukunft

Am letzten Tag ging es um die Frage, wie künstliche Intelligenz Kommunikation unterstützen kann. Marketingexpertin Liora Kern präsentierte Tools und Strategien für Analyse, Ideenentwicklung und Content-Produktion. Anschliessend erarbeiteten die Teams konkrete Schritte für ihre Eurodesk-Länder:ein wichtiger Baustein, um Mobilitätsberatung europaweit weiterzuentwickeln.

Stimmen aus dem Training

Das Com’Go 2025 bot viel Raum für Reflexion und Austausch. Einige Rückmeldungen:

Ich möchte an Personas, Zielen und Messgrössen arbeiten – und schauen, wie KI meine Kreativität unterstützt.

Danke für die Möglichkeit, die Trainings hatten eine wirklich hohe Qualität.

Ich konnte neue Methoden kennenlernen und freue mich darauf, unsere Kommunikation im Team weiterzuentwickeln.

Fazit: Neue Impulse für die Eurodesk-Arbeit in Liechtenstein

Das Training hat gezeigt: Gute Kommunikation entsteht dort, wo Kreativität, Strategie und Austausch zusammenkommen. Für Mirjam und das aha bedeutet das Rückenwind für die zukünftige Eurodesk-Arbeit, von zielgruppengerechten Infos bis hin zu neuen Formaten, die jungen Menschen Lernmobilität näherbringen.

 

Liechtenstein als Drehscheibe europäischer Jugendarbeit

Vom 20. bis 24. Oktober 2025 wurde Malbun zum Treffpunkt der europäischen Jugendarbeit: Das Platform Network feierte sein 40. General Meeting – und das erstmals in Liechtenstein! Rund 40 Delegierte aus 22 Ländern kamen zusammen, um über Projekte, Partnerschaften und die Zukunft internationaler Jugendbegegnungen zu sprechen.

Organisiert wurde das Treffen vom aha – Jugendinformation Liechtenstein im Rahmen des Erasmus+ Projekts „From Okay to Slay“, das sich der Qualitätsentwicklung in der internationalen Jugendarbeit widmet.

Ein Jahr voller Impulse

„Dieses Treffen war erst der Auftakt für unser einjähriges Projekt“, sagt Mirjam Schiffer, Projektleiterin beim aha. „Wir wollen Qualität in internationalen Jugendprojekten sichtbar machen – und jungen Menschen neue Möglichkeiten eröffnen.“

In den Workshops drehte sich alles um Fragen wie:

  • Wie kann Qualität bei Jugendbegegnungen gesichert und dokumentiert werden?

  • Welche digitalen Tools erleichtern die Zusammenarbeit über Ländergrenzen hinweg?

  • Wie lassen sich neue Partner für Austauschprojekte gewinnen?

Beim Open Market wurde es besonders lebendig: Hier stellten Teilnehmende konkrete Projektideen vor – von Theaterprojekten über Umweltinitiativen bis zu digitalen Austauschformaten – und fanden direkt Partner:innen für gemeinsame Projekte.

Liechtenstein erleben: Tracht, Tanz und Tresner

Ein Highlight war der Interkulturelle Abend. Sandra und Nathalie Näscher von der Trachtenvereinigung Liechtenstein begeisterten mit einer interaktiven Vorstellung der liechtensteinischen Tracht – und luden die internationalen Gäste zum Mittanzen ein.

Auch bei einer Study Tour durch Vaduz konnten die Teilnehmenden Liechtenstein kennenlernen:

  • Fahrt mit dem Citytrain 🚋

  • Besuch der aha Jugendinfo

  • Einblick in das Jugendhaus Camäleon, wo Jugendliche aktiv mitgestalten können

Viele Delegierte zeigten sich beeindruckt, wie vielfältig und partizipativ die Jugendarbeit in Liechtenstein ist.

40 Jahre, 1’200 Projekte – und jede Menge Energie

Das 40-jährige Jubiläum des Platform Network wurde unter dem Motto „connect & celebrate“ gefeiert. Seit der Gründung 1986 in Luxemburg wurden über 1’200 Jugendprojekte realisiert – viele davon mit Beteiligung aus Liechtenstein. Beim Abschlussabend war die Stimmung festlich und herzlich: «So gut organisiert und herzlich begleitet wie dieses Jahr war noch kein Treffen», sagte Ralf Ollinger, langjähriges Mitglied des Netzwerks – ein schönes Kompliment für das aha-Team rund um Mirjam Schiffer.

Fazit: Austausch, Qualität und Begegnung

Das Treffen in Malbun hat gezeigt: Liechtenstein ist ein aktiver und verlässlicher Partner in der europäischen Jugendarbeit – mit Fokus auf Qualität, Kultur und echte Begegnung. Das Projekt „From Okay to Slay“ läuft noch bis Herbst 2026 – mit weiteren Aktivitäten, Austauschformaten und neuen Ideen für die internationale Zusammenarbeit.

