Zum Inhalt springen

Maria ist zurück aus Griechenland


Das Hundeheim in Griechenland

In Griechenland in einem Hundeheim zu arbeiten, ist alles andere als einfach. Es ist nicht nur Tatsache, dass die körperliche Arbeit sehr anstrengend ist, wir „aus dem Norden“ sind uns die Arbeit in der Mittagssonne bei 45 Grad nicht gewöhnt. Man muss auch daran denken, dass man gerade an einem Ort mit 600 Hunden ist, dem grössten Heim in Griechenland. Jedoch sind diese 600 Hunde nur ein winziger Teil aller Strassenhunde in diesem Land. Ich bin jedoch sehr froh, dies erleben zu dürfen, manchmal müssen einem einfach die Augen geöffnet werden!

Komplett in ein neues Leben geworfen zu werden, ist anfangs nicht ganz leicht. Mit der Tatsache, dass ich nach meiner Ankunft am Flughafen nur noch Englisch reden werde, hatte ich kein Problem. Ich bin im Winter angekommen, der Temperaturunterschied stieg also nur von 0 auf ca. 10 Grad. Jedoch ist die Wohn- und Lebenssituation eine komplett andere als Zuhause. Ich stieg aus dem Reisebus aus, glücklicherweise war es die Endstation, denn angeschrieben sind die Stationen weder im Bus noch draussen, und wurde abgeholt. Im neuen Zuhause angekommen, ging es zu später Stunde direkt ins Bett. Ich habe dann gleich realisiert, dass ich jetzt in mitten einer Stadt lebe, direkt an einer stark befahrenen Strasse und mit kaum isolierten Fenstern. Für mich als „Mädchen aus den Bergen“, das Zuhause nicht einmal Nachbarn hat, ist es hier ganz schön laut.

Schwierigkeiten wieder wettgemacht

Anfängliche Schwierigkeiten wurden natürlich schnell überwunden; die tolle Arbeit und die anderen Freiwilligen haben die Zeit sofort verschönert. Ich habe Freunde gefunden, die besser nicht sein könnten, zukünftige Europareisen sind schon geplant. So kann jeder die Heimat der Anderen, über die man schon so viel erfahren hat, dann auch endlich kennenlernen.

Hier zu sein hat einiges verändert: Ich habe meine Liebe zu Tieren neu entdeckt, kann in die Welt des Unterrichtens eintauchen, in dem ich Deutschunterricht im Jugendzentrum gebe, kann Griechisch lernen und kenne viele einzelne Wörter der Sprachen der anderen Freiwilligen. Was mir besonders gefällt ist, dass ich nicht nur die griechische Kultur, sondern auch Traditionen von anderen europäischen Ländern kennenlerne. Vor allem für Geografie-Schwache wie mich ist das eine grossartige Möglichkeit endlich mehr über die Welt um mich herum zu erfahren.

Warum es sich lohnt

An einem Freiwilligenprojekt in einem fremden Land teilzunehmen ist eine Herausforderung, aber es lohnt sich auf jeden Fall, sich dieser zu stellen. Nicht nur weil man viele neue Freunde gewinnen kann, interessante Orte besucht, allgemeine Lebenserfahrung sammelt und viel Neues lernt, sondern auch durch das Negative. Es ist wichtig zu erleben, dass das Leben nicht immer und überall so einfach ist wie Daheim. Es ist auch wichtig, das Elend der Strassenhunde selber zu sehen und nicht nur im Internet davon zu lesen. Und, es fühlt sich einfach gut an, zu helfen – sowohl den Menschen als auch den Hunden. Ich weiss, dass „mein“ Hundeheim all die Hilfe brauchen kann, die es bekommt und es ist toll zu wissen, dass mein Einsatz einen Sinn hat.

