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Zwischenjahr


Ein Zwischenjahr kann zu deiner Entwicklung beitragen und sogar ganz neue Perspektiven eröffnen.

 

Weitere Informationen zu Brückenangeboten findest du ausserdem beim Amt für Berufsbildung & Berufsberatung und auf mychoice.

Zwischenjahr in Liechtenstein

Was kann man vor und nach der Ausbildung machen, um die Pläne für die Zukunft zu konkretisieren?
Hier findest du einige Möglichkeiten, wie du ein Jahr sinnvoll überbrücken kannst:

 

Zwischenjahr in der Region


 

Handelsschule/Handelskurse

Eine Handelsschule wird häufig von Schulabgängern und Berufsanfängern besucht. Sie ist die ideale Ausbildung für Menschen, die sich die Kenntnisse für eine Tätigkeit im kaufmännischen Bereich (KV) aneignen wollen. Bereits nach einem Jahr kannst du mit dem Bürofachdiplom VSH einen anerkannten Abschluss erlangen. Nach Abschluss des Bürofachdiploms können die Absolventinnen und Absolventen mit weiteren 2 Jahren den Abschluss als Kauffrau/-mann erlangen (KV Abschluss).

 

Informatikschulen

Mit einem Basislehrjahr Informatik bist du optimal für eine Lehre vorbereitet. Du lernst die Grundkompetenzen der Informatik, so dass du direkt in das 2. Ausbildungsjahr zum «Informatiker mit eidgenössischem Fähigkeitszeugnis» einsteigen kannst. Mit diesen Fähigkeiten, nachgewiesen durch offiziell anerkannte Modulabschlüsse nach I-CH (Informatik Berufsbildung Schweiz), steigen deine Chancen, eine Lehrstelle zu finden.

 

Gesundheit/Medizin

 

Zwischenjahr im Ausland

Viele entscheiden sich bewusst für ein Jahr Auszeit, um Erfahrungen im Ausland zu sammeln und/oder die Pläne für die Zukunft zu konkretisieren – ein sogenanntes „Gap Year“. 

Für wen geeignet?
Es braucht schon ein gewisses Mass an Selbstständigkeit und auch Aufgeschlossenheit gegenüber alternativen Lebensweisen. Und man sollte kein Problem damit haben, wenn in Sachen Hygiene oder Pünktlichkeit andere Standards gelten als hierzulande. Nicht jede Form von Auslandsaufenthalt ist für jeden Menschen geeignet. Beim Wwoofen ist man sehr auf sich alleine gestellt, während bei Au-pair und beim Europäischen Freiwilligendienst Mentoren als Unterstützer vor Ort sind. Da sollte man schon im Vorfeld überlegen, was am besten für einen passt. Eine Möglichkeit, einen Auslandsaufenthalt für wenige Wochen „auszuprobieren“ bieten Workcamps. Auch gibt es die Möglichkeit, das 10. Schuljahr im Ausland zu machen. 

Natürlich kann man auch gemeinsam mit Freunden ein „Gap Year“ planen. Das hat Vorteile, aber auch Nachteile. Man spricht dann sicher weniger in der fremden Sprache und hat wahrscheinlich auch weniger Kontakt mit neuen Leuten.

 

Freiwilligenprojekte (in der EU)

Möglich ist dieses Angebot für junge Menschen im Alter von 17 bis 30 Jahren, man hilft dabei für ein halbes Jahr oder Jahr bei Projekten im sozialen, kulturellen oder ökonomischen Bereich mit. Ein Teil der Reisekosten wird von der EU übernommen, ausserdem erhält man ein monatliches Taschengeld sowie Unterkunft und Verpflegung. Und es gibt auch Unterstützung, was das Erlernen der fremden Sprache angeht. Man kann daher auch in ein Land gehen, dessen Sprache man noch kaum spricht.

Wichtig:: Vorlaufzeit mindestens 6 Monate.

 

Freiwilligenarbeit/Freiwilligeneinsätze

Unter Freiwilligenarbeit versteht man soziale Einsätze, was heisst, dass du in einer Organisation, einem Verein oder aber auch bei privaten Personen arbeitest, ohne Geld dafür zu bekommen. Ob das nun im eigenen Land, vielleicht sogar im eigenen Dorf, oder aber im Ausland ist, spielt dabei keine Rolle. Vielleicht fragst du dich, was du davon hast, wenn du freiwillig arbeitest. Dass du nichts verdienst, heisst nicht, dass du nichts bekommst – im Gegenteil. Für die Organisationen, Vereine oder Privatpersonen ist es wichtig, dass du dich wohlfühlst und dass du für deine Leistung belohnt wirst. Die Belohnung bekommst du zwar nicht in Form von Geld, jedoch ist für die Unterkunft und meist auch für die Verpflegung gesorgt. Das nennt sich Kost und Logis. Du verdienst kein Geld, brauchst dich aber weder um Unterkunft noch um Essen zu kümmern.

Was du persönlich davon hast:
Wenn du dich dafür entscheidest, im Ausland einen sozialen Einsatz zu leisten, hilfst du dort den Menschen, den Tieren oder der Natur. Du gehst also ins Ausland aus einem guten und auch wichtigen Grund, wofür einem auch gedankt wird. Wie bei jedem anderen Auslandsaufenthalt lernst du andere Kulturen, Sprachen, Menschen und Lebensstile kennen. Bei einem Freiwilligenprojekt ist dies sogar noch etwas intensiver, da du ja nicht als Tourist unterwegs bist, der in einem beliebten Touristenort seine Ferien verbringt, sondern, weil du mit den Einheimischen und ihrem Leben direkt zu tun hast. Dies kann dazu führen, dass du an deine eigenen Grenzen stösst, da du an ein anderes Leben gewöhnt bist. Doch es tut gut, von anderen Menschen und Kulturen umgeben zu sein. Es fördert die Gemeinschaft und das gegenseitige Verständnis. Das Tollste an allem ist, dass du dabei ganz viel über dich selber lernst, insbesondere, wenn du alleine im Ausland bist. Du lernst und wächst ständig!

 

Au-pair

Wenn man als Au-pair (Kinderbetreuer im Ausland) tätig sein will, braucht man dazu meist eine Agentur als Vermittler. Die Kosten dafür unterscheiden sich von Agentur zu Agentur, ein genauer Vergleich lohnt sich.

 

10. Schuljahr im Ausland

Auch das gibt es: Du entscheidest, ob du als Au-pair oder Gast bei einer Familie wohnst, ob du Voll- oder Teilzeit die Schule besuchst. Ergänze den Englisch-, Italienisch- oder Französischunterricht mit Wahlfächern, die deine persönlichen Stärken und Talente fördern und dich auf deinen Wunschberuf oder eine weiterführende Schule vorbereiten.

 

Auch während der Ausbildung Auslandserfahrung sammeln

Für all jene, die sich bereits in einer Ausbildung befinden, gibt es über Auslandssemester die Chance, fremde Länder und Sprachen kennen zu lernen.

Das Salem Kolleg in Überlingen (Deutschland) bereitet Maturanten innerhalb eines Orientierungsjahres in drei Trimestern auf ihre akademische und berufliche Zukunft vor. Im Studium Generale geben qualifizierte Dozenten Einblicke in die Natur-, Geistes- und Gesellschaftswissenschaften und führen in die interdisziplinäre Arbeitsmethoden ein. Der Studienalltag wird in Vorlesungen an der Universität und Hochschule Konstanz greifbar. Das Angebot wird durch Blockseminare zu verschiedenen Themen sowie Kurse im Bereich Theater, Musik, Sprachen und Sport ergänzt und beinhaltet auch eine Forschungsreise im Rahmen des wissenschaftlichen Projektes „Soziale Wirklichkeit Europa“.

 

Weitere Angebote

Möglich ist ein „Gap Year“ auch in Form von Sprachreisen, über CouchurfingAirbnbWork & Travel, etc.

Weiter Ideen und Möglichkeiten für ein Zwischenjahr im Ausland findest du hier.

Bin ich handysüchtig?


Instagram, Facebook, YouTube, Twitter, Snapchat, Uber, Candycrush und Tinder – diese acht Dienste sind weltweit populär und sicher auch dir bekannt. Sie haben noch etwas gemeinsam: Sie wollen in deinem Gehirn Dopamin freisetzen, dich dadurch glücklich machen und so an sich binden.

Belohnung

Bist du süchtig nach deinen Apps? Du checkst jeden Morgen Snapchat, keine Busfahrt ohne Candy Crush, Instagram ist unwiderstehlich, Facebook ebenso. Du bist besessen von Tinder, verbringst deine Nächte auf YouTube und flippst aus, wenn der Akku leer ist. Keine Sorge, das ist normal. All diese Apps beruhen auf dem Prinzip, dich richtig süchtig zu machen, indem in deinem Gehirn das Molekül für Lust, Motivation und Sucht freigesetzt wird: Dopamin.

Der Körper schüttet beim Aktivieren des Displays das Glückshormon Dopamin aus. Der Knopfdruck führt zu Überraschungen, die vielfältig sind: Hat schon jemand mein Foto gesehen? Gibt es Neuigkeiten? Das Dopamin sorgt dafür, dass wir immer wieder zum Display greifen. Das ist maximale Belohnung mit minimalem Aufwand.

 

Abhängig? 

Ist man gleich abhängig, nur weil man häufig auf sein Smartphone schaut? Nein! Manche nutzen das Smartphone etwa zur Ablenkung in Stresssituationen oder drücken sich damit vor unangenehmen Aufgaben. Sorgen machen sollte man sich dann, wenn sich alles ums Handy dreht und man auch schöne Tätigkeiten unterbricht, um aufs Display zu schauen. Die Beschäftigung mit dem Handy darf also nicht das Hobby beeinträchtigen oder soziale Kontakte ersetzen. Wer zwar stundenlang chattet, aber weiter in den Sportverein geht und die Schule schafft, habe eher kein Suchtproblem.

Monotasking

Wir schauen 90-150 Mal am Tag aufs Handy. Konzentrationsfähigkeit und Produktivität leiden darunter.

Wenn du gerade für eine Prüfung lernst oder eine wichtige Arbeit erledigst, brauchst du höchste Konzentration! In dieser Zeit kann jede kleine Benachrichtigung eine grosse Ablenkung sein. Mit Hilfe dieser Apps kannst du Störungen reduzieren und dich leichter auf eine Aufgabe konzentrieren.

Tipps

  • Versuche den Griff zum Smartphone möglichst umständlich und überflüssig zu machen. Das bedeutet zum Beispiel: Armbanduhr und Wecker statt der entsprechenden Handyfunktionen nutzen und das Smartphone unterwegs in den Rucksack statt in die Hosentasche stecken.
  • Mach den Selbst-Test: wie geht es dir z. B. mit einem Abend pro Woche ohne Handy? Was versäumst du wirklich? Vielleicht fällt es dir auch leichter als gedacht und du kannst auch länger mal darauf verzichten.
  • Dir ist ohne Handy langweilig? Überleg dir, wie du die Zeit ohne Handy sinnvoll nutzen kannst – frag mal deine Freund/innen, ob sie was unternehmen wollen. Vielleicht gibt es ja Sportarten, die du schon immer mal ausprobieren wolltest oder andere Hobbys, die schon länger auf Eis liegen.
  • Wenn du mit Freund/innen unterwegs bist, könnt ihr ja vielleicht alle mal auf euer Handy verzichten. Probiert z.B. mal den „Handyturm“ aus: Schaltet eure Handys auf lautlos und legt sie dann übereinander auf einen Stapel. Wer als Erstes sein Handy nimmt um nachzuschauen, was sich tut, muss den anderen z.B. ein Getränk ausgeben (Notfälle sind natürlich ausgenommen!).

Dein Weg zum Motorradführerschein


Du möchtest Motorradfahren und benötigst Infos dazu? Hier wirst du fündig.

Schritt für Schritt

Allgemeine Kategorien

Detaillierte Kategoriebeschreibungen

Lernfahrausweis

  1. Wie krieg ich einen?: Du musst das Formular Lernfahrausweis, Gesuch um Erteilung beim Amt für Strassenverkehr per Post schicken. Das geht aber erst 1 Monat bevor du alt genug für die gewünschte Kategorie bist.
  2. Augentest: Bevor du das Formular abschickst, musst du zum Optiker:in oder zum Arzt/Ärztin gehen und deine Augen checken lassen. Das Ergebnis kommt direkt aufs Formular.
  3. Theorieprüfung: Nachdem du die Basistheorie geschafft hast, kriegst du deinen Lernfahrausweis.
  4. Wie lange gültig?: Der Lernfahrausweis ist nicht für immer gültig, aber manchmal kann er verlängert werden.
  5. Wann ist er ungültig?: Wenn du dreimal bei der praktischen Prüfung durchfällst und ein Test sagt, dass du nicht fit zum Fahren bist, ist dein Lernfahrausweis weg.
  6. Im Ausland fahren?: Wenn du mit dem Lernfahrausweis im Ausland fahren willst, frag vorher bei der Behörde nach, welche Regeln dort gelten.

