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Weiterbildungsgutscheine


Bildung für alle: Nutze deinen Weiterbildungsgutschein und entdecke neue Möglichkeiten!

Möchtest du dich weiterbilden, hast aber nicht genug Geld dafür? Kein Problem! Der Weiterbildungsgutschein unterstützt junge Menschen in Liechtenstein, die nur begrenzte finanzielle Mittel haben. Über 800 Kurse stehen zur Auswahl: Du kannst eine neue Sprache lernen, deine Computerkenntnisse verbessern, ins Yoga oder Pilates gehen oder einen kreativen Kurs besuchen – mit dem Weiterbildungsgutschein kannst du deine Talente entdecken, Selbstvertrauen gewinnen und dein Wissen auffrischen.

Was genau ist ein Weiterbildungsgutschein?

Der Weiterbildungsgutschein hat einen Wert von CHF 500 und soll dich in deiner Weiterbildung unterstützen.

 

Wer kann davon profitieren?

Der Weiterbildungsgutschein unterstützt Menschen:

  • die in Liechtenstein wohnhaft sind
  • die zwischen 20 und 65 Jahre alt sind,
  • die ein steuerbares Jahreseinkommen von höchstens CHF 65‘000 für alleinstehende Personen und maximal CHF 77‘000 für Ehepaare bzw. Personen in einer Lebensgemeinschaft ausweisen

Welche Bedingungen müssen erfüllt sein?

  • Der Weiterbildungsgutschein muss vor Kursbeginn beantragt werden. Gesuche nach Kursbeginn können nicht mehr berücksichtigt werden.
  • Der Kursbeginn muss im Jahr 2024 erfolgen.
  • Der Kurs muss mindestens zu 80 % besucht werden. Andernfalls muss der Gutschein an die Stiftung zurückerstattet werden.

Welche Angebote werden gefördert?

Du kannst aus einem Angebot von über 800 Kursen bei mehr als zehn Kursanbietern wählen. Die Kursangebote findest du auf der Webseite der Erwachsenenbildung.

Welche Angebote sind von der Förderung ausgeschlossen?

Die Angebote der Berufsmittelschule, der Universität sowie andere formale Bildungsangebote werden mit dem Weiterbildungsgutschein nicht gefördert. Der Gutschein kann nicht mit anderen Förderprogrammen kombiniert werden (z.B. durch APA geförderte Sprachkurse).

So beantragst du deinen Weiterbildungsgutschein:

  1. Kurs auswählen: Suche dir einen Kurs auf unserer Website oder in einem Kursbuch aus und vergewissere dich beim Kursanbieter, ob der Kurs deinen Wünschen und Bedürfnissen entspricht.
  2. Antragsunterlagen bereitstellen: Für die Antragsstellung benötigst du:
    • Gültige Ausweisdokumente (ID, Pass oder Ausländerausweis)
    • Aktuelle Steuererklärung
    • Name des Kursanbieters, Kursangebot, Beginn des Kurses
  3. Antragsformular ausfüllen: Fülle das Antragsformular auf der Homepage der Erwachsenenbildung aus.

Wie geht es weiter?

  1. Antragsprüfung: Die Stiftung Erwachsenenbildung prüft deinen Antrag.
  2. Kontaktaufnahme: Sollten weitere Auskünfte notwendig sein, wirst du von der Stiftung kontaktiert.
  3. Gutschein erhalten: Bei einem positiven Bescheid erhältst du einen personalisierten Weiterbildungsgutschein mit einem Code zugestellt.
  4. Kursanmeldung: Melde dich jetzt beim Bildungsanbieter für den Kurs an und gib bei der Kursanmeldung den Code des Gutscheins an.
  5. Restbetrag: Sind die Kurskosten höher als CHF 500, erhältst du eine Rechnung mit dem Restbetrag vom Kursanbieter. Sind die Kurskosten tiefer als CHF 500, kannst du den Restbetrag für einen weiteren Kurs einsetzen.

Über 800 Kurse für dich

Ob du eine neue Sprache lernen, deine Computerkenntnisse verbessern oder im Lesen und Schreiben sicherer werden möchtest – mit dem Weiterbildungsgutschein kannst du deine Talente entdecken, Selbstvertrauen gewinnen und dein Wissen auffrischen.

Bildung für alle!


Du suchst Unterstützung in der Schule, hast aber Sorge wegen der Kosten? Wir haben tolle Neuigkeiten für dich! Das aha bietet nun auch gratis Nachhilfe für einkommensschwache Familien an. Egal ob Mathe, Deutsch oder Englisch – wir helfen dir, deine Noten zu verbessern.

 

Dank der Unterstützung von engagierten Student:innen von der Uni Liechtenstein können wir für einen gewissen Zeitraum kostenlose Nachhilfe anbieten. Wie bei allen neuen Angeboten ist es schwierig abzuschätzen, wie gross die Nachfrage sein wird. Wir versprechen dir, unser Bestes zu geben, um dir weiterhelfen zu können. Wir können aber nicht garantieren, dass wir alle Anfragen abdecken können.

Motivation

Bildung ist ein grundlegendes Recht und sollte allen Menschen unabhängig von ihrem finanziellen Hintergrund zugänglich sein. Wir bei aha glauben fest daran, dass jede:r Schüler:in die gleiche Chance haben sollte, sein/ihr volles Potenzial zu entfalten. Mit unserem neuen Angebot möchten wir dazu beitragen, Bildungshürden zu überwinden und Chancengleichheit zu fördern.

Auf Augenhöhe

Warum ist es so vorteilhaft, wenn junge Menschen anderen jungen Menschen Nachhilfe geben? Ganz einfach: Student:innen, die selbst erst kürzlich die Schulbank gedrückt haben, können oft besser auf die Bedürfnisse und Herausforderungen von Schüler:innen eingehen. Sie kennen die aktuellen Lehrpläne und Prüfungsanforderungen aus erster Hand und können ihre eigenen Lernerfahrungen teilen. Das schafft eine entspannte und verständnisvolle Lernatmosphäre, in der es leichter fällt, Fragen zu stellen und schwierige Themen zu meistern.

Interessiert?

Dann melde dich direkt bei uns unter aha@aha.li oder +423 239 91 11.

Wir freuen uns darauf, dir zu helfen!

Dein Instagram-Konto schützen


Erhöhe die Sicherheit deines Instagram-Kontos mit nur wenigen Klicks

Wurde dein Instagram-Account schon einmal gehackt? Leider kommt es häufiger vor, als man denkt, dass Online-Konten durch Hacker geknackt und fremde Zugriffe erlangt werden. Um dein Instagram-Profil bestmöglich zu schützen, empfehlen wir dringend die Aktivierung der zweistufigen Authentifizierung.

Was ist die zweistufige Authentifizierung?
Bei der zweistufigen Authentifizierung, auch Zwei-Faktor-Authentifizierung genannt, musst du neben deinem Passwort einen zusätzlichen Sicherheitscode eingeben, um dich in dein Konto einloggen zu können. Somit reicht es Hackern nicht mehr aus, nur an dein Passwort zu gelangen. Selbst wenn sie dieses haben, können sie ohne den zweiten Faktor nicht auf dein Profil zugreifen.

Die Sicherheitscodes kannst du dir ganz einfach per SMS oder Authentifizierungs-App auf dein Smartphone schicken lassen. Wir empfehlen die Nutzung einer Authentifizierungs-App wie Google Authenticator, da diese auch ohne Internetverbindung funktioniert.

So aktivierst du die zweistufige Authentifizierung in 4 Schritten:

  • Tippe auf profile oder unten rechts auf dein Profilbild, um zu deinem Profil zu gelangen.
  • Tippe oben rechts auf more options.
  • Tippe auf Sicherheit und dann auf Zweistufige Authentifizierung.
  • Tippe unten auf Los geht’s.
  • Wähle die Sicherheitsmethode aus, die du hinzufügen möchtest, und befolge die Anleitung auf dem Bildschirm.

Fertig! Dein Instagram-Account ist jetzt doppelt gesichert. Damit kannst du beruhigt schlafen und musst dir keine Sorgen mehr machen, dass dein Profil gehackt werden könnte.

Tipp: Aktiviere zur zusätzlichen Absicherung am besten mehrere Sicherheitsmethoden parallel. So bist du auf der sicheren Seite, falls eine Methode einmal ausfallen sollte.

Schütze dein Konto und deine Privatsphäre mit der zweistufigen Authentifizierung! Deine Daten sind zu wertvoll, um sie Hackern zu überlassen.

 

Vielfalt der Pride Flaggen


Die Regebogenflagge oder Pride Flag kennst du bestimmt, aber hast du gewusst, dass es daneben och viele andere Flaggen gibt? Eine Auswahl davon stellen wir die in diesem Beitrag vor.

Pride Flag Reel von Verein Jugendinformation

 

Regenbogenflaggen

 

„Klassische“ Regenbogenflagge

Diese „klassische“ Regenbogenfahne kennt mittlerweile jede:r. Sie entstand 1978 in San Francisco, als Harvey Milk, der erste geoutete schwule Mann, der in den USA ein öffentliches Amt bekleidete, Gilbert Baker damit beauftragte, der queeren Community ein positives Symbol zu designen. Davor wurde oft das pinke Dreieck als Symbol benutzt, mit dem Nazis in Konzentrationslagern schwule bzw. queere Männer kennzeichneten. Die erste Regenbogenfahne hatte noch zwei weitere Farben: Pink und Türkis, Pink konnte jedoch nicht als Massenware auf Fahnen gedruckt werden und als die Fahne immer bekannter wurde, wurde Türkis gestrichen, damit sie eine gerade Zahl an Streifen hatte. Jede Farbe hat eine Bedeutung: Pink stand für Sexualität, Rot für das Leben, Orange für Heilung, Gelb für die Sonne, Grün für die Natur, Türkis für die Kunst, Blau für Harmonie und Lila für Spiritualität. 

Progress-Flag

Progress-Flag

Die sog. Progress Flagge wurde 2017 von dem*r nichtbinären Grafikdesigner*in Daniel Quasar entworfen. Sie enthält ergänzend auf der linken Seite einen Keil mit Streifen in hellblau, rosa und weiss für die Trans* Community, sowie Streifen in braun und schwarz für die BIPOC Community. Dieser Keil/Pfeil soll symbolisieren, dass noch einiges an Fortschritt (engl. progress) vor uns liegt und soll ein besonderes Augenmerk auf trans* Menschen, Schwarze und andere Personen of Color legen.

Inter* Inclusive Pride Flag

Die Intersex Inclusive Pride Flag wurde von Valentino Vecchietti designt, einem Intersex-Aktivisten. In Zusammenarbeit mit Intersex Equality Rights UK gestaltete Vecchietti eine Fahne, die intersexuelle Menschen stärker einbezieht und anerkennt. Damit setzt er die junge Tradition der Aktualisierung und Neugestaltung von Pride-Fahnen fort. Sie spiegelt „alle Aspekte unserer Gemeinschaft“ wider, also nicht nur Schwule, Lesben und Bisexuelle, sondern auch People of Color (PoC), Blacks, Trans*gender, intergeschlechtliche und nicht-binäre Menschen.

 

Trans Pride Flag

Die trans Pride Flag wurde 1999 von Monica Helms designt. Sie wurde zum ersten Mal 2000 bei einer CSD-Parade in Phoenix, Arizona (USA) verwendet. Die blauen Streifen stehen für Männlichkeit, die rosanen für Weiblichkeit und der weisse Streifen steht für nicht-binäre, intergeschlechtliche und transitionierende Menschen.

Nonbinary/Non-Binary

Die Pride Flag für nicht-binäre Menschen wurde 2014 Kye Rowan designt. Sie soll die Menschen repräsentieren, die sich von der genderqueeren Pride Flag nicht repräsentiert fühlen. Der gelbe Streifen steht für die Menschen, deren Geschlecht ausserhalb der zweigeschlechtlichen Norm liegt, da gelb oft als geschlechtsneutrale Farbe fungiert. Weiss steht für Menschen mit vielen oder allen Geschlechtern, da weiss die Kombination aller Farben ist. Lila steht für die Menschen, deren Geschlecht eine Mischung aus männlich und weiblich ist – und gleichzeitig für die Fluidität von Geschlecht. Schwarz steht für die Menschen, die kein Geschlecht haben.

Inter*

Diese Pride Flag für Inter*Personen wurde 2013 von der Organisation ‚Organisation Intersex International Australia‘ designt. Die Farben, lila und gelb, sind absichtlich nicht als geschlechtsspezifische Farben, wie pink oder blau gewählt. Der Kreis symbolisiert das Ungebrochene, die Ganzheit und die Potentiale von Inter*-Personen. Die Inter*-Bewegung kämpft noch immer für ihr Recht auf körperliche und genitale Unversehrtheit – der Kreis soll das Recht symbolisieren, so zu sein, wie x ist und sein will.

Flagge der Lesben

Die lesbische Flagge wurde 2018 auf Twitter und Tumblr von Emily Gwen neu entworfen, da die ursprüngliche Flagge mit den pinken Streifen mit Trans- und Butchfeindlichkeit in Verbindung gebracht wurde. Diese neue Flagge soll explizit alle Lesben mit einschliessen, also auch trans Lesben, nichtbinäre Lesben und Lesben, die nicht sie/ihr-Pronomen verwenden. Die Streifen stehen für, von oben nach unten: Gendernonkonformität, Unabhängigkeit, Community, besondere Beziehung zu Weiblichkeit, Klarheit und Frieden, Liebe und Sex, und Femininität. Die Flagge mit den fünf Streifen ist eine vereinfachte Variante von der mit sieben Streifen, aber die Bedeutung ist gleich.

Gay

Die Flagge steht für schwule Männer und kommt aus dem Amerikaischen in dem sie für mlm – als men loves men – steht.

Bisexuell

Die Pride Flag für bisexuelle Menschen wurde 1988 von Michael Page entworfen. Er wollte der bi+sexuellen Community damit ein eigenes Symbol geben und die Sichtbarkeit von bisexuellen Menschen in der queeren Community und der Gesellschaft erhöhen. Der pinke Streifen steht für die gleichgeschlechtliche Liebe, der blaue für die Liebe zu einem anderen Geschlecht und der lilane Streifen in der Mitte steht für die Liebe zu einem Menschen egal wo dieser sich auf dem Geschlechterspektrum befindet.

Asexuell

Die Pride Flag für a_sexuelle Menschen wurde 2010 entwickelt und in einem Forum zur Abstimmung gestellt. Schwarz steht hier für Asexualität, Grau für das a_sexuelle Spektrum, weiss für Sexualität und Lila für Gemeinschaft. Menschen die asexuell sind, empfinden keine sexuelle Anziehung zu anderen Menschen. Das bedeutet, dass asexuelle Menschen zwar keinen Sex bevorzugen, dennoch Nähe zu gewissen Menschen wollen. Das heisst, asexuelle Menschen können sich auf romantischer Ebene verlieben und sind beziehungsfähig.