Berichte in den Medien

 

25 Jahre aha: Eine Plattform für die Jugend

Das aha – Tipps & Infos für junge Leute feiert sein 25-jähriges Jubiläum. Seit der Eröffnung im Dezember 1999 hat sich die Jugendinformation von einer niederschwelligen Anlaufstelle zu einer vielseitigen Plattform entwickelt, die jungen Menschen Orientierung, Mitgestaltung und Unterstützung bietet. Mit Engagement und Innovation hat das aha die Jugendförderung in Liechtenstein geprägt und ist zu einer unverzichtbaren Institution geworden.

Co-Geschäftsleiterin Virginie Meusburger-Cavassino im Interview bei Radio Liechtenstein.

Co-Geschäftsleiterin Virginie Meusburger-Cavassino im Interview bei Radio Liechtenstein.

 

 

Die Anfänge: Eine Idee wird Wirklichkeit
1998 entstand die Idee für ein Jugendinformationszentrum in Liechtenstein, inspiriert durch einen Besuch der damaligen Regierungsrätin Dr. Andrea Willi im aha Vorarlberg in Dornbirn. Die Gründung des Vereins „aha – Jugendinformation Liechtenstein“ und die Eröffnung der Geschäftsstelle 1999 markierten den Startschuss für ein Angebot, das jungen Menschen umfassende Informationen zu Themen wie Auslandsaufenthalte, Ferienjobs und Freizeitmöglichkeiten bot. In den Räumen des alten Schaaner Bahnhofs schlug 1999 das Herz einer Vision: Ein Ort, an dem junge Menschen nicht nur Informationen erhalten, sondern Inspiration finden, Gehör finden und Zukunft gestalten können. 25 Jahre aha bedeuten 25 Jahre Leidenschaft für die Jugend Liechtensteins.

Wandel und Wachstum: Von der Information zur Jugendbeteiligung
In den Anfangsjahren lag der Fokus auf der klassischen Jugendinformation: Das aha stellte Materialien bereit und beantwortete Fragen zu Themen, die junge Menschen bewegen. Doch bald wurde deutlich, dass die Jugend nicht nur informiert, sondern aktiv eingebunden werden wollte.
Ein Meilenstein war die Einführung des Jugendbeteiligungsprogramms Jubel im Jahr 2007. Hier wurde Klassensprecher:innen eine Plattform geboten, um sich politisch und gesellschaftlich einzubringen. Aus Jubel entwickelten sich in der Folge eigenständige Vereine wie JugendEnergy oder der Jugendrat Liechtenstein.

Freiwilligenarbeit als Herzensprojekt

Freiwilligentätigkeit ist ein zentrales Element der Arbeit des aha. Junge Menschen können aus und nach Liechtenstein entsendet werden, um sich zu engagieren. Mit Programmen wie dem Europäischen Solidaritätskorps (ESK) und dem Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) bietet das aha jungen Menschen die Möglichkeit, sich im In- und Ausland sozial zu engagieren und wertvolle Erfahrungen zu sammeln. Diese Initiativen fördern nicht nur die persönliche Entwicklung, sondern leisten auch einen wichtigen Beitrag zur Gesellschaft.

Der Umzug ins Haus Melliger
2018 zog das aha von seinem vertrauten Standort im alten Bahnhof Schaan ins Haus Melliger in Vaduz um. Die neuen Räumlichkeiten in der Kirchstrasse boten mehr Platz und verbesserten die Arbeitsbedingungen, doch die Verlagerung nach Vaduz stellte eine Herausforderung dar. Für viele Jugendliche war der neue Standort weniger leicht erreichbar, was sich deutlich in einem Rückgang der Besucherzahlen zeigte. Das aha reagierte flexibel auf diese Entwicklung: Mit der Durchführung von Workshops direkt in Schulen und einer intensiveren digitalen Präsenz erreichte es weiterhin seine Zielgruppe. Der Umzug wurde so zum Anstoss, die Arbeit des aha noch näher an die Jugendlichen heranzutragen.

„Das aha ist weit mehr als eine Informationsstelle. Es ist ein Ort, an dem junge Menschen gehört werden, sich entfalten und gemeinsam eine nachhaltige Zukunft gestalten können“, betonen die Geschäftsleitenden Virginie Meusburger-Cavassino und Johannes Rinderer. Mit dieser Vision blickt das aha optimistisch auf die kommenden Jahre.