Basistheorie

  1. Basistheorieprüfung: Du kannst die Theorieprüfung einen Monat vor Erreichen des Mindestalters machen. Bestehst du, ist das Ergebnis 2 Jahre gültig.
  2. Keine Theorie nötig?: Wenn du schon einen Führerausweis der Kategorien A, A1, B oder B1 hast, musst du die Basistheorie nicht nochmal machen.
  3. Antrag stellen: Schick dein ausgefülltes Gesuchsformular, deinen Sehtest und deinen Nothelferausweis (Ausnahme: Kategorien M, G und F) an die Amtsstelle.
  4. Was passiert dann?: Nachdem deine Unterlagen geprüft wurden, kriegst du per Post eine Karte, die dich zur Theorieprüfung zulässt.

Praktische Grundschulung (PGS) / Motorradgrundkurs

  1. Wann muss ich das machen?: Wenn du einen Lernfahrausweis für die Kategorien A1 oder A2 hast, musst du innerhalb der ersten vier Monate die Grundschulung machen.
  2. Wie lange ist die Grundschulung gültig? Wenn du deine praktische Grundschulung nach dem 1. Januar 2021 gemacht hast, ist sie für immer gültig.
  3. Wie lange dauert die praktische Grundschulung?: Die Grundschulung dauert 12 Stunden lang.
  4. Wo mache ich das?: Du musst den Kurs bei einer Motorradfahrschule bei einem/einer Fahrlehrer:in machen.
  5. Bestätigung: Wenn du den Kurs geschafft hast, trägt die Fahrschule das in deinem Lernfahrausweis ein und auch online.

Brauch ich das überhaupt?: Im folgenden Abschnitt findest du heraus, ob du die Grundschulung wirklich brauchst oder nicht.

Und was passiert, wenn…

  • Keine Grundschulung nötig: Bei bestimmten Kategorien ist keine Grundschulung nötig. Dann ist dein Lernfahrausweis 1 Jahr gültig. Du kannst hier nachschauen, ob du für deine Kategorie eine Grundschulung machen musst.
  • Du den Kurs nicht machst: Wenn du die Grundschulung nicht in den ersten vier Monaten machst, verliert dein Lernfahrausweis seine Gültigkeit. Für einen neuen brauchst du dann ein neues Gesuchsformular.
  • Nochmal versäumen?: Ein dritter Lernfahrausweis von der MFK gibt’s erst nach einer Wartezeit von zwei Jahren
  • Der praktische Grundkurs verfällt mit Ablauf des Lernfahrausweises. Bewerber um den Führerausweis der Kategorie A dürfen die Grundschulung nicht mit Fahrzeugen der Unterkategorie A1 absolvieren

Praktische Prüfung

Wer den Führerausweis der Kategorien A1, oder AM erwerben will, hat bei der Anmeldung zur praktischen Führerprüfung nachzuweisen, dass der Verkehrskundeunterricht (VKU) bei einer Fahrschule besucht wurde. Dieser dauert 8 Stunden und ist, wenn man ihn am oder nach dem 1.1.2021 besucht hat für immer gültig.

Für die Anmeldung zur praktischen Prüfung stehen dir zwei Möglichkeiten zur Verfügung.

  • Deine Fahrschule meldet dich zur Prüfung an.
  • Du meldest dich selbst direkt mit deinen Personalien per Mail an dispo.asv@llv.li für einen Prüfungstermin an.

WICHTIG: Du kannst die praktische Führerprüfung nicht einfach so oft wiederholen wie du willst. Wenn du zweimal durchfällst, brauchst du eine Bestätigung von der Fahrschule, dass du wirklich bereit für die Prüfung bist; und für den vierten Versuch brauchst du einen positiven psychologischen Eignungstest.

Prüfungsfahrzeuge

Ein Moped/Mofa darfst du nach Bestehen der Theorieprüfung bereits ab 14 fahren.

AM (ab 15 Jahren): Kleinmotorräder und Leichtmotorfahrzeuge mit einem Hubraum von nicht mehr als 50 cm³, einer Motorleistung von höchstens 4 kW und einer Höchstgeschwindigkeit bis 45 km/h

A1 (ab 16 Jahren): Motorräder ohne Seitenwagen mit einem Hubraum von mindestens 115 cm3, einer Motorleistung von höchstens 11 kW und einem Verhältnis von Motorleistung und Leergewicht von höchstens 0,1 kW/kg, bei elektrischem Antrieb mindestens 0,08 kW/kg, sowie zwei Sitzplätzen.

A2 (ab 18 Jahren): Motorräder ohne Seitenwagen mit einem Hubraum von mindestens 245 cm3, einer Motorleistung von mindestens 20 kW, jedoch höchstens 35 kW und einem Verhältnis von Motorleistung und Leergewicht von höchstens 0,2 kW/kg, die nicht von einem Fahrzeug mit mehr als der doppelten Motorleistung abgeleitet sind, bei elektrischem Antrieb mindestens 0,15 kW/kg, sowie zwei Sitzplätzen.

A (20 Jahre und zwei Jahre Führerschein Kat. A2): Motorräder ohne Seitenwagen mit einem Hubraum von mindestens 595 cm3, einer Motorleistung von mindestens 50 kW, bei elektrischem Antrieb einem Verhältnis von Motorleistung und Leergewicht von mindestens 0,25 kW/kg, einem Leergewicht von mindestens 175 kg und zwei Sitzplätzen.

Winterbetrieb – Keine praktischen Prüfungen

Wenn’s draussen kalt ist oder die Strassen rutschig sind, ist die Gefahr, einen Unfall zu bauen, echt hoch. Darum kannst du in den Wintermonaten – also vom 1. November bis Ende Februarkeine Motorradführerprüfung machen. Merk dir das, wenn du dich für die Prüfung anmeldest.

Wenn das Wetter in den Übergangsmonaten schlecht ist, ruf am besten vorher an und frag nach, ob die Prüfung überhaupt stattfindet: info.asv@llv.li oder Tel. 00423 236 75 01

Ausrüstung praktische Prüfung

WICHTIG: Ohne die hier erwähnte Ausrüstung und die entsprechenden Dokumente kann die Prüfung nicht durchgeführt werden.

Bringe bitte folgende Dokumente an die praktische Prüfung mit:

  • Personalausweis (Pass, ID oder Ausländerausweis)
  • Fahrzeugausweis des Prüfungsfahrzeuges
  • Lernfahrausweis
  • Führerausweis beim Erwerb einer zusätzlichen Kategorie

Mindestausrüstung für praktische Führerprüfung der Kategorie A1

  • Geprüfter Schutzhelm (ECE Nr. 22)
  • Sichtschutz (bei Helmen ohne Visier)
  • Motorradjacke aus abrieb- und reissfestem Material
  • Lange Hose (nicht zerrissen, keine Löcher) oder Motorradhose aus abrieb- und reissfestem Material
  • Motorradhandschuhe aus abrieb- und reissfestem Material
  • festes, geschlossenes Schuhwerk

Mindestausrüstung für praktische Führerprüfung der Kategorie A und A2

  • Geprüfter Schutzhelm (ECE Nr. 22)
  • Sichtschutz (bei Helmen ohne Visier)
  • Motorradjacke aus abrieb- und reissfestem Material
  • Motorradhose aus abrieb- und reissfestem Material
  • Motorradhandschuhe aus abrieb- und reissfestem Material
  • Motorradstiefel oder knöchelüberragendes, festes, geschlossenes Schuhwerk

Anbietende

Hier findest du eine Liste der Fahrschulen in Liechtenstein und Umgebung:

Preise und Kursdauer

Die Preise und Länge der Kursdauer unterscheiden sich je nach Fahrschule und ob die Kurse alleine oder in der Gruppe durchgeführt werden.

Weitere Infos

 

Transportmöglichkeiten


Tipps & Tricks von A nach B

Bahnreisen

Die Wahl für die Bahn garantiert stressfreies Reisen. Du brauchst dich nicht um Staus zu kümmern und kannst die Seele baumeln lassen. So erreichst du die Feriendestination entspannt und ausgeruht. Hier sind die Links zu den Nachbarländern:

Interrail-Pass
Du möchtest Europa mit der Bahn bereisen? Dann wäre ein Interrail-Pass etwas für dich. Er ermöglicht Bahnfahren nach Herzenslust in bis zu 30 europäischen Ländern. Ganz egal welche Regionen, Städte und Länder du besuchen willst, mit diesem Ticket in der Tasche ist man völlig frei in der Entscheidung, wo es morgen hingehen soll.

Anderswo

Wir sind Anderswo – Europa nachhaltig entdecken. Auf dieser Webseite gibt es noch viel mehr wertvolle Tipps, Europa zu erkunden.

U-Bahn

UrbanRail – Hier gibt es weltweite U-Bahn Pläne. Informiere dich in der jeweiligen Stadt, ob es Tageskarten oder Abos gibt. Wenn du in einer Stadt Bus, Bahn, Tram und U-Bahn kombinierst, sind Tageskarten oder Abos für ein paar Tage richtig sinnvoll.

Flugreisen

Es gibt heutzutage sehr viele Billigfluglinien, die auch ständig wechseln. Benachbarte Flughäfen sind St. Gallen Altenrhein, Friedrichshafen und Zürich. Der Tipp lautet hier, such dir bei den verschiedenen Flug-Suchmaschinen den gewünschten Flug aus und buche dann direkt über die Fluggesellschaft. Dann kannst du auch z.B. Gepäck und Essenswünsche angeben. Pass auf bei den Billigflügen: Es kann sein, dass Kosten versteckt sind oder du beispielsweise am Flughafen für dein Gepäckstück etwas zahlen musst. Skyscanner, Google Flights, etc. können dir helfen. Ein weiterer Tipp: Je mehr du über denselben Browser Flüge suchst, desto eher können die Preise steigen. Der Browser merkt sich, was dich interessiert. Wenn du dich für einen Flug entschieden hast, öffne ein privates Fenster und buche dann.

Busreisen

Innerhalb von Europa ist der Fernbus neben der Bahn eine gute und preisgünstige Alternative zum Flugzeug. Der FlixBus an viele Destinationen Europas. Die nächsten Einsteigemöglichkeiten sind St. Gallen, Landquart, Dornbirn und Bregenz. Mit Busabout kannst du in Europa, Asien, Afrika, Schottland & Irland gemütlich mit dem Reisebus von A nach B reisen. Hier ist speziell, dass Musikfestivals, Kulturfestivals und Abenteuer-Orte angesteuert werden. Der nächste Hop-On Hop-Off Ort ist jedoch Lauterbrunnen. Check die verschiedenen Möglichkeiten. Es kann durchaus sein, dass der Bus billiger ist als der Zug.

Busanbieter in der Region, die ebenfalls coole Reisen anbieten bzw. die du buchen kannst:

Fahrgemeinschaften / Mitfahrzentralen

Die Bahn und das Flugzeug sind zu teuer? Mit der „Mitfahrzentrale“ kannst du supergünstig fahren, wohin du willst. Ganz nach dem Motto: umweltfreundlich fahren und ganz nebenbei noch nette Menschen kennen lernen.

Hitchhiking

Und dann gibt es noch die Möglichkeit vom Hitchhiking. Da stehst du mit einem Schild, wo du darauf schreibst wohin du möchtest, an einem günstigen Ort um anzuhalten und wartest, bis dich ein/e Autofahrer/in mitnimmt. Geeignete Orte kannst du im Hitchwiki Maps nachschauen. Dort gibt es auch gute Sicherheits-Tipps. Auf jeden Fall wird hier geraten, zu zweit auf dieses Abenteuer zu gehen und deinem Bauchgefühl zu vertrauen. Wenn du nur eine kleine Unsicherheit spürst, lass es :-).

Suizid


Suizide sind ein seltenes Ereignis, Suizidversuche jedoch nicht und erst recht nicht suizidale Gedanken. Dennoch wird meistens nicht über dieses Thema gesprochen. Dieser Beitrag soll das „Tabu-Thema“ brechen und Personen, die selber Suizidgedanken haben, aber auch Personen, die sich um jemanden Sorgen machen oder jemanden durch Suizid verloren haben Mut machen.

 

 

Allgemein

Was bedeutet Suizid?

Das Wort „Suizid“ kommt aus dem Lateinischen und bedeutet „sich selbst töten“ – also die bewusste Entscheidung, das eigene Leben selbst zu beenden.

Suizid oder Selbstmord?
Andere Begriffe wie Selbsttötung, Selbstmord oder Freitod sind zwar auch weitverbreitet, sollten aber bewusst nicht verwendet werden. Denn der Suizid ist weder eine keine kriminelle Handlung (Mord!) und er erfolgt auch nur ganz selten ‚frei‘, bei klarem Urteilsvermögen oder nach reiflicher Überlegung.

Abgrenzung zur Sterbehilfe
Grundsätzlich kann man zwischen einem Suizid und einem assistierten Suizid (auch Sterbehilfe genannt) unterscheiden. Bei der Sterbehilfe wird  Person, die den Wunsch hat, ihr Leben zu beenden und in den meisten Fällen unheilbar krank ist, beim Sterben „geholfen“. Diese Art des assistierten Suizids ist in Liechtenstein straffrei, sofern diese nicht aus eigennützigen Motiven durchgeführt wird.

 

Was ist suizidales Verhalten?

Damit sind alle Handlungen und Gedanken gemeint, die mit einem Suizid in Zusammenhang stehen wie das Reden über und das Umsetzen von Handlungen, die mit der Beendigung des eigenen Lebens in Verbindung stehen. Der Suizid selbst ist die letzte, aber verhinderbare Handlung suizidalen Verhaltens. Es gibt unterschiedliche Phasen und Handlungen, in denen eine betroffene Person immer mehr seelisch leidet und sich in steigende Lebensgefahr bringt, wobei jede Phase ein ernst zu nehmender Hilferuf ist, denn man an bestimmten Handlungen (beispielsweise selbstverletzendes Verhalten) erkennt. Die fünf  Arten suizidalen Verhaltens können hier nachgelesen werden.

Mehr Infos zum Thema Suizidgedanken gibt es hier.

 

Gründe für einen Suizid oder Suizidgedanken

Suizidgedanken kommen dann auf, wenn einer Person die aktuelle Lebenslage zu belastend erscheint, sie mit den derzeitigen Lebensbedingungen nicht zurechtkommt, keinen Ausweg sieht und auch die Hoffnung auf Verbesserungen verloren hat. Dabei ist es selten nur eine Sache alleine, sondern die Summe an belastenden Ereignissen macht das Leben schwer.

Wichtig ist auch, zwischen Ursache und Auslöser zu unterscheiden: Der Auslöser ist fast nie die Ursache eines Suizids, sondern nur der letzte Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt. Bei den Ursachen spielen länger anhaltende Faktoren eine Rolle, zum Beispiel eine psychische Krankheit, schwierige Familienverhältnisse, aber auch traumatische Erlebnisse. Auslöser für einen Suizid sind hingegen aktuelle Anlässe: wenn zum Beispiel ein Elternteil oder ein Geschwister stirbt, Eltern sich scheiden lassen, Jugendliche von Freunden getrennt werden oder eine Liebesbeziehung zerbricht, es Probleme in der Schule oder im Beruf gibt.

Konkret können folgende „Risikofaktoren“/Ursachen zu einem Suizid führen:

  • Akute Belastungsstörung (aufgrund von Konflikten oder  Krisen zu Hause, mit Freund*innen, in der Schule, Trennung oder wegen Verlust einer nahestehenden Person)
  • Sexuelle Orientierung (Menschen, die der LGBTQI+Community angehören, haben eine höhere Suizidrate als heterosexuelle Menschen)
  • (Cyber-)Mobbing
  • spontanes Handeln/ Kurzschlusshandlungen (Oft handeln Jugendliche nicht im Bewusstsein darin, dass ein Suizid nicht rückgängig gemacht werden kann)
  • Hinterbliebene von Verstorbenen und/oder Suizide durch Angehörige, Freunde oder Familie im eigenen Umfeld
  • Psychische Erkrankungen (wie zum Beispiel Depression, Angsterkrankungen, Persönlichkeitsstörungen, Schizophrenie…)
  • Opfer von Gewalt, Misshandlungen oder sexuellem Missbrauch
  • traumatische Erlebnisse
  • Existenzängste durch Wohnungsverlust etc.
  • chronische Schmerzen (durch schwere körperliche Erkrankungen)
  • Abhängigkeiten und Süchte (Drogen, Alkohol, …)
  • Leistungsdruck
  • Frühere Suizidversuche
  • Arbeitsunfähigkeit, Pensionierung

Hier findest du weitere Gründe, weshalb sich Menschen und insbesondere Jugendliche mit Suizidgedanken beschäftigen.

 

Gesund bleiben

Sogenannte Schutzfaktoren helfen dabei, dass Menschen, die in ihrem Leben vielleicht einzelne oder auch viele der oben genannten Risikofaktoren aufweisen, trotzdem keinen Suizid begehen. Dazu zählen:

  • ein hohes Selbstvertrauen 
  • stabile Beziehungen
  • ein positives Selbstwertgefühl 
  • gute Strategien zur Problembewältigung
  • persönliche und berufliche Perspektiven
  • ausgeprägte Kontrolle über Gefühle und Körper
  • soziale Kompetenzen (Kommunikation mit anderen, sich helfen lassen, über Gefühle reden,…)
  • eine positive Einstellung zum Leben
  • eine realistische Zukunftsplanung ( persönliche und berufliche Perspektiven)
  • Religiosität
  • gesunde Lebensweise (regelmässige Bewegung und Sport, genügend Schlaf und eine angemessene Ernährung)
  • psychisches und physisches Wohlbefinden

 

Prävention (Vorbeugung) fängt bei dir selbst an!
Damit man selbst nicht in eine scheinbar unlösbare Krisensituation stolpert, die zu Suizidgedanken führt, ist der achtsame Umgang mit sich selbst und den eigenen Stärken und Fähigkeiten wichtig. Es ist nicht immer einfach, eine positive und gesunde Lebenseinstellung zu haben. Zu wissen, wann in Stresssituationen deine eigenen Grenzen erreicht sind und wann es besser ist, sich Hilfe zu holen. So kannst du schwierige Situationen gut meistern und gestärkt aus Krisen heraustreten. Deshalb:

  • Kenne und nutze deine Stärken und Fähigkeiten
  • Entwickle Persönlichkeit und Selbstständigkeit (Setze dir selbst Ziele, sei mutig, neugierig auf dich selbst und die Welt und nutze Chancen, die sich ergeben)
  • Bewusster Umgang in Internetforen und Sozialen Netzwerken
  • Nimm regelmässig deine Medikamente (falls du welche verschrieben bekommen hast)

Mehr Infos zum Thema Prävention gibt es hier.

 

Vorurteile


 
„Wer davon redet, sich umzubringen, tut’s eh nicht!“, „Ja nicht nachfragen, ob sich jemand umbringen will!“ oder „Nur Feiglinge bringen sich um.“ – diese Aussagen haben alle etwas gemeinsam: Sie sind unwahr und Vorurteile und können mitunter dazu führen, dass ein Hilferuf ignoriert oder jemand darin bestärkt wird, sich das Leben zu nehmen. Deshalb ist es wichtig, genau zu wissen, was die Anzeichen sind, die auf einen bevorstehenden Suizid hinweisen.

Eine Auflistung an Vorurteilen und Mythen zum Thema Suizid findest du hier:

 

Fakten und Zahlen

 

 

Hilfe, ich habe selbst Suizidgedanken

Du beschäftigst dich oft mit dem Thema Tod? Deine Gedanken kreisen fortwährend um Möglichkeiten der Selbsttötung? Du empfindest deine Situation als hoffnungslos? Wenn man gar nicht mehr weiter weiss und alles zerbrochen ist, scheint vielleicht der letzte Ausweg zu sein, sich umzubringen. Viele Menschen, die das dachten, sagen später, dass sie froh sind, zu leben. Auch dein Leben wird wieder anders aussehen. Im Weitergehen findet sich ein Weg. Sprich über deine Probleme und lass dir helfen! Wenn du Gedanken dazu hast, dir das Leben zu nehmen und Hilfe suchst, kannst du dich an Anlaufstellen wenden, die auf den Umgang mit Krisensituationen spezialisiert sind. Hier triffst du auf Menschen, die dir zuhören, dich unterstützen und für die du vor allem kein Freak, Psycho oder seltsamer Kauz bist, sondern einfach ein Mensch in einer besonders schwierigen Lebenssituation.


 


 

 

Hilfe, ich habe Angst um jemanden

Ilyas, Savannah, Ardit und Elea erzählen von der schwierigen Zeit, als sie erfahren haben, dass ein Freund oder eine Freundin nicht mehr leben wollte. Sie sprechen darüber, wie unsicher sie waren, sich auch überfordert gefühlt haben, aber wie wichtig es war, dass sie am Ende doch gehandelt haben. Denn auch wenn man Angst hat, etwas Falsches zu machen, wäre es das einzig Falsche, nichts zu machen.
 

 

 

Hilfe jemand den ich kenne, hat sich das Leben genommen

 


 

Anlaufstellen und Notrufkontakte

Wichtig ist, dass du dir frühzeitig Hilfe holst. Denk daran, du bist nicht allein mit deinen Problemen. Trau dich mit Freundinnen und Freunden oder einer anderen Person deines Vertrauens über deine Ängste, Sorgen und Befürchtungen zu sprechen, um gemeinsam eine Lösung zu finden. Denn 2 Köpfe denken besser als einer allein. Eine Person des Vertrauens kann jemand aus deiner Schule, Familie, deinem Freundeskreis, der Jugendarbeit oder auch eine fremde Person, die dir sympathisch erscheint sein. Auch wir im aha haben immer ein offenes Ohr für dich.

Soforthilfe bei akuten Problemen

Bei akuten psychischen Problemen,  für die du sofort Hilfe brauchst, wende dich bitte an:

Hier findest du eine Liste mit Notfallnummern, Websites und Beratungsstellen, wo du Hilfe für dich, für deine Familienangehörigen, für deine Freundinnen und Freunden oder Bekannten bekommst:

TELEFONISCH

ONLINE

SELBSTHILFEGRUPPEN

In einer Selbsthilfegruppe  treffen sich Menschen, die ein ähnliches Problem zu bewältigen haben und die dies mit der Hilfe von Gleichbetroffenen tun wollen. Hier erhältst du mehr Infos über die bestehenden Selbsthilfegruppen in Liechtenstein.

 

Weiterführende Links

50 Date Ideen, die definitiv gut ankommen


Das erste Date ist das Fundament und der erste Schritt in eine mögliche Beziehung und darum ist es wichtig, dass das erste Date interessant ist und die Chemie einfach passt.

Die Frage aller Fragen: Wohin beim ersten Date? Naja, die sollte jetzt nicht mehr allzu schwer zu beantworten sein, denn mit diesen 50 Date-Ideen wirst du garantiert etwas Passendes finden, und das Beste: alle Ideen und Locations sind in oder im Umkreis von Liechtenstein. Diese Liste ist natürlich nicht nur für das erste Date geeignet, sondern auch für weitere Dates und Langzeitbeziehungen.

 

Klassiker

1. Spazieren gehen

Mit dem Date spazieren zu gehen ist abwechselnd, hilft gegen Nervosität und ist ein hervorragender Grundstein für gute Gespräche. Spazieren kann man überall, zu empfehlen sind vor allem aber am Rhein, dem Naturschutzgebiet Ruggeller Riet sowie im Städtle Vaduz.

2. Restaurant

Für ein Date muss auch das passende Restaurant gefunden werden, darum gibt es hier eine kleine Liste mit Restaurants, die zu empfehlen sind!

  • Pizzeria il Salento, Triesen
  • Osteria Adler, Triesen
  • Altenbach Restaurant & Bar, Vaduz
  • CAFE im Kunstmuseum, Vaduz
  • Lio, Schaan
  • Brasserie Burg, Vaduz
  • Mai Thai, Mauren
  • Vibes, Schaan und Buchs
  • Restaurant Kuro, Buchs

3. Kaffee trinken, Eis essen

Ein Date, das vielleicht etwas schneller gehen muss? Sich auf ein Eis oder Kaffee zu treffen ist perfekt dafür, und wenn noch genug Zeit bleibt, kann man ja auf einen gemeinsamen Spaziergang gehen.

 

Outdoor

Outdoor-Aktivitäten bleiben unvergesslich, vor allem wenn Adrenalin und wunderschöne Erlebnisse in Natur oder Stadt kombiniert werden.

4. Seilpark

5. Wandern in Malbun

6. Baden

7. Vogelbesichtigungen

8. Feldkircher Wochenmarkt

9. Minigolf

10. Sternschnuppen anschauen

11. Spritztour mit dem Auto

12. Werdenberger See

13. Lokale Events

  • Flohmarkt
  • Jahrmarkt
  • Buchsner Fest

14. Rollschuh fahren

15. Waldspaziergang und nach Pilzen, Bärlauch oder Beeren suchen

16. Im Winter (Nacht-)Ski fahren oder Rodeln gehen

17. Tagesausflug

  • St. Gallen
  • Chur
  • Feldkirch
  • Zürich

18. Freizeitpark oder Spielplatz

19. Picknick am Rhein oder auf Sandbänken

20. Im Sommer Erdbeeren pflücken

21. Velo Tour durch Liechtenstein

22. Lama- und Alpakahof

23. Ein Fotoshooting miteinander machen

24. Grillen

  • Am Rhein (Geheimtipp: Das Ellhorn in Balzers hat viel Natur, Sand und Sonne und ist somit perfekt zum grillieren)

 

Aktion

Der Kick des Adrenalins soll einen überraschend positiven Effekt auf das Date ausüben, denn: Studien haben herausgefunden, dass man Dates und das Gegenüber viel interessanter, spannender und besser in Erinnerung hat, wenn man adrenalinreiche Aktivitäten macht.