Pansexuell

Die Pride Flag für Pansexuelle Menschen wurde 2010 von Jasper entworfen, um für die pansexuelle Community auch eine eigene Flagge zu haben. Pansexualität ist eine sexuelle Orientierung bei der sich Menschen zu allen Gendern sexuell oder romantisch hingezogen fühlen können. Dies schliesst auch trans und nicht binäre Menschen mit ein. Pansexuell kann auch durch «pan» abgekürzt werden.

Heterosexuell/Straight Ally


Die Flagge ist eigentlich nur schwarz-weiss mit einem Regenbogendreieck ergänzt,bedeutet sie: Straight Ally. Eine Person*, die sich als heterosexuell identifiziert und die LGBTI*+ Community und ihre Aktivitäten unterstützt.

Weitere Flaggen

Infos rund um weitere Flaggen und deren Bedeutung findest du hier:

Mein erstes Konto


Viele von euch haben vermutlich ein Sparkonto bei einer Bank, auf das ihr selbst oder auch eure Eltern, Tanten, Onkel, Nanas und Nenis Geld einzahlen. Doch wer kann über dieses Geld entscheiden und ab wann kann man in Liechtenstein selbst ein Bankkonto und eine Bankkarte haben?

Wir haben bei der Liechtensteinischen Landesbank und der VP Bank nachgefragt.

Dein Sparkonto

Erst einmal ist es wichtig zu wissen, dass auch das Geld auf deinem Sparkonto dir gehört. Aber solange du nicht 18 Jahre alt bist, sind deine Eltern dafür verantwortlich, was mit dem Geld passiert. Du kannst also nicht eigenständig Geld abheben, ohne die Einwilligung deiner Eltern. Mit 18 gehört dieses Geld automatisch dir und du kannst selbst bestimmen, was du damit machst.

Dein Jugendkonto

Bei der Landesbank können Jugendliche bereits ab 12 Jahren ein eigenes Jugendkonto eröffnen. Bis 14 brauchst du die Zustimmung deiner Eltern, danach kannst du das auch selbstständig machen. Das Jugendkonto heisst „youli“ und bietet verschiedene Vorteile:

  • du bezahlst keine Gebühren für das Konto. Es ist also gratis.
  • du bekommst eine Debitkarte. Mit dieser kannst du am Bankomat Geld holen und auch im Internet shoppen wie mit einer Kreditkarte.
  • du hast 24h-Zugang zu deinem eBanking. Du kannst also jederzeit online schauen, wie dein Kontostand ist. Von dort aus kannst du auch bequem Rechnungen bezahlen.

Bei der VP Bank ist es ähnlich. Das Jugendkonto heisst „Nova Start“ und ist für Jugendliche gedacht, die schon ein eigenes Einkommen haben, also in die Lehre gehen zum Beispiel. Das heisst etwa ab 14 oder 15 Jahren. Es bietet die gleichen Vorteile wie das youli-Konto der Landesbank.

ACHTUNG: Beide Debitkarten müssen zuerst freigeschalten werden, bevor sie als Kreditkarte im Internet benutzt werden können.  Frag dazu deine Bank.

Was kann meine Bankkarte?

Debitkarte bedeutet, dass die Karte wie eine Kreditkarte eingesetzt werden kann. Aber keine Angst, es kann nichts passieren, denn im Gegensatz zu einer normalen Kreditkarte kannst du nur damit bezahlen, wenn du genügend Geld auf deinem Konto hast. Du kannst also keine Schulden machen. Bei einer normalen Kreditkarte ist das anders. Da bekommst du erst im Nachhinein eine Rechnung, die du zahlen musst. So kann man schnell den Überblick verlieren, wie viel man schon eingekauft hat und erlebt dann eine grosse Überraschung, wenn die Rechnung kommt. Für eine bessere Übersicht bei deiner Bankkarte kannst du dir selbst ein Tags- oder Monatslimit einrichten. So vermeidest du, zu viel Geld auszugeben.

Hier die wichtigsten Unterschiede im Überblick:

 

Sparen

Du willst mit 18 den Führerschein machen oder sogar schon ein Auto kaufen? Dann ist Sparen angesagt. Bei den Banken gibt es da verschiedene Möglichkeiten. Eine davon ist das bekannte Sparkonto. Hier ist es wichtig, zu wissen, wie hoch die Zinsen sind. Diese liegen derzeit bei der LLB bei 1,25 %.

Beispiel:: Ihr habt auf eurem Sparkonto 1’000 Franken. Der Zins beträgt 1 %. Das bedeutet, ihr bekommt Ende Jahr von der Bank 10 CHF geschenkt.

Die andere Sparvariante sind Fonds. Das geht bereits ab 50 Franken bei der LLB und ab 100 Franken bei der VPB. Ein Fonds sammelt das Geld von mehreren Kunden. Dieses Geld wird dann von Experten an den Finanzmärkten investiert. Ihr entscheidet dabei, wie viel Risiko ihr eingehen wollt. Normalerweise sind die Renditen (so heissen hier die Zinsen) bei einem Fonds höher als auf dem Sparkonto, vor allem, wenn das Geld längere Zeit investiert wird. Auch hier berät euch eure Bank sicher gerne.

Bei der VP Bank gibt es auch die Möglichkeit von Kassenobligationen. Diese haben eine Mindestlaufzeit von 2 Jahren und du brauchst mindestens 1‘000 Franken Startkapital. Hier wird im Voraus abgemacht, wie viel Zinsen du dafür bekommst.

eBanking

Wir haben schon über das online Banking gesprochen. Hier könnt ihr rund um die Uhr euren Kontostand überprüfen, Rechnungen zahlen oder Geld überweisen. Auch die gesamte Kommunikation mit der Bank könnt ihr digital abwickeln. Das spart Zeit, Papier und Geld.

Die Banken überprüfen die Sicherheit des Onlinebankings regelmässig. Es ist aber auch wichtig, dass du gut mit deinen Login-Daten umgehst. Entscheide dich für ein sicheres Passwort und sage es nicht weiter. Du solltest dein Passwort auch zwischendurch ändern. Dann sollte eigentlich nichts schiefgehen.

Quellen

Schriftlich geführte Interviews mit der Kommunikationsabteilung der Landesbank und der VP Bank.

Mehr zum Thema

Auf unserer Website findest du viele hilfreiche Tipps im Umgang mit Geld:

Geld, Wohnen & Co

Spartipps

Umgang mit Geld

Finanzen nachhaltig anlegen

aha-backstage #43: Geld

 

 

Generation Changemaker


Generation Changemaker ist eine grenzübergreifende Mut-Tankstelle für junge Menschen, die mit ihren Anliegen gehört werden wollen.

Was ist Generation Changemaker?

Mit GenC fördern wir das Selbstvertrauen der Teilnehmer:innen und vermitteln ihnen zusammen mit unseren Partnerorganisationen wertvolle Tools, um sie in ihrem Engagement zu unterstützen. Unser Ziel ist es, junge Menschen zu befähigen, positive Veränderungen in ihren Gemeinschaften und darüber hinaus zu bewirken. Als Teil der europäischen Ashoka Community, erhalten sie hilfreiche Ressourcen für ihren Weg und ein Netzwerk, das sich gegenseitig zum Anpacken ermutigt.

Um was geht es genau?

40 ausgewählte Changemaker werden im Oktober 2024 nach Vorarlberg zum GenC Changemaker Weekend eingeladen. Dort haben sie die Gelegenheit, sich gegenseitig kennenzulernen und aktiv am Austausch sowie am gemeinsamen Mitwirken innerhalb der grenzübergreifenden Community teilzunehmen. Dies wird auch nach dem Wochenende möglich sein, beispielsweise durch Community Calls oder Austauschtreffen.  

Letztes Jahr war Michael aus Liechtenstein u. a. einer der ausgewählten Teilnemenden:

Wer kann sich bewerben?

Die Teilnahmevoraussetzungen für das Programm sind:

  • Alter: 14-24 Jahre
  • Wohnort: Liechtenstein, Österreich oder Schweiz
  • Aktives Engagement oder echtes Interesse daran, sich für das Gemeinwohl einzusetzen (unabhängig davon wie klein oder gross das Vorhaben ist) – z.B Initiierung eines Programms zur Sensibilisierung für Diskriminierung, Clean-up-Aktionen in der lokalen Gemeinde, Gründung einer Schulgruppe oder eines Vereins zur Förderung von Umweltbewusstsein, Engagement in der Schüler:innenvertretung, Initiierung von eigenen Projekten oder Initiativen und vieles mehr.

Wo und bis wann muss ich mich bewerben?

Alle Bewerbungen müssen bis zum 10. Juli auf der Website hochgeladen werden.

 

Wege aus dem digitalen Schönheitswahn


 

In einem Zeitalter, in dem soziale Netzwerke nicht nur als Bühne, sondern auch als Spiegel des Selbst dienen, wächst unter Jugendlichen der Druck, idealisierten Schönheitsstandards zu entsprechen. Eine kürzlich durch Saferinternet.at in Österreich durchgeführte Studie zeichnet ein beunruhigendes Bild, das sicherlich auch für junge Menschen in Liechtenstein Relevanz hat: Mehr als die Hälfte fühlt sich durch perfekt inszenierte Körperbilder im Netz in die Ecke gedrängt, ein Viertel denkt sogar über Schönheitsoperationen nach. Doch es gibt Hoffnung – und die kommt in Form von gezielten Angeboten, wie dem neuen Workshop „Reality Check: Digitale Balance in der Influencer:innen-Welt“, initiiert vom aha.

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Wisst ihr, was Beauty-Filter wirklich mit uns machen? Klar, sie können uns auf Fotos mega gut aussehen lassen. Aber aufgepasst: Zu viel Filter-Zauber verändert unser Bild von Schönheit.  Wir fangen an, uns selbst anders zu sehen, vielleicht nicht mehr so cool, wie wir wirklich sind. Besonders bei uns Jungen kann das voll ins Selbstvertrauen gehen. Die Influencerin Silvi Carlsson fragt: Wie beeinflussen uns diese Filter? Viele antworten, sie erkennen sich ohne Filter kaum wieder.  Das ist crazy, oder? Lasst uns drüber reden: Filter für Fun oder zu viel Schönheitsdruck?  Und immer dran denken: Echte Schönheit braucht keinen Filter. Jede:r von uns ist auf seine/ihre eigene Art schön!

 

Studie: Schönheitsideale im Netz – Jugendliche unter Druck


Infografik zur Studie „Schönheitsideale im Internet“ 2024 (Saferinternet.at, studioback.at)

 

Der Druck der perfekten Körperbilder

In einer neuen Studie, veröffentlicht von saferinternet.at, wurde festgestellt, dass Jugendliche sich durch die idealisierten Körperbilder im Internet stark unter Druck gesetzt fühlen. Mehr als die Hälfte der Befragten (53%) haben ihr Aussehen aufgrund von Social Media schon einmal verändert, 33% finden sich mit Filtern schöner, und über ein Viertel (28%) hat sogar Schönheitsoperationen in Betracht gezogen. Insbesondere Social Media und Influencer:innen spielen eine grosse Rolle bei der Beeinflussung der Selbstwahrnehmung junger Menschen.

Die Rolle von Social Media

Die Studie zeigt, dass zwei Drittel der Jugendlichen (65%) einen Zusammenhang zwischen Social Media und ihrem eigenen Schönheitsempfinden sehen. 71% sind sogar der Meinung, dass man sich aufgrund von den (bearbeiteten) Bildern in sozialen Netzwerken häufig(er) mit anderen vergleicht, was oft zu negativen Gefühlen führt. Die grosse Mehrheit der Befragten (59%) legt Wert darauf, auf Bildern schön auszusehen, und 51% sagten aus, dass sie auch auf ihre Figur achten, um schlank/fit zu erscheinen. Die Jugendlichen nutzen dabei häufig Tricks wie Licht, Posen und Bearbeitungsfilter, um möglichst gut auszusehen.

Umgang mit unrealistischen Schönheitsidealen

Jugendliche berichten auch von Beleidigungen bezüglich ihres Aussehens im Internet. Um sich dem Druck der Schönheitsideale zu entziehen, wenden sie verschiedene Strategien an: Sie arbeiten an der Selbstakzeptanz, versuchen, sich nicht unter Druck setzen zu lassen, und führen einen Reality Check durch, um die Diskrepanz zwischen Online-Darstellungen und der Realität zu erkennen. Ein bewusster Umgang mit sozialen Netzwerken und gegenseitige Unterstützung im Freund:innenkreis sind ebenfalls wichtige Massnahmen.

Influencer:innen, Macht und Marketing

In der digitalen Welt nehmen Influencer:innen eine zentrale Rolle ein, besonders wenn es um Schönheitsideale und Selbstwahrnehmung geht. Sie sind nicht nur Trendsetter, sondern auch mächtige Marketinginstrumente. Die Studie offenbart, dass 84% der befragten Jugendlichen Influencer:innen folgen. Und knapp drei Viertel der Jugendlichen (74%) glauben, dass sie und andere Jugendliche durch Influencer:innen in den Bereichen Beauty und Fitness in ihrer eigenen Selbstwahrnehmung beeinflusst werden. Viele Jugendliche fühlen sich durch die von Influencer:innen präsentierten Bilder dazu bewegt, ihr Aussehen zu verändern oder sogar Produkte zu kaufen, die diese bewerben. Mehr als die Hälfte der Befragten (53%) haben schon mindestens einmal ein Produkt gekauft, das ihnen von einem/einer Influencer:in empfohlen wurde.

Weitere Infos zur Studie gibt es hier:

Herausforderungen und Lösungsansätze

Obwohl Jugendliche sich der negativen Einflüsse bewusst sind und Strategien kennen, um sich zu schützen, fällt es ihnen oft schwer, diese umzusetzen. Eltern und Lehrkräfte spielen eine entscheidende Rolle bei der Unterstützung der Jugendlichen. Sie sind gefordert, ihre Medienkompetenz zu stärken und junge Menschen in einem kritischen Umgang mit Schönheitsidealen zu begleiten. Die Studie betont auch die Verantwortung der Plattformbetreiber:innen, für mehr Diversität zu sorgen und bearbeitete Bilder entsprechend zu kennzeichnen.

Diese Ergebnisse zeigen, wie wichtig es ist, ein gesundes körperbezogenes Selbstbild zu fördern und Jugendliche in ihrer Entwicklung zu unterstützen, frei von den Zwängen unrealistischer Schönheitsideale.