 

Liebe Grüsse von der schönen Halbinsel mit den wunderschönen Hunden

Maria Schädler

Pubertät


 

Wie verändert sich der Körper in der Pubertät? Woran erkenne ich, dass sich ein Mädchen/ein Junge in der Pubertät befindet? Was soll ich tun, wenn ich unter Stimmungsschwankungen leide? Antworten auf diese und andere Fragen findest du hier.

Pubertät – Ein Überblick

Die Pubertät kannst du mit einer Baustelle vergleichen, denn einiges wird verändert und dafür benötigt es sehr viel Zeit. Dein Körper verändert sich, so aber auch dein Denken. Du befindest dich zwischen den Stationen „Kind“ und „Erwachsensein“. Die Zeit der Pubertät ist eigentlich sehr spannend und aufregend, da viele, neue Dinge auf dich zukommen. Jedoch ist sie genau auch deshalb nicht sehr einfach zu bewältigen.

Die Pubertät beginnt nicht bei allen zum gleichen Zeitpunkt. Du wachst auch nicht eines Tages auf und befindest dich inmitten der Pubertät. Sie kommt schleichend und dauert ein paar Jahre. Ausserdem beginnt sie bei Mädchen im Durchschnitt schon ab dem 10. Lebensjahr und somit etwas früher als bei den Jungs. Die Jungen kommen zwischen 12 und 15 Jahren in die Pubertät.

Wie schon bereits erwähnt, verändert sich unter anderem der Körper.  Dies geschieht durch die Ausschüttung von Hormonen. Was sich dabei genau verändert, findest du weiter unten.

In der Pubertät sind Stimmungsschwankungen etwas total Normales, auch wenn du sie vielleicht nicht haben möchtest. Auch hierfür sind die Hormone verantwortlich. Doch müssen sich dein Körper und deine Psyche auch an viel Neues gewöhnen. Wenn du unter starken Stimmungsschwankungen leidest und besser mit ihnen umgehen möchtest, hilft es dir vielleicht Sport zu machen oder dich mit Freunden zu treffen und eine tolle Zeit miteinander zu verbringen.

Auch das soziale Umfeld verändert sich oder besser gesagt die Beziehungen. Wer in der Pubertät ist, möchte wahrscheinlich kaum Zeit mit der Familie verbringen. Die Freunde rücken in den Vordergrund und sind wichtiger als alles andere. Die Eltern nerven, haben dauernd Erwartungen und total andere Vorstellungen als du. Bedenke dabei aber, dass es für sie ebenfalls nicht sehr leicht ist, wenn du dich in dieser Phase befindest. Sie müssen sich daran gewöhnen, dass du immer selbständiger und unabhängiger wirst.

 

Mädchen und Jungs sind anders

Dass sich Mädchen von Jungen unterscheiden und umgekehrt, ist uns allen bewusst. Die meisten körperlichen Veränderungen geschehen in der Pubertät, denn das Mädchen soll zur Frau heranwachsen, der Junge zum Mann. Doch weisst du auch, was sich genau verändert in der Pubertät? Wir haben dir hier einen kurzen Überblick verschafft.

 

Mädchen

Die Pubertät unterscheidet sich von Mädchen zu Mädchen. Dass du kein Kind mehr bist, wird dir wahrscheinlich erst dann bewusst, wenn du das erste Mal deine Periode bekommst. Das Durchschnittsalter liegt momentan zwischen 12 und 13 Jahren. Natürlich kann sie aber auch viel später kommen. Doch auch schon vor der ersten Periode passiert so einiges in deinem Körper. Seit du etwa 8 oder 9 Jahre alt bist, werden Hormone produziert. Diese Hormone, weibliche sowie männliche, sind für verschiedene Aufgaben zuständig:

  • Brustentwicklung
  • Reifung der Gebärmutter
  • Reifung der Eierstöcke
  • Ausbildung der weiblichen Proportionen (z.B. «Kurviger Körper»)
  • Regulation des Menstruationszyklus
  • Körperwachstum
  • Scham-/Achselbehaarung

 

Du möchtest gerne mehr Infos zum Thema Mädchen in der Pubertät und Menstruation? Hier findest du einige:

 

Youtuberin LauraJoelle hat im folgenden Video Tipps zu 7 häufigen Problemen gesammelt, mit denen man als Mädchen in der Pubertät konfrontiert ist:

 

 

Jungen

Die Pubertät unterscheidet sich auch hier von Junge zu Junge. Sie beginnt im Allgemeinen etwa zwei Jahre später als bei den Mädchen, das heisst mit etwa 14 bis 15 Jahren. Seit du ungefähr 8 oder 9 Jahre alt bist, wird durch die Hormonproduktion in der Nebennierenrinde die Reifung des Sexualzentrums angekurbelt und somit der Beginn der Pubertät eingeleitet. Die Hormone, insbesondere Testosteron, sind für verschiedene Aufgaben zuständig:

  • Wachstum von Penis und Hoden
  • Bartwuchs
  • Stimmbruch
  • Ausbildung des männlichen Erscheinungsbildes (z.B. «kantiges Gesicht»)
  • Scham-/Achsel-/Brustbehaarung
  • Spermienproduktion
  • Körperwachstum

 

Mehr Details zur Pubertät bei Jungen gibt’s hier:


 

Im folgenden Video erklärt dir Ben von „Jungsfragen“ wann sich während der Pubertät was bei Jungs entwickelt:

Schwierigkeiten in der Pubertät

Neben diesen Unterschieden gibt es aber selbstverständlich auch Gemeinsamkeiten, immerhin gehören wir alle zur selben Spezies. Was haben pubertierende Mädchen und Jungen also gemein?

Vermehrtes Schlafbedürfnis

Normalerweise wird der Schlaf durch den Auf- und Abbau des Schlafhormons Melatonin gut geregelt. Dies ist zumindest bei Kindern und Erwachsenen der Fall. Bei Pubertierenden kommt es jedoch zu Verschiebungen dieses Schlaf-Wach-Rhythmus. Das Melatonin wird ca. ein bis zwei Stunden später ausgeschüttet, d.h. das pubertierende Mädchen oder der pubertierende Junge wird später müde und schläft deshalb auch später ein. Diese fehlenden Stunden machen sich am Morgen sowie auch tagsüber durch Müdigkeit, Stimmungsschwankungen und Konzentrationsschwäche bemerkbar.

Starke Stimmungsschwankungen

Wie oben bereits schon erwähnt, sind Stimmungsschwankungen etwas total Normales in der Pubertät – auch wenn sie anstrengend sein können. Hauptsächlich sind die Hormone dafür verantwortlich. Doch musst du dich eben auch an dein «neues» Ich gewöhnen. Du setzt dich mit dir und deinem Körper auseinander. Vielleicht hast du plötzliche Schamgefühle oder leidest unter Selbstzweifel. Ausserdem nerven deine Eltern ständig – und du sie. Es ist sehr wahrscheinlich, dass es dadurch häufig(er) zu Streitereien kommt, welche dann auch wieder negative Gefühle hervorbringen. Das ist alles nicht sehr einfach und doch gehören diese Dinge zur Pubertät dazu. Wenn dich deine Stimmungsschwankungen, Selbstzweifel und vielleicht auch depressiven Verstimmungen sehr einschränken und du stark darunter leidest, können dir diese Tipps vielleicht weiterhelfen:

 

Ernährung

Eine ausgewogene Ernährung ist, wie du sicherlich weisst, wichtig – und zwar für Körper und Geist! Das heisst jedoch nicht, dass du dir nie ein Stück Schokolade oder ein Eis gönnen darfst. Schliesslich sollte das Essen ja keine Tortur für dich sein, sondern zu deinem Wohlbefinden beitragen.

Mehr Wissenswertes und Tipps für eine ausgewogene Ernährung findest du hier:

 

 

Bewegung

Damit hast du bestimmt schon gerechnet, was? Aber es ist nun wirklich kein Geheimnis, dass Bewegung, genau wie eine ausgewogene Ernährung, für Körper und Geist ebenfalls sehr wichtig ist. Eine der besten Sportarten ist beispielsweise das Schwimmen. Es gehört zu den Ausdauersportarten, gleichzeitig wird aber auch die gesamte Körpermuskulatur trainiert. Ausserdem ist das Schwimmen sehr gelenkschonend. Grundsätzlich ist es jedoch egal, welchen Sport du treibst – Hauptsache etwas Bewegung kommt in deinen Alltag!

Oft fehlt uns jedoch die Motivation oder das Durchhaltevermögen, dabei bewirken kurze Sparziergänge an der frischen Luft oder entspannende Sportarten wie Yoga auch schon viel. In Bewegung zu sein heisst nämlich nicht, dass du Hochleistungssport treiben musst. Treppensteigen statt mit dem Lift fahren, das Velo zum Einkaufsladen statt mit dem Bus fahren – das sind Beispiele, wie man Bewegung ganz leicht in den Alltag einbauen kann.

Geheimtipp:
Versuche zuerst herauszufinden, ob du lieber in einem Team eine Sportart ausüben möchtest oder alleine. Es kann durchaus sein, dass du motivierter bist, wenn du mit anderen eine Sportart ausübst – oder eben auch nicht. Überlege dir also gut, ob du alleine joggen möchtest, mit Freunden regelmässig ins Schwimmbad gehst oder ob du doch am liebsten in einem Volleyballverein sein willst.

Weitere Tipps und Tricks, wie du dich selbst motivieren kannst, findest du hier:

 

Entspannung

Neben der ausgewogenen Ernährung und der regelmässigen Bewegung gibt es noch etwas sehr Wichtiges, was oftmals unterschätzt wird: Entspannung. Mit Entspannung meint man jedoch nicht, dass man einfach nur mit dem Handy in der Hand auf der Couch gammelt. Es gibt viel verschiedene Entspannungsmöglichkeiten und -varianten. Regelmässiger, ausreichender Schlaf ist beispielsweise sehr wichtig. Er ist eigentlich das A und O der Entspannung. Aber auch ein bestimmtes Hobby, Spaziergänge oder ein langes Bad können dazu beitragen, sich wohler und ausgeglichener zu fühlen. Yoga, Meditationen und autogenes Training sorgen ebenfalls für Entspannung im Alltag.

 

Akne – Pickel, Pusteln, Mitesser

Auch hier gibt es Unterschiede. Die einen haben vielleicht nur wenige Mitesser und ab und zu ein paar Pickel, die anderen leiden unter schwerer Akne. Und dann gibt es noch Pubertierende, welche absolut nie Probleme mit ihrer (Gesichts-)Haut haben.

Akne ist eine Hautkrankheit, bei der zu viel Talg produziert wird und die sogenannten Talgdrüsen verstopft werden, wodurch es zur Pickelbildung kommt. Diese Pickel und Mitesser entstehen durch das männliche Hormon Testosteron. Dabei spielt es jedoch keine Rolle ob du ein Mädchen oder ein Junge bist, denn beide Geschlechter haben Testosteron in sich. Die Akne betrifft meistens das Gesicht, den Nacken und Rücken, das Dekolleté und die Oberarme, da es dort viele Talgdrüsen gibt. Besonders störend sind sie im Gesicht, denn dort sieht man die fiesen Pickel und Mitesser sofort. Doch denke nie, dass du deswegen nicht schön oder attraktiv bist! Das entspricht nicht der Wahrheit. Du kannst alles etwas abdecken und somit verstecken. Achte dabei aber sehr gut darauf, was du dir draufschmierst, denn sonst kann es zu noch schlimmeren Verunreinigungen der Haut kommen und das willst du sicherlich nicht. Ausserdem gehören zu deinem Aussehen nicht nur dein Gesicht, sondern auch deine Frisur, deine Kleidung und vieles mehr. Denke daran, dass absolut niemand perfekt ist – auch wenn es so wirkt. Das Wichtigste an einem Menschen ist sowieso der Charakter!

Solltest du Probleme mit deiner Haut haben, helfen dir folgende Links vielleicht weiter:

 

Identitätskrise und Selbstzweifel

Jugendliche in der Pubertät wollen einzigartig sein, eine eigene Identität haben, sich abnabeln von den Eltern und unabhängig sein. Auf der anderen Seite orientieren sich Pubertierende stark an den Einstellungen und am Aussehen von Gleichaltrigen. Dies stellt ein Konflikt dar, denn jede/r möchte zwar einzigartig sein, gleichzeitig aber von Gleichaltrigen in der Gruppe akzeptiert und anerkennt werden. Um diese Anerkennung zu bekommen, kann es teils zu Mutproben kommen, denn diese scheinen (nach Meinung der Pubertierenden) darüber zu entscheiden, wer cool und selbstbewusst ist und wer nicht. Mutproben haben aber absolut nichts mit einem gesunden Selbstbild, Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen zu tun!

Nicht nur die Anerkennung Gleichaltriger ist wichtig, auch Vorbilder und Idole aller Art. Heutzutage sind dies oft prominente Persönlichkeiten. Beispielsweise vergleichen sich Mädchen häufig mit Topmodels und können sich schlecht fühlen, da der eigene Bauch vielleicht nicht so flach ist und die Oberschenkel nicht so schlank wie bei den Models. Solche Vergleiche können sich unter Umständen sehr schlecht auf die Persönlichkeitsentwicklung auswirken. Im Mai 2017 beschloss Frankreich ein Gesetz einzuführen, dass alle Models ärztlich untersucht werden müssen und jene, die als zu mager gelten, weder auf dem Laufsteg noch in der Werbung zu sehen sein dürfen. Mehr dazu findest du hier.

Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein sind sehr wichtig. Doch weshalb und was kann ich tun, wenn ich nur sehr wenig davon habe?

Informationen und Tipps findest du hier:

Lehrlingslohn


Du bist im letzten Schuljahr und möchtest nächstes Jahr deine Lehre starten? Dabei möchtest du dich vorher noch über den Lehrlingslohn informieren? Dann bist du hier genau richtig!

 

Die Schulzeit ist vorbei und du startest mit deiner Lehre ins Berufsleben? Das ist wunderbar, denn jetzt beginnt für dich ein neuer Lebensabschnitt, welcher viele angenehme Folgen mit sich bringt. Mit dem ersten selbstverdienten Geld kannst du dir vielleicht einen lang ersehnten Wunsch endlich erfüllen, da du jetzt das nötige Kleingeld dazu hast. Doch aufgepasst! Wenn du noch bei deinen Eltern wohnst solltest du davor abklären ob du allenfalls ein Kostgeld an sie zahlen sollst. Als Kostgeld bezeichnet man einen Betrag, denn du zur Beteiligung der Lebenserhaltungskosten (Wohnen, Essen, Heizung, Strom, Wäsche waschen etc.) an deine Eltern zahlst. Die Höhe des Betrags kann individuell mit den Eltern abgesprochen werden; vielleicht verlangen deine Eltern auch gar kein Kostgeld von dir. Um zu wissen, wieviel Kostgeld denn in deinem Fall angemessen ist (üblich ist ca. 1/4 des Lohnes) solltest du dich zuerst darüber informieren, was du denn überhaupt verdienen wirst. Auch wenn du vielleicht nicht begeistert darüber bist, dass deine Eltern ein Kostgeld einbehalten hilft es dir doch dabei, den Umgang mit Geld zu lernen. Somit ist der Lehrlingslohn auch Lehrgeld.

Wieviel du während deiner Lehre verdienst hängt davon ab, welchen Lehrberuf du erlernen möchtest. Hier findest du eine Auflistung aller Lehrberufe. Um herauszufinden wieviel du in welchem Lehrjahr verdienst musst du einfach den entsprechenden Lehrberuf anklicken und runter scrollen.

Ob du einen 13. Monatslohn oder andere Vergütung bekommst oder nicht wird im Lehrvertrag festgehalten. Dasselbe gilt auch für die Beteiligung an Kosten für Verpflegung, Reisekosten etc. (an Berufsfachschule etc.). Daher solltest du dir bevor du einen Lehrvertrag abschliesst schonmal Gedanken darüber machen.

Wenn du noch keine Lehrstelle gefunden hast, du dir nicht sicher bist ob eine Lehre überhaupt das Richtige für dich ist oder du dir noch unsicher bist, was dich beim Vorstellungsgespräch denn erwartet kannst du dich hier noch schlau machen.

Fotolia

 

 

Tipps für den richtigen Umgang mit dem Lehrlingslohn

Der erste Monat ist wie im Flug vergangen und du hältst bereits deinen ersten Lohn in der Hand den du für dein Töff, Kleidung, Urlaub etc. ausgeben möchtest? Natürlich ist es etwas ganz Besonderes, wenn man seinen ersten Lohn in den Händen hält. Für viele ist es vielleicht das erste Mal, dass sie über einen solch grossen Haufen Geld verfügen können. Doch auch hier ist Vorsicht geboten! So schnell wie das Geld kommt, ist es nämlich auch schon wieder ausgegeben. Daher solltest du dir schon früh Gedanken darüber machen, wie du deine Finanzen im Griff behältst. Um den Überblick über deine Einnahmen und Ausgaben nicht zu verlieren empfiehlt es sich daher einen Budgetplan zu erstellen. Wie das genau geht und was es zu beachten gibt erfährst du hier.

Damit du immer einen Notgroschen auf der Seite hast und nicht in eine Schuldenspirale gerätst empfiehlt es sich 2 Bankkonti einzurichten, welche du ab deinem 15. Lebensjahr und bei regelmässigen Geldeingang (Lohn, Taschengeld etc.) eröffnen und selbst verwalten kannst:
 
Lohnkonto (auf das du deinen gesamten Lohn und sonstige Einkünfte überwiesen bekommst)
Von diesem Konto kannst du deine anfallenden Zahlungen für Handy, Miete, Essen etc. tätigen
Sparkonto (für monatliche Rückstellungen und zum Sparen)
Auf diesen Konto überweist du dir selbst monatlich einen bestimmten Betrag oder richtest einen Dauerauftrag ein, dieses Geld soll als Notgroschen, oder für besondere Anschaffungen dienen)
 

Weitere Tipps:

– Keinen Konto Überziehungsrahmen einrichten
– den Kontostand regelmässig überprüfen
– nicht mit Plastikkarte bezahlen
– nur mit Bargeld bezahlen
– kein Geld von anderen oder an andere ausleihen
 
 

Links

Auf den folgenden Webseiten findest du weitere Informationen zum Thema Lehrstellen, Lehrstellensuche und Lehrlingslohn:

 

Elektro-Fahrzeuge


Darf man mit einem Segway auf der Strasse fahren? Braucht man einen Helm für ein Solowheel und wie schnell ist eigentlich ein Elektro-Trottinett?

 

Elektro-Fahrzeuge werden immer beliebter. Auch bei uns sieht man hin und wieder jemanden mit einem Segway auf der Strasse. Doch welche Regeln gibt es für E-Bike & Co.? Wir geben dir einen Überblick über sechs verschiedene Fahrzeuge: E-Bike, Elektro-Trottinett, Elektro-Skateboard, Segway, Smartwheel/Hoverboard und Solowheel.

 

Im Folgenden haben wir für dich zusammengefasst, wie schnell die Fahrzeuge sind und ob es bestimmte Regelungen gibt, was das Mindestalter und den Führerschein angeht. Bei manchen Geräten brauchst du einen Helm, bei anderen nicht. Auch da haben wir recherchiert. Ausserdem wissen viele auch gar nicht  dass gewisse Elektro-Fahrzeuge weder auf Strassen noch auf dem Trottoir benutzt werden dürfen.

 

Segway

Geschwindigkeit
20 km/h

Mindestalter
14 Jahre

Führerausweis
6-16 Jahre: Kategorie M
ab 16 Jahren: kein Führerausweis nötig

Typengenehmigung
erforderlich

Helm
nicht erforderlich, wird jedoch empfohlen

Kontrollschild
erforderlich

Auf Velostreifen fahren
obligatorisch, wenn vorhanden

Auf öffentlicher Strasse zugelassen
ja

Auf Trottoir zugelassen
nein

Gleiche Regeln wie Velo
ja

Weitere Anforderungen
Betriebs- und Feststellbremse

 

Elektro-Trottinett

Geschwindigkeit
20 km/h

Mindestalter
14 Jahre

Führerausweis
6-16 Jahre: Kategorie M
ab 16 Jahren: kein Führerausweis nötig

Typengenehmigung
nicht erforderlich

Helm
nicht erforderlich, wird jedoch empfohlen

Auf Velostreifen fahren
obligatorisch, wenn vorhanden

Auf öffentlicher Strasse zugelassen
ja

Auf Trottoir zugelassen
nein

Gleiche Regeln wie Velo
ja

 

E-Bike 45 km/h

Geschwindigkeit
45 km/hLeistung Motor: Max 1.0 kW

Mindestalter
14 Jahre

Führerausweis
Kategorie M

Typengenehmigung
erforderlich

Helm
erforderlich

Kontrollschild
erforderlich

Auf Velostreifen fahren
obligatorisch, wenn vorhanden

Auf öffentlicher Strasse zugelassen
ja

Auf Trottoir zugelassen
nein

Gleiche Regeln wie Velo
ja

Weitere Anforderungen
festes Abblendlicht (vorne), Schlusslicht (hinten), Rückspiegel, Glocke

 

E-Bike 25 km/h

Geschwindigkeit
25 km/hLeistung Motor: Max 0.5 kW

Mindestalter
14 Jahre

Führerausweis
ab 14 Jahren: Kategorie M
ab 16 Jahren: kein Führerausweis nötig

Typengenehmigung
erforderlich

Helm
erforderlich

Kontrollschild
erforderlich

Auf Velostreifen fahren
obligatorisch, wenn vorhanden

Auf öffentlicher Strasse zugelassen
ja

Auf Trottoir zugelassen
nein

Gleiche Regeln wie Velo
ja

 

Solowheel

Das Einrad, Monovelo oder Airwheel besteht aus einem einzigen Rad und zwei beidseitigen einklappbaren Fussrasten. Die Verwendung funktioniert nach demselben Prinzip wie beim Segway: Man muss sich nach vorne neigen, um zu beschleunigen, und nach hinten, um zu bremsen. Einige Modelle können über 30 km/h schnell fahren.

Geschwindigkeit
30km/h

Helm
nicht erforderlich, wird jedoch empfohlen

Auf öffentlicher Strasse zugelassen
nein

Auf öffentlichem Trottoir zugelassen
nein

 

Darf nur auf abgesperrtem Areal verwendet werden (z.B. Garage, Innenhof mit Fahrverbot)

 

Smartwheel

Helm
nicht erforderlich, wird jedoch empfohlen

Auf öffentlicher Strasse zugelassen
nein

Auf öffentlichem Trottoir zugelassen
nein

 

Darf nur auf abgesperrtem Areal verwendet werden (z.B. Garage, Innenhof mit Fahrverbot)

 

Elektro-Skateboard

Helm
nicht erforderlich, wird jedoch empfohlen

Auf öffentlicher Strasse zugelassen
nein

Auf öffentlichem Trottoir zugelassen
nein

 

Darf nur auf abgesperrtem Areal verwendet werden (z.B. Garage, Innenhof mit Fahrverbot)