25. Sportplatz oder gemeinsam sich sportlich betätigen

26. Bubble Fussball

27. Morgen- oder Vollmondwanderung in Malbun

28. Escape Room

29. In einen Club oder zu einem Rave gehen

30. Eislaufen

31. Bergwerk besichtigen

32. Kartfahren

33. Skaterpark

 

Indoor

Wenn schlechtes Wetter ist und Outdoor Aktivitäten keine Option sind, dann ist das Date noch lange nicht gelaufen! Es gibt noch viele weitere Date-Ideen, die auch einen kleinen Adrenalin- oder Serotoninkick dabeihaben.

34. Kurse besuchen

35. Theater besuchen

36. Hallenbad oder Schwimmbad

37. Shoppen

  • Vaduz Städtle
  • Buchs Bahnhofstrasse
  • Langquart Outlet

38. Landesbibliothek Liechtenstein

39. Tanzkurs

40. Bowling

41. Ausstellungen im Kunstmuseum Liechtenstein besuchen

42. Bars besuchen

Für einen Drink in eine Bar zu gehen kann helfen, die Stimmung zu lockern, trotzdem sollte man aber auf zwei Dinge achten: Den Alkoholkonsum in Massen halten und den Gegenüber vielleicht schon etwas besser kennen, denn vor allem beim ersten Date ist die Intention des anderen nicht immer deutlich und wenn Alkohol im Spiel ist, kann es oft unschön enden.

43. Auf eine (House-) Party gehen

Hier besonders wichtig: Geh erst mit deinem Date auf eine Hausparty, wenn du ihn*sie bereits gut kennst und bei den anderen Gästen bereits bekannte Gesichter sind. Ansonsten kann es schnell unangenehm und gefährlich werden.

44. Gemeinsam kochen/ backen

45. Netflix schauen

46. Karaoke

47. Im Kunstmuseum Liechtenstein bei Kunstkursen mitmachen

48. Besichtigungen

49. Zu Hause etwas malen oder basteln

Bitte jemanden erst zu sich nach Hause einladen, wenn man dieser Person vertrauen kann und man eventuell auch Aussichten auf etwas Langfristiges hat.

50. Kino

 

 

 

Geringe Wahlbeteiligung bei den jungen Liechtensteiner:innen


Anlässlich der Gemeindewahlen 2019 hat die Regierung erstmals eine detailliertere Statistik veröffentlicht – nicht nur über die Anzahl der Stimmabgabe nach Geschlecht sondern auch mit Blick auf das Alter der Wähler:innen.

Junge Erwachsene: Nur 6 von zehn 10 haben gewählt

 

Landesweit und bei einem Grossteil der Gemeinden war die Wahlbeteiligung bei der Altersgruppe der 25- bis 34-Jährigen am tiefsten. Die höchste Wahlbeteiligung stellte die Altersgruppe der über 65-Jährigen.
Die Wahlbeteiligung liegt bei den 25-34jährigen bei 55.7% und bei den den 18-24jährigen sind es 63.6%. Die durchschnittliche Wahlbeteiligung liegt bei 74.8%

Der Jugendrat Liechtenstein hatte angeregt, nicht nur die Stimmabgabe nach Geschlecht, sondern auch nach Alter zu erheben. So twittert der Jugendrat-Präsident Brian Haas:


Die Statistik steht auf www.rk.llv.li unter der Rubrik Wahlen und Abstimmungen zum Download bereit.

 

Der Verein Jugendrat Liechtenstein informiert und sensibilisiert junge Erwachsene über easyvote über die Wahlen.

Stipendium für Europ. Forum Alpbach


Es sind die jungen Menschen von heute, die das Europa von morgen gestalten werden.

Es gibt unterschiedliche Arten von Stipendien. Du kannst dich entweder für eines der wenigen internationalen Stipendien beim Forum selbst bewerben oder dich an den Club Alpbach Liechtenstein wenden, der dank Sponsoren die Gebühren für den Forumsbesuch und der Unterkunft während dieser Zeit übernimmt.

Für hundert kluge Köpfen unter 30 gibt es ein Stipendium für das Europäische Forum Alpbach 2019.  

Die Bewerbungsfrist endet am 29. März 2019.

Wissenschaftlicher Austausch und internationaler Dialog
Ein Stipendium bietet die Möglichkeit, an den Seminaren, Breakout-Sessions und Plenardebatten des Europäischen Forums Alpbach teilzunehmen. Das Angebot richtet sich an unter 30-Jährige aus aller Welt, die mit frischen Ideen für Wissenschaft und Gesellschaft im Gepäck nach Alpbach kommen wollen.

Alle Informationen zu den Bewerbungsmodalitäten stehen ab sofort online:
https://www.alpbach.org/de/dabei-sein#ScholarshipHolder

Politik


Jugendbeteiligung

Im Jugendgesetz ist die Mitbestimmung junger Leute verankert.

In Liechtenstein darfst du erst wählen, sobald du volljährig (also über 18 Jahre alt bist). Bei jubel (Jugendbeteiligung Liechtenstein) oder dem Jugendrat kannst du dich bereits vorher engagieren und mehr über Politik erfahren.

  • jubel – Jugendbeteiligung Liechtenstein
    ist für alle Klassensprecher/innen der 1.- 4. Sekundarstufe.
  • Der Jugendrat Liechtenstein begrüsst alle jungen Leute ab 16 Jahren, eigene Ideen und Vorschläge einzubringen und gemeinsame Initiativen mit anderen Vereinsmitgliedern zu starten. An der Jugendsession können junge Erwachsene teilnehmen und gemeinsam Petitionen ausarbeiten, die dem Landtag überreicht werden.

Politische Bildung

Interessante Projekte & Links zum Thema Politik.

Das Lexikon von easyvote.li – eine Broschüre, die vom Jugendrat Liechtenstein zu den Landtagswahlen veröffentlicht wurde. 

Mehr politische Informationen findest du auf der Website von Fürst & Volk.

Parteien

Mädchen hält ein Globus in der Hand

Freiwilligeneinsätze


Unter Freiwilligenarbeit versteht man soziale Einsätze, was heisst, dass du in einer Organisation, einem Verein oder aber auch bei privaten Personen arbeitest, ohne Geld dafür zu bekommen.

 

 

ESK-Freiwilligenprojekt

Das EU-Förderprogramm (ESK) und die Aufnahmeorganisation finanzieren dir bis auf einen eventuellen Teil der Reisekosten alles (Unterkunft, Verpflegung, Versicherung, Reisekostenzuschuss, Transportkosten vor Ort, monatliches Taschengeld, Trainings und einen Online-Sprachkurs). 

Was ist ein Freiwilligeneinsatz?

Arbeiten ohne Geld? Wer macht denn sowas? Glücklicherweise gibt es nicht wenig Leute, die einen Sozialeinsatz leisten möchten. Ob das nun im eigenen Land, vielleicht sogar im eigenen Dorf, oder aber im Ausland ist, spielt dabei keine Rolle. Viele Vereine und Organisationen sind auf Freiwillige (auch Volontäre genannt) angewiesen, vor allem im sozialen Bereich sowie auch in Bereichen, welche mit Tier- und/oder Naturschutz zu tun haben.

Vielleicht fragst du dich, was du davon hast, wenn du freiwillig arbeitest. Dass du nichts verdienst, heisst nicht, dass du nichts bekommst – im Gegenteil. Für die Organisationen, Vereine oder Privatpersonen ist es wichtig, dass du dich wohlfühlst und dass du für deine Leistung belohnt wirst. Die Belohnung bekommst du zwar nicht in Form von Geld, jedoch ist für die Unterkunft und meist auch für die Verpflegung gesorgt. Das nennt sich Kost und Logis. Du verdienst kein Geld, brauchst dich aber weder um Unterkunft noch um Essen zu kümmern.

Doch zurück zur Frage, was du persönlich davon hast:
Wenn du dich dafür entscheidest, im Ausland einen sozialen Einsatz zu leisten, hilfst du dort den Menschen, den Tieren oder der Natur. Du gehst also ins Ausland aus einem guten und auch wichtigen Grund, wofür einem auch gedankt wird. Wie bei jedem anderen Auslandsaufenthalt lernst du andere Kulturen, Sprachen, Menschen und Lebensstile kennen. Bei einem Freiwilligenprojekt ist dies sogar noch etwas intensiver, da du ja nicht als Tourist unterwegs bist, der in einem beliebten Touristenort seine Ferien verbringt, sondern, weil du mit den Einheimischen und ihrem Leben direkt zu tun hast. Dies kann dazu führen, dass du an deine eigenen Grenzen stösst, da du dich an ein anderes Leben gewöhnt bist. Doch es tut gut, von anderen Menschen und Kulturen umgeben zu sein. Es fördert die Gemeinschaft und das gegenseitige Verständnis. Das Tollste an allem ist, dass du dabei ganz viel über dich selber lernst, insbesondere, wenn du alleine im Ausland bist. Du lernst und wächst ständig!

Ab ins Ausland

Zweimal im Jahr findet im aha die Infoveranstaltung „Ab ins Ausland“ statt, bei denen Mitarbeitende aus dem aha sowie verschiedene externe Fachleute über die zahlreichen Angebote und Möglichkeiten von Auslandsaufenthalten informieren. Wir haben die Anbieter vor Ort gefragt:

 

Tipp: Im Folgenden findest du weitere Anbieter, die dich über Projekte in der Freiwilligenarbeit informieren und die selber auch solche Projekte organisieren.

Kurzzeiteinsätze und Workcamps

Bei Kurzzeiteinsätzen und Workcamps ist man meist eine sehr kurze Zeit (2-4 Wochen) beschäftigt. Je nach Organisation und Projekt kann die Dauer 2-12 Wochen betragen. In manchen Fällen handelt es sich sogar nur um ein paar wenige Tage.

Freiwilligeneinsätze unter 18 Jahren:

Mittel- und Langzeiteinsätze

In den meisten Fällen spricht man von einem Langzeiteinsatz ab einer Einsatzzeit von mindestens sechs Monaten. Manche Organisationen bieten sogar gezielt nur Langzeiteinsätze an. Sechs oder mehr Monate im Ausland zu sein, bedeutet viel Mut und Wille. Es bedeutet aber auch, dass du viele, neue, schöne Erfahrungen und Erlebnisse machen kannst und auf interessante Menschen stossen wirst.

 

Unter 18 Jahren:

Ab 18 Jahren:

 

 

Weitere Links

Zeig Zivilcourage!


Sexuelle, sexistische und queerfeindliche Belästigung kann überall passieren – in der Schule, im Bus, im Club oder einfach auf der Strasse. Oft passiert so etwas mitten unter uns – und trotzdem schauen viele weg. Doch das muss nicht so sein: Hinschauen statt Wegschauen, Handeln statt Schweigen.

Die Plakatkampagne „Kein Platz für Sexismus – Zeig Zivilcourage“ macht genau darauf aufmerksam. Und sie zeigt dir: Auch du kannst etwas tun!

🚨 Was ist eigentlich Zivilcourage?

Zivilcourage bedeutet, dass du nicht einfach wegschaust, wenn jemand unfair, beleidigend oder belästigend behandelt wird – sondern handelst. Das braucht Mut, klar. Aber: Zivilcourage kannst du lernen!

👉 Warum ist das wichtig?

  • Weil sich Betroffene oft allein gelassen fühlen.
  • Weil Täter:innen durch Schweigen ermutigt werden.
  • Weil jede:r ein Recht auf Sicherheit und Respekt hat.

👀 Was tun, wenn du Belästigung beobachtest?

Hier kommen Tipps, wie du mit Zivilcourage helfen kannst – ohne dich selbst in Gefahr zu bringen:

1. Hinschauen statt ignorieren

Nur weil viele zuschauen, heisst das nicht, dass jemand eingreift. Dieser Effekt nennt sich Bystander-Effekt. Sei mutig und übernimm Verantwortung. Oft reicht eine Person, die den Anfang macht – dann trauen sich andere auch.

2. Situation einschätzen

  • Ist es für dich sicher einzugreifen?
  • Hol dir Hilfe, wenn nötig – von anderen Personen oder der Polizei (📞 117).
  • Frag die betroffene Person:
    „Ich habe gesehen, was passiert ist. War das für dich unangenehm?“

3. Handeln – so kannst du helfen

  • Unterstützen: Geh zur betroffenen Person, sprich sie an, biete Hilfe an.
  • Ablenken: Stell eine harmlose Frage oder tu so, als würdet ihr euch kennen.
  • Verlassen: Begleite die Person aus der Situation.
  • Informieren: Gib Hinweise auf Beratungsstellen (siehe unten).
  • Dokumentieren: Ort, Zeit, Beschreibung festhalten, falls nötig.
  • Andere einbeziehen:
    „Hey du mit der roten Jacke, kannst du bitte helfen?“

4. Tatperson ansprechen

  • „Ich habe gehört, was Sie gesagt haben. Das ist nicht in Ordnung.“
  • Achtung: Bleib ruhig, fass die Person nicht an und bedränge sie nicht.

📎 Tipp: Das Merkblatt zur Kampagne gibt’s hier zum Download – ideal für Schule, Jugendtreff oder Verein!

🧠 Und wenn du erst später reagieren kannst?

