Jedes Jahr im Frühjahr laden wir Jugendliche, Eltern, Lehrpersonen sowie alle anderen Interessierten zu einer Infoveranstaltung zu den Sommercamps ein. Bei der Infoveranstaltung lernt ihr das aha, die verantwortlichen Personen und die Sommercamps genauer kennen und habt die Möglichkeit, all eure offenen Fragen zu stellen. Die Informationsveranstaltung zu den Sommercamps 2026 findet am 01. April 2026 um 18 Uhr im aha statt. Der Infoanlass dauert rund 1 bis 1,5 Stunde.
Anmeldung Infoabend Sommercamps: Teilnahme nur mit Anmeldung möglich. Dazu bitte eine Mail unter Angabe der Anzahl an teilnehmenden Personen bis zum 27.3.2026 an samantha@aha.li senden oder anrufen +423 239 91 19.
In den angegebenen Preisen sind alle Kosten für Reise, Verpflegung, Unterkunft, Begleitung und Aktivitäten während des Camps enthalten.
Wichtig: Sollte es aus einem bestimmten Grund NICHT möglich sein, die Teilnahmegebühr aufzubringen, bitte melden! Daran soll es nicht scheitern und wir sind darum bemüht, eine individuelle Lösung zu finden 🙂
Durch verschiedene Förderungen – u.a. durch das EU-Programm Erasmus+ und dem Sponsor Liechtensteinische Landesbank AG – können die Kosten für die Teilnahme niedrig gehalten werden. Das aha – Tipps & Infos für junge Leute koordiniert die Sommercamps in Zusammenarbeit mit internationalen Partnerorganisationen.
Weitere Infos unter +423 239 91 19 oder bei samantha@aha.li.
Du hast noch Fragen? Melde dich gerne bei Samantha vom aha:
Samantha Fernandes Da Silva, +423 239 91 19 oder samantha@aha.li
Eurovisionen – Freizeit kreativ gestalten vom 19. bis 25. Juli 2026 in Neuerburg/Deutschland Für Kreative: Malen/Zeichnen, Basteln/Upcycling, Tanz, Theater, Video, Computer, digitale Fotografie, Geocaching Alter: 13 – 15 Jahre Teilnehmende Länder: Spanien, Italien, Belgien, Luxemburg, Finnland, Deutschland, Österreich und Liechtenstein Sprachen: Englisch/ (Deutsch) Preis: CHF 300 FREIE PLÄTZE: 0/6 – Warteliste möglich!
Erfahrungsbericht Eurovisionen Camp von Jannis (Teilnehmer 2021)
Einen ersten Eindruck vom Eurovisonen-Camp gibt es hier als Video.
Wild & Well vom 27. Juli bis 04. August 2026 in Estland Für Outdoor-Fans: Pflanzen und Kräuter kennenlernen, Tees herstellen, Sirupe machen, Naturkosmetik ausprobieren und vieles mehr Alter: 13 – 17 Jahre Teilnehmende Länder: Estland, Liechtenstein, Tschechien und Luxemburg Sprachen: Englisch/ (Deutsch) Preis: CHF 300.00 FREIE PLÄTZE: 4/6
Expressination – Express with fascination, fascinate by express vom 01. bis 09. August 2026 in Luxemburg Für Theater- und Tanzbegeisterte: Theater, Tanzen, Musik und mehr Alter: 13 – 17 Jahre Teilnehmende Länder: Deutschland, Irland, Slowakei, Spanien, Luxemburg und Liechtenstein Sprachen: Englisch/ (Deutsch) Preis: CHF 250 FREIE PLÄTZE: 0/7 – Warteliste möglich!
Erfahrungsbericht von Sophia (Teilnehmerin 2024)
Artivism vom 11. bis 17. Oktober 2026 in Griechenland Für Kreative: Tanz, Theater, kreative Workshops, gesellschaftliche Themen, Mitgestalten und Mitreden Alter: 18 – 25 Jahre Teilnehmende Länder: Liechtenstein, Griechenland, Deutschland und Lettland Sprachen: Englisch/ (Deutsch) Preis: CHF 250.00 FREIE PLÄTZE: 4/6
Klimafreundlich die Alpen erkunden: Das Projekt YOALIN (Youth Alpine Interrail) geht in die nächste Runde und sorgt erneut für Reisefieber. Junge Erwachsene zwischen 18 und 27 Jahren können sich vom 22. Mai bis 7. Juni 2026 für eines von 150 Yoalin-Tickets bewerben.
Mit dem Yoalin-Ticket reist du nachhaltig durch die Alpenregion und wirst Teil einer aktiven Community. Das Ticket besteht aus einem mobilen Interrail Global Pass im Wert von 286 Euro. Damit kannst du innerhalb eines Monats an 7 Reisetagen mit Bahn und Bus unterwegs sein.
Schnell sein lohnt sich!: Die Bewerbung 2026 ist nur bis zum 7. Juni möglich!
YOALIN ermöglicht jungen Menschen, die Alpen klimafreundlich mit Zug und Bus zu entdecken. Gleichzeitig geht es um Austausch, Abenteuer, Nachhaltigkeit und neue Kontakte. Die Teilnehmenden werden Teil einer internationalen Community, in der sie Reisetipps teilen, andere junge Menschen kennenlernen und gemeinsam nachhaltige Mobilität erlebbar machen.
Wenn du ausgewählt wirst, bekommst du nicht nur ein Ticket. Du wirst auch zur Kick-off-Veranstaltung vom 3. bis 5. Juli 2026 in Vaduz und zum Abschlussevent vom 13. bis 15. November 2026 in Feldkirch eingeladen. Reise- und Übernachtungskosten für diese Events werden übernommen.
Ausserdem erhältst du Zugang zur Yoalin-Community, zu Meet-ups in verschiedenen Alpenländern und zur internen Hospitality List. Dort können ehemalige Teilnehmende Tipps geben, als lokale Guides unterstützen oder dich mit anderen Reisenden vernetzen.
Wenn du ein Yoalin-Ticket bekommst, erklärst du dich bereit:
Die Bewerbung ist auf Englisch möglich. Wenn du dich auf Englisch nicht wohlfühlst, kannst du das Formular auch auf Deutsch, Französisch, Italienisch oder Slowenisch ausfüllen.
Zur Anmeldung: www.yoalin.org
Interessierst du dich für Zahlen, Daten und Statistiken? Dann ist der Europäische Statistikwettbewerb (ESC) genau das Richtige für dich! Schüler:innen der Sekundarstufe aus ganz Europa haben hier die Chance, ihre statistischen Fähigkeiten auf die Probe zu stellen – und dabei wertvolle Kenntnisse zu sammeln. Organisiert wird der Wettbewerb von Eurostat und den nationalen statistischen Ämtern. Mitmachen lohnt sich, denn hier lernst du, wie du statistische Daten richtig nutzt und auswertest!
Der ESC findet jährlich statt und startet jeweils im Herbst.
Zur offiziellen Website
Der Wettbewerb richtet sich an Schüler:innen der 8. bis 10. Schulstufe (Kategorie B). Dabei geht es nicht nur um die Anwendung statistischer Methoden, sondern auch darum, den Umgang mit offiziellen Quellen und Statistiken kennenzulernen – eine wertvolle Fähigkeit für die Schule und darüber hinaus.
Ziel des ESC ist es, dich mit statistischen Methoden vertraut zu machen und dir zu zeigen, wie vielseitig und wichtig Statistik in unserer Gesellschaft ist. In zwei Runden testet der Wettbewerb dein Wissen und deine Kreativität:
Hinweis: Am Wettbewerb kannst du in einem Team aus bis zu drei Personen teilnehmen. So könnt ihr eure Ideen austauschen und gemeinsam am besten Ergebnis arbeiten.
Erfahrungsbericht von ehemaligen Teilnehmenden
Die Anmeldeinformationen für die nächste Durchführung werden jeweils im Herbst jeden Jahres veröffentlicht.
Jetzt anmelden!
Du hast Fragen? Dann kannst du dich hier melden:
Eva-Maria Schädler E-Mail: eva-maria.schaedler@llv.li Tel.:+423 236 71 64
Worauf wartest du noch? Zeig, was in dir steckt, und werde Teil des ESC – denn Statistik ist alles andere als langweilig!
Im Rahmen des Projekts «Verkehrsschilder der Gerechtigkeit» reiste eine Gruppe Jugendlicher aus Liechtenstein nach Brüssel. Die Reise bot Raum für Austausch, kreative Arbeit, politische Bildung und gemeinsame Erlebnisse. Im Mittelpunkt standen Europa, Menschenrechte, Solidarität und die Frage, wie junge Menschen ihre Ideen und Anliegen sichtbar machen können.
Der erste Programmpunkt führte die Gruppe in die liechtensteinische Botschaft in Brüssel. Dort wurden die Jugendlichen von Botschafter Pascal Schafhauser und seinem Team empfangen. Sie erhielten spannende Einblicke in die Verbindung zwischen Liechtenstein und Brüssel sowie in die europäische Zusammenarbeit auf politischer Ebene.
Auch das Projekt selbst wurde vorgestellt. Beim gemeinsamen Spiel «Verkehrsschilder der Gerechtigkeit Memory» entstand ein lebendiger Austausch über Werte, Gerechtigkeit und gesellschaftliches Miteinander. Ein herzliches Dankeschön an Botschafter Pascal Schafhauser und sein Team für den freundlichen Empfang.
Während des Aufenthalts arbeiteten die Jugendlichen in kreativen Workshops mit dem Künstler Johannes Volkmann, dem Projektgründer von «Verkehrsschilder der Gerechtigkeit». Gemeinsam mit jungen Menschen aus Belgien setzten sie sich mit bestehenden Schildern auseinander, tauschten Ideen aus und entwickelten eigene neue Varianten.
Aus bekannten Verkehrsschildern wurden so Botschaften für mehr Gerechtigkeit, Respekt, Solidarität und Zusammenhalt. Die Workshops boten Raum zum Nachdenken, Gestalten und Diskutieren. Besonders wertvoll war der direkte Austausch zwischen den Jugendlichen aus Liechtenstein und Belgien.
Auch der Tisch der Solidarität durfte nicht fehlen. Gemeinsam gestalteten die Teilnehmenden Teller, füllten sie später mit Suppe und kamen beim Essen miteinander ins Gespräch. Dabei ging es nicht nur ums gemeinsame Essen, sondern vor allem um Begegnung, Zuhören und gegenseitiges Verstehen.
Die Stimmung zwischen den beiden Jugendgruppen war sehr offen und herzlich. Die belgischen Jugendlichen organisierten spontan eine kleine Stadtführung und zeigten der Gruppe aus Liechtenstein ihre Perspektive auf Brüssel.
Ein weiterer Programmpunkt war der Besuch des Parlamentariums. Dort erhielten die Jugendlichen Einblicke in die europäische Demokratie und erfuhren mehr darüber, wie politische Entscheidungen auf europäischer Ebene entstehen.
Auch die Ausstellung zur European Youth Week gab spannende Impulse rund um Jugend, Beteiligung und europäisches Engagement. Europa wurde dadurch nicht nur als politisches Konzept sichtbar, sondern als Ort, an dem junge Menschen mitreden, sich vernetzen und eigene Ideen einbringen können.
Ein besonderes Highlight war die Kunstaktion mit den «Verkehrsschildern der Gerechtigkeit» vor dem Europäischen Parlament. In einer kleinen Performance machten die Jugendlichen ihre Botschaften sichtbar und brachten die Themen Gerechtigkeit, Menschenrechte und Solidarität direkt an einen symbolträchtigen Ort.
Die Aktion bot die Möglichkeit, Eindrücke kreativ zu verarbeiten, Neues auszuprobieren und eigene Gedanken mutig nach aussen zu tragen.
Mehr dazu gibt es im Video auf Instagram.
Neben den Workshops und Programmpunkten blieb auch Zeit, Brüssel als Stadt kennenzulernen. Die Gruppe erkundete gemeinsam verschiedene Orte, sammelte Eindrücke und genoss die Zeit miteinander. Die Reise wurde dadurch nicht nur zu einem Lernort, sondern auch zu einer gemeinsamen Erfahrung, die verbindet.
Ein grosses Dankeschön geht an Le Bureau International Jeunesse für das Hosting und an Loryhan für den wertvollen Austausch. Ebenso danken wir Timothy und Luigi von MIB Transfer, die die Gruppe sicher von Liechtenstein nach Brüssel und wieder zurückgebracht haben.
Die Reise nach Brüssel zeigte, wie Kunst, Jugendbeteiligung und politische Bildung zusammenwirken können. Die Jugendlichen konnten erleben, wie Europa funktioniert, wie junge Menschen ihre Anliegen sichtbar machen und wie wichtig Austausch über Grenzen hinweg ist.
Das Projekt wurde durch Erasmus+ unterstützt. «Verkehrsschilder der Gerechtigkeit» in Liechtenstein wird gemeinsam mit den Kooperationspartner:innen OJA, aha, ASSITEJ Liechtenstein, Junges Theater Liechtenstein und der Gemeinde Vaduz umgesetzt.
Der aha-Vorstand setzt sich zusammen aus: Maya Mathias-Seger, Hansjörg Frick, Simon Kresser, Petra Miescher, Brian Haas und Flurina Seger.
📣 Kennst du das aha schon oder hast du gerade zum ersten Mal von uns gehört? So oder so: Wir möchten wissen, was du denkst!
Mit deiner Rückmeldung hilfst du uns, unsere Angebote noch besser auf junge Menschen in Liechtenstein abzustimmen.
Die Umfrage richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene in Liechtenstein.
Uns interessiert:
Egal, ob du schon oft beim aha warst oder uns kaum kennst: Dein Feedback hilft weiter.
Wir möchten unsere Angebote wie Workshops, Auslandsprojekte oder Beratungen laufend weiterentwickeln. Gleichzeitig unterstützt du uns dabei, das europäische Gütesiegel für Jugendinformation zu erneuern.
Mach mit und sag uns deine Meinung. Danke für deine Unterstützung!
Unter dem Titel „Dein aha-Moment“ erwarten dich monatlich frische Gespräche mit Akteur:innen, Expert:innen und Vorbildern – moderiert von aha-Mitarbeitenden. Du hörst Stimmen aus Liechtenstein und der Welt, die dir ehrliche Einblicke geben und dich wirklich weiterbringen.
234 Tage – so lange leben wir 2026 eigentlich „auf Kredit“ der Erde. Denn der Overshoot Day fällt dieses Jahr bereits auf den 11. Mai. Ab diesem Zeitpunkt verbrauchen wir mehr Ressourcen, als unser Planet innerhalb eines Jahres regenerieren kann.
In dieser Folge sprechen wir mit Ruth Ospelt-Niepelt, Co-Präsidentin der SDG Allianz Liechtenstein. Gemeinsam werfen wir einen Blick darauf, was genau hinter den Sustainable Development Goals (SDGs) steckt und wie wir unseren Alltag Schritt für Schritt nachhaltiger gestalten können, ohne alles perfekt machen zu müssen.
Mehr über die Arbeit der SDG Allianz erfährst du hier: www.sdg-allianz.li
Warum sind Vapes bei Jugendlichen so beliebt, warum macht Snus süchtig und wie kann man sich vor Sucht schützen? Im Podcast sprechen Saira und Martin vom Amt für Soziale darüber sowie über die kommenden Änderungen im Kinder- und Jugendgesetz. Das Mindestalter für Tabak-, Nikotin- und ähnliche Produkte wird auf 18 Jahre angehoben.
Die beiden erklären, was sich konkret für Jugendliche ändert, geben Einblick wie Testeinkäufe funktionieren, informieren, was in Vapes steckt, wie Nikotin wirkt und wie schädlich Rauchen und Snus wirklich sind. Ausserdem geht es um Strategien zum Aufhören, darum, wie man Gruppenzwang widerstehen kann, und wo Jugendliche Unterstützung finden.
Klare Antworten, überraschende Erkenntnisse und praktische Tipps – jetzt reinhören.
Was passiert eigentlich, wenn man ein Tier findet und wann braucht es wirklich Hilfe? In dieser Folge sprechen wir mit Jeanette vom Tierschutzverein Liechtenstein über ihren Alltag im Tierheim, die Vermittlung und den richtigen Umgang mit Tieren.
Ausserdem geht es darum, was man als junge Person konkret tun kann, um Tiere zu unterstützen, welche Fehler viele bei der Anschaffung machen und wie Tierpatenschaften helfen können.
Alle Infos zum Tierschutzverein Liechtenstein findet ihr hier: https://www.tierschutzverein.li/
Instagram: https://www.instagram.com/tierschutzverein_liechtenstein/
Facebook: www.facebook.com/tierschutzverein.li
In dieser Folge sprechen wir mit Ramona, ehemalige Leistungssportlerin, Trainerin mit über 30 Jahren Erfahrung und Gründerin von . Ihr Ansatz verbindet Kraft, Ausdauer, Yoga und Achtsamkeit zu einem ganzheitlichen Trainingskonzept, das weit über klassische Fitness hinausgeht.
Wir sprechen über Social-Media-Druck, wie man herausfindet, welches Training wirklich zu einem passt, weshalb einseitiges Training langfristig nicht funktioniert und warum Achtsamkeit auch im Fitnessbereich eine grosse Rolle spielt.
Ausserdem geht es um Motivation, Trainingsroutinen, Fitness-Mythen, zyklusgerechtes Training für Frauen und die Frage: Wie wird Bewegung nicht nur ein kurzer Hype, sondern ein fester Bestandteil des Lebens?
Alle Infos zu den Trainings findest du unter:
Keine News verpassen? Folge DRENPA auch auf Instagram: www.instagram.com/drenpa_sportstudio
Was bedeutet ein gesunder Lebensstil wirklich – jenseits vonVerboten, Diäten und Perfektion? In dieser Folge von „Dein aha-Moment“ dreht sich alles um Ernährung, Bewegung und ein gutes Körpergefühl im Alltag.
Zu Gast ist Eliane Vogt, diplomierte Ernährungsberaterin undGründerin von ernaehrungsberatung.li. Gemeinsam sprechen wir darüber, wie gesunde Ernährung realistisch in den Alltag integriert werden kann, warum Essen oft mehr mit Emotionen als mit Hunger zu tun hat und weshalb es völlig okay ist, wenn auch Tiefkühlpizza ab und zu ihren Platz hat.
Eliane gibt Einblicke in ihren Berufsalltag, räumt mit gängigen Ernährungsmythen auf, spricht über Trenddiäten auf Social Media und teilt praktische Tipps für alle, die „fitter werden“ möchten – ohne gleich ihr ganzes Leben umzukrempeln. Eine ehrliche, alltagstaugliche Folge für alle, die Gesundheit neu und entspannter denken wollen.
Wie wird man eigentlich Musikerin? Was passiert hinter den Kulissen einer Tour? Und wie fühlt es sich an, sehr persönliche Gefühle öffentlich zu machen?
Genau darüber sprechen wir mit Sophia – Songwriterin, Künstlerin und bald auf „Durch die Blume“-Tour. Sie nimmt uns mit hinter die Kulissen: von den ersten eigenen Songs über den Weg ins Label bis hin zu Entscheidungen, bei denen Kunst und Business aufeinandertreffen. Und sie erzählt, warum sich Talent erst mit Mut auszahlt.✨🎶
🎟 Infos zu Sophias Tour: www.sophia-music.de 🎤 www.instagram.com/sophia.musik/?hl=de
Wie finde ich heraus, welche Lehre zu mir passt? Wie läuft ein Infotag ab? Was kommt in eine richtig gute Bewerbung? Und woran merke ich, ob ein Vorstellungsgespräch gut gelaufen ist?
Genau darüber sprechen wir mit Kristina – Verantwortliche der Nachwuchsförderung bei der LLB. Sie nimmt uns mit hinter die Kulissen: von der Schnupperlehre über die Bewerbung bis zum erfolgreichen Lehrabschluss. Und sie hat jede Menge Tipps für dich dabei! ✨
🎧 Hör rein: www.aha.li/dein-aha-moment🔎 Lehrstellen bei der LLB: llb.li/de/die-llb/karriere/schueler/dein-einstieg📍 Unterstützung im aha: Di/Mi/Fr, 14 – 17 Uhr🔗 Mehr Infos zum Thema Lehrstellen in 🇱🇮: www.next-step.li
Schnuppern, Bewerben, Warten, Hoffen – die Lehrstellensuche kann ganz schön aufregend sein.
Thomas Graf weiss genau, worauf’s ankommt. Als Leiter Berufsbildung bei Hoval weiss er genau, worauf Betriebe achten – und was Jugendlichen beim Einstieg hilft. In der neuen Podcastfolge „So findest du deine Lehrstelle“ teilt er seine besten Tipps: vom Finden des richtigen Berufs bis zum ersten Tag im Betrieb.
👉 Du willst Vorstellungsgespräche üben? Komm im aha vorbei – wir sind Dienstag, Mittwoch oder Freitag zwischen 14:00 und 17:00 Uhr für dich da.
👉 Alle Infos zu Lehrstellenangeboten in Liechtenstein findest du auf www.next-step.li
🎧 Jetzt reinhören und Motivation tanken!
Diesmal mit Darleen Pfister – Triathletin und Demokratieaktivistin. In dieser Episode spricht sie über ihren Weg in den Leistungssport, über Disziplin und Motivation – und warum sie sich gleichzeitig für unsere Demokratie starkmacht.
💛 Lass dich von ihrer Energie und Leidenschaft inspirieren!
👉 Mehr über Darleen: www.darleenpfister.ch
Gemeinsam mit 500 Studierenden aus aller Welt haben 5 junge Liechtensteiner:innen zwei intensive Wochen erlebt 🇪🇺⛰️
Zwischen spannenden Seminaren, Talks mit Politiker:innen, Sport & Parties verbrachten Jonas, Livia, Samuel, Vellory und Jonas unvergessliche Tage in Alpbach.
Direkt vor Ort berichten sie im Podcast-Container von ihren Eindrücken – hör unbedingt rein!
👉 Das Beste: Über den Club Alpbach Liechtenstein kannst auch DU dir jedes Jahr ein Forum-Ticket inkl. Unterkunft sichern. Alle Infos dazu gibt’s im Podcast.
Instagram – www.instagram.com/clubalpbach.li
Webseite und Bewerbung – www.clubalpbach.li
Webseite des Forums – www.alpbach.org/de
In dieser Folge teilt Helena ihren ganz persönlichen aha-Moment: Sie erzählt von ihrem ESK-Jahr im aha, verrät, was es braucht, um selbst loszustarten, und nimmt dich mit zu ihren schönsten Highlights. ✨
👉 Neugierig geworden? Alle Infos findest du hier: www.aha.li/esk
💛 Folge uns auf Instagram @aha_liechtenstein oder komm einfach vorbei – wir beraten dich gerne persönlich!
🙌 Ermöglicht durch AIBA/Erasmus+
Das aha – Tipps & Infos für junge Leute blickt auf ein ereignisreiches Jahr 2025 zurück. Wir haben 2025 unsere Reichweite stark ausgebaut. Das Team verzeichnete über 4’066 Kontakte und führte 150 Aktivitäten durch. Das entspricht einem Plus von 13 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Mit 766 gezielten Anfragen erreichte das Informationsbedürfnis einen neuen Höchststand. Diese Zahlen belegen: Wir erreichen die Jugendlichen in Liechtenstein direkt und wirksam.
Download: Jahresbericht 2025
Orientierung geben und Kompetenz stärken
Wir unterstützen junge Menschen dabei, ihren eigenen Weg zu finden. Ob Fragen zu Jobs, Freizeit oder zum Auslandsaufenthalt: Wir bieten Hilfe zur Selbsthilfe. In unseren Beratungen vermitteln wir, wie man Informationen prüft und eigenständig fundierte Entscheidungen trifft. Das macht Jugendliche fit für ihren Alltag und ihre Zukunft.
Jugend beteiligt sich aktiv
Bei uns kommen junge Stimmen zu Wort. Über das Programm „jubel“ brachten wir Jugendliche mit Erwachsenen an einen Tisch. Dort diskutierten sie direkt über ihre Anliegen. Auch unser Jugendteam war produktiv und erstellte viele Beitrage für die Jugendplattform „backstage.li“.
Internationale Erfahrungen ermöglichen
Wir schlagen für Jugendliche die Brücke nach Europa. Als Fachstelle berieten wir zu Auslandsprojekten über Erasmus+ und das Europäische Solidaritätskorps (ESK). Zudem förderten wir den interkulturellen Austausch durch unsere eigenen aha-Camps. Diese Erlebnisse erweitern den Horizont und stärken das Selbstbewusstsein der Teilnehmenden nachhaltig.
Lernen durch Engagement
Das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) bleibt eine wichtige Säule. Junge Erwachsene engagierten sich ein Jahr lang in sozialen Einrichtungen in Liechtenstein. Dieser Einsatz hilft nicht nur den Institutionen, sondern dient vor allem der persönlichen Reifung. Die Freiwilligen entdecken dabei ihre Stärken und finden oft eine klare berufliche Richtung.
Workshops mit direktem Nutzen
Wir haben unser Bildungsangebot in den Schulen auf 94 Workshops gesteigert. Ein Schwerpunkt lag auf der Medienkompetenz. Im Format „KI & DU“ lernen Schüler:innen, wie sie künstliche Intelligenz reflektiert und sicher nutzen. Wir vermitteln so das nötige Werkzeug für eine digitale Welt.
Digitaler Aufbruch für alle
Wir bauen unsere Online-Präsenz massiv aus. Die Website aha.li verzeichnete über 112’000 Besuche, während unsere Instagram-Reichweite um 118 Prozent wuchs. Aktuell gestalten wir unseren Webauftritt komplett neu. Das Ziel: aha.li für ALLE. Wir setzen konsequent auf Barrierefreiheit, damit jeder junge Mensch Zugang zu unseren Infos hat.
Kooperation schafft Erfolg
Unsere Arbeit gelingt nur durch starke Partnerschaften. Wir danken der Regierung, unseren Sponsoren und allen Partnerorganisationen für das Vertrauen. Dank dieser Unterstützung geben wir Jugendlichen in Liechtenstein die Mittel in die Hand, um ihre Zukunft selbst zu gestalten.
Wir blicken motiviert auf das Jahr 2026.
Stell dir vor, du hast eine Idee, die deine Leidenschaft für Musik und Content Creation verbindet – und dann gewinnst du damit eine Startförderung! Genau das haben Kevin Verling und Diogo Martins von @dadreamfl geschafft.
Am 12. März 2026 fand im Vadozner Huus das Ideencamp #37 statt, und wir vom aha sind unglaublich stolz: Kevin und Diogo, die das aha bei der Entwicklung ihres Projekts begleiten und coachen durften, haben mit ihrem Creator Music Camp das Publikum überzeugt und den Sieg geholt!
Der Ideenkanal ist eine Plattform für alle, die etwas bewegen wollen. Es ist kein klassischer Wettbewerb, sondern ein Ort für „Täter:innen“ (Leute mit Ideen) und „Kompliz:innen“ (Leute mit Wissen und Netzwerk).
Das Herzstück ist das Ideencamp: Hier treffen Projektstarter auf Mentoren, arbeiten in intensiven Sessions an ihren Konzepten und erhalten wertvolles Feedback. Am Ende entscheidet das Publikum, welche Projekte eine Startförderung erhalten. Ob Nachhaltigkeit, Technik oder Kultur – jede Idee, die einen positiven Impact hat, ist willkommen.
Das Camp im März war ein voller Erfolg mit rund 60 Teilnehmenden. Neben dem Creator Music Camp gab es spannende Einblicke in Projekte zu den Themen KI-Sicherheit, Experten-Netzwerke und gesundes Brot für Kitas. Ein besonderes Highlight war der „FuckUp-Talk“ mit Daniel Risch, der offen über das Scheitern und Lernen sprach.
👉 Den kompletten Nachbericht mit allen Details und Fotos findest du hier.
Musik ist mehr als nur Sound – sie ist Emotion und Community. Doch oft arbeiten Artists allein in ihrem Kämmerlein. Das Creator Music Camp ändert das:
Intensive Sessions: 2–3 Tage lang schreiben Artists und Producer gemeinsam Songs und nehmen diese professionell auf.
Content Creation: Gleichzeitig entstehen hochwertige Fotos und Reels für Social Media.
Networking: Newcomer und Profis vernetzen sich und bringen die Region musikalisch zurück auf die Landkarte.
Hinter dem Projekt stehen Kevin und Diogo von Dadream, die ihre Expertise in Recruiting und Videografie perfekt kombinieren.
Der Sieg beim Ideencamp zeigt: Mit der richtigen Vorbereitung ist alles möglich. Das aha hat die beiden bei der Ausarbeitung ihres Konzepts unterstützt. In den Mentoring-Sessions gestern konnten sie ihren Plan noch weiter schärfen – von der wirtschaftlichen Nachhaltigkeit bis hin zur Community-Struktur.
Das ist auch deine Chance! Hast du eine Idee im Kopf, weisst aber nicht, wie du anfangen sollst? Nutze Plattformen wie das Ideencamp, um Gleichgesinnte zu finden und Startkapital zu gewinnen.
Du willst sehen, wie so ein Abend abläuft? Schau dir hier den Vlog zum Ideencamp an:
Lust bekommen? Das nächste Ideencamp steht schon vor der Tür. Nutze die Chance, deine eigene Idee vorzustellen oder als „Kompliz:in“ andere Projekte zu unterstützen.
👉 Infos & Anmeldung zum nächsten Camp: www.ideenkanal.com/event-details/ideencamp38
Gratulation nochmals an @dadreamfl! Wir freuen uns riesig, euch auf eurem weiteren Weg zu begleiten.
(Cyber-) Mobbing im Schulalltag – erkennen und nachhaltig verhindern
Der Verein kinderschutz.li bietet kostenpflichtige Workshops für Jugendliche 6. bis 9. / 10. bis 12. Klasse, Informationsanlässe für Eltern und Seminare für Lehrpersonen.
Ihre Organisation bietet auch ein Workshopangebot zum Thema Gewalt & Konflikte an? Gerne nehmen wir sie in die Auflistung auf – E-Mail an aha@aha.li.
Die Themen Medienkompetenz und digitale Bildung nehmen im LiLe eine wichtige Stellung ein. Es ist die Zielsetzung, dass Schülerinnen und Schüler an der Mediengesellschaft selbstbestimmt, kreativ und mündig teilhaben können und sich sachgerecht und sozial verantwortlich verhalten.
Ihre Organisation bietet auch ein Workshopangebot zum Thema Informations- und Medienkompetenz an? Gerne nehmen wir sie in die Auflistung auf – E-Mail an aha@aha.li.
Auch einige Organisationen und Expert:innen in Liechtenstein bieten Workshops an, die zum Ziel haben, die Medien- und Informationskompetenz von Jugendlichen zu stärken.
kinderschutz.li
Digitale Medien spielen für Kinder und Jugendlichen eine zentrale Rolle. Viele Eltern und Erziehende stehen aber bei der Medienerziehung ihrer Kinder vor immer neuen Herausforderungen. Sie fragen sich angesichts der rasanten technischen Entwicklung und des wachsenden Angebots: Wie unterstütze ich mein Kind dabei, dass es Smartphone, Konsole, Apps und soziale Netzwerke altersgerecht, gewinnbringend und sicher nutzen kann? Kinder und Jugendliche immer wieder auf die Chancen und Risiken bei der Nutzung digitaler Medien aufmerksam zu machen und ihnen persönliche und rechtliche Grenzen aufzuzeigen, ist erfolgreiche Medienerziehung. Workshops für Eltern, Schulklassen und Unternehmen.
Future Founders (KI-Workshop)
Künstliche Intelligenz prägt die Zukunft unserer Arbeitswelt und bietet Kindern sowie Jugendlichen enorme Chancen für ihre eigene Kreativität. Im Workshop Future Founders werden Schüler:innen ab der 4. Primarklasse zu Erfinder:innen von morgen: Unter der Leitung der Medienwissenschaftlerin Phi Yen Oehri lernen sie, generative KI-Tools wie Gemini für die Entwicklung eigener Startup-Ideen zu nutzen – vom Logo bis zum Pitch-Deck. Den Jugendlichen dabei die Funktionsweise, aber auch ethische Grenzen und Risiken aufzuzeigen, ist zukunftsorientierte Medienbildung. Das 5-lektionige Angebot für Primar- und Oberstufenklassen kostet CHF 1045.– und fördert spielerisch den Gründergeist sowie die technische Reflexion.
Hier gelangen Sie zum kostenlosen aha-Workshopangebot im Bereich Informations- und Medienkompetenz:
aha-Workshops Informations- und Medienkompetenz
Für jede Schulstufe von der 5. bis zur 9. Klasse gibt es ein fix zugeordnetes Workshop-Angebot. Die Themen bauen inhaltlich aufeinander auf, greifen altersrelevante Fragestellungen auf und orientieren sich am Lehrplan Liechtenstein (Zyklus 2 & 3).
Gemeinsam den eigenen Podcast erstellen – Schritt für Schritt!
Nachhaltig unterwegs sein, Neues ausprobieren und gemeinsam die Strasse erobern – das alles bietet dir die Wanderausstellung „Das 3×3 der neuen Mobilität“. Sie reist rund um den Bodensee und macht jetzt Halt in Liechtenstein.
Kostenlos. Inspirierend. Für alle, die Mobilität neu denken wollen.
📍 Wann? 9. April bis 3. Mai 2026
📍 Wo? Jugendbeiz B28 in Bendern & Grossabünt in Gamprin
Staune über die Tricks des B28-Teams auf dem Einrad und lass dich von spannenden Vorträgen über Veloreisen um die Welt inspirieren.
📅 15. April 2026
⏰ Ab 18.00 Uhr: Kostenloses Essen vom Streetwork-Team (Spenden willkommen)
⏰ Ab 19.00 Uhr: Show & Vorträge
📍 Jugendbeiz B28, Bendern
Du wolltest die blauen E-Bikes schon immer mal testen, weisst aber nicht genau, wie die App funktioniert? Wir zeigen dir Schritt für Schritt, wie du dich registrierst, Räder entsperrst und umweltfreundlich durchs Land düst.
📅 21. April 2026
⏰ 14.00 – 16.00 Uhr
📝 Anmeldung: E-Mail an info@liemobil.li
Gemeinsam sind wir stark! Wir starten mit einer entspannten Fahrradtour (Critical Mass) und feiern danach beim B28 mit Live-Musik und Action-Shows.
📅 24. April 2026
⏰ 18.30 Uhr: Start am Rathausplatz Vaduz (Fahrt nach Bendern)
⏰ Ab 19.00 Uhr: Konzert von Simon Hotz, Streetbike Trial Show & Onewheel-Einblicke
🌭 Extra: Gratis Hotdogs von Olgas Hotdogs für alle!
Besuche die Ausstellung direkt an der slowUp-Route und werde Teil der Bewegung.
📅 3. Mai 2026
📍 Grossabünt, Gamprin
Zu Fuss, mit dem Rad oder per Bahn die Welt entdecken – ohne Auto und Flugstress. In dieser Wanderausstellung erfährst du:
Persönliche Reiseerlebnisse und Touren-Highlights aus der Region.
Praktische Tipps für günstiges und umweltfreundliches Unterwegssein.
Wie du dein Sportprogramm ganz einfach in den Alltag integrierst.
Die Ausstellung wächst an jedem Ort um neue Ideen. Komm vorbei und lass dich inspirieren, wie kreativ moderne Mobilität sein kann!
Termine checken: Such dir die Events aus, die dich interessieren.
Vorbeikommen: Die meisten Events (15. & 24. April) kannst du ohne Anmeldung besuchen.
Anmelden (nur für LIEbike): Schreib eine kurze Mail an info@liemobil.li, wenn du beim E-Bike-Workshop am 21. April dabei sein willst.
Mitmachen: Schnapp dir dein Fahrrad, komm nach Bendern oder Vaduz und geniesse das Programm!
Ein unverzichtbarer Partner für Liechtensteins Jugend
Das aha – Tipps & Infos für junge Leute blickt auf ein ereignisreiches Jahr 2024 zurück, das ganz im Zeichen des 25-jährigen Jubiläums stand. Doch nicht nur das Jubiläum selbst, sondern auch die zahlreichen Aktivitäten und Entwicklungen in den verschiedenen Arbeitsbereichen des aha prägten dieses Jahr.
Jahresbericht 2024
Das aha-Team erreichte im Jahr 2024 über 4000 Kontakte und führte 130 Aktivitäten durch, darunter 75 Workshops. Die Anfragen erreichten mit 709 ein neues Hoch, wobei zwei Drittel davon online gestellt wurden. Diese Zahlen verdeutlichen die gestiegene Nachfrage nach den Angeboten des aha und die erfolgreiche Anpassung an die digitale Welt.
Beratung und Orientierung Eines der Hauptanliegen des aha ist es, jungen Menschen Orientierung und Hilfe zur Selbsthilfe zu bieten. In der Jugendinfo finden sie Antworten auf Fragen rund um Ausbildung, Berufswahl, Freizeit oder Auslandsaufenthalte. Durch Workshops und Beratungen werden die Jugendlichen fit gemacht in Sachen Informationskompetenz.
Jugendbeteiligung im Fokus Jugendpartizipation hat im aha einen hohen Stellenwert. Das Programm „jubel“ bietet Klassensprecher:innen eine Plattform zum Austausch mit Erwachsenen zu Themen wie Gleichstellung und Chancengerechtigkeit. «Partizipation kennt kein Mindestalter» – diese Haltung lebt das aha aktiv vor. Das aha-Jugendteam wuchs auf 13 Mitglieder an und veröffentlichte knapp 30 Artikel zu wichtigen Themen wie Umwelt, Politik, Berufsfindung und Gleichberechtigung.
Europäische Impulse Das aha öffnet den Blick über die Landesgrenzen hinaus. Grenzüberschreitende Erfahrungen zu machen ist für die Persönlichkeitsentwicklung junger Menschen von unschätzbarem Wert. Deshalb engagiert sich das aha stark in EU-Programmen wie Erasmus+ und dem Europäischen Solidaritätskorps (ESK
Freiwilliges Soziales Jahr Das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) ist eine weitere Möglichkeit für junge Leute, wertvolle Erfahrungen in sozialen Einrichtungen in Liechtenstein zu sammeln und ihre Persönlichkeit zu stärken.
Workshops und Projekte mit Wirkung Das aha führte 75 Workshops mit 1330 Teilnehmenden durch, wobei der Schwerpunkt mit 52 Workshops auf der Medienkompetenz lag. Projekte wie das KlimaLab und der Workshop für Toleranz und gegen Diskriminierung zeigten die Bandbreite und den gesellschaftlichen Mehrwert der aha-Initiativen.
Digitalisierung und Online-Präsenz Das aha setzte verstärkt auf digitale Kanäle, um junge Menschen zu erreichen. Die Website aha.li verzeichnete über 268.000 Seitenaufrufe, die Mitmach-Seite backstage.li bot Jugendlichen eine Plattform für ihre Beiträge. Auf der neuen Jugendplattform backstage.li greifen die Jugendlichen selbst Themen auf, die sie bewegen und veröffentlichen ihre eigenen Texte und Podcasts. Die Jugendlichen werden nicht nur beraten, sondern aktiv in die Gestaltung der Angebote eingebunden. und der Youthletter erreichte monatlich 400 Multiplikator:innen.
Ein Vierteljahrhundert für die Jugend Mit einem unvergesslichen Fest in der Kreativ Akademie in Vaduz feierte das aha sein 25-jähriges Bestehen. Der Abend war geprägt von Begegnungen, Erinnerungen und Inspirationen, die die Erfolge und die Bedeutung des aha für die Jugend in Liechtenstein eindrucksvoll unterstrichen.
Ein Dank an die Unterstützer:innen Der Jahresbericht 2024 ist nicht nur ein Rückblick auf ein erfolgreiches Jahr, sondern auch eine Gelegenheit, allen Partnerorganisationen, Förderern und Unterstützern des aha für ihre wertvolle Zusammenarbeit zu danken.
Ein Projekt ist wie eine gemeinsame Reise in unbekanntes Gebiet. Und wie bei einer Abenteuerreise kommt man in einem Projekt nur ans Ziel, wenn man gemeinsam am gleichen Strang zieht und nicht in verschiedene Richtungen losläuft. Deshalb ist es auch enorm wichtig, gleich zu Beginn eines Projektes bei den verschiedene, Beteiligten – mit verschiedenen Blickwinkeln und Interessen – ein gemeinsames Verständnis zu entwickeln.
Doch wie schafft man diesen gemeinsamen Startpunkt, dieses einheitliche Verständnis über den Sinn und Zweck, aber auch über Umfang und Ablauf des Projekts? Hierbei kann dir der Projekt Canvas helfen. Ein Projekt Canvas ist ein Planungstool, das dir hilft, alle wichtigen Schritte in einem Projekt im Auge zu behalten. Es hilft beim Ausarbeiten neuer bzw. beim Re-Design bestehender Projekte.
Projekt Canvas
Jedes Jahr am 21. März ist Internationaler Tag gegen Rassismus. In Liechtenstein machen wir nicht nur an einem Tag auf dieses wichtige Thema aufmerksam.
Vom 13. bis 23. März 2026 fanden im ganzen Land verschiedene Aktionen statt – in Schulen, Jugendtreffs und bei vielen weiteren Organisationen, die zeigen wollen: Vielfalt ist normal.
2025 haben die Offene Jugendarbeit (OJA) und die Schulsozialarbeit (SSA) das Projekt «alle anders – das sind wir» gestartet. Fahnen und Banner mit diesem Slogan hingen zehn Tage lang in Schulen und Jugendtreffs – ein sichtbares Zeichen gegen Rassismus und für Vielfalt.
2026 wird das Projekt ausgeweitet. Noch mehr Organisationen und Institutionen machen mit, noch mehr Aktionen finden statt – und alle kommen am 21. März beim grossen Abschlussevent zusammen.
Die Aktionstage gegen Rassismus 2026 brachten in Liechtenstein vielfältige Begegnungen, Gespräche und kreative Auseinandersetzungen mit dem Thema Rassismus. Den Abschluss bildete am 21. März der gemeinsame Abend «ALLE anders – das sind WIR» im Jugendtreff Camäleon in Vaduz. Jugendliche, Fachpersonen und Interessierte kamen zusammen für einen Rückblick auf die Aktionstage, den Kurzfilm «Rassismusnichtsein» und ein Podiumsgespräch mit Regierungsrat Dr. Emanuel Schädler, Jugendlichen und Fachpersonen. Musikalisch begleitet wurde der Abend von der Band Doranku – beim gemeinsamen Apéro liessen die Anwesenden den Abend ausklingen.
Mit Kunst über Rassismus sprechen
Das aha war ebenfalls Teil der Aktionstage: Am 27. Februar besuchte die Klasse 2c der Oberschule Eschen unter der Leitung von Klassenlehrperson Stephanie Oswald das Kunstmuseum Liechtenstein. Kunstvermittler Simone Fiorillo führte die Jugendlichen in Teile der Ausstellung von Tony Cokes ein, die sich kritisch mit Rassismus auseinandersetzt. Im anschliessenden Workshop arbeiteten die Schüler:innen mit Symbolen für Toleranz und Respekt und tauschten sich über eigene Erfahrungen aus.
Auswahl an weiteren Events, die im Rahmen der Aktionstage stattgefunden haben:
Ihr wollt als Organisation ein Zeichen im Rahmen der Aktionstage setzen? Dann hängt eine Fahne oder einen Banner auf und organisiert eine kleine Aktion oder Veranstaltung zum Thema. Meldet euch bei uns: rahel.schatzmann@llv.li
Viele junge Menschen träumen davon, eine Zeit im Ausland zu verbringen – sei es für einen Freiwilligendienst, ein Auslandspraktikum, einen Sprachaufenthalt, Work & Travel oder ein Studium im Ausland.
Beim Infoabend „Ab ins Ausland“ am 11. März im aha in Vaduz konnten sich Interessierte direkt bei Organisationen und Programmen über ihre Möglichkeiten informieren.
Von 18 bis 20 Uhr standen Expert:innen verschiedener Organisationen bereit, beantworteten Fragen und gaben praktische Tipps zu Planung, Finanzierung und Bewerbung für Auslandserfahrungen.
Solche Aufenthalte ermöglichen nicht nur das Kennenlernen anderer Kulturen, sondern stärken auch Selbstständigkeit, Sprachkenntnisse und persönliche Kompetenzen – Fähigkeiten, die später auch im Berufsleben sehr wertvoll sind.
Save the date: Der nächste Infoabend „Ab ins Ausland“ findet am Donnerstag, 1. Oktober von 18-20 Uhr im aha in Vaduz statt.
Freiwilligendienst im Ausland: Europäisches Solidaritätskorps (ESK)
Das aha – Tipps & Infos für junge Leute informierte über das Europäische Solidaritätskorps (ESK). Dieses EU-Programm ermöglicht jungen Menschen zwischen 18 und 30 Jahren, einen Freiwilligendienst in Europa zu leisten. Die Einsätze dauern meist zwei bis zwölf Monate und finden in Bereichen wie Sozialarbeit, Umweltprojekten, Kulturarbeit und Jugendarbeit statt. Unterkunft, Verpflegung und ein Taschengeld werden in der Regel vom Programm übernommen.
Auslandspraktikum für Lernende: MOJA / go to Europe
Mit MOJA / go to Europe können Lernende und junge Fachkräfte während oder nach ihrer Ausbildung ein Auslandspraktikum absolvieren. Die Programme ermöglichen internationale Berufserfahrung, neue Perspektiven im Beruf und die Verbesserung der Sprachkenntnisse. Besonders für Lernende ist ein Praktikum im Ausland eine wertvolle Ergänzung zur Ausbildung.
Europa entdecken mit DiscoverEU
Ein Highlight für viele junge Menschen ist das Programm DiscoverEU, das sich an 18-Jährige richtet, die Europa entdecken möchten. Wer ausgelost wird, erhält ein kostenloses Interrail-Ticket und kann damit mehrere Wochen durch Europa reisen — neue Kulturen entdecken, internationale Kontakte knüpfen und Europa besser kennenlernen.
NÄCHSTE BEWERBUNGSRUNDE: Die nächste Bewerbungsrunde läuft vom 8. bis 22. April 2026.
Studium im Ausland
Auch das Thema Studium im Ausland stiess auf grosses Interesse. Die Besucherinnen und Besucher erhielten Informationen zu Austauschsemestern, kompletten Studienprogrammen im Ausland, Finanzierungsmöglichkeiten und Bewerbungsprozessen. Ein Studium im Ausland ermöglicht nicht nur akademische Erfahrungen, sondern eröffnet auch internationale Netzwerke und fördert interkulturelle Kompetenzen.
Weitere Programme: Work & Travel, Sprachaufenthalte und Freiwilligenarbeit
Mehrere Organisationen stellten ihre Programme vor und zeigten, wie vielfältig die Möglichkeiten für einen Auslandaufenthalt sind:
Der Infoabend zeigte einmal mehr, wie vielfältig die Möglichkeiten für junge Menschen sind, eine Zeit im Ausland zu verbringen.
Ob:
Für viele Besucher:innen war der Anlass ein erster Schritt auf dem Weg zu ihrem eigenen Auslandabenteuer.
Wer den Infoabend verpasst hat, findet beim aha – Tipps & Infos für junge Leute jederzeit Beratung zu Auslandsprogrammen und internationalen Möglichkeiten.
Das Event wurde vom aha im Rahmen von Eurodesk Liechtenstein organisiert.
Im Vaterland
In der lie24
In den gsi-news
Hier findest du weitere Links, hilfreiche Seiten und Dokumente, die dir für die Planung eines Auslandsaufenthalts behilflich sein könnten.
Au-Pair
Freiwilligeneinsätze
Sprachreisen
Schuljahr im Ausland
Studieren im Ausland
Ritzen, Schneiden, Kratzen … warum verletzen sich manche Menschen selbst? Was ist Selbstverletzung und was kann dir helfen? Was kannst du tun, um die Anspannung zu reduzieren, damit du dich nicht selbstverletzt? Wo findest du Rat und Unterstützung? Antworten auf diese und weitere Fragen, findest du hier!
Es gibt Situationen, in denen wir einfach nicht mehr weiter wissen. Alles wird zu viel. Man fragt sich, wie man da wieder raus kommen kann. Oder was man tun kann, um endlich nicht mehr so einen Druck zu spüren. Manche verschaffen sich dann durch das Zufügen von Verletzungen, mit Schmerzen oder Wunden eine Art Entlastung.
Selbstverletzendes Verhalten wird mit SVV abgekürzt. In vielen Fällen kommt es dabei zu Verletzungen der Haut, die sich Betroffene selbst zufügen, beispielsweise in Form von Ritzen, Schneiden, Verbrennen, Kratzen oder auch Verletzungen durch Nadelstiche oder extremes Nägelbeissen. Es gibt aber auch andere Formen des selbstverletzenden Verhaltens, z. B. kann auch exzessives (sehr viel) Sport-Treiben oder die Verweigerung von Essen selbstverletzend sein.
Manche Menschen verletzen sich häufig und/oder auf mehrere unterschiedliche Arten. Die meisten brauchen Hilfe, um damit aufhören zu können. Wenige schaffen es aus eigenem Antrieb.
„Schon wieder habe ich es getan. Ich wollte es nicht, aber es ging nicht anders. Ich hatte solch einen Stress in der Schule und dann noch der Streit mit meiner besten Freundin. Wenn ich mich selbst verletze scheint vieles leichter, meine Ängste scheinen zu verschwinden.“ (Svenja,14)
Diese Frage stellen sich sicher viele Leute. Die kurze Antwort: Es gibt Menschen, die eine Selbstverletzung in belastenden Situationen als eine Art Bewältigungsstrategie anwenden. Verletzt sich jemand selbst, ist das also oft Ausdruck für eine starke Belastung. Es kann eine Art Ventil sein, innere Spannungen abzubauen, unangenehme Gefühle nach aussen zu bringen, sich selber zu spüren oder Schmerzen wie z.B. Liebeskummer zu überdecken.
Selbstverletzendes Verhalten kann verschiedene Ursachen haben. Zum Beispiel:
WICHTIG: Betroffene tun das nicht aus Spass, weil es „in“ ist oder um andere zu ärgern.
Den Menschen geht es unmittelbar nach der Selbstverletzung meist besser. Dieses Gefühl der Erleichterung hält allerdings nur kurz an. Sobald die Betroffenen erkennen, was sie getan haben, kehren die Schuldgefühle zurück und der Kreislauf beginnt von vorne.
Wie oft oder wie regelmässig sich jemand selbst verletzt, ist sehr unterschiedlich. Meistens tritt das selbstverletzende Verhalten in Belastungssituationen auf (Stress, Verluste, Kummer, Konflikte in der Familie, …). Die Selbstverletzung als eine Art Ventil und Bewältigungsstrategie löst diesen Spannungszustand kurzfristig auf. Es kommt zu einem Gefühl der Erleichterung. Dieses Gefühl hält jedoch nur kurz an und ist oft auch gefolgt von weiteren unangenehm erlebten Gefühlen – z. B. Schuld- und Schamgefühlen. So kann ein echt unangenehmer und belastender Kreislauf entstehen. Wenn dieser verletzende Versuch der Bewältigung immer wieder angewendet und somit „eingeübt“ wird, kann sich das Verhalten auch verfestigen.
Im Gehirn wirkt selbstverletzendes Verhalten ähnlich wie eine Droge. Bei der Verletzung werden Glückshormone freigesetzt, die positive und angenehme Gefühle erzeugen und der Körper verlangt dann immer wieder danach. Durch wiederholtes selbstverletzendes Verhalten kann ein gewisser Suchtcharakter entstehen. Durch wiederholtes selbstverletzendes Verhalten kann ein gewisser Suchtcharakter entstehen. Betroffene spüren immer wieder einen starken Impuls, sich zu verletzen und können sich diesem Drang nur schwer oder gar nicht widersetzen. Ähnlich wie bei anderen Süchten wird von vielen Betroffenen viel Zeit dafür verwendet, zu überlegen, wie man sich z. B. neue Rasierklingen beschaffen kann und wo man diese dann verstecken wird. Betroffene können Entzugserscheinungen entwickeln und es fällt ihnen schwer, damit aufzuhören. Auch wenn Betroffene sich deswegen behandeln lassen und sich nicht mehr verletzen wollen, besteht die Gefahr rückfällig zu werden, oft ein ganzes Leben lang.
Wichtig ist, die Betroffenen ernst zu nehmen und sie für ihr Verhalten nicht zu verurteilen.
Wie sich Betroffene selbst verletzen, ist ganz unterschiedlich. Selbstverletzendes Verhalten kann folgendes sein:
Insgesamt sind Mädchen häufiger von SVV betroffen als Burschen. Der Drang zum Selbstverletzen entwickelt sich oft unter grossem Stress oder in Zeiten von Veränderungen, wie zum Beispiel in der Pubertät (zwischen 14 – 17 Jahren). Viele machen es allerdings nur ein- oder zweimal und hören dann wieder auf. Andere verletzen sich über einen längeren Zeitraum weiter. Wird nichts dagegen unternommen, verletzen sich viele Betroffene auch im Erwachsenenalter weiter.
Bist du besorgt, weil du jemanden kennst, der sich absichtlich immer wieder weh tut? Sprich mit jemandem dem du vertraust oder wende dich an eine Beratungsstelle.
Vielleicht kennst du jemanden, der sich selbst verletzt. Oft ist es dann so, dass man nicht wirklich weiss, wie man damit umgehen soll und vor allem, wie man sich verhalten soll. Das ist auch verständlich. Hier sind einige Tipps, was im Umgang mit Betroffenen hilfreich sein kann:
Das Reden über das Problem kann bei den Personen schon viel bewirken. Viele Personen fühlen sich auch schlecht, nachdem sie sich selbst verletzt haben. Sie werden es aber erneut tun, da ihr Schmerz zu gross ist, den sie überdecken wollen. Darum ist es umso wichtiger, sich schnell Hilfe zu suchen, um das Verhalten zu stoppen.
WICHTIG: Sei geduldig und denke daran: Helfen kann man erst, wenn der betroffene Mensch es selber möchte. Besteht zur/zum Betroffenen kein enges Verhältnis, dann versuche eine Vertrauensperson zu finden. Diese Person kann dann das Ansprechen übernehmen.
Wichtig ist, dass du dich selbst nicht überforderst. Du kannst das Problem für die betroffene Person nicht lösen und auch niemals eine:n Therapeut:in ersetzen – das brauchst du auch gar nicht. Denn, du bist ein:e gute:r Freund:in und als das auch eine ganz wichtige und tolle Hilfe. Es gibt einfach Situationen, wo eine professionelle Unterstützung gefragt ist. Wird dir alles zu viel, dann hol dir Hilfe. Auch du als Angehörige:r kannst dich an Beratungsstellen wenden.
Es gibt keinen Grund, dich schuldig zu fühlen oder zu schämen. Such dir eine Person, der du vertraust und die bereit ist, dir zu helfen oder wende dich an eine Beratungsstelle.
Viele Menschen, die sich selbst verletzen, haben eine Skills-Liste mit Dingen, die sie tun können, wenn sie den Drang spüren, sich selbst verletzen zu wollen/müssen. Diese Liste kann sich regelmässig ändern. Manche nutzen die Liste auch als Checkliste, sie gehen Punkt für Punkt alles durch.
Auf deiner Skills-Liste kann z.B. stehen:
Wichtig: Dabei handelt es sich wirklich nur um erste Zwischenlösungen und nicht um eine wirkliche Behebung des Problems oder eine Heilung!
Langfristig gesehen ist SVV weder harmlos noch gesund. Wenn diese Verhaltensstörung länger andauert oder besonders gesundheitsgefährdend ist, wird professionelle Hilfe, z.B. Psychotherapie, notwendig.
WICHTIG: Wenn du weitere Hilfe brauchst oder einfach reden möchtest, melde dich beim Sorgentelefon für Kinder und Jugendliche.
DU BIST NICHT ALLEIN! Krisen können das Leben auf den Kopf stellen. ABER auch in Krisenzeiten ist man nicht allein – Hotlines & Anlaufstellen helfen dir auch jetzt weiter!
aha-Jugendreporter Lukas
Ich habe schon mehrere Personen mit diesem Verhalten angetroffen. Was mir allerdings klar ist, man sollte die Personen nur darauf ansprechen, wenn man sie gut genug kennt. Sehr wichtig ist es, immer offen zuzuhören und nicht darüber zu urteilen, wenn dir Personen so etwas anvertrauen. In diesem Fall die Person fragen, ob man etwas für sie tun kann, oder ob sie möchte, dass man ihr hilft sich Hilfe zu suchen. Auf keinen Fall abschätzig reagieren, die Person anschreien oder sich über die Person lustig machen.
Auch wenn es nicht schön ist, das Ganze mit anzusehen, sei für die Person immer da. Setze kein Ultimatum wie „Hör damit auf sonst..“. Das bewirkt meistens das Gegenteil, die Person verschliesst sich wieder und verfällt immer häufiger in dieses Verhalten. Wenn man der Person zeigt, dass man nicht abwertend über sie denkt, für sie da ist, ihr zuhört und sie unterstützt, wenn sie Hilfe braucht, ist wohl das Beste für beide Parteien.
Wie gesagt sind das eigene Erfahrungen und wenn man mit dem Druck nicht umgehen kann, zu wissen, dass die Person sich verletzt, dann wendet euch nicht direkt an eine andere Person. Redet mit der Person selbst darüber, sagt der Person etwas wie: „Ich bin sehr froh, dass du das mit mir geteilt hast. Ich kann aber nicht gut mit dem Wissen damit umgehen. Ich wäre froh, wenn ich mit jemandem darüber reden könnte. Wen würdest du vorschlagen?“. Eine Alternative wäre eine:n Psychiater:in oder Psycholog:in, der:die eine Schweigepflicht hat und niemandem etwas erzählen darf, mit ins Boot zu holen.
Rote Linien
Selbsthilfeforum für Angehörige SVV-betroffener Menschen
Rote Tränen
Selbsthilfeforum zum Thema: Selbstverletzendes Verhalten, SVV, Autoaggression
Bericht einer Betroffenen
PODCAST: LIZ über selbstverletzendes Verhalten und Psychiatrieaufenthalt
VIDEOREPORTAGE Selbstverletzung: Ich wollte meinen Körper zerstören | Wie komme ich mit meinem Körper klar?
VIDEOREPORTAGE: Meine Selbstverletzung ist Vergangenheit! Ich entferne meine Narben
VIDEOREPORTAGE: Borderline – Darum verletzen sich Menschen selbst
Quellen:
Bewegung, Spass und neue Erfahrungen – das alles bringt dir sportvibes, das Freiwillige Sportprogramm.
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📍 Wann? März bis Juni 2026📍 Wo? Direkt an Schulen und Sportstätten im ganzen Land & der Region (Sporthalle Schulzentrum Unterland, Pumptrack Weiherring, Mauren, Gymnastikraum weiterführende Schulen Vaduz, Drenpa Sportstudio, Vaduz, Padel-Anlage Ruggell, Wiese Vereinshaus Ruggell, Segel Surfing Club Liechtenstein, Walensee)
Power, Technik und Ausdauer. Für Anfänger:innen und Fortgeschrittene.📅 20. März & 8. Mai 2026⏰ Freitag, 17.30 Uhr📍 Sporthalle Schulzentrum Unterland🎒 Mitbringen: Sportkleidung, Trinkflasche📝 Anmeldung bis 6. März 2026
Flow, Speed und Bike-Action. Mehr Kontrolle und saubere Lines.📅 22. April 2026⏰ 14.00 – 16.00 Uhr📍 Pumptrack Weiherring, Mauren🎒 Mitbringen: Verkehrstaugliches Bike, Helm📝 Anmeldung bis 31. März 2026
Commercial, Technik, Choreo und jede Menge Energie.📅 23. April & 7. Mai 2026⏰ 12.05 – 12.50 Uhr📍 Gymnastikraum Weiterführende Schulen Vaduz🎒 Mitbringen: Sportkleidung, Trinkflasche📝 Anmeldung bis 31. März 2026
Bewegung, Entspannung und Atemtechnik. Für jedes Level geeignet.📅 23. April & 21. Mai 2026⏰ 15.30 Uhr📍 Drenpa Sportstudio, Vaduz🎒 Mitbringen: Sportkleidung, Trinkflasche📝 Anmeldung bis 31. März 2026
Technik, Teamgeist und schnelle Ballwechsel.📅 13. Mai 2026⏰ 14.00 – 16.00 Uhr📍 Padel-Anlage Ruggell🎒 Mitbringen: Sportbekleidung, Turn- oder Tennisschuhe, Schläger falls vorhanden📝 Anmeldung bis 23. April 2026
Werfen, Fangen, Schlagen und Teamspirit erleben.📅 10. Juni & 17. Juni 2026⏰ 14.00 – 16.00 Uhr📍 Wiese Vereinshaus Ruggell🎒 Mitbringen: Sportkleidung, Trinkflasche📝 Anmeldung bis 31. Mai 2026
Balance, Action und Spass auf dem Wasser.📅 13. Juni 2026⏰ 10.00 – 17.00 Uhr📍 Segel Surfing Club Liechtenstein, Walensee🎒 Mitbringen: Badehose, Handtuch, Neopren und Schwimmweste falls vorhanden📝 Anmeldung bis 31. Mai 2026
Mehr Infos zu den einzelnen Angeboten gibt es hier.
1️⃣ Angebot auswählenÜberlege dir, welche Sportart du ausprobieren möchtest.
2️⃣ Anmeldeformular online ausfüllenDu kannst das Formular online ausfüllen. Hier findest du das Formular.
3️⃣ Formular ausdruckenWichtig: Auch wenn du es online ausfüllst, musst du es ausdrucken.
4️⃣ Unterschrift deiner Eltern holenDeine Eltern oder Erziehungsberechtigten müssen unterschreiben.Damit bestätigen sie:
5️⃣ Formular einscannen oder fotografierenMach ein gut lesbares Foto oder einen Scan.
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7️⃣ Bestätigung abwartenDu bekommst eine Rückmeldung, ob du einen Platz erhalten hast.Achtung: Viele Angebote haben begrenzte Plätze.
Alle Infos zu Datenschutz und Details findest du auf www.llv.li. Ob Action, Tanz, Team oder Entspannung – such dir dein Highlight aus und probier etwas Neues aus. 💪
Die wichtigsten Erkenntnisse zur psychischen Gesundheit an unseren Schulen
Kürzlich hat die Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) im Auftrag des Schulamts eine umfassende Studie zur psychischen Gesundheit und zum schulischen Wohlbefinden im Fürstentum Liechtenstein durchgeführt. Befragt wurden Jugendliche am Liechtensteinischen Gymnasium sowie an den Real- und Oberschulen – aber auch Eltern und Lehrpersonen.
Wir haben uns die Ergebnisse für euch genauer angesehen. Was läuft gut, wo drückt der Schuh und was müssen wir für die Zukunft lernen?
Die gute Nachricht: Das Fundament ist stark
Starten wir mit dem Positiven, denn das wird oft übersehen: Der grossen Mehrheit der Jugendlichen in Liechtenstein geht es gut.
Wo es hakt: Stress, Druck und Erschöpfung
Trotz des guten Fundaments zeigt die Studie auch deutliche Belastungen auf, die wir ernst nehmen müssen.
Die Zahlen liegen auf dem Tisch. Doch was bedeuten sie für den Alltag in der Schule, in der Jugendarbeit und in den Familien?
Fazit: Liechtensteins Jugend hat viele Stärken und ein tolles Umfeld. Aber der Druck durch Schule, digitale Welten und die eigenen Erwartungen ist enorm. Nehmen wir die Ergebnisse als Ansporn: Hören wir den Jugendlichen zu, geben wir ihnen Raum zur Mitgestaltung und stärken wir gemeinsam ihre mentalen Abwehrkräfte!
Habt ihr das Gefühl, euch wächst alles über den Kopf? Das aha und viele weitere Anlaufstellen in Liechtenstein sind für euch da – vertraulich, kostenlos und unkompliziert.
Präsentation: Zusammenfassung Psychische Gesundheit Schulen
http://aha.li/wp-content/uploads/2026/03/Was_Liechtensteiner_Schueler_wirklich_belastet-converted.mp3
http://aha.li/wp-content/uploads/2026/03/Was_Schueler_fuehlen_und_Lehrer_nicht_sehen-converted.mp3
Hinweis:: Der Beitrag, die Audio- & Videoclips und die Präsentation wurde mit NotebookLM (Künstlicher Intelligenz) erstellt.
Als Quelle diente die zitierte Studie „Psychische Gesundheit der Schüler:innen auf der Sekundarstufe I (Zyklus 3) im Fürstentum Liechtenstein. Resultate der Online-Befragungen bei Schüler:innen, Eltern und Erziehungsberechtigten sowie Schulmitarbeitenden an Real- und Oberschulen“
Benjamin Quaderer (geboren 1989), ist Jung-Schriftsteller, aufgewachsen in Liechtenstein, studierte literarisches Schreiben und trifft mit seinem Erstlingsroman «Für immer die Alpen» den Nerv der Zeit.
aha-Reporterin Lea aha@aha.li
In seinem Roman geht es um Liechtenstein, eine Bank und deren Besitzer, den Fürsten und um Kundendaten, die der Protagonist klaut.
Ihr Buch «Für immer die Alpen» handelt von Johann Kaiser, einem Waisenjungen, Hochstapler und Datendieb, der zum grössten Staatsfeind Liechtensteins wird. Mit fast 600 Seiten ein grosser Roman für so ein kleines Land. Wie genau kamen Sie auf die Idee über Liechtenstein zu schreiben?
Dies ist sehr naheliegend, ich komme aus Liechtenstein und bin dort aufgewachsen, von daher kenne ich Liechtenstein in und auswendig. Als ich nach Wien und später nach Berlin gezogen bin, haben mich dort die Leute immer auf meinen Dialekt angesprochen. Als ich ihnen darauf erklärte, dass ich aus Liechtenstein komme, interessierten sich die Leute sehr für dieses Land, da niemand so Genaues über Liechtenstein wusste. So bot es sich an etwas über Liechtenstein zu schreiben.
Wie alt waren Sie, als Sie begonnen haben zu schreiben? Haben Sie sich einfach hingesetzt und gesagt: „So, ich schreibe jetzt ein Buch!” oder hatten Sie schon immer den Plan irgendwann einmal ein Buch zu schreiben?
Ein Buch schreiben wollte ich schon immer. So habe ich dann literarisches Schreiben studiert. Ob es jedoch jemals klappen würde, einen eigenen Roman zu schreiben, wusste ich nicht. Mit etwa 26 Jahren habe ich mit dem Buch «Für immer die Alpen» begonnen. Nach 5 Jahren war es dann fertig.
Nach welcher Methode Schreiben Sie ein Buch? Hatten Sie all die Handlungen und Figuren bereits vor Beginn Ihrer Arbeit vor Augen oder sind da auch viele Ideen während des Schreibprozesses entstanden?
Da ich eine reale Person als Grundlage hatte, konnte ich mich gut an dieser orientieren. So wusste ich schon immer wo ich anfangen und enden will. Was sich jedoch dazwischen für Handlungen abspielen sollten, wusste ich noch nicht. Das, was zwischen dem Anfang und dem Ende passiert, entstand dann erst während des Schreibens.
Gibt es besondere Situationen oder Tageszeiten, z.B. einen bestimmten Ort oder eine bestimmte Zeit am Tag, in der die Ideen nur so aus Ihnen heraussprudeln?
Nein, das habe ich nicht. Ich musste mir die Ideenfindung auch selber beibringen. Ich habe einen ganz normalen Arbeitstag von 8 Stunden. Ich stehe auf, setze mich an meinen Schreibtisch und probiere loszuschreiben. Wenn es dann nicht klappt, hilft es mir, wenn ich zum Thema recherchiere, etwas lese oder überarbeite. So hat jeder Autor seine eigenen Strategien.
Haben Sie literarische Vorbilder?
Ein Autor, der für mich ganz wichtig ist, ist der chilenische Autor, Roberto Bolaño. Auch Friedrich Dürrenmatt finde ich ganz cool. Es gibt aber ganz viele tolle Autoren.
Wie entwickeln Sie Ihre Figuren? Steckt auch etwas von Ihnen selbst in jeder Figur? Passiert es manchmal, dass eine Figur sich in Ihrer Geschichte anders verhält, als Sie dies eigentlich geplant hatten?
Von mir selbst steckt ganz sicher etwas in diesen Figuren. Es ist nicht so, dass ich dies unbedingt will, sondern dies geschieht automatisch. Ich persönlich denke, dass es fast unmöglich ist, etwas zu schreiben, dass komplett distanziert und getrennt von einem selber ist. Während des Schreibens überlege ich, wie die Romanfigur in bestimmten Situationen handeln würde und lerne sie so auch immer besser kennen. Dann merke ich, dass eine gewisse Handlung nicht stimmt, da ich die Figuren immer besser verstehe und ich mich viel mit ihnen beschäftige. Von daher kann man sagen, dass es manchmal passiert, dass eine Figur sich in der Geschichte anders verhält, als ich es eigentlich geplant habe.
Die Figur Johann Kaiser ist stark durch den wahren Fall von Heinrich Kieber inspiriert. Inwiefern ist der Roman Fiktion und zu wie vielen Teilen ist die Figur Johann Kaiser durch Heinrich Kieber oder andere Personen beeinflusst worden?
Grundsätzlich empfehle ich allen Lesern und Leserinnen zuerst alles als Fiktion anzusehen. Doch eigentlich will ich diese Frage gar nicht zu genau beantworten, da ich es viel interessanter finde, wenn der Leser oder die Leserin das für sich selbst herausfindet.
Können Sie ihr Buch in zwei Sätzen zusammenfassen?
Es geht um einen Mann, der aus Liechtenstein kommt, der sich zum Zeitpunkt der Erzählung in einem Zeugenschutzprogramm befindet, von dort erzählt er, was ihn in dieses Programm geführt hat. Es geht um Liechtenstein, eine Bank und deren Besitzer, den Fürsten und um Kundendaten, die der Protagonist klaut.
Wenn Sie eine Romanfigur treffen könnten, welche wäre es?
Ganz klar, Johann Kaiser.
Was hat es mit dem Titel des Buches auf sich? Was sind Ihre Gedanken dazu?
Da sich Johann Kaiser in einem Zeugenschutzprogramm befindet, hat er eine neue Identität, einen neuen Namen und lebt an einem unbekannten Ort. Er ist vollkommen einsam und isoliert und das einzige, was ihm bleibt, ist seine Lebensgeschichte. Seine ganze Familie und all seine Freunde leben immer noch in seiner Heimat Liechtenstein. Er hat alle Verbindungen zu Liechtenstein gekappt, da ihm viel Unrecht angetan wurde. Trotzdem hat er eine grosse Sehnsucht nach den Alpen, aber nicht nach dem Staat Liechtenstein selbst, sondern nach der Umgebung und den Leuten, nach dem was für ihn dieser Flecken Erde ausmacht. Ich finde, die Alpen sind ein gutes Sinnbild für Liechtensteins Umgebung.
Lesen Sie persönlich viel? Wenn ja, welche Genres?
Ja, ich lese viel, das ist Teil meines Berufes. Ich bin sehr offen, was ich lese und fixiere mich nicht auf ein bestimmtes Genre.
«Für immer die Alpen» war Ihr erstes Buch und erschien im März dieses Jahres. Worauf dürfen wir uns als Nächstes freuen?
Ich hoffe, dass es mir gelingt ein weiteres Buch zu schreiben, kann aber noch nicht genau sagen, wovon mein nächstes Buch handelt. Das muss ich zuerst für mich selbst herausfinden.
Was würden Sie Schülerinnen und Schülern, die mit dem Gedanken spielen, Schriftsteller oder Schriftstellerin zu werden, mit auf den Weg geben?
Lesen, lesen und nochmals lesen. Ich denke, das Lesen ist noch wichtiger als das Schreiben. So findet man heraus, was man mag und was nicht. Beim Schreiben: Viel probieren, sich nicht entmutigen lassen und dranbleiben, bis man selbst damit zufrieden ist.
Herr Quaderer, vielen Dank, für das interessante Gespräch! Es war sehr interessant.
Wer jetzt Lust auf dieses tolle und empfehlenswerte Buch bekommen hat, findet es in praktisch jeder Buchhandlung in Liechtenstein, auch online bestellbar. In der Landesbibliothek kann es zudem ausgeliehen werden.
Bücherei Omni
Bücherwurm
Liechtensteinische Landesbibliothek
aha-Jugendreporterin Lea hat das richtige Rezept für dich, wenn’s mal richtig schnell gehen muss: Kurz Hackfleisch, Tomaten und Zucchini anbraten – und den Feierabend geniessen!
Du benötigst zur Herstellung ausserdem eine Schüssel und eine Pfanne.
AN GUATA!
Ca. 15 – 20 Minuten
Mit Sahnejoghurt und etwas Salat schmeckt das Ganze noch besser. Wer es gerne orientalisch mag, kann natürlich auch noch entsprechende Gewürze mitreinpacken, z.Bsp. Ras el Hanout.
Gutes Gelingen!
Seit 2018 findet jährlich am 20. Mai der Welt-Bienen Tag statt. Ziel des Tages ist es, auf den dringend benötigten Schutz, den die Bienen nötig haben, hinzuweisen, da es weltweit immer weniger Bienen gibt.
Zu diesem Anlass durfte ich die Imkerin Tania Oehri, in ihrem Garten in Ruggell besuchen. Denn in Liechtenstein gibt es rund 100 Imker und Imkerinnen – sie ist eine davon. Tania Oehri ist leidenschaftliche Hobby-Imkerin und im Vorstand des Liechtensteinischen Bienenverein. Sie setzt sich für einen bewussten Umgang mit der Natur und den Bienen ein und erhofft sich bald das Bio- Zertifikat für ihren Honig zu erhalten.
Mit wie vielen Bienenvölkern haben Sie damals begonnen und wie viele Völker besitzen Sie aktuell?
Angefangen habe ich mit 3 Völkern, die ich im Ruggeller Riet stehen hatte. Da mir in einem Winter alle 3 Völker gestorben sind, habe ich mich dann dazu entschieden, ein Bienenhaus in unseren Garten zu stellen. Von da an habe ich immer 8 -12 Völker, denn normalerweise sterben jeden Winter um die 3 Völker.
Dann haben Sie bestimmt einiges zu tun und verbringen viel Zeit mit Ihren Bienen. Was genau fasziniert Sie so sehr an den Bienen?
Einerseits, hilft es mir wenn, ich gestresst nach Hause komme, mich zu beruhigen. Bienen merken sofort, wenn man gestresst ist. Dann stechen sie einen. Ausserdem fasziniert mich, wie fleissig die Bienen arbeiten. Sie stellen nicht nur Honig, sondern z.B. auch Wachs, Propolis oder Pollen her.
Hatten Sie als Imkerin ein besonders Erlebnis, dass Ihnen in Erinnerung geblieben ist?
Als ich meine Bienen noch im Ruggeller Riet stehen hatte. Ging ich rasch zu den Bienenvölkern schauen, da ich danach eine Verabredung hatte. Dabei war ich sehr in Eile und die Bienen haben mich gestochen. Mir sind die Mittelwände des Bienenkastens aus den Händen geflogen und habe den Kasten nicht mehr zu verschliessen gebracht. (lacht) Als ich mich dann auf ein paar Baumstämmen wieder innerlich gesammelt hatte, schaffte ich es schlussendlich, die Bienen zu versorgen. Jedes Mal, wenn ich nun an diesen Baumstämmen vorbei gehe, muss ich an dieses Erlebnis denken.
Wovon hängt ein gutes Honigjahr ab?
Ein gutes Honigjahr hängt vor allem vom Wetter ab. Wenn man nur schönes Wetter hat, dann sind die Blüten zu trocken. Es sollte auch ab und zu regnen. Bei einem zu kalten und nassen Mai oder Juni, brauchen die Bienen den Frühlingshonig für ihre Brut. Das bedeutet, man hat weniger Ertrag als Imker:in. Optimal wäre, wenn im Sommer die Nadelbäume Läuse haben. Denn die Ausscheidung der Läuse enthält viel Zucker. Nur ein einziges Gewitter im Sommer, kann den Honigertrag stark vermindern.
Sie sind im Vorstand des Liechtensteinischen Imker Vereines. Was sind die Ziele des Liechtensteinischen Imker Vereines in Bezug auf das Bienensterben? Wie werden diese umgesetzt?
Wir versuchen den Leute, vor allem Bauern/Bäuerinnen, Gärtner:innen und Hobbygärtner:innen, bewusst zu machen ohne Pestizide und Fungizide zu arbeiten. Auch, dass in Gärten mehr Obstbäume und weniger Zierpflanzen gepflanzt werden sollen. Und die Bauern/Bäuerinnen z.B. zwischen ihren Feldern einen Streifen ihres Ackers voller Blumen stehen lassen.
Welchen Tipp möchten Sie Jungimker:innen mit auf den Weg geben?
Am bestens ist es, wenn man einen sogenannten „Imker-Götti/-Gota“ hat. Jemand, der einem zur Seite steht, falls man Hilfe braucht. Denn schlussendlich ,wenn man mit Bienen arbeitet, ist es trotzdem wieder ganz anders als man es in einem Kurs gelernt oder in einem Buch gelesen hat.
Und welchen Tipp haben Sie für Hobby-Gärtner:innen, die die Bienen unterstützen wollen?
Hobby-Gärtner:innen können die Bienen super unterstützen, indem sie einheimische Pflanzen in ihrem Garten anpflanzen und diese möglichst ohne Pestizide oder Fungizide behandeln.
Frau Oehri, vielen Dank, dass Sie sich Zeit genommen haben! Es war sehr interessant.
Liechtensteiner Imkerverein
Online Kurs über Bienen & Imkern
Du kannst im kostenlosen Online-Kurs lernen, wie man Imker/in wird und/oder wie du Bienen und Insekten richtig schützen kannst.
Vadoz summt
Förderung der Biodiversität auf Landwirtschaftsflächen, an Waldrändern sowie in privaten Gärten. Die Gemeinde bietet den Einwohnerinnen und Einwohnern kostenlose Beratungen durch Expert:innen an.
Welt-Hepatitis-Tag – Kleine Viren grosse Wirkung. Das Wort Virus haben wir in Zusammenhang mit dem Coronavirus viel gehört. Doch was viele vergessen, ist, dass die weltweit zweit meistverbreitete Virusinfektion (nach Tuberkulose) die Hepatitis ist.
Man unterscheidet dabei Hepatitis A, B, C, D und E. Hepatitis ist eine Infektionskrankheit der Leber mit dem Hepatitis-Virus. Am 28. Juli findet der Welt-Hepatitis Tag statt. Dabei steht die Sensibilisierung der Bevölkerung in Bezug auf Hepatitis B und C, sowie den Aufruf zur Prävention, Diagnose und Behandlung im Vordergrund. Denn die Hepatitis wäre vermeidbar, behandelbar und bei Hepatitis C sogar heilbar. Doch die meisten Infizierten haben keinen Zugang zu Prävention und Behandlungen, da sie in dicht bevölkerten Entwicklungsländern mit schlechten hygienischen und sanitären Anlagen wohnhaft sind.
Die Übertragung der Hepatitis B erfolgt meist über Blutkontakt oder Geschlechtsverkehr. Die Infizierten erkennen die Erkrankung meist zu spät, da sich Symptome erst nach 1 – 6 Monaten bemerkbar machen. In dieser Zeit können die Infizierten das Virus übertragen, ohne dass sie es ahnen. Daher ist die Hepatitis B die häufigste Infektionskrankheit. Weltweit haben rund 2 Milliarden Menschen eine Infektion durchgemacht. Die meisten Hepatitis-Erkrankungen heilen nach etwa vier Monaten komplett aus, die Betroffenen sind lebenslang immun. 5-10 % leiden an einer chronischen Hepatitis B, ihre Leber ist stark geschwächt. Schätzungsweise sterben im Jahr 600 000 Menschen an den Folgen der Infektion. Eine Impfung gegen Hepatitis B ist möglich.
Die Hepatitis C führt viel häufiger als die Hepatitis B zu einer chronischen Hepatitis. Rund 70 % der Infizierten werden bei der Hepatitis C chronisch krank. Dies bemerken die meisten gar nicht, da sie kaum Symptome haben. Die Viren befallen ihre Leber und es entsteht eine anhaltende Entzündung. Dies führt in den meisten Fällen zu einer Fibrose (= Vermehrung von Bindegewebe), später Zirrhose und es kann vereinzelt in Leberzellkrebs übergehen. Die Übertragung erfolgt meist durch Blut und Körperflüssigkeiten. Weltweit sind ca. 170 Millionen Menschen infiziert. Man geht jedoch von einer grossen Dunkelziffer aus. Eine Impfung ist nicht möglich. Ziel des Welt-Hepatitis-Tages ist es noch unentdeckte Patienten zu finden, um diese frühzeitig behandeln zu können, vor Spätfolgen zu bewahren und die Anzahl der Neuinfektionen möglichst zu minimieren.
Der Welt-Hepatitis-Tag unter dem Motto „Hepatitis: Findet die fehlenden Millionen“ wurde von der World Hepatitis Alliance ins Leben gerufen. Er findet seit 2011 am Geburtstag von Baruch Samuel Blumberg, dem Mediziner und Biochemiker, der die Hepatitis-Viren entdeckt hatte, statt.
Ob im Radio, im Kleidergeschäft oder auf dem Jahrmarkt, überall begegnen wir Musik. So verschieden, wie wir Menschen sind, so verschiedenen sind auch die Musikstyles. Egal ob Alternativ, Rap, Country oder Hip-Hop, Musik begeistert, berührt und verbindet.
Andreas* 11 Jahre alt, spielt seit 7 Monaten Klavier. Anlässlich des Weltmusiktages hat er für uns dieses Video aufgenommen. *Name von der Redaktion geändert
Nach Menuhin ist das Singen „die eigentliche Muttersprache des Menschen“. Menuhin, ist ein amerikanischer Geiger und rief 1975 als Vorsitzender des internationalen Rates den jährlichen Weltmusiktag am 1. Oktober ins Leben.
Der Weltmusiktag soll laut der UNESCO die gegenseitige Anerkennung und Wertschätzung der künstlerischen Werte und die Musik in allen Bevölkerungsgruppen sowie den internationalen Erfahrungsaustausch im Bereich der Musik begünstigen.
Wusstest du, dass das meist angehörte Musikvideo auf YouTube „Despacito“ von Luis Fonsi ft. Daddy Yankee ist. Das Video wurde fast 7 Milliarden Mal angeklickt. Darauf folgt der Song „Baby Shark Dance“ von Pinkfong Kids‘ Songs & Stories mit fast 6,5 Milliarden aufrufe. An dritter Stelle ist das Musikvideo mit knapp 5 Milliarden Aufrufen von Ed Sheeran mit dem Titel „Shape of you“.
Hast du gewusst? Wer häufig ein Instrument spielt, bekommt automatisch ein besseres Gefühl in Sachen Gespür, Ton, Geräusche und Laute. Das Spielen eines Instrumentes hat Einfluss auf unseren IQ-Wert. Anscheinend steigt der Wert im Schnitt um etwa 7 Punkte an. Durch das Spielen eines Instrumentes wird das Gehirn stets trainiert und gefördert. Im Laufe der Zeit hat das also Auswirkungen auf unsere Intelligenz.
Ausserdem sagt man, dass Musiker/innen bessere Organisator/innenen seien, da sie für das Erlernen des Musikinstrumentes viel Ausdauer und Geduld aufwenden mussten. Man lernt also, wie man besser seine Zeit einteilen kann, wenn man ein Instrument erlernt hat.
Falls du auch auf den Geschmack gekommen bist und Interesse hast, selber ein Instrument zu erlernen, findest du auf der Seite der Musikschule Liechtenstein viele weitere Infos und Angebote:
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Baby Shark Dance
Der Song „Baby Shark Dance“ von Pinkfong Kids‘ Songs & Stories (6,5 Milliarden).
Shape of you
Shape of you“ von Ed Sheeran (5 Milliarden).
3. Satz Violinkonzert in D-Dur von Beethoven
Im Video spielt Yehudi Menuhin 1962 in der International Concert Hall ein Violinkonzert von Beethoven mit dem London Symphony Orchestra, hör doch einmal rein.
Quellenverzeichnis: