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PARK(ing) Day 2023


Das Thema Mobilität betrifft uns alle – von jung bis alt. Wie viel Platz nehmen also die Autos in unserem öffentlichen Raum ein, welcher wir eigentlich anders nutzen können? Welche umweltfreundlicheren Alternativen zur Fortbewegung gibt es, welche dazu noch weniger Fläche in unserer Umgebung einnehmen?

Unsere Aktion

Am 15. September 2023 nehmen Jugend Energy, der VCL Verkehrs-Club Liechtenstein und das aha – Tipps & Infos den Parkplatz vor dem Postgebäude in Schaan ein! Mit Informationen und spannenden Mitmach-Aktionen stellen wir das Thema Mobilität am Nachmittag von 14 bis 17 Uhr in den Fokus. Wir freuen uns über euren Besuch!

Was ist der PARK(ing) Day?

Die Bewegung wurde 2005 in San Francisco von einem Kunst- und Design-Kollektiv ins Leben gerufen. Auf der Fläche eines markierten Parkfelds wird temporär ein öffentlich zugänglicher Ort geschaffen. Was genau auf den Parkflächen gestaltet wird, bleibt den Teilnehmer:innen überlassen. Allen Installationen ist gemeinsam, dass sie einfach auf- und abgebaut werden können und dass sie nicht kommerziell sind.

Seit 1992 setzt sich der Verein umverkehR für zukunftsfähige Mobilität ein. Am Ursprung von umverkehR stand die Vision, den motorisierten Individualverkehr zu halbieren. Das Hauptanliegen bleibt weiterhin, dass der Verkehr vermindert, umweltfreundlicher und platzsparender wird. Seit einigen Jahren koordiniert der Verein die PARK(ing) Day Aktionen in der Schweiz.

Quelle: umverkehR

Mach mit!

Organisiere eine kreative Aktion rund um einen Parkplatz! Ob im Team, als Familie, Schulklasse oder ganz individuell – jeder Beitrag zählt. Teilt eure kreativen Momente auf Instagram mit dem Hashtag #parkingdayliechtenstein, und ihr habt die Chance, tolle Preise zu gewinnen!

Rückblick

Die AIBA Nationalagentur und das aha haben es letztes Jahr auch ausprobiert. Weitere Infos & Impressionen findest du hier.

aha bekam Besuch aus Luxemburg


Mitarbeiterinnen von Jugendinformationseinrichtungen in Luxemburg haben im Rahmen eines Studienbesuchs in Liechtenstein Einblicke in die Arbeit des ahas erhalten.

Die Gäste tauschten sich mit den aha-Mitarbeitenden über verschiedene Aspekte der Jugendinformation aus.

Wie funktioniert die Jugendinformation in Liechtenstein? Was bietet das aha – Tipps & Infos für junge Leute in Vaduz? Fünf Besucherinnen aus Luxemburg tauschten sich über diese und viele weitere Fragen im Rahmen eines Studienbesuchs mit den aha-Mitarbeitenden aus. „Wir sind dabei, eine dritte Infostelle in Luxemburg aufzubauen und möchten den Wiedererkennungswert der Jugendinfopunkte steigern. Im Austausch mit den Kolleginnen und Kollegen aus Vorarlberg und Liechtenstein haben wir eine andere Vision derselben Arbeit kennengelernt“, sagt Nathalie Lobato von der luxemburgischen Jugendorganisation Nordstadjugend.

Viele aha-Erlebnisse
Die luxemburgischen Gäste waren beeindruckt von der Vielfalt des aha-Teams und der Angebote, die es jungen Menschen im Land bietet, angefangen von der Nachhilfe- und Ferienjobbörse, einem Podcast und vielen weiteren Beteiligungsmöglichkeiten für junge Leute. Co-Geschäftsleiter Johannes Rinderer und Samantha Fernandes Da Silva tauschten sich mit den Gästen aus Luxemburg über Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Jugendinfos aus. „Ich gehe nach Hause mit der Vision, was Jugendinformation sein könnte“, resümiert Jugendinfopunkt-Koordinatorin Christelle Kodische. In die gleiche Kerbe schlägt ihre Kollegin Lara Pierri: „Für mich war die Vielseitigkeit des Teams ein aha-Erlebnis. In Luxemburg machen diese Arbeit nur Sozialpädagoginnen. Hier habe ich gesehen, dass ein Team mit vielen verschiedenen Ausbildungen viel ressourcenreicher für die Arbeit ist.“

Im Titelbild oben: Samantha Fernandes Da Silva (aha Liechtenstein), Veronika Drexel (aha Vorarlberg) mit Aurélie François, Nathalie Lobato, Patricia Venâncio, Lara Pierri, Christelle Kodische aus Luxemburg. (Foto: aha)

 

Die Gäste waren von der Vielseitigkeit der Jugendinfos in Vorarlberg und Liechtenstein beeindruckt.

 

aha-backstage #40: Von Frankreich nach Liechtenstein


Von Frankreich nach Liechtenstein

Daria ist 18 Jahre alt und kommt aus Frankreich. Nach ihrer Matura hat sie sich für ein Zwischenjahr entschieden. Ihre Wahl fiel dabei auf das aha in Liechtenstein. Was sie in ihren ersten Wochen erlebt hat, was ihr am besten gefällt bis jetzt und was sie am meisten vermisst, erzählt sie uns im Podcast.

Diskriminierung melden


Diskriminierung ist strafbar – Toleranz ist dein Recht

 

Wusstest du…

… dass du Diskriminierungs-Vorfälle in Liechtenstein melden kannst?


 

Hast du selbst oder jemand, den du kennst Diskriminierung erfahren? Dann kannst du dich an den Verein für Menschenrechte (VMR) wenden und eine (anonyme) Meldung machen!

Warum solltest du Diskriminierung melden?

Es gibt gleich zwei gute Gründe, warum du Diskriminierungs-Vorfälle melden solltest:

  1. Hilft dir der Verein für Menschenrechte abzuklären, ob der Vorfall auch strafrechtliche Konsequenzen für den/die Täter:in hat, klärt dich über die nächsten Schritte auf und begleitet dich auf dem weiteren Weg.
  2. Hilfst du durch das Melden, eine gute Statistik der Diskriminierungs-Vorfälle zu erstellen. Das ist wichtig, denn dadurch wird aufgezeigt, dass Diskriminierung auch in Liechtenstein ein Problem ist. Dann ist die Politik gefordert zu handeln und mehr dagegen zu unternehmen.

WICHTIG: Du kannst eine Diskriminierung auch melden, wenn du sie beobachtet hast und nicht selbst davon betroffen warst!

Wie funktioniert die Meldung?

Du hast zwei Möglichkeiten:

  1. Kontaktiere den VMR (Verein für Menschenrechte) per Mail (info@vmr.li) oder telefonisch: +423 230 22 40
  2. Mache eine Meldung über das Kontaktformular auf der Website des VMR: menschenrechte.li/contact/
    Dort kannst du die Meldung auch ohne Namen (anonym) machen.

WICHTIG: Wenn du eine persönliche Beratung oder Abklärung in Bezug auf deine rechtlichen Möglichkeiten möchtest, darf die Meldung NICHT anonym sein & du musst angeben, wie man dich kontaktieren kann.

Was ist eine Diskriminierung?

Diskriminierung heisst, dass du wegen eines persönlichen Merkmals, z.B. deiner Religion, deines Geschlechts, deiner Herkunft (dazu gehört z.B. auch Sprache oder Hautfarbe), deines Alters, deiner sexuellen Orientierung oder einer Behinderung benachteiligt, herabgesetzt oder (körperlich oder verbal) angegriffen wirst.

Welche Diskriminierungsformen sind strafbar?

Wenn du zum Beispiel wegen deines Geschlechts oder deiner sexuellen Orientierung öffentlich beschimpft, herabgesetzt, bedroht oder lächerlich gemacht wirst oder weil du z.B. ein Kopftuch trägst, eine andere Sprache sprichst, eine Behinderung hast, einer bestimmten Kultur oder Religion angehörst oder eine bestimmte Weltanschauung vertrittst, dann ist das strafbar. Leider ist es nur strafbar, wenn es öffentlich passiert – also z.B. an der Bushaltestelle, auf dem Pausenhof, in einem Restaurant.

Ausserdem ist es strafbar, wenn man dich wegen dieser Merkmale daran hindert, öffentliche Orte zu betreten oder allgemeine Dienste in Anspruch zu nehmen – also z.B. ein Kino, eine Bar oder ein Restaurant zu besuchen, das Hallenbad zu betreten oder Bus zu fahren.

Wenn diskriminierende Inhalte (Sprüche, Fotos, Videos) verteilt und verbreitet werden – z.B. über soziale Medien, dann ist das ebenfalls strafbar.

Für dich da!

Wenn du nicht genau weisst, ob du ein Vorfall melden sollst oder nicht alleine zur Beratung gehen möchtest – wir vom aha sind für dich da, begleiten dich gerne und machen die Meldung mit dir gemeinsam.

Podcast-Serie

Wir haben mit acht queeren Menschen aus Liechtenstein über das Thema Alltagsdiskriminierung gesprochen. Die Podcasts kannst du hier nachhören.

Podcast 

Links

 

Erfahrungsbericht Island


Sammy und Jennifer in Island

Nach unserer Ankunft in Park Inn Hotel by Radisson in Keflavík wurden wir freundlich von der Rezeption begrüsst und jeder bekam sein eigenes, grosses und gemütliches Zimmer. Wir haben uns sehr auf die anderen Jugendarbeiter:innen und Jugendlichen gefreut und waren sehr gespannt, was auf uns zukommen wird. 

Schon beim ersten Abendessen haben wir Leute aus verschiedensten Ländern kennengelernt. Nach dem Abendessen versammelten sich alle Teilnehmer:innen in einem grossen Raum. Dort fanden die ersten Vorbereitungen statt. Wir haben zu Beginn lustige Spiele gespielt, welche uns halfen, die Namen der anderen zu lernen und erste Bekanntschaften zu machen. Die Räume, in welchen das ganze Projekt stattgefunden hatte, waren sehr gross und es gab jeden Tag eine Auswahl an Getränken und Snacks.   

Meine Erwartungen waren, viele Leute kennenzulernen und etwas über „Youth Exchanges“ zu lernen. Meine Erwartungen wurden sehr schnell erfüllt, denn jeden Tag halfen kleine Spiele den Jugendlichen, sich gegenseitig näherzukommen und mit anderen Jugendlichen zu reden, mit denen man sonst in der Freizeit eher nicht gesprochen hätte. Die Spiele waren also eine gute Möglichkeit, mit allen in Kontakt zu treten. Das gefiel mir sehr gut, denn es gab einige Jugendliche, die sich zu Beginn nicht trauten, andere Leute anzusprechen. Je öfter wir die Spiele aber gemacht haben, desto mehr Jugendliche kamen aus ihrer Komfort-Zone heraus.  