Auch im Nachhinein kannst du helfen:

  • „Was passiert ist, war nicht okay. Wie geht’s dir? Brauchst du was?“
  • „Was du gesagt hast, war verletzend. Was glaubst du, wie das auf andere wirkt?“

📞 Wichtige Nummern & Hilfe

🪧 Zur Kampagne „Kein Platz für Sexismus“

Die Kampagne wurde am 16. Mai 2025 vom Regierungsrat Emmanuel Schädler eröffnet und knüpft an die Aktion 2021/22 an. Sie ist eine Kooperation von aha, infra, dem Amt für Soziale Dienste und den Gleichstellungsstellen der Kantone SG und AR. Der Fokus liegt neu auf Zivilcourage – wie wir im Alltag aktiv werden können.

📍 Die Plakate waren bis Mitte Juli 2025 sichtbar:

  • in Bussen von LIEmobil
  • im Skino
  • an Haltestellen, Jugendtreffs, Schulen, Sportstätten
  • und online – auf den Social Media Kanälen des aha 

🎯 Ziel: Alltagssituationen sichtbar machen – und dir zeigen, wie du konkret handeln kannst. Mehr dazu unter 👉 www.sexismus.li

💬 Unser Fazit

Zivilcourage beginnt im Kleinen. Mit einem Blick, einer Frage, einem Satz. „Ich finde das nicht okay.“ – das kann schon reichen, um jemandem zu helfen.

👉 Zeig Haltung. Zeig Zivilcourage.

Du willst das Thema in deiner Schule, deinem Verein oder Projekt aufgreifen? Dann melde dich bei uns! Gemeinsam setzen wir ein Zeichen. 💪

Kinderrechte


Kurz und bündig

Die Kinderrechtskonvention wurde am 20. November 1989 von den Vereinten Nationen verabschiedet und ist mittlerweile von fast allen Staaten der Welt anerkannt worden. Doch leider hat nicht jedes Kind das Wissen über die Kinderrechte, beziehungsweise werden die Kinderrechte nicht überall auf der Welt ernst genommen.

Um auf die Kinderrechte aufmerksam zu machen und sowohl Kinder, Jugendliche als auch Erwachsene über die Kinderrechte zu informieren, wird jedes Jahr am 20. November der internationale Tag der Kinderrechte gefeiert.

Was sind Kinderrechte?

Kinderrechte sind Menschenrechte, die auf der ganzen Welt für alle jungen Menschen bis 18 Jahre gelten.

Die „Konvention über die Rechte des Kindes“, auch UN – Kinderrechtskonvention genannt, ist eine Art „Gesetzbuch“. Dieses „Gesetzbuch“ wurde inzwischen von den Politikern in fast 200 Ländern unterschrieben. Mit dieser Unterschrift wird versprochen, dass sich das Land an die vereinbarten Kinderrechte hält.

Warum gibt es die Kinderrechte?

Um Kinder und Jugendliche besonders zu schützen und ihren speziellen Bedürfnissen gerecht zu werden, wurde von den Vereinten Nationen 1989 die UN-Kinderrechtskonvention erarbeitet – eine Vereinbarung über die Rechte der Kinder und Jugendliche.  Mit der Kinderrechtskonvention möchte man erreichen, dass jedes Kind weltweit eine sorgenfreie Kindheit erleben darf.

Welche Kinderrechte gibt es?

Kinder haben nach der UN-Kinderrechtskonvention ein Recht darauf, angemessen versorgt, gefördert und geschützt zu werden und sich am gesellschaftlichen Leben zu beteiligen. Dazu wurden in der Kinderrechtskonvention 54 Artikel formuliert, welche im Wesentlichen in 3 Bereiche eingeteilt werden:

Die sogenannten Versorgungsrechte besagen, dass jedes Kind ein Recht auf Nahrung, Kleidung, Wohnung, Bildung, etc. hat.

Die Schutzrechte schreiben vor, dass Kinder nicht geschlagen, oder durch Kinderarbeit ausgebeutet werden dürfen.

Bei den Beteiligungsrechten geht es darum, dass Kinder mitreden, sich versammeln und ihre eigene Meinung sagen dürfen.

Bei der Umsetzung der Kinderrechte gilt es immer auf die 4 Grundprinzipien zu achten. Diese umfassen:

  • Das Recht auf Gleichbehandlung und den Schutz vor Diskriminierung: Die Kinderrechte gelten für alle Kinder unabhängig von Religion, Nationalität, Hautfarbe, etc.
  • Die Vorrangigkeit des Kindeswohls: Bei allen Massnahmen die gesetzt werden steht immer das Wohl des Kindes im Vordergrund.
  • Der Sicherung von Entwicklungschancen: Jedes Kind hat ein Recht auf bestmögliche Entwicklungschancen
  • Die Berücksichtigung des Kindeswillens: Bei allen Massnahmen, die zum Wohl des Kindes getroffen werden hat das Kind ein Recht darauf seine Meinung zu äussern. Diese Meinung muss auch in den Entscheidungen zum Wohl des Kindes berücksichtigt werden.

Kinderrecht auf Beteiligung

Kinder haben das Recht, zu allen Dingen, die sie betreffen, ihre eigene Meinung zu sagen. Die Erwachsenen müssen die Meinung der Kinder berücksichtigen. Du möchtest dich gerne selber (politisch) engagieren und aktiv werden? In Liechtenstein hast du zahlreiche Möglichkeiten dazu:

Kinderlobby

Die Kinderlobby Liechtenstein organisiert jedes Jahr im November – zum Monat der Kinderrechte – kostenlose Aktionen und Erlebnisse für Kinder und Familien.

Weitere spannende Freizeitangebote findest du auf www.ferienspass.li.
Wenn du Fragen zu einem bestimmten Angebot hast, wende dich bitte direkt an die jeweilige Veranstalter:in.

Ombudsstelle

Die Ombudsstelle für Kinder und Jugendliche in Liechtenstein ist eine neutrale Anlauf- und Beschwerdestelle für alle Fragen rund um Kinder- und Jugendthemen – offen für junge Menschen und Erwachsene.

Vermittlung bei Konflikten

Die Ombudsperson:

  • vermittelt bei Konflikten mit Ämtern, Behörden und öffentlichen Stellen im Bereich Kinder- und Jugendarbeit
  • behandelt alle Anfragen streng vertraulich und handelt nur mit Einverständnis der betroffenen Personen
  • ist unabhängig und neutral, da sie weder der Regierung noch der Verwaltung unterstellt ist
  • überwacht die Umsetzung der UNO-Kinderrechtskonvention
  • kann bei Kinderrechtsverletzungen Untersuchungen einleiten, Beschwerden einreichen und Verbesserungen anregen
  • Daneben bietet die OSKJ auch Kinderrechte-Workshops an, bei denen sie mithilfe interaktiver Methoden über die Inhalte der UN-Kinderrechtskonvention, deren Entstehung und die wichtigsten Rechte informiert.

In Liechtenstein setzen sich viele Organisationen für Kinder- und Jugendarbeit sowie Kinderschutz ein. Um ihre Kräfte zu bündeln, gründeten neun von ihnen im Dezember 2011 die Kinderlobby Liechtenstein – ein Netzwerk, das sich für die Rechte und Anliegen junger Menschen stark macht. Heute zählt die Kinderlobby 33 Mitgliedsorganisationen.

Häufige Fragen

Links

jubel-Forum 2025


Junge Stimmen für Veränderung 

Am jubel-Forum in Schaan diskutierten Schüler:innen aus ganz Liechtenstein mit Erwachsenen aus Bildungswesen, Jugendarbeit und Politik über Themen, die sie bewegen. Besonders im Fokus standen der Wunsch nach einem Verbot von Vapes und die Forderung nach mehr Ferienjob-Angeboten für Jugendliche. 

 Am 14. Mai kamen im SAL zahlreiche junge Menschen und Erwachsene zusammen, um wichtige Themen zu diskutieren. Über 50 Klassensprecher:innen aus dem ganzen Land engagierten sich in lebhaften Diskussionen mit 30 Erwachsenen. An acht Tischen tauschten sie in zwei 45-minütigen Runden ihre Gedanken zu Anliegen aus, die ihnen besonders am Herzen lagen. Das Ziel war es, den Jugendlichen ein Forum zu bieten, auf dem ihre Meinungen und Ideen nicht nur angehört, sondern ernst genommen und gewürdigt werden. Auch Regierungsrat Emanuel Schädler war während der gesamten Veranstaltung anwesend und diskutierte mit den Jugendlichen.   

Das Moderationsduo Alina Meier und Keano Büchel leitete die Veranstaltung souverän und hatte sich bereits im Vorfeld in die Organisation eingebracht. 

Dank der Unterstützung von Fachkräften aus der Jugendarbeit, der Schulsozialarbeit und weiteren Expert:innen wurde das Forum zu einem vollen Erfolg. 

Statements 

Niclas Fuchs, Teilnehmer: «Beim Tisch „Gemeinsam gestalten“ haben wir Ideen ausgetauscht, aber auch festgestellt, dass es schon viele Möglichkeiten für Jugendliche gibt.»

Liana Antony, Teilnehmerin (Bild Mitte): «Das jubel-Forum hat mir sehr gut gefallen, nicht nur weil man neue Leute kennenlernen durfte, sondern das junge Leute wie wir mit reden durften, was nicht selbstverständlich ist.»

Alexa Fehr, Teilnehmerin (Bild rechts)Jubel hat mir sehr gut gefallen und ich hab viel Neues gelernt. Wir haben an einem Tisch sehr viel über Vapes in der Schule geredet und am anderen Tisch über Sachen, die man in der Schule ändern könnte von unserer Seite aus.»

Themen 2025

  • Voice Up. Beteiligung in der Schule 
  • Gemeinsam gestalten 
  • KonsumKicks 
  • FutureCheck. Arbeitswelt & du 
  • Better together – zusammen stark! 
  • Liechtenstein Vibes 
  • MentalFit: Aktiv für dein Wohlbefinden 
  • Grenzenlos: Jugendbegegnungen im Ausland 

Protokoll

Willst du genauer wissen, was beim jubel-Forum 2025 besprochen wurde? Das Protokoll findest du hier: 2025_Protokoll_jubel

Rückblick

Was im letzten Jahr mit den diskutierten Themen passiert ist und was sich in Liechtenstein getan hat, erfährst du hier:

Fotos

Grillplätze in Liechtenstein


Jeder hat sich bestimmt schon mal im Sommer gefragt, wo man mit Freund:innen oder der Familie einen schönen Abend in der Natur verbringen und am besten auch noch Grillen kann. In Liechtenstein gibt es jede Menge Grillplätze, die hier und hier aufgelistet sind. Einige davon sind:

  • Triesenberg: Spielplatz Wangerbärg, Spielplatz Rizlina
  • Mauren: Freizeitanlage Weiherring, Grillplatz Mauren Berg
  • Triesen: Kleinspielfeld Meierhofstrasse, Robinson-Spielplatz, Spielplatz Forst / Bad Vogelsang
  • Ruggell: Ruggeller Ried (bei der Kanalmündung  im Gebiet Weinbau), Grillplatz Kemmi, Grillplatz Weienau
  • WalserSagenWeg: Feuerstelle in der Studa
  • Malbun: Grillplätze Schlucher-Treff, Sass-Seelein, Spielplatz Malbun
  • Schaanwald: Grillplatz Rüfen, Grillplatz unterhalb des Hangriedes
  • Nendeln: Sägaweiher-Weg
  • Steg: Grillplatz Gänglesee
  • Schellenberg: Obere und untere Ruinen Schellenberg
  • Schaan: Grillplatz Dux
  • Balzers: Grillplatz St. Kathrinabrunnen (Richtung St. Lutzisteig am Weiher)

Unsere ehemalige aha-Reporterin Lil Louise hat sich mehrere Grillplätze angeschaut und wird an dieser Stelle ihre drei Favoriten in Schaan, Triesen und Balzers genauer beschreiben.

Grillplatz auf Dux in Schaan

Der erste Grillplatz ist auf Dux in Schaan zu finden. Obwohl dieser Grillplatz mitten im Wald liegt, ist er sehr zentral. Nach wenigen Metern Fussweg befindet man sich auf der Finnenbahn oder auf Wanderwegen. Auch ein grosser Spielplatz mit vielen verschiedenen Spielgeräten befindet sich auf dem Weg. Ein kleiner Bach und ein Brunnen mit Trinkwasser grenzen an die Grillstelle. Ein Vorteil dieses Grillplatzes ist, dass man nur noch den Proviant mitbringen muss, da das Grillholz bereits in grossen Mengen vorhanden ist.

Ein weiterer Pluspunkt sind die Holzhütten, in die man bei schlechtem Wetter fliehen kann. Dank des Tennisplatzes auf der gegenüberliegenden Strassenseite finden sich dort ein Café, ein Getränkeautomat als auch sanitäre Anlagen. Dieser Platz ist bei Jugendlichen sehr beliebt und abends bei gutem Wetter stark besucht. Der Duxwald ist mit dem Fahrrad oder zu Fuss sehr leicht erreichbar. Kommt man mit dem Auto, muss man am Parkplatz vor der Schranke parkieren und von dort dann ca. 3-5 Minuten geradeaus hochlaufen und schon ist der Grillplatz erreicht.