Vom Nationalagenturstatus zur Schlüsselstelle
Nach 20 Jahren als Nationalagentur für das EU-Programm Erasmus+ Programm Jugend gab es 2020 eine bedeutende strukturelle Veränderung. Die Liechtensteinische Regierung entschied, den Bereich Jugend in die für Bildung zuständige Nationalagentur bei der AIBA (Agentur für Internationale Bildungsangelegenheiten) zu integrieren. Das aha agiert seither als Schlüsselstelle und bleibt damit eine zentrale Anlaufstelle für junge Menschen und Organisationen in Liechtenstein, die Fördermittel beantragen oder Projekte umsetzen möchten.
Dieser Wandel markiert nicht nur eine organisatorische Neuausrichtung, sondern eröffnete auch neue Möglichkeiten: Als Schlüsselpartner der AIBA konzentriert sich das aha verstärkt auf die direkte Unterstützung von Jugendlichen und Projektträger:innen. Mit massgeschneiderten Coachings, Orientierungsgesprächen und praktischer Hilfe bei der Antragstellung begleitet das aha weiterhin ambitionierte Ideen und fördert den internationalen Austausch.
„Der Wechsel war eine Herausforderung, aber auch eine Chance, unsere Arbeit noch näher an den Bedürfnissen der jungen Menschen auszurichten“, betont Co-Geschäftsleiterin Virginie Meusburger-Cavassino, die seit bald 25 Jahren im aha tätig ist. Durch die enge Zusammenarbeit mit der AIBA bleiben Erasmus+ und ESK ein wichtiger Bestandteil der Aktivitäten des aha. So wird sichergestellt, dass junge Menschen weiterhin von den Möglichkeiten europäischer Programme profitieren können. 

Innovation in der Digitalisierung

Angesichts der zunehmenden Bedeutung digitaler Medien hat das aha frühzeitig die Weichen für eine starke Online-Präsenz gestellt. Neben der informativen Website aha.li, die zahlreiche hilfreiche Beiträge bietet, startete das aha während der Corona-Pandemie einen Podcast, der jungen Menschen eine Stimme verleiht und gesellschaftlich relevante Themen aufgreift. Auch auf Instagram konnte das aha mit einer aktiven und ansprechenden Präsenz überzeugen. Mit der neuen Mitmach-Plattform backstage.li schuf es zudem einen Raum, in dem junge Menschen ihre Erfahrungen, Ideen und Geschichten teilen können. Diese innovativen digitalen Angebote zeigen eindrucksvoll, wie das aha die Bedürfnisse der jungen Generation versteht und am Puls der Zeit bleibt.

Ein Vierteljahrhundert für die Jugend – und ein Blick in die Zukunft
Das Jubiläumsjahr steht unter dem Motto „25 Jahre aha – 25 unter 25“. Eine Serie stellt 25 junge, inspirierende Persönlichkeiten vor, während ein grosses Jubiläumsfest am 17. Dezember die Erfolgsgeschichte des aha gebührend feiert. Gleichzeitig richtet sich der Blick nach vorne: Mit neuen Projekten wie Erlebnistagen in der Natur, Workshops zu sozialen und medialen Kompetenzen und einer stärkeren Einbindung Jugendlicher in digitale Plattformen setzt das aha seinen Weg als Vorreiter in der Jugendförderung fort.

Podcast «25 unter 25»

Podcasts mit Zeitzeugen

 

Einige «aha»-Meilensteine aus 25 Jahren

  • 1999: 17. Dezember: Offizielle Eröffnung der Geschäftsstelle im Schaaner Bahnhof.
  • 2000: Das aha – Tipps & Infos für junge Leute wird Nationalagentur für EU-Jugendprogramme und startet das Programm JUGEND (2000–2006), Mitgliedschaft Liechtensteins im Plattform-Netzwerk, vertreten durch das aha.
  • 2005: Übernahme der Leitung des europäischen Netzwerks Eurodesk.
  • 2007: Start der zweiten EU-Programmgeneration JUGEND IN AKTION (2007–2013). Start des Jugendbeteiligungsprogramms Jubel (JUgendBEteiligung Liechtenstein) als Pilotprojekt.
  • 2014: Beginn von Erasmus+ JUGEND IN AKTION (2014–2020).
  • 2017: 10 Jahre Jubel: Jugendbeteiligungsprogramm wird neu konzipiert. Einführung des Europäischen Solidaritätskorps.
  • 2018: Umzug des aha nach Vaduz.
  • 2019: aha-Jugendteam: Jugendliche schreiben im Rahmen des aha-Jugendteams Artikel über Themen schreiben, die sie interessieren.
  • 2020: 20 Jahre Nationalagentur EU-Jugendprogramme. Zusammenlegung der Nationalagenturen für Bildung und Jugend: Die Regierung beschloss die Zusammenlegung der Nationalagenturen. Anpassung an die Corona-Pandemie mit verstärkter Online-Präsenz.
  • 2022: Übernahme des Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ) durch das aha und die erste europäische Freiwillige aus Frankreich beginnt im aha.
  • 2023: Fokus auf Klima, Umwelt und Nachhaltigkeit mit Projekten zum Thema Klimawandel.
  • 2024: 25 Jahre aha mit Jubiläumspodcast „25 unter 25“.

Junus Spieker

Junus ist Freiwilliger im Rahmen vom Europäischen Solidaritätskorps (ESK) und bringt sein Wissen in den Bereichen Social Media und Projekte im europäischen Kontext ein. 

Wer bist du? 

