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jubel-Werkstatt 2023


Jubel Werkstatt 2023

Am 22. November 2023 war es soweit: Die erste Runde der Jubel Werkstatt 2023 ging im inspirierenden Loft der Kreativ Akademie in Vaduz mit ca. 25 Jugendlichen über die Bühne.  Die Vormittags-Veranstaltung war gefüllt mit einer Vielzahl von Aktivitäten. Ein Highlight war das Kennenlernen anderer Klassensprecher:innen und der offene Austausch über ihre Erfahrungen und Themen. Besonders gut kamen die verschiedenen Spiele und kreativen Übungen an. Diese interaktiven Elemente halfen den Klassensprecher:innen, die Möglichkeiten der Beteiligung in Liechtenstein in ihren verschiedenen Lebensbereichen kennenzulernen und ihre Rolle besser zu verstehen. Das gemeinsame Mittagessen bot eine gute Gelegenheit neue Kontakte knüpften und Ideen austauschten.

Über jubel

Seit 2007 können sich die Klassensprecher:innen der ersten bis vierten Klassen der Sekundarschulen bei jubel beteiligen. Das aha führt das Programm im Auftrag der Regierung durch. Klassensprecher:innen werden von Anfang an in die Planung und Umsetzung von Veranstaltungen einbezogen und übernehmen verstärkt auch organisatorische Aufgaben wie Moderation und Gestaltung von Veranstaltungen. Durch unterschiedliche Formate macht jubel politische Prozesse für Jugendliche erlebbar.  

Kreativität im Rampenlicht


Von U-Booten bis Umweltcamps: Jugendprojekt-Wettbewerb 2023 zeigt Vielfalt jugendlicher Ideen

Am Samstagabend, den 28. Oktober, wurde Schaanwald zur Bühne für junge Innovator:innen, als die regionale Vorausscheidung des Interregionalen Jugendprojekt-Wettbewerbs (JPW) im Saal Zuschg stattfand. Der JPW, eine gemeinsame, länderübergreifende Veranstaltung von Liechtenstein, Vorarlberg und dem Kanton St.Gallen, zielt darauf ab, die kreative Energie und das Engagement der Jugend zu fördern und sichtbar zu machen. In Liechtenstein wird der JPW durch das aha – Tipps & Infos für junge Leute in Zusammenarbeit mit dem Amt für Soziale Dienste (ASD) umgesetzt.  

Fünf beeindruckende Projekte wurden der Jury vorgestellt, von diesen Projekten haben drei die Chance erhalten, Liechtenstein im interregionalen Finale in Buchs am 18. November zu vertreten. Die ausgewählten Projekte spiegeln die Breite und Tiefe der Interessen und Fähigkeiten unserer jungen Generation wider.  

Rafael Pereira und Mario Serratore stellten ihr Projekt Klimabotschafter:innen vor. Trotz Rückschlägen zeigten sie bei ihrem ursprünglichen JugendEnergy-Photovoltaikprojekt Resilienz und entwickelten stattdessen lehrreiche Workshops für jüngere Schüler:innen. Fabian Bürzle und Linus Aldovini beeindruckten mit ihrem technischen Geschick und der Fähigkeit, aus einfachen Baumarktmaterialien ein funktionsfähiges Mini-U-Boot zu schaffen. Das Projekt FR33WAY von der Offenen Jugendarbeit in Balzers wurde in Vertretung aller Nutzerinnen von Luca Malagnino und Andrin Riesen vorgestellt. Sie wirkten bei der Entwicklung eines Jugendplatzes mit. 

Die Finalist:innen erhielten Preisgelder als Investition in ihre zukünftigen Projekte: Klimabotschafter:innen bekamen 1‘500 Franken, das RC U-Boot-Projekt 1‘100 Franken und FR33WAY 700 Franken. Zusätzlich wurden zwei Anerkennungspreise in Höhe von 350 Franken an die beiden Jugendbegegnungen „Theatre of Dreams“ und „Save Mother Earth – Green Camp“ vergeben, die das Spektrum der kreativen Ausdrucksformen und das Engagement für umweltbewusstes Handeln unter Jugendlichen zeigten. 

Die Begeisterung und das Engagement der Jugendlichen wurden sowohl von der Jury als auch von den Besucher:innen hoch geschätzt. In den Grussworten lobten Heidi Gstöhl, die Leiterin des Amtes für Soziale Dienste, und Gemeinderätin Mirjam Gantner-Posch, die Vorsitzende der Jugendkommission Mauren, die Vielfalt und den Einfallsreichtum der Projektideen. Unter den Gästen waren unter anderem Yavuz Kaya, Oberschulen-Inspektor und Schulsozialarbeiter Herbert Wilscher. Während die junge Sängerin Livia Clare für die musikalische Umrahmung sorgte, kümmerten sich die Jugendkoordinatoren Bettina Schwung und Hanno Pinter um das leibliche Wohl der Gäste. 

Das Finale verspricht, ein spannender Schauplatz für den Austausch und die Anerkennung jugendlicher Kreativität und Unternehmungslust zu werden. Über die Plattform des Jugendprojekt-Wettbewerbs wird klar die Botschaft vermittelt: Die junge Generation ist bereit und willens, einen positiven Beitrag zur Gesellschaft zu leisten.  

Factbox:

Die drei nominierten Projekte für das JPW-Finale in Buchs. 

  1. Platz (1’500 CHF): Klimabotschafter:innen 
  1. Platz (1’100 CHF): RC U-Boot 
  1. Platz (700 CHF): FR33WAY 

Anerkennungspreise für Theatre of Dreams und Save Mother Earth (jeweils 350 CHF) 

Jugendumfrage


Du bist unter 30 Jahre alt? Dann hilf uns, unser Angebot zu verbessern, indem du uns mehr über deine Informationsbedürfnisse, Gewohnheiten und Erwartungen erzählst.

Wir möchten gerne erfahren:

  • Wie und wo du Informationen suchst,
  • ob du dich schon einmal an das aha, die Jugendinfo in Liechtenstein gewendet hast und
  • was du von der erhaltenen Unterstützung hältst.

Facts

  • Deine Antworten sind anonym, bei dieser Umfrage werden keine personenbezogenen Daten erhoben.
  • Die Beantwortung der Umfrage dauert ca. 10 Minuten
  • Die Umfrage ist in 19 verschiedenen Sprachen verfügbar.
  • Die Umfrage läuft bis Mitte Dezember 2023.

Zur Umfrage

Falls dir die Umfrage hier nicht angezeigt wird, kannst du sie über diesen Link erreichen:

 

Vladislava Stamenkovic


ESK-Freiwillige

Erreichbar unter: esk@aha.li

Wer bist du?

Hallo, mein Name ist Vladislava, ich bin 24 und komme aus Serbien. Nächstes Jahr werde ich meinen Bachelor-Abschluss in Rechtswissenschaften an der Universität in Niš abschliessen. Darüber hinaus bringe ich Erfahrung im Kundenservice mit, die sicherlich auch für die Arbeit in der Jugendinfo sehr wertvoll sein wird.

Neben Serbisch spreche ich auch Englisch, Deutsch und Spanisch und kann ein wenig Türkisch. In den letzten acht Jahren reiste ich im Rahmen verschiedener Schulungen, Konferenzen und Austauschprogramme ins Ausland, wodurch mir klar wurde, wie wichtig Jugendarbeit ist. Deshalb zog es mich nach Liechtenstein, wo ich die Gelegenheit bekam, meiner Leidenschaft nachzugehen und jungen Menschen dabei zu helfen, erfolgreich zu sein. 

Wie bist du zum aha gekommen?

Dank meiner guten Freundin Milica, habe ich mich informiert, was ESK beinhaltet. Da Liechtenstein auf meiner Wunschliste stand, habe ich beschlossen, mich zu bewerben, um ein Jahr lang Teil des aha-Teams zu sein. Angesichts meiner bisherigen Erfahrungen und beruflichen Fähigkeiten bin ich der Meinung, dass ich durch diese Gelegenheit eine wertvolle Bereicherung für das Team darstellen würde. 

Für welche Bereiche im aha bist du zuständig?

Ich bin hauptsächlich im Projektbereich (Camps, jubel, Kurse, JPW) aktiv, helfe aber auch in der Jugendinfo, und bei Social Media mit.

Welchen Rat würdest du deinem 15-Jährigen ich geben?

Der erste Schritt, um grossartig zu sein, besteht darin, DANKBAR zu sein. Vergiss niemals deine Wurzeln und die Lehren deines Lebens, die dich zu der Frau gemacht haben, die du heute bist. Geh weiterhin diese Risiken ein und habe keine Angst vor deinen Fehlern. Deine Mutter hat immer dein wahres Potenzial erkannt und wird es immer tun. 

Und nun erzähl uns noch ein wenig über dich & deine Persönlichkeit.

Wenn ich aufgefordert werde, mich selbst zu beschreiben, bin ich oft unsicher, was ich sagen soll, obwohl ich mich ja am besten kennen sollte, oder? Ich betrachte mich gerne als eine aufrichtige, nachdenkliche junge Dame. Ich bin eine Person mit grossen Träumen und Ambitionen im Leben; ich glaube, dass einem nie etwas einfach ausgehändigt wird, also muss man es sich holen. Dank meiner Eltern habe ich gelernt, an mich selbst zu glauben und mich nie unterkriegen zu lassen, denn ich kann alles erreichen. Meine liebe jüngere Schwester hat mir beigebracht, geduldig zu sein, da sie es manchmal liebt, meine Nerven auf die Probe zu stellen.

Ich liebe es zu reisen, auszugehen, neue Leute kennenzulernen und das Leben so gut es geht zu geniessen. Ich habe auch ein paar Jahre lang Basketball gespielt. Mein Lieblingsessen ist definitiv italienische Pasta, und mein bestes Gegenmittel gegen Einsamkeit sowie mein treuer Beschützer ist mein Labrador, Marley. 

Was sind deine 3 liebsten EMOJIS und warum? 

😂Eines der Emojis, die ich am häufigsten verwende, ist „Gesicht mit Freudentränen“, weil es mir das Ausschreiben von „hahaha“ erspart.

🤗Das zweite Emoji, das ich gerne verwende, ist das „Umarmungs-Emoji“, mit dem ich meine Wertschätzung für jemanden zeigen kann.

🙈🙉🙊Ausserdem verwende ich gerne Affen-Emojis, weil ich sie wirklich süss finde. 
 

Struktur & Partner


Träger des aha – Tipps & Infos für junge Leute ist der Verein aha – Jugendinformation Liechtenstein. Weitere wichtige Eckdaten dazu…

Wissenswertes über das aha

Vereinsgründung: 1998

Organisationsform: gemeinnütziger Verein; Dienstleister im Non Profit- bzw. Social Profit-Bereich

Name der Geschäftsstelle: aha – Tipps & Infos für junge Leute (kurz aha)

Eröffnung: 17. Dezember 1999

Zielgruppen:

  • Jugendliche & junge Leute zwischen 13 und 30 Jahren
  • Jugendarbeitende, Eltern, Multiplikatoren im Jugendbereich

Vorstand: Hansjörg Frick (Präsident), Monika Paterno (Vizepräsidentin), Thomas Graf, Brian Haas, Simon Kresser

Nationale Partner

Das aha stellt nicht den Anspruch, alles sofort und komplett zu wissen, aber es weiss, wo die Fachleute in der Region und in ganz Europa sitzen. Deshalb ist das aha mit den Jugendeinrichtungen in Liechtenstein, mit europäischen Jugendinformationszentren und -einrichtungen sowie mit dem aha Vorarlberg etc. vernetzt.

Die Agentur für Internationale Bildungsangelegenheiten (AIBA, Erasmus.li) ist für die Umsetzung der EU-Programme Bildung, Jugend, Sport und Europäisches Solidaritätskorps in Liechtenstein verantwortlich. Das aha – Tipps & Infos für junge Leute ist Schlüsselpartner der AIBA und bleibt weiterhin die erste Anlaufstelle für junge Menschen und ihre Ideen.

Die OJA (Stiftung Offene Jugendarbeit Liechtenstein) ist der Zusammenschluss der Jugendarbeit der Gemeinden Liechtensteins (mit Ausnahme von Mauren) und wichtiger Kooperationspartner des aha. In Mauren kooperieren wir mit der Jugendkoordination Mauren.

Die OSKJ (Ombudsstelle für Kinder & Jugendliche) ist eine neutrale, allgemein zugängliche Anlauf- und Beschwerdestelle. Das aha arbeitet in erster Linie in den Bereichen Jugendbeteiligung und Jugendrechte mit der OSKJ zusammen. Darüber hinaus gibt es unterschiedliche gemeinsame Auftritte.

Der kijub (Kinder- & Jugendbeirat) ist eine Organisation zur Interessensvertretung aller Kinder und Jugendlichen in Liechtenstein, mit welchem das aha in regelmässigem Austausch ist bzw. teilweise gemeinsame Auftritte organisiert.

Weitere wichtige Partner sind die Schulsozialarbeitenden sowie Ansprechpersonen aus Schulen und Ämtern wie beispielsweise der Jugendschutz und die Suchtprävention.

 

Internationale Partner

Das aha ist offizieller Partner der EU-Informationsplattform Eurodesk. Dieses Netzwerk erleichtert die rasche Recherche von Informationen in Europa. Eurodesk betreut das Europäische Jugendportal und betreibt Eurodesk TV.

Das aha ist im Auftrag der Regierung Mitglied im Platform Network mit Mitgliedern aus rund 30 europäischen Partnerländern und –regionen. In diesem Netzwerk geht es hauptsächlich um Partnersuche für Camps und Jugendaustauschprojekte sowie deren Qualitätssicherung.

ERYICA ist die Europäische Vereinigung der Jugendinformationsstellen. Das aha ist kooperierendes Mitglied und die Vertretung Liechtensteins in diesem Netzwerk. Mit der Charta für Jugendinformation liefert eryica eine wichtige Leitlinie für die Arbeit im aha. Die Jungendinformationszentren, die eryica angeschlossen sind bzw. Infos zu den einzelnen Ländern findest du hier: ERYICA Netzwerk

 

Vereinsnachrichten

aha 2024

Das aha-Team erreichte im Jahr 2024 über 4000 Kontakte und führte 130 Aktivitäten durch, darunter 75 Workshops. Die Anfragen erreichten mit 709 ein neues Hoch, wobei zwei Drittel davon online gestellt wurden. Diese Zahlen verdeutlichen die gestiegene Nachfrage nach den Angeboten des aha und die erfolgreiche Anpassung an die digitale Welt.

Virginie feiert 25 Jahre im aha

Der Vorstand des Vereins aha – Jugendinformation Liechtenstein gratuliert Virginie Meusburger-Cavassino herzlich zum 25-jährigen Dienstjubiläum. Das aha feiert ein herausragendes Jubiläum: Virginie Meusburger-Cavassino, Co-Geschäftsleiterin des aha, blickt auf 25 Jahre…

26. Mitgliederversammlung

Am Dienstag, den 6. Mai 2025, fand um 18:30 Uhr die 26. ordentliche Mitgliederversammlung des Vereins aha – Jugendinformation Liechtenstein in den Räumlichkeiten des SPECKI in Schaan statt.

aha 2025

Das aha-Team erreichte im Jahr 2024 über 4000 Kontakte und führte 130 Aktivitäten durch, darunter 75 Workshops. Die Anfragen erreichten mit 709 ein neues Hoch, wobei zwei Drittel davon online gestellt wurden. Diese Zahlen verdeutlichen die gestiegene Nachfrage nach den Angeboten des aha und die erfolgreiche Anpassung an die digitale Welt.

25. Mitgliederversammlung

aha Mitgliederversammlung April 2024

Am 23. April fand im Pop-up Lokal von Salz&Pfeffer in Nendeln die 25. Mitgliederversammlung des aha statt. Vor dem statuarischen Teil fanden zwei Gesprächsrunden unter Mitgliedern und Gästen der Versammlung…

 

Mein Praktikum im aha


Alissia berichtet über ihre Erfahrungen als Praktikantin im aha.

 

Nachdem ich die Matura im letzten Sommer absolvierte, wollte ich zunächst nicht das Studentenleben anstreben. Unbedingt wollte ich einen längeren Blick in die Arbeitswelt werfen, nachdem ich in meiner Schulzeit nur bei Ferienjobs ein wenig Taschengeld verdienen konnte.  

Als ich durch eine Mitarbeiterin des aha – Tipps & Infos für junge Leute von dem Praktikum erfahren habe, versuchte ich gleich mein Glück, mir die Stelle zu ergattern und wurde genommen. Zusammen mit der anderen Praktikantin Ntumba hatte ich dann Mitte September meinen ersten Arbeitstag. Zuerst lernten wir uns ein wenig kennen und wurden vom Praktikumsbegleiter Johannes in die Jugendinformation eingeführt. Mit der Zeit schien alles vertrauter und wir Praktikantinnen wurden immer mehr eingebunden. Nicht nur bei der Jugendinformation konnte ich neue Erfahrungen sammeln, auch in der Nationalagentur unterstütze ich den Bereich Erasmus+ Jugend in Aktion administrativ.

 

Nun sind 10 Monate vergangen und mein letzter Arbeitstag steht bevor. Wenn ich so zurückblicke, dann kommen mir sehr viele Erinnerungen in den Sinn, wie zum Beispiel:

Next-Step, wo wir durch die Gänge zogen und Interviews führten

next-step Rückblick

Hinter den Kulissen beim Jugendprojektwettbewerb

Jubel beim Jugendprojekt-Wettbewerb

Das jubel-Forum, bei dem wir uns sehr gut mit Jugendlichen austauschen konnten

Rückblick jubel-Forum 2019

Ich bin sehr dankbar für die Zeit im aha, da ich einiges lernen konnte und auch über mich selbst mehr erfahren habe.

 

Hör dir auch an, was unsere ehemalige Praktikantin Tanja und unser ehemaliger Praktikant Noam über ihr Praktikum im aha berichten:

Bewerbung


Du bist auf der Suche nach einem Job oder einer Lehrstelle? Hier findest du wichtige Infos zum Thema Bewerbung.

Deine Bewerbung ist „Werbung in eigener Sache“. Die Person, die deine Bewerbung erhält, soll spüren, dass du überzeugt bist von deinem Berufswunsch und dass du diese Lehrstelle bzw. den Job unbedingt möchtest.

Bewerbung per Post

Auch wenn die elektronische Bewerbung per Internet auf dem Vormarsch ist, ist die traditionelle Bewerbung in vielen Branchen noch vorherrschend. Welche Unterlagen für die Bewerbung per Post notwendig sind und wie du vorgehen musst, erfährst du in unseren Tipps.

Dein Bewerbungsdossier entscheidet darüber, ob du eine Runde weiterkommst und zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen wirst. Anhand dieser Unterlagen möchten sich Personalfachleute in kurzer Zeit einen ersten Überblick verschaffen. Dieser erste Eindruck muss überzeugen.

Achte auf die folgenden Punkte:

  • Ansprechende Präsentation des gesamten Bewerbungsdossiers.
  • Vollständige und fehlerfreie Unterlagen durch Rechtschreibeprüfung am PC oder Korrekturlesen.
  • Übersichtlicher Aufbau: So ausführlich wie nötig, aber auch so knapp wie möglich.
  • Die verlangten Fähigkeiten und Qualifikationen sollten ersichtlich sein.

Die folgenden Elemente gehören zu einem Standard-Dossier für eine Bewerbung:

  • Bewerbungsbrief: Möglichst nicht mehr als eine Seite, Format A4.
  • Lebenslauf: Mit Foto, Format A4, zwei bis maximal drei Seiten genügen in der Regel.
  • Arbeitszeugnisse: Saubere Kopien, möglichst vollständig.
  • Diplome und Ausweise: Über die beruflichen Aus– und Weiterbildungen.
  • Atteste: Z. B. über Sprach-, Informatik– und andere Fachkenntnisse.

Generell: Beschränke dich auf diejenigen Punkte, welche deine aktuellen Kompetenzen am Besten zeigen.

Gestalte dein Dossier

Ein häufiger Fehler ist ein zu umfangreiches, aufgeblähtes Dossier. Fehlender Inhalt kann nicht durch Gestaltung ersetzt werden! Für den Versand per Post fasse dein Dossier mit einem Mäppli, Format A4, zusammen; in jeder Papeterie findest du eine grosse Auswahl. Wenn du ein Deckblatt gestaltest, z. B. “Bewerbung als Logistiker“, so kannst du deine persönlichen Daten und ein Foto auf diesem integrieren. Wie du dein Dossier als Ganzes gestaltest, hängt auch von der gewünschten Stelle und der Branche ab. Eine Grafikerin wird sich mit Sicherheit anders bewerben als ein Kaufmann bei einer Bank.

DECKBLATT

Das Deckblatt ist kein fixer Bestandteil einer Bewerbung – es kommt aber oft sehr gut an!  Mit dieser „Fleissarbeit“ kannst du  zeigen, dass dir die Bewerbung wichtig ist. Es ist die erste Seite in der Bewerbungsmappe und hat die Hauptfunktion, einen Rahmen für die Bewerbungsunterlagen zu bilden, d. h. die wichtigsten Angaben über den Inhalt der Mappe werden darauf übersichtlich dargestellt. Das Deckblatt soll zum Weiterlesen anregen!

Diese Inhalte findet man auf dem Deckblatt:

  • deinen Namen
  • deine Kontaktdaten (Telefonnummer, Adresse und E-Mail Adresse)
  • die Bezeichnung der Stelle, um die du dich bewirbst
  • hier befindet sich auch ein guter Platz für ein Foto
  • Inhalt der Mappe

BEWERBUNGSSCHREIBEN

Ziel des Bewerbungsschreibens ist es, Interesse an deiner Person zu wecken. Hier kannst du deine persönlichen und fachlichen Fähigkeiten herausheben und Argumente anführen, die für dich sprechen. Deine persönlichen Stärken sollten sich immer auf die ausgeschriebene Stelle beziehen. Zähle diese nicht einfach auf, sondern unterstreiche diese anhand von Beispielen.

Achte beim Verfassen deines Bewerbungsschreibens auf folgende Punkte:

  • Das Bewerbungsschreiben ist kurz und prägnant – es sollte in formatierter Form nicht länger als eine DIN A4 Seite sein.
  • Den Adressaten so genau wie möglich angeben. Wenn nirgends angegeben ist, an wen du die Bewerbung richten sollst (z. B. in der Stellenanzeige, auf der Website der Firma), dann ruf kurz bei der Firma an und frag nach der zuständigen Person.
  • Verwende eine einheitliche Schrift (Arial und Times New Roman sind die Standard-Schriftarten, du kannst auch andere verwenden, aber achte darauf, dass sie seriös wirken und gut leserlich sind).
  • Verfasse für jede Bewerbung ein eigenes Bewerbungsschreiben – keine Massenbewerbungen!
  • Es sollte klar hervorgehen, um welche Stelle du dich bewirbst. Erwähne bei einem Stelleninserat, wann und wo du dieses gesehen hast.
  • Am Ende der Seite verweist du auf die Anlagen (Lebenslauf, Zeugnisse, evtl. Motivationsschreiben)

Bewerbungsbrief auf ein Inserat

Analysiere das Inserat zuerst sorgfältig, bevor du mit Schreiben beginnst. Der Leser soll spüren, dass du motiviert bist und weshalb du gerade diese Stelle möchtest. Hebe deine Vorzüge ruhig hervor, halte dich jedoch knapp und klar.

Hilfreich für das Bewerbungsschreiben ist die Struktur: SIE — ICH — WIR

SIE: Woher kennst du die Firma und das Stellenangebot, ev. zusätzliche Aspekte, z. B. der Homepage entnommen. Im Inserat genannte, zentrale und motivierende Details bezüglich Aufgaben und Position. Wenn du angerufen hast: Beziehe dich darauf und bedanke dich für die Informationen, knüpfe daran an.

ICH: Hier sollen die Motivation für die Bewerbung und deine Fähigkeiten für die Stelle sichtbar werden. Schreibe, was dich an der Stelle besonders interessiert und warum du dich gerade bei dieser Firma bewirbst. Gehe auf wichtige Anforderungen im Inserat ein und stelle deine entsprechenden Fähigkeiten dar. Du zeigst damit, dass du das Angebot gut studiert hast und auf den Stellenanbieter eingehst.

WIR: Zeige hier dein Interesse und den Wunsch, mit der Firma in Kontakt zu kommen und die Stelle, Menschen und Produkte näher kennen zu lernen.

Eine Seite reicht dazu in der Regel. Du zeigst damit, dass du dich kurz fassen kannst. Ein gut strukturierter Brief zeigt deinen Sinn für Klarheit und Systematik. Verwende eine klare Sprache mit eher kurzen Sätzen. Jeder Bewerbungsbrief muss individuell auf das jeweilige Angebot eingehen. Bei Standardbriefen sind Absagen sicher. Vergiss nicht, alle Beilagen aufzuführen!

Bewerbungsbrief für Spontanbewerbungen

Das Spezielle an einer Spontanbewerbung ist, dass du in der Regel nicht weisst, ob eine passende Stelle im Unternehmen frei ist. Achte hier besonders auf folgende Punkte:

  • Deine Vorzüge als potenzielle Arbeitskraft sollen gut erkennbar sein.
  • Man muss nachvollziehen können, was du anstrebst: deine beruflichen Ziele und Tätigkeitswünsche müssen klar zum Ausdruck kommen.
  • Ganz besonders möchte man wissen, warum du dich gerade bei diesem Unternehmen bewirbst. Was weisst du über das Unternehmen? Sind bereits Kontakte vorhanden? Übernimm die Initiative!

LEBENSLAUF

Dein Lebenslauf gibt einen kurzen Überblick über deine persönlichen Daten, deine Ausbildung, deine Berufserfahrung und andere für die Stelle wesentliche Tätigkeiten und Fähigkeiten. Personalfachleute lesen sehr viele Bewerbungen, sie möchten sich möglichst rasch ein erstes Bild machen über die Bewerbenden. In der Regel genügen zwei bis maximal drei Seiten für einen vollständigen, tabellarischen Lebenslauf im Format A4, mit PC verfasst. Bei Berufsanfängern genügt oft sogar eine Seite. Bei Online-Bewerbungen halte dich an die jeweiligen Vorgaben im Internet und benutze dazu dein Dossier.

Aufbau im Überblick:

  • Titel, z. B.: Lebenslauf; Curriculum Vitae (Achte auf die Bezeichnung im Inserat)
  • Portraitfoto in guter Qualität in der oberen rechten Ecke.
  • Persönliche Angaben: Name, Adresse, Telefonnummern (auf Erreichbarkeit achten!), E-Mail-Adresse, Geburtsdatum, eventuell Familienstand, Kinder, Heimatort. Für Ausländer: Nationalität und Aufenthaltsbewilligung
  • Aus– und Weiterbildung: Schulen, Lehre, Studium, Weiterbildungen
  • Berufliche Erfahrungen: Bisherige Arbeitsstellen, die aktuellste zuoberst, auch Praktika und andere für die Stelle relevante Tätigkeiten (bei Einsteigern)
  • Auslandsaufenthalte
  • Relevante Kenntnisse und Qualifikationen
    • Fremdsprachen (Muttersprache, verhandlungssicher, fliessend, gute Kenntnisse, Grundkenntnisse)
    • Informatik-Kenntnisse
    • Führerschein
  • Ausserberufliche oder ehrenamtliche Tätigkeiten, wenn diese Hinweise auf beruflich nutzbare Kompetenzen geben
  • Hobbys (kannst du angeben, musst du aber nicht – wenn es für die Stelle, um die du dich bewirbst, relevant ist, kann es Pluspunkte bringen)
  • Referenzen: Eine bis zwei Referenzen genügen. Frage Referenzpersonen immer vorher an, ob diese bereit sind, über dich Auskunft zu geben, und überlege dir bei der Auswahl, welche Personen genügend Kenntnis von deinen persönlichen und fachlichen Eigenschaften haben. Referenzen können auch auf einem separaten Blatt aufgeführt und erst auf Verlangen abgegeben werden.
  • Ort, Datum

WICHTIG: Das was du als letztes gemacht hast, steht oben. Es sollte keine zeitlichen Lücken geben, man könnte sonst daraus schliessen, dass du etwas zu verbergen hast. Im Lebenslauf finden der Beruf deiner Eltern oder Religionszugehörigkeit keinen Platz.

Zur Gestaltung

Achte bei der Gestaltung auf eine übersichtliche und klare Gliederung. Wähle eine gut lesbare Schrift, etwa Schriftgrösse 11. Dein Foto scannst du am besten ein. Das Foto muss aktuell sein und soll dich vorteilhaft darstellen.

MOTIVATIONSSCHREIBEN

Das Motivationsschreiben bietet die Möglichkeit, der Bewerbung eine individuelle Note zu verpassen und sich von der Masse abzuheben. Hier kannst bzw. sollst du noch einmal deine Stärken, Ziele, Interessen und auch die Motive für deine Bewerbung herausheben.

  • Anschreiben und Motivationsschreiben sind ähnlich strukturiert, setzen aber unterschiedliche Schwerpunkte
  • Das Motivationsschreiben liegt klassischen Stellenbewerbungen nach Anschreiben und Lebenslauf als dritte Seite bei
  • Du kannst darin deinen Leistungswillen, deine Motive und persönlichen Ziele ausführlich erläutern
  • Motivationsschreiben bieten Raum für Individualität und die Möglichkeit, sich auf diese Weise positiv zu positionieren

WICHTIG: Ein Motivationsschreiben ist kein Muss!

Du kannst das Motivationsschreiben relativ frei gestalten. Im Folgenden ein paar Punkte, die für den Aufbau üblich sind:

  • Das Schreiben geht nicht über eine DIN A4 Seite hinaus. Die durchschnittliche Länge beläuft sich auf 15 bis 20 Zeilen. Schreib keinen Roman, sondern komm schnell zum Punkt!
  • Versuche schon mit der Überschrift Interesse zu wecken
  • Inhaltlich versuche folgende Fragen zu beantworten:
    • Warum bewerbe ich mich auf die ausgeschriebene Stelle?
    • Weshalb bin ich die richtige Person?
  • Ort und Datum werden am Ende angegeben

WICHTIG: Nimm bei der Beantwortung der Fragen Bezug auf das Unternehmen, die Stelle und deine Persönlichkeit.

FOTO

  • Verwende ein aktuelles Bild.
  • Lass das Foto von einem professionellen Fotografen machen.
  • Achte auf einen selbstbewussten und freundlichen Ausdruck.
  • Verwende Porträtbilder – Ganzkörperbilder nur dann, wenn es vom Unternehmen ausdrücklich gewünscht wurde.
  • Du entscheidest, ob es ein Schwarz-Weiss-Bild oder ein Farbfoto sein soll.
  • Dein Outfit auf dem Bild sollte zur angestrebten Stelle passen.

PLATZIERE DEIN FOTO RICHTIG: Geeignete Plätze für das Foto sind das obere rechte Eck im Lebenslauf oder das Deckblatt. Such dir eine Stelle aus. Du kannst das Foto aufkleben, mit einer Büroklammer anheften oder digital einfügen. Achte aber beim Ausdruck des Fotos auf eine gute Auflösung und Qualität!

ZEUGNISSE

Zu den Bewerbungsunterlagen gehören auch die Schul- und Weiterbildungszeugnisse und deine Arbeitszeugnisse, wenn vorhanden.

ACHTUNG: Lege immer nur Kopien bei – niemals das Original!

 

Bewerbung per Internet

Mehr als die Hälfte aller Bewerbungen wird online übermittelt. Allerdings gibt es grosse Unterschiede je nach Beruf und Branche. Neben dem Vorteil der Geschwindigkeit können die eingegangenen Bewerbungen gespeichert und im Betrieb elektronisch weiterverarbeitet werden. In einer Umfrage 2015 geben auch 71 Prozent der befragten Personaler an, dass sie am liebsten Bewerbungen per E-Mail erhalten.

Unterschieden werden die folgenden Arten der Bewerbung via Internet:

Bewerbung per E-Mail

Diese unterscheidet sich von einer Bewerbung per Post im Wesentlichen nur dadurch, dass du deine Bewerbungsunterlagen per E-Mail an den Adressaten sendest. Das geht folgendermassen:

In der Betreff-Zeile der E-Mail schreibst du, worum es geht, z. B.: „Stelleninserat Informatikerin, Tagesanzeiger, 30. August 2010“. Im Textfeld schreibst du eine kurze Mitteilung und verweist auf die Beilagen (Attachments). Dein Bewerbungsbrief, den Lebenslauf und die eingescannten Beilagen wie Arbeitszeugnisse, Diplome und sonstige Bildungsausweise sendest du als Attachment. Fasse die Unterlagen auf möglichst wenig Attachments zusammen.

Bewerbung online über Homepages von Unternehmen

Diese erfolgt durch den direkten Eintrag in ein Formular auf der Homepage einer Firma. Viele Firmen haben dafür sehr differenzierte und umfassende webbasierte Bewerbungsverfahren entwickelt und erwarten, dass diese auch benutzt werden. Je nach Firma sind solche Bewerbungen unterschiedlich aufwendig, teilweise haben sie sogar fast Prüfungs-Charakter. Nimm dir also genügend Zeit dazu und wähle einen passenden Zeitpunkt. Dein Dossier hilft dir beim Erstellen der Online-Bewerbung.

Bewerbung über Job-Plattformen

Sehr viele offene Stellen sind, teilweise sogar ausschliesslich, in Job-Plattformen zu finden. Möglich ist dabei die aktive Suche im entsprechenden Stellenmarkt mit nachfolgender Bewerbung per E-Mail oder, wo vorhanden, auf einem online Portal. Die passive Suche erfolgt mittels Profil-Eintrag. Hinweise dazu findest du bei den entsprechenden Job-Plattformen.

Einige Regeln für E-Mail– und Online-Bewerbungen

Grundsätzlich gelten nahezu alle Regeln für die Gestaltung einer Bewerbung per Post auch für die Bewerbung per E-Mail. Zusätzlich gilt:

  • Die Beschränkung auf das Wesentliche ist noch wichtiger. Die gesamte Datenmenge sollte nicht mehr als 1-2 MB betragen.
  • Reduziere die Anzahl der Attachements und sende diese im PDF-Format. Dieses kann von allen Nutzern problemlos gelesen werden und die Seiten erscheinen im gleichen Layout, wie sie von dir erstellt wurden.
  • Achte auf korrekte Sprache: kein SMS– oder E-Mail-Stil für das Bewerbungsschreiben.
  • Benutze deine eigene Adresse für die Bewerbung, diese sollte wenn möglich deinen Namen enthalten.
  • Mache vor dem effektiven Versand einen Test und sende deine E-Mail dir selber oder einer bekannten Person.
  • Beachte auch die Hinweise auf Job-Plattformen im Internet.
  • Richte in deinem E-Mail-Programm die Funktion „Leser-Empfangsbestätigung“ ein.
  • Frage nach etwa zehn Tagen nach, wenn du keine Antwort bekommen hast.

Wann soll ich mich per E-Mail oder online bewerben?

Es ist selbstverständlich, dass du dich per E-Mail oder online bewirbst, wenn es der Arbeitgeber ausdrücklich wünscht oder wenn du weisst oder vermutest, dass diese Art der Bewerbung bevorzugt wird. Hinweise zum Auswahlverfahren findest du bei manchen Firmen auf der Homepage, dort siehst du, ob eine Online-Bewerbung möglich ist. Beachte zudem, was in der entsprechenden Branche üblich ist. Im Zweifelsfall darf man auch fragen.

Links

Weitere Informationen zum Bewerbungsschreiben findest du im Internet unter:

 

Informationen, wie du deine Bewerbungsmappe, dein Bewerbungsschreiben und deinen Lebenslauf am besten erarbeitest, findest du auch in unserem „Einfach bewerben“.

 

WICHTIG: Wenn du zu einem Schnuppertag, berufspraktischen Tag oder einem Vorstellungsgespräch in den Betrieb eingeladen wirst, bedenke bei der Terminfixierung, dass dieser Termin verbindlich ist und man auf dich warten wird. Sollte dir dennoch etwas dazwischen kommen, ruf im Betrieb an und frag nach, ob du den Termin verschieben oder neu ausmachen kannst.

Videos über das aha


aha-Videos

Was das aha alles macht. Kurz und knackig zusammengefasst:


Das aha in Bildern:

Unser Jahresbericht 2022 als Video! 

Das aha an der next-step Berufsmesse 2023:

 

Schulen


Tausende Schüler:innen besuchen bei uns täglich den Kindergarten, die Primar- und die Oberstufenschulen.

In Liechtenstein sind Kinder und Jugendliche verpflichtet, mindesten neun Jahre die Schule zu besuchen. Die Schulzeit ist folgendermassen aufgeteilt:

  • 2 Jahre Kindergarten: Der Kindergarten ist prinzipiell freiwillig. Für Kinder mit nichtdeutscher Muttersprache ist das zweite Kindergartenjahr obligatorisch.
  • 5 Jahre Primarschule
  • 4 Jahre in der weiterführenden Schule: Hier wird unterschieden zwischen Ober- und Realschule.
  • Das Gymnasium dauert insgesamt 7Jahre.

Übersicht über Schulen

Weitere Schulen

Pflichtschulabschluss in Feldkirch

Jugendlicher legt eine Filmrolle ein

Alternativen zum Ferienjob


Nur nicht aufgeben, falls du nicht auf Anhieb einen Ferienjob findest. Es gibt Alternativen, die keine oder wenig Bezahlung, dafür aber Spass und Erfahrung bringen und somit bei der Berufsentscheidung helfen können.

Wie wär es z. B. mit Rasen mähen, Zeitungen austragen oder Hunde Gassi führen? Deiner Fantasie sind keine Grenzen gesetzt, sei offen für den „etwas anderen Ferienjob“!
Ältere Leute sind oft froh, wenn du ihnen bei den täglichen Dingen des Lebens unter die Arme greifst. 

Sommer-Au-pair (ab 18 Jahren, in der Schweiz auch ab 17)

Sommer-Au-pair ist eine einfache und günstige Möglichkeit, andere Länder und Kulturen kennen zu lernen und nebenbei deine Sprachkenntnisse zu verbessern. Die Aufenthalte dauern ca. acht Wochen. Melde dich frühzeitig bei den Agenturen!

Workcamps (ab 16 Jahren)

In einem Workcamp arbeitest du in einer Gruppe freiwillig und unentgeltlich an einem sozialen oder ökologischen Projekt mit. Unterkunft und Verpflegung sind meist kostenlos. Workcamps gibt es weltweit zu verschiedenen Themen: Antirassismus, Umwelt, Friedensarbeit …

Freiwillige Sommereinsätze (ab 16 Jahren)

Auch dieser Einsatz ist freiwillig und unentgeltlich, du bekommst dafür Unterkunft und Verpflegung. Die Einsatzdauer ist unterschiedlich, meistens ist eine Mitarbeit ab 2 Wochen sinnvoll und hilfreich.

Werde Jugendbegleiter:in (ab 17 Jahren)

Du hast Lust auf einen einzigartigen Ferienjob, tolle Reisen und spannende Erlebnisse mit jungen Leuten? Das aha bildet regelmässig Jugendbegleiter:innen aus. 

Tipps zur Ferienjobauswahl


Ferienjobauswahl

Wichtig: Vorsicht vor unseriösen Angeboten!

Es ist sehr wichtig, dass du dir selbst ein Bild von dem Jobangebot machst. Sprich auf jeden Fall mit dem Arbeitgebenden und schau dir den Arbeitsplatz an, bevor du zusagst.

Beachte bei der Auswahl folgende Kriterien:

  • Achte darauf, dass konkrete Ansprechpartner:innen genannt werden. Meide anonyme Angebote, die nur eine Telefonnummer angeben. 
  • VORSICHT bei Inseraten, die keine konkreten Stellenbeschreibungen enthalten, aber Superverdienste versprechen.
  • ACHTUNG! Bei Promotionjobs werden oft hohe Provisionen versprochen, dein Fixlohn ist aber sehr niedrig und es kann sein, dass du schlussendlich kaum etwas verdienst.
  • Finger weg, wenn eine Firma Geld im Voraus verlangt (z. B. Heimarbeitjobs, bei denen du vorher Kugelschreiber zusammenbauen oder Briefumschläge füllen musst und das Material mit deinem eigenen Geld kaufen sollst; oder bei Model- und Castingagenturen, bei denen du zuerst für teures Geld Fotos machen lassen musst).
  • Lass dich nicht blenden von gut klingenden Versprechungen, überleg logisch und bleib realistisch. Je einfacher die Tätigkeit bzw. je weniger du arbeitest, desto weniger verdienst du auch.

Vorstellungsgespräch

  • Bereite dich vor und stell konkrete Fragen zu Tätigkeit, Ablauf, Dauer und Verdienst des Ferien- oder Nebenjobs. Achte darauf, dass deine Fragen vollständig beantwortet werden und nicht um den „heissen Brei“ geredet wird.
  • Triff dich zum Vorstellungsgespräch im Büro oder Geschäftslokal und nicht in einer Bar ums Eck oder in einer Wohnung.

Arbeitsvertrag
Wenn dein:e zukünftige:r Arbeitgeber:in und du euch einig geworden seid, lass es dir schriftlich geben.

Anmeldung und Versicherung
Achte darauf, dass dich dein:e Arbeitgeber:in korrekt anmeldet.

Sicherheit am Arbeitsplatz
Der Arbeitgebende hat sämtliche Massnahmen betreffend Sicherheit und Gesundheitsschutz der Arbeitnehmenden am Arbeitsplatz zu treffen. Es gilt, für Jugendliche altersgerechte und sicherheitsrelevante Schulungen durchzuführen. Die Ausübung gefährlicher Arbeiten, Nacht- oder Sonntagsarbeiten darf nur unter Aufsicht von verantwortlichen, erwachsenen und qualifizierten Personen ausgeführt werden.

Wenn du Zweifel hast
Wenn z. B. die Art der Tätigkeit eigenartig klingt, der Arbeitsort untypisch ist, die Ansprechperson nicht vertrauenswürdig wirkt, der Lohn sehr hoch oder sehr niedrig ist oder die Arbeitszeiten ungewöhnlich lange sind … dann sprich mit deinen Eltern oder erkundige dich bei uns!

Notier dir deine Arbeitszeit: Schreib dir täglich auf, von wann bis wann du gearbeitet und wann du Pausen gemacht hast.

Vorträge


Kostenlose Vorträge für Klassen, Lernende und Jugendgruppen.

Komm ins aha!

Das aha – Tipps & Infos für junge Leute sammelt und vermittelt Infos zu allen jugendrelevanten Themen. Bei einem Kurzvortrag stellen wir das vielfältige Angebot vor. Idealerweise im Rahmen eines Ausflugs ins aha (Kirchstrasse 10, Vaduz) oder als Input im Rahmen einer Unterrichtsstunde.

Dauer: je nach Inhalt (45 Minuten), ab 12 Jahren

Kontakt: aha@aha.li

 

«ready4life»

«ready4life», die kostenlose Coaching-App für Lernende!

«ready4life» unterstützt dich in deiner Gesundheit, im Umgang mit deinen Freund:innen und Arbeitskolleg:innen. Die App hilft dir bei der Bewältigung von Stress, Konflikte zu lösen und deinen eigenen Weg zu gehen. Das Ganze ist kostenlos, deine Antworten bleiben anonym und du kannst tolle Preise gewinnen 🎁!

Genauere Infos: aha.li/ready4life

Kontakt: samantha@aha.li

Rückblick next-step 2023


Mittendrin statt nur dabei!

Am 29. und 30. September fanden im SAL in Schaan die neunten Berufs- und Bildungstage „next-step“ statt. Dabei präsentierten sich rund 40 Lehrbetriebe, Universitäten, Bildungsinstitutionen und Beratungsstellen.

Während am Freitag hauptsächlich Schulklassen im Rahmen des Unterrichts die Messe besuchten, waren es am Samstag junge Menschen verschiedenen Alters, die sich mit Freunden oder Familie über das breite Bildungsangebot in Liechtenstein informieren wollten.

Der aha-Stand

Auch das aha Tipps & Infos für junge Leute war wieder mit einem Stand vertreten. Wir informierten die Jugendlichen über unsere Angebote: Das freiwillige Soziale Jahr in Liechtenstein und das Europäische Solidaritätskorps, welches Freiwilligeneinsätze im Ausland anbietet.

Quiz-Time

Viele Jugendliche kannten das aha schon durch das jubel-Projekt, Workshops oder unsere Ferienjob oder Nachhilfebörse.

Am aha-Stand gab es aber nicht nur spannende Informationen, sondern auch zwei coole Gewinnspiele. Zum einen gab es beim aha-Quiz Airpods zu gewinnen. Mehr als 160 Jugendliche machten mit und versuchten ihr Glück. Andererseits konnte man am Glücksrad einen Sofortpreis ergattern. 

Hier ein paar Impressionen von der Ausstellung 2023:

Weitere Infos

Jugendprojekt-Wettbewerb 2023


Du bist zwischen 13 und 24 Jahre alt? Dann mach beim Jugendprojekt-Wettbewerb mit und gewinne Preisgelder im Wert von CHF 4’000.00.

Überblick – wer wie wo was?

Was ist der Jugendprojekt-Wettbewerb (JPW)?
Der JPW bietet eine Plattform, um den Einsatz und die Kreativität Jugendlicher bekannt zu machen. Um diesen Einsatz wertzuschätzen und junge Leute zu motivieren, gemeinsame Projekte zu realisieren, veranstalten Liechtenstein, Vorarlberg und der Kanton St. Gallen jährlich diesen Wettbewerb. Träger sind die Regierungen der einzelnen Regionen. In Liechtenstein wird der JPW durch das aha – Tipps & Infos für junge Leute in Kooperation mit dem Amt für Soziale Dienste (ASD) umgesetzt.

Der Interregionale Jugendprojekt-Wettbewerb ist in zwei Teile gegliedert. Zuerst führen Liechtenstein, Vorarlberg und der Kanton St. Gallen je einen regionalen Jugendprojekt-Wettbewerb durch. Anschliessend werden die Siegerprojekte jedes Landes zum interregionalen Finale eingeladen und dort nochmals prämiert. Das Finale wird jedes Jahr von einem der drei Länder organisiert.

Die Projekte 2023

Das sind die Projekte 2023

 

Bedingungen

Wer kann alles mitmachen?
Du musst zum Zeitpunkt des Wettbewerbs zwischen 13 und 24 Jahre alt sein. Mitmachen können einzelne Jugendliche, Vereine, Cliquen, die Offene Jugendarbeit, Schulklassen, Lehrbetriebe, …

Welche Projekte können eingereicht werden?

Alle Projekte, die im Zeitraum von Anfang Juli 2022 bis 15. September 2023 realisiert wurden. Weicht die Projektrealisierung davon ab, so entscheidet die Jury über die Zulassung. Jugendliche müssen in allen Phasen des Projektes mitgearbeitet haben. Projekte, welche im Schul- oder Ausbildungsbereich realisiert werden, müssen eine Wirkung nach aussen haben. Melde dich im aha bei Unsicherheit, ob du das Projekt einreichen kannst oder nicht.

Aus welchen Bereichen können die Projekte sein?
Aus allen Bereichen wie z.B. Sport, Musik, Technik, Umwelt, Natur, Politik, Wirtschaft, Soziales usw.

Wo kann ich mich anmelden?

Hier findest du das Anmeldeformular sowie die Bewertungskriterien und die Vorlage für die Projektdokumentation.

 
Wichtige Termine
Samstag, 28. Oktober: Regionaler Wettbewerb in Schaanwald, Saal Zuschg, Vorarlbergerstrasse 113. Türöffnung ist um 16:30 Uhr, Beginn um 17 Uhr.
Samstag, 18. November 2023: Finale in Buchs im Krempel. Türöffnung ist um 17 Uhr, Beginn um 17:30h.

 

 

Tipps für dein Projekt

Persönliche Beratung durch Virginie

Gerne steht dir das aha mit Rat und Tat zur Seite, sei es bei Fragen zur Teilnahme am JPW oder bei der Umsetzung eines Projektes. Weitere Infos unter virginie@aha.li oder telefonisch +423 239 91 15, Virginie Meusburger-Cavassino (aha – Tipps & Infos für junge Leute, Liechtenstein).


Preise

Was gibt es am regionalen Wettbewerb zu gewinnen?
Insgesamt gibt es am regionalen Abend CHF 4’000.00 zu gewinnen.

 

Teilnahme

Projektdokumentation


Präsentation

Virginie


Virginie Meusburger-Cavassino ist Co-Geschäftsleiterin im aha.

Virginie Meusburger-Cavassino arbeitet seit dem Jahr 2000 im aha und baute die Nationalagentur für die EU-Jugendprogramme auf. Als Mitglied der Geschäftsleitung verantwortet sie unter anderem Personal und Finanzen. 

Virginie ist eine äusserst zuverlässige und fleissige Kollegin, die mit viel Power und Organisation an ihre Arbeit herangeht. Als Frau, Mama und Freundin hat sie auch in ihrem privaten Leben viele wichtige Rollen inne und engagiert sich zusätzlich in verschiedenen Initiativen und Vereinen. Ihr Ursprung in Menton, Frankreich und ihre Liebe zu Europa sind wichtige Teile ihrer Identität.

Sie ist eine emotionale und gefühlsvolle Person, die gerne offen für Neues ist und über Humor verfügt. Im Arbeitskontext schätzt sie es sehr, wenn sie informiert und einbezogen wird und hasst es, wenn Menschen nur negativ und kritisch sind, ohne Lösungen anzubieten.

Virginie ist sehr stolz auf ihre Arbeit, die sie gewissenhaft und mit viel Engagement erledigt. Feedback, das sie erhalten hat, zeigt, dass sie für ihre Kolleg:innen immer da ist und sie zuhören kann. Anerkennung und gutes Essen machen sie glücklich, während Unzuverlässigkeit, Unehrlichkeit, Faulheit und Respektlosigkeit absolute Don’ts sind.

Insgesamt lässt sich sagen, dass Virginie eine aktive und zielstrebige Person ist, die für ihre Überzeugungen kämpft und dabei stets auf gegenseitigen Respekt achtet.

Beiträge

Das sind die Projekte 2023


Das sind die eingereichten Projekte für den Jugendprojekt-Wettbewerb des Jahres 2023. Jedes dieser Projekte zeigt auf seine eigene Weise, wie junge Menschen sich einbringen und die Welt ein kleines Stück besser machen.

 

🎉 Der Jugendplatz FR33WAY in Balzers ist ein Ort, den junge Leute gemeinsam mit der Offenen Jugendarbeit und der Gemeinde Balzers gestaltet haben. 

🌊 RC U-Boot
Linus und Fabian haben aus Baumarktmaterialien ein ferngesteuertes U-Boot gebaut! Angehende Automatiker und Sanitärinstallateure zeigen, wie’s geht. Von der Materialauswahl bis zur Elektrik – eine echt abenteuerliche Unterwassermission!

🌿 Save Mother Earth – Green Camp
Internationales Umweltcamp in Liechtenstein mit dem Motto „zemma handla“. Workshops in Malbun, eine öffentliche Präsentation im Jugendtreff Camäleon in Vaduz und alles von Musik aus Abfall bis zu Upcycling-Modenschauen. Ein High Five an Mutter Erde!

🎭 Theatre of Dreams – Express yourself by dance and play
Internationale Jugendbegegnung in Luxemburg, wo junge Künstler:innen aus sieben Ländern ihre Träume durch Tanz, Musik und Theater zum Leben erwecken. Flashmob inklusive!

🌞 Klimabotschafter:innen von JugendEnergy
Die Oberschüler:innen haben nicht aufgegeben, als ihr Photovoltaikprojekt scheiterte. Stattdessen haben sie Workshops für Primarschüler:innen entwickelt und das ganze im SDG-Turm in Schaan präsentiert. Mission: Eine grünere, coolere Zukunft für alle!

 

Jugendplatz FR33WAY

Das Projekt „Jugendplatz FR33WAY“ ist eine Initiative von Jugendlichen aus Balzers, unterstützt durch die Jugendarbeitenden vom Scharmotz und der Gemeinde. Der Platz dient als Freiraum, wo Jugendliche sich ungestört treffen und verschiedene Aktivitäten organisieren können. Angefangen hat alles mit der Idee, den Garten hinter der alten Post in Balzers als Jugendtreffpunkt zu nutzen. Nach langem Planen und Zusammenarbeiten mit der Gemeinde wurde der Platz im Mai 2023 realisiert. Ausgestattet mit einem Bauwagen, Strom, Licht und Sitzplätzen bietet der Platz alles, was man für gemeinsame Zeit im Freien braucht. Der Platz steht bis Ende 2024 zur Probe zur Verfügung und wird von den Jugendlichen weitgehend autonom verwaltet.

 

RC U-Boot

U-Boot

Das Projekt von Linus Aldovini und Fabian Bürzle dreht sich um den Bau eines ferngesteuerten U-Boots, das aus Baumarktmaterialien hergestellt wird. Die Idee kam auf, nachdem sie ein Video auf YouTube sahen, und passt gut zu ihren künftigen Lehrberufen, da Linus eine Lehre als Automatiker und Fabian als Sanitärinstallateur macht. Die Projektphasen umfassten die Auswahl und Beschaffung von Materialien, den Bau der U-Boot-Komponenten und das Einrichten der Elektrik. Obwohl sie einige Herausforderungen zu meistern hatten, wie das Besorgen einer geeigneten Fernsteuerung und das Abdichten des U-Boots, konnten sie das Projekt erfolgreich umsetzen.

Save Mother Earth – Green Camp

Das „Save Mother Earth – Green Camp“ ist ein Erasmus+ gefördertes Umweltprojekt, das junge Menschen aus fünf verschiedenen Ländern in Liechtenstein zusammenbringt. In Kooperation mit der Kinderlobby Liechtenstein und unter dem Motto „zemma handla“ wurden vielfältige Workshops in Malbun organisiert. Die Teilnehmenden hatten die Chance, ihre erworbenen Skills in einer öffentlichen Präsentation im Jugendtreff Camäleon in Vaduz vorzustellen.

Highlights:

  • Teilnehmende aus Spanien, Slowakei, Estland, Ukraine und Liechtenstein
  • Fesselnde Umwelt-Workshops in Malbun
  • Öffentliche Präsentation der erlernten Fähigkeiten im Jugendtreff Camäleon
  • Musik aus Abfall, Survival-Tipps, Upcycling-Modenschau, Herstellung von Naturkosmetik
  • Umweltfreundliches Apéro als krönender Abschluss

Dieses Projekt ist ein Musterbeispiel für grenzüberschreitende Zusammenarbeit und Umweltbildung, das zeigt, wie junge Menschen aktiv werden und ihre Zukunft mitgestalten können.

(Sarah Nipp)

„Theatre of Dreams“ – Express yourself by dance and play“

Theatre of Dreams

Theatre of Dreams

Das Projekt „Theatre of Dreams – Express yourself by dance and play“ war eine internationale Jugendbegegnung in Luxemburg, an der junge Menschen aus sieben europäischen Ländern teilnahmen. In einer Woche voller kreativer Workshops hatten die Teilnehmenden die Möglichkeit, ihre Fähigkeiten in Tanz, Musik, Schauspiel, Theater und Pantomime zu entdecken und zu fördern. Dabei stand das Thema „Träume“ im Mittelpunkt, welches die Jugendlichen intensiv erforschten und in ihrer Kunst verarbeiteten.

Als Höhepunkt der Woche führten die jungen Künstler:innen einen Flashmob in der Stadt Echternach auf, der alle begeisterte. Das Projekt diente nicht nur dem kulturellen Austausch, sondern bot auch eine inspirierende Plattform für Kreativität, neue Freundschaften und gemeinsames Träumen. So schufen wir einen sicheren Raum, in dem junge Menschen aus verschiedenen Kulturen zusammenkamen, um an ihren Träumen zu arbeiten und sich gegenseitig zu bereichern. Wir sind stolz auf die erreichten Erfolge und freuen uns auf weitere spannende Projekte in der Zukunft!

(Emma Dejaco)

Klimabotschafter:innen von JugendEnergy

Als unser ursprüngliches Photovoltaikprojekt für das hpz nicht realisiert werden konnte, haben wir uns nicht entmutigen lassen. Stattdessen haben wir uns darauf konzentriert, jüngeren Schüler:innen das Thema Umwelt und erneuerbare Energien schmackhaft zu machen und gleichzeitig zu zeigen, dass Oberschule echt cool sein kann. In Zusammenarbeit mit unserem Religionslehrer und JugendEnergy haben wir verschiedene Workshopstationen entwickelt. Diese haben wir dann an zwei Tagen in den SDG-Turm in Schaan integriert und jeweils zwei Klassen aus der Primarschule dazu eingeladen. Durch das Projekt konnten wir auf spielerische Weise Wissen vermitteln und gleichzeitig für eine nachhaltigere Zukunft sensibilisieren.

Eröffnung im aha Vaduz


Ende März 2018 besuchten uns rund 50 Vereinsmitglieder und Netzwerkpartner in unseren neuen Räumlichkeiten in Vaduz.

 

Sommercamps Abschlussfest


Zusammenkommen und Feiern: Ein Rückblick auf die aha-Sommercamps

Am 30. August 2023 fand in der Kreativ Akademie Vaduz das Abschlussfest der aha-Sommercamps statt. Unter der Organisation von den Camp-Koordinatorinnen Mirjam Schiffer und Samantha da Silva kamen die Teilnehmenden, ihre Familien und Interessierte zusammen, um ihre Erfahrungen und Erlebnisse aus den unterschiedlichen Camps zu teilen.

Die Camps

Outdoor+ Camp – Luxemburg

Jugendliche, die am Outdoor+ Camp teilnahmen, präsentierten mitreissende Videos von abenteuerlichen Tätigkeiten wie Tandem-Mountainbiking und Hochseilklettern. Ihre Begeisterung war spürbar und erzeugte einen echten Adrenalinschub im Publikum.

Green Camp – Liechtenstein

Teilnehmende des Green Camps in Liechtenstein präsentierten ein Potpourri aus Naturfotografie, Upcycling-Projekten und Malereien. Sarah, 17 Jahre aus Balzers, brachte es auf den Punkt:

„Meine Erwartungen an das Camp wurden bei Weitem übertroffen, weil ich so viele tolle neue Freunde kennenlernen würde und sogar noch neue Sachen lerne.“

Sarah, 17 aus Balzers. Teilnehmerin am Green Camp

Kick start your vision Camp – Finnland

Raphaela, die Jugendbegleiterin des Finnland-Camps, erklärte, dass die Jugendlichen sich intensiv mit dem Thema Entrepreneurship auseinandergesetzt haben:

„Es ging darum, aus einem Hobby, wie beispielsweise Marmelade kochen, eine Start-up-Idee zu entwickeln.“

Raphaela, Jugendbegleiterin Finnland-Camp

Theater of Dreams – Luxemburg

Das „Theatre of Dreams“ in Luxemburg bot eine Plattform für theater- und tanzbegeisterte Jugendliche. Jennifer, 18 Jahre aus Vaduz, erzählte von ihrer Erfahrung:

„Meine Motivation war die Möglichkeit, so viele unterschiedliche Leute aus verschiedenen Ländern kennenzulernen. Ich finde, es ist mega wichtig, in ganz Europa vernetzt zu sein.“

Jennifer, 18 aus Vaduz. Teilnehmerin am Theater of Dreams Camp

Eurovisionen – Deutschland

Im Eurovisionen Camp konnten die Jugendlichen ihre Kreativität in Bereichen wie Malerei, Theater und digitale Fotografie voll ausleben. Davyd, 15 Jahre aus Schaan, äusserte sich besonders positiv über die sozialen Aspekte des Camps:

„Ich habe gelernt, dass Beziehungen von grosser Bedeutung sind und dass Teamarbeit äusserst effizient und bereichernd sein kann.“

Davyd, 15 aus Schaan. Teilnehmer am Green Camp/Eurovisionen Camp

Übergeordnete Bedeutung des Abschlussfestes

Der Abend war nicht nur eine Feier, sondern zeigte auch eindrucksvoll, welch positiven Einfluss Camps auf die persönliche und soziale Entwicklung der Jugendlichen haben. Neben der Darstellung der individuellen Camp-Erfahrungen diente der Abend auch dazu, das breite Spektrum an Angeboten des aha vorzustellen.

Fazit

Das Abschlussfest bot den Teilnehmenden eine Plattform, um ihre vielfältigen Erfahrungen zu teilen und die Gemeinschaft zu stärken. Mykyta, 17 Jahre aus Nendeln, fasste seine Erfahrungen treffend zusammen:

„Ich kann mir gut vorstellen, wieder bei einem Camp dabei zu sein. Mein Plan für die Zukunft ist, als Jugendbegleiter bei einem Camp eine Leitungsfunktion zu übernehmen.“

Mykyta, 17 aus Nendeln. Teilnehmer am Green Camp

Für weitere Informationen über zukünftige Camps und Veranstaltungen besuchen Sie bitte aha.li. Wir bedanken uns bei den Verantwortlichen des EU-Programms Erasmus+ und der Liechtensteinischen Landesbank AG für die Unterstützung und freuen uns auf die nächste Camp-Saison. Wir hoffen, viele bekannte und neue Gesichter wiederzusehen.

Bilder

Links

aha 2021


Es freut uns ganz besonders, dir unseren Jahresbericht 2021 präsentieren zu können.

Auf Wunsch übermitteln wir diesen gerne auch in gedruckter Form. Hier kann der Jahresbericht online gelesen, heruntergeladen bzw. kostenlos als gedrucktes Exemplar angefordert werden.

Das aha – Tipps & Infos für junge Leute war auch im vergangenen Jahr wieder sehr aktiv, was der neue 72 Seiten starke Jahresbericht verdeutlicht.

  • Das aha-Team hat über 89 Aktivitäten organisiert.
  • Als Schlüsselpartner der Liechtensteiner Nationalagentur für Erasmus+/ESK-Projekte unterstützten wir junge Menschen und Jugendorganisationen bei der Umsetzung ihrer Ideen.
  • Viele spannende Jugendprojekte wurden in Liechtenstein begleitet und durchgeführt. Neun Initiativen stellten ihre Aktivitäten beim Jugendprojekt-Wettbewerb vor.
  • Gemeinsam mit Partner:innen konnten Kampagnen wie «zemma bewega» und «Kein Platz für Sexismus» gestartet und umgesetzt werden.
  • 600 Kinder und Jugendliche nutzten die Ferienspass-Angebote.
  • Im Bereich der Jugendbeteiligung fand das «jubel-Forum» erstmals online statt.
  • Unsere Webseite wurde über 350.000-mal aufgerufen. Das entspricht einer Steigerung von über 266 (!) Prozent im Vergleich zum Jahr 2020.
 

Ältere Jahresberichte findest du im Archiv.

Zweierteam übernimmt Geschäftsleitung des aha


Am Donnerstag, 19. August 2021 fand die Generalversammlung des Vereins aha Jugendinformation statt.

 

Der Vorstand informierte in der Mitgliederversammlung des Vereins aha – Jugendinformation Liechtenstein über den Wechsel der Geschäftsleitung.  

Virginie Meusburger-Cavassino und Johannes Rinderer teilen sich seit August die Geschäftsleitung des aha – Tipps & Infos für junge Leute. Sie treten damit die Nachfolge von Stefan Biedermann an.  

Vereinspräsident Hansjörg Frick: „Es freut mich, dass wir eine zielorientierte interne Nachfolgeregelung fanden und das aha in Zukunft mit Virginie und Johannes auf eine erfahrene Geschäftsleitung zählen kann und dadurch die Kontinuität gewährleistet ist.“  

Virginie Meusburger-Cavassino arbeitet seit 21 Jahren im aha und baute die Nationalagentur für die EU-Jugendprogramme auf. Als Mitglied der Geschäftsleitung verantwortet sie unter anderem Personal und Finanzen. 

Johannes Rinderer koordiniert seit 2016 Aktivitäten für die landesweite Jugendbeteiligung („jubel“) und war drei Jahre lang für die Jugendinformation verantwortlich. Als Mitglied der Geschäftsleitung ist er unter anderem für die Bereiche Öffentlichkeitsarbeit und Innovation zuständig. 

Stefan Biedermann verlässt auf eigenen Wunsch das aha: „Ich hatte im aha eine sehr gute und lehrreiche Zeit und bedanke mich herzlich beim Team, beim Vorstand und bei allen Kooperationspartnern. Für mich ist nun der richtige Zeitpunkt, einen neuen Weg zu gehen.“ 

Virginie Meusburger-Cavassino und Johannes Rinderer freuen sich auf die neuen beruflichen Aufgaben.

 

Hansjörg Frick, Virginie Meusburger-Cavassino, Johannes Rinderer und Stefan Biedermann. (Foto: aha)

Johannes Rinderer und Virginie Meusburger-Cavassino teilen sich die Geschäftsleitung im aha.

 

aha 2020


Im Sommer 2020 beschloss die Liechtensteinische Regierung, die beiden bisherigen Nationalagenturen für die Programmjahre 2021 – 2027 unter Führung der AIBA zusammenzulegen. Nach zwanzig Jahren als Nationalagentur fungiert das aha neu als Schlüsselpartner der AIBA und bleibt erste Anlaufstelle für junge Menschen, die einen Förderantrag stellen oder sich für einen Freiwilligendienst interessieren. Andrea Elmer und Virginie Meusburger-Cavassino informieren weiterhin über die verschiedenen Fördermöglichkeiten, bieten Projektcoachings an und unterstützen bei der Antragstellung.

Ältere Jahresberichte findest du im Archiv.

aha 2018


2018

Das Jahr 2018 hat für das aha viele Neuerungen mit sich gebracht. Angefangen vom Umzug vom Schaaner Bahnhof ins Haus Melliger Vaduz bis hin zu einigen neuen Angeboten und dem Go Live der neuen aha-Homepage.

Der Tätigkeitsbericht 2018 zeigt auf, dass sowohl die bisherigen als auch die neuen Angebote – Infostunden und Workshops – bei den Jugendlichen und Multiplikator/innen sehr gut ankommt. Damit ist es dem aha auch gelungen, die zurückgegangenen Besucher/innenzahlen (aufgrund des Umzugs) etwas auszugleichen. Ebenso so erfreulich ist die Beteiligung der Jugendlichen bei jubel, bei welchem sich ein sehr engagiertes Team Jugendlicher einbringt und immer selbstständiger Projekte umsetzt bzw. in Angriff nimmt.

Mit dem Programm Erasmus+ JUGEND IN AKTION konnten im letzten Jahr zahlreiche Projekte mit einer Fördersumme von insgesamt rund 481’000.- € bewilligt werden. Damit konnten 84,5%, der von der EU zur Verfügung gestellten Fördermittel, gebunden werden. Aufgrund dessen, dass der Bereich Freiwilligenprojekte ab 2019 in Liechtenstein nicht mehr geführt werden kann bzw. das zusätzliche Programm „Europäischer Freiwilligenkorps“ in Liechtenstein noch nicht gestartet wird, wird eine Fördermittelzusage in ähnlicher Höhe im laufenden Jahr wohl nicht zu erreichen sein.

Ausführlichere Informationen über die weiteren aha-Produkte gibt’s im aktuellen Tätigkeitsbericht, den du hier durchstöbern kannst.

Kampagne Gewalt-FREI erziehen


Gewalt-FREI erziehen – Kinderlobby Liechtenstein lanciert neue Kampagne

Aktuelle Blog-Beiträge

Ein Aktionspaket zur Sensibilisierung von Eltern, die sich im Spagat zwischen Familie und Beruf überfordert fühlen, wurde am 01. September 2021 vorgestellt.

Die Kampagne

Gewalt in Familien kommt in den unterschiedlichsten Formen vor. Körperlich und seelisch verletzende Bestrafungen sind in vielen Familien noch Alltagsrealität. Dies zeigt eine aktuelle Studie zum Bestrafungsverhalten von Eltern aus der Schweiz.

Doch man kann etwas dagegen tun! Die Studie zeigt nämlich auf, dass gezielte Information und Unterstützung zur Gewaltprävention bei Eltern auf fruchtbaren Boden fällt.

„Gewalt-FREI erziehen“ ist eine Kampagne der KINDERLOBBY LIECHTENSTEIN in Kooperation mit Kinderschutz Schweiz, nach dem Vorbild „Starke Ideen – Es gibt immer eine Alternative zu Gewalt“.

Die KINDERLOBBY LIECHTENSTEIN ist ein Netzwerk aus 23 Organisationen, die sich für die Interessen von Kindern und Jugendlichen einsetzt, ihren Anliegen Gehör verschafft und die Kinderrechte bekannt macht. Die Kinderlobby wird von der OSKJ-Ombudsstelle für Kinder und Jugendliche koordiniert.

Diese Präventionskampagne wurde im Rahmen der Studie zum Bestrafungsverhalten durch die Universität Freiburg (CH) begleitet und kam zu einem optimistischen Fazit. Die Kampagne fand besonderen Anklang bei Eltern, die den Wunsch haben, ihr Verhalten zu ändern. Die Daten lieferten Hinweise darauf, dass die Auseinandersetzung mit den Kampagneninhalten mit Veränderung im Elternverhalten einherging.

Was also tun, wenn die Nerven blank liegen? Und wo beginnt eigentlich Gewalt? Darüber reden, sich informieren und beraten lassen hilft!

Mit unserer Sensibilisierungskampagne richten wir uns an Eltern, die sich im anstrengenden Familien- und Berufsalltag, in anspruchsvollen Lebensphasen im Umgang mit ihren Kindern gestresst oder überfordert fühlen und die kindlichen Grundbedürfnisse zeitweise nicht erfüllen können.

Die Kampagne Gewalt-FREI erziehen startet am 1. September 2021 und dauert ein Jahr.

Vergangene Veranstaltungen zu „Gewalt-Frei erziehen“

Mehrere Mitglieder der Kinderlobby Liechtenstein boten im Rahmen der Kampagne verschiedene Aktivitäten an:

Eltern-Kind-Forum

Mütter- u. Väterberatung Rotes Kreuz

Verein Kinderschutz.li

Junges THEATERliechtenstein

aha – Tipps und Infos für junge Leute

Im Rahmen der Kampagne „Gewalt-FREI erziehen“ organisieren das  Camäleon und das aha einen Musikworkshop. Das Ziel des Projekts ist klar definiert: nämlich die Sensibilisierung der liechtensteinischen Bevölkerung in der Thematik „Gewaltfreie Erziehung“.

Bei diesem Jugendmusikwettbewerb steht die Einbindung junger Menschen im Vordergrund. Zudem sollen Kunst und Kultur gefördert werden. Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 13 und 25 Jahren, können ihre Kreativität, ihr soziales Engagement und ihre Originalität unter Beweis stellen.

Wichtige Infos

  • Wann: Am 12. März 2022 startet die Musikworkshopreihe und findet über mehrere Tage statt, jeweils Samstags um 10:00 Uhr bis 16/17 Uhr   (geplant sind 3 Workshoptage und 2 Aufnahme Tage im März und April).
  • Wo: Camäleon in Vaduz.
  • Wer: Teilnehmen darf jeder, der zwischen 13 und 25 Jahren alt ist.
  • Workshop-Inhalt: Zusammen mit einer motivierten Gruppe von jungen Leuten wird ein Song zum Thema Gewalt/Gewalt-frei erziehen kreiert und bestenfalls auch aufgenommen.
  • Workshop-Leitung: Andi Biedermann vom Andi Biedermann Vocal Studio. Mit ihm haben wir einen professionellen und erfahrenen Workshopleiter, welcher euch über die Tage fördern und fordern wird. Er gibt gerne Tipps aus seinem Erfahrungsschatz und kann euch einiges beibringen. 
  • Kosten: Der Musikworkshop ist für alle Teilnehmenden kostenlos (inklusive Verpflegung!

weitere Infos zum Musikworkshop findest du hier:

Pressemitteilungen

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Verein Betzge


Der Verein Betzge

Gegründet im Jahre 2021, kurz nach dem wahrscheinlich längsten Jahr unseres Lebens, haben sich ein paar junge Liechtensteiner*innen zusammengeschlossen, weil es so auf der Welt nicht weitergehen kann. Fehlinformationen und mangelnde Aufklärung haben dazu geführt, dass Nachhaltigkeit in der heutigen Gesellschaft einen immer noch viel zu niedrigen Stellenwert hat.

Der Verein möchte mit seriös recherchierten Artikeln aufklären und die Nachhaltigkeit in Liechtenstein aktiv fördern sowie mit eigenen Projekten mitgestalten.

Hier geht’s direkt zur Betzge-Homepage.

Aktuelles

Balzner Flohmarkt – Möbel, Spielzeug, Kleider, Selbstgemachtes u.v.m.

 

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