TCA „Eye Opener“ in Island 

Wir waren ca. 50 Teilnehmer:innen aus den verschiedensten Ländern Europas. Wir haben viel über Youth Exchanges/Jugendbegegnungen gelernt und konnten unsere eigene Projektidee Schritt für Schritt in einem Simulationsspiel verwirklichen. Unser grösstes Highlight war es jedoch, dass wir uns mit Leuten aus ganz Europa vernetzen konnten. 

Fazit 

Gefehlt hat mir beim Eye Opener Training gemeinsame Erlebnisse in der Natur. Schwerpunkt des Aufenthalts war die Projektbearbeitung. Ich hätte mir gewünscht, auch etwas mit der ganzen Gruppe zu unternehmen, wenn man schon in Island ist. Alle Jugendlichen interessierten sich sehr stark für die Insel. Der einzige Bezug, den wir jedoch zu Island bekamen, war eine Präsentation, in welcher wir einige Fakten über Island vorgestellt bekamen.  

Am Training selbst habe ich nichts auszusetzen, jedoch fand ich das Essen im Hotel teilweise bedenklich. Es war meistens sehr lecker, jedoch gab viele ausgefallene Speisen wie zum Beispiel Hummersuppe. Ich glaube, die meisten Jugendlichen mögen spezielle Gerichte nicht so sehr. Einfache Gerichte wären ab und zu besser rübergekommen. Im Großen und Ganzen war es aber lecker und ausgewogen. 

Ab ins Ausland

Rückblick Ab ins Ausland


Ab ins Ausland 29. September 2022

Vielen Dank, dass du bei unserem Infoabend mit dabei warst. Wir hoffen, dass wir deine Lust auf ein neues Abenteuer wecken konnten!

Viele von unseren Partnern waren mit dabei und haben ihre Angebote präsentiert. Hier nochmal die Links:

 

Mehr Infos?

Hier findest du weitere Links, hilfreiche Seiten und Dokumente, die dir für die Planung eines Auslandsaufenthalts behilflich sein könnten.

Ab ins Ausland

Ab ins Ausland


Das aha öffnet Horizonte für junge Abenteurer:innen

Zweimal im Jahr verwandelt sich das aha in Vaduz in einen Treffpunkt für junge Menschen, die gerne Erfahrungen im Ausland sammeln möchten. Insgesamt sechs Organisationen präsentierten bei der letzten Ausgabe von „Ab ins Ausland“ ein Programm an verschiedenen Möglichkeiten, ins Ausland zu gehen. Sei es im Rahmen eines Sprachaufenthaltes, eines Auslandsjahrs oder eines Freiwilligendienstes in Europa oder weltweit. 

Save the Date: Auch 2024 gibt es zwei Möglichkeiten bei „Ab ins Ausland“ dabei zu sein. Komm vorbei im aha am 7. März und 31. Oktober zwischen 18 und 20 Uhr.

Rückblick 2023

Samantha Fernandes Da Silva, die den Europäischen Solidaritätskorps (ESK) im aha koordiniert, gab einen fundierten Überblick über das Programm. Sie betonte die Chance, im Ausland nicht nur aktiv zu werden, sondern auch wertvolle persönliche und berufliche Erfahrungen zu sammeln. Beim ESK haben junge Menschen zwischen 18 und 30 Jahren die einmalige Gelegenheit, einen Freiwilligendienst in Europa zu absolvieren. Dieser kann zwei bis zwölf Monaten dauern. Die Themen sind vielseitig: Umwelt, Kultur oder auch Soziales. Kost und Logie gehören ebenso zum Programm dazu wie ein Sprachkurs oder Hilfe bei der Antragsstellung und Auswahl der Partnerorganisation. 

Nicole Ziel repräsentierte die Agentur für internationale Bildungsangelegenheiten (AIBA) und stellte das DiscoverEU-Programm vor, das durch Erasmus+ gefördert wird. Dieses Programm ermöglicht es jungen Menschen mit 18 Jahren, die Vielfalt Europas individuell zu entdecken. Sie haben die Chance ein Interrail-Ticket zu gewinnen und so Europa gratis mit dem Zug zu entdecken. 

Isabelle Kessler von dem Sprachinstitut Pro Linguis bot einen breiten Überblick über Sprachaufenthalte und Demi-pair-Möglichkeiten sowie andere Wege, im Ausland zu arbeiten oder zu studieren. 

Marius Kaiser von One World sprach über Freiwilligeneinsätze in weit entfernten Ländern wie Indien und Südamerika. Diese Einsätze bieten die Möglichkeit, neue Kulturen aus nächster Nähe kennenzulernen und dabei soziale Projekte zu unterstützen. 

Hester Kuijk Breitenmoser von ICYE komplettierte die Runde mit einer Präsentation über globale Freiwilligeneinsätze, die eine tiefe kulturelle Immersion ermöglichen. ICYE ist weltweit tätig und bietet Freiwilligeneinsätze von einem bis zu zwölf Monaten an. 

Das Interesse der Jugendlichen war gross, insbesondere der ESK faszinierte viele, da es eine kostengünstige Alternative ist, um ein anderes Land, seine Sprache und Kultur besser kennenlernen zu können. Wer die Gelegenheit verpasst hat, kann auf der Website vom aha viele weitere Informationen zum Thema Ausland finden. Insgesamt bot die Veranstaltung eine gute Orientierungshilfe für alle, die von einem Auslandsaufenthalt träumen.  

Hier ein paar Impressionen vom Infoabend:

Infoabend verpasst?

 

Mehr Infos!

Hier findest du weitere Links, hilfreiche Seiten und Dokumente, die dir für die Planung eines Auslandsaufenthalts behilflich sein könnten.

PARK(ing) Day 2022


Am Freitag, dem 16. September 2022, beteiligte sich das aha am PARK(ing) Day und funktionierte zwei Parkfelder in ein „outdoor Büro“ um. Die Idee des PARK(ing) Day’s ist so einfach wie überzeugend: Auf der Fläche eines markierten Parkfelds wird ein öffentlich zugänglicher Ort geschaffen. Was genau auf den Parkflächen gestaltet wird, bleibt den Teilnehmenden überlassen. Die Aktion gibt es seit 2005 und wurde in San Francisco gestartet.

Unsere Aktion

Das Wetter zeigte sich leider von seiner herbstlich, nassen Seite, weshalb wir das Parkfeld mit einem Pavillon ausstatteten. Gemeinsam mit der AIBA Nationalagentur richteten wir ein gemütliches Info-Büro ein, mit Liegestühlen, Snacks und Getränken. Eingeladen waren alle jungen Leute, die sich insbesondere für die EU-Aktion „DiscoverEU“ oder einen Einsatz als ESK Freiwilligen interessierten. Ein wichtiges Anliegen von DiscoverEU ist es, junge Leute für Zugreisen zu begeistern und ihnen grüne Mobilität näherzubringen.

Für mehr Lebensräume statt Parkräume

Parkende Autos belegen im öffentlichen Raum viele Flächen. Dies verhindert eine kreative, soziale Umnutzung des Raumes, auf was der PARK(ing) Day aufmerksam machen möchte. Was würdest du aus dem Parkfeld vor deinem Büro oder vor der Schule machen? Wir laden dich zum Gedankenexperiment und zur Teilnahme 2023 ein! Wir sind auf jeden Fall wieder mit dabei.

Rückblick next-step 2023


Mittendrin statt nur dabei!

Am 29. und 30. September fanden im SAL in Schaan die neunten Berufs- und Bildungstage „next-step“ statt. Dabei präsentierten sich rund 40 Lehrbetriebe, Universitäten, Bildungsinstitutionen und Beratungsstellen.

Während am Freitag hauptsächlich Schulklassen im Rahmen des Unterrichts die Messe besuchten, waren es am Samstag junge Menschen verschiedenen Alters, die sich mit Freunden oder Familie über das breite Bildungsangebot in Liechtenstein informieren wollten.

Der aha-Stand

Auch das aha Tipps & Infos für junge Leute war wieder mit einem Stand vertreten. Wir informierten die Jugendlichen über unsere Angebote: Das freiwillige Soziale Jahr in Liechtenstein und das Europäische Solidaritätskorps, welches Freiwilligeneinsätze im Ausland anbietet.

Quiz-Time

Viele Jugendliche kannten das aha schon durch das jubel-Projekt, Workshops oder unsere Ferienjob oder Nachhilfebörse.

Am aha-Stand gab es aber nicht nur spannende Informationen, sondern auch zwei coole Gewinnspiele. Zum einen gab es beim aha-Quiz Airpods zu gewinnen. Mehr als 160 Jugendliche machten mit und versuchten ihr Glück. Andererseits konnte man am Glücksrad einen Sofortpreis ergattern. 

Hier ein paar Impressionen von der Ausstellung 2023:

Weitere Infos

Rückblick next-step


Am 23. und 24. September fanden im SAL in Schaan die achten Berufs- und Bildungstage statt. Auch das aha war wieder mit einem Stand vertreten. Dort informierten wir die Jugendlichen über unsere Angebote: Das freiwillige Soziale Jahr in Liechtenstein und das Europäische Solidaritätskorps, welches Freiwilligeneinsätze im Ausland anbietet.

Unser Jugendteam-Reporter Laurin hat sich bei den Ausstellern und Besuchern umgehört. Für die Jugendlichen ist next-step eine gute Gelegenheit, die verschiedenen Berufe und Ausbildungen kennenzulernen. Viele wissen noch nicht, was sie nach der Schule machen möchten. Während am Freitag viele Schulklassen aus Liechtenstein die Ausstellung besuchten, waren es am Samstag viele Jugendliche, die mit ihren Eltern einen Rundgang machten.

Hier ein paar Impressionen von der Ausstellung 2022:

 

Zeit für next step!


Bereits zum achten Mal werden am 23. und 24. September 2022 im SAL in Schaan die next-step Berufs- & Bildungstage durchgeführt. An diesen Bildungstagen erhalten Schüler/innen, Maturanden/innen, Lernende, Eltern, Lehrpersonen, Erwachsene, Berufsbildner/innen sowie Unternehmen einen Überblick der verschiedenen Bildungswege sowie deren Durchlässigkeit.