Das ist junOWY (“You know we”) aka Junus @junowy.mp3

Seit 2007 verteilt junOWY positive Energie und gute #vibezz. Der Deutsch-Indonesier geht in seinen Projekten immer zwei Schritte weiter und bringt durch seine Sichtweisen etwas Einzigartiges an den Tisch. Die Freude am Leben und die Schönheit der Natur berühren ihn immer wieder aufs Neue.

Anzutreffen ist er entweder bei seinem morgendlichen Lauf, auf Events in der Region oder auf dem Instagram-Account @aha_liechtenstein.

Wie bist du zum aha gekommen? 

Auf dem Weg der Arbeitslosigkeit nach der Matura zu entkommen, fand ich mich in einer scheinbar ausweglosen Situation. Auf der einen Seite hatte ich KEINEN BOCK auf einen schlecht bezahlten 9-to-5-Job, aber nach 12 Jahren Schule war es für mich nicht sonderlich reizend, meinen akademischen Werdegang direkt fortzuführen. Auf der anderen Seite wollte ich mein Künstlerdasein weiter vertiefen. Doch ohne finanzielle Mittel war dies keine Option. Mir ist zu Ohren gekommen, dass ein Auslandsjahr bei vielen Leuten beliebt sei, also hab ich mich erkundigt.

Glücklicherweise suchte eine Jugendorganisation in Liechtenstein nach Freiwilligen.

Bei aha kann ich einem sympathischen Team beitreten und an Projekten mitarbeiten, die die Jugend fördern. Gleichzeitig darf ich meiner Kreativität freien Lauf lassen und in dem sechstkleinsten Land der Welt wohnen.

Daily life @aha?

  • Social Media und Podcasts
  • Vibes ins Büro bringen
  • Essen aus dem Pausenraum verbrauchen

Welchen Rat würdest du deinem 15-jährigen Ich geben? 

  • Probier jeden Tag ein kleines bisschen mehr zu wachsen, zu spüren und nach Schönheit zu suchen. Denn sie ist überall.
  • Halte den Topfdeckel fest, wenn du ihn umdrehst

Dein schönstes aha-Erlebnis nach knapp 2 Wochen in Liechtenstein? 

Gemeinsames Dienstagsfrühstück (es ist gratis) ~o ̄3 ̄)~

Und nun erzähl uns noch ein wenig über dich & deine Persönlichkeit

„Jeder Tag hat einen magischen Moment, du musst ihn nur suchen. Manchmal ist der Tag gemein, dann versteckt er ihn.“

💯junOWY ist vielleicht nicht der talentierteste, aber immer mit 100 % dabei.

🦄Selbstbewusstsein ist key. Steh zu dem, was du liebst und zeig es.

🦦Alles ist perfekt, so wie es ist, denn sonst wären wir nicht hier. Streb trotzdem nach mehr, denn sonst bleiben wir hier.

 

 

📸Timo Förster

PARK(ing) Day

PARK(ing) Day 2025 – Von Parkplätzen zu Begegnungsorten

Mobilität betrifft uns alle – egal ob jung oder alt. Doch wie viel Platz nehmen Autos eigentlich im öffentlichen Raum ein? Platz, der auch für Menschen, Begegnung und Kreativität genutzt werden könnte. Gleichzeitig gibt es viele umweltfreundliche Alternativen, die deutlich weniger Fläche brauchen.

Am Freitag, 19. September 2025 haben wir gemeinsam mit vielen Städten weltweit den PARK(ing) Day gefeiert und gezeigt, wie Parkplätze zu Orten voller Leben werden können.

In Vaduz gab es zwei bunte Aktionen:

  • Parkplatz Zentrum (08:00 – 19:00 Uhr): Erlebnisstation mit kreativem Malwettbewerb für Kinder.

  • aha & AIBA, Kirchstrasse 10 (11:30 – 14:00 Uhr): Lunch & Book Swap – Essen geniessen, Bücher tauschen und ins Gespräch kommen.

So wurde aus grauem Asphalt ein lebendiger Treffpunkt – offen, bunt und inspirierend.

    

Rückblick

2022: Gemeinsam mit der AIBA Nationalagentur. Impressionen findest du hier.

2023: Gemeinsam mit dem Verkehrsclub Liechtenstein (VCL) und Jugend Energy. Impressionen findest du hier.

2024: Gemeinsam mit der AIBA Nationalagentur. Impressionen findest du hier.

Was ist der PARK(ing) Day?

Die Bewegung wurde 2005 in San Francisco von einem Kunst- und Design-Kollektiv ins Leben gerufen. Auf der Fläche eines markierten Parkfelds wird temporär ein öffentlich zugänglicher Ort geschaffen. Was genau auf den Parkflächen gestaltet wird, bleibt den Teilnehmer:innen überlassen. Allen Installationen ist gemeinsam, dass sie einfach auf- und abgebaut werden können und dass sie nicht kommerziell sind.

Seit 1992 setzt sich der Verein umverkehR für zukunftsfähige Mobilität ein. Am Ursprung von umverkehR stand die Vision, den motorisierten Individualverkehr zu halbieren. Das Hauptanliegen bleibt weiterhin, dass der Verkehr vermindert, umweltfreundlicher und platzsparender wird. Seit einigen Jahren koordiniert der Verein die PARK(ing) Day Aktionen in der Schweiz.

Blickfang in Orange: Der aha-Stand in der Jugendzone war nicht zu übersehen – ein Ort zum Mitreden, Mitspielen und Mitgestalten.

Aha-Aktionen begeisterten am Staatsfeiertag 2025

In der Jugendzone verwandelte sich der aha-Stand zwischen 12:00 und 22:00 Uhr in einen attraktiven Treffpunkt für alle jungen Leute: interaktiv, offen, einladend. Besonders stark: die Zusammenarbeit mit der Offenen Jugendarbeit Liechtenstein (OJA) und der Suchtprävention Liechtenstein, deren Fahrbar nicht nur für Abkühlung, sondern auch für Begegnung sorgte. Über 250 alkoholfreie Drinks wurden als Sofortpreise an Mitmachende ausgegeben – ein voller Erfolg.

Digitale Entdeckungsreise mit aha-Effekt

Ein echter Hingucker war die VR-Station: Wer sich die Brille aufsetzte, stand plötzlich auf dem Gipfel des Augstenbergs oder raste in einer virtuellen Achterbahn durch die Lüfte. Die Kombination aus technischer Raffinesse und Spielfreude kam an – bei Neugierigen ebenso wie bei Mutigen. 

Quiz-Time mit Kopf und Klick

Wissen, das Spass macht: Das Live-Quiz zum aha-Universum und zu Kinder- und Jugendrechten entpuppte sich als wahrer Publikumsmagnet. Über 200 Jugendliche traten in rund 80 Runden gegeneinander an – mit Smartphones, Teamgeist und echtem Ehrgeiz. Die Gewinner:innen durften sich über Sofortpreise freuen, alle anderen über spannende Erkenntnisse.

Sag uns deine Meinung – und gestalte mit

Mit dem aha-Web-Check konnten Jugendliche ihre Meinung zur neu geplanten Website einbringen. Welche Elemente sind wichtig? Was ist hilfreich? Was wünschst du dir? Die Rückmeldungen flossen direkt in die Weiterentwicklung ein – Beteiligung, die wirkt.

Gemeinsam stark: Das Netzwerk zählt

Die gemeinsame Präsenz der Jugendorganisationen und Suchtprävention Liechtenstein zeigte: Jugendangebote wirken am besten im Zusammenspiel.

Ein Ort zum Dabeisein

Ob mit VR-Brille, Quiz oder beim Web-Check – der aha-Stand war ein Ort zum Mitmachen, Nachfragen, Mitgestalten. Sichtbar, ansprechbar, erlebbar. So sieht Jugendinformation heute aus.

UNO Drugs & Crime Youth Forum in Wien

Liechtenstein hat die Chance, bis zu 2 Jugendliche (14–23 Jahre) für das UNO Drugs & Crime Youth Forum in Wien zu nominieren – und vielleicht bist genau du dabei!

Das Forum dauert 3 Tage und findet Mitte März 2026 parallel zur grossen UN Suchtstoffkommission (UN CND) statt. Dort diskutieren internationale Expert:innen über Themen rund um Drogen, Sucht und Prävention – und du kannst mitten im Geschehen sein.

Was dich erwartet

  • Austausch mit Jugendlichen aus der ganzen Welt 🌎
  • Spannende Sessions zu Prävention und dem Umgang mit Suchtproblemen
  • Einblicke in die Arbeit der UN Suchtstoffkommission
  • Begleitung & Support durch die Liechtensteinische Botschaft in Wien
  • Unterkunft & Fahrtkosten werden komplett übernommen – um (fast) nichts musst du dich selbst kümmern 😉

Hintergrund

Jedes Jahr treffen sich in Wien Vertreter:innen aus aller Welt, um über Drogenpolitik, Prävention und den Umgang mit Sucht zu sprechen. Das UNODC Youth Forum ist dabei die Plattform für junge Stimmen – ein Ort zum Vernetzen, Diskutieren und voneinander Lernen.

📽️ Eindrücke aus dem Forum gibt’s hier:

 

So bist du dabei

📅 Melde dich bis Mitte September bei Martin Birnbaumer (Amt für Soziale Dienste)
✉️ martin.birnbaumer@llv.li

Schreib kurz, was dich motiviert, an diesem Treffen in Wien teilzunehmen -> Details siehe: https://www.unodc.org/unodc/en/prevention/youth-initiative/youth-forum.html
Alle Infos zum Forum findest du hier: 🔗 UNODC Youth Forum

Kosten: Unterkunft und Fahrtkosten werden vom Amt für Soziale Dienste übernommen. Du musst dich um (fast) nichts kümmern!

💡 Schul- oder Arbeitsbefreiung:
Eine Entschuldigung für Schule oder Lehrbetrieb kann ausgestellt werden (ob sie akzeptiert wird, hängt von deiner Schule/deinem Betrieb ab).

Wer traut sich? 💬
Bewirb dich und sei Teil der globalen Community, die über Lösungen für eine drogenfreie Zukunft spricht!

Interessiert? Dann lass dir diese Chance nicht entgehen und sei dabei, wenn die Jugend der Welt über Lösungen spricht!

aha 2023

Ein unverzichtbarer Partner für Liechtensteins Jugend

Mit über 129 Aktivitäten und über 3’100 Kontakten hat sich das aha 2023 erneut als unentbehrliche Anlaufstelle für Liechtensteins Jugend bewiesen.

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Zusammenfassung

Beratung und Orientierung
Eines der Hauptanliegen des aha ist es, jungen Menschen Orientierung und Hilfe zur Selbsthilfe zu bieten. In der Jugendinfo finden sie Antworten auf Fragen rund um Ausbildung, Berufswahl, Freizeit oder Auslandsaufenthalte. Durch Workshops und Beratungen werden die Jugendlichen fit gemacht in Sachen Informationskompetenz. Das neu erhaltene ERYICA Quality Label bestätigt, dass die vom aha bereitgestellten Informationen verifiziert, wahr und unvoreingenommen sind – in Zeiten von Fake News ein wichtiges Gütesiegel.

Jugendbeteiligung
Jugendpartizipation hat im aha einen hohen Stellenwert. Das Programm „jubel“ bietet Klassensprecher:innen eine Plattform zum Austausch mit Erwachsenen zu Themen wie Gleichstellung und Chancengerechtigkeit. «Partizipation kennt kein Mindestalter» – diese Haltung lebt das aha aktiv vor.

Am Puls der Zeit
Die digitale Präsenz des aha wurde durch intensiven Einsatz von Social Media und durch die Bereitstellung wertvoller Inhalte auf der aha-Website weiter gestärkt. Etwa 800 Artikel und 1400 Instagram-Posts bieten jungen Menschen wertvolle Informationen und Einblicke. Auf der neuen Jugendplattform backstage.li  greifen die Jugendlichen selbst Themen auf, die sie bewegen und veröffentlichen ihre eigenen Texte und Podcasts. Die Jugendlichen werden nicht nur beraten, sondern aktiv in die Gestaltung der Angebote eingebunden.

Unvergessliche Erlebnisse
Auch ausserhalb des Klassenzimmers sorgt das aha für unvergessliche Erfahrungen wie die neuen „Erlebnistage in der Natur“. Bei den Pilotdurchführungen verwandelte sich der Spielplatz Forst in Triesen in einen Ort für Lernspass und Gemeinschaftserlebnisse in der Natur.

Besonders bereichernd sind die aha-Sommercamps, bei denen Jugendliche andere Länder und Kulturen kennenlernen. Mykyta aus Nendeln will nach seinem Camp-Erlebnis selbst eine Leitungsfunktion übernehmen.

Aus Liechtenstein für Europa
Das aha öffnet den Blick über die Landesgrenzen hinaus. Grenzüberschreitende Erfahrungen zu machen ist für die Persönlichkeitsentwicklung junger Menschen von unschätzbarem Wert. Deshalb engagiert sich das aha stark in EU-Programmen wie Erasmus+ und dem Europäischen Solidaritätskorps (ESK). Daria Joerger aus dem Elsass war als erste ESK-Freiwillige von November 2022 bis Juli 2023 im aha tätig. Sie profitierte von zahlreichen neuen Erfahrungen: „Das ESK-Jahr gab mir die Chance, mich kreativ zu entfalten und jeden Tag etwas Neues zu lernen“, schwärmt Daria.  Für sie war es eine „Bereicherung, so vielseitig tätig zu sein“.  Gleichzeitig unterstützt das aha Liechtensteiner Jugendliche bei Auslandseinsätzen. Acht Freiwillige aus Liechtenstein wurden 2023 für einen Auslandseinsatz vorbereitet.

Freiwilliges Soziales Jahr
Das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) ist eine weitere Möglichkeit für junge Leute, wertvolle Erfahrungen in sozialen Einrichtungen in Liechtenstein zu sammeln und ihre Persönlichkeit zu stärken.

Engagement für Umwelt und Nachhaltigkeit
Mit der Aktion „zemma handla» in Kooperation mit der Kinderlobby sensibilisierte das aha junge Menschen für den Klimawandel und Umweltschutz – eine der grossen Herausforderungen für die junge Generation. Aktionen wie der Park(ing) Day in Schaan oder Workshops vermittelten Wissen und Handlungsmöglichkeiten.

Das aha ist ein äusserst vielseitiger und innovativer Partner, wenn es um die Förderung von Jugendlichen geht. Es bietet praxisnahe Bildung, spannende Erlebnisse und bereitet die nächste Generation auf die Herausforderungen der Zukunft vor.

Mit Stolz auf das Erreichte und Zuversicht für die Zukunft bereitet sich das aha nun auf sein 25-jähriges Jubiläum am 17. Dezember 2024 vor. Mit Dankbarkeit wird der unermüdliche Einsatz aller Beteiligten – Mitarbeiter:innen, Partnerorganisationen, Förderer:innen und vor allem der engagierten Jugendlichen selbst – gewürdigt. Das aha hat einmal mehr bewiesen, dass es ein unverzichtbarer Teil der Gemeinschaft und ein Impulsgeber für Liechtensteins Jugend ist.

Bereiche

Jugendinfo – Umfassende Beratung und Infoquelle
Das aha setzt sich leidenschaftlich für die Förderung junger Menschen ein und möchte sie befähigen, selbstständige Entscheidungen zu treffen. In der Jugendinfo erhalten sie Orientierungshilfe, Workshops und Infoberatungen. Ein Schwerpunkt liegt auf der Förderung von Infokompetenz. Das Ziel ist eine soziale, emanzipierte und tolerante Gesellschaft.
aha.li/jugendinfo

Qualitätslabel von ERYICA
Um jungen Menschen zuverlässige Informationen zu bieten, hat das aha im Sommer 2023 das ERYICA Quality Label erhalten. Dieses von der European Youth Information and Counselling Agency (ERYICA) entwickelte Label signalisiert, dass Informationen verifiziert, wahr und unvoreingenommen sind.
aha.li/qualitylabel

Jugendteam und Mitmach-Plattform backstage.li
Jugendliche gestalten im aha Artikel über Themen, die sie beschäftigen und produzieren Podcasts. Die neue Website backstage.li bietet eine Plattform, um Veranstaltungen, Erfahrungsberichte und Podcasts zu veröffentlichen.
backstage.li

Jugendprojekte – Vielfältige Aktivitäten
Das aha unterstützt junge Leute bei der Umsetzung eigener Projektideen und organisiert selbst zahlreiche Jugendprojekte auf nationaler und internationaler Ebene, von Camps über Kurse bis hin zu Projektwochen für Schulklassen.
aha.li/jugendprojekte

Orientierungstage – Neue Erlebnistage in der Natur
Unter dem Motto «Raus aus dem Klassenzimmer» stehen bei den neuen Erlebnistagen für die 7. Schulstufe Naturerfahrungen im Mittelpunkt. In Pilotdurchführungen wurde der Spielplatz Forst in Triesen zum Lernort mit Gemeinschaftserlebnissen.
https://aha.li/aha-jahresbericht-2023

Jugendbegleiterkurs – Vorbereitung auf Camps
13 junge Erwachsene absolvierten den zweitägigen Jugendbegleiterkurs und werden damit auf ihre Rolle bei den aha-Sommercamps und internationalen Jugendaustauschen vorbereitet.
aha.li/jugendbegleiterkurs

Projektmanagementkurs und Weiterbildungen
Im Kurs «Projekte von A-Z» lernten die Teilnehmenden theoretische Zugänge und arbeiteten in einer Simulation an einer eigenen Projektidee. aha.li/projektmanagement

Workshops für die BerufsCHECK-Woche
Bei der zweiten Teilnahme an der BerufsCHECK-Woche führte das aha sechs Workshops zu den Themen «Informieren» und «Budgetplanung» für über 120 Schüler:innen der 8. Klassen durch.

Ferienspass 2023 – Die zentrale Plattform
Die neu gestaltete Ferienspass-Website ist zur zentralen Anlaufstelle für Ferienprogramme für Kinder und Jugendliche geworden. Über 290 Veranstaltungen wurden veröffentlicht.
ferienspass.li

«zemma handla» – Für Nachhaltigkeit und Klimaschutz
In Zusammenarbeit mit der Kinderlobby setzte sich das aha mit der Initiative «zemma handla» für eine gesunde und nachhaltige Zukunft ein. Projekte und Aktionen sensibilisierten für Themen wie Klimawandel.

Jugendbeteiligung «jubel»
Die Jugendbeteiligung Liechtenstein «jubel» bietet eine Plattform für politische Bildung und Dialog zwischen Jung und Alt. Über 50 Klassensprecher:innen beteiligten sich am «jubel-Forum». jubel.li

Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ)
Im FSJ sammeln junge Leute in einer sozialen Organisation praktische Erfahrungen und erleben Bildungsmodule. Die Absolvent:innen des Jahrgangs 2022/23 wurden für ihren Einsatz geehrt. aha.li/fsj

Erasmus+/ESK: Internationale Erfahrungen
Acht Freiwillige aus Liechtenstein wurden 2023 über das Europäische Solidaritätskorps (ESK) ins Ausland entsendet. Daria Joerger aus dem Elsass absolvierte im aha ihr ESK-Jahr und machte wertvolle Erfahrungen. aha.li/erasmus

Öffentlichkeitsarbeit und neue Websites
Über 60 Medienberichte, neue Websites wie backstage.li und ferienspass.li sowie die Jugendzone am Staatsfeiertag – das aha war multimedial aktiv, um seine vielfältigen Angebote bekannt zu machen.

