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Internationaler Tag der Muttersprache


Seit die Vereinten Nationen 2000 den Internationalen Tag der Muttersprache ausgerufen haben, wird er jährlich am 21. Februar begangen.

 


aha-Reporterin Sascha Ospelt

aha@aha.li

 


 

Der Begriff Muttersprache ist eine Übersetzung aus dem Lateinischen. Früher war es immer die Mutter, die bei den alten Römern auf die Kinder aufgepasst hat und ihnen somit auch reden lernte. Deshalb sprechen wir heute noch von der Muttersprache.

Der internationale Tag der Muttersprache wurde von der UNESCO im Jahre 1999 ins Leben gerufen. Das Datum, den 21. Februar, bezieht sich auf den 21. Februar 1952. An diesem Tag protestierte die Bevölkerung von Ost-Pakistan gegen die Regierung, die die Sprache Urdu zur Amtssprache erheben wollten. Das zuvor weit verbreitete Bengali soll in den Hintergrund gedrängt werden.

Von den 6000 Sprachen, die es auf der Welt gibt, ist etwa die Hälfte vom Aussterben bedroht. Das heisst, dass sie nur noch von sehr wenigen Menschen gesprochen werden. Im Durchschnitt geraten zwei Sprachen pro Monat in Vergessenheit. Auf dies will die UNESCO mit dem Tag der Muttersprache aufmerksam machen. Denn damit geht nicht nur eine Sprache verloren, sondern auch ein Stück kulturelles und intellektuelles Erbe.

Vom Aussterben bedroht ist eine Sprache, die von weniger als 10.000 Menschen gesprochen wird. Die bedrohten Sprachen werden von Generation zu Generation immer weniger oder gar nicht mehr weitergegeben, da immer mehr Menschen die grossen Weltsprachen wie Englisch oder Spanisch sprechen. Der internationale Tag der Muttersprache steht deshalb auch für das Erlernen neuer Fremdsprachen und um die kleineren Sprachen zu pflegen.

Dieses Jahr feiert die UNESCO den Feiertag in Kathmandu, Nepal zusammen mit der Nepal Academy, die einen Poesie Vortrag und ein Seminar zu dem Thema „Languages without borders“ (Sprachen ohne Grenzen) organisiert.

 


Brexit und Erasmus+


Auswirkung Brexit auf Erasmus+

In den vergangenen Monaten war der Austritt von Grossbritannien aus der EU ein grosses Thema in den Medien. Hier findest du die wichtigsten Informationen rund um den Brexit im Zusammenhang mit den EU-Programmen Erasmus+ und Europäisches Solidaritätskorps:

Aktuelle Situation

• Gemäss den Bestimmungen des EU-Gesetzes 2019-2020, das Einzelheiten zum Austritt des Vereinigten Königreichs aus der EU zum 31. Januar 2020 enthält, wird das Vereinigte Königreich weiterhin uneingeschränkt und in vollem Umfang an den laufenden Programmen teilnehmen.

• Daher bleibt das britische Engagement für Erasmus+ und ESC in der aktuellen Programmphase unverändert.

• Dies bedeutet, dass alle bestehenden Erasmus+ und ESC-Projekte, an denen eine britische Organisation beteiligt ist, ihre Aktivitäten während der gesamten Projektdauer wie gewohnt durchführen können.

• Auch bei Anträgen im Jahr 2020 können britische Organisationen und Projekte mit einer britischen Partnerorganisation wie bisher eingereicht werden.

• Antragsteller können auch 2020 und während der gesamten Laufzeit ihres Projektes mit dem Vereinigten Königreich zusammenarbeiten. Dies bedeutet, dass weiterhin Teilnehmende von Grossbritannien entsendet oder dort aufgenommen werden können.

• Die Regierung des Vereinigten Königreichs hat keine Verhandlungen geplant und die UK-Nationalagentur geht davon aus, dass alle diesbezüglichen Informationen von der Website gov.uk entfernt werden, sobald der EU-Gesetzesentwurf vom britischen Parlament in Kraft gesetzt wurde.

 

EU-Programme ab 2021

Zukünftige Teilnahme an den Programmen Erasmus + und European Solidarity Corps (2021-2027):

• Die britische Regierung hat erklärt, dass sie für die Teilnahme an den neuen Programmen von 2021 bis 2027 offen ist und dies Teil ihrer Verhandlungen mit der EU in den kommenden Monaten sein wird.

Umwelt-Projekte-Wettbewerb


Du bist nicht älter als 25 Jahre alt und hast eine tolle Idee für ein Umweltprojekt oder vielleicht auch schon ein Projekt umgesetzt?
Dann mach beim Ostschweizer Kinder- und Jugendumweltpreis mit und gewinne Unterstützungsbeiträge im Wert von CHF 7000 aber mindestens CHF 300 (wenn das Projekt nominiert wird).