Grillplatz Dux Schaan

Grillplatz Robinson Spielplatz in Triesen

Der zweite Grillplatz befindet sich in Triesen auf dem Robinson Spielplatz. Dieser Grillplatz liegt ebenfalls inmitten der Natur zwischen Bäumen, Wiesen und schmalen Wasserläufen. Im Vergleich zu Schaan hat man hier nicht nur einen Spielplatz und Wanderwege in unmittelbarer Nähe, sondern auch viele andere Attraktionen, wie beispielsweise der Seilpark, der für Kinder sowie Erwachsenen geeignet ist (gebührenpflichtig).

Auf dem Robinson Spielplatz stehen über das ganze Areal verteil viele Grillstellen mit Tischen, weshalb es im Sommer sehr voll und laut werden kann. Bei diesem Platz muss man sein Grillholz und die Grillkohle von zu Hause mitbringen. Bei schlechtem Wetter gibt es leider keine Überdachungen, ausser das Blätterdach. Toiletten sind auch an diesem Grillplatz für die Besucher bereitgestellt. Auch hier gibt es Toiletten. Der Robinson Spielplatz ist noch leichter als die Grillstelle auf Dux zu erreichen, da die Buslinien 11 und 13 direkt davor anhalten. Wer mit dem Auto kommt, muss nur die Landstrasse in Balzers entlangfahren, bis das Schild zum Seilpark auftaucht. Vor dem Seilpark ist ein kleiner Parkplatz, welcher auch für Grillfreunde zur Verfügung steht.

Grillplatz Triesen

Grillplatz auf den Balzner Sandbänken

Der dritte Grillplatz, der aus mehreren kleinen Feuerstellen besteht, befindet sich in Balzers/Mels und eignet sich für all diejenigen, die es gerne etwas einsamer und ruhiger haben. Dieser Platz ist landschaftlich sehr schön, da er auf einer Sandbank am Rhein liegt und einen schönen Blick auf den Rhein und die dahinterliegenden Berge bietet. Der Vorteil dieses Platzes ist, dass sich ein Sprung ins kühle Nass an heissen Tagen anbietet und für die nötige Abkühlung sorgt. Der Nachteil liegt darin, dass auch hier das Grillholz und die Grillkohle jeder selber mitbringen muss. Eine öffentliche Abfallentsorgung ist nicht vorhanden, weshalb es sich von selbst erklärt, dass der eigene Müll wieder mitgenommen und fachgerecht entsorgt wird. Auch sanitäre Anlagen findet man nicht in der Nähe.

Um die Feuerstelle zu Fuss oder mit dem Auto zu erreichen, muss man von Balzers aus sehr lange am Rheindamm Richtung Mels entlang laufen oder fahren, bis das Ende der Strasse erreicht ist, wo sich auf der linken Seite ein kleiner Parkplatz befindet. Vom Parkplatz aus folgt man einem etwas steileren Pfad hinter zur Sandbank und schon ist die Feuerstelle erreicht.

Grillplatz Balzers

Grillideen

Ein Klassiker ist das Grillgemüse, das man ganz einfach zubereiten kann und welches auch nur wenige Zutaten benötigt. Alles, was man braucht, ist Gemüse nach Wahl (Kartoffeln, Karotten, Zucchini, Auberginen, Tomaten, Paprika etc.) mit Knoblauch, Zwiebeln, Gewürze und etwas Olivenöl. Das Gemüse wird in einer Schüssel vermengt und mit den Gewürzen und Öl ergänzt. Dann lässt man die Zutaten in der Schüssel kurz ziehen und nimmt in der Zwischenzeit den Grill in Betrieb.

Hier kommen auch Veganer:innen nicht zu kurz

Gordon & Aljosha – die beiden Jungs von Vegan ist Ungesund erklären auf einfache Art und Weise, wieso es sich lohnt, stetig weniger tierisches Produkte zu konsumieren. 

Tipp: Super interessante und aufschlussreiche Informationen zum Thema vegane Ernährung – aus gesundheitlichem und vor allem ethischem Aspekt.

Nathalie


Zuständig für: jubel, Jugendteam, Jugendinfo, Jugendprojekte und Erasmus+/ESK

Erreichbar unter: nathalie@aha.li oder +423 239 91 16

Wer bist du?

Hallo, mein Name ist Nathalie. Ich wurde in Liechtenstein geboren und bin dort auch aufgewachsen. Nach meiner Matura absolvierte ich an der Universität Bern ein Studium in Erziehungswissenschaften und Germanistik (Nebenfach). Erste Berufserfahrungen sammelte ich durch Praktika in Bern und Berlin. Anschliessend arbeitete ich einige Jahre im Zürcher Oberland, wo ich in einer Wohngruppe für Menschen mit Beeinträchtigungen tätig war. Seit August 2021 verstärke ich das Team von aha.

Wie bist du zum aha gekommen?

Bereits mit 15 Jahren kam ich erstmals mit aha in Berührung, als ich an einem Feriencamp in Finnland teilnahm. Die Jahre drauf folgten weitere Feriencamps in Wien&Budapest und Tschechien teilnahm. Diese Erlebnisse waren fantastisch, und ich hatte die Chance, viele spannende Menschen und Länder kennenzulernen. Jetzt bin ich umso begeisterter, selbst ein Mitglied der aha-Crew zu sein und Jugendlichen tolle Projekte und Erlebnisse zu ermöglichen.

Für welche Bereiche im aha bist du zuständig?

Ich bin für das Programm „jubel“ zuständig, wo es vor allem darum geht Jugendlichen ein Mitgestaltungs- und Mitbestimmungsrecht einzuräumen. Bei den EU-Programmen Erasmus+/ESK bin ich Ansprechperson für alles rund um Discover EU, Jugendpartizipationsprojekte, Kooperationspartnerschaften, Kleine Partnerschaften, Solidaritätsprojekte und die europäischen Trainings. Zusätzlich darf ich die Bereiche Jugendinfo (Workshops Menschenrechte & Toleranz) und Jugendprojekte unterstützen.

Welchen Rat würdest du deinem 15-Jährigen Ich geben?

  • Sei mutig: Zögere nicht, neue Schritte zu wagen und aktiv zu werden.
  • Sei neugierig: Erkunde verschiedene Interessen und Aktivitäten. Sie helfen dir dabei, dich selbst besser zu verstehen und persönlich zu wachsen.
  • Keep it real: Fehler machen ist menschlich. Nimm sie als Teil deines Wegs und wachse über dich hinaus.

Und nun erzähl uns noch ein wenig über dich & deine Persönlichkeit

🎶🧘🏻‍♀️Ich liebe Konzerte und Festivals, aber auch ruhige Momente der Entspannung beim Yoga.
🌱♻ Beim Verein Ackerschaft, der sich für Schulgärten und Nachhaltigkeit in Liechtenstein einsetzt, kümmere ich mich mit Herzblut um die Social Media Kanäle.
🧭🏝2018 entschied ich mich, meinen Job zu kündigen und auf Weltreise zu gehen – eine der besten Entscheidungen meines Lebens. Die Reiselust packt mich immer wieder.

Beiträge

Workshop: Toleranz

Stand up – Speak out! Mach dich stark für Toleranz Gemeinsam können wir Vielfalt und Inklusion fördern! Was sind Vorurteile und wie entstehen sie? Wie entsteht Ausgrenzung, welche Auswirkungen hat…

Erlebnistag für 7. Klassen

Unter dem Motto «Raus aus dem Klassenzimmer – rein in die Natur!» stehen Naturerfahrungen im Mittelpunkt des neuen Angebots für die siebte Schulstufe. Basierend auf unserem Engagement, den Schulabschluss der…

KlimaLab

Mit dem Fokus auf Bildung im Bereich Umwelt, Klima und Nachhaltigkeit beteiligt sich die Arbeitsgruppe am Erasmus+-Projekt „KlimaLab“. Gemeinsam wird ein Workshop erarbeitet, der in einer Pilotphase an Liechtensteinischen Schulen getestet wird. Zudem wird die Ist-Situation der bisherigen Angebote erfasst, um Synergien zu bündeln.

Willkommen auf e-parti.eu

Digitale Tools für deinen Beteiligungsprozess! Seit dem 1. Dezember ist die Webseite www.e-parti.eu online! Sie ist das Ergebnis des Erasmus+ Projekts „FITDDJI„, welches sich voll und ganz der digitalen Jugendbeteiligung…

Digitale Wege zur Jugendbeteiligung 

Multiplier Event in Friedrichshafen zur digitalen Jugendbeteiligung  Am 25. Oktober versammelten sich Vertreter:innen und Fachleute aus der Jugendarbeit im Graf-Zeppelin-Haus in Friedrichshafen. Die Veranstaltung hatte das Ziel, sowohl die Bedeutung…

Solidaritätsprojekte

Gemeinsam vor Ort etwas bewegen! Du willst dich in deiner Region engagieren – mit deiner eigenen Projektidee? Dann sind Solidaritätsprojekte genau das Richtige! Was genau sind Solidaritätsprojekte?  Mit Unterstützung vom…

Studium: Auslandssemester in Tallinn, Estland


JÄRGMINE PEATUS: TALLINN (Nächster Stopp: Tallinn): Mirjam über ihr Erasmus-Auslandssemester in Estlands Hauptstadt Tallinn.

 

Tallinn – here we go

„Tere tulemast“ oder einfach nur „tere“, was so viel heißt wie willkommen/hallo auf Estnisch. Hier, in der wunderschönen, mittelalterlichen, estnischen Hauptstadt Tallinn, absolviere ich für knapp 5 Monate mein Erasmus Auslandssemester. Ausgestattet mit einem Reiseführer über Tallinn, der mir das Christkind wohlwissend, wohin mich mein Fernweh trägt, zu Weihnachten geschenkt hat, erkunde ich täglich das 400.000 EinwohnerInnen Städtchen.

Warum ich mich für Tallinn entschieden habe? Dafür gibt es viele Gründe: Erstens weil ich keine Ahnung vom Baltikum im Allgemeinen hatte und es der ideale Ausgangspunkt für Reisen nach Lettland, Litauen, Russland und Finnland ist. Zweitens weil ich mal etwas anderes als den warmen Süden sehen wollte und die Wohn-/Lebenskosten in Estland nicht teurer als zuhause sind. Und zu guter Letzt wurde es mir von einer Freundin empfohlen und ich muss sagen, sie hat mir nicht zu viel versprochen. ?

 

Der Anmeldeprozess fürs Auslandssemester allgemein war ziemlich unkompliziert, da es sich bei der Tallinn University um eine Partnerschule der Fachhochschule Vorarlberg, die ich damals besuchte, handelt. Da von Anfang an klar war, dass ich gemeinsam mit einer Freundin aus meiner Klasse nach Estland gehen werde, suchten wir schon früh nach einer Wohnung, die wir auch ziemlich schnell bei airbnb fanden. Den ersten Monat haben wir über die Seite direkt gebucht, den Rest überweisen wir monatlich an die Vermieter, die bei jedem Problem auch gleich zur Stelle sind und uns auch an unserem Ankunftstag mit Sack und Pack vom Flughafen abholten. Wir haben uns bewusst gegen ein Studentenheim entschieden, da wir uns nicht unbedingt mit 8 anderen Studierenden Bad und Klo teilen wollten. Natürlich hat ein Studentenheim auch seine Vorteile (man lernt von Anfang an Leute kennen, es ist immer etwas los), aber man hat auch kaum Privatsphäre. Deshalb sollte man sich das vor dem Antritt des Auslandsaufenthaltes gut überlegen.

 

 

Aber keine Angst, egal für welche Art zu wohnen man sich entscheidet, andere Erasmus-Studierende lernt man sehr leicht kennen. Dadurch, dass das ESN StudentInnennetzwerk hier nämlich so aktiv ist, kann man gar nicht anders. ?
Die Studierenden des StudentInnennetzwerkes machen das übrigens alles ehrenamtlich und man kann sich gerne auch selber in die Planung von Events mit einbringen. Jede Woche werden verschiedenste Aktivitäten und Partys angefangen vom Sprachencafè zum Salsa-Tanzkurs hin zum International Evening, wo sich jede Nation mit Speisen/Getränken, Tänzen, usw. vorstellen kann, veranstaltet. Außerdem hat man die Möglichkeit an kleineren und größeren Trips nach St. Petersburg oder Lappland in Finnland teilzunehmen. Auch Wochenendausflüge in andere estnische Städte stehen auf dem Programm.

 

Was das Uni Leben betrifft muss ich sagen, war es anfangs sehr ungewohnt für mich. Die Art die Kurse zu wählen und auch wie die Kurse abgehalten werden waren ziemlich anders als zuhause. Aber ich denke, dass man eine große Universität, wie die hier in Tallinn (10.000 Studierende), auch nicht mit unseren kleinen aber feinen FH (1.200 Studierende) vergleichen kann, ? Insgesamt war der Arbeitsaufwand an der Tallinn University bis jetzt für mich wesentlich geringer als zuhause.

Wenn ich gerade einmal nicht am Lernen war, *hust* ? habe ich mich mit meinen neu gewonnenen FreundInnen zum Shoppen, Kochen, Tanzen… verabredet, mich im Fitness Center sportlich betätigt, im Uni Orchester gespielt oder meine neue Wahlheimat erkundet. Da Tallinn direkt am Meer liegt, sind es mit der Fähre nur 2,5 Stunden nach Helsinki. Man kann also auch gut einen Tagesausflug nach Finnland unternehmen. Wir haben außerdem unsere eigene interne Facebook-Gruppe gegründet, um gemeinsame Reisen zu planen. Da es dann zum einen Gruppenangebote gibt, und zum anderen es mit der Gruppe einfach mehr Spaß macht.

Fazit

Wer sich für Tallinn entscheidet, wird seine Entscheidung auf jeden Fall nicht bereuen. Vor allem für Schnee- und Winterbegeisterte empfiehlt es sich aufgrund des nördlichen Klimas (Unbedingt eine der estnischen Saunas probieren!). Estland ist zwar klein aber ein wahres Paradies für NaturliebhaberInnen und das StudentInnenleben kommt nicht zu kurz!

 

Links & gute Adressen

 

Gute Adressen in Tallinn

 

  • Einkaufen – Kristiine Keskus und Ülemiste Keskus (beide über 100 Shops)
  • Märkte – Wer es beim Einkaufen authentischer mag sollte sich den Balti Jaam Turg  nicht entgehen lassen.
  • Essen – Kompressor (leckere pikante und süße RIESEN Pancakes zu günstigen Preisen), Old Hansa (mittelalterlich Essen bei Kerzenschein und ohne Besteck) oder Ill Draakon (Elchsuppe für unschlagbare 3€ in mittelalterlichen Ambiente direkt im Zentrum)
  • Cafè – Kehrwieder (Blick auf den Marktplatz und die Heiliggeistkirche), Katzen Cafè Nuri (gemütlich was trinken und dabei flauschige Katzen streicheln)
  • Party – Red Emperor (montags Karaoke ist Pflicht!) & Club Mynt (jeden Mittwoch alle Getränke 1 Euro)
  • Sauna – Viimsi Spa (9 verschiedene Saunas)
  • Sightseeing – alle Sehenswürdigkeiten findest du bei Visit Tallinn. Meine persönlichen Favoriten: die zahlreichen Aussichtsplattformen in der Oberstadt, das Estonian Open Air Museum, das Patarei Gefängnis, dass bis 2002 noch offen war, Kadriorg Parkanlage und Palast, die Bastion Tunnels & das Gesundheitsmuseum. Das tollste Viertel ist meiner Meinung nach neben der Altstadt das Kalamaja Viertel (ehemaliges Arbeiterviertel mit vielen bunten Holzhäusern) mit dem Telliskivi Loomelinnak – hippe Bars, angesagte Kunst & Streetart, StartUps & Jungeunternehmer – bei Jungen sehr beliebt

Nützliches

 

Ausflugsziele in der Umgebung

 

Erlebnistag für 7. Klassen


Unter dem Motto «Raus aus dem Klassenzimmer – rein in die Natur!» stehen Naturerfahrungen im Mittelpunkt des neuen Angebots für die siebte Schulstufe.

Basierend auf unserem Engagement, den Schulabschluss der Neuntklässler:innen mit den sogenannten «Schulendtagen» zu feiern, haben wir ein neues Angebot für die siebte Schulstufe entwickelt. Während eines Erlebnistags haben die Schüler:innen die Möglichkeit, die Schönheit und Vielfalt der Natur hautnah zu erleben. Gleichzeitig wird ein tieferes Verständnis für die Bedeutung von Vielfalt, Gemeinschaft und Zusammenhalt gefördert. Ein Erlebnistag dauert einen Tag (8:00 – 16:00 Uhr) und findet an wechselnden Outdoor-Locations statt.

Spiel und Spass

Ein Highlight waren die zwei Pilot-Durchführungen mit den Schüler:innen der Realschule Balzers. Trotz der kühlen Temperaturen verwandelte sich der Spielplatz Forst in Triesen in einen lebendigen Lernort voller Spass und Gemeinschaft. Die Schüler:innen hatten die Möglichkeit, beim gemeinsamen Kochen in der freien Natur ihre Teamfähigkeit unter Beweis zu stellen und durch diverse spielerische Aktivitäten ihre Umgebung aus einem ganz neuen Blickwinkel zu erkunden. Das Angebot «Erlebnistag» markiert einen wichtigen Schritt hin zu einem vielseitigen, naturverbundenen und inklusiven Bildungsprogramm.

«Der Erlebnistag war für mich eine äusserst interessante Erfahrung, da ich die Möglichkeit hatte, die Schüler:innen in einem ganz anderen Licht zu sehen – frei und ungebunden in der Natur, weit entfernt vom gewohnten Klassenzimmer. Ihre Begeisterung war ansteckend, und zusammen konnten wir spannende Aktivitäten erleben. Besonders beeindruckt hat mich, wie wichtig das gemeinsame Aufbauen des Lagers und das Kochen für die Entwicklung der Jugendlichen ist. Diese Momente des Miteinanders und der Teamarbeit sind unschätzbar und fördern nicht nur die sozialen Fähigkeiten, sondern auch das Gemeinschaftsgefühl.» – Wenzel Tiefenthaler, Erlebnistag-Trainer

Jetzt buchen!

Der Erlebnistag ist ein integraler Bestandteil der Orientierungstage und richtet sich nach dem Lehrplan. Für die Buchung und weitere Details einfach eine E-Mail an nathalie@aha.li senden. Wir freuen uns darauf, alles Nötige gemeinsam zu besprechen.

Discover EU


DiscoverEU – Entdecke Europa auf Schienen!

Was ist das?

DiscoverEU ist eine Initiative der Europäischen Union, welche allen Jugendlichen im 18.Altersjahr die Möglichkeit gibt, die Vielfalt Europas zu erkunden und mit dem Zug quer durch Europa zu reisen. Auf dieser Reise lernst du nicht nur das reiche Kulturerbe Europas und spannende Menschen kennen, sondern kannst auch reichlich Selbstvertrauen tanken und dich für neue Situationen öffnen – mit DiscoverEU lernst du fürs Leben!

Dein Interrail-Global Pass ist bis zu 30 Tagen gültig. In dieser Zeit kannst du an maximal 7 Tagen aktiv reisen, das heisst, den Zug für lange Strecken nutzen. Nutze diese Chance und erlebe Europa wie nie zuvor!

Mitmachen

Zwei Mal jährlich kannst du einen Interrail-Travel-Pass abstauben! Was du dafür tun musst?

  • Du solltest 18 Jahre alt sein. Check die offizielle Homepage für die genauen Geburtsdatendetails.
  • Du brauchst einen Pass aus Liechtenstein oder einem anderen Erasmus+-Programmland.

Du kannst alleine auf Entdeckungsreise gehen oder dich mit einer Gruppe von bis zu 5 Leuten anmelden. Wichtig: Alle in der Gruppe müssen auch 18 Jahre alt sein.

Deine Vorteile

🚈 Du kannst auf nachhaltige Art reisen und neue Orte erkunden.

🎒 Du wirst die Vielfalt Europas kennenlernen und mehr über das europäische Kulturgut erfahren.

😊Du hast die Möglichkeit viele neue Leute kennenzulernen.

🌍 Reisen erweitert deinen Horizont und deine Einstellung zum Leben.

💰 Der Interrail Pass ist kostenlos und du hast mehr Geld übrig für Aktivitäten und Kulinarisches.

🔍 Es gibt vorgeschlagene Routen, was deine Reiseplanung erleichtert.

Bewerben

Es gibt zwei „Calls“ pro Jahr, bei welchen jeweils 35’000 Pässe von der EU vergeben werden. Du kannst auch mehrmals mitmachen, wenn es beim ersten Mal nicht geklappt hat. Deine Bewerbung erfolgt ganz unkompliziert über ein kurzes, einfaches Quiz auf dem Europäischen Youth Portal.

Meet Ups

Auf deiner Reise hast du die Gelegenheit, dich mit anderen DiscoverEU Reisenden bei sogenannten „Meet Ups“ zu treffen. Du kannst dich über die offizielle Plattform anmelden.

DiscoverEU-Inklusion

Die DiscoverEU-Inklusionsaktion unterstützt Organisationen dabei, benachteiligten Jugendlichen die Möglichkeit zu geben, Europa zu entdecken. 18-Jährige können mit der Bahn reisen, neue Kulturen kennenlernen und wichtige Fähigkeiten sammeln. Ziel ist es, allen Jugendlichen gleiche Chancen zu bieten und Hindernisse abzubauen. Hürden können beispielsweise im Zusammenhang mit Behinderungen, Lernschwierigkeiten, wirtschaftlichen, sozialen und geografischen Voraussetzungen oder einem Flüchtlingsstatus bestehen. Bis zu 5 Jugendliche können zusammen mit Betreuungspersonen reisen, wobei der Grossteil der Kosten übernommen wird. Interessiert? Dann melde dich bei nathalie@aha.li

Weitere Infos

➡Für einen schnellen Überblick über das Wichtigste, schau vorbei unter erasmus.li aus – da findest du alle Infos auf einen Blick!

➡ Auf dem Europäischen Youth Portal findest du nützliche Tipps und die Bewerbungsfristen.

➡ Deine Ansprechperson für DiscoverEU im aha ist Nathalie Jahn. Du kannst dich bei Fragen gerne per Mail nathalie@aha.li  oder telefonisch melden.

Social Media

DiscoverEU ist auch in den Sozialen Medien z.B. auf Instagram vertreten. Du kannst aber auch der Facebook Gruppe #DiscoverEUOfficialFacebook Group beitreten und dich mit anderen Reisenden austauschen.

Hören

Hier kannst du das Wichtigste in Podcast-Form nachhören (KI).

 

Ab ins Ausland

Studium im Ausland


Du willst dein Studium mit einem Auslandsaufenthalt verbinden oder sogar komplett im Ausland absolvieren? 💡 Gute Idee – aber auch eine, die gut vorbereitet sein will! Hier findest du alles Wichtige, was du zu Teilstudium, Vollstudium, Förderung und Organisation wissen musst – inklusive praktischer Links und Tipps.

Teil- oder Vollstudium – was ist der Unterschied?

  • Teilstudium: Du verbringst ein oder zwei Semester deines Studiums an einer Hochschule im Ausland – meist im Rahmen eines Mobilitätsprogramms wie Erasmus+.
  • Vollstudium: Du absolvierst das gesamte Studium im Ausland – inklusive Abschluss.

Egal wofür du dich entscheidest: Eine gute Vorbereitung ist das A und O. Am besten planst du 12 bis 18 Monate im Voraus.

 Vorbereitung: Diese Fragen solltest du dir stellen

  • Gibt es Mobilitätsprogramme zwischen deiner Hochschule und der Wunschuni?
  • Musst du den Auslandsaufenthalt selbst organisieren?
  • Welche Sprachkenntnisse brauchst du? Ist ein Sprachtest (z. B. TOEFL, IELTS) nötig?
  • Gibt es Kontakte zu Lehrenden oder Studierenden, die dir weiterhelfen können?
  • Wird dein Abschluss oder deine Leistung anerkannt?
  • Wie ist das Studienjahr im Gastland aufgebaut?
  • Welche Kosten kommen auf dich zu (Wohnen, Transport, Studiengebühren, Versicherungen)?
  • Kannst du Studienbeihilfe oder andere Förderungen auch im Ausland beziehen?

Rechtliche Voraussetzungen: Visum & Arbeiten

Je nach Land brauchst du ein Studentenvisum oder sogar eine Arbeitsgenehmigung. Die Regeln sind von Land zu Land verschieden.

Wenn du im Ausland studierst, ist es wichtig zu wissen:

  • Wie lange darfst du bleiben?
  • Darfst du neben dem Studium arbeiten?
  • Welche Bedingungen gelten für die Einreise?

ℹ️ Tipp für USA-Studienaufenthalte:
Verbindliche Infos findest du bei der U.S. Embassy in Switzerland and Liechtenstein. Dort steht auch, wann ein Touristenvisum oder ESTA ausreicht – zum Beispiel für kurze Sprachaufenthalte.

Sprache & Unterrichtssprache

Die Unterrichtssprache an der Uni im Ausland ist meist nicht Deutsch – oft ist es Englisch oder die Landessprache. Du solltest dich schriftlich und mündlich sicher ausdrücken können.

Meistens brauchst du einen Sprachnachweis für die Bewerbung. Daher:
✅ Kümmere dich mindestens ein Jahr vorher um Sprachkurse oder Tests!

📍 Tests wie:

  • TOEFL – Test of English as a Foreign Language
  • IELTS – International English Language Testing System

💡 Tipp: Manche Stipendienprogramme übernehmen einen Teil der Kosten für Sprachvorbereitungskurse – aber meistens nicht alles.

Kosten & Finanzierung

Studieren im Ausland ist nicht gratis – aber es gibt viele Fördermöglichkeiten:

Für ein Teilstudium über ein Mobilitätsprogramm:

  • Studienbeihilfe (wird weiterbezahlt)
  • Auslandsbeihilfe
  • ReisekostenzuschussKeine Studiengebühren im Rahmen von Erasmus+

🎓 Wichtig: Die meisten Programme kannst du erst ab dem 3. Semester nutzen!