  • Brückenangebote
  • Berufliche Grundbildung (verschiedene Lehrberufe)
  • Schulische Angebote
  • Höhere Berufsbildung
  • Hochschulbildung
  • Berufliche Weiterbildung

Öffnungszeiten

Freitag von 08:30 – 12:00 Uhr und 13:00 – 18:00 Uhr
Samstag von 09:00 – 14:00 Uhr

 

Auch das aha wird wieder mit einem Stand vertreten sein!

Unser Motto lautet: Erweitere deinen Horizont mit einem Zwischenjahr

Du hast dich bestimmt auch schon gefragt: „Was kann ich vor und nach der Ausbildung machen, um meine Pläne für die Zukunft zu konkretisieren?“ Ein Zwischenjahr kann zu deiner Entwicklung beitragen und sogar ganz neue Perspektiven eröffnen. Egal ob du 4 Wochen oder 12 Monate Zeit dafür hast, das In- und Ausland bietet dir zahlreiche Möglichkeiten. Lass dich bei uns inspirieren.

 

Komm ins aha, bevor es ab ins Ausland geht!  


Was?

Viele junge Leute zieht es ins Ausland, sei dies beruflich, während der Schul- oder Studienzeit, als Zwischenjahr oder in den Ferien. “Die Möglichkeiten für kurze oder längere Auslandsaufenthalte sind vielfältig“, so Tanja Cissé vom aha, die als Eurodesk-Koordinatorin für Liechtenstein Fragen von jungen Leuten in Zusammenarbeit mit Partnerorganisationen in über 35 europäischen Ländern abklärt und Kontakte vermitteln kann.  

Die kostenlose Infoveranstaltung “Ab ins Ausland” bietet einen geballten Überblick über die verschiedenen Angebote und Möglichkeiten im Ausland. Es gibt Informationen zu Reisen, Sprachaufenthalten, Au-pair, Jobs und Praktika im Ausland, Sozialeinsätzen und vieles mehr.  

Wann?

Es gibt auch 2024 wieder zwei Infoveranstaltungen:

Donnerstag, 7. März 2024 und 31. Oktober von 18 bis 20 Uhr können sich alle Interessierten im aha an der Kirchstrasse 10 in Vaduz über verschiedene Auslands-Möglichkeiten informieren. 

Wer?

Samantha Fernandes Da Silva stellt unter anderem den Europäischen Solidaritätskorps (ESK) vor, an dem sich junge Erwachsene zwischen 18 und 30 Jahren an einem gemeinnützigen Projekt in ganz Europa und darüber hinaus beteiligen können: “Du entdeckst dabei ein anderes Land sowie dessen Kultur, schliesst neue Bekanntschaften und erweiterst nebenbei deine Sprachkenntnisse. Es gibt viele verschiedene Einsatzstellen, die dir persönliche und berufliche Orientierung geben können. Sei es im Bereich Umwelt, Soziales, Kultur und viele mehr.”  

Auch andere Organisationen stellen ihre Angebote vor und beantworten Fragen. Neben dem aha-Team erzählen auch junge Weltenbummler von ihren Erfahrungen und Erlebnissen. Jugendliche, junge Erwachsene, Eltern und weitere Interessierte erhalten so die Möglichkeit, sich auszutauschen, Fragen zu stellen und sich inspirieren zu lassen.  

Nachhaltig und gratis reisen


Gewinne ein Interrailticket und bereise die Alpen

Klimafreundlich die Alpen erkunden: Das Projekt YOALIN (Youth Alpine Interrail) geht in die nächste Runde und sorgt erneut für Reisefieber. Junge Erwachsene können sich bis zum 20. Mai für eines der 150 Tickets bewerben, mit denen sie im Sommer nachhaltig die Alpenregion bereisen können.

Mit dem YOALIN-Ticket kann man einen Monat lang die acht Alpenländer bereisen und gleichzeitig fürs Klima Gutes tun. Nachhaltig unterwegs zu sein ist ein grundlegender Schlüssel für den Klimaschutz und das Projekt YOALIN setzt hier an und verlost 150 Tickets, mit denen die Alpenregion mit öffentlichen Verkehrsmitteln bereist werden kann. Reisefreudige zwischen 18 und 27 können sich bis 20. Mai unter yoalin.org dafür bewerben.

Die wichtigsten Infos zum Ticket

  • 18-27 Jahre
  • Wohnort in den Alpenregionen und Interesse an Nachhaltigkeit
  • Anmeldeschluss: 20. Mai
  • Beim Gewinn eines Tickets wird man zusätzlich zur offiziellen Start-Veranstaltung Ende Juni in Landeck/A eingeladen
  • Länder, die man bereisen kann: Monaco, Frankreich, Italien, Slowenien, Österreich, Deutschland, Schweiz und Liechtenstein
  • Zur Anmeldung: YOALIN Anmeldung

IBK – Grenzüberschreitende Jugendarbeit


Im Rahmen der IBK (Internationale Bodenseekonferenz) setzt sich das aha in der AG Jugendengagement für den grenzüberschreitenden Austausch für und von Jugendlichen, jungen Erwachsenen und Jugendarbeiter:innen im Bodenseeraum ein:

 

 

IBK-Fachtagung 2023: Resilienz in der Jugendarbeit

 

„Die Auswirkungen von COVID-19 sind noch nicht zu Ende. Was können wir dazu beitragen, um die Resilienz der Jugendlichen zu stärken?“, das fragt sich Horst Schädler, Vorsitzender der Arbeitsgruppe Jugendengagement der Internationalen Bodenseekonferenz (IBK). 

Am 19. und 20. Juni 2023 fand im Jugend- und Kulturzentrum Molke in Friedrichshafen die dritte Fachtagung für Jugendarbeitende zum Thema „Resilienz in der Jugendarbeit organisiert von der Arbeitsgruppe Jugendengagement der IBK statt. Mehr als 50 Fachpersonen aus der ganzen Bodenseeregion – Deutschland, Österreich, Schweiz und Liechtenstein – nahmen an der 1,5-tägigen Veranstaltung teil.

Wie können Jugendarbeitende die Resilienz der Jugendlichen stärken? Und wie wirken sich Risiko- und Resilienzfaktoren auf eine gesunde Entwicklung von Kindern und Jugendlichen aus? Welche Auswirkungen hatte die Covid-Pandemie auf Kinder und Jugendliche? Mit welchen Mitteln können Jugendarbeitende ihre eigene Resilienz stärken? Dazu tauschten sich die Fachleute der vier Bodenseeländer aus und diskutieren Handlungsansätze für die Praxis.

Keynotes aus psychiatrischer Praxis und Wissenschaft

Dr. Gregor Berger, Leiter Notfall Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie der psychiatrischen Universitätsklinik Zürich, ging in seiner Keynote darauf ein, wie Resilienz entwicklungspsychologisch einzuordnen ist und zeigte Risiko- und Resilienzfaktoren auf. In seinen Augen ist die Grenzenlosigkeit der Möglichkeiten ein grosser Stressfaktor für Jugendliche. Dr. Simon Foster, wissenschaftlicher Mitarbeiter Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie, Psychiatrische Universitätsklinik Zürich, stellte anschliessend die Ergebnisse einer Längsschnittstudie zu COVID-19-bezogenem Stress in der Schweiz vor.

Praktische Ansätze aus allen vier Ländern

Der Nachmittag stand im Zeichen der Praxis. Vorgestellt wurden Handlungsansätze aus allen vier Ländern. Markus Büchel, Geschäftsleiter Stiftung Offene Jugendarbeit Liechtenstein, informierte über den Ansatz der soziokulturellen Animation, Andrea Bachmayr-Heyda, Leiterin ifs Regionale Sozialberatung Vorarlberg, stellte unter dem Titel „Good Vibes für die Seele“ das Konzept von Online-Workshops zur psychischen Gesundheit Jugendlicher vor. Bastian Ehrmann, Leiter Offene Jugendarbeit Kreuzlingen, berichtete vom erfolgreichen Konzept „Resilienz im Tonstudio“ und Dietmar Unterricker, Sachgebietsleiter Kinder- und Jugendagentur ju-max, Landkreis Sigmaringen, stellte die Ergebnisse einer Post-Corona-Umfrage mit über 800 Jugendlichen vor. Anschliessend diskutierten die Teilnehmenden in Workshops den Transfer in die Jugendarbeit bzw. für den persönlichen Arbeitsalltag der Teilnehmenden.

Resilienz stärken —auch bei Jugendarbeitenden

Der zweite Halbtag widmete sich der Frage, wie man die Resilienz der Fachkräfte selbst stärken kann. Dazu referierten Simone Liedtke, Diplompädagogin, Beraterin und Systemischer Coach und Sabine Röck, Bildungsreferentin, Schwerpunkt Offene Kinder- und Jugendarbeit bei der Akademie der Jugendarbeit Baden-Württemberg. Tagungsmoderatorin war Margarete Bareis.

Internationale Vernetzung stärken

Horst Schädler, Vorsitzender der IBK-Arbeitsgruppe Jugendengagement, sieht die Tagung als grossen Erfolg. „Die hohe Teilnehmer:innenzahl und die regen Diskussionen zeigen, dass an der Basis Bedarf zum Austausch besteht.“ Dazu möchte die Arbeitsgruppe Jugendengagement der Internationalen Bodensee-Konferenz (IBK) beitragen. In regelmässigen Abständen von 2 Jahren organisiert die Projektgruppe Jugendengagement Fachtagungen für Jugendarbeitende aus dem Bodenseeraum. 2018 wurde die Fachtagung zum Thema ‚Jugendbeteiligung‘  in Neuhausen am Rheinfall ausgetragen. 2021 fand die Tagung unter dem Motto ‚Jugendarbeit versus Populismus? – Positionierung der Jugendarbeit im gesellschaftlichen Wandel‘ pandemiebedingt virtuell statt.

Sommercamps Abschlussfest


Zusammenkommen und Feiern: Ein Rückblick auf die aha-Sommercamps

Am 30. August 2023 fand in der Kreativ Akademie Vaduz das Abschlussfest der aha-Sommercamps statt. Unter der Organisation von den Camp-Koordinatorinnen Mirjam Schiffer und Samantha da Silva kamen die Teilnehmenden, ihre Familien und Interessierte zusammen, um ihre Erfahrungen und Erlebnisse aus den unterschiedlichen Camps zu teilen.

Die Camps

Outdoor+ Camp – Luxemburg

Jugendliche, die am Outdoor+ Camp teilnahmen, präsentierten mitreissende Videos von abenteuerlichen Tätigkeiten wie Tandem-Mountainbiking und Hochseilklettern. Ihre Begeisterung war spürbar und erzeugte einen echten Adrenalinschub im Publikum.

