Warum sind Vapes, Snus und andere Nikotinprodukte so beliebt? Welche Rolle spielen Gruppendruck, Neugier und Trends? Und wie schädlich sind diese Produkte wirklich?
Diese und weitere Fragen stehen im Zentrum des Workshops „Vapes, Snus & Co.“. Rauchen und Nikotinkonsum begegnen Jugendlichen heute in vielen Formen und oft in einem scheinbar harmlosen oder modernen Kontext. Der Workshop bietet Raum, sich sachlich, altersgerecht und ohne Moralisierung mit dem Thema auseinanderzusetzen.
Die Schüler:innen erfahren, wie Nikotin wirkt, welche gesundheitlichen, psychischen und sozialen Folgen der Konsum haben kann und welche Mythen rund um Vapes und Snus verbreitet sind. Anhand konkreter Beispiele aus dem Alltag reflektieren sie, warum es oft schwerfällt, Nein zu sagen, und wie Gruppenzwang entsteht.
Durch interaktive Übungen, kurze Inputs, Videos und Diskussionen setzen sich die Jugendlichen mit eigenen Erfahrungen auseinander und entwickeln Strategien, um selbstbewusst Entscheidungen zu treffen und die eigenen Grenzen zu wahren. Zudem lernen sie rechtliche Grundlagen sowie Unterstützungs- und Beratungsangebote kennen.
Termin und Ort: nach Absprache
Dauer: 2 Unterrichtseinheiten
Referent/in: Tanja Cissé
Alter: 6. und 7. Schulstufe
Kosten: keine
Haben wir Ihr Interesse geweckt?
Dann können sie über das folgende Tool einen Workshop buchen:
WICHTIG: Die definitive Zusage für eine Workshopbuchung erfolgt nach Erhalt des ausgefüllten Workshopformulars per Mail.
Bei Fragen zu den Workshops oder speziellen Anfragen kontaktieren Sie bitte tanja@aha.li.
Save the Date: Auch 2026 gibt es wieder zwei Möglichkeiten bei „Ab ins Ausland“ dabei zu sein. Notiere dir am besten jetzt schon den 11. März und 1. Oktober zwischen 18 und 20 Uhr bei uns im aha in Vaduz.
Tolle Gespräche, viele Fragen und noch mehr Fernweh: Am 2. Oktober, 18–20 Uhr, drehte sich im aha Liechtenstein alles um Wege ins Ausland – von Freiwilligendiensten über Sprachaufenthalte bis hin zu Studium, Praktikum, Work & Travel oder einem High-School-Jahr. Die Veranstaltung fand im Rahmen der Eurodesk-Kampagne «Time to Move» statt und brachte junge Menschen direkt mit Expert:innen ins Gespräch.
«Ein Auslandserlebnis bringt dich raus aus der Komfortzone – und genau dort passiert Entwicklung. Du lernst neue Kulturen kennen, wirst selbständiger, erweiterst deine Perspektive und knüpfst Freundschaften fürs Leben», so die aha-Event-Verantwortliche Mirjam Schiffer. Gleich acht Expert:innen waren bei der Herbstausgabe von «Ab ins Ausland» vor Ort.
Samantha da Silva, die beim aha das Europäischen Solidaritätskorps (ESK) koordiniert, gab einen fundierten Einblick ins Programm. Sie betonte die Chance, im Ausland nicht nur aktiv zu werden, sondern auch wertvolle persönliche und berufliche Erfahrungen zu sammeln. Das ESK richtet sich an junge Menschen ab 18 Jahren und ermöglicht einen Freiwilligendienst in Europa von zwei bis zwölf Monaten, bei dem man so gut wie nichts selber zahlen muss. Neben dem ESK koordiniert Samantha auch die Jugendbegegnungen/Camps und gab einen Ausblick auf das Campjahr 2026. Vor Ort war auch die 22-jährige Noemi, die aus erster Hand von ihrem ESK-Aufenthalt in Barcelona, Spanien berichtete und persönliche Einblicke gab.
Lea Sele repräsentierte die Agentur für internationale Bildungsangelegenheiten (AIBA) und stellte das DiscoverEU-Programm und Jugendaustauschprojekte vor – beide durch Erasmus+ gefördert. DiscoverEU eröffnet 18-Jährigen die Möglichkeit, mit einem Interrail-Ticket die Vielfalt Europas individuell zu entdecken. Wer ausgewählt wird, erkundet Europa gratis mit dem Zug und sammelt unterwegs einzigartige Eindrücke.
Silvia Risch-Wirth vom Amt für Berufsbildung und Berufsberatung präsentierte die Mobilitätsprojekte „MOJA“ und „go europe„. Diese Programme fördern gezielt Berufspraktika für Lernende und Lehrabgänger:innen aus Liechtenstein und zeigen konkrete Wege, wie ein Auslandspraktikum sinnvoll in die Ausbildung integriert werden kann.
Einen praxisnahen Einblick ins Studieren im Ausland gab Ted Thamm von der Universität Liechtenstein. Als Studierender, der sich bewusst für ein Auslandsstudium entschieden hat, teilte er seine persönlichen Erfahrungen und stand den Teilnehmenden bei Fragen wie «Wo soll ich studieren?» mit Rat und Tat zur Seite.
Mit GB Marketing & Solutions GmbH (German Beck) war eine neue Anlaufstelle für Sprachreisen, Sommercamps und Berufspraktika in Dublin und Malta vertreten. Der Fokus: praxisnahe Programme, die Sprache, Kultur und Arbeitserfahrung verbinden.
Pro Linguis (Simon Marcon) zeigte die Bandbreite an Möglichkeiten für junge Weltenentdecker:innen: von klassischen Sprachaufenthalten über Work & Travel bis zu Demi-/Au-Pair-Programmen – ideal für alle, die Auslandserfahrung und Sprachenlernen kombinieren möchten.
Auch One World (Marius Kaiser) ermöglichte Einblicke in Freiwilligenarbeit in Indien und Südamerika – ein Angebot für alle, die sich sozial engagieren und gleichzeitig neue Perspektiven gewinnen möchten.
AIFS Educational Travel (Stefanie Lenger-Hoppe) war erstmalig als ein weiterer erfahrener Anbieter vor Ort: Auslandsjahr, High-School-Jahr, Au Pair sowie Work & Travel – Programme, die je nach Lebensphase und Zielsetzung passgenaue Wege ins Ausland eröffnen.
Das Interesse der jungen Besucher:innen war gross. Besonders der ESK weckte Neugier, weil er eine kostengünstige Möglichkeit bietet, ein anderes Land, seine Sprache und Kultur kennenzulernen. Gleichzeitig zeigten die Beratungen, wie vielfältig die Pfade ins Ausland sind, ob als Freiwilligeneinsatz, Schüler:innenaustausch, Praktikum, Studium oder Sprachaufenthalt.
Wer dieses Mal nicht dabei sein konnte, findet auf der Website des aha weitere Informationen und Anlaufstellen zum Thema Ausland. Insgesamt bot die Veranstaltung eine klare Orientierungshilfe für alle, die vom nächsten Schritt über die Landesgrenzen hinaus träumen und machte Mut, diesen Schritt konkret zu planen.
Hier gibt’s die Links zu allen Aussteller:innen, die beim Infoabend dabei waren & auch ein paar, die nicht dabeisein konnten.
Europäischer Solidaritätskorps
AIBA - Agentur für internationale Bildungsangelegenheiten
AIFS Educational Travel
Amt für Berufsbildung und Berufsberatung
Universität Liechtenstein
Pro Linguis
One World
GB Marketing & Solutions GmbH
Rotary Youth Exchange
EF Education First - Sprachreisen und mehr
AFS Intercultural Programs
In der lie:zeit
Im Vaterland
Hier findest du weitere Links, hilfreiche Seiten und Dokumente, die dir für die Planung eines Auslandsaufenthalts behilflich sein könnten.
Au-Pair
Freiwilligeneinsätze
Sprachreisen
Schuljahr im Ausland
Studieren im Ausland
Verein aha – Jugendinformation Liechtenstein
aha – Tipps & Infos für junge Leute Haus Melliger, Kirchstrasse 10 LI-9490 Vaduz Telefon: +423 239 91 11 aha@aha.li
Das aha-Tipps & Infos für junge Leute befindet sich in Trägerschaft des Vereins aha – Jugendinformation Liechtenstein, vertreten durch Hansjörg Frick, Präsident, vertreten durch Monica Paterno, Vizepräsidentin.
Johannes Rinderer, Telefon +423 239 91 14, johannes@aha.li
Amt für Soziale Dienste Postgebäude, Postplatz 2 LI-9494 Schaan Telefon: +423 236 72 72 Info.asd@llv.li
Online-Streitbeilegung gemäß Art. 14 Abs. 1 ODR-VO. Die Plattform der Europäischen Kommission zur Online-Streitbeilegung (OS) finden Sie hier: https://ec.europa.eu/consumers/odr/main/index.cfm?event=main.home2.show&lng=DE
Zur Teilnahme an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle sind wir nicht verpflichtet und nicht bereit.
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Jedes Jahr im Frühjahr laden wir Jugendliche, Eltern, Lehrpersonen sowie alle anderen Interessierten zu einer Infoveranstaltung zu den Sommercamps ein. Bei der Infoveranstaltung lernt ihr das aha, die verantwortlichen Personen und die Sommercamps genauer kennen und habt die Möglichkeit, all eure offenen Fragen zu stellen. Die Informationsveranstaltung zu den Sommercamps 2026 findet am 01. April 2026 um 18 Uhr im aha statt. Der Infoanlass dauert rund 1 bis 1,5 Stunde.
Anmeldung Infoabend Sommercamps: Teilnahme nur mit Anmeldung möglich. Dazu bitte eine Mail unter Angabe der Anzahl an teilnehmenden Personen an samantha@aha.li senden oder anrufen +423 239 91 19.
Newsletter
Durch den aha-Camps-Newsletter bleibst du immer auf dem Laufenden und erfährst als Erste:r, wenn die Anmeldungen für die Camps im neuen Jahr möglich sind. Ausserdem wirst du über den Infoabend und weitere wichtige Termine rechtzeitig informiert. Eine praktische Möglichkeit, nichts zu verpassen!
Folgende Camps sind mit dabei:
Free Ride; vom 01. bis 07. April 2026 in Frankreich Für Kreative und Sportbegeisterte: Sport (Freestyle Ski) & Winteraktivitäten Alter: 13 – 16 Jahre Teilnehmende Länder: Frankreich, Liechtenstein & Österreich Sprachen: Englisch/ (Deutsch) Preis: CHF 300.00 FREIE PLÄTZE: 6/6 Ansprechperson: Samantha Fernandes Da Silva, +423 239 91 19 oder samantha@aha.li
Eurovisionen – Freizeit kreativ gestalten vom 19. bis 25. Juli 2026 in Neuerburg/Deutschland Für Kreative: Malen/Zeichnen, Basteln/Upcycling, Tanz, Theater, Video, Computer, digitale Fotografie, Geocaching Alter: 13 – 15 Jahre Teilnehmende Länder: Spanien, Italien, Belgien, Luxemburg, Finnland, Deutschland, Österreich und Liechtenstein Sprachen: Englisch/ (Deutsch) Preis: CHF 300 FREIE PLÄTZE: 6/6 Ansprechperson: Samantha Fernandes Da Silva, +423 239 91 19 oder samantha@aha.li
Erfahrungsbericht Eurovisionen Camp von Jannis (Teilnehmer 2021)
Einen ersten Eindruck vom Eurovisonen-Camp gibt es hier als Video.