Gemeinsam stark: Aufruf zu mehr Authentizität

Mirjam Schiffer betont, dass der Weg zu einem gesunden Selbstbild eine gemeinsame Anstrengung erfordert. Eltern, Schulen und die Gesellschaft müssen Hand in Hand arbeiten, um den digitalen Schönheitsdruck zu mindern. „Wir müssen für mehr Echtheit in den sozialen Medien sorgen und junge Menschen dazu ermutigen, sich selbst zu lieben, wie sie sind.“

Der „Reality Check“-Workshop

Der vom aha konzipierte Workshop bietet einen sicheren Raum, in dem Jugendliche ihre Mediennutzung reflektieren und ein kritisches Bewusstsein für die Darstellungen in sozialen Medien entwickeln können. „Wir möchten ein Umfeld schaffen, in dem junge Menschen lernen, sich selbst und andere nicht nach unrealistischen Standards zu beurteilen“, erklärt Schiffer.

Aufruf zu gemeinsamen Anstrengungen

Eltern, Schulen und die Gesellschaft sind aufgerufen, Jugendliche im Umgang mit digitalen Schönheitsidealen zu unterstützen. „Für mehr Authentizität in sozialen Medien zu sorgen und die Kennzeichnung von bearbeiteten Bildern zu fördern, ist eine gesellschaftliche Aufgabe“, schliesst Schiffer ab. Der „Reality Check“-Workshop ist ein wichtiger Schritt, um Jugendliche in Liechtenstein zu einem gesunden Selbstbild in der digitalen Welt zu befähigen.

 

Jugendprojekt-Wettbewerb: Das Finale


Anerkennungspreise für Liechtensteiner Jugendprojekte beim interregionalen Wettbewerb 2023 

 

Im Krempel in Buchs ist am 18. November 2023 das interregionale Finale des Jugendprojekt-Wettbewerbs über die Bühne gegangen. Die St.Galler Projekte «Stray Dog – Short Film», «St.Gallen Helps Ukraine» und «St.Gallen als Street-Art- Stadt» sicherten sich zusammen mit dem Vorarlberger Projekt «Angekommen» die Podestplätze. 

Jugendliche und junge Erwachsene präsentierten mit grossem Einsatz ihre eigenen Projektideen. Sie alle haben mit grossem Einsatz eigene Projektideen in die Tat umgesetzt und diese mit viel Selbstbewusstsein, Begeisterung und Kreativität präsentiert. 

Die Präsentationen in Buchs waren sehr vielseitig und die Jugendlichen mit vollem Engagement dabei. Die Jury, bestehend aus jungen Menschen aus allen drei Ländern, bewertete die Präsentationen und die abgegebenen Projektdokumentationen. Im Gewinnerprojekt ‚Stray Dog – Shortfilm‘ dreht sich alles um einen jungen Mann und seinen vierbeinigen Gefährten, die mit Alltagsproblemen, Geldsorgen und Einsamkeit kämpfen. Die Jury überzeugte die gesellschaftlich wichtige Thematik, die mit dem Kurzfilm mit autobiografischen Einflüssen aufgegriffen wurde. Das Projekt wurde mit einem Preis von 1’100 Euro ausgezeichnet. 

Anerkennungspreise für Liechtensteiner Projekte 

Drei Liechtensteiner Projekte wurden mit Anerkennungspreisen in Höhe von je 250 Euro ausgezeichnet. Sie zeugen von der Initiative und dem Engagement der Jugendlichen 

Rafael Pereira und Mario Serratore stellten ihr Projekt Klimabotschafter:innen vor. Trotz Rückschlägen zeigten sie bei ihrem ursprünglichen JugendEnergy-Photovoltaikprojekt Resilienz und entwickelten stattdessen lehrreiche Workshops für jüngere Schüler:innen. Fabian Bürzle und Linus Aldovini beeindruckten mit ihrem technischen Geschick und der Fähigkeit, aus einfachen Baumarktmaterialien ein funktionsfähiges Mini-U-Boot zu schaffen. Das Projekt FR33WAY von der Offenen Jugendarbeit in Balzers wurde in Vertretung aller Nutzerinnen von Luca Malagnino und Andrin Riesen vorgestellt. Sie wirkten bei der Entwicklung eines Jugendplatzes mit. 

Mit den Finalistinnen und Finalisten der neun antretenden Projektteams aus den drei Regionen Fürstentum Liechtenstein, Bundesland Vorarlberg und Kanton St.Gallen fieberten nebst weiteren begeisterten Zuschauerinnen und Zuschauern auch Regierungsrätin Laura Bucher, ihre Kollegin Landstatthalterin Barbara Schöbi-Fink aus Vorarlberg sowie Helene Vorhauser Malin vom Amt für Soziale Dienste des Fürstentums Liechtenstein mit. Die Vertreterinnen aus den drei Regionen betonten die Wichtigkeit des Dialogs zwischen den Generationen und die Relevanz der Bedürfnisse und Ideen junger Menschen. 

Die vier bestplatzierten Jugendprojekte 2023 im Überblick 

1. Platz: «Stray Dog – Shortfilm» aus St.Gallen (1’100 Euro) 

2. Platz: «St.Gallen Helps Ukraine» (900 Euro) 

3. Platz (ex aequo) «Angekommen – Junge Menschen, die sich selbst gerettet haben» (Vorarlberg) und  «St.Gallen als Street-Art-Stadt» (jeweils 500 Euro) 

Anerkennungspreise von 250 Euro an Projekte «Klimabotschafter:innen Jugend Energy», Fürstentum Liechtenstein, «Trojad – der Ojad Podcast», Bundesland Vorarlberg, «RC U-Boot», Fürstentum Liechtenstein, «Jugendplatz FR33WAY», Fürstentum Liechtenstein, «Nachhaltigkeitsmusical MIT und FÜR Gehörlose(n)», Bundesland Vorarlberg.

 

 

Die Finalisten

 

Aus dem Kanton St.Gallen:

  • Stray Dog – Short Film: Ein Kurzfilm, realisiert mit nur 50 Franken, erzählt die Geschichte eines jungen Mannes und seines Hundes auf der Suche nach finanzieller Unabhängigkeit.
  • St.Gallen Helps Ukraine: Studierende unterstützen mit ihrem Engagement humanitäre Hilfsaktionen für die Ukraine.
  • St.Gallen als Street-Art-Stadt: Eine virtuelle Tour, die zeigt, wie Street-Art die Stadt St.Gallen bereichern könnte.

Aus Vorarlberg:

  • Nachhaltigkeitsmusical MIT und FÜR Gehörlose: Ein Bildungsmusical, das die UN-Nachhaltigkeitsziele in Gebärdensprache präsentiert.
  • ANGEKOMMEN: Eine Filmplattform, die jungen Geflüchteten eine Stimme gibt und ihre Geschichten teilt.
  • Trojad der Ojad Podcast: Ein Podcast, in dem Jugendliche über Diversität und persönliche Herausforderungen sprechen.

Aus Liechtenstein:

  • Klimabotschafter:innen: Workshops, die das Bewusstsein für Klimafragen schärfen.
  • RC U-Boot: Jugendliche bauen ein funktionstüchtiges Mini-U-Boot aus einfachen Materialien.
  • FR33WAY – Jugendplatzprojekt: Ein von Jugendlichen gestalteter Treffpunkt, der Raum für Begegnungen und Aktivitäten bietet.

Kreativität im Rampenlicht

 

jubel


Neben anderen Schwerpunkt ist das Jugendbeteiligungsprogramm jubel im Laufe der Jahre zu einem Fixpunkt des vielfältigen aha-Angebots geworden. Dieser Beitrag wirft einen Blick auf die Anfänge des Programms, erfolgreiche aus jubel heraus entstandene Projekte sowie den Status quo.

 

Über Jubel

Die Jugendbeteiligung Liechtenstein, kurz jubel, stellt seit dem Jahr 2007 eine Plattform für Jugendliche der Sekundarstufe I zur klassen-, schul- und gemeindeübergreifenden Vernetzung sowohl untereinander als auch mit Entscheidungsträger:innen in Politik und Wirtschaft dar. jubel bezweckt, Kindern und Jugendlichen in Angelegenheiten, die sie besonders betreffen, ein Mitgestaltungs- und Mitbestimmungsrecht einzuräumen. Das Mandat zur Teilnahme an jubel haben die jeweiligen Klassensprecherinnen und Klassensprecher.

Alle Infos zu jubel finden sich hier:

 

History

2002/2003
Zusammen mit dem Amt für Soziale Dienste werden die Grundsteine für ein Jugendbeteiligungsprogramm gelegt.

2007
Das Programm wird, auf Initiative der Regierungsrätin Rita Kieber-Beck, unter dem Namen JUBEL (JUgend-BEteiligung Liechtenstein) als Pilot, ausgelegt auf zwei Jahre, gestartet.

2009
Das aha von der liechtensteinischen Regierung den Auftrag zur jährlichen Weiterführung des Programms.

2010
Das aha erreicht ein Schreiben der Regierung, das die Johann Schädler Agra Stiftung aufgelöst wird. Mit diesen Stiftungsmitteln wird knapp die Hälfte des Jahresbudgets für das Jugendbeteiligungsprogramm Liechtenstein
(jubel) finanziert Obwohl der damalige Präsident Dr Marcus Büchel, die Regierung bereits in den Vorjahren mehrmals darauf aufmerksam macht, dass diese Stiftung nachzubesetzen sei, passiert diesbezüglich nichts Ende 2012 sind die Mittel aufgebraucht – jubel ist in seiner Umsetzung gefährdet – interimistische Lösungen werden gesucht und vollzogen, bevor Vereinsvorstand und Geschäftsleitung neue Finanzierungsmöglichkeiten finden und im Spätherbst 2013 eine unbefristete Anstellung eines Programmleiters ermöglichen.

2016
Das Konzept wird vom aha überarbeitet sowie das Erscheinungsbild von jubel angepasst. Zu den Zielen, basierend auf dem neuen jubel-Konzept gehört im Wesentlichen, die politische Bildung Jugendlicher stärker zu fokussieren. Dieses Ziel konnte mit den neu geschaffenen bzw. überarbeiteten Formaten wie jubel Werkstatt, jubel Forum und jubel Impulse sehr gut erreicht werden.

2018
Die Zwischenauswertung Ende 2018 zeigt auf, dass diese Neuausrichtung die Jugendlichen anspricht bzw. den Mut zur Beteiligung un Umsetzung eigener Projekte und damit die Beteiligung selbst erhöht.

jubel Werkstatt

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Jubel Koordinator:innen

…im Laufe der Zeit. Das Jugendbeteiligungsprogramm jubel erreicht zwischen 2007 und 2019 rund 1‘500 Jugendliche, vorwiegend Klassensprecher:innen direkt über verschiedene Dialogveranstaltungen, Projektbegleitungen, Ausbildungswochenende und Workshops etc. Seit seiner Gründung haben zahlreiche engagierte Personen zum Gelingen und der kontinuierlichen Weiterentwicklung von jubel beigetragen. Namentlich waren bis dato folgende Personen im aha u. a. für jubel zuständig:

  • 2005 – 2007 : Christina Meier
  • 2007 – 2012: Achill Kind

 

«Wenn ich ans aha denke, dann fallen mir die unzähligen engagierten Jugendlichen ein, die bei jubel lernten, sich im Team öffentlich für ihr Anliegen einzusetzen. Es waren damals engagierte Jugendliche, die heute als gesellschaftsinteressierte Erwachsene die Zukunft von Liechtenstein mitgestalten. DANKE und weiter so!»

Achill Kind; Lehrer, JugendEnergy-Präsident

Jubel Projekte

Im Laufe der Jahre sind aus jubel heraus zahlreiche erfolgreiche Projekte entstanden, die gemeinsam mit den Jugendlichen sowie je nach Projekt zusätzlichen Projektpartner:innen realisiert wurden. Namentlich zu nennen sind an dieser Stelle die sehr erfolgreichen Projekte «Jugendrat Liechtenstein» (2011), «Jugend Energy» (2012), «Halle für Alle» (2017) und «backstage» (2018).

 

«Jugend Energy»

Rückblick in das Jahr 2011: Die Jugendbeteiligung Liechtenstein (JUBEL) lädt zu einem Klassensprecher:innen-Event. Man will miteinander diskutieren, was junge Menschen wirklich interessiert und welche Projekte man konkret angehen sollte. Ein Vorschlag kommt rasch aus der Runde: Machen wir doch einmal etwas in Richtung erneuerbare Energie und Nachhaltigkeit. Gesagt getan. 2012 wird der Verein Jugend Energy gegründet, der bis heute besteht und zum Ziel hat, möglichst viele Jugendliche in die langfristige Gewinnung von erneuerbaren Energien einzubinden, Wissen zu vermitteln und durch die Installation von PV Anlagen zu einer nachhaltigen und grünen Zukunft beizutragen.

 
«Jugendrat Liechtenstein»

Auch der Jugendrat fand seinen Anfang bei der Jugendbeteiligung Liechtenstein (JUBEL). Da die Teilnahme am Programm JUBEL nur bis 16 möglich war, haben sich 2011 ein paar engagierte Jugendliche dazu entschlossen, ein Projekt zu entwickeln, dass es ihnen auch danach noch ermöglicht, sich selbst weiterhin aktiv in das politische Geschehen Liechtensteins einzubringen und selbiges Gleichaltrigen zu ermöglichen. Der Grundstein für den Jugendrat Liechtenstein war gelegt. Die Umsetzung erfolgte dann 2012/2013.


 

«backstage»

Auch das Projekt «backstage» zeigt sehr deutlich auf, dass Jugendliche sich für Politik interessieren bzw. lernen können, dass diese gar nicht soweit weg ist von ihrem Lebensumfeld und dem, wofür sie sich einsetzen möchten. In Video-Interviews hat die Projektgruppe Regierungsmitglieder und Jugendschützerin Jennifer Rheinberger Fragen gestellt. Vom Tagesablauf von Regierungsmitgliedern bis hin zu Detailfragen wie etwa der Legalisierung von Cannabis hat «Jubel Backstag» damit eine Plattform geschaffen, auf denen sich Jugendliche schnell ein Bild von Politikerinnen und Politikern und ihren Positionen machen können. Gut unterteilt, frisch und ungeschönt hält die Plattform durchaus auch für ältere Register interessante Standpunkte bereit und leistet damit einen Beitrag zur Überwindung der Distanz zwischen engagierten und interessierten Jugendlichen und der Politik.

 

«Halle für Alle»

Beim Projekt «Halle für Alle» haben die Jugendlichen erleben dürfen, dass sie selbst etwas in die Hand nehmen und umsetzen dürfen und können. Ziel dieses Projekts ist es, so viele Jugendliche wie möglich, trotz der Kälte in der Winterzeit zu motivieren, etwas Sport zu treiben und Spass zu haben. Und das ausserhalb der Schulzeit. Die Idee einer Art „Jugendtreff“, in welchem man Sport machen kann, entstand beim jubel-Forum. Im Winter 2017 / 2018 wurde das Projekt acht Mal durchgeführt mit teilweise 80+ Besucher:innen an einem einzigen Termin. Das Projekt wurde aufgrund des grossen Erfolges auch in den Folgejahren fortgeführt.

Und heute?

Während sich jubel in seinen ersten sechs Jahren sehr gut entwickelte, nahm die Beteiligung der Jugendlichen sowohl an den Veranstaltungen als auch an Projekten ab. Es war an der Zeit, das Konzept zu überdenken und jubel gemeinsam mit Jugendlichen und wichtigen Akteuren aus dem Jugendbereich (Schulsozialarbeit, Lehrpersonen, Jugendarbeitende, Jugendrat) grundlegend auszuwerten. Basierend darauf wurde es im Jahr 2016 komplett überarbeitet und dabei folgende Formate entwickelt, die bis heute so umgesetzt werden.

jubel-Werkstatt

Bei der alljährlichen «jubel-Werkstatt» lernen sich die Klassensprecher:innen aus dem ganzen Land kennen. Bei dem Treffen wird versucht, politische Prozesse für Jugendliche erlebbar zu machen. Gleichzeitig erfahren sie mehr über Angebote und Beteiligungsprojekte des aha – Tipps & Infos für junge Leute. Die Klassensprecher:innen der ersten Klasse beschäftigen sich mit ihrer neuen Rolle und den neuen Aufgaben. Die Klassensprecher:innen ab den 2. Klassen erarbeiteten in Kleingruppen Vorschläge für Veranstaltungen bzw. Projekte.

jubel-Forum

«Beim jubel-Forum sprachen wir mit Erwachsenen auf Augenhöhe. Durch das aha konnten wir gemeinsam mit anderen jungen Leuten etwas umsetzen und gleichzeitig viel Spass haben. Über die Projekte ist unser Interesse an gesellschaftlichen Themen gestiegen.»

Biona Krasniqi und Angilina Davida, ehemalige jublerinnen

Bei dieser Dialogveranstaltung steht der Austausch zwischen den Klassensprecher:innen und Vertreter:innen aus Politik und Gesellschaft (Akteur:innen aus dem Jugendbereich sowie Expert:innen zu bestimmten Themen) im Vordergrund. In mehreren Durchgängen wird an Tischen in unterschiedlicher Zusammensetzung diskutiert, nachgefragt, zusammengefasst und versucht, die nächsten Schritte gemeinsam zu definieren. Das Motto lautet «Dialog auf Augenhöhe». Methodisch ist es eine Variante des World Café. Die Fragestellungen werden im Vorfeld gemeinsam mit den Klassensprecher:innen ausgearbeitet. Partner:innen aus der Offenen Jugendarbeit, der Schulsozialarbeit Liechtenstein und aha-Mitarbeitende sind als Tischmoderator:innen eingebunden.

jubel-Impulse

In diesem Format sammeln Jugendliche Projekterfahrungen und stärken sich in ihrer Rolle als Klassensprecher:innen. Eine Gruppe von Jugendlichen organisiert und beteiligt sich an der Umsetzung des Impulstags. Durchgeführt wurden bereits Workshops wie «Politik zum Anfassen» des Jugendrat Liechtensteins, Debattentraining, Mentaltraining für mehr Selbstsicherheit bei öffentlichen Auftritten und ein Videointerviewtraining.

 

 

Jugendaustauschprojekte


Jugendaustauschprojekte bieten jungen Menschen die einmalige Chance, über den eigenen kulturellen Tellerrand hinaus zu blicken und internationale Freundschaften zu knüpfen. Das aha hat in dieser Hinsicht bereits eine lange Tradition der Unterstützung und Förderung solcher Begegnungen.

History

Seit seiner Gründung hat sich das aha als Zentrum für Jugendinformation und -projekte etabliert, das junge Menschen nicht nur lokal, sondern auch auf internationaler Ebene vernetzt und bildet.

Die Geschichte des aha im Bereich der internationalen Jugendarbeit beginnt in den späten 90er Jahren, einer Zeit des Aufbruchs und der Neuausrichtung in der Jugendarbeit in Liechtenstein. Mit dem Start der Jugendinformations- und Jugendprojekteabteilung im Jahr 1998/99 legte das aha den Grundstein für seine zukünftige Rolle als zentraler Akteur in der internationalen Jugendbegegnung. Anfangs mit einem kleinen Team von vier Personen und unter der Leitung von Virginie Meusburger-Cavassino, die vom aha Vorarlberg «ausgeliehen» wurde, nahm das aha seine Arbeit in provisorischen Räumlichkeiten in Vaduz auf. Schon damals war das Ziel klar definiert: Jugendlichen die Welt ausserhalb Liechtensteins näherzubringen und ihnen unvergessliche internationale Erfahrungen zu ermöglichen.

Ein entscheidender Moment in der Entwicklung des aha war die Überführung etablierter Jugendprojekte, wie des Internationalen Jugendaustausches und des Eurolagers, in die neu geschaffene Struktur. Diese Projekte, die bereits in der Anfangszeit hohe Akzeptanz bei den Jugendlichen fanden, wurden kontinuierlich weiterentwickelt und bilden bis heute einen festen Bestandteil des aha-Angebots.

Die Einführung der EU-Jugendprogramme brachte neue Chancen, aber auch Herausforderungen mit sich. Während diese Programme bedeutende Finanzierungsmöglichkeiten für internationale Jugendbegegnungen boten, stand das aha vor der Problematik, als Nationalagentur selbst keine Förderanträge stellen zu können. Die Lösung präsentierte sich in der Vision von Peter Dahmen, einem weitsichtigen Mitglied des aha-Teams, der vorschlug, einen eigenständigen Verein mit engagierten Jugendlichen/Jugendbegleiter:innen zu gründen. Gesagt getan: Der Verein «Europäische Jugendbegleiter:innen Liechtenstein» (EJL) war geboren. Diese innovative Initiative ermöglichte es dem aha und dem EJL, eine Vielzahl von Jugendaustauschprojekten ins Leben zu rufen und erfolgreich umzusetzen.

Die Gründung des EJL war ein Meilenstein in der Geschichte des aha und zeugt von der Bereitschaft, kreative Lösungen für komplexe Herausforderungen zu finden. Diese frühen Jahre legten das Fundament für das aha, um als Brücke zwischen jungen Menschen in Liechtenstein und der Welt zu fungieren. Durch den Aufbau von Netzwerken, die Schaffung von Bildungsangeboten und die Förderung des interkulturellen Austauschs hat das aha seine Vision, Jugendliche über Grenzen hinweg zu vernetzen und zu bilden, konsequent verfolgt und realisiert.

Seit das aha nicht mehr als Nationalagentur für die EU-Programme tätig ist, können auch Fördermittel für eigene Jugendaustauschprojekte realisiert werden. So wurde erstmals 2022 das Remix-Camp durchgeführt, gefolgt vom Green Camp im Jahr 2023.

Mediencamp

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Netzwerke

Die Vernetzung auf internationaler Ebene spielt eine zentrale Rolle in der Arbeit des aha, ermöglicht sie doch den Austausch von Ideen, Best Practices und die Schaffung gemeinsamer Projekte. Seit seinen Anfängen hat sich das aha aktiv in verschiedene Netzwerke eingebracht, um seine Mission der Förderung des Jugendaustausches und der interkulturellen Verständigung voranzutreiben. Die Mitgliedschaft in diesen Netzwerken unterstreicht das Engagement des aha, Jugendliche nicht nur aus Liechtenstein, sondern aus ganz Europa und darüber hinaus zusammenzubringen.

Ein wichtiger Schritt in der Vernetzungsarbeit war die Vertretung im deutsch-französischsprachigen Netzwerk «Transfrontalier», die das aha seit 1999 innehat. In Zusammenarbeit mit Partnerländern wie Belgien, Luxemburg, Deutschland und Frankreich bietet dieses Netzwerk Jugendlichen die Möglichkeit, an internationalen Trainings und Jugendaustauschprojekten teilzunehmen. Der Erfolg des ersten Transfrontalier-Trainings, das 2004 unter der Leitung von Peter Dahmen in Liechtenstein stattfand, demonstrierte eindrücklich, wie grenzüberschreitende Kooperationen junge Menschen in ihrer persönlichen und sozialen Entwicklung stärken können.

Ein weiteres bedeutendes Netzwerk ist die «Plattform», zu der das aha seit dem Jahr 2000 gehört. Ursprünglich vom Amt für Soziale Dienste betreut, wurde die Vertretung in diesem Netzwerk, das rund 30 Länder und Regionen umfasst, an das aha übertragen. Die Plattform konzentriert sich auf die Förderung des Jugendaustausches und die Qualitätssicherung bei Jugendbegegnungen. Die Teilnahme ermöglicht dem aha, auf internationaler Ebene Standards mitzugestalten und gleichzeitig von der Expertise anderer Mitglieder zu profitieren. Dieses Netzwerk ist essenziell für die Gewährleistung hoher Qualitätsstandards in den Projekten des aha und dient als wertvolle Ressource für die Weiterentwicklung der angebotenen Programme.

Der Höhepunkt der Vernetzungsaktivitäten des aha war die Ausrichtung der jährlichen Plattform-Konferenz im Jahr 2014 in Triesenberg, an der Personen aus 22 Nationen teilnahmen. Diese Veranstaltung, organisiert in Zusammenarbeit mit dem Verein Europäische Jugendbegleiter:innen Liechtensteins (EJL), bot eine einzigartige Plattform für den Austausch und die Zusammenarbeit zwischen Fachleuten aus der Jugendarbeit. Sie trug massgeblich dazu bei, die internationalen Beziehungen zu stärken und neue Perspektiven für zukünftige Projekte zu eröffnen.

Durch seine aktive Teilnahme in Netzwerken wie Transfrontalier und der Plattform hat das aha massgeblich zur Förderung des internationalen Jugendaustausches beigetragen. Diese Netzwerke bieten nicht nur die Möglichkeit, Jugendliche aus verschiedenen Kulturen zusammenzubringen, sondern stärken auch das aha in seiner Rolle als Vermittler und Förderer von interkulturellem Dialog und Lernen. Die daraus resultierenden Projekte und Begegnungen bereichern die Erfahrungen junger Menschen und fördern ein tieferes Verständnis und Respekt für kulturelle Vielfalt.

 

Und heute?

Heute steht das aha an einem spannenden Wendepunkt seiner Geschichte, geprägt von einer kontinuierlichen Evolution und dem unermüdlichen Streben, junge Menschen in Liechtenstein und darüber hinaus zu vernetzen, zu bilden und zu befähigen. Die Fundamente, die in den Anfangsjahren gelegt wurden, haben sich zu einer umfassenden Plattform für internationale Jugendarbeit entwickelt, die eine Vielzahl an Möglichkeiten für junge Menschen bietet, sich zu engagieren, zu lernen und zu wachsen.

Die Vielfalt der Programme und Projekte, die das aha heute anbietet, ist beeindruckend und reicht von kulturellen Begegnungen bis hin zu bildungsorientierten Reisen und sportlichen Aktivitäten. Die Sommercamps 2024 «Connecting People», «Outdoor+», «Camp Hot and Cold» und «Eurovisionen – Freizeit kreativ gestalten» sind nur einige Beispiele für die Angebote, die junge Menschen aus Liechtenstein mit Gleichaltrigen aus ganz Europa und darüber hinaus zusammenbringen. Diese Programme bieten nicht nur die Möglichkeit, neue Länder zu entdecken und Sprachkenntnisse zu verbessern, sondern auch interkulturelle Kompetenzen zu entwickeln und ein globales Bewusstsein zu schärfen.

Die Statements von Anne-Cathérine, Katharina und Sogol unterstreichen den tiefgreifenden Einfluss, den die Teilnahme an den Programmen des aha auf das Leben junger Menschen haben kann. Von prägenden Erlebnissen in Reitcamps in Tschechien bis hin zu politischen Diskussionen in Strassburg und langjährigen Freundschaften, die in den Sommercamps geknüpft wurden – die Erfahrungen sind vielfältig und nachhaltig.

Sogol

 

«Wenn ich ans aha denke, kommen mir die Lager, die ich mitgemacht bzw. mitgeleitet habe, in den Sinn. Viele spannende und unvergessliche Momente, die einen bleibenden Eindruck hinterlassen haben.»

Katharina

«Im Zusammenhang mit dem aha erscheinen farbige und fröhliche Bilder in meinem Kopf. Ich durfte als 14-Jährige ein sehr bereicherndes und prägendes Reitcamp in Tschechien miterleben. 13 Jahre später reiste ich mit einer phantastischen Gruppe junger Liechtensteiner/innen zum Europäischen Jugend Event nach Strassburg, wo neben den neuen Freundschaften auch die politischen Diskussionen einen Platz bekamen.»

Anne-Cathérine

Darüber hinaus spielt das aha eine Schlüsselrolle in der Qualitätssicherung und Weiterentwicklung des internationalen Jugendaustausches. Durch die aktive Teilnahme in Netzwerken wie der Plattform und Transfrontalier sowie die Zusammenarbeit mit dem Verein Europäische Jugendbegleiter/innen Liechtenstein (EJL) trägt das aha massgeblich zur Setzung von Standards und der Förderung von Best Practices in der internationalen Jugendarbeit bei.

Das aha blickt auf eine erfolgreiche Vergangenheit zurück und richtet den Blick nun in die Zukunft, um weiterhin innovative und bedeutungsvolle Begegnungsräume für junge Menschen zu schaffen. Mit einem starken Fundament, das auf Partnerschaften, Qualität und Diversität beruht, ist das aha bestens positioniert, um seine Mission fortzuführen und junge Menschen für die Herausforderungen und Chancen einer globalisierten Welt zu rüsten.

Links

 

aha-Praktikant:innen


Neben dem Kernteam haben das aha über die Jahre hinweg auch viele motivierte Jugendliche und junge Erwachsene als Jugendteam-Mitglieder, Praktikant:innen oder Freiwillige das aha mitgestaltet und unsere Angebote und Produkte massgeblich mitentwickelt und geprägt. Dieser Beitrag ist eine Hommage an sie. Wir werfen sowohl einen Blick in die Vergangenheit als auch Gegenwart und Zukunft.

Videostatements

Die folgenden Videos und Statements zweier ehemaliger Praktikant:innen sind im Rahmen des 20-jährigen aha-Jubiläums entstanden.

 

«Wenn ich ans aha denke, kommt mir zuerst mein Praktikum in den Sinn. Als Zweites fällt mir der Freiwilligendienst ein, den ich über Erasmus+ JUGEND IN AKTION in Finnland absolviert habe.»

Noam Mayer, Jugendarbeiter und ehemaliger aha-Praktikant (2016/2017)

 

«Ich erinnere mich an die schönen Camps, die ich mit 14 Jahren mit dem aha erleben durfte. Ich konnte dabei viele Leute kennenlernen. Im vergangenen Jahr absolvierte ich im aha mein Praktikum. Dabei konnte ich viele engagierte Jugendliche erleben. Wenn ich später einmal an das aha zurückdenke, dann verbinde ich es nur mit positiven Erinnerungen.»