Für ein selbst organisiertes Teil- oder Vollstudium:

  • Kläre vorab die Studiengebühren und Fristen!
  • Rechne mit weiteren Kosten (Visa, Unterkunft, Lebenshaltung).
  • Stipendien können helfen – Infos gibt’s bei der Stipendienstelle.

📌 Achtung: In vielen Ländern ist Arbeiten als Studierende:r eingeschränkt oder verboten. Verlass dich nicht auf einen Nebenjob als Finanzierungsquelle!

Versicherung & Gesundheit

  • Du brauchst Versicherungsschutz im Ausland – klär frühzeitig:
  • Gibt es ein Abkommen mit Liechtenstein zur medizinischen Versorgung?
  • Musst du eine zusätzliche Auslandskrankenversicherung abschliessen?
  • Was brauchst du an Impfungen oder Gesundheitsnachweisen?

📍 Infos findest du auf HealthyTravel.ch

Anrechnung & Anerkennung

Dank ECTS (European Credit Transfer System) ist die Anrechnung von im Ausland absolvierten Lehrveranstaltungen einfacher – besonders im EU/EWR-Raum.

✅ Aber: Sprich vorher mit deiner Hochschule, damit du sicher bist, was anerkannt wird.

Wenn du ein Vollstudium im Ausland machst, informiere dich gut, ob dein Abschluss in Liechtenstein beruflich anerkannt wird – das hängt oft vom Arbeitgeber oder Berufsfeld ab.

Arbeiten & Praktika im Ausland

  • In FH-Studiengängen sind oft Praktika verpflichtend – diese kannst du auch im Ausland machen.
  • Achte auf die rechtlichen Rahmenbedingungen, z. B. ob du überhaupt arbeiten darfst.
  • Geringfügige Tätigkeiten (Babysitten, Nachhilfe) sind manchmal möglich – z. B. bei Unterkunft in einer Gastfamilie.

Nützliche Plattformen: Hier findest du Infos

🔗 Study in Europe (EU-Kommission)

👉 Alles rund ums Studieren in 33 europäischen Ländern im Rahmen von Erasmus+: Studienangebote, Bewerbung, Kosten, Sprache und mehr.

🔗 European Youth Portal (EYP)

👉 Infos zu Studium, Praktika, Freiwilligendiensten und Auslandsaufenthalten in Europa – übersichtlich & jugendgerecht.

✅ Fazit: Gut planen, richtig starten!

Ein Studium im Ausland ist eine wertvolle Erfahrung – aber nur mit guter Vorbereitung wird’s ein Erfolg. Denk an Sprache, Finanzen, Anerkennung und rechtliche Fragen. Informier dich frühzeitig, nutze die Beratungsangebote deiner Hochschule oder melde dich direkt bei uns!

Wenn du möchtest, helfen wir dir auch mit einer persönlichen Beratung weiter. Schreib uns oder komm einfach im aha vorbei! 😊

Links im Überblick:
📌 Study in Europe
📌 European Youth Portal – Studieren im Ausland
📌 HealthyTravel.ch
📌 U.S. Embassy in Switzerland and Liechtenstein

 

Workshops: Liebe & Sexualität

Queeres Glossar


Ally, Queer, enby, cis, transition… Rund um den Pride Month begegnen dir viele Begriffe, Abkürzungen und Identitäten. Aber was bedeuten sie eigentlich genau?

Wir haben für dich die wichtigsten Begriffe aus dem Pride ABC zusammengefasst – kurz, verständlich und ohne kompliziertes Fach-Chaos.
Denn: Wissen schafft Verständnis. Verständnis schafft Respekt.

Begriffe Queer pride von Verein Jugendinformation 

Ausführliche Glossare

 

 

💡 Warum ein Pride ABC wichtig ist:

Viele Begriffe aus der LGBTQIA+-Community werden im Alltag verwendet – in Medien, auf Social Media oder im Gespräch mit Freund:innen.

Wenn du weisst, was sie bedeuten, kannst du dich sicherer fühlen, mitreden, dich selbst besser verstehen – oder einfach andere respektvoll unterstützen.

👉 Pride beginnt mit Wissen.
Stell Fragen, lies nach, hör zu – und feiere mit uns die Vielfalt des Menschseins. 💛

 

Bücher zum Pride Month


Juni ist Pride Month – und wir feiern Vielfalt, Sichtbarkeit und Selbstbestimmung!


Gemeinsam mit der Liechtensteinischen Landesbibliothek stellen wir dir in diesem Monat inspirierende Bücher vor, die queere Geschichten erzählen, zum Nachdenken anregen und Mut machen, zu sich selbst zu stehen.

buchvorstellung juni pride von Verein Jugendinformation

 

👉 Tipp:
Alle erwähnten Bücher (und viele weitere) findest du in der Landesbibliothek in Vaduz. Vorbeischauen lohnt sich!

 

Vielfalt der Pride Flaggen


Die Regebogenflagge oder Pride Flag kennst du bestimmt, aber hast du gewusst, dass es daneben noch viele andere Flaggen gibt? Eine Auswahl davon stellen wir dir in diesem Beitrag vor.

Pride Flag Reel von Verein Jugendinformation

 

Regenbogenflaggen

 

„Klassische“ Regenbogenflagge

Diese „klassische“ Regenbogenfahne kennt mittlerweile jede:r. Sie entstand 1978 in San Francisco, als Harvey Milk, der erste geoutete schwule Mann, der in den USA ein öffentliches Amt bekleidete, Gilbert Baker damit beauftragte, der queeren Community ein positives Symbol zu designen. Davor wurde oft das pinke Dreieck als Symbol benutzt, mit dem Nazis in Konzentrationslagern schwule bzw. queere Männer kennzeichneten. Die erste Regenbogenfahne hatte noch zwei weitere Farben: Pink und Türkis, Pink konnte jedoch nicht als Massenware auf Fahnen gedruckt werden und als die Fahne immer bekannter wurde, wurde Türkis gestrichen, damit sie eine gerade Zahl an Streifen hatte. Jede Farbe hat eine Bedeutung: Pink stand für Sexualität, Rot für das Leben, Orange für Heilung, Gelb für die Sonne, Grün für die Natur, Türkis für die Kunst, Blau für Harmonie und Lila für Spiritualität. 

Progress-Flag

Progress-Flag

Die sog. Progress Flagge wurde 2017 von dem*r nichtbinären Grafikdesigner*in Daniel Quasar entworfen. Sie enthält ergänzend auf der linken Seite einen Keil mit Streifen in hellblau, rosa und weiss für die Trans* Community, sowie Streifen in braun und schwarz für die BIPOC Community. Dieser Keil/Pfeil soll symbolisieren, dass noch einiges an Fortschritt (engl. progress) vor uns liegt und soll ein besonderes Augenmerk auf trans* Menschen, Schwarze und andere Personen of Color legen.

Inter* Inclusive Pride Flag

Die Intersex Inclusive Pride Flag wurde von Valentino Vecchietti designt, einem Intersex-Aktivisten. In Zusammenarbeit mit Intersex Equality Rights UK gestaltete Vecchietti eine Fahne, die intersexuelle Menschen stärker einbezieht und anerkennt. Damit setzt er die junge Tradition der Aktualisierung und Neugestaltung von Pride-Fahnen fort. Sie spiegelt „alle Aspekte unserer Gemeinschaft“ wider, also nicht nur Schwule, Lesben und Bisexuelle, sondern auch People of Color (PoC), Blacks, Trans*gender, intergeschlechtliche und nicht-binäre Menschen.

 

Trans Pride Flag

Die trans Pride Flag wurde 1999 von Monica Helms designt. Sie wurde zum ersten Mal 2000 bei einer CSD-Parade in Phoenix, Arizona (USA) verwendet. Die blauen Streifen stehen für Männlichkeit, die rosanen für Weiblichkeit und der weisse Streifen steht für nicht-binäre, intergeschlechtliche und transitionierende Menschen.

Nonbinary/Non-Binary

Die Pride Flag für nicht-binäre Menschen wurde 2014 Kye Rowan designt. Sie soll die Menschen repräsentieren, die sich von der genderqueeren Pride Flag nicht repräsentiert fühlen. Der gelbe Streifen steht für die Menschen, deren Geschlecht ausserhalb der zweigeschlechtlichen Norm liegt, da gelb oft als geschlechtsneutrale Farbe fungiert. Weiss steht für Menschen mit vielen oder allen Geschlechtern, da weiss die Kombination aller Farben ist. Lila steht für die Menschen, deren Geschlecht eine Mischung aus männlich und weiblich ist – und gleichzeitig für die Fluidität von Geschlecht. Schwarz steht für die Menschen, die kein Geschlecht haben.

Inter*

Diese Pride Flag für Inter*Personen wurde 2013 von der Organisation ‚Organisation Intersex International Australia‘ designt. Die Farben, lila und gelb, sind absichtlich nicht als geschlechtsspezifische Farben, wie pink oder blau gewählt. Der Kreis symbolisiert das Ungebrochene, die Ganzheit und die Potentiale von Inter*-Personen. Die Inter*-Bewegung kämpft noch immer für ihr Recht auf körperliche und genitale Unversehrtheit – der Kreis soll das Recht symbolisieren, so zu sein, wie x ist und sein will.

Flagge der Lesben

Die lesbische Flagge wurde 2018 auf Twitter und Tumblr von Emily Gwen neu entworfen, da die ursprüngliche Flagge mit den pinken Streifen mit Trans- und Butchfeindlichkeit in Verbindung gebracht wurde. Diese neue Flagge soll explizit alle Lesben mit einschliessen, also auch trans Lesben, nichtbinäre Lesben und Lesben, die nicht sie/ihr-Pronomen verwenden. Die Streifen stehen für, von oben nach unten: Gendernonkonformität, Unabhängigkeit, Community, besondere Beziehung zu Weiblichkeit, Klarheit und Frieden, Liebe und Sex, und Femininität. Die Flagge mit den fünf Streifen ist eine vereinfachte Variante von der mit sieben Streifen, aber die Bedeutung ist gleich.

Gay

Die Flagge steht für schwule Männer und kommt aus dem Amerikaischen in dem sie für mlm – als men loves men – steht.

Bisexuell

Die Pride Flag für bisexuelle Menschen wurde 1988 von Michael Page entworfen. Er wollte der bi+sexuellen Community damit ein eigenes Symbol geben und die Sichtbarkeit von bisexuellen Menschen in der queeren Community und der Gesellschaft erhöhen. Der pinke Streifen steht für die gleichgeschlechtliche Liebe, der blaue für die Liebe zu einem anderen Geschlecht und der lilane Streifen in der Mitte steht für die Liebe zu einem Menschen egal wo dieser sich auf dem Geschlechterspektrum befindet.

Asexuell

Die Pride Flag für a_sexuelle Menschen wurde 2010 entwickelt und in einem Forum zur Abstimmung gestellt. Schwarz steht hier für Asexualität, Grau für das a_sexuelle Spektrum, weiss für Sexualität und Lila für Gemeinschaft. Menschen die asexuell sind, empfinden keine sexuelle Anziehung zu anderen Menschen. Das bedeutet, dass asexuelle Menschen zwar keinen Sex bevorzugen, dennoch Nähe zu gewissen Menschen wollen. Das heisst, asexuelle Menschen können sich auf romantischer Ebene verlieben und sind beziehungsfähig.

Pansexuell

Die Pride Flag für Pansexuelle Menschen wurde 2010 von Jasper entworfen, um für die pansexuelle Community auch eine eigene Flagge zu haben. Pansexualität ist eine sexuelle Orientierung bei der sich Menschen zu allen Gendern sexuell oder romantisch hingezogen fühlen können. Dies schliesst auch trans und nicht binäre Menschen mit ein. Pansexuell kann auch durch «pan» abgekürzt werden.

Heterosexuell/Straight Ally


Die Flagge ist eigentlich nur schwarz-weiss mit einem Regenbogendreieck ergänzt,bedeutet sie: Straight Ally. Eine Person*, die sich als heterosexuell identifiziert und die LGBTI*+ Community und ihre Aktivitäten unterstützt.

Weitere Flaggen

Noch viele weitere Infos rund um die versch. Pride-Flags findest du im Pride-Guide herausgegeben von FLay, dem Verein für Menschenrechte und dem Fachbereich Chancengleichheit vom ASD:

Infos rund um weitere Flaggen und deren Bedeutung findest du hier:

Veranstaltungen Haus Gutenberg, Balzers


Ethik-Forum: die Jugend spricht

Jugend wohin – Was trägt in Zeiten von Corona-Pandemie und Klima-Krise?

Zwei grosse Krisen durchlebt die Menschheit im Moment: die Corona-Krise und die Klima-Krise. Mit Nachdruck wird weltweit nach Lösungen auf diese Herausforderungen gesucht. Unabhängig davon, welche Antworten sich als zukunftsweisend erweisen werden, sicher ist, beide Krisen betreffen stark die jungen Menschen. Junge Menschen aus Liechtenstein äussern ihre Erfahrungen zum Thema in einem kurzen Film.

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