Wild & Well vom 25. Juli bis 03. August 2025 in Estland Naturbezogene Aktivitäten Alter: 18 – 24 Jahre Teilnehmende Länder: Estland, Liechtenstein, Tschechien, Luxemburg Sprachen: Englisch/ (Deutsch) Preis: CHF 300.00 FREIE PLÄTZE: 1/2 Ansprechperson: Samantha Fernandes Da Silva, +423 239 91 19 oder samantha@aha.li
Zum Outdoor+ Camp gibt es ein Video, das hier angeschaut werden kann – inklusiver kleiner Einblick in die luxemburgische Sprache.
Erfahrungsbericht Outdoor+ Camp von Julia (Jugendbegleiterin 2022)
Fotos Outdoor+ 2022
Fotos Outdoor+ 2019
Fotos Outdoor+ 2016
Expressination vom 01. bis 09. August 2026 in Luxemburg Für Theater- und Tanzbegeisterte: Theater, Tanzen, Musik und mehr Alter: 13 – 17 Jahre Teilnehmende Länder: Deutschland, Irland, Slowakei, Spanien, Luxemburg und Liechtenstein Sprachen: Englisch/ (Deutsch) Preis: CHF 250 FREIE PLÄTZE: 6/6 – WARTELISTE möglich! Ansprechperson: Samantha Fernandes Da Silva, +423 239 91 19 oder samantha@aha.li
Erfahrungsbericht von Sophia (Teilnehmerin 2024)
StressLess – Infos folgen vom 01. bis 09. August 2026 in der Slowakei Stressmanagement, Ernährung und Bewegung Alter: 15 – 17 Jahre Teilnehmende Länder: Deutschland, (Irland), Slowakei, Spanien, Luxemburg und Liechtenstein Sprachen: Englisch/ (Deutsch) Preis: CHF 200 FREIE PLÄTZE: 0/6 – WARTELISTE möglich! Ansprechperson: Samantha Fernandes Da Silva, +423 239 91 19 oder samantha@aha.li
Artivism vom 11. bis 17. Oktober 2026 in Griechenland Für Alpenengagierte: Für Kreative und Tanzbegeisterte Klimawandel, Wassermanagement, Wirtschaft und mehr Alter: 18 – 25 Jahre Teilnehmende Länder: Liechtenstein, Griechenland, Deutschland, Lettland Sprachen: Englisch/ (Deutsch) Preis: CHF 250.00 FREIE PLÄTZE: 5/5 Ansprechperson: Samantha Fernandes Da Silva, +423 239 91 19 oder samantha@aha.li
EUSALP Anmeldungslink
In den angegebenen Preisen sind alle Kosten für Reise, Verpflegung, Unterkunft, Begleitung und Aktivitäten während des Camps enthalten.
Wichtig: Sollte es aus einem bestimmten Grund NICHT möglich sein, die Teilnahmegebühr aufzubringen, bitte melden! Daran soll es nicht scheitern und wir sind darum bemüht, eine individuelle Lösung zu finden 🙂
Durch verschiedene Förderungen – u.a. durch das EU-Programm Erasmus+ und dem Sponsor Liechtensteinische Landesbank AG – können die Kosten für die Teilnahme niedrig gehalten werden. Das aha – Tipps & Infos für junge Leute koordiniert die Sommercamps in Zusammenarbeit mit internationalen Partnerorganisationen.
Weitere Infos unter +423 239 91 19 oder bei samantha@aha.li.
Unter dem Titel „Dein aha-Moment“ erwarten dich monatlich frische Gespräche mit Akteur:innen, Expert:innen und Vorbildern – moderiert von aha-Mitarbeitenden. Du hörst Stimmen aus Liechtenstein und der Welt, die dir ehrliche Einblicke geben und dich wirklich weiterbringen.
Was dich thematisch abholt: Alltag & Freizeit, Bildung & Beruf sowie gesellschaftliche Fragen, die junge Menschen beschäftigen. Kurz: echte Stories, praktische Tipps und Perspektiven, die dich inspirieren – kompakt, verständlich, auf den Punkt.
Wie wird man eigentlich Musikerin? Was passiert hinter den Kulissen einer Tour? Und wie fühlt es sich an, sehr persönliche Gefühle öffentlich zu machen?
Genau darüber sprechen wir mit Sophia – Songwriterin, Künstlerin und bald auf „Durch die Blume“-Tour. Sie nimmt uns mit hinter die Kulissen: von den ersten eigenen Songs über den Weg ins Label bis hin zu Entscheidungen, bei denen Kunst und Business aufeinandertreffen. Und sie erzählt, warum sich Talent erst mit Mut auszahlt.✨🎶
Wie finde ich heraus, welche Lehre zu mir passt? Wie läuft ein Infotag ab? Was kommt in eine richtig gute Bewerbung? Und woran merke ich, ob ein Vorstellungsgespräch gut gelaufen ist?
Genau darüber sprechen wir mit Kristina – Verantwortliche der Nachwuchsförderung bei der LLB. Sie nimmt uns mit hinter die Kulissen: von der Schnupperlehre über die Bewerbung bis zum erfolgreichen Lehrabschluss. Und sie hat jede Menge Tipps für dich dabei!
Schnuppern, Bewerben, Warten, Hoffen – die Lehrstellensuche kann ganz schön aufregend sein.
Thomas Graf weiss genau, worauf’s ankommt. Als Leiter Berufsbildung bei Hoval weiss er genau, worauf Betriebe achten – und was Jugendlichen beim Einstieg hilft. In der neuen Podcastfolge „So findest du deine Lehrstelle“ teilt er seine besten Tipps: vom Finden des richtigen Berufs bis zum ersten Tag im Betrieb.
Diesmal mit Darleen Pfister – Triathletin und Demokratieaktivistin. In dieser Episode spricht sie über ihren Weg in den Leistungssport, über Disziplin und Motivation – und warum sie sich gleichzeitig für unsere Demokratie starkmacht. 💛 Lass dich von ihrer Energie und Leidenschaft inspirieren!
👉 Mehr über Darleen: www.darleenpfister.ch
Gemeinsam mit 500 Studierenden aus aller Welt haben 5 junge Liechtensteiner:innen zwei intensive Wochen erlebt 🇪🇺⛰️ Zwischen spannenden Seminaren, Talks mit Politiker:innen, Sport & Parties verbrachten Jonas, Livia, Samuel, Vellory und Jonas unvergessliche Tage in Alpbach. Direkt vor Ort berichten sie im Podcast-Container von ihren Eindrücken – hör unbedingt rein!
👉 Das Beste: Über den Club Alpbach Liechtenstein kannst auch DU dir jedes Jahr ein Forum-Ticket inkl. Unterkunft sichern. Alle Infos dazu gibt’s im Podcast.
In dieser Folge teilt Helena ihren ganz persönlichen aha-Moment: Sie erzählt von ihrem ESK-Jahr im aha, verrät, was es braucht, um selbst loszustarten, und nimmt dich mit zu ihren schönsten Highlights. ✨
👉 Neugierig geworden? Alle Infos findest du hier: www.aha.li/esk
💛 Folge uns auf Instagram @aha_liechtenstein oder komm einfach vorbei – wir beraten dich gerne persönlich!
🙌 Ermöglicht durch AIBA/Erasmus+
Vom 3. bis 7. November 2025 fand in Brüssel das Eurodesk Com’Go Training statt – ein Austausch, der Kommunikationsexpert:innen aus ganz Europa zusammenbrachte. Drei Tage lang ging es darum, Geschichten wirkungsvoll zu erzählen, junge Menschen besser zu erreichen und neue Trends in der digitalen Kommunikation auszuprobieren.
Mit dabei war auch Mirjam vom aha Liechtenstein. Als Eurodesk-Koordinatorin nutzte sie die Chance, sich mit Kolleg:innen aus anderen Ländern zu vernetzen und neue Ideen für die Arbeit in Liechtenstein mitzunehmen.
Organisiert von Eurodesk Brussels Link, bot das Training eine Mischung aus Workshops, Praxisübungen und Expert:innenimpulsen. Zum Auftakt gab Audrey Frith, Direktorin von Eurodesk, einen inspirierenden Einblick in die Rolle von guter Kommunikation:
In der AI-Ära ist qualitativ hochwertige Information wichtiger denn je. Nur so erreichen wir junge Menschen und zeigen ihnen die Möglichkeiten, die sie in Europa haben.
Im Anschluss leitete Storytelling-Experte Niel Van Herck kreative Sessions rund um emotionale Erzählformen. Die Teilnehmenden arbeiteten daran, wie persönliche Geschichten Vertrauen schaffen und die Eurodesk-Werte authentisch transportieren.
Der zweite Trainingstag drehte sich um Social Media Trends und Zielgruppenansprache. Unterstützung kam von Chase, einer belgischen Community für Creator und Influencer. Social Media Producer Jasmine Mazarine zeigte, wie Kultur, Authentizität und Strategie zusammenwirken und was gute Inhalte heute ausmacht.
Besonders energiegeladen wurde es bei den Video-Challenges: In kleinen Gruppen entwickelten die Teilnehmenden kurze Storytelling-Videos und probierten neue Formate direkt aus.
Am letzten Tag ging es um die Frage, wie künstliche Intelligenz Kommunikation unterstützen kann. Marketingexpertin Liora Kern präsentierte Tools und Strategien für Analyse, Ideenentwicklung und Content-Produktion. Anschliessend erarbeiteten die Teams konkrete Schritte für ihre Eurodesk-Länder:ein wichtiger Baustein, um Mobilitätsberatung europaweit weiterzuentwickeln.
Das Com’Go 2025 bot viel Raum für Reflexion und Austausch. Einige Rückmeldungen:
Ich möchte an Personas, Zielen und Messgrössen arbeiten – und schauen, wie KI meine Kreativität unterstützt.
Danke für die Möglichkeit, die Trainings hatten eine wirklich hohe Qualität.
Ich konnte neue Methoden kennenlernen und freue mich darauf, unsere Kommunikation im Team weiterzuentwickeln.
Das Training hat gezeigt: Gute Kommunikation entsteht dort, wo Kreativität, Strategie und Austausch zusammenkommen. Für Mirjam und das aha bedeutet das Rückenwind für die zukünftige Eurodesk-Arbeit, von zielgruppengerechten Infos bis hin zu neuen Formaten, die jungen Menschen Lernmobilität näherbringen.
Vom 20. bis 24. Oktober 2025 wurde Malbun zum Treffpunkt der europäischen Jugendarbeit: Das Platform Network feierte sein 40. General Meeting – und das erstmals in Liechtenstein! Rund 40 Delegierte aus 22 Ländern kamen zusammen, um über Projekte, Partnerschaften und die Zukunft internationaler Jugendbegegnungen zu sprechen.
Organisiert wurde das Treffen vom aha – Jugendinformation Liechtenstein im Rahmen des Erasmus+ Projekts „From Okay to Slay“, das sich der Qualitätsentwicklung in der internationalen Jugendarbeit widmet.
„Dieses Treffen war erst der Auftakt für unser einjähriges Projekt“, sagt Mirjam Schiffer, Projektleiterin beim aha. „Wir wollen Qualität in internationalen Jugendprojekten sichtbar machen – und jungen Menschen neue Möglichkeiten eröffnen.“
In den Workshops drehte sich alles um Fragen wie:
Wie kann Qualität bei Jugendbegegnungen gesichert und dokumentiert werden?
Welche digitalen Tools erleichtern die Zusammenarbeit über Ländergrenzen hinweg?
Wie lassen sich neue Partner für Austauschprojekte gewinnen?
Beim Open Market wurde es besonders lebendig: Hier stellten Teilnehmende konkrete Projektideen vor – von Theaterprojekten über Umweltinitiativen bis zu digitalen Austauschformaten – und fanden direkt Partner:innen für gemeinsame Projekte.
Ein Highlight war der Interkulturelle Abend. Sandra und Nathalie Näscher von der Trachtenvereinigung Liechtenstein begeisterten mit einer interaktiven Vorstellung der liechtensteinischen Tracht – und luden die internationalen Gäste zum Mittanzen ein.
Auch bei einer Study Tour durch Vaduz konnten die Teilnehmenden Liechtenstein kennenlernen:
Fahrt mit dem Citytrain 🚋
Besuch der aha Jugendinfo
Einblick in das Jugendhaus Camäleon, wo Jugendliche aktiv mitgestalten können
Viele Delegierte zeigten sich beeindruckt, wie vielfältig und partizipativ die Jugendarbeit in Liechtenstein ist.
Das 40-jährige Jubiläum des Platform Network wurde unter dem Motto „connect & celebrate“ gefeiert. Seit der Gründung 1986 in Luxemburg wurden über 1’200 Jugendprojekte realisiert – viele davon mit Beteiligung aus Liechtenstein. Beim Abschlussabend war die Stimmung festlich und herzlich: «So gut organisiert und herzlich begleitet wie dieses Jahr war noch kein Treffen», sagte Ralf Ollinger, langjähriges Mitglied des Netzwerks – ein schönes Kompliment für das aha-Team rund um Mirjam Schiffer.
Das Treffen in Malbun hat gezeigt: Liechtenstein ist ein aktiver und verlässlicher Partner in der europäischen Jugendarbeit – mit Fokus auf Qualität, Kultur und echte Begegnung. Das Projekt „From Okay to Slay“ läuft noch bis Herbst 2026 – mit weiteren Aktivitäten, Austauschformaten und neuen Ideen für die internationale Zusammenarbeit.
Klimastreiks, Klimademonstrationen, Klimaerwärmung, Angst um unsere Zukunft, Naturkatastrophen – diese Begriffe sind wohl für niemanden mehr etwas Neues.
Die Politiker haben Angst mit ihren Massnahmen Wähler zu verlieren, denn nicht jeder Wähler ist für den Schutz des Klimas. Ihre Entscheidungen könnten dramatische Folgen mit sich bringen, denn man müsste in die Zukunft schauen können, um zu wissen, wie die Menschen und die Wirtschaft auf die Massnahmen reagieren würden.
aha-Jugendreporterin Sarah
SCIARA ist eine App, die den Menschen helfen soll, den aktuellen Zustand und die Klimazukunft besser zu verstehen. Es soll veranschaulicht werden, was mit dem Klima passiert, wenn wir so weiterleben wie bisher. Werden noch mehr Tierarten aussterben? Werden wir noch genug zu ernten haben? Wie stark wird die Erderwärmung zunehmen? Mithilfe der App kann man mehr Verständnis über das Thema gewinnen und herausfinden, was man dazu beitragen kann, einen möglichst günstigen Verlauf zu erreichen. Sowohl auf dem Computer als auch auf dem Smartphone läuft SCIARA, denn es ist ein wissenschaftliches Onlinespiel. Jedoch soll das Spielerische in den Hintergrund gestellt werden und der Ernst der Lage im Vordergrund stehen. Auf ihrer Webseite heisst es:
„Das SCIARA-System simuliert Wechselwirkungen zwischen Klimaveränderungen, Klimaschutzmassnahmen und echtem menschlichen Verhalten. So können gesellschaftlich tragfähige Regelungen identifiziert und nachdrücklich umgesetzt werden.“
Die App kann momentan noch nicht benutzt werden, da die Gründer noch ein Crowdfunding zur Finanzierung der App am Laufen haben. Das nächste Ziel liegt bei 450.000 Euro. Nach dem Crowdfunding hoffen die Gründer auf eine öffentliche Finanzierung und auf Kunden aus Politik, Verbänden und Wirtschaft.
Das Non-Profit-Unternehmen wurde von Daniel Tamberg und Sebastian Kutscha gegründet. Sebastian Kutscha ist Unternehmer, Berater und Begleiter mit spirituellen Wurzeln und Daniel Tamberg hatte ursprünglich die Idee von SCIARA, mit der er Kutscha überzeugte und ins Boot geholt hat. Der IT-Profi begeistert sich schon sein ganzes Leben lang für die Simulation komplexer Systeme. Mit der Entwicklung der Sciara-App ist er jedoch noch lange nicht fertig, da sind noch viele weitere Ideen im Raum.
An dieser App arbeiten nicht nur zwei Idealisten, sondern sie arbeiten zusammen mit dem Potsdam-Institut für Klimaforschung (PIK) und weiteren europäischen Forschungszentren. Dadurch ist auch die Wissenschaft in die Entwicklung und Prozesse innerhalb der App involviert. Die SCIARA GmbH ist ein Zusammenschluss von sechs mittelständischen deutschen IT-Unternehmen sowie zwei Einzelpersonen. Alle haben dasselbe Ziel und dieselbe Leidenschaft, und die Unternehmen finanzieren die erste Version der App. Da es eine Non-Profit-Organisation ist, werden keine Gewinne an die Unternehmen ausgeschüttet.
Akteure oder Agenten agieren miteinander. Die Modellkomponenten sind hier:
Dabei nehmen die Nutzer:innen die Rolle der menschlichen Komponente ein und interagieren mit anderen Komponenten. Die Teilnehmer:innen treffen immer wieder Entscheidungen über ihren Lebensstil, also über Ernährung, Investitionen, Reisen, Wohnen, Mobilität und politische Präferenzen. In der Rolle „Regierung“ würden nebenbei auch noch Entscheidungen über Verordnungen und das Einbringen von Gesetzen ins Parlament eintreffen. Die Auswirkungen werden jederzeit anschaulich visualisiert, wodurch die Zeitreisen eine realistische Dynamik bekommen. Wenn einem die Szenarien zu lange dauern, kann man sie auch in kurzer Realzeit durchspielen.
Die Nutzer:innen der App können virtuelle Zeitreisen unternehmen, bei denen die Auswirkungen des eigenen Verhaltens auf die Natur und die eigene Lebenswirklichkeit aufgezeigt werden. In Echtzeit oder Schnelldurchlauf können verschiedene Simulationsläufe durchgemacht werden. Die Nutzer:innen treffen Entscheidungen, die später angepasst werden können. Man kann sehen, was passieren würde, wenn alle aktiven Nutzer:innen so weiter leben würden, wie sie es gerade in ihrem Profil angeben. Auch gegenseitiges Austauschen trägt einen wichtigen Beitrag zur App bei.
Jeder und jede kann die App nutzen, egal ob Klimaschutzfreund oder Klimaschutzgegner, jung oder alt, Privatperson, Politiker oder Wissenschaftler. Man kann anonym und kostenlos teilnehmen. Dafür registriert man sich ganz einfach auf der offiziellen Webseite von SCIARA und meldet sich für die Simulationen an.
Die Entwickler arbeiten mit der „Scrum-Methodik“, mit der alle zwei bis drei Wochen eine neue Version der SCIARA-Software herauskommt, die noch mehr kann als die letzte. Durch diese Methodik können sie schnell auf Feedback und Ideen reagieren.
Besondere Simulationsläufe sollen Entscheider:innen aus Wissenschaft und Politik helfen, besser zu verstehen, wie die Teilnehmer:innen auf die Einführung von Klimaschutzmassnahmen reagieren würden. Was wird angenommen, was eher abgelehnt? Die Gesellschaft soll nicht überrumpelt werden und mithilfe dieser Simulationen und Auswertungen können die Massnahmen angenehm eingeführt und getestet werden.
Quellen
aha-Jugendreporter Severin
Spieleentwickler:innen haben einige Strategien, wie sie dir das Geld aus der Tasche ziehen können. Die meisten Apps sind heutzutage kostenlos im App Store oder Play Store zu holen (beispielsweise Fortnite, Brawlstars, Candy Crush oder Clash Royale). Weil es gratis ist, wird es leichtfertig heruntergeladen, schliesslich kann man nichts verlieren – so denkt man. Damit ist der erste Schritt bereits getan und das Spiel ist auf deinem Handy. Dass die kostenlosen Spiele schnell zur Kostenfalle werden können, zeigt ein Blick ins Prinzip von In-Game-Käufen.
In Deutschland wurden 2021 folgende Umsätze mit Spiele-Apps gemacht:
Früher haben Anbieter:innen von Computer- und Konsolenspielen ihr Geld durch den einmaligen Verkauf von Spielen verdient. Heutzutage wird viel mobil am Smartphone gespielt. Viele davon werden „kostenlos“ als „Free-to-play“ angeboten. Wie verdienen die Anbieter:innen denn damit Geld? Ganz einfach: durch Werbung und sogenannte In-Game-Käufe. In-Game-Käufe bezeichnen alle Käufe, die während des Spiels direkt im Spiel getätigt werden. Meist handelt es sich um Zusatzinhalte, die erst durch einen Kauf freigeschaltet werden.
Beispiele für In-Game-Käufe:
Schauen wir uns beispielsweise Candy Crush genauer an. Zuerst bestreitest du ein paar einfache Levels und bekommst einen richtigen Kick, weil du denkst, du seist richtig gut in dem Spiel. Du spielst weitere Levels und schlägst dich weiterhin tapfer – das Glücksgefühl steigt. Doch dann kommt ein bestimmtes Level und du schaffst es nicht, weiterzukommen. Es funktioniert auch nach zehn weiteren Versuchen nicht. Plötzlich erscheint eine Popup-Meldung: „3 extra Leben für nur CHF 0.90“. Das ist deine Rettung! Wegen des geringen Preises schnappst du sofort zu. Durch die hinterlegte Kreditkarte ist der Kauf mit nur zwei Klicks erledigt. Doch damit beginnt die Kostenfalle. Mit Sonderangeboten wie „nur für kurze Zeit“ oder „jetzt 30 % mehr Münzen“ wird dein Gehirn weiter ausgetrickst. Die Angebote hören sich nach guten Deals an und du schlägst wieder zu. Die Kosten häufen sich.
Fazit: Candy Crush ist allgemein so konzipiert, dass der Spieler irgendwann Geld ausgeben muss, um weiterzukommen.
Ein anderes Beispiel ist Roblox. Hier ist das Ganze etwas anders aufgebaut. Aber auch diese App ist kostenlos. Roblox bietet den Spielern die Möglichkeit, ihre eigen Minispiele zu erschaffen und sie ins Spiel zu integrieren. Sogar du könntest dein eigenes Programm mit der Roblox-Software entwickeln und auf die Plattform stellen. In Roblox kommst du zunächst ohne Geld sehr gut zurecht, findest verschiedene Spiele, die dir gefallen und spielst diese intensiver. In einem Spiel agierst du z. B. als Polizist oder als Dieb und musst dir entweder mit Diebstahl oder mit der Festnahme von Räubern dein virtuelles Geld verdienen. Mit dem verdienten Geld kannst du dir dann neue Autos oder Ähnliches kaufen. Doch je besser das Auto, umso höher der Preis. Also entweder musst du das Spiel sehr lange (ohne Geld) spielen oder du gibst echtes Geld aus, um dir „Robux“ – das Spielgeld – zu kaufen. Nun bist du vielleicht nicht so der Typ, der gleich Geld ausgibt. Du zockst das Spiel also so lange, bis du genug Coins für ein richtig gutes Auto gesammelt hast. Doch dann hast du ein erstklassiges Auto, dein Standard-Avatar hat jedoch völlig uncoole Kleider. Du brauchst also erneut „Robux“, um deinem Avatar coole Kleidung im Shop kaufen zu können. Spätestens jetzt gibst du Geld aus.
Wie du siehst, hat jedes Spiel eigene Taktiken, dir das Geld aus der Tasche zu ziehen und zur Kostenfalle werden. Zudem fördern sie auch das Suchtpotenzial, weil man bei manchen Spielen erste einen Kauf tätigen muss, bevor man weiterspielen kann, oder eben eine gewisse Zeit ang warten muss. Und viele Gamer:innen haben dafür keine Geduld. Problematisch sind auch die virtuellen Währungen, für die es in der Regel keinen festen Umrechnungskurs gibt. Die Währungen werden oft in Paketen verkauft. Mit den Fantasie-Währungen haben Spieler*innen schnell das Gefühl, dass sie gar kein echtes Geld ausgeben. Also überlege dir immer zweimal, ob du etwas kaufst oder nicht. Denn irgendwann hast du eh keine Lust mehr auf das Spiel und dein Geld ist weg.
Die Tricks der App-Mafia - und wie man sie umgeht
Tricks werden in die Spiele eingebaut, die uns das Geld aus der Tasche ziehen sollen.
Wusstest du, dass du In-App Käufe auch komplett auf deinem Smartphone deaktivieren kannst? Heise.de hat eine Schritt-für-Schritt Anleitung für iPhone und Android erstellt.
Hinweis: Bei Android können die In-App Käufe nicht ganz deaktiviert werden. Die Einstellungen können soweit angepasst werden, dass ein In-App Kauf nur mit der Eingabe eines Passwortes abgeschlossen werden kann.
Klicksafe, eine Sensibilisierungskampagne zur Förderung der Medienkompetenz im Umgang mit dem Internet und neuen Medien im Auftrag der Europäischen Kommission, hat einen überschaubaren und verständlichen Flyer erstellt, damit du ganz einfach die Übersicht über die unterschiedlichen Maschen der App-Entwickler behältst. Denn nichts ist kostenlos, auch Apps (fast) nie. Quelle Grafik: Klicksafe Ratgeber „Smart mobil?! – Ein Ratgeber zu Smartphones, Apps und mobilen Netzen für Eltern und andere Interessierte“
Dass die kostenlosen Spiele schnell zur Kostenfalle werden können, zeigt ein Blick ins Prinzip von In-Game-Käufen. Genau zu diesem Thema haben Jugendliche des klicksafe Youth Panel und des Youth Panel Saferinternet.at aus Österreich ein interaktives Quiz erstellt.
In-Game-Käufe Quiz
Quellen:
aha-Jugendreporter Severin Pop-ups nerven gewaltig. Jedes Mal, wenn du eine Webseite besuchst, dann springt dir zuerst dieses lästige Fenster mit der Frage ins Auge, ob du Cookies akzeptieren willst. Schnell klickst du auf „Akzeptieren“, um auf der Webseite weitersurfen zu können. Doch was diese „Cookies“ überhaupt sind und zu welchen Zwecken sie verwendet werden, erfährst du in diesem Artikel.
Cookies sind nicht nur das Lieblingsessen vom Krümelmonster, sondern auch kleine Datenpakete von Webseiten, die dein Browser abspeichert. Wenn du dich beispielsweise in einem Onlineshop einloggst, dann speichern Cookies z.B. deine Login-Daten, damit du dich nicht nach wenigen Sekunden erneut anmelden musst.
Man kann zwischen „guten“ und „bösen“ Cookies unterscheiden. Die guten Cookies, sogenannte „Session Cookies“ sind sehr hilfreich. Bei ihnen steht die Sicherheit im Vordergrund. Sie speichern z.B. die vorher erwähnten Login Daten, dies jedoch nur so lange, bis du dich abmeldest oder die Webseite verlässt. Diese Cookies sind unverzichtbar.
Die bösen Cookies sind sogenannte „Tracking Cookies“. Ihr eigentliches Ziel ist die Webseiten-Optimierung, z.B. liefern sie dir gezielte Produktvorschläge in einem Onlineshop. Dazu spionieren sie dein Surfverhalten aus. „Tracking Cookies“ werden dauerhaft gespeichert. Das bedeutet, wenn du das nächste Mal auf diese Webseite gehst, weiss sie nach wie vor, was du das letzte Mal dort gemacht hast.
Früher wurden Cookies oft unbemerkt gespeichert. Doch seit der europaweiten Datenschutzgrundverordnung 2018 müssen Betreiber auf die Anwendung von Cookies hinweisen. Seit 2019 müssen Nutzer den Cookies sogar zustimmen. Die Idee ist gut, die Umsetzung lässt jedoch zu wünschen übrig. Im Idealfall sollten Nutzer bei der Abfrage, ob man Cookies verwenden will, einfach zwischen zwei gleich gestalteten Optionen auswählen können.
Man stimmt allen Cookies zu.
Man stimmt nur den notwendigen – also den guten Cookies – zu.
Man stimmt den Cookies nicht zu.
Leider wird die zweite Option oft so kompliziert gestaltet, dass man entnervt aufgibt und einfach auf alle Cookies akzeptieren klickt. Und schon hat man auch die bösen Cookies an der Backe.
Die Folge: Man gibt viel zu viel über sich preis und die Zustimmung dafür, dass die Webseite deine Daten beispielsweise weitergeben kann.
Cyber Security Teil I – So kapern Hacker dein WhatsApp-Konto
„Code auf keinen Fall weiterleiten“, warnte das Liechtensteiner Vaterland vor kurzem. Die Warnung bezog sich auf Betrüger-Nachrichten, die via WhatsApp weitergeleitet werden. Was dahinter steckt, wie man Fake-Nachrichten erkennt und was ihr tun sollt, wenn euer Account gestohlen wurde, das lest ihr in diesem Artikel.
Cyber Security Teil III - Wieder mal dein Passwort vergessen?
Passwörter sind eine nervige Sache. Sie sollten sicher sein und doch sollte man sie sich merken können. Um die Hirnkapazitäten nicht überzustrapazieren, verwenden wohl viele von uns für mehrere Geräte oder Webseiten das gleiche Passwort. Dabei könnte man das Problem einfach mit einem Passwort Safe lösen.
Cyber Security Teil IIII - Virenschutz für Windows – sinnvoll oder sinnlos?
Windows 10 liefert standardmässig ein Virenschutzprogramm namens Defender mit. Reicht dieser Virenschutz aus oder braucht es noch ein zusätzliches Programm?
Sicher unterwegs im Netz
Noch mehr Sicherheitstipps für deinen digitalen Alltag!
Datenschutz Liechtenstein
Gastbeitrag zum Thema Cookies.
Bilder:
aha-Jugendreporter Severin Passwörter sind eine nervige Sache. Sie sollten sicher sein und doch sollte man sie sich merken können. Um die Hirnkapazitäten nicht überzustrapazieren, verwenden wohl viele von uns für mehrere Geräte oder Webseiten das gleiche Passwort.
Um sicher vor Hackern zu sein, solltest du dir allerdings die Mühe machen, verschiedene sichere Passwörter anzuwenden. Da es aber fast unmöglich ist, diese im Kopf zu behalten, schreiben sich viele Leute die Passwörter auf. Doch was passiert, wenn du den Zettel mit all deinen Passwörtern verlierst? Deshalb schreiben sich einige die Passwörter in ein Dokument. Für dieses solltest du dann aber ein Backup haben, um nicht alles zu verlieren, falls mal etwas schiefläuft. So ein Backup läuft jedoch meist über eine Cloud und in einer Cloud sind deine Passwörter auch nicht mehr so sicher.
Was ist ein starkes Passwort?
Je komplizierter du dein Passwort machst, desto sicherer sind deine Daten. Deshalb hier die wichtigsten Aspekte, die dein Passwort beinhalten sollte.
Hier kommen Passwort Manager ins Spiel. Das sind sichere Speicher für all deine Passwörter. Mit einem „Masterpasswort“, welches du sicher wählen und dir gut merken solltest, bekommst du Zugriff auf all deine Passwörter. Passwort Manager sind sehr empfehlenswert, denn so kannst du dir für jede Website etc. ein unmerkbares Passwort aussuchen und du kannst es dir doch merken. Dies lindert die Gefahr, Opfer eines Hackerangriffes zu werden. Natürlich haben Passwort Manager auch Nachteile: Wie gesagt, benutzt man ein Masterpasswort, um an alle gespeicherten Passwörter zu gelangen. Knackt jemand dieses Passwort, so hat derjenige Zugriff auf all deine Passwörter. Natürlich geht das auch umgekehrt, vergisst du dein Masterpasswort, so hast du keinen Zugriff mehr auf all deine Passwörter.
Es gibt viele verschiedene Passwort Manager für iOS, Android, Windows etc. ABER ACHTUNG ❗ Es gibt auch solche mit schlechten Absichten, die deine Passwörter nicht nur speichern, sondern direkt weitergeben. Deshalb solltest du dich bei der Wahl eines Passwort Manager zuerst gut informieren. Um dir etwas Arbeit abzunehmen, habe ich für dich vier sehr gute und kostenlose Passwort Managerausgesucht und getestet:
Dank Opensource-Prinzip kann jeder den Quellcode lesen. Dies bedeutet, man muss sich keine Sorgen machen, dass dieser Passwortmanager hinter deinem Rücken Daten versendet. Auch die Benutzung ist hier sehr einfach und schnell zu verstehen.
Bitwarden
Der Quellcode von Keepass ist auch Opensource. Die Sicherheit deiner Passwörter ist also gewährt. Jedoch ist hier die Benutzeroberfläche weniger übersichtlich und etwas komplizierter als bei Bitwarden. Dafür werden hier die ganzen Passwörter in einer verschlüsselten Datenbank gespeichert, welche für Hacker fast unknackbar ist.
Keepass
Keeper ist ein sehr schön und übersichtlich gestalteter Passwort Manager. Eigentlich kostet Keeper monatlich, jedoch gibt es auch eine kostenfreie Version davon. Hier beschränkt sich die Nutzung auf ein Gerät und die Autofill-Funktion (automatisches Ausfüllen bei Abfrage von in Keeper gespeicherten Passwörtern) funktioniert nur auf Mobilgeräten. Benutzt man Keeper also ausschliesslich auf einem Smartphone oder Tablet, so hat Keeper eigentlich keine grossen Schwächen und ist sehr zu empfehlen. Obwohl der Quellcode hier nicht Opensource ist, ist hier auch Sicherheit durch Ende-zu-Ende-Verschlüsselung gewährt.
Keeper
Dashlane funktioniert ähnlich wie Keeper, jedoch unterscheiden sie sich in einigen Details. Dashlane kostet auch monatlich, es gibt aber auch hier eine kostenfreie Version. Die Handhabung dieses Manager ist aus meiner Sicht die benutzerfreundlichste unter den getesteten Apps. Dashlane ist sehr übersichtlich und gut aufgebaut. Es gibt auch hier eine Autofill-Funktion und man kann die Passwörter mit z.B. einem Computer synchronisieren. Um die Passwörter sicher und verschlüsselt zu halten, benutzt Dashlane ein ganz eigenes, patentiertes Tool. Bei diesem Passwort Safe gibt es auch die Funktion, dass du dein „Masterpasswort“, falls es mal vergessen geht, auf eine ganz sichere Art wiederbekommen kannst – ohne, dass irgendjemand davon erfährt.
Dashlane
Cyber Security Teil II – Diese Cookies gehen auf den Keks
Pop-ups nerven gewaltig. Jedes Mal, wenn du eine Webseite besuchst, dann springt dir zuerst dieses lästige Fenster mit der Frage ins Auge, ob du Cookies akzeptieren willst. Schnell klickst du auf „Akzeptieren“, um auf der Webseite weitersurfen zu können. Doch was diese „Cookies“ überhaupt sind und zu welchen Zwecken sie verwendet werden, erfährst du in diesem Artikel.
Passwort-Manager Test 2021: Diese Dienste lösen Ihr Passwort-Problem
Damit du auch im Internet und in Sozialen Netzwerken sicher unterwegs bist, hier die wichtigsten Tipps:
Wohnadresse, Handynummer, E-Mail-Adresse etc. gehen Fremde im Internet nichts an! Halte deine Passwörter auch vor Freundinnen und Freunden geheim. Checke regelmässig die Privatsphäre-Einstellungen in deinen Sozialen Netzwerken – sie ändern sich immer wieder. Praktische Schritt-für-Schritt-Anleitungen für mehr Sicherheit und Privatsphäre auf Instagram, WhatsApp, Snapchat & Co. findest du unter www.saferinternet.at/leitfaden.
Kontrolliere hier, ob deine E-Mail-Adresse oder dein Passwort bereits einmal öffentlich gemacht wurde (z.B. nach einem Hackerangriff auf einen Online-Dienst). Und wie sicher dein Passwort ist, kannst du bei CheckDeinPasswort.de und Passwort-Check überprüfen.
Veröffentliche keine Fotos, Videos oder Texte, die dir oder anderen unangenehm sein könnten. Wurden Inhalte einmal im Internet verbreiten, ist es fast unmöglich, sie wieder zu entfernen! Das Veröffentlichen oder Verschicken von Fotos oder Videos, die andere Personen lächerlich machen, ist gesetzlich gar nicht erlaubt („Recht am eigenen Bild“). Frag zur Sicherheit immer die Abgebildeten vor dem Posten, ob sie damit einverstanden sind.
Sei misstrauisch bei Behauptungen, die du im Netz findest! Vor allem besonders schockierende oder sensationelle Nachrichten sind oft gar nicht wahr. Manchmal werden absichtlich Gerüchte und falsche Geschichten verbreitet, um andere schlecht zu machen. Oft ist nicht klar, woher die Infos stammen und wer tatsächlich dahintersteckt. Überprüfe Infos daher besser mehrfach – vergleiche zum Beispiel mehrere Quellen oder checke fragwürdige Fotos mit der umgekehrten Bildersuche!
Auch im Internet ist selten etwas wirklich kostenlos. Sei bei „Gratis“– oder „Schnäppchen“-Angeboten stets misstrauisch, besonders wenn du dich mit Namen und Adresse registrieren oder das Angebot mit deinen Freund:innen teilen musst. Manchmal sind die Anbieter:innen nur hinter deinen Daten her oder hinter dem „tollen“ Angebot versteckt sich Schadsoftware. Auch Online-Gewinnspiele sind manchmal unseriös – Vorsicht, wenn die Preise allzu verlockend sind!
Du möchtest fremde Fotos, Grafiken, Videos, oder Musikdateien im Internet veröffentlichen? Dazu brauchst du die Erlaubnis des Rechteinhabers oder der Rechteinhaberin! Es ist in aller Regel verboten, Bilder aus dem Netz herunterzuladen und ohne Nachfragen weiterzuverwenden. Verstösse gegen das Urheberrecht können richtig teuer werden! Tipp: Suche nach Bildern mit einer Creative Commons-Lizenz – diese darfst du unter bestimmten Bedingungen kostenlos nutzen: search.creativecommons.org.
Verwende auf deinem Computer, Smartphone oder Tablet ein Anti-Viren-Programm und aktualisiere es regelmässig. Bring auch laufend deine Software und Apps auf den aktuellsten Stand, am besten per automatischem Update. Schütze dein Gerät mittels PIN-Code, Passwort oder Entsperrmuster vor Zugriff durch Fremde!
Cyber-Mobbing ist kein Spass, sondern eine strafbare Handlung (§107c StGB)! Gemeint sind Beleidigungen, Belästigungen oder Drohungen über Internet und Handy, die über einen längeren Zeitraum hinweg andauern und das Leben der Betroffenen sehr beeinträchtigen können. Setze dich gegen Cyber-Mobbing zur Wehr und unterstütze Mobbing-Opfer: Sichere Beweise (z.B. Screenshots), blockiere und melde Täter:innen in sozialen Netzwerken und hol dir Hilfe bei Leuten, denen du vertraust – je früher, desto besser! Schulsozialarbeiter:innen helfen dir im Fall von Cyber-Mobbing weiter.
Lade Apps nur aus den offiziellen App-Shops herunter – Drittanbieter-Apps sind oft mit Schadsoftware verseucht. Checke bei der Installation die Zugriffsberechtigungen und verzichte lieber auf Apps, die zu viele Berechtigungen verlangen (z.B. braucht eine Taschenlampen-App keinen Zugriff auf den aktuellen Standort). Installiere regelmässig die angebotenen Software-Updates und lösche Anwendungen, die du nicht mehr brauchst. Achtung: In vielen Apps kannst du Zusatzfunktionen oder Spielguthaben kaufen, für die du bezahlen musst – deaktiviere auf deinem Handy die In-App-Käufe, um unerwünschte Kosten zu verhindern.
Sexting bedeutet, dass man von sich selbst erotische Fotos, Nacktaufnahmen oder freizügige Videos anfertigt und diese dann auch verschickt. Das kann grossen Spass machen, aber auch unangenehme Folgen haben! Mit wenigen Klicks können deine Nacktbilder an sehr viele Leute weitergeleitet werden. Achte bei solchen Fotos darauf, dass dein Gesicht nicht zu erkennen ist und überlege vor dem Versenden noch einmal, ob du dem/der anderen wirklich vertrauen kannst. Vorsicht: Erotische Aufnahmen von unter 18-Jährigen gelten als Kinderpornografie! Schickst du sie an Dritte weiter, machst du dich strafbar. Ist ein Nacktbild einmal im Internet gelandet, kann es nur schwer wieder entfernt werden – kostenlose Hilfe bekommst du bei uns im aha oder beim Jugendschutz beim Amt für Soziale Dienste.
Das aha – Tipps & Infos für junge Leute feiert sein 25-jähriges Jubiläum. Seit der Eröffnung im Dezember 1999 hat sich die Jugendinformation von einer niederschwelligen Anlaufstelle zu einer vielseitigen Plattform entwickelt, die jungen Menschen Orientierung, Mitgestaltung und Unterstützung bietet. Mit Engagement und Innovation hat das aha die Jugendförderung in Liechtenstein geprägt und ist zu einer unverzichtbaren Institution geworden.
Co-Geschäftsleiterin Virginie Meusburger-Cavassino im Interview bei Radio Liechtenstein.
http://aha.li/wp-content/uploads/2024/12/2024_12_17_radio_liechtenstein_interview_virginie_25_jahre_aha.mp3
Die Anfänge: Eine Idee wird Wirklichkeit 1998 entstand die Idee für ein Jugendinformationszentrum in Liechtenstein, inspiriert durch einen Besuch der damaligen Regierungsrätin Dr. Andrea Willi im aha Vorarlberg in Dornbirn. Die Gründung des Vereins „aha – Jugendinformation Liechtenstein“ und die Eröffnung der Geschäftsstelle 1999 markierten den Startschuss für ein Angebot, das jungen Menschen umfassende Informationen zu Themen wie Auslandsaufenthalte, Ferienjobs und Freizeitmöglichkeiten bot. In den Räumen des alten Schaaner Bahnhofs schlug 1999 das Herz einer Vision: Ein Ort, an dem junge Menschen nicht nur Informationen erhalten, sondern Inspiration finden, Gehör finden und Zukunft gestalten können. 25 Jahre aha bedeuten 25 Jahre Leidenschaft für die Jugend Liechtensteins.
Wandel und Wachstum: Von der Information zur Jugendbeteiligung In den Anfangsjahren lag der Fokus auf der klassischen Jugendinformation: Das aha stellte Materialien bereit und beantwortete Fragen zu Themen, die junge Menschen bewegen. Doch bald wurde deutlich, dass die Jugend nicht nur informiert, sondern aktiv eingebunden werden wollte. Ein Meilenstein war die Einführung des Jugendbeteiligungsprogramms Jubel im Jahr 2007. Hier wurde Klassensprecher:innen eine Plattform geboten, um sich politisch und gesellschaftlich einzubringen. Aus Jubel entwickelten sich in der Folge eigenständige Vereine wie JugendEnergy oder der Jugendrat Liechtenstein.
Freiwilligentätigkeit ist ein zentrales Element der Arbeit des aha. Junge Menschen können aus und nach Liechtenstein entsendet werden, um sich zu engagieren. Mit Programmen wie dem Europäischen Solidaritätskorps (ESK) und dem Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) bietet das aha jungen Menschen die Möglichkeit, sich im In- und Ausland sozial zu engagieren und wertvolle Erfahrungen zu sammeln. Diese Initiativen fördern nicht nur die persönliche Entwicklung, sondern leisten auch einen wichtigen Beitrag zur Gesellschaft.
Der Umzug ins Haus Melliger 2018 zog das aha von seinem vertrauten Standort im alten Bahnhof Schaan ins Haus Melliger in Vaduz um. Die neuen Räumlichkeiten in der Kirchstrasse boten mehr Platz und verbesserten die Arbeitsbedingungen, doch die Verlagerung nach Vaduz stellte eine Herausforderung dar. Für viele Jugendliche war der neue Standort weniger leicht erreichbar, was sich deutlich in einem Rückgang der Besucherzahlen zeigte. Das aha reagierte flexibel auf diese Entwicklung: Mit der Durchführung von Workshops direkt in Schulen und einer intensiveren digitalen Präsenz erreichte es weiterhin seine Zielgruppe. Der Umzug wurde so zum Anstoss, die Arbeit des aha noch näher an die Jugendlichen heranzutragen.
„Das aha ist weit mehr als eine Informationsstelle. Es ist ein Ort, an dem junge Menschen gehört werden, sich entfalten und gemeinsam eine nachhaltige Zukunft gestalten können“, betonen die Geschäftsleitenden Virginie Meusburger-Cavassino und Johannes Rinderer. Mit dieser Vision blickt das aha optimistisch auf die kommenden Jahre.
Vom Nationalagenturstatus zur Schlüsselstelle Nach 20 Jahren als Nationalagentur für das EU-Programm Erasmus+ Programm Jugend gab es 2020 eine bedeutende strukturelle Veränderung. Die Liechtensteinische Regierung entschied, den Bereich Jugend in die für Bildung zuständige Nationalagentur bei der AIBA (Agentur für Internationale Bildungsangelegenheiten) zu integrieren. Das aha agiert seither als Schlüsselstelle und bleibt damit eine zentrale Anlaufstelle für junge Menschen und Organisationen in Liechtenstein, die Fördermittel beantragen oder Projekte umsetzen möchten. Dieser Wandel markiert nicht nur eine organisatorische Neuausrichtung, sondern eröffnete auch neue Möglichkeiten: Als Schlüsselpartner der AIBA konzentriert sich das aha verstärkt auf die direkte Unterstützung von Jugendlichen und Projektträger:innen. Mit massgeschneiderten Coachings, Orientierungsgesprächen und praktischer Hilfe bei der Antragstellung begleitet das aha weiterhin ambitionierte Ideen und fördert den internationalen Austausch. „Der Wechsel war eine Herausforderung, aber auch eine Chance, unsere Arbeit noch näher an den Bedürfnissen der jungen Menschen auszurichten“, betont Co-Geschäftsleiterin Virginie Meusburger-Cavassino, die seit bald 25 Jahren im aha tätig ist. Durch die enge Zusammenarbeit mit der AIBA bleiben Erasmus+ und ESK ein wichtiger Bestandteil der Aktivitäten des aha. So wird sichergestellt, dass junge Menschen weiterhin von den Möglichkeiten europäischer Programme profitieren können.
Angesichts der zunehmenden Bedeutung digitaler Medien hat das aha frühzeitig die Weichen für eine starke Online-Präsenz gestellt. Neben der informativen Website aha.li, die zahlreiche hilfreiche Beiträge bietet, startete das aha während der Corona-Pandemie einen Podcast, der jungen Menschen eine Stimme verleiht und gesellschaftlich relevante Themen aufgreift. Auch auf Instagram konnte das aha mit einer aktiven und ansprechenden Präsenz überzeugen. Mit der neuen Mitmach-Plattform backstage.li schuf es zudem einen Raum, in dem junge Menschen ihre Erfahrungen, Ideen und Geschichten teilen können. Diese innovativen digitalen Angebote zeigen eindrucksvoll, wie das aha die Bedürfnisse der jungen Generation versteht und am Puls der Zeit bleibt.
Ein Vierteljahrhundert für die Jugend – und ein Blick in die Zukunft Das Jubiläumsjahr steht unter dem Motto „25 Jahre aha – 25 unter 25“. Eine Serie stellt 25 junge, inspirierende Persönlichkeiten vor, während ein grosses Jubiläumsfest am 17. Dezember die Erfolgsgeschichte des aha gebührend feiert. Gleichzeitig richtet sich der Blick nach vorne: Mit neuen Projekten wie Erlebnistagen in der Natur, Workshops zu sozialen und medialen Kompetenzen und einer stärkeren Einbindung Jugendlicher in digitale Plattformen setzt das aha seinen Weg als Vorreiter in der Jugendförderung fort.
«25 unter 25»-Podcast-Projekt auf backstage.li
Im Rahmen seines 25-jährigen Jubiläums hat das aha – Tipps & Infos für junge Leute ein besonderes Projekt ins Leben gerufen: 25 Liechtensteiner:innen unter 25 Jahren teilen ihre persönlichen Geschichten in einer Podcast-Serie. Diese Initiative bietet eine Plattform für authentische Stimmen und vielfältige Perspektiven.
Dank neuster Technologie wie der Künstliche Intelligenz ist es auch möglich, Videos zu faken. Dies kann sehr gefährlich werden. Hier zeigen wir dir, wie das funktioniert und wie du solche Videos erkennen kannst.
Deepfake ist eine Technologie, mit der es möglich ist, Videos zu faken. Danke immer besserer Methoden aus dem Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI) ist dies heute deutlich einfacher als früher. Fälschungen können mit vergleichsweise wenig Aufwand in einer hohen Qualität erstellt werden. Beispielsweise wird das Gesicht der Personvon der KI analysiert, welches schlussendlich deine Worte sprechen sollte. Du kannst dann irgendeinen Text sprechen und das Gesicht des anderen Menschen (den du darstellen möchtest) bewegt sich so, dass es aussieht, als würde sie diese Sachen sagen. Dann brauchst du nur noch ein Programm, das dir hilft, Originalstimmen zu imitieren und fertig ist das perfekte Deepfake Video. Aufgrund der Nutzung von tiefen neuronalen Netzen (englisch: deep neural networks), werden solche Verfahren umgangssprachlich als „Deepfakes“ bezeichnet.
Definition: Deep Fake (engl. Koffer- oder Portemanteau-Wort zusammengesetzt aus den Begriffen „Deep Learning“ und „Fake“) beschreiben realistisch wirkende Medieninhalte (Foto, Audio und Video), welche durch Techniken der künstlichen Intelligenz abgeändert und verfälscht worden sind. Obwohl Medienmanipulation kein neues Phänomen darstellt, nutzen Deepfakes Methoden des maschinellen Lernens, genauer künstliche neuronale Netzwerke, um Fälschungen weitgehend autonom zu erzeugen. Quelle: Wikipedia
(engl. Koffer- oder Portemanteau-Wort zusammengesetzt aus den Begriffen „Deep Learning“ und „Fake“) beschreiben realistisch wirkende Medieninhalte (Foto, Audio und Video), welche durch Techniken der künstlichen Intelligenz abgeändert und verfälscht worden sind. Obwohl Medienmanipulation kein neues Phänomen darstellt, nutzen Deepfakes Methoden des maschinellen Lernens, genauer künstliche neuronale Netzwerke, um Fälschungen weitgehend autonom zu erzeugen.
Was erst lustig klingt, kann beim genaueren Betrachten aber richtig gefährlich werde. Denn das Potenzial zum Missbrauch ist riesig. Deepfakes werden immer besser und realer, sodass wir sie nicht mehr von „echten“ Videos unterscheiden können. Stell dir doch einmal vor, ein Trump-Gegner macht ein gefaktes Video, in welchem er beispielsweise sagt, es würde ihn nicht kümmern, ob die Leute Jobs haben oder nicht. So ein Video würde sehr schnell verbreitet werden und viele Leute würden nicht merken, dass es ein Fake ist. Denn diese Aussage würde sehr viele Emotionen mit sich tragen und das kann zu einer schnellen Reaktion der Empörung führen. So könnte dies zu einem Wahlnachteil für Trump werden. Im Moment ist es kaum möglich, richtig gut erstellte Deepfakes von realen Videos zu unterscheiden. Sogar auf KI-Erkennungsprogramme ist nicht 100 % Verlass.
Methoden zur Manipulation medialer Identitäten können im Wesentlichen in drei Medienformen eingeteilt werden:
Quelle: https://www.bsi.bund.de/DE/Themen/Unternehmen-und-Organisationen/Informationen-und-Empfehlungen/Kuenstliche-Intelligenz/Deepfakes/deepfakes_node.html#doc1009562bodyText5
Wir durchleben momentan eine Zeit, in welcher wir uns kaum mehr von Fake-News, Fake-Bildern oder Verschwörungstheoretiker schützen können. Allen voran die Sozialen Medien. Mit reisserischen Überschriften werden wir verleitet auf Inhalte, Bilder und Videos zu klicken. Oft lösen diese Empörung, Wut oder Aggression in uns aus. Solche Inhalte werden in Windeseile geteilt. Sei dies nun über WhatsApp-Gruppen, Instagram Profile, Snapchat oder TikTok.
Aber schlussendlich stellen wir uns doch alle dieselbe Frage: Was stimmt denn nun wirklich?
Fake-News: wem kann man noch glauben?
Tipps & Tricks um Fake-News zu entlarven: Sie sind allgegenwärtig und verbreiten sich im Netz rasend schnell. Sie manipulieren und bringen vermeintliche Skandale ans Licht.
Fake-Bilder: was stimmt denn nun?
Tipps & Tricks um Fake-Bilder zu erkennen: Ein aussagekräftiges Bild sagt bekanntlich mehr als tausend Worte. Das machen sich auch Betrüger/innen zunutze.
Abgesehen von den individuellen Schäden, könnten auch gravierende gesellschaftliche Veränderungen rascher auftreten. Es wird immer schwieriger zwischen Wahrheit und Falschaussage zu unterscheiden. Auch Videos helfen da nicht mehr viel. Politiker könnten in Situationen gebracht werden, in denen sie niemals waren. Momentan steht im Word Wide Web ausreichend Bildmaterialien von Personen des öffentlichen Interesses verfügbar. Doch auch Privatpersonen, wie du und ich, stellen immer mehr und immer öfter Bilder und Videos von sich und ihren Liebsten ins Netz. Dass sie aber das Risiko massiv erhöhen und Gefahr laufen, selbst Opfer von Deepfakes zu werden, ist den meisten gar nicht bewusst.
Doch Deepfakes kommen nicht nur in normalen Videos vor. Ein niederländisches Unternehmen untersuchte rund 15‘000 Deepfakes. 96 Prozent waren Pornografie – in den meisten Fällen wurden Hollywoodschauspielerinnen oder berühmte Popsängerinnen in Sexfilme montiert. Das kann den Ruf einer prominenten Person komplett ruinieren, wenn das Video nicht als Fake enttarnt wird. Auch Privatpersonen wurden schon Opfer von Deepfake-Pornos. Stell dir vor, ein solches Video von dir würde an deiner Schule kursieren, der Schaden für dich wäre enorm. Solche Aktionen können aus Rachegelüsten, Hass oder Neid entstehen und werden oft in diesem Kontext missbraucht.
Es existiert ein Deepfake von Barak Obama, in welchem er kein gutes Wort über seinen Nachfolger verliert. Doch hier waren Menschen am Werk und das Video war gewollt. Im Zuge einer Zusammenarbeit zwischen dem Obama-Imitator Jordan Peele und dem Medienportal Buzzfeed, entstand dieses Deepfake Video. Mittels Video-Experten, genügend freiem Bildmaterial von Barack Obama und einer kostenlosen App gelang es ihnen, dass Obama etwas sagte, obwohl er dies in Wahrheit niemals tat.
Das Ziel bei diesem Projekt war, dass die User aufmerksam werden und nicht alles glauben, was sie online sehen und hören.
Wie fliessend ein Deepfake Video sein kann, ist in einem älteren Interview zwischen Late-Night-Talker David Letterman und Schauspieler Bill Hader zu sehen. Im Interview wird über den Film „Tropic Thunder“ gesprochen, in welchem auch Tom Cruise mitspielte. Während des Videos wechselt das Gesicht von Hader immer wieder zu den Zügen von Tom Cruise. Ein weiterer Beweiss, dass das Erkennen von Deepfake Videos praktisch ein Ding der Unmöglichkeit ist. Lassen die Aufnahmen an Qualität zu wünschen übrig, können solche Bilder schnell als wahr eingestuft.
Mit diesem Guide kannst du selber ausprobieren, ob du die gezeigten Deepfakes erkennst und ausfindig machen kannst. Hättest du sie entlarvt?
In diesem Beitrag möchten wir dir sieben Newsseiten/Newsletter (von bzw. für Jugendliche*n) sowie unterhaltsame Jugendblogs vorstellen.
Funk (Eigenschreibweise funk) ist ein deutsches Online-Medienangebot und Content-Netzwerk der ARD und des ZDF für Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 14 und 29 Jahren. Ihr Ziel ist es, möglichst gute Information, Orientierung oder Unterhaltung zu bieten. Da sie eine breite Altersspanne mit unterschiedlichen Interessen bedienen, produzieren sie unterschiedliche Formate auf verschiedenen Sozialen Netzwerken.
funk Website
Morgenmoment ist ein täglich erscheinender Newsletter des Momentum Magazins mit Sitz in Wien. Ziel ist es, gesellschaftliche Themen aufzugreifen und sich mit konkreten und konstruktiven Vorschlägen für eine nachhaltige und gerechtere Gesellschaft einzusetzen – unabhängig von Parteien und Konzernen. Mit skeptischer Haltung zu dem, was ist. Immer im Interesse der Vielen.
Themen sind u.a.: Klimakrise, Coronapandemie, Arbeit, Bildung, Pride Month,
https://www.moment.at/story/morgenmoment-dein-taeglicher-newsletter-mit-haltung
Morgenmoment Newsletter
Fünf wichtige Themen in nur drei knackigen Minuten. Hol dir deinen täglichen Morgenmoment per E‑Mail!
Homepage MOMENT.
„Die Chefredaktion“ ist ein Instagram-Kanal, auf dem die Journalisitin Melisa Erkurt gemeisam mit Jungjournalist*innen über politische und gesellschaftsrelevante Themen informiert. Das Team besteht sowohl aus Akademiker- als auch Arbeiterkinder. Viel Wert wird auch darauf gelegt, Journalist*innen mit unterschiedlicher Migrationsgeschichte im Team zu haben.
Die Inhalte richten sich an 14-bis 24-Jährige & auch die Jungjournalist*innen sind in dieser Altersspanne. Auf ihrem Instagram-Kanal wird jede Woche ein anderes Thema journalistisch behandelt, dass von den Jungjournalist*innen eingebracht wird. Follower*innen können auf dem Kanal mitverfolgen, wie die Videos und Inhalte entstehen. Ideenfindung, Interviews, Recherche, der gesamte Prozess werden offengelegt, auch um Medienbildung zu fördern. Quasi ein Blick hinter die Kulissen bzw. Einblicke in den Berufsalltag von Journalist*innen.
Die Chefredaktion auf Instagram
„Man kann die Welt nicht verändern, wenn man nicht über sie Bescheid weiss.“ – das dachte sich die damals 15-jährige Olivia Seltzer & gründete 2017 „The Cramm“ Übersetzen lässt sich Cramm mit „vollgepackt“. Der Newsletter liefert täglich die neuesten Informationen zu den wichtigsten politischen Themen des Tages aus aller Welt für die Gen Z. Abonniert haben ihn mittlerweile eine Million Menschen in 80 Ländern auf sechs Kontinenten. Um möglichst viele Jugendliche & junge Erwachsene zu erreichen, ist The Cramm auch auf Instagram, Snapchat & Twitter zu finden.
The Cramm Newsletter abonnieren
The Cramm auf Instagram
The Cramm auf Snapchat
Das aha- Jugendteam besteht aus engagierten Jugendlichen, die Themen, die Jugendliche interessieren in Form von Artikeln, Videos, Social-Media-Posts & Podcast-Folgen umsetzen. Dabei werden sie von aha-Mitarbeitenden unterstützt.
Zu den Beiträgen
jubel-backstage-Podcast
Werde Teil des aha-Jugendteams
Du möchtest dich in der Freizeit beim «aha» sinnvoll engagieren und auch ein Taschengeld dazu verdienen? Dann bist du hier genau richtig! Denn das aha sucht junge Leute, die als «aha-Reporter:innen» Themen recherchieren, Interviews führen, Beiträge schreiben, Posten, Fotografieren oder kurze Videos selber produzieren.
Salon5 ist die Jugendredaktion von CORRECTIV, dem ersten gemeinnützigen Recherchezentrum im deutschsprachigen Raum.Von jungen Menschen für junge Menschen – als Webradio und Podcast-Sender.Salon5 begegnet Jugendlichen auf Augenhöhe, zeigt, wie Medien funktionieren, und befähigt sie, selbst Medien zu machen. Dabei geht es um Meinungsfreiheit, Engagement und Spass an der Arbeit – über das Gute zu berichten und über das, was sie verändern wollen.
Salon5 auf YouTube
Auf dem österreichischen Youth Reporter Blog bekommen junge angehende Journalist:innen eine Plattform. Die Themen sind vielfältig und reichen von Politik über aktuelle Jugendthemen bis zu Nachhaltigkeit und Reisen.
Youth Reporter auf Instagram
Zeit Campus
ZEIT CAMPUS berichtet über alles was (angehende) Studenten interessiert.
fluter
fluter ist ein kostenfreies Jugendmagazin der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb).
jetzt
Das junge Magazin der Süddeutschen Zeitung.
Junus ist Freiwilliger im Rahmen vom Europäischen Solidaritätskorps (ESK) und bringt sein Wissen in den Bereichen Social Media und Projekte im europäischen Kontext ein.
Das ist junOWY (“You know we”) aka Junus @junowy.mp3
Seit 2007 verteilt junOWY positive Energie und gute #vibezz. Der Deutsch-Indonesier geht in seinen Projekten immer zwei Schritte weiter und bringt durch seine Sichtweisen etwas Einzigartiges an den Tisch. Die Freude am Leben und die Schönheit der Natur berühren ihn immer wieder aufs Neue.
Anzutreffen ist er entweder bei seinem morgendlichen Lauf, auf Events in der Region oder auf dem Instagram-Account @aha_liechtenstein.
Auf dem Weg der Arbeitslosigkeit nach der Matura zu entkommen, fand ich mich in einer scheinbar ausweglosen Situation. Auf der einen Seite hatte ich KEINEN BOCK auf einen schlecht bezahlten 9-to-5-Job, aber nach 12 Jahren Schule war es für mich nicht sonderlich reizend, meinen akademischen Werdegang direkt fortzuführen. Auf der anderen Seite wollte ich mein Künstlerdasein weiter vertiefen. Doch ohne finanzielle Mittel war dies keine Option. Mir ist zu Ohren gekommen, dass ein Auslandsjahr bei vielen Leuten beliebt sei, also hab ich mich erkundigt.
Glücklicherweise suchte eine Jugendorganisation in Liechtenstein nach Freiwilligen.
Bei aha kann ich einem sympathischen Team beitreten und an Projekten mitarbeiten, die die Jugend fördern. Gleichzeitig darf ich meiner Kreativität freien Lauf lassen und in dem sechstkleinsten Land der Welt wohnen.
Gemeinsames Dienstagsfrühstück (es ist gratis) ~o ̄3 ̄)~
„Jeder Tag hat einen magischen Moment, du musst ihn nur suchen. Manchmal ist der Tag gemein, dann versteckt er ihn.“
💯junOWY ist vielleicht nicht der talentierteste, aber immer mit 100 % dabei.
🦄Selbstbewusstsein ist key. Steh zu dem, was du liebst und zeig es.
🦦Alles ist perfekt, so wie es ist, denn sonst wären wir nicht hier. Streb trotzdem nach mehr, denn sonst bleiben wir hier.
📸Timo Förster
Mobilität betrifft uns alle – egal ob jung oder alt. Doch wie viel Platz nehmen Autos eigentlich im öffentlichen Raum ein? Platz, der auch für Menschen, Begegnung und Kreativität genutzt werden könnte. Gleichzeitig gibt es viele umweltfreundliche Alternativen, die deutlich weniger Fläche brauchen.
Am Freitag, 19. September 2025 haben wir gemeinsam mit vielen Städten weltweit den PARK(ing) Day gefeiert und gezeigt, wie Parkplätze zu Orten voller Leben werden können.
In Vaduz gab es zwei bunte Aktionen:
Parkplatz Zentrum (08:00 – 19:00 Uhr): Erlebnisstation mit kreativem Malwettbewerb für Kinder.
aha & AIBA, Kirchstrasse 10 (11:30 – 14:00 Uhr): Lunch & Book Swap – Essen geniessen, Bücher tauschen und ins Gespräch kommen.
So wurde aus grauem Asphalt ein lebendiger Treffpunkt – offen, bunt und inspirierend.
2022: Gemeinsam mit der AIBA Nationalagentur. Impressionen findest du hier.
2023: Gemeinsam mit dem Verkehrsclub Liechtenstein (VCL) und Jugend Energy. Impressionen findest du hier.
2024: Gemeinsam mit der AIBA Nationalagentur. Impressionen findest du hier.
Die Bewegung wurde 2005 in San Francisco von einem Kunst- und Design-Kollektiv ins Leben gerufen. Auf der Fläche eines markierten Parkfelds wird temporär ein öffentlich zugänglicher Ort geschaffen. Was genau auf den Parkflächen gestaltet wird, bleibt den Teilnehmer:innen überlassen. Allen Installationen ist gemeinsam, dass sie einfach auf- und abgebaut werden können und dass sie nicht kommerziell sind.
Seit 1992 setzt sich der Verein umverkehR für zukunftsfähige Mobilität ein. Am Ursprung von umverkehR stand die Vision, den motorisierten Individualverkehr zu halbieren. Das Hauptanliegen bleibt weiterhin, dass der Verkehr vermindert, umweltfreundlicher und platzsparender wird. Seit einigen Jahren koordiniert der Verein die PARK(ing) Day Aktionen in der Schweiz.