Green Camp – Liechtenstein

Teilnehmende des Green Camps in Liechtenstein präsentierten ein Potpourri aus Naturfotografie, Upcycling-Projekten und Malereien. Sarah, 17 Jahre aus Balzers, brachte es auf den Punkt:

„Meine Erwartungen an das Camp wurden bei Weitem übertroffen, weil ich so viele tolle neue Freunde kennenlernen würde und sogar noch neue Sachen lerne.“

Sarah, 17 aus Balzers. Teilnehmerin am Green Camp

Kick start your vision Camp – Finnland

Raphaela, die Jugendbegleiterin des Finnland-Camps, erklärte, dass die Jugendlichen sich intensiv mit dem Thema Entrepreneurship auseinandergesetzt haben:

„Es ging darum, aus einem Hobby, wie beispielsweise Marmelade kochen, eine Start-up-Idee zu entwickeln.“

Raphaela, Jugendbegleiterin Finnland-Camp

Theater of Dreams – Luxemburg

Das „Theatre of Dreams“ in Luxemburg bot eine Plattform für theater- und tanzbegeisterte Jugendliche. Jennifer, 18 Jahre aus Vaduz, erzählte von ihrer Erfahrung:

„Meine Motivation war die Möglichkeit, so viele unterschiedliche Leute aus verschiedenen Ländern kennenzulernen. Ich finde, es ist mega wichtig, in ganz Europa vernetzt zu sein.“

Jennifer, 18 aus Vaduz. Teilnehmerin am Theater of Dreams Camp

Eurovisionen – Deutschland

Im Eurovisionen Camp konnten die Jugendlichen ihre Kreativität in Bereichen wie Malerei, Theater und digitale Fotografie voll ausleben. Davyd, 15 Jahre aus Schaan, äusserte sich besonders positiv über die sozialen Aspekte des Camps:

„Ich habe gelernt, dass Beziehungen von grosser Bedeutung sind und dass Teamarbeit äusserst effizient und bereichernd sein kann.“

Davyd, 15 aus Schaan. Teilnehmer am Green Camp/Eurovisionen Camp

Übergeordnete Bedeutung des Abschlussfestes

Der Abend war nicht nur eine Feier, sondern zeigte auch eindrucksvoll, welch positiven Einfluss Camps auf die persönliche und soziale Entwicklung der Jugendlichen haben. Neben der Darstellung der individuellen Camp-Erfahrungen diente der Abend auch dazu, das breite Spektrum an Angeboten des aha vorzustellen.

Fazit

Das Abschlussfest bot den Teilnehmenden eine Plattform, um ihre vielfältigen Erfahrungen zu teilen und die Gemeinschaft zu stärken. Mykyta, 17 Jahre aus Nendeln, fasste seine Erfahrungen treffend zusammen:

„Ich kann mir gut vorstellen, wieder bei einem Camp dabei zu sein. Mein Plan für die Zukunft ist, als Jugendbegleiter bei einem Camp eine Leitungsfunktion zu übernehmen.“

Mykyta, 17 aus Nendeln. Teilnehmer am Green Camp

Für weitere Informationen über zukünftige Camps und Veranstaltungen besuchen Sie bitte aha.li. Wir bedanken uns bei den Verantwortlichen des EU-Programms Erasmus+ und der Liechtensteinischen Landesbank AG für die Unterstützung und freuen uns auf die nächste Camp-Saison. Wir hoffen, viele bekannte und neue Gesichter wiederzusehen.

Bilder

Links

Erfahrungsbericht Jugendbegleiterkurs


aha-Jugendreporterin Alex war beim Jugendbegleiterkurs mit dabei & teilt ihre Erfahrungen im folgenden Bericht. 


aha-Jugendreporterin Alexandra


An einem gemütlichen Samstagmorgen um halb 10 öffneten sich die Türen zum Internationalen Jugendbegleitkurs 2022 und somit auch zu einem sicherlich unvergesslichen Wochenende; am 12. und 13. Februar trafen wir uns im „Vadozner Huus“ im Städtle, teilten spannende Geschichten, lachten, spielten und lernten nicht nur für den internationalen Jugendbegleitkurs, kurz IJBK, sondern auch fürs Leben.  

Die Atmosphäre 

Mit Kaffee, Tee, Gipfeln und Keksen wurden wir am Morgen begrüsst und eins war laut Michael, der in unserem Podcast zu hören ist, schnell klar: „Die Atmosphäre im Kurs genial“. 

Junge Erwachsene aus der ganzen Welt sind erschienen und brachten auf viele Dinge eine neue und andere Perspektive. So mal ist eine 21-jährige Teilnehmerin, die in den Niederlanden studiert, extra nach Liechtenstein für diesen Kurs angereist. Auch studierte ein aufgeweckter Teilnehmer in Amerika und lehrte uns viel über deren kulturelle Fettnäpfchen, was auch ein wichtiger Punkt im Jugendbegleitkurs war. Nationalitäten wie die Schweiz, Liechtenstein, Italien, Luxemburg und Österreich waren im Kurs vertreten. 

Der Starttag 

Nach unserem gemeinsamen Frühstück mit leckeren „Gipfeli“, wie es eine Teilnehmerin sagt, die ich auch in unserem Podcast zu hören ist, war unsere erste Aufgabe zweier Gruppen zu bilden und sich voneinander zu erzählen, einen Steckbrief vom Gegenüber zu schreiben und auch ein Porträt zu malen. Einen Pablo Picasso gab es in der Gruppe zwar nicht, aber dafür sehr viel zu lachen. Als Nächstes mussten wir von unseren Hoffnungen, Wünschen und auch absoluten No-Gos für diese zwei Tage erzählen und schrieben diese auch auf kleine Papier-Socken und -T-Shirts. 

Nach zwei kurzen Aufwärmübungen hörten alle mit voller Aufmerksamkeit den Leitenden Mirjam und Herbert zu, machten sich Notizen und erfüllten jede Aufgabe akkurat. Nach einem aufregenden Beginn erwartete uns das langersehnte Mittagessen: indisch. Fladenbrot, Reis, „Chole aur Aloo ki Parotha“ und weitere Speisen gab es zum Probieren. Nach dem leckeren und dem zugleich scharfem Essen starteten wir in den Nachmittag mit einem Ringspiel. Die Laune der Gruppe war wunderbar und so gab es auch sehr viel zu lachen bei den Rollenspielen, Gruppenarbeiten und bei spannenden Gesprächen. Der erste Tag war ein voller Erfolg, sowohl für Leitende als auch für Teilnehmende, denn nicht nur hatten wir sehr viel Spass, sondern lernten auch wichtige Informationen rund um die Aufgaben eines Jugendbegleitenden, interkulturelle Fettnäpfchen, Leitstile, Motivation und Tipps für den Umgang mit jungen Menschen. 

Der zweite und letzte Tag 

Am nächsten und leider auch schon letzten Tag des Kurses befassten wir uns mit Themen wie Jugendschutz, Projektorganisation, EU-Programme: ESK und Erasmus+. Nebenbei gab es auch Rollenspiele, um auf mögliche Situationen wie Alkohol im Jugendcamp vorbereitet zu sein und auch zu wissen, wie man als Jugendbegleiter:in vorgehen muss. Das Mittagessen war auch ein Highlight des IJBK, denn wir füllten unseren Magen mit leckerer Pizza.  

Nach dem Mittagessen starteten wir mit Aktivitäten, die sich für Jugendcamps hervorragend eignen, erfuhren, dass eine Kursteilnehmerin selbst versucht, ein interessantes Projekt rund um die Themen Tanz, Meditation und den vier Elementen aufzustellen. Diverse Programme wie Erasmus+ und ESK übernehmen sämtlich Kosten für Jugendprojekte für Länder der EU und auch Liechtenstein.   

Fazit 

Anschliessend sind wir langsam zum Ende des Kurses kommen und tauschten unsere letzten Eindrücke untereinander aus. Wie drei der Teilnehmenden den Kurs fanden, kann man im Podcast „backstage“ anhören, doch jede:r hatte trotz verschiedenem Charakter, Hintergrund und Wissen dieselbe Meinung: Der IJBK war einfach genial. So hielten wir die letzten Momente des Kurses in einem grossartigen Gruppenfoto zusammen, gaben Feedback und halfen nach der offiziellen Verabschiedung trotzdem mit, den Raum ordentlich aufzuräumen.  

Am selben Abend noch wurde eine gemeinsame Whats– App Gruppe erstellt: Nicht nur alles rund um Jugendbegleitung haben wir im Kurs erfahren, sondern auch internationale Connections untereinander aufgebaut und somit ist dieser Kurs für jede:n ein grosser Erfolg gewesen. 

 

 

 

 

Discover EU


DiscoverEU – Entdecke Europa auf Schienen!

Was ist das?

DiscoverEU ist eine Initiative der Europäischen Union, welche allen Jugendlichen im 18.Altersjahr die Möglichkeit gibt, die Vielfalt Europas zu erkunden und mit dem Zug quer durch Europa zu reisen. Auf dieser Reise lernst du nicht nur das reiche Kulturerbe Europas und spannende Menschen kennen, sondern kannst auch reichlich Selbstvertrauen tanken und dich für neue Situationen öffnen – mit DiscoverEU lernst du fürs Leben!

Dein Interrail-Global Pass ist bis zu 30 Tagen gültig. In dieser Zeit kannst du an maximal 7 Tagen aktiv reisen, das heisst, den Zug für lange Strecken nutzen. Nutze diese Chance und erlebe Europa wie nie zuvor!

Wer kann mitmachen?

Zwei Mal jährlich kannst du einen Interrail-Travel-Pass abstauben! Was du dafür tun musst?

  • Du solltest 18 Jahre alt sein. Check die offizielle Homepage für die genauen Geburtsdatendetails.
  • Du brauchst einen Pass aus Liechtenstein oder einem anderen Erasmus+-Programmland.

Du kannst alleine auf Entdeckungsreise gehen oder dich mit einer Gruppe von bis zu 5 Leuten anmelden. Wichtig: Alle in der Gruppe müssen auch 18 Jahre alt sein.

Warum du dich bewerben solltest?

🚈 Du kannst auf nachhaltige Art reisen und neue Orte erkunden.

🎒 Du wirst die Vielfalt Europas kennenlernen und mehr über das europäische Kulturgut erfahren.

😊Du hast die Möglichkeit viele neue Leute kennenzulernen.

🌍 Reisen erweitert deinen Horizont und deine Einstellung zum Leben.

💰 Der Interrail Pass ist kostenlos und du hast mehr Geld übrig für Aktivitäten und Kulinarisches.

🔍 Es gibt vorgeschlagene Routen, was deine Reiseplanung erleichtert.

So kannst du dich bewerben

Es gibt zwei „Calls“ pro Jahr, bei welchen jeweils 35’000 Pässe von der EU vergeben werden. Du kannst auch mehrmals mitmachen, wenn es beim ersten Mal nicht geklappt hat. Deine Bewerbung erfolgt ganz unkompliziert über ein kurzes, einfaches Quiz auf dem European Youth Portal.

Social Media

DiscoverEU ist auch in den Sozialen Medien auf Instagram oder Facebook vertreten. Du kannst aber auch der Facebook Gruppe #DiscoverEUOfficialFacebook Group beitreten und dich mit anderen Reisenden austauschen.

Du willst dich noch mehr informieren?

➡Für einen schnellen Überblick über das Wichtigste, schau vorbei unter erasmus.li aus – da findest du alle Infos auf einen Blick!

➡ Auf dem Europäischen Youth Portal findest du nützliche Tipps für deine bevorstehende Reise.

➡ Deine Ansprechperson für DiscoverEU im aha ist Nathalie Jahn. Du kannst dich bei Fragen gerne per Mail nathalie@aha.li  oder telefonisch melden.

Erfahrungsberichte Ausland 2021


Ab ins Ausland – und wo warst du?

Beim Event „Ab ins Ausland“ interviewten die Jugendenreporterinnen Hannah und Lea verschiedene Personen zum Thema Reisen und Aufenthalte im Ausland. Sie erfuhren dabei einiges über diverse Reisemöglichkeiten und Projekte,  ganz unterschiedliche Reisedestinationen, aber auch über noch geplante oder ersehnte Reisevorhaben. Spannende Gespräche sind entstanden, welche sie gerne weitergeben, um auch dich zu inspirieren. 


aha-Jugendreporterin Lea


aha-Jugendreporterin Hannah

Au-Pair 

Anna verriet uns, dass sie nach ihrem Schulabschluss gerne nach Spanien reisen würde, weil sie dort bereits mit Freunden war, das Land und die Kultur gefielen ihr damals schon sehr. Ihr Ziel ist es, besser Spanisch zu lernen. Durch die Schule lernte sie bereits einige Wörter und Sätze, doch das reicht ihr noch lange nicht. Sie möchte in Spanien mit Kindern arbeiten und im Haushalt mithelfen. Dazu eignet sich ein Au-pair-Jahr, in dem sie bei einer Gastfamilie gegen Verpflegung, Unterkunft und Taschengeld unterstützend mithilft und gleichzeitig Sprache und Kultur des Gastlandes kennenlernt. Zum Beispiel bereiten Au-pair-Mädchen Mahlzeiten für die Familie zu, wecken am Morgen die Kinder auf und machen sie für die Schule fertig oder kümmern sich um allgemeine Haushaltsarbeiten (Putzen, Waschen etc.). Als Au-pair unterstützt man also die Gastfamilie.

Mehr zum Thema findest du unter Au-Pair

Freiwilligenarbeit 

Tamara, unsere nächste Interviewpartnerin war 5 Wochen in Costa Rica unterwegs. Zuerst gönnte sie sich eine Auszeit, in der sie viel las, im Meer schwamm und das süsse Nichtstun genoss. Danach leistete sie 2 Wochen Freiwilligenarbeit. Am Morgen stand sie meistens um 5:30 Uhr auf und machte bei einem Yoga Retreat mit und somit startete sie entspannt in den Tag. Sie half in einer Tierauffangstation, indem sie mit anderen Volunteers (= Freiwilligen) Essen zubereitete und viele andere Dinge tat, um die Organisation zu unterstützen. Die Freiwilligen kümmerten sich um die verschiedensten Tiere wie Brüllaffen, Eichörnchen, Vögel oder rote Aras. Gemäss Tamara war es sehr gut, dass sie zuerst die Zeit am Meer wählte und erst anschliessend der Arbeit nachging. Rückblickend würde sie jedoch nicht mehr unbedingt allein auf Reisen, wieso? Weil es doch viel schöner ist, wenn man jemanden hat, mit dem man seine Erlebnisse und Eindrücke teilen kann.

Mehr zum Thema findest du unter Freiwilligeneinsätze

Weltreise

Alessia war ein Jahr lang mit ihrem Freund auf einer Weltreise. Sie starteten ihre Reise in Afrika und gingen dann nach Amerika. Ihr grösstes Highlight waren die Galapagos Inseln, dort blieben sie drei Wochen und fanden die Natur einfach atemberaubend und wunderschön. Alessia erzählte uns, dass sie während der Pandemiezeit unterwegs waren und dass es dadurch kaum Touristen gab – dadurch kamen sie viel in Kontakt mit den Einheimischen. Durch Corona war auch vieles günstiger und so konnten sie sich viele Dinge leisten, welche sonst nicht möglich gewesen wäre. In Namibia machten sie eine „Self Drive Safari“, welche ihnen das Land näherbrachte. Ägypten war jedoch eine Destination, welche ihr nicht sonderlich gefiel. Als Frau wurde sie dort nicht gut behandelt, meint sie, und die Menschen waren oftmals unhöflich. Leider hat Ägypten diesen Ruf, obwohl diesen Land aufgrund der Geschichte unglaublich spannend ist. Im Grossen und Ganzen blickt Alessia auf eine unvergessliche Zeit zurück und empfiehlt jedem, mal eine grössere Reise zu unternehmen

Alessia hat ihre Weltreise dokumentiert, unter Witweg erfährst du mehr

Sprachaufenhtalt 

André verbrachte vier Monate in der Gold Coast in Australien. Er ist eher ein Sommermensch und entschied sich deshalb im Winter nach Australien zu reisen, da es dort warm war. Er absolvierte einen 10-wöchigen Sprachaufenthalt und versuchte dann die Prüfung für das Cambridge Certificate in Advanced. Leider bestand er die Prüfung knapp nicht, hat diese jedoch später erfolgreich nachgeholt. Besonders gefiel es ihm, so viele unterschiedliche Menschen von verschiedenen Orten kennenzulernen. In der Sprachschule waren unzählige Nationen aus der ganzen Welt vertreten. Noch heute hat er Kontakt mit Freunden aus Europa sowie Südamerika. Nachdem die Schule beendet war, bereiste er während 7 Wochen die Ostküste von Australien. Als wir ihn fragten, was ihm am besten gefiel, fiel es ihm schwer, die Frage zu beantworten. Denn er erlebte unzählige Sachen und auch die unterschiedlichen Bekanntschaften hinterliessen bleibende Eindrücke. Skydiving in Mission Beach oder auch der Ausflug nach Fraser Island waren mitunter die schönsten Erlebnisse, die ihm für immer in Erinnerung bleiben. Obwohl ein Sprung aus 4’500 Metern Höhe im Flugzeug doch einschüchternd war, wird dieses Erlebnis unvergesslich bleiben. Nach Australien bereiste er noch weitere Länder wie Fiji, Thailand und Singapur. 

Zwischenjahr auf unbestimmte Zeit

Leonie las in der Zeitung vom “Ab ins Ausland” Event im aha und entschied sich spontan einfach mal vorbeizuschauen. Sie arbeitet aktuell Vollzeit, würde dennoch gerne ein Zwischenjahr im Ausland absolvieren. Genaue Vorstellung hat sie noch nicht, jedoch würden sie Länder wie Indien oder Südafrika sehr reizen. Darum wollte sie sich über Sprachschulen bei der Organisation OneWorld informieren. Besonders motiviert hat sie, dass sie sich mit ehemaligen Sprachschülern austauschen konnte und so von deren Erfahrungen profitieren durfte. Faszinierend an Sprachschulen ist, dass man die Sprache in der Schule lernt und gleichzeitig auch im Alltag vor Ort anwenden kann. Man lernt viele neue Leute aus den verschiedensten Ländern und Kulturen kennen und kann seinen Aufenthaltsort innerhalb einigen Wochen oder sogar Monaten erkunden.

Mehr zum Thema findest du unter Sprachreisen

Auszeit vom Arbeiten 

Der Europäische Solidaritätskorps, kurz auch ESK, ist ein neues Jugendprogramm. Im Rahmen ESK kannst du dich in einem gemeinnützigen Projekt in ganz Europa und darüber hinaus beteiligen. Du entdeckst dabei ein anderes Land sowie dessen Kultur, schliesst neue Bekanntschaften und erweiterst nebenbei deine Sprachkenntnisse. Alle jungen Menschen zwischen 18 und 30 Jahren und Wohnsitz in Liechtenstein, erhalten die einmalige Chance während zwei bis zwölf Monaten ins Ausland zu reisen. An Projekten teilnehmen kann man allein oder in einer Gruppe. Gruppen sind vor allem für junge Menschen, die sich nicht allein ins Ausland trauen, eine grossartige Gelegenheit.  

Der ESK bietet und unterstützt zudem neu Solidaritätsprojekte in Liechtenstein. Mit Solidaritätsprojekten können junge Menschen ihre Umgebung so gestalten, wie sie wollen. In Gruppen von mindestens fünf Personen kann man ein lokales und solidarisches Projekt auf die Beine stellen und so sein Land mitgestalten. Das Beste daran ist, dass diese Projekte finanziell sowie auch administrativ von der EU unterstützt werden. Hast du und deine Freunde eine Idee und seid motiviert etwas zu verändern? Dann warte nicht und nutze diese einzigartige Chance!  

Mehr zum Thema findest du unter Europäisches Solidaritätskorps / ESK – Freiwilligenprojekte

Weiterführende Links

Was tun wenn’s wie aus Kübeln regnet – in Liechtenstein und Umgebung


Wer kennt es nicht, man sitzt gelangweilt zu Hause und will etwas unternehmen, doch draussen regnet es wie aus Kübeln.

Natürlich stellt sich die Frage, was man dennoch unternehmen kann. Nicht verzagen, denn es gibt einige Aktivitäten, bei denen für jeden etwas dabei ist – auch bei Regenwetter.


aha-Jugendreporterin Sarah

Sarah hat sich die Mühe gemacht und 16 Tipps recherchiert, wie wir einen regnerischen Tag bestens nutzen können.

1) Eine neue Serie starten

Heute haben viele Leute einen modernen Streamingdienst wie Netflix oder Sky, mit welchen die verschiedenste Genres von Serien ganz einfach gestreamt werden können. Immer wieder bringen die Dienste neue Serien heraus, was für viel Abwechslung sorgt. Für jeden ist etwas dabei, egal ob alt, jung oder welche Art von Serien man am liebsten schaut. Schlechtes Wetter eignet sich perfekt für einen Serien-Marathon, alleine oder auch in der Gruppe. Du machst es dir gemütlich, stellst Snacks und Getränke griffbereit und schon kann’s losgehen. Um die Entscheidung zu erleichtern, schaust du zuerst die Trailer und liest die Beschreibung der Serie und wenn dir eine Serie zusagt, klickst du nur noch auf Play.

2) Besuche ein lokales Kino

Das Skino in Schaan, das Kiwi Kino in Werdenberg oder das Cineplexx in Hohenems – nur ein paar Beispiele für nahe gelegene Kinos. Ein Kinobesuch ist immer ein Erlebnis. Du kannst mit der ganzen Familie hingehen oder auch mit Freunden. Es werden immer wieder neue Filme gezeigt und auch da ist für jeden etwas dabei. Du entscheidest selbst, ob du dir lieber etwas Gemütliches und Ruhiges in einem kleineren Kino anschauen möchtest oder doch lieber ein grosses Kino besuchen willst. Mit dieser Beschäftigung kannst du reichlich Zeit totschlagen und wenn du willst, kannst du vor Ort auch noch etwas essen. Besonders für Kinder ist ein Kino-Besuch immer ein sehr aufregendes Ereignis.

3) Bowling

Das Bowlingcenter in Buchs ist ein weiterer Ort, um seine Zeit bei Regen zu verbringen. Eine Partie Bowling macht Spass und du kannst dich dabei richtig austoben. Es ist eine Aktivität, die etwas körperliche Anstrengung verlangt und bei der du Alltagssorgen vergessen kannst.

4) Schwimmbad/Hallenbad oder Thermalbad

Das Hallenbad in Triesen, das Hallenbad in Eschen oder sogar das Thermalbad in Bad Ragaz oder St.Margrethen sind alles Orte, welche sich perfekt für einen Besuch bei regnerischem Wetter eignen. Ein Besuch im Schwimmbad schadet nie, ob du dich nun körperlich verausgaben willst und Längen schwimmst oder die Ruhe und Entspannung im Thermalbad geniesst.

5)  Spa Day und Self-Care Day

Neben dem ganzen Alltagsstress solltest du dich auch entspannen und verwöhnen. Es tut immer gut, sich Zeit zu nehmen, um sich etwas Gutes zu tun. Das kann in Form von Sport, Schlafen, Filme schauen, Tagebuch führen, meditieren, lesen, Gesichts- und Körperpflege, Massage oder Sonstiges stattfinden. Es gibt grenzenlose Möglichkeiten. Am schönsten ist es natürlich, wenn du dir wieder einmal Zeit für etwas nimmst, für das du eine Leidenschaft hast und vielleicht aus Zeitgründen nicht oft ausgeübt wird.

6) Aufräumaktion

Was gibt es für ein besseres Gefühl, als wenn du dein Zimmer oder das ganze Haus aufgeräumst und geputzt hast und nun alles blitz-blank sauber ist und wie neu funkelt? Das ist nicht nur ein toller Zeitvertreib, sondern durchaus auch ein Akt der Produktivität, der noch lange anhält. Das sortieren, ausmisten und aufräumen macht sehr viel Spass und führt zu einem ästhetischen Ergebnis, was sich jeder und jede gerne ansieht. Während der Aufräumaktion wirst du feststellen, wie viele alte und unbenutzte Gegenstände sich angesammelt haben. Das ausgemistete Material verkaufst du entweder online über Plattformen wie Ricardo.ch, tutti.ch oder bringst alles zusammen ins Brockenhaus.

7) Lesen

Lesen tut nicht nur der Seele gut, sondern bildet auch und entwickelt weiter. Es gibt eine grosse Auswahl an Genres und Autoren. Wenn du nichts passendes Zuhause hast, kannst du beispielsweise ganz einfach die lokale Landesbibliothek in Vaduz besuchen. In der Landesbibliothek gibt es eine grosse Sammlung an Büchern, Hörbüchern und CDs, Filmen und Magazinen. Mittlerweile kannst du die Bücher sogar schon online von zu Hause aus reservieren und ausleihen. Die Bibliothek selbst bietet eine tolle Atmosphäre, um bereits in ein Buch zu versinken und die Welt um dich herum für einen kurzen Moment zu vergessen, denn da gibt es einen extra Leseraum für die Leser.

8) Escape & Adventure Rooms sowie Gaming Parks

Wenn du gerne spannende Rätsel im Team löst sind Escape Rooms genau das Richtige. Escape Rooms erwarten euch mit einer packenden Story und kniffligen Rätseln, lasst euch mitreissen und geniesst die Zeit. Ideal als Teamevent, Freizeitaktivität oder einfach um Zeit mit Freund:innen und Familie zu verbringen.

9) Shopping – Tour

Einkaufen ist überall möglich. Ob nun in Liechtenstein, Buchs, Haag oder Feldkirch – die Einkaufsmöglichkeiten sind beinahe unbegrenzt. Wenn etwas mehr Zeit vorhanden ist, fährst du dem Zug nach Zürich, St. Gallen, Bern oder gar Innsbruck. Es müssen nicht immer nur Kleider sein, du kannst dir auch den neuen Deko-Trend, Möbel, Lebensmittel oder andere Gebrauchsgegenstände anschauen. Auch wenn du nichts kaufst sondern nur durch die Strassen bummelst, Kaffee trinkst und die neue Umgebung beobachtest, lohnt sich die kleine Reise in eine andere Stadt.

10) Dem Regen lauschen und entspannen

Manchmal ist Regen gar nichts Schlechtes. Es kann sehr schön sein, sich vor ein offenes Fenster zu setzen und einfach dem Klang des Regens zu lauschen. Dieser hat etwas sehr Beruhigendes und auch der Anblick der regnerischen Umgebung ist sehr ästhetisch.

11) Essen und Trinken

Viele lokale Cafés, Bars, Klubs oder auch Restaurants garantieren einen tollen Aufenthalt und leckere Speisen sowie Getränke. Die Auswahl ist grenzenlos und es ist für jeden Geschmack etwas dabei.

12) Kochen oder Backen

Etwas Kochen oder Backen macht nicht nur Spass, sondern bereitet auch den Geschmackssinnen eine Freude. Heutzutage kann man, wenn man keine traditionellen Koch- und Backbücher zu Hause hat, ganz einfach im Internet viele Rezepte aufrufen und diese selbstständig nachkochen resp. -backen. Mit dem fertigen Ergebnis erfreust du die ganze Familie und nebenbei kannst du dich kreativ ausleben. Denn nicht nur das Kochen oder Backen selbst macht Spass, sondern auch das Verzieren, Dekorieren und Anrichten.

13) Freund:innene treffen

Freund:innene treffen geht immer. Auch wenn die Sonne nicht ständig lacht, trefft ihr euch in einem gemütlichen Café, in einer Bar, zu Hause bei Freund:innenen, im Schwimmbad oder im Kino. Die Möglichkeiten sind auch hier beinahe grenzenlos. Es tut gut, Menschen, die man liebt, um sich zu haben und mit ihnen Zeit zu verbringen. Und schon lacht das Herz.

14) Go – Kart fahren

Wer Abenteuer und Nervenkitzel sucht, erfüllt sich dieser Wunsche am besten im Kartbahn-Zentrum in Nendeln. Auch die Kartbahn in Montlingen bietet mit ihrer 360 Meter Bahn ein wahres Vergnügen.

15) Freestyle Academy in Laax

Ebenfalls für Nervenkitzel sorgt die Freestyle Academy in Laax. Für Sportbegeisterte und Abenteuerlustige ist das wohl genau das Richtige.

16) Fitnessstudios

Die Auswahl an Fitnessstudios in der Region ist mittlerweile gross. Die Gemeinden Schaan, Vaduz, Bendern, Balzers, Ruggell, Triesen und Buchs bieten coole Locations an, um sich auszutoben. Sport zu treiben schadet nie und bei dieser Auswahl findet jeder das geeignete Fitnessstudio oder Fitnesskurse. Du kannst ganz einfach ein gratis Probetraining im gewünschten Studio vereinbaren und wenn du dich wohlfühlst, startest du direkt mit dem regelmässigen Training.

17) Skills Park in Winterthur

Die schweizweit einzigartige Sport- und Freizeitanlage Skills Park bietet auf 6000m2 actionreiche, modernste Anlagen für alle, die Bewegung lieben. Das beliebte Ausflugsziel für Gross und Klein, Anfänger und Profis befindet sich auf einem ehemaligen Industriegelände, wenige Gehminuten vom Hauptbahnhof in Winterthur entfernt.

Warmshowers


Eine Gemeinschaft von Fahrradtouristen und denjenigen, die sie gerne unterstützen.

Die Plattform bietet die Technologie für die gegenseitige Gastfreundschaft von Radfahrern und Gastgebern. Was vor mehr als 10 Jahren mit einer Tabelle von Namen begann, ist heute eine Gemeinschaft von mehr als 185.000 Nutzern auf der ganzen Welt. 

WarmShowers - how it works

Wie funktioniert Warmshowers?

Damit die Plattform gehostet und in Schuss gehalten werden kann, ist die gemeinnützige Organisation mit Sitz in Colorado, USA, auf Sponsoring und niedrige Nutzungsgebühren der User angewiesen. Sobald du also eine Reise mit deinem Rad unternehmen willst, registrierst du dich auf der Seite – Join. Nachdem du angemeldet bist, kannst du auf der Karte nach dem gewünschten Ort suchen und ausgewählte Profile aufrufen und Kontakt mit dem Host aufnehmen. Lese unbedingt das gesamte Profil des Gastgebers auf besondere Wünsche und allfällige Anforderungen an den Reisenden hin durch.

Blog Bike Life

Was sollte in meinem Profil stehen?

Fülle möglichst alle Felder aus und lade ein aktuelles Foto von dir hoch. Erzähle auch etwas über dich, damit mögliche Gäste und Gastgeber einen ersten Eindruck von dir bekommen So zum Beispiel Hobbys, Leidenschaften, Gebiete in deiner Region, wieso du Gastgeber sein möchtest oder wieso du eine Radreise planst. Je detaillierter du über dich schreibst, desto besser können sich die anderen Personen ein Bild von dir machen.

DO’s and DO NOT’s für Radfahrer und Gastgeber

✅ Geniesse die Gemeinschaft und melde dich mindestens 1x im Jahr an, damit dein Profil aktiv bleibt.

✅ Reagiere auf Anfragen und Nachrichten, die du erhältst

✅ Nimm deine Familie, Freunde oder auch Bekannte mit auf das Abenteuer

✅ Gib deinem Gastgeber/deinem Gast nach dem Aufenthalt ein Feedback. Du liest bestimmt auch gerne, wie Gäste die Zeit beim Host empfunden haben. Hinterlasse also auch du eine Rückmeldung (ein Geben und Nehmen).

❌ Verwende die Plattform ausschliesslich für Themen/Fragen, die mit Radtouren und Gastgebern zu tun hat. Unangemessene und nicht passende Nachrichten werden umgehend gelöscht und der Benutzer wird entfernt.

❌ Verwende die Plattform ausschliesslich, wenn du eine warme Dusche während deines Radfahr-Abenteuers brauchst. Für Unterkunftsmöglichkeiten, Mitfahrgelegenheiten oder anderes gibt es eigene Plattformen.

❌ Bleibe nicht an einem Ort, bei dem du dich nicht wohlfühlst. Nimm als Gastgeber auch keine Gäste auf, bei denen du ein ungutes Gefühl hast. Dieses Recht steht dir absolut zu!

❌ Verwende diese Plattform nur, wenn du älter als 18 Jahre bist.

Eindrücke auf den Sozialen Medien

Facebook: Warmshowers Foundation
Instagram: warmshowers_org

 

 
 
 
 
 
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Weitere Links & Infos

ESK-Freiwilligenprojekte


Zeit im Ausland verbringen? Sozial-, Kultur- oder Umweltbereich? Kulturen, Bekanntschaften und Sprachen entdecken?

 

Im Rahmen des Europäischen Solidaritätskorps (ESK) kannst du dich in einem gemeinnützigen Projekt in ganz Europa und darüber hinaus beteiligen. Du entdeckst dabei ein anderes Land sowie dessen Kultur, schliesst neue Bekanntschaften und erweiterst nebenbei deine Sprachkenntnisse. Es gibt viele verschiedene Einsatzstellen, die dir persönliche und berufliche Orientierung geben können. Sei es im Bereich Umwelt, Soziales, Kultur und viele mehr. 

Das EU-Förderprogramm (ESK) und die Aufnahmeorganisation finanzieren dir bis auf einen eventuellen Teil der Reisekosten alles (Unterkunft, Verpflegung, Versicherung, Reisekostenzuschuss, Transportkosten vor Ort, monatliches Taschengeld, Trainings und einen Online-Sprachkurs). 

Facts

Wer: 18- bis 30-Jährige mit Wohnsitz im Fürstentum Liechtenstein 

Wann: Jederzeit möglich (melde dich frühzeitig im aha) 

Wo: In fast jedem europäischen Land 

Wie lange: 2 bis max. 12 Monate 

Wie teuer: Evtl. kleiner Beitrag an die Reisekosten, ansonsten kostenlos 

Tipp: Überlege dir, wo du gerne hinwillst und wann dein Freiwilligenprojekt starten soll. Am besten meldest du dich frühzeitig bei uns im aha, dann bleibt genug Zeit, ein passendes Projekt zu finden. Wenn du spontan und flexibel bist, ist es auch möglich, kurzfristig einen Projektplatz zu ergattern. Wir erklären dir, was zu tun ist und unterstützen dich gerne bei allen weiteren Schritten. 

➡Auf solidaritaetskorps.li findest du den Factsheet mit allen wichtigsten Infos auf einem Blick.

Kontakt

 

Kontaktperson: Samantha Fernandes Da Silva

samantha@aha.li / Tel. +423 239 91 19

 

Projektsuche

Erfahrungsberichte

Zeitdruck? Muss nicht sein!


Jeder Mensch geht anders mit Stresssituationen um. Während die einen es vielleicht trotz der Umstände entspannt nehmen, konzentrieren sich die anderen nur auf das Problem und stressen sich somit selbst.

Stressige Situationen, in denen Zeitdruck herrscht, kennt jeder, jedoch wissen viele nicht, dass es so einige Tipps gibt, die einem dabei helfen können, diese Momente leichter zu bewältigen.


aha-Jugendreporterin Sarah

Wie wir Zeitdruck schon im Voraus verhindern können

Wenn wir bereits im Voraus wissen, dass zum Beispiel eine stressige Prüfungsphase ansteht oder wir uns auf etwas Bestimmtes vorbereiten müssen, kann es helfen, schon vorauszuplanen. Sich Zeit zu nehmen, um einen Bewältigungs-Zeitplan zu erstellen, kann später wirklich vorteilhaft sein, denn wenn wir uns die Arbeit einteilt, arbeiten wir intensiver und erledigen vieles mit weniger Stress. Ein Beispiel dafür wäre eine To-do-Liste. Jeden Tag werden die Dinge abgehackt, die bereits erledigt sind. Zum einen gibt uns das Abhacken oder Durchstreichen ein gutes Gefühl (yeah, wieder etwas erledigt!) und zum anderen wissen wir ganz genau was heute auf dem Plan steht und so überarbeiten wir uns auch nicht.

Manchmal müssen wir uns auch einfach trauen, Nein zu sagen. Nicht immer müssen wir jede uns gestellt Aufgabe annehmen und schon gar nicht immer alles allein bewältigen. Daher dürfen wir ruhig auch unseren Partner/unsere Partnerin oder einen Freund/eine Freundin um Hilfe bitten und sie in unsere Projekte einbinden. Denn bekanntlich ist «geteiltes Leid, halbes Leid», und wenn uns jemand unter die Arme greift und schon einen kleinen Teil der Arbeit übernimmt, reduziert sich der Stress schon merklich.

Setze dir Prioritäten. Was möchtest du alles erledigen, und was kann noch ein bisschen warten? Meistens nehmen wir uns zu viel vor, viel mehr, als wir eigentlich wirklich schaffen müssen. Frage dich einmal selbst, ob es wirklich so schlimm wäre, wenn du heute noch nicht dein Zimmer aufräumst oder einmal deine Lerneinheit verkürzt.

Hilfsmittel gegen Zeitdruck

Du bist bereits im Zeitdruck gefangen? Versuche trotz Stress dir regelmässige Pausen einzubauen und lenke dich auch einfach mal ab. Versorge deinen Körper ausserdem mit genügend gesunden und ausgewogenen Lebens-Mittel, gönn dir einen erholsamen Schlaf und bleib immer etwas in Bewegung. Ein kurzer Spaziergang, um frische Luft zu schnappen, oder ein kurzes Work-out, können wahrlich Wunder bewirken.

Und natürlich: tief atmen nicht vergessen! Fokussiere dich einmal auf deine Atemzüge und versuche, tief ein- und auszuatmen. Während du bewusst atmest, heben und senken sich deine Brust und deinen Bauch. Legst du zusätzlich deine Hände auf den Bauch, wird dieser natürliche Rhythmus früher oder später klar sichtbar. Falls du noch nicht bis in den Bauch kommst (flaches/oberflächliches Atmen ist bei uns leider sehr verbreitet), macht das nichts und ist absolut in Ordnung. Denn bei einer Atem-Übung brauchst du niemandem etwas zu beweisen, sondern du machst alles in deinem eigenen Tempo und dein Tempo ist genau so für dich richtig. Eine Atem-Übung soll für dich angenehm sein und dich zur Ruhe bringen, zurück zu dir, in deine Mitte.

„So wie wir atmen, so leben wir und umgekehrt: so wie wir leben, so atmen wir.“ – Robert Betz

Dehne deinen Körper zwischendurch ausgiebig – Stretching Übungen gibt es zuhauf auf YouTube oder vielleicht kennst du noch Übungen aus dem Sportunterricht von der Schule. Es geht hier lediglich darum, dass wir den Körper bewegen, andere Muskeln brauchen und dem ständigen Sitzen entgegenwirken wollen. Nimm dabei deinen Körper bewusst wahr. Eine weitere Methode ist, wenn du dein Gesicht für ein paar Sekunden mit kaltem Wasser abspülst, damit du wieder wacher bist und deine Sinne wieder in Schwung kommen.

Positiver Eustress

Nicht jeder Stress ist schlecht. Als Disstress bezeichnet man den Stress, den wir uns selbst macht, wenn man zum Beispiel unter Zeitdruck steht. Eustress hingegen wird der positive Stress bezeichnet: die Freude oder Aufgeregtheit auf etwas, also auf deine Arbeit zum Beispiel. Wenn man diese mit einer Vorfreude und einem positiven Gefühl verbindet, kann man sich auch selbst mehr motivieren.

Was man in einer stressigen Situation machen kann

Versuch einmal die Lage entspannt zu sehen. Häufig geraten wir in eine Stresssituation, wenn wir uns selbst zu sehr unter Druck setzten. Wenn wir dann nur noch alles schnell erledigen wollen, ohne darauf zu achten, mit welcher Qualität dies umgesetzt wird, führt das weder zu dem gewünschten Ergebnis noch zu einer höheren Leistung. Im Endeffekt sind wir viel produktiver, wenn etwas in Ruhe angegangen wird und wir uns selbst die (genügend) Zeit lassen, um die Aufgabe zu bewältigen.

In einer Situation, in der wir sowieso schon sehr erschöpft und gestresst sind, ist es wenig sinnvoll, noch lange weiterzuarbeiten. Denn seien wir doch mal ehrlich, dann können wir meist nicht mehr genau arbeiten. Dann lassen wir die Arbeit einfach mal liegen und machen uns am nächsten Tag noch einmal daran.

Wenn wir dennoch einmal zu spät mit einer Aufgabe angefangen haben und in einen grossen Stress geraten, können wir je nach Situation auch einfach fragen, ob der Aufsatz oder die Hausaufgabe einen Tag später abgeben werden dürfen. Häufig ist das kein Problem, und so kann man selbst viel entspannter an das Problem herangehen und den Stress reduzieren.

Note to Myself: dies sollte absolut nicht zur Gewohnheit werden, sondern nur im allerschlimmsten Notfall zum Zuge kommen! Unnötiger Stress, Umplanung seitens Auftragsgeber und nicht jedes Problem wird gelöst, indem wir um Verschiebung des Abgabetermins fragen (Abschlussprüfungen, Versand Bewerbungen, Einreichen Steuern etc.).

Frage: Wer setzt dich unter Zeitdruck?

Gibt es jemanden, der dich unter Druck setzt oder von dir erwartet, dass du deine Aufgabe in einem bestimmten Zeitraum erledigt hast, oder machst du dir das Leben vielleicht selbst schwer? Versuche dich nicht zu stressen, auch wenn das leichter gesagt als getan ist, aber wenn du entspannt arbeitest, kannst du auch mehr mit einer besseren Qualität erreichen.

Weitere Tipps für den Alltag

Klicke auf die einzelnen Bilder und die Beschreibung erscheint unterhalb vom Bild.

Virtuell Reisen


Wer kennt es nicht? Wir verlieren uns gerade in unseren eigenen Gedanken und Tagträumen, wie wir in Dubai einen Cocktail schlürfen oder die antike Stadt Rom erkunden.


aha-Reporterin Sarah

Am liebsten setzten wir uns direkt in den nächsten Flieger, doch das ist nicht immer möglich. Vielen Leuten genügt es jedoch, die alten Ferienfotos durchzuschauen, ein Buch zu lesen, das sie mit einem bestimmten Ferien-Trip verbinden oder sie hören eine bestimmte Playlist, die sie auf einer vergangenen Reise begleitete. Doch nicht allen genügt diese simple Ablenkung. Falls auch du zu den Fernweh-Geplagten gehörst, solltest du nicht gleich verzweifeln. Denn auch für die Lust auf me(e)hr gibt es eine simple Lösung – virtuelles Reisen.

Was ist virtuelles Reisen?

Für all jene, die schlichtweg Fernweh haben und sehnsüchtig auf ihre nächste Reise warten, ist virtuelles Reisen wohl genau das Richtige. Virtuelles Reisen ermöglicht uns von Zuhause auf einen Blick in fremde Länder und Kulturen. Es ist für jeden etwas dabei, und durch moderne Technologien ist es möglich, in Bilder einzutauchen.

Das virtuelle Reisen wird in verschiedenen Formen gestaltet, sodass es uns einen Einblick in die gewünschte Zieldestination bringt, und zwar in der bestmöglichen Qualität. Ziel ist es, das Fernweh so weit wie möglich zu reduzieren und uns durch virtuelles Reisen Freude zu bereiten. Wir können uns selber an erlebte Momente erinnern und unsere Glücksgefühle wach kitzeln. Die nachfolgenden Seiten musst du als Wegträumender auf jeden Fall kennen, um das optimale virtuelle Reiseerlebnis zu erlangen: Google Streetview, Google Earth, 360cities.net, Wegtraeumen.de und Worldcam.

Fünf Möglichkeiten, virtuell zu reisen

Durch 360-Grad-Videos ferne Orte erkunden
Durch diese hochmoderne Technik entsteht das wohl realste Gefühl, gerade an einem anderen Ort zu sein. Du wählst den Ort aus, an dem du gerade sein möchtest. Durch die 360-Grad-Aufnahmen oder Videos hast du die Möglichkeit, dich durch verschiedene Städte, Strände und Berge zu klicken.

1 – mit Google Streetview die Welt entdecken

Selbst wenn das Reisen momentan in gewohnten Formen nicht möglich ist, hast du dennoch die Möglichkeit, mit Google Streetview bestimmte Orte auf der Welt von Zuhause aus zu erkunden. Es ist mittlerweile sogar möglich, besondere Sehenswürdigkeiten zu erkunden und Rundgänge zu machen sowie Museen zu besuchen und vieles mehr.

2 – das realste Gefühl mithilfe der VR-Brillen

Die hochmoderne Technologie der Virtual-Reality-Brillen ermöglicht dir einen sehr realen Einblick in fernabgelegene Orte. Durch das Tragen einer solchen Brille bewegst du dich mit der aufgesetzten Brille vollkommen frei und kannst vieles erkunden. Rundherum siehst du, was dir die Brille zeigt. Unabhängig von dem Raum, in dem du dich gerade befindest oder wer neben dir sitzt, bist du mit Sicherheit fest in die Welt innerhalb der Brille vertieft.

VR-Brillen im Test:

3 – virtuelle Reise mit dem Nachtzug oder dem Bulli

Durch das virtuelle Reisen ist es sogar möglich, eine Zugfahrt oder eine Bootstour zu machen, in einem Auto durch eine Grossstadt zu fahren und in den Genuss von lokalen Radiosendern zu kommen (driveandlisten.herokuapp.com) oder in einem alten Bulli durch Europa zu reisen.

4 – vom Sofa aus durch Freizeitparks schlendern

Wegen Corona mussten leider auch die Besuche in beliebten Freizeitparks eingestellt werden. Du musst jedoch nicht traurig sein, denn die Disneyparks, der beliebte Freizeit- und Spasspark Europapark (www.europapark.de_virtualline) oder auch das Legoland kannst du entspannt mit YouTube Videos zu dir nach Hause holen.

5 – virtuelles Reisen – die bessere Wahl?

Da es uns im Moment wegen der Corona-Massnahmen unmöglich ist zu reisen, ist das virtuelle Reisen die beste Alternative – vielleicht auch dann noch, wenn keine Reisebeschränkungen mehr verhängt sind. Denn virtuelles Reisen bringt Vorteile wie geringere Reise- und Umtriebkosten sowie einer niedrigeren Umweltbelastung mit sich. Des Weiteren kann eine virtuelle Reise mit Sicherheit nicht ausfallen und es entstehen keine Stornogebühren. Manchmal ist es wohl doch einfach die bessere Wahl, auf dem Sofa zu bleiben, sich mit Snacks einzudecken und einzukuscheln und einige YouTube-Rundgang-Videos anzuschauen. Für unseren Planeten ist es auf jeden Fall die bessere Wahl, denn so können wir im Kleinen den CO2-Ausstoss reduzieren.

Angebote für das maximale Reisegefühl

Natürlich gehört zu einer richtigen Reise auch das Kennenlernen neuer Leute, Kunst und Kulturen (artsandculture.google.com und artsexperiments.withgoogle.com). Mittlerweile decken viele virtuelle Reise-Angebote auch dieses Bedürfnis ab. Das Unternehmen Airbnb ermöglicht mit den Airbnb-Experiences (www.airbnb.ch/experiences) online Kurse über Zoom, bei denen du zum Beispiel einen Sushi-Kurs in Japan oder einen Zauberkurs in Grossbritannien belegen kannst.

Auch kulturelle Angebote liefert das virtuelle Reisen. Du kannst zum Beispiel berühmte Gemälde in Museen betrachten, einen Hotel-Rundgang machen, Opern Aufführungen anschauen, Konzerte besuchen oder sogar aus digitalen Escape-Rooms (escapezoom.ch) entkommen.

Mit Window-Swap beamst du dich an einen zufälligen Ort in der Welt. Mit dem Zeitraffer erhältst du Einblick von Kanada über die unterschiedlichsten Staaten Amerikas bis hin zu Europa und weiter nach Japan und darüber hinaus.

Kostenloses Angebot von weltundwir! Egal ob Live-Show, Live-Stream oder Workshops. Weltweit sind sie für uns unterwegs. Klick dich rein und sei dabei, wenn  Abenteurer und Fotografen von ihren Erlebnissen rund um den Globus berichten. U.a. von einer 4-jährigen Weltreise quer um den Globus zu Fuss, mit dem Rad & sogar dem Tuk Tuk, zu Fuss von Amerika nach Japan, Abenteuer Alaska oder Faszination Afrika.


Grosse Magazine wie beispielsweise National Geographics (YouTube NatGeo) drehen hochwertige 360-Grad-Video von Unterwasserwelten oder Safari-Touren, die man dann ganz einfach in Form eines YouTube-Videos anschauen kann.

Mein Fazit

Natürlich ist das virtuelle Reisen nicht dasselbe wie das echte Reisen, doch trotzdem bringt es einige Vorteile mit sich. Die vielen Angebote, die es bereits gibt, nehmen immer weiter zu und immer aussergewöhnliche Möglichkeiten eröffnen sich. Mit dem optimalen Feeling, zum Beispiel durch Snacks oder Hintergrundmusik, wird es noch etwas authentischer. Auf jeden Fall ist es mittlerweile eine Konkurrenz zum realen Reisen, vor allem auch weil die Umwelt dadurch etwas entlastet wird.

Es ist für jede/n etwas dabei und es bleiben kaum Wünsche offen. Jede/r kann für sich herausnehmen, was für ihn/sie stimmt, um die Zeit bis zum nächsten realen Roadtrip oder Strandurlaub zu überbrücken.

Quellen

 

Zeige der Welt deine Skills!


Die WorldSkills und die EuroSkills finden jeweils abwechslungsweise statt.

Diese beiden Wettkämpfe ermöglichen jungen Berufsleuten aus der ganzen Welt zum internationalen Wettbewerb in ihrem Beruf anzutreten. Ihre Arbeit wird von mehr als hunderttausend Besuchern beobachtet.

 

WorldSkills Liechtenstein bietet jungen, motivierten und talentierten Berufsleuten die Chance, an den nächsten Weltmeisterschaften vom 12. – 17. Oktober 2022 in Shanghai teilzunehmen.

Für den diesjährigen Informationsanlass hat sich WorldSkills Liechtenstein etwas Besonderes einfallen lassen: In Form eines 15-minütigen Videos holst du dir alle Informationen ganz bequem nach Hause. Auf dem Flyer findest du die wichtigsten Details nochmals zusammengefasst. 

Fragen? Melde dich direkt bei Reto Blumenthal (AIBA – Agentur für Internationale Bildungsangelegenheiten). Er hilft gerne weiter und gibt Auskunft.

Tel: +423 236 72 25
E-Mail: reto.blumenthal@aiba.li
Homepage: www.worldskills.li

Zeige der Welt und Europa deine Skills. WorldSkills Liechtenstein fördert dich!

WorldSkills

Die Worldskills ist eine internationale Berufs-Weltmeisterschaft, die alle zwei Jahre ausgetragen wird. In über 60 verschieden Berufen finden Wettkämpfe mit ca. 1600 Teilnehmenden statt. Teilnahmeberechtigt sind junge Berufsleute bis maximal 22 Jahre. Angetreten wird in den meisten Berufen als Einzelkämpfer, es gibt wenige Berufe in denen als Zweier-Team gestartet wird. Neben dem Titel zum Weltmeister, das heisst Gold, können Silber, Bronze und Leistungsdiplome gewonnen werden. Über 80 Länder aus allen Kontinenten sind Mitglied bei WorldSkills International.

EuroSkills

Die EuroSkills sind eine internationale Berufs-Europameisterschaft, die alle zwei Jahre ausgetragen wird. In rund 45 verschiedenen Berufen finden Wettkämpfe mit ca. 600 Teilnehmenden statt. Teilnahmeberechtigt sind junge Berufsleute bis maximal 25 Jahre. Angetreten wird in den meisten Berufen als Einzelkämpfer, es gibt einige Berufe in denen als Zweier-Team gestartet wird. Neben dem Titel zum Europameister, das heisst Gold, können Silber, Bronze und Leistungsdiplome gewonnen werden. 28 europäische Nationen sind Mitglied bei WorldSkills Europe und können Teilnehmende nominieren.

Träger der Berufs-Weltmeisterschaften sind die WorldSkills International und der Träger der Berufs-Europameisterschaften ist WorldSkills Europe.

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