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Ready to Rock n‘ Roll?


Die Liechtensteinische Musikschule sucht Mitglieder für eine neue Pop Band. Deine Chance für eine Karriere als Popstar 😉
 

 
«Ab 1. Februar 2020 stellen wir in der Liechtensteinischen Musikschule eine neue Pop Band zusammen. Alter: ca. 15-17 Jahre.
Wer hat Lust, seine «Favorite Songs» an der Gitarre, am Bass, am Schlagzeug und Gesanglich einzubringen?
Wir proben alle zwei Wochen Mittwochabend von ca. 18.00h bis 19.40h im Bandraum der Musikschule in Triesen. Verstärkeranlage & Mics, Drums, Keys & Amps vorhanden. Kosten für die 10 Abende sind ca. CHF 100.00.
Am Samstag, 20. Juni 2020, gibts ein Konzert am Musikschulfest in Triesenberg, an dem die 4-6 Songs gespielt werden können.»

Interessienten melden sich bitte bei Stefan Frommelt, Tel: +423 783 50 22

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Was macht wahre Schönheit aus?


Viele Menschen, vor allem Frauen, kämpfen heutzutage mit ihrem Aussehen. Zu grosse Nase, schmale Lippen und wo ist die Bräune des letzten Ibiza Urlaubs hin? Voller Selbstzweifel schauen sich viele Menschen vor dem Spiegel an und denken sich bloss wie unattraktiv sie sind. Doch macht dies wirklich wahre Schönheit aus?
 

aha-Reporterin Alexandra Juchler

aha@aha.li

 
Leider leben wir in einer Zeit, bei der viele unserer Meinungen und Ideale durch die sozialen Medien beeinflusst werden und was einst als total attraktiv und stylisch galt, wird heute bloss belächelt. Unter Freunden macht man sich über das Aussehen anderer lustig und auch unter Instagram-Beiträgen, ja sogar bei den Stars mit mehr als 100 Millionen Instagram Followern, findet man Kommentare, die einen unsicher wegen des Aussehens machen. Dies führt dazu, dass selbst viele Stars Photoshop und Facetune benutzen, um das Muttermal wegzuretuschieren, welches einst ihr Merkmal war.

Der Druck, «perfekt» zu sein

Das hat zur Folge, dass immer mehr Menschen und vor allem kleine Kinder, die schon in jungen Jahren Social Media benutzten, sich schlecht für ihr Aussehen fühlen und beginnen, sich Gedanken über Schönheitsoperationen zu machen. Dieser Kreislauf der «Schönheit» muss aufhören.
Folglich gibt es immer mehr Internetseiten und Aktivisten, die für #bodypositivity werben, doch Bodyshaming und der Druck «perfekt» zu sein, gibt es auch in der realen Welt. Durch die Schönheitsideale haben wir oft das Bedürfnis uns vergleichen zu müssen und auszusehen, wie es die Gesellschaft haben möchte, doch ist das wirklich würdig den Namen «Schönheit» zu tragen? Was ist Schönheit wirklich?
Schönheit ist nicht gleich Attraktivität. Schönheit, wahre Schönheit, beginnt mit Selbstliebe, Selbstbewusstsein und den Glauben an sich selbst. Es beginnt damit, sich selbst zu akzeptieren und von innen nach aussen zu strahlen, denn wie enttäuschend ist es, jemanden kennenzulernen, der wie ein pompöses Geschenk verpackt ist, doch der Inhalt leer ist? Neben einem guten Charakter ist aber auch Selbstbewusstsein nötig. Das allerwichtigste aber immer noch die Selbstliebe.
Leichter gesagt als getan, denn das ist ein Prozess, der sicherlich länger als einen Tag braucht. Aber wenn man jegliche Hürden meistert, die die Liebe zu einem selbst testen, und man endlich dort angekommen ist, wo man stehen möchte, hält einem nichts mehr auf. Ab dem Moment ist die Sorge, wie man aussieht, ziemlich egal, denn man merkt, dass die einzige Meinung, die zählt, seine eigene ist.

An sich selber Glauben

Es kommt dennoch immer wiedermal der Zeitpunkt, an dem Leute sich über das Aussehen lustig machen und gerade in dem Fall ist es wichtig, sich selbst zu lieben und an sich zu glauben, denn wie es Marilyn Monroe zu ihrer Zeit schön sagte: «Always, always, always believe in yourself, because if you don’t, then who will, sweetie?»

Umfrage: Was bedeutet Schönheit?

Félix Jiménez, 53 Jahre

«Ich denke, dass Schönheit die Summe vom Charakter und Aussehen ist. Kleine Details, wie das Lächeln, die Sensibilität und vor allem die Augenausstrahlung sind auch Faktoren, dass eine Person auf mich schön wirkt.»

Lisa Ritter, 18 Jahre

«Selbstbewusstsein und auch zu sich selbst stehen, machen eine Person in meinen Augen schön. Doch jede Person ist in seiner eigenen Art und Weise schön. Aussehen und andere Dinge geben lediglich Pluspunkte.»

Livia Sauter, 14 Jahre

«Gute Gesichtsproportionen, ein gepflegtes Erscheinen, sowie die Outfits machen eine Person schön, aber am meisten ist es die Gepflegtheit und das Selbstbewusstsein.»

Maxim Juchler, 16 Jahre

«Filter, wie bei Snapchat, verzerren das eigene Selbstbild und zeigen nicht die echte Schönheit einer Person. In den Filtern wird zwar dieses Funkeln in den Augen reinbearbeitet, aber es ist schöner, wenn dies eine Person auch ohne Filter hat.»

Victoria Nissl, 16 Jahre

«Durch Social Media versucht man oft, wie die Anderen zu sein, aber es ist einfach nicht machbar, was oft zum Selbsthass führt. Zum Glück gibt es Leute, wie Rihanna, die mit ihrer Lingerie- Kollektion vielen Mut gibt und dass finde ich schön.»

 

TikTok – Führende Social-Media-App 2019


Junge Menschen durchstöbern eine endlose Reihe von Videos. Durchaus lustig aber nicht ganz risikofrei.
 

aha-Reporterin Sascha Ospelt

aha@aha.li

 
Nachdem die deutsche Tagesschau am 19. November 2019 die Eröffnung ihres TikTok-Kanals verkündete, wurde diese App Teil von hitzigen Diskussionen. Wer sich regelmässig im Internet aufhält, der ist sicher schon einmal auf den Begriff «TikTok» gestossen. TikTok ist eine chinesische Social Media App um Kurzfilme mit seinen Freunden beziehungsweise mit der Welt zu teilen. Diese App steht vor allem bei der Generation Z, bei allen die zwischen 1997 und 2012 geboren wurden, sehr hoch im Kurs. TikTok erlangte einen hohen Bekanntheitsgrad im Jahre 2018 als sogenannte Internet-Challenges, die mit TikTok aufgenommen wurden, überall im Netz kursierten. Mittlerweile hat die App 800 Mio. Nutzer weltweit.

Simpel und interessant

Die App ist möglichst einfach aufgebaut und schon beim ersten Öffnen wird das erste Video automatisch vorgeschlagen. Dies geht so weiter in einer endlosen Scrollreihe. Diese Wischgalerie hat Suchtpotenzial. Durch die Struktur des Feeds erhält der Nutzer einen unendlichen Fluss aus kurzen, geschnittenen Videos, der vom Betrachter nicht groß gefiltert oder sortiert werden muss. Anders als auf Facebook, gibt es keine Zeitungsartikel, die konzentriert gelesen und keine Urlaubsfotos von Freunden, die kommentiert werden müssen. Es folgt ein lustiges Video nach dem anderen – ist ein Video langweilig, wischt man einfach weiter.
Das Reizbare an der App ist die Einfachheit, wie ein Video gedreht, geschnitten und zusätzlich mit Musik unterlegt werden kann. So können Comedy- oder Tanzvideos erstellt werden. Viele Nutzer zeigen so ihr Können und erlangen auch eine gewisse Berühmtheit im Internet.
Aufgrund dessen, dass nicht viel Promis in der App zu finden sind, ist TikTok für viele sehr verlockend. Jeder kann mit wenig Aufwand «Content», also Inhalt, produzieren, der innerhalb kurzer Zeit sehr berühmt werden kann. Jugendliche sammeln auch Inspirationen, da die App sehr kreativ ist. Von Backrezepten über Schminkvideos sowie Anleitungen zum Basteln usw. TikTok deckt ein breites Spektrum von Interessen und deshalb auch viele Altersgruppen ab.

Werbung bleibt noch im Hintergrund

Das Werbegeschehen ist eins von vielen Merkmalen, das TikTok von Facebook und Twitter unterscheidet. Die Werbung wird nicht offenkundig kommuniziert. Sie wird ausschliesslich durch Produktplatzierungen vermittelt, was den Nutzern oft nur im Unterbewusstsein auffällt. Ein Beispiel für eine solche Werbekampagne ist die, der Kleidungsmarke «Guess» welche die erste Partnerschaft dieser Art für Tiktok in den USA war. Nutzer wurden dazu bewegt, sich selber in Jeans zu filmen und dabei den Hashtag #InMyDenim zu verwenden.
Mittlerweile haben aber auch grosse Firmen wie Netflix oder Sony Playstation eigene Accounts eröffnet auf denen sie Werbevideos für Ihre Produkte, ebenfalls mithilfe von Hashtags posten. Aber auch diese werden mit viel Witz übermittelt, sodass es nicht wie eine spezifische Werbeabsicht scheint.
Besonders interessant für Werbetreibende ist ausserdem, dass es auf TikTok eine Funktion gibt, mit der man mit nur einem Klick von der Werbung auf die Webseite des beworbenen Produkts weitergeleitet wird.

Jugendschutz ist umstritten

Obwohl TikTok erst ab 13 Jahren erlaubt ist, sind auf der Plattform viele noch jüngere Nutzer zu finden. Hier warnen Jugendschützer vor Cybermobbing, sexueller Belästigung und Abzocke, denn die Altersbeschränkung ist leicht zu umgehen. Wenn das persönliche Profil auf «Öffentlich» geschaltet ist, kann jeder die hochgeladenen Videos anschauen, kommentieren oder dem Nutzer sogar eine Privatnachricht senden.
Ausserdem können TikTok Nutzer virtuelle Geschenke verteilen, welche wiederum mit echtem Geld mittels In-App-Käufen gekauft werden müssen. Dies kann vor allem für junge Nutzer schnell zur Schuldenfalle werden.
Was mit den ganzen persönlichen Daten der Jugendlichen, die sich die chinesische App zweifellos vom Smartphone saugt, passiert bzw. wo diese landen und gebunkert werden, steht dabei sowieso auf einem anderen Blatt.

Sicheres Surfen im Internet

Fakt ist: Komplette Sicherheit bei Apps und im Internet gibt es nicht. Aber man kann potentiellen Gefahren weitgehend aus dem Weg gehen, indem man sich vorab gut informiert. On- und Offline.

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Weihnachtsmärkte der Region


Die Adventszeit ist in vollem Gang, Weihnachten steht vor der Tür. Zeit, um rauszugehen.
 


aha-Reporterin Sascha Ospelt

aha@aha.li

Der Duft von Glühwein, Zimtsternen und Tannen liegt in der Luft, vielleicht lodert irgendwo ein Feuer, an dem man sich wärmen und gemütlich beisammen sein kann. Gerne stellen wir euch hier die tollen Weihnachtmärkte unserer Region vor. Viel Spass!