👟 Bewegung, Spass und neue Erfahrungen – das alles bringt dir sportvibes, das Freiwillige Sportprogramm direkt an deine Schule. Kostenlos, freiwillig, vielseitig und offen für alle Jugendlichen ab Sekundarstufe I – ganz egal, wie fit du bist.
📍 Wann? Herbst 2025 – Frühling 2026📍 Wo? Direkt an Schulen und Sportstätten in Eschen, Vaduz und Balzers
Lift & MoveStärke deine Kraft, Beweglichkeit und Körperhaltung mit abwechslungsreichem Training.📅 Montag, 12.00 Uhr | 📍 Kraftraum Eschen
Girls Power DefenseLerne einfache Selbstverteidigungstechniken, tritt selbstbewusst auf und zeig deine Power.📅 Montag, 12.15 Uhr | 📍 Sporthalle Vaduz
Trick FussballFreestyle-Basics und coole Moves – kreiere deinen eigenen Style und bleib am Ball. ⚽📅 Dienstag, 12.00 Uhr | 📍 Sporthalle Balzers
Aim & ActionLerne, wie du ein Ziel aus 10 Metern Entfernung richtig triffst – Konzentration und Fokus pur. 🎯📅 Mittwoch, 14.00 Uhr | 📍 Schiessanlage Spörry Vaduz
TanzenTauche ein in Commercial, Contemporary und Broadway Jazz. Mit Technik, Choreografie und jeder Menge Spass.📅 Donnerstag, 12.00 Uhr | 📍 Tanzraum Vaduz
YogaBringe Körper und Geist in Einklang, finde Ruhe und stärke dein Körperbewusstsein. 🧘📅 Donnerstag, 15.45 Uhr | 📍 Drenpa Sportstudio Vaduz
Mehr Infos zu den einzelnen Angeboten gibt es hier.
Melde dich bis 13. Oktober 2025 per Mail an: sportvibes@llv.li
Alle Infos & Details findest du hier 👉 Schulsport – Sport – Freizeit, Umwelt & Tierhaltung – Privatpersonen – Liechtensteinische Landesverwaltung
Ob Power, Tanz, Fokus oder Entspannung – bei sportvibes findest du bestimmt etwas, das zu dir passt. Probier’s aus und bring Bewegung in deinen Alltag!
Eine Stunde kompakte Tipps & Infos für Eltern von Primarschulkindern, um ihre Kinder kompetent und sicher durch die digitale Welt zu begleiten.
(Ausschnitt aus einem Infovideo).
Die digitale Welt ist Teil des Alltags unserer Kinder – mit Chancen, aber auch Herausforderungen. Wie kann ich mein Kind gut begleiten?
Tipps & Links zur weiteren Informationen
In der Jugendzone verwandelte sich der aha-Stand zwischen 12:00 und 22:00 Uhr in einen attraktiven Treffpunkt für alle jungen Leute: interaktiv, offen, einladend. Besonders stark: die Zusammenarbeit mit der Offenen Jugendarbeit Liechtenstein (OJA) und der Suchtprävention Liechtenstein, deren Fahrbar nicht nur für Abkühlung, sondern auch für Begegnung sorgte. Über 250 alkoholfreie Drinks wurden als Sofortpreise an Mitmachende ausgegeben – ein voller Erfolg.
Digitale Entdeckungsreise mit aha-Effekt
Ein echter Hingucker war die VR-Station: Wer sich die Brille aufsetzte, stand plötzlich auf dem Gipfel des Augstenbergs oder raste in einer virtuellen Achterbahn durch die Lüfte. Die Kombination aus technischer Raffinesse und Spielfreude kam an – bei Neugierigen ebenso wie bei Mutigen.
Wissen, das Spass macht: Das Live-Quiz zum aha-Universum und zu Kinder- und Jugendrechten entpuppte sich als wahrer Publikumsmagnet. Über 200 Jugendliche traten in rund 80 Runden gegeneinander an – mit Smartphones, Teamgeist und echtem Ehrgeiz. Die Gewinner:innen durften sich über Sofortpreise freuen, alle anderen über spannende Erkenntnisse.
Sag uns deine Meinung – und gestalte mit
Mit dem aha-Web-Check konnten Jugendliche ihre Meinung zur neu geplanten Website einbringen. Welche Elemente sind wichtig? Was ist hilfreich? Was wünschst du dir? Die Rückmeldungen flossen direkt in die Weiterentwicklung ein – Beteiligung, die wirkt.
Gemeinsam stark: Das Netzwerk zählt
Die gemeinsame Präsenz der Jugendorganisationen und Suchtprävention Liechtenstein zeigte: Jugendangebote wirken am besten im Zusammenspiel.
Ein Ort zum Dabeisein
Ob mit VR-Brille, Quiz oder beim Web-Check – der aha-Stand war ein Ort zum Mitmachen, Nachfragen, Mitgestalten. Sichtbar, ansprechbar, erlebbar. So sieht Jugendinformation heute aus.
Liechtenstein hat die Chance, bis zu 2 Jugendliche (14–23 Jahre) für das UNO Drugs & Crime Youth Forum in Wien zu nominieren – und vielleicht bist genau du dabei!
Das Forum dauert 3 Tage und findet Mitte März 2026 parallel zur grossen UN Suchtstoffkommission (UN CND) statt. Dort diskutieren internationale Expert:innen über Themen rund um Drogen, Sucht und Prävention – und du kannst mitten im Geschehen sein.
Jedes Jahr treffen sich in Wien Vertreter:innen aus aller Welt, um über Drogenpolitik, Prävention und den Umgang mit Sucht zu sprechen. Das UNODC Youth Forum ist dabei die Plattform für junge Stimmen – ein Ort zum Vernetzen, Diskutieren und voneinander Lernen.
📽️ Eindrücke aus dem Forum gibt’s hier:
📅 Melde dich bis Mitte September bei Martin Birnbaumer (Amt für Soziale Dienste)✉️ martin.birnbaumer@llv.li
Schreib kurz, was dich motiviert, an diesem Treffen in Wien teilzunehmen -> Details siehe: https://www.unodc.org/unodc/en/prevention/youth-initiative/youth-forum.htmlAlle Infos zum Forum findest du hier: 🔗 UNODC Youth Forum
Kosten: Unterkunft und Fahrtkosten werden vom Amt für Soziale Dienste übernommen. Du musst dich um (fast) nichts kümmern!
💡 Schul- oder Arbeitsbefreiung:Eine Entschuldigung für Schule oder Lehrbetrieb kann ausgestellt werden (ob sie akzeptiert wird, hängt von deiner Schule/deinem Betrieb ab).
Wer traut sich? 💬Bewirb dich und sei Teil der globalen Community, die über Lösungen für eine drogenfreie Zukunft spricht!
Interessiert? Dann lass dir diese Chance nicht entgehen und sei dabei, wenn die Jugend der Welt über Lösungen spricht!
Seit 2021 ist Liechtenstein auch beim Programm Europäisches Solidaritätskorps (ESK) dabei.
Junge Leute aus Liechtenstein können ins Ausland gehen. Im aha bieten wir individuelle Beratungsgespräche für Interessierte an.
Eine weitere Förderschiene von ESK sind Solidaritätsprojekte. Sie sind die ideale Möglichkeit für kleine Gruppen von jungen Menschen, die eine Projektidee haben, welche auch anderen Menschen in der Region zugutekommt. Das könnten z.B. eine Nachbarschaftshilfe, die Begleitung von Flüchtlingen oder etwas zum Thema Nachhaltigkeit sein.
Programmhandbuch ESK
Der Leitfaden für deine ESK Projekte.
Im Bereich Erasmus+ Jugend sind der Jugendaustausch und Mobilität für Jugendarbeitende angesiedelt. Des Weiteren finden sich Aktionen der Zusammenarbeit wie die Kooperationspartnerschaften und Kleineren Partnerschaften sowie Weiterbildungen für Personen aus dem Jugendbereich.
Seit 2021 gibt es zudem die Youth Participation Projects, die das Engagement und die aktive Beteiligung von jungen Menschen fördern sollen. Dies können nationale oder internationale Projekte sein, die von Jugendlichen initiiert werden.
Mit der Förderschiene Discover EU erhalten 18-Jährige die Möglichkeit, unabhängig von ihrer Herkunft oder dem Einkommen, kostenlos und klimafreundlich mit dem Zug die Vielfalt Europas zu erkunden und Menschen aus ganz Europa zu treffen.
Programmhandbuch Erasmus+
Der Leitfaden für deine Erasmus+ Projekte.
Informationen der Nationalagentur zu den Förderschienen und den Antragsfristen gibt es auf www.erasmus.li.
Nathalie Jahn und Samantha Fernandes Da Silva informieren über die verschiedenen Fördermöglichkeiten, bieten Projektcoachings an und unterstützen dich bei der Antragstellung.
Melde dich per Telefon (+423 239 91 19) oder E-Mail (nathalie@aha.li / samantha@aha.li) und vereinbare einen Termin im aha. Natürlich beraten wir dich auch gerne online.
Die Agentur für Internationale Bildungsangelegenheiten (AIBA) ist für die Umsetzung der EU Programme Erasmus+ Bildung, Jugend, Sport sowie des Europäisches Solidaritätskorps in Liechtenstein verantwortlich.
aha – Tipps & Infos für junge Leute ist Schlüsselpartner der AIBA und bleibt weiterhin die erste Anlaufstelle für junge Menschen und ihre Ideen. Wir bieten:
Die Lern- und Ressourcenplattform e+ Akademie bietet Anleitungen, Leitfäden, Tutorials, Seminare und Webinare aus dem Ressourcen-Pool der Nationalagentur Liechtenstein für die einzelnen EU-Programme.
Du willst dich in deiner Region engagieren – mit deiner eigenen Projektidee? Dann sind Solidaritätsprojekte genau das Richtige!
Mit Unterstützung vom Europäischen Solidaritätskorps (ESK) kannst du gemeinsam mit anderen jungen Erwachsenen ein soziales, ökologisches oder kulturelles Projekt umsetzen – direkt bei dir vor Ort. Seit 2021 ist das auch in Liechtenstein möglich.
Ihr seid mind. 5 Personen zwischen 18 und 30 Jahren
Ihr lebt alle in Liechtenstein
Das Projekt dauert zwischen 2 und 12 Monaten
Die EU übernimmt die Kosten für Planung, Durchführung und Coaching
Der Verein FLay setzte dieses Jahr das erste Solidaritätsprojekt in Liechtenstein um. Unter dem Motto „Wir machen Liechtenstein bunt!“ und „Kumm oh & trau Di“ veranstaltete der Verein gemeinsam mit 5 jungen engagierten Leute 2022 die erste Pride in Schaan. Es war ein Festtag voll mit spannenden Reden, Musik, Tanz und Gemeinsamkeit.
Quelle: Verein Flay. Erstellt für die AIBA Nationalagentur Liechtenstein
Dann melde dich einfach beim aha – wir beraten dich gerne zu Anmeldung, Planung und Antrag.Wichtig: Es gibt feste Fristen für die Einreichung. Die aktuellen Termine findest du auf www.erasmus.li.
Deine Ansprechperson im aha: Nathalie Jahn – nathalie@aha.li