Ntumba Julienne Adao, ehemaliger aha-Praktikantin (2018/2019)

Was wurde aus…

… Susanna?

Susanna war 2005 als Praktikantin im aha. Nach ihrem Praktikum beim aha hat Susanna ihren Weg gemacht und ist nun als Lehrperson am Liechtensteinischen Gymnasium für Wirtschaft und Recht tätig. Sie lebt weiterhin in Liechtenstein und engagiert sich leidenschaftlich für die Bildung junger Menschen. 

„Nutze die Möglichkeiten, die dir in Liechtenstein geboten werden und schaue über die Landesgrenzen hinaus!“

ist der Rat, den sie ihrem 15-jährigen Ich geben würde. Ihre Zeit beim aha hat sie geprägt; besonders die gemeinsamen zNünipausen und die Freiheit bei der Durchführung ihres Projektes sind ihr in positiver Erinnerung geblieben. Für die Zukunft wünscht sie dem aha, dass es sich weiterhin so ideal an die sich veränderten Gegebenheiten anpasst, um für die Jugendlichen ein optimaler Ansprechpartner zu sein.

 

… Martina?

Martina, die 2005 ihr Praktikum bei aha absolvierte, hat sich ein erfülltes Leben in Hinterkappelen bei Bern in der Schweiz aufgebaut. Als Ergotherapeutin an der Blindenschule in Zollikofen widmet sie sich mit Hingabe ihrer Arbeit und ihrer Familie, bestehend aus ihrem Mann Thomas und zwei Töchtern. Ihre Begegnung mit Thomas während des Praktikums mündete in einer fast 20-jährigen Partnerschaft, die sogar der kultige aha Bus bei ihrer Hochzeit unterstützte. 

Folge dem, was dich interessiert

empfiehlt Martina und blickt dankbar auf die „vielen guten & herzlichen Kontakte“ während ihrer aha-Zeit zurück. Ihr Wunsch für aha: weitere 25 Jahre spannende Projekte und Anlässe, die junge Menschen prägen und verbinden.

 

… Rahel?

Nach ihrem Praktikum bei aha (2005-2006) zog es Rahel für das Studium nach Wien, danach kam sie zurück nach Liechtenstein, wo sie heute im Amt für Soziale Dienste im Fachbereich Chancengleichheit tätig ist. Ihre Arbeit umfasst wichtige Bereiche wie Integration, Migration und LGBTIQA+. Rahel schätzt die Erfahrungen und Einblicke in die Jugendarbeit, die sie während ihrer Zeit bei aha sammeln konnte; vor allem auch, um herauszufinden, was sie nach dem Praktikum machen wollte.
Das aha ermöglichte mir einen ersten Einblick in die Berufswelt
reflektiert sie und fügt hinzu, dass sie während der Zeit bei aha auch ihren Mann kennengelernt hat, der für den Umzug nach Wien, den aha Bus ausgeliehen hatte. Dem aha wünscht sie weiterhin Offenheit und die Freude, junge Menschen zu unterstützen und sie ein Stück auf ihrem Lebensweg zu begleiten.

 

…Debi?

Nach ihrem Praktikum bei aha im Jahr 2011-2012 hat Debi ihren Weg gefunden und lebt heute in Winterthur, Schweiz. Als Sozialpädagogin widmet sie sich der sozialpädagogischen Familienbegleitung und hat sich nebenher im IT-Bereich als Network Engineer weitergebildet. Zusammen mit zwei Kollegen gründete sie eine IT-Firma. Debi erinnert sich gerne an ihre Zeit bei aha zurück, die ihren ersten Kontakt im Bereich der Sozialen Arbeit darstellte und wo sie ihre Leidenschaft für die Arbeit mit Menschen entdeckte.

Geniesse die Zeit! Du musst nicht schon mit 15 wissen, wie dein Leben in Zukunft aussehen wird

 rät sie ihrem jüngeren Ich. Für aha wünscht sie viel Energie, Spass und weiterhin tolle Ideen für die nächste Generation junger Leute.

 

… Nicolaj?

Nicolaj, der sein Praktikum bei aha 2016-2017 absolvierte, lebt momentan in Triesenberg, Liechtenstein, und arbeitet als Snowboardlehrer. Sein Traum führte ihn auf eine Reise in einem umgebauten Van entlang der südspanischen Küste, auf der Suche nach einem Grundstück, um ein kleines Paradies zu schaffen. Obwohl er sich aufgrund seiner Heirat eine Zeit lang in Liechtenstein niederliess, ist er nach seiner Scheidung wieder seinen Träumen auf der Spur. Nicolaj, der freischaffende Kunstlehrer, Fotograf, Künstler und Singer-Songwriter ist, erinnert sich an ein gutes Team bei aha und wünscht dem Projekt weiterhin blühenden Erfolg.

Höre und vertraue deinem Herz und niemandem sonst

ist sein Rat.

 

…Alexandra?

Alexandra, die ihr Praktikum bei aha im Jahr 2022 absolvierte, pendelt derzeit zwischen Liechtenstein und der Schweiz. Sie studiert Betriebswirtschaftslehre mit Vertiefung in Marketing an der Universität St.Gallen (HSG) und leitet das Social Media Marketing für Un-Dress, die grösste nachhaltige Fashion Show der Schweiz. Ihre Zeit bei aha, besonders als Jugend-Reporterin, hat sie geprägt und ihr ermöglicht, neben dem Schreiben auch Podcasting für sich zu entdecken. Alexandra rät ihrem 15-jährigen Ich, jede Chance zu ergreifen und mutig im Leben zu sein. Für aha wünscht sie, dass es noch mehr Jugendliche erreicht und ihnen hilft, ihre Träume zu erkennen und zu verfolgen.

aha-Praktikum 2024: Amy

Podcastaufnahme mit Lena-und Kristina

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Amy Kalberer, 21 Jahre alt aus Balzers, Liechtenstein, nutzt ihr Zwischenjahr für ein Praktikum bei aha, nachdem sie ihre Matura an der HTL Dornbirn im Bereich Mode und Produktionstechniken erfolgreich abgeschlossen hat. Mit Blick auf ein Studium in Mailand möchte Amy sich weiterhin im Modebereich weiterbilden, auch wenn der spezifische Studiengang noch offensteht.

Ich bin für die Bereiche Jugendinfo, Social Media, Podcasts, Events und vieles mehr zuständig

erklärt Amy, die durch eine Jobbörse auf die Stelle aufmerksam wurde und sich spontan bewarb.

Amy beschreibt sich selbst als aufgeschlossen und selbstständig. Ihre Freizeit verbringt sie am liebsten mit Freunden, beim Shoppen oder beim Baden im Sommer. Ihre Leidenschaft gilt der Mode, besonders Secondhand- und Vintage-Mode, die sie wegen ihrer Einzigartigkeit und Umweltfreundlichkeit schätzt.

Ich trage gerne Kleidung, von der ich weiss, dass sie gleichzeitig gut für die Umwelt ist und einzigartig ist, weil sie sonst niemand hat

sagt sie. Seit drei Jahren lebt Amy vegetarisch und trägt so ihren Teil zum Umweltschutz bei.

Über ihre Zeit bei aha sagt Amy: „Wenn ich ans aha denke, denke ich sofort an die orange Farbe, die das Logo hat.“ Sie schätzt die Organisation als neutrale Anlaufstelle, bei der ihr stets geholfen wird. Für die Zukunft wünscht sie sich, dass aha weiterhin wächst und von Jugendlichen als Anlaufstelle genutzt wird. 

Dass das Team immer so sympathisch und toll bleibt wie es jetzt ist

hofft Amy. Mit ihrer positiven Einstellung und ihrem Engagement ist Amy eine Bereicherung für das aha und wir sind froh, sie im Team zu haben.

Dein Praktikum im aha

Du hast die Schule, bzw. die Lehre abgeschlossen, lebst in Liechtenstein, suchst eine Zwischenlösung oder möchtest dich neu orientieren? Dann bist du für die Ergänzung unseres Teams genau der oder die Richtige! 

Bei uns ist ab September 2024 wieder eine Praktikumsstelle frei!  Wir freuen uns auf deine Bewerbungsunterlagen per E-Mail. Alle Infos findest du hier.

 

 

Jugendbeteiligung


In Liechtenstein haben Jugendliche vielfältige Möglichkeiten, sich aktiv in die Gesellschaft einzubringen. Dieser Jubiläums-Beitrag anlässlich 25 Jahre aha informiert über die Möglichkeit der Beteiligung im aha und darüber hinaus.    

«Ich finde es wichtig, dass sich Jugendliche beteiligen können. Eine Informationsstelle wie das aha ist wichtig und sollte es auch in Zukunft geben.» Magnus Hasler, Streetworker

aha- Jugendteam

Wer weiss besser darüber Bescheid, was die Jugendlichen bewegt, als die Jugendlichen selbst? Jugendliche schreiben Artikel über Themen, die sie beschäftigen. Ausserdem werden regelmässig Podcasts produziert. Das aha sucht immer wieder junge Leute, die aktuelle Themen bearbeiten, recherchieren und Interviews führen oder Social Media Inhalte gestalten. Das aha-Jugendteam unterstützt das aha auch bei externen Auftritten bspw. bei Events wie dem Staatsfeiertag, der next-step oder unserem in-house Event „Ab ins Ausland“.

Mehr Infos zum aha-Jugendteam gibt es hier:

backstage-Blog

Die Website backstage.li wurde vom aha-Team entwickelt, um jungen Leuten eine Adresse für interessante Themen, Veranstaltungen und vieles mehr zu bieten. Über die neue Plattform können jungen Menschen, ihre eigenen Texte und Podcasts veröffentlichen. backstage-Blog  

backstage-Podcast

Im Jahr 2021 startete das aha einen Podcast, als kreative Antwort auf die Herausforderungen der Coronapandemie und dem Wunsch, Jugendliche auf neuen Wegen zu erreichen. Bis heute wurden über 50 Episoden gestaltet.Podcasts sind in den vergangenen Jahren auch bei Jugendlichen immer beliebter geworden. Sie sind eine flexible, informative und unterhaltsame Möglichkeit, die Welt besser zu verstehen oder einfach nur, sich die Zeit zu vertreiben. Der Podcast ist ein Paradebeispiel für Jugendbeteiligung und Kreativität: Die Themen stammen direkt von den Jugendlichen, die auch bei der Umsetzung – von der Planung bis zur Veröffentlichung – federführend sind. Besonders hervorzuheben ist die Serie zur Alltagsdiskriminierung von LGBTQ+-Menschen in Liechtenstein, in der acht mutige Stimmen ihre täglichen Heraus- forderungen teilen. Tanja Cissé, eine ehemalige Radiomacherin, begleitet und unterstützt die jungen Podcaster:innen auf diesem Weg. Durch diese einzigartige Kombination aus Expertise und frischen Ideen ist der aha-Podcast zu einer wichtigen Stimme für junge Menschen in Liechtenstein geworden.  

Zu allen Podcast-Folgen:

jubel – Jugendbeteiligung Liechtenstein

Die Jugendbeteiligung Liechtenstein, kurz jubel, stellt seit dem Jahr 2007 eine Plattform für Jugendliche der Sekundarstufe I zur klassen-, schul- und gemeindeübergreifenden Vernetzung sowohl untereinander als auch mit Entscheidungsträger:innen in Politik und Wirtschaft dar. jubel bezweckt, Kindern und Jugendlichen in Angelegenheiten, die sie besonders betreffen, ein Mitgestaltungs- und Mitbestimmungsrecht einzuräumen. Das Mandat zur Teilnahme an jubel haben die jeweiligen Klassensprecher:innen. Beispielprojekt: Beim jubel Forum wurde von Jugendlichen gewünscht, dass in der kalten Jahreszeit bzw. abends freie Sportangebote fehlen. Daraufhin wurde das Projekt „Halle für alle“ mit Unterstützung der Offenen Jugendarbeit und engagierten Jugendlichen gestartet. An bestimmten Samstagabenden steht die Sporthalle den Jugendlichen zur Verfügung.  

 

«Das aha ermöglichte mir vieles. Bei der Moderation des Jugendprojekt-Wettbewerbs konnte ich mich das erste Mal rhetorisch ausprobieren, und durch jubel wurde das Feuer entfacht, um gemeinsam mit Brian den Jugendrat zu gründen»

Florian Ramos, Mitgründer Jugendrat Liechtenstein  

Psst… jubel haben wir auch schon in einem anderen Jubiläumsbeitrag vorgestellt:

Jugendpartizipationsprojekte – Erasmus+

Jugendpartizipationsprojekt…was für ein langes Wort! 😉 Gemeint sind damit Projekte, die von jungen Menschen für junge Menschen gestaltet, umgesetzt und durchgeführt werden. Das spannende an diesen Projekten ist, dass sie von der EU gefördert werden, das heisst die Kosten für die Projektplanung, Coaching, Aktivitäten etc. werden übernommen, sodass ihr was Tolles auf die Beine stellen könnt! Voraussetzungen: Euer Projekt soll die aktive Beteiligung Jugendlicher am gesellschaftlichen und demokratischen Leben in Liechtenstein und Europa stärken. Es sollte junge Menschen für die gemeinsamen europäischen Werte und Grundrechte sensibilisieren und ihnen neue Möglichkeiten schaffen sich in der Zivilgesellschaft zu engagieren.   Mehr Infos zu Jugendpartizipationsprojekten:

 

Beispielprojekt: Das Projekt Klimawandel in deiner Region – engagiere dich jetzt! beschäftigt sich mit dem Thema Klimaschutz im Bodensee-Raum auf lokaler und europäischer Ebene.  

Wie/Wo können sich Jugendliche in Liechtenstein beteiligen?

Du möchtest mehr über die rechtlichen Rahmenbedingungen der Jugendbeteiligung in Liechtenstein und die weiteren Möglichkeiten der (politischen) Partizipation im Land erfahren?

Jugendbeteiligung


Dieser Jubiläums-Beitrag anlässlich 25 Jahre aha beschäftigt sich mit den rechtlichen Rahmenbedingungen der Jugendbeteiligung in Liechtenstein und informiert über ausgewählte Möglichkeiten der (politischen) Partizipation.

 

«Ich finde es wichtig, dass sich Jugendliche beteiligen können. Eine Informationsstelle wie das aha ist wichtig und sollte es auch in Zukunft geben.»

Magnus Hasler, Streetworker

Warum Beteiligung?

Kinder und Jugendliche sollen (müssen) ihre Partizipationskompetenzen möglichst früh erleben und üben dürfen, um dadurch von ihren Rechten Gebrauch machen zu können. Erlernte und gelebte Partizipation junger Menschen bedeutet, dass sich die Kinder/Jugendlichen mit ihrem Lebensumfeld – ihrem Wohnquartier, ihrer Gemeinde, ihrem Land – besser identifizieren. Partizipation, verstanden als Selbstbestimmung (im Sinne freier Entscheidung), wirksames Handeln (im Sinne aktiver Mitgestaltung der Lebenswelt und Engagement) sowie Zugehörigkeit und Kooperation (im Sinne der Einbindung in und Gestaltung von positiven sozialen Beziehungen), stärkt die Teilnahme in Schule (Lehre) und Gesellschaft, trägt zur Verbesserung von Lernen und Kompetenzentwicklung bei und fördert die Persönlichkeitsbildung der Jugendlichen. Dies wiederum wirkt sich positiv auf das Klima innerhalb von Gruppen und innerhalb der Gesellschaft aus.

Rechtliche Grundlage

Liechtenstein hat in Bezug auf die Kinder- und Jugendbeteiligung eine sehr fortschrittliche Gesetzesgrundlage (siehe z.B. KJG, Art. 87, 88 und 95). Das Kinder- und Jugendgesetz KJG sieht unter Art. 87 Folgendes für Mitsprache, Mitgestaltung und Mitbestimmung vor: ,,Das Land und die Gemeinden haben Kinder und Jugendliche an gesellschaftlichen Entscheidungsprozessen zu beteiligen und dafür zu sorgen, dass sie in Angelegenheiten, die sie besonders betreffen, mitreden sowie ihr Umfeld und ihre Zukunft in altersgerechter Weise mitgestalten und mitbestimmen können.“ Seit 2009 ist die Beteiligung gesetzlich verankert. In den elf Gemeinden wird dies unterschiedlich umgesetzt, doch es besteht ein hohes Bewusstsein für die Bedeutung der Jugendbeteiligung, und die Wünsche der Jugendlichen werden ernst genommen.

Wie/Wo können sich Jugendliche beteiligen?

Insta Post_Politisch aktiv werden_Partizipation_Beteiligung von Verein Jugendinformation

 

aha- Jugendteam

Du möchtest dich in der Freizeit beim aha sinnvoll engagieren und auch ein Taschengeld dazu verdienen? Aber nicht nur das, sondern es macht dir auch Freude, Neues auszuprobieren und zu lernen und deine Skills zu erweitern? Dann werde Teil vom aha-Jugendteam.

Alle Infos zum aha-Jugendteam bekommst du hier:

jubel – Jugendbeteiligung Liechtenstein

Die Jugendbeteiligung Liechtenstein, kurz jubel, stellt seit dem Jahr 2007 eine Plattform für Jugendliche der Sekundarstufe I zur klassen-, schul- und gemeindeübergreifenden Vernetzung sowohl untereinander als auch mit Entscheidungsträger:innen in Politik und Wirtschaft dar. jubel bezweckt, Kindern und Jugendlichen in Angelegenheiten, die sie besonders betreffen, ein Mitgestaltungs- und Mitbestimmungsrecht einzuräumen. Das Mandat zur Teilnahme an jubel haben die jeweiligen Klassensprecher:innen.

Beispielprojekt: Beim jubel Forum wurde von Jugendlichen gewünscht, dass in der kalten Jahreszeit bzw. abends freie Sportangebote fehlen. Daraufhin wurde das Projekt „Halle für alle“ mit Unterstützung der Offenen Jugendarbeit und engagierten Jugendlichen gestartet. An bestimmten Samstagabenden steht die Sporthalle den Jugendlichen zur Verfügung.

 

«Das aha ermöglichte mir vieles. Bei der Moderation des Jugendprojekt-Wettbewerbs konnte ich mich das erste Mal rhetorisch ausprobieren, und durch jubel wurde das Feuer entfacht, um gemeinsam mit Brian den Jugendrat zu gründen»

Florian Ramos, Mitgründer Jugendrat Liechtenstein

Psst… jubel haben wir auch schon in einem anderen Jubiläumsbeitrag vorgestellt:

Jugendrat & Jugendsession

Der Jugendrat Liechtenstein ist eine Plattform für junge Erwachsene zwischen 15 und 28 Jahren, welche sich für politische Themen interessieren und einsetzen möchten. Der Verein wurde durch die beiden Initiatoren Brian Haas und Florian Ramos mit ihren Mitgründern Ende 2012 gegründet. Dieser bezweckt die Teilnahme von Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Liechtenstein am politischen Prozess zu verbessern und die politische Bildung zu fördern. Ausserdem setzt sich der Jugendrat zum Ziel, die jungen Erwachsenen neutral auf das Wählen vorzubereiten sowie diese zur Stimmabgabe zu bewegen. Bekannt wurde der Jugendrat vor allem durch sein Projekt easyvote, welches bei den Wahlen seit 2013 zum Einsatz kommt.

Die Jugendsession ist eines der Projekte des Jugendrat Liechtenstein. Sie soll die Meinung der Jugendlichen und jungen Erwachsenen einholen und an die Politik weitergeben. Alle interessierten Jugendlichen und jungen Erwachsenen des Landes kommen im Landtagsplenarsaal zusammen um über aktuelle Themen zu diskutieren und Lösungsansätze zu formulieren.

Am Ende der Jugendsession werden diese Forderungen und Lösungsansätze der Politik übergeben.

Zur Website vom Jugendrat:

Jugendpartizipationsprojekte – Erasmus+

Jugendpartizipationsprojekt…was für ein langes Wort! 😉 Gemeint sind damit Projekte, die von jungen Menschen für junge Menschen gestaltet, umgesetzt und durchgeführt werden. Das spannende an diesen Projekten ist, dass sie von der EU gefördert werden, das heisst die Kosten für die Projektplanung, Coaching, Aktivitäten etc. werden übernommen, sodass ihr was Tolles auf die Beine stellen könnt!

Voraussetzungen: Euer Projekt soll die aktive Beteiligung Jugendlicher am gesellschaftlichen und demokratischen Leben in Liechtenstein und Europa stärken. Es sollte junge Menschen für die gemeinsamen europäischen Werte und Grundrechte sensibilisieren und ihnen neue Möglichkeiten schaffen sich in der Zivilgesellschaft zu engagieren.

Beispielprojekt: Das Projekt Klimawandel in deiner Region – engagiere dich jetzt! beschäftigt sich mit dem Thema Klimaschutz im Bodensee-Raum auf lokaler und europäischer Ebene.

Mehr Infos zu Jugendpartizipationsprojekten:

kijub – Kinder- und Jugendbeirat

Der Kinder- & Jugendbeirat hilft dir gerne bei deinen Ideen. Das Team vom kijub kann dein Projekt mit  Wissen und Coaching unterstützen und sie haben auch Geld, damit dein Projekt finanziell unterstützt werden kann.

Beispielprojekte, die der kijub (finanziell) unterstützt hat:

  • FILMPROJEKT zum Kinderrecht auf Kunst und Kultur
  • Interregionale Jugendsession des Jugendrat Liechtenstein
  • Planken rockt
  • Sommercamp OJA RuGaSch
  • OVERDOSE Music Festival in Schaan

Zur Website vom kijub:

Weitere Möglichkeiten

Jugendkommissionen

Das Amt für Soziale Dienste bietet seit Jahren regelmässige Austauschtreffen zwischen den verschiedenen Akteur:innen aus der Kinder- und Jugendarbeit und den Mitgliedern der Jugendkommissionen an. Schwerpunkte werden durch fachliche und informelle Inputs gesetzt. Erfreulicherweise sind nun in allen Jugendkommissionen der Gemeinden Jugendarbeitende vertreten. Dies stärkt die lnteressenvertretung von Kindern und Jugendlichen in den Gemeinden und bietet die Chance, das Recht auf Partizipation in Gemeindegestaltungsprozessen noch besser einzubetten und umzusetzen.

Beteiligung von Kindern und Jugendlichen in den Schulen

Kinder und Jugendliche werden an Schulen unterschiedlich in Entscheidungsprozesse einbezogen. Dies hängt stark von der jeweiligen Schulkultur und der Haltung der Lehrpersonen ab. Wünschenswert wären Beteiligungsprogramme bereits ab dem Kindergarten, damit alle Kinder das Recht auf Beteiligung früh kennen und leben lernen (Erwerb von Partizipationskompetenz). Um die Wertigkeit der Klassensprecher:innen zu heben und der Schülerbeteiligung einen höheren Stellenwert einzuräumen wäre es empfehlenswert, Rolle und Wahl des/der Klassensprecher/innen und deren Stellvertreterinnen im Schulgesetz (oder zumindest in den Reglements der einzelnen Schulen) zu verankern.

Beispiele von Beteiligungsprojekten:

Nachfolgend ein Auszug institutionalisierten Beteiligungsgefässen sowie von Projekten, die durch Jugendliche initiiert wurden:

  • «Jugend im Gespräch» (mit Bürgermeister bzw. Vorsteher) in den Jugendtreffs der Gemeinden Vaduz und Balzers
  • Ideenbox, welche sich direkt an die Jugendkommission wendet bzw. von dieser Rückmeldung gegeben werden muss, Gemeinde Mauren
  • Kinderkonferenz «KinderMitWirkungsTag», Gemeinde Ruggell
  • Erweiterung Skaterpark, Gemeinde Vaduz
  • PumpTrack, Gemeinde Balzers
  • Teilautonome Räume für Jugendliche, Gemeinde Schaan (Gemeinde Vaduz in Konzeptionierung)

aha & Freiwilligenarbeit


Seit 25 Jahren unterstützt das aha junge Menschen in Liechtenstein dabei, durch Freiwilligentätigkeiten im In- und Ausland wertvolle Erfahrungen zu sammeln, insbesondere durch Programme wie das Europäische Solidaritätskorps und das Freiwillige Soziale Jahr.

 

Über das aha konnte ich an einem Freiwilligenprojekt in Italien teilnehmen. Dort konnte ich viele Freundschaften mit jungen Menschen aus ganz Europa schliessen. Ausserdem sammelte ich berufliche Erfahrungen im Umgang mit Menschen mit Mehrfachbehinderung. Ich lernte, wie schön die Arbeit ist, und möchte auch später in diesem Bereich arbeiten.

Louis Rüegg, ehemaliger Europäischer Freiwilliger

Wenn ich ans aha denke, kommt mir zuerst mein Praktikum in den Sinn. Als Zweites fällt mir der Freiwilligendienst ein, den ich über Erasmus+ JUGEND IN AKTION in
Finnland absolviert habe.

Noam Mayer, ehemaliger Europäischer Freiwilliger, aha-Praktikant und jetzt Jugendarbeiter

Vom EFD zum ESK

Angefangen hat alles im Jahr 2000, als das EU-Programm JUGEND eingeführt wurde und das aha in Liechtenstein (im Auftrag der Regierung) die Leitung übernahm. Diese Initiative ermöglichte es, dass junge Menschen aus Liechtenstein den Europäischen Freiwilligendienst (EFD) in verschiedenen Ländern Europas absolvieren konnten. Zwischen 2000 und 2018 haben 58 junge Liechtensteiner:innen ihren Freiwilligendienst in 18 verschiedenen Ländern geleistet. Zusätzlich haben 45 Freiwillige aus 20 europäischen Nationen ihre Dienste zwischen drei und zwölf Monaten in Liechtenstein erbracht.

Was bringt ein ESK?

Wir haben vor ein paar Jahren ehemalige Freiwllige befragt, was sie durch ihren Freiwilligendienst gelernt und welche Kompetenzen sie erlangt haben:

Der EFD entwickelte sich zu einer der erfolgreichsten Aktionen der EU-Jugendprogramme. Im Jahr 2018 jedoch wurde der EFD von der EU neu organisiert und in das neu geschaffene „Europäische Solidaritätskorps“ (ESK) überführt. Die Pilotphase war nur für EU-Länder offen und deswegen wurde das ESK in Liechtenstein erst im Jahr 2021 realisiert.

Im Sommer 2020 beschloss die Liechtensteinische Regierung, die beiden bisherigen Nationalagenturen für die Programmjahre 2021 – 2027 unter Führung der AIBA zusammenzulegen. Nach zwanzig Jahren als Nationalagentur fungiert das aha neu als Schlüsselpartner der AIBA und bleibt erste Anlaufstelle für junge Menschen, die einen Förderantrag stellen oder sich für einen Freiwilligendienst interessieren. Das ESK, das seit 2021 auch von Liechtenstein voll umfänglich genutzt wird, baut auf dem Erfolg des EFD auf und erweitert dessen Konzept durch zusätzliche Aktionen und Möglichkeiten.

Das Europäische Solidaritätskorps ist nicht nur ein Freiwilligendienst, sondern eine umfassende Initiative, die junge Menschen dazu ermutigt, einen Beitrag zur Gesellschaft zu leisten, während sie gleichzeitig wichtige Kompetenzen für ihre berufliche und persönliche Entwicklung erwerben. Das ESK fördert das soziale Engagement und stärkt die Solidarität, indem es Projekte unterstützt, die von den Gemeinschaften direkt profitieren. Für junge Menschen in Liechtenstein und der Region bietet das ESK eine Plattform, um aktiv an der Gestaltung ihrer Gemeinschaften teilzunehmen und gleichzeitig Einblicke in verschiedene soziale und ökologische Berufsfelder zu gewinnen. Diese Erfahrungen sind nicht nur bereichernd, sondern bieten auch wichtige Vorqualifikationen für weiterführende Bildungswege oder den direkten Einstieg in die Arbeitswelt.

Mit der Einführung des ESK hat sich das Spektrum der Möglichkeiten für junge Menschen in Liechtenstein erweitert. Die Beteiligung an diesem Programm ist ein starkes Zeichen für das Engagement Liechtensteins in der europäischen Gemeinschaft und eine Bestätigung der Bedeutung, die das Fürstentum der Jugend und ihrer Rolle in der Gesellschaft beimisst. Das aha trägt als Partner der Nationalagentur AIBA dazu bei, dass Erasmus+ und ESK in Liechtenstein erfolgreich im Jugendbereich umgesetzt werden und dass die Programme ihre positive Wirkung auf die Jugendarbeitenden und jungen Leute im Land entfalten können.

Wie es unseren ESK-Freiwilligen bisher während ihres Einsatzes ergangen ist, kann man in den Erfahrungsberichten nachlesen.

Für wen ist der ESK gedacht?

Im Rahmen des Europäischen Solidaritätskorps (ESK) haben 18- bis 30-Jährige die Möglichkeit, sich in einem gemeinnützigen Projekt (überwiegend) in Europa zu beteiligen. Man entdeckt ein anderes Land sowie dessen Kultur, schliesst neue Bekanntschaften und erweitert nebenbei die Sprachkenntnisse. Es gibt viele verschiedene Einsatzstellen, sei es im Bereich Umwelt, Soziales, Kultur und viele mehr. Die Kosten für Unterkunft, Verpflegung, Versicherung, einen Reisekostenzuschuss, die Transportkosten vor Ort, monatliches Taschengeld, Trainings und einen Online-Sprachkurs werden dabei durch das EU-Förderprogramm (ESK) und die jeweilige Aufnahmeorganisation abgedeckt.

Das aha hat mir viele unvergessliche Momente geschenkt. Als 20-Jährige habe ich an einem Freiwilligenprojekt in Wales teilgenommen. Seit damals begleite ich Jugendliche zu Sommercamps und engagiere mich als Freelancerin bei Schulprojekten.

Sabrina Wachter, ehemalige Europäischer Freiwillige jetzt aha-Freelancerin

Mehr Erfahrungsberichte und Infos zum ESK gibt es in unserer YouTube-Videoplaylist:

Du möchtest einen ESK machen?

Alle Infos und die Kontaktdaten zum ESK findest du hier:

aha goes FSJ

Unser jüngstes aha-Produkt erblickte zwar schon vor mehr als 10 Jahren das «Licht der Welt», ist aber erst seit 2022 ein Teil des ahas. Die Rede ist vom Freiwilligen Sozialen Jahr, kurz FSJ. Unter dem Motto «Ein Jahr für dich. Ein Jahr für andere» können junge Menschen zwischen 17 & 30 Jahren ein soziales Zwischenjahr im Inland absolvieren. Das FSJ ist als Sprungbrett in die Arbeitswelt gedacht oder einfach auch für alle, sie sich noch nicht sicher sind, was sie in Zukunft machen möchten!

Je nach Interesse und Stärken kann man sich in verschiedenen Bereichen engagieren:

  • Betreuung von Menschen mit Behinderung, älteren Menschen oder Kindern
  • Unterstützung von Flüchtlingen oder Schüler:innen in speziellen Lernumgebungen
  • Arbeit mit kranken Menschen in Spitälern

Neben der praktischen Arbeit in einer Einsatzstelle, bietet das FSJ wöchentlich spannende Bildungsmodule an. Diese reichen von Erste-Hilfe-Kursen über Kommunikationstrainings bis hin zu erlebnispädagogischen Events und Persönlichkeitsbildung. Diese Module fördern nicht nur die beruflichen Fähigkeiten, sondern auch die persönliche Entwicklung.

 

Mehr zum FSJ erfährst du in der backstage-Podcastfolge hier:

Warum ein FSJ?

Das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) bietet eine einzigartige Chance, deine berufliche Zukunft zu erkunden und gleichzeitig persönlich zu wachsen. Hier sind einige Gründe, warum das FSJ etwas für dich ist: 

  • Berufsorientierung: Das FSJ gibt dir die Möglichkeit, in soziale Berufe hineinzuschnuppern und herauszufinden, was dir liegt. Es gibt natürlich keinerlei Erwartung, dass du anschliessend auch im Sozialbereich bleibst. 
  • Fähigkeiten entdecken und persönlich wachsen: Während deines FSJ wirst du Fähigkeiten entdecken, von denen du vielleicht nicht einmal wusstest, dass du sie hast. Du kannst persönlich wachsen und dich in vielen Bereichen weiterentwickeln. Das FSJ ermöglicht es dir, deine Stärken zu erkennen und zu lernen, wie du sie am besten einsetzen kannst.
  • Praktische Erfahrungen: Die Erfahrungen, die du während deines FSJ sammelst, sind unbezahlbar und werden dir in deinem zukünftigen Berufsleben von großem Nutzen sein.
  • Weiterbildungen und Begleitung: Du kannst wöchentlich an Weiterbildungen teilnehmen und wirst individuell begleitet und unterstützt. 
  • Vielfalt und Spass: Das FSJ ist offen für alle jungen Menschen und bietet eine Vielfalt an Möglichkeiten und Erfahrungen. Spass wird natürlich auch nicht fehlen! 
  • Viele Extras: Als Bonus bietet das FSJ auch Taschengeld, Verpflegung und ein Busabo. Die Erfahrungen, die du sammelst sind unbezahlbar. 

 

Am FSJ interessiert?

Start des nächsten FSJ-Jahrgangs ist am 1. August. Du kannst dich hier für den nächsten Durchgang bewerben:

aha-Gründung


Am 17.12.1999 öffnete das aha erstmalig seine Pforten im Schaaner Bahnhof. Unzählige Jugendliche und Erwachsene haben dazu beigetragen, dass das aha damals eröffnet wurde und auch heute noch besteht. In diesem Beitrag möchten wir die Gründung und insbesondere «Personen der ersten Stunde» ins Rampenlicht stellen.

 

Vor 25 Jahren sind wir bei null gestartet, und es war auch etwas chaotisch am Anfang, Wir waren ein sehr kleines, aber sehr motiviertes Team. Inzwischen ist das aha erwachsen geworden. Aber ich glaube, dass sich das aha in Zukunft verstärkt mit den Themen Europa und Partizipation weiterentwickeln wird.

Virginie Meusburger-Cavassino, Co-Geschäftsleitung des aha und seit der Gründung mit an Bord

 

aha – History

Im Schnellzug ging es von der Idee einer Jugendinfo in Liechtenstein im April 1998 zur Eröffnung der Geschäftsstelle im Schaaner Bahnhof am 17. Dezember 1999. Vielleicht ist das mit ein Grund dafür, dass das aha – Tipps & Infos für junge Leute vom ersten Tag an im Schaaner Bahnhof seine Heimat fand.

Zurück zu den Anfängen: Beeindruckt von einem Besuch im aha Vorarlberg im Frühjahr 1998, beauftragte die damalige Regierungsrätin Dr. Andrea Willi das Amt für Soziale Dienste zu überprüfen, ob eine ähnliche Einrichtung in Liechtenstein realisierbar wäre. «Eine Jugendstudie», so schreibt Dr. Marcus Büchel später in seinem Vorwort des Tätigkeitsberichts 1999/2000, «hatte bereits einen Bedarfsnachweis für ein Jugendinformationszentrum erbracht».

Etwa im gleichen Zeitraum, Ende 1998 wurde das Dekanat und damit der Träger der Jugendarbeitsstelle Liechtenstein[1] aufgelöst. Bei der Ausarbeitung des Konzeptes für ein Jugendinformationszentrum wurde deshalb beschlossen, die Produkte der Jugendarbeitsstelle in das neu aufzubauende Jugendinformationszentrum zu integrieren. Im November 1998 legte das Amt für Soziale Dienste ein entsprechendes Konzept, erstellt von Nancy Barouk-Hasler, zur Betreibung eines Jugendinformationszentrums vor, und nur wenige Wochen später, am 21. Dezember, wurde der Verein Jugendinformation Liechtenstein gegründet.

Zu den Gründungsmitgliedern zählen: Dr. Marcus Büchel, Daniel Jäggi, Thomas Müller (aha Vorarlberg) und Patrizia Strub-Wohlwend (Vorstand) sowie Nancy Barouk-Hasler, Peter Dahmen, Renate Feger, Hansjörg Frick, Luda Frommelt, Margit Näscher, Dr. Andrea Willi.

Vereinspräsident, Dr. Marcus Büchel, blickt in seinem Vorwort des ersten Tätigkeitsberichts (1999/2000) wie folgt auf die Entstehungsgeschichte zurück: „Der Bericht dokumentiert eine Schnellzugfahrt, die im April 1998 begonnen hat. Damals besuchten die Jugendministerinnen von St. Gallen, Vorarlberg und Liechtenstein im Rahmen einer Konferenz das aha in Dornbirn. Beeindruckt von dem überzeugenden Konzept, beauftragte die Regierungsrätin Dr. Andrea Willi den Unterzeichnenden als Vorstand des Amtes für Soziale Dienste zu überprüfen, ob eine ähnliche Einrichtung in Liechtenstein zu realisieren wäre. […] War ursprünglich ein reines Informationszentrum geplant, so ergab sich durch die Auflösung des Dekanats eine Konzeptänderung. Wir waren von der Jugendministerin angefragt worden, ob wir für die heimatlos gewordene Jugendarbeitsstelle ein neues Dach bieten könnten. Diese Umstände boten sich als einmalige Chance, die Jugendinformation und die landesweite offene Jugendarbeit unter einer Trägerschaft zu verbinden. Wie wir heute feststellen können, war die Fusion beider Bereiche eine sehr gute Entscheidung, die den liechtensteinischen Verhältnisse Rechnung trägt. […]

Mein erstes aha-Erlebnis ist mit der Gründung des aha verbunden. Mit der Liechtensteiner Jugendministerin besuchten wir ein Jugendinformationszentrum in Vorarlberg. Wir waren von der Idee sehr angetan. Aus dem Wunsch, so etwas auch im Land umzusetzen, entstand dann vor 25 Jahren das aha in Liechtenstein.

Marcus Büchel – ehemaliger aha-Vereins-Präsident

 

Auch Dr. Andrea Willi (Alt-Regierungsrätin, 1993 – 2001) erinnert sich an die Entstehungsgeschichte mit folgenden im April 2019 verfassten Zeilen:

„Am 2. Dezember 1997 wurde im Osservatore Romano, der Tageszeitung des Vatikans, die Errichtung des Erzbistums Vaduz bekannt gegeben. Unter vielem anderem hatte dies zur Folge, dass das Dekanat Liechtenstein aus der Diözese Chur ausgegliedert wurde. Mit Zirkularschreiben von Erzbischof Wolfang Haas vom 14. Januar 1998 erfolgte die Auflösung des Dekanats. Die, bis dahin geltenden Vereinbarungen zwischen Regierung und Dekanat wurden als für das Erzbistum nicht verbindlich eingestuft. Das Dekanat Liechtenstein wurde ab dem 2. Februar 1998 vom neu gegründeten Verein für eine offene Kirche ‚abgelöst‘.

Von einem Tag auf den andern war das Dekanat, das bis dahin auch Aufgaben im Rahmen der Jugendarbeit und Erwachsenenbildung wahrgenommen hatte, Geschichte. Sowohl für die Jugendarbeit wie auch für die Erwachsenenbildung mussten in der Folge rasch neue Organisationsformen gefunden werden.

Im Februar 1998 führte das Amt für Soziale Dienste in Zusammenarbeit mit dem GFK- Fessel-Institut eine repräsentative Jugendbefragung in Liechtenstein durch. Insbesondere im Bereich der Jugendinformation wurde demnach mehr Unterstützung gewünscht. Im Laufe des Jahres 1998 wurde geprüft, wie diesem Bedürfnis am besten entgegenzukommen wäre.

Das Jugendinformationszentrum ‚aha‘ in Dornbirn, das ich zusammen mit Amtsleiter Marcus Büchel im selben Jahr besucht habe, beeindruckte uns als mögliches Modell für den Aufbau einer nützlichen Informations- und Anlaufstelle für unsere Jugendlichen. Wir waren begeistert und überzeugt vom Leitbild dieses einladenden und offenstehenden Jugendinformationszentrums. Bei der anschliessenden Planung und Umsetzung desselben Modells für Liechtenstein wurden wir von den Verantwortlichen in Dornbirn dokumentiert und beraten.

Im März 1999 wurde die Jugendstudie, in der die Resultate aus der Jugendbefragung festgehalten sind, publiziert. Gleichzeitig konnten wir bereits die geplante Errichtung eines Jugendinformationszentrums ‚aha‘ in Liechtenstein ankündigen. Die notwendigen Regierungsbeschlüsse wurden zügig veranlasst und umgesetzt. Am 17. Dezember 1999 wurde das Jugendinformationszentrum ‚aha‘ im Bahnhof Schaan feierlich eröffnet.

Bis heute sind wir den Verantwortlichen in Dornbirn, die uns damals und bis heute tatkräftig unterstützt haben, für ihre Hilfe dankbar.

 

[1] Innerhalb des Dekanats wurde 1974 ein Team für Jugendarbeit gebildet, bevor 1979 die Jugendarbeitsstelle als «Arbeitsstelle der kirchlichen Jugendarbeit» ins Leben gerufen wurde. Das Dekanat engagierte sich also über zwei Jahrzehnte, bis zur Auflösung des Dekanats durch den Erzbischof Ende 1998, in der nationalen und internationalen Jugendarbeit Liechtensteins.

 

Das erste aha-Team im Jahr 1999: Margit Näscher, Peter Dahmen, Nathalie Roth, Serge Bühler und kniend Gerlinde Kringels (Praktikantin), Virginie Meusburger.

In a nutshell – Timeline

14. Januar 1998                    
Auflösung des Dekanats Liechtenstein, das bis dahin auch Aufgaben im Rahmen der Jugendarbeit und Erwachsenenbildung wahrgenommen hatte.

Februar 1998                     
Repräsentative Jugendbefragung in Liechtenstein durch das Amt für Soziale Dienste in Zusammenarbeit mit dem GFK- Fessel-Institut. Insbesondere im Bereich der  Jugendinformation wurde demnach mehr Unterstützung gewünscht.

März 1999
Die Resultate aus der Jugendbefragung werden in der Jugendstudie veröffentlicht. Gleichzeitig konnten wir bereits die geplante Errichtung eines Jugendinformationszentrums «aha» in Liechtenstein ankündigen.

April 1998       
Besuch aha Vorarlberg: Idee «Jugendinfo in Liechtenstein» nach dem Vorbild des Jugendinformationszentrums in Vorarlberg zu gestalten.

21.12.1998       
Gründung des Vereins «aha – Jugendinformation Liechtenstein» im Restaurant Linde in Vaduz (Der Vereinsname wurde erst 2013 mit dem Kürzel «aha» ergänzt und heisst seither   Verein aha – Jugendinformation Liechtenstein, um zwischen Verein und Geschäftsstelle auch namentlich eine, nach aussen sichtbare, Verbindung herzustellen.)

17.12.1999     
Eröffnung der Geschäftsstelle im Schaaner Bahnhof

 

Berichte über die aha-Eröffnung in den Liechtensteiner Tageszeitungen:

 

 

Projekte/Produkte in der Gründungszeit

1998/99 startete das aha mit dem Aufbau der Jugendinformations- und Jugendprojekteabteilung mit 4 Personen (rund 300 Stelleprozent) plus der mittlerweile Dienstältesten, Virginie Meusburger, die 1999 zu 20% vom aha Vorarlberg «ausgeliehen» worden war. Ganz zu Beginn, bzw. bis zum Abschluss der Umbauarbeiten im Schaaner Bahnhof, war die Jugendinformation in den Räumlichkeiten der Jugendarbeitsstelle an der Landstrasse in Vaduz untergebracht. Produkte wie u.a. der Internationale Jugendaustausch (vormals unter dem Begriff «Jugendreisen»), das Eurolager, die Schulendtage, der Jugendleiterkurs wurden von der Jugendarbeitsstelle ins aha überführt. Es spricht für sich, dass viele Produkte aus der Anfangszeit bis heute bestehen. Sie wurden weiterentwickelt und ergänzt, ihre Methoden und Grundgedanken aber stossen bis heute auf eine hohe Akzeptanz bei den Jugendlichen.

1999: Das aha ist im deutsch-französischsprachigen Netzwerk „Transfrontalier“ vertreten und bietet gemeinsam mit Belgien, Luxemburg, Deutschland und Frankreich Jugendaustauschprojekte und internationale Trainings für Jugendbegleiter an. 2004 findet das erste Transfrontalier-Training unter der Leitung von Peter Dahmen in Liechtenstein statt.

1999: Einrichtung der Online-Ferienjobbörse. Die Firmen werden noch per Brief angeschrieben, ihre offenen Ferienjobs im aha zu melden.

1999: Der Ferienspass bzw. dessen Koordination wird vom Verein Liechtensteiner Jugendorganisationen (VLJ) ins aha überführt.

2000: Im Konzept der Jugendinfo (noch) nicht enthalten, zieht die Nationalagentur für die EU-Jugendprogramme[1] im aha ein. Mit dem Start des EU-Programms Jugend (2000-2007) wurde das aha von der Regierung mit der Führung der Nationalagentur beauftragt. Seither ist das aha in der dritten Programmgeneration für die EU-Jugendprogramme als Nationalagentur tätig (Jugend, Jugend in Aktion, Erasmus+ Jugend in Aktion).

2000: Die Vertretung im Plattform-Netzwerk wird vom Amt für Soziale Dienste ans aha delegiert. Die „Plattform“ ist ein Netzwerk aus rund 30 Ländern/Regionen zur Förderung des Jugendaustausches und der Qualitätssicherung bei Jugendbegegnungen.

 

[1] Liechtenstein ist 1995 dem EWR beigetreten und konnte über diesen an EU-Programmen teilnehmen. 1997/1998 war das Amt für Soziale Dienste für den Europäischen Freiwilligendienst zuständig.

Galerie

 

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«Alles was du brauchst» – so lautet das aha-Motto seit der Gründung 1999. Entsprechend informiert das aha junge Leute über alles, was sie bewegt und interessiert – von A wie Auslandsaufenthalt über F wie Ferienjobs bis Z wie Zeitvertreib. Dieser Beitrag bietet einen kleinen Einblick in die aha-Themenvielfalt.

 

Das aha hat mir viele unvergessliche Momente geschenkt. Als 20-Jährige habe ich an einem Freiwilligenprojekt in Wales teilgenommen. Seit damals begleite ich Jugendliche zu Sommercamps und engagiere mich als Freelancerin bei Schulprojekten. Unvergesslich sind für mich auch die verschiedenen Projekte, die ich als aha-Mitarbeiterin umsetzen durfte.

Sabrina Wachter, ehemalige aha-Mitarbeiterin – heute aha-Freelancerin

 

 

aha – ABC

Im aha gibt es so viele spannende Themen und Angebote, dass es manchmal schwierig sein kann, den Überblick zu behalten. Deshalb haben wir für dich ein aha-ABC zusammengestellt, das einen kleinen Einblick in die bunte Welt des aha gibt:

A wie Auslandsaufenthalt

Möchtest du mal ins Ausland? Wir haben Infos zu Auslandsaufenthalten, Austauschprogrammen und Möglichkeiten, die Welt zu entdecken. Bei unserer «Ab ins Ausland» Infoveranstaltung, die 2x im Jahr stattfindet, kannst du dich auch bei externen Anbieter:innen von Auslandsaufenthalten informieren. Wenn du noch unsicher bist, welche Art von Auslandsaufenthalt zu dir passt – mach den Auslandscheck.

Auch A wie Arbeit, Angebote.

B wie Backstage

Kennst du schon backstage.li? Eine Plattform, die vom aha-Team entwickelt wurde, um jungen Leuten eine Adresse für interessante Themen, Veranstaltungen und vieles mehr zu bieten. Die neue Plattform ermöglicht es jungen Menschen, ihre eigenen Texte, Podcasts und Erfahrungsberichte zu veröffentlichen. Auf backstage findest du einen Blog, den backstage-Podcast und einen Veranstaltungskalender mit Events für junge Leute.

Auch B wie Börsen (Ferien- und Nebenjob, Nachhilfe), Beratung, Bewerbungshilfe.

C wie Camps

Bei unserer Auswahl von Camps im In- und Ausland findest du sicher etwas, das genau deinen Geschmack trifft.

Auch C wie Coaching.

D wie DiscoverEU

DiscoverEU ist eine Initiative der Europäischen Union, welche allen Jugendlichen im 18. Altersjahr die Möglichkeit gibt, die Vielfalt Europas zu erkunden und mit dem Zug quer durch Europa zu reisen. Zwei Mal jährlich kannst du einen Interrail-Travel-Pass abstauben!

Auch D wie Drogen.

E wie ESK

Im Rahmen des Europäischen Solidaritätskorps (ESK) kannst du dich in einem gemeinnützigen Projekt in ganz Europa und darüber hinaus beteiligen. Du entdeckst dabei ein anderes Land sowie dessen Kultur, schliesst neue Bekanntschaften und erweiterst nebenbei deine Sprachkenntnisse. Hier gelangst du zu den Erfahrungsberichten von ESK-Freiwilligen aus und in Liechtenstein. 2022 durften wir mit Daria auch unsere erste ESK-Freiwillige im aha begrüssen.

Auch E wie Eurodesk, Eventkalender, EU-Programme, Erasmus+, Erfahrungsberichte.

F wie FSJ

Das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) ist seit 2022 Teil des aha. Es bietet dir die einzigartige Chance für ein soziales Zwischenjahr im Inland und ist ein Sprungbrett in die Arbeitswelt! Du lernst die sozialen Einrichtungen unseres Landes kennen und sammelst praktische und lehrreiche Erfahrungen in deiner Einsatzstelle. Zusätzlich zu der Arbeit in deiner Einsatzstelle werden jede Woche spannende & abwechslungsreiche Bildungsmodule angeboten. Dabei sind deine Meinung, deine Persönlichkeit und deine Stärken gefragt.

Auch F wie Ferienspass, Freizeit, FITDDJI, Freiwilligeneinsätze.

G wie Geld

Fragen rund ums Geld? Kein Problem! Wir informieren dich über Finanzierungsmöglichkeiten, Ferienjobs und vieles mehr.

Auch G wie Gesundheit.

H wie Hilfe

Brauchst du Unterstützung oder hast du Fragen zu verschiedenen Themen? Wir sind für dich da und helfen dir gerne weiter.

I wie Information

Im aha findest du eine Fülle von Informationen zu allen möglichen Themen, die dich interessieren könnten. Auf unserer umfangreichen Website haben wir über 800 Beiträge zu allen möglichen Themen aufbereitet. Von A wie Arbeit bis Z wie Zwischenjahr.

Auch I wie Instagram.

J wie Jubel

Die Jugendbeteiligung Liechtenstein, kurz jubel, stellt seit dem Jahr 2007 eine Plattform für Jugendliche der Sekundarstufe I zur klassen-, schul- und gemeindeübergreifenden Vernetzung sowohl untereinander als auch mit Entscheidungsträger:innen in Politik und Wirtschaft dar. jubel bezweckt, Kindern und Jugendlichen in Angelegenheiten, die sie besonders betreffen, ein Mitgestaltungs- und Mitbestimmungsrecht einzuräumen.

Auch J wie Jahresbericht, Jugendschutz, Jugendrat, Jugendteam, Jugendprojekt-Wettbewerb.

K wie Kurse

Neben den Workshops bietet das aha auch Kurse zu unterschiedlichen Themenschwerpunkten an, um die Fähigkeiten und Kompetenzen von Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu stärken. Darunter der Jugendbegleiterkurs, der Projektmanagementkurs, der Konfliktlösungskurs und die Formation Transfrontalière.

Auch K wie Kinderlobby, Kooperationen, Klimalab, Künstliche Intelligenz.

L wie Leitbild

Jugendliche haben ein Recht auf für sie relevante, aktuelle und möglichst wertfrei vermittelte Information als Grundlage für ihre eigenständige Entscheidung. Das Internet bietet – zumindest theoretisch – unbeschränkten Zugang zu Informationen aller Art. Suchmaschinen liefern zwar eine Vielzahl von Ergebnissen, stellen aber einseitige Grundlagen zur Meinungsbildung dar. Das aha hilft Jugendliche, sich im Informationsdschungel zurechtzufinden. Dabei verfolgt das aha die folgende Vision:

Wir verbinden junge Menschen in Liechtenstein mit der Welt. Wir entwickeln Räume, um sich zu informieren, sich zu beteiligen und zu wachsen. Gemeinsam gestalten wir das Heute und Morgen.

Auch L wie Liebe, Lehre.

M wie Multimedia

Soziale Medien und das Internet sind für Jugendliche von zentraler Bedeutung. Daher haben auch wir einen Schwerpunkt auf dem Thema und informieren u. a. zu den Themen Künstliche Intelligenz, Safer Internet, Copyright und kreativen Quellen.

Auch M wie Mitmachen, Mobilität.

N wie Nachhaltigkeitscheck

Wie steht’s eigentlich um die Nachhaltigkeit an deinem Arbeitsplatz? Mit unserem Nachhaltigkeits-Check lässt sich das ermitteln und obendrein gibt es hilfreiche Informationen, spannende Fakten und motivierende Tipps.  Das Projekt ist 2023 im Rahmen eines ESK-Solidaritätsprojekts umgesetzt worden. Die Projektgruppe bestand aus 5 jungen Leuten, die den Fragebogen und das Poster erstellt haben. Ihr Ziel war es, durch die Erstellung eines Fragebogens und eines Posters auf die Möglichkeiten für mehr Umwelt- und Klimaschutz in ihrem Arbeitsumfeld aufmerksam zu machen.

Neben dem Nachhaltigkeits-Check engagiert sich das aha auch bei der SDG-Allianz Liechtenstein und bereitet regelmässig Beiträge zum Thema auf der aha-Website und Social Media auf. Der aha-Stand am Staatsfeiertag 2023 widmete sich dem Thema «digitale Nachhaltigkeit».

Auch N wie next-step, Nachhilfe, News.

O wie Öffentlichkeitsarbeit

Von überall und jederzeit hast du Zugriff auf viele Informationen, Beiträge, Videos, Berichte und vieles mehr. Zudem informieren wir regelmässig auf den Sozialen Medien, per Mail und in Zeitungen über Neuigkeiten aus dem aha. Auf allen Kanälen kannst du uns deine Fragen stellen, wir antworten dir so schnell als möglich (während den Feiertagen kann es zu Verzögerungen kommen). Wir sind unter anderem aktiv auf Instagram, Facebook, WhatsApp, Snapchat, YouTube, TikTok und Threads.

P wie Praktikum

Möchtest du erste Berufserfahrungen sammeln? Wir helfen dir bei der Suche nach einem passenden Praktikum und geben Tipps für deine Bewerbung. Du hast die Schule bzw. die Lehre abgeschlossen, lebst in Liechtenstein, suchst eine Zwischenlösung oder möchtest dich neu orientieren? Dann bist du für die Ergänzung unseres Teams genau der oder die Richtige! Denn auch das aha bietet eine Praktikumsstelle. 2023/2024 macht Amy ihr Praktikum im aha.

Auch P wie Parking-Day, Projekte, Partizipation, Podcast, Projektfördercheck, Politik, Projektmanagement.

Q wie Qualität

Bei uns kannst du dich auf qualitativ hochwertige Informationen und Angebote verlassen, die auf deine Bedürfnisse zugeschnitten sind. Das aha hält sich dabei an die Europäische Charta für Jugendinformation, die für unabhängige, inklusive, partizipative, zugängliche und professionelle Jugendinformation steht. Diese Bemühungen wurden in diesem Jahr mit dem Europäischen Qualitätssiegel belohnt. Das Label wurde 2019 im Rahmen einer Partnerschaftsvereinbarung zwischen dem Europarat und ERYICA, der europäischen Jugendinformations- und -beratungsstelle, gegründet. Es wurde gemeinsam mit jungen Menschen entwickelt. Das aha ist die 10. Organisation aus Europa, der das Label verliehen wurde.

Auch Q wie Quiz.

R wie «ready4life»

«ready4life» unterstützt dich in deiner Gesundheit, im Umgang mit deinen Freund:inn und Arbeitskolleg:innen. Die App hilft dir bei der Bewältigung von Stress, Konflikte zu lösen und deinen eigenen Weg zu gehen. Das Ganze ist kostenlos, deine Antworten bleiben anonym und du kannst tolle Preise gewinnen 🎁!

Auch R wie Rechte, Reisen.

S wie Schulendtage

Die Schulend- bzw. Orientierungstage sind ein Angebot an Schüler:innen der 9. Schulstufe. Dabei werfen sie einen Blick auf ihre bisherige Schulzeit bzw. ihre Klassengemeinschaft, setzen sich mit ihrer Zukunft auseinander und diskutieren über Themen, die sie interessieren und für die im Schulalltag zu wenig oder kein Platz ist. Die beliebtesten Themen, die die Schüler:innen jeweils selber wählen dürfen, sind «Drogen und Sucht» sowie «Liebe & Sexualität».

Auch S wie Staatsfeiertag, Sucht.

T wie Teamwork

Das aha-Team bildet das Herzstück des aha und steckt täglich viel Leidenschaft, Engagement und Herzblut in die Arbeit, um Jugendliche bestmöglich unterstützen zu können. Wer aktuell in welchen Bereichen tätig ist und mehr über die einzelnen Personen erfährst du hier:

Auch T wie Tipps.

U wie Unterstützung

Du hast Fragen? Die Jugendinfo hilft dir bei der Suche nach Antworten oder unterstützt dich bei der Erstellung deiner Bewerbungsunterlagen. Bei uns im aha kannst du deine Dokumente am PC bearbeiten, scannen, kopieren und ausdrucken.

U auch wie Umwelt.

V wie Veranstaltungen

Für junge Leute ist es nicht immer einfach, Veranstaltungen zu finden, die sie interessieren. Deshalb haben wir einen Veranstaltungskalender gestartet, der von jungen Leuten und Jugendorganisationen befüllt wird und dadurch exklusiv jugendrelevante Events enthält.

Auch V wie Vielfalt, Vorträge, Verein.

W wie Workshops

Um unsere Angebote noch näher an die Jugendlichen zu bringen haben wir seit einigen Jahren auch Workshops zu den unterschiedlichsten Themenschwerpunkten wie Medien- und Informationskompetenz, Menschenrechte, Sucht, Politik im Angebot. Dabei setzen wir auf die Zusammenarbeit mit Partner:innen wie die Schulsozialarbeit, der Verein für Menschenrechte oder die Suchtprävention Liechtenstein.

Auch W wie Website, Wohnen.

X wie (E)Xkursionen

Lerne das aha und seine Angebote im Rahmen einer aha-Exkursion kennen.

Y wie Youthletter

Der Youthletter ist der monatlich erscheinende aha-Newsletter mit