Fazit: Ein erneut erfolgreiches Jahr
Mit über 129 Aktivitäten und Kontakten zu 3’115 Menschen beweist das aha einmal mehr, dass es ein unverzichtbarer Teil der Gemeinschaft ist und der Jugendförderung in Liechtenstein seinen Stempel aufdrückt.

Zeig Zivilcourage!

Sexuelle, sexistische und queerfeindliche Belästigung kann überall passieren – in der Schule, im Bus, im Club oder einfach auf der Strasse. Oft passiert so etwas mitten unter uns – und trotzdem schauen viele weg. Doch das muss nicht so sein: Hinschauen statt Wegschauen, Handeln statt Schweigen.

Die Plakatkampagne „Kein Platz für Sexismus – Zeig Zivilcourage“ macht genau darauf aufmerksam. Und sie zeigt dir: Auch du kannst etwas tun!

🚨 Was ist eigentlich Zivilcourage?

Zivilcourage bedeutet, dass du nicht einfach wegschaust, wenn jemand unfair, beleidigend oder belästigend behandelt wird – sondern handelst. Das braucht Mut, klar. Aber: Zivilcourage kannst du lernen!

👉 Warum ist das wichtig?

  • Weil sich Betroffene oft allein gelassen fühlen.
  • Weil Täter:innen durch Schweigen ermutigt werden.
  • Weil jede:r ein Recht auf Sicherheit und Respekt hat.

👀 Was tun, wenn du Belästigung beobachtest?

Hier kommen Tipps, wie du mit Zivilcourage helfen kannst – ohne dich selbst in Gefahr zu bringen:

1. Hinschauen statt ignorieren

Nur weil viele zuschauen, heisst das nicht, dass jemand eingreift. Dieser Effekt nennt sich Bystander-Effekt. Sei mutig und übernimm Verantwortung. Oft reicht eine Person, die den Anfang macht – dann trauen sich andere auch.

2. Situation einschätzen

  • Ist es für dich sicher einzugreifen?
  • Hol dir Hilfe, wenn nötig – von anderen Personen oder der Polizei (📞 117).
  • Frag die betroffene Person:
    „Ich habe gesehen, was passiert ist. War das für dich unangenehm?“

3. Handeln – so kannst du helfen

  • Unterstützen: Geh zur betroffenen Person, sprich sie an, biete Hilfe an.
  • Ablenken: Stell eine harmlose Frage oder tu so, als würdet ihr euch kennen.
  • Verlassen: Begleite die Person aus der Situation.
  • Informieren: Gib Hinweise auf Beratungsstellen (siehe unten).
  • Dokumentieren: Ort, Zeit, Beschreibung festhalten, falls nötig.
  • Andere einbeziehen:
    „Hey du mit der roten Jacke, kannst du bitte helfen?“

4. Tatperson ansprechen

  • „Ich habe gehört, was Sie gesagt haben. Das ist nicht in Ordnung.“
  • Achtung: Bleib ruhig, fass die Person nicht an und bedränge sie nicht.

📎 Tipp: Das Merkblatt zur Kampagne gibt’s hier zum Download – ideal für Schule, Jugendtreff oder Verein!

🧠 Und wenn du erst später reagieren kannst?

Auch im Nachhinein kannst du helfen:

  • „Was passiert ist, war nicht okay. Wie geht’s dir? Brauchst du was?“
  • „Was du gesagt hast, war verletzend. Was glaubst du, wie das auf andere wirkt?“

📞 Wichtige Nummern & Hilfe

🪧 Zur Kampagne „Kein Platz für Sexismus“

Die Kampagne wurde am 16. Mai 2025 vom Regierungsrat Emmanuel Schädler eröffnet und knüpft an die Aktion 2021/22 an. Sie ist eine Kooperation von aha, infra, dem Amt für Soziale Dienste und den Gleichstellungsstellen der Kantone SG und AR. Der Fokus liegt neu auf Zivilcourage – wie wir im Alltag aktiv werden können.

📍 Die Plakate waren bis Mitte Juli 2025 sichtbar:

  • in Bussen von LIEmobil
  • im Skino
  • an Haltestellen, Jugendtreffs, Schulen, Sportstätten
  • und online – auf den Social Media Kanälen des aha 

🎯 Ziel: Alltagssituationen sichtbar machen – und dir zeigen, wie du konkret handeln kannst. Mehr dazu unter 👉 www.sexismus.li

💬 Unser Fazit

Zivilcourage beginnt im Kleinen. Mit einem Blick, einer Frage, einem Satz. „Ich finde das nicht okay.“ – das kann schon reichen, um jemandem zu helfen.

👉 Zeig Haltung. Zeig Zivilcourage.

Du willst das Thema in deiner Schule, deinem Verein oder Projekt aufgreifen? Dann melde dich bei uns! Gemeinsam setzen wir ein Zeichen. 💪