 

 

«Der Grüne Zweig» prämiert Projekte von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen zum Thema Umwelt und Natur. Er wird alle zwei Jahre von den WWF-Sektionen Appenzell, Graubünden, Schaffhausen, St. Gallen und Thurgau verliehen. Mitmachen können auch teilnehmende aus Liechtenstein. Das Preisgeld über insgesamt CHF 7000 dient als Anreiz für vielfältige Initiativen und als Anerkennung für innovative Projekte zugunsten von Lebensraumaufwertungen, Biodiversität und umwelt­freundlichem Lebensstil.

Ablauf

  • Ausschreibung und Anmeldung bis 31. Mai 2020

  • Nominierung der besten vier bis acht Projekte durch die Jury bis Mitte Juni 2020

  • Öffentliches Voting auf dieser Website bis Mitte Juli 2020 (Ergebnis fliesst in Auswahlverfahren für Preisverleihung ein)

  • Öffentliche Projektpräsentation der besten Projekte sowie Rangverkündigung am 21. August 2020

Teilnahmekriterien

Beste Chancen auf einen Gewinnpreis haben Projekte, die sich für Tiere, Pflanzen und die Umwelt starkmachen. Gesucht werden verschiedenste Projekte rund ums Thema Natur- und Umweltschutz.

Die Teilnehmenden…

… sind Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene bis 25 Jahre
… sind Einzelpersonen, Teams, Familien mit Kindern, Jugendgruppen, Jugendverbände und -organisationen, Vereine, die offene Jugendarbeit, Schulklassen, ganze Schulhäuser oder Lehrbetriebe.
… dürfen pro Wettbewerbsjahr des Grünen Zweigs nur ein Projekt einreichen
… arbeiten über sämtliche Phasen des Projekts mit.

Das eingereichte Projekt…

… ist bereits fertiggestellt (zwischen 2019 und 2020), ist aktuell in Bearbeitung oder es steht kurz vor der Ausführung.
… wird in den Kantonen AI, AR, SG, TG, SH, GR oder dem Fürstentum Liechtenstein umgesetzt bzw. die Teilnehmenden stammen aus diesen Kantonen.
… macht sich für Tiere, Pflanzen und die Umwelt stark.

Anmeldung

Hier findest du das Anmeldeformular.

Siegerprojekte 2018

Um dir Inspirationen für ein Projekt zu suchen, kannst du dir die Siegerprojekte 2018 anschauen.

Beratung & Unterstützung

Gibt es Fragen zum Projekt? Wird Unterstützung benötigt? Gerne stehen wir zur Verfügung – mit Ideen, Fachwissen, Kontakten und vielen hilfreichen Tipps.
Telefon: 071 221 72 30 / E-Mail: info@wwfost.ch

Leaders of Future


Leaders of Future – Trainingskurs

Der „Leaders of Future“ Trainingskurs richtet sich an interessierte Jugendbegleiterinnen und -jugendbegleiter zwischen 17 – 30 Jahren. Er findet von 10. – 17. Mai in Mlynky (Slowakai) statt.

Fakten

vom 10. bis 17. Mai 2020 in Mlynky/Slowakai
Themen: Erasmus+, Konfliktlösung, Teamarbeit, Kommunikation, Coaching, Teamführung- und dynamik, eine Jugendbegegung organisieren
Alter: 17 – 30 Jahre
Sprache: Englisch
Übernachtung: NITA in Doppel- bzw. 3-Bett-Zimmern mit geteiltem Badezimmer
Vertretene Länder: UK, Italien, Griechenland, Rumänien, Finnland, Estland, Spanien, Belgien, Slowakai, Deutschland, Liechtenstein
Kosten: 20€ (Den Rest übernehmen wir für dich 😉 -> Reisekosten bis 275€, Unterkunft, Verpflegung, …)
Anmeldeschluss: Gibt es nicht – first come first served 😃

 

Voraussetzungen für Teilnahme

  • 2-tägiger Grundkurs für Internationale Jugendbegleitung vom aha absolviert
  • Interesse, eventuell im Sommer schon eine Jugendbegegnung zu begleiten
  • English Kenntnisse (du sollst dich verständigen und mitdiskutieren können)

 

Weitere Infos

In der Teilnahmegebühr von 20€ sind alle Kosten für Reise, Verpflegung, Unterkunft, und Aktivitäten während des Trainings enthalten.

Das Training wird vom EU-Programm Erasmus+ JUGEND IN AKTION  finanziert.
Das aha – Tipps & Infos für junge Leute koordiniert das Training in Zusammenarbeit mit internationalen Partnerorganisationen aus den angegebenen Ländern.

Weitere Infos unter 239 91 12 oder bei mirjam@aha.li.

 

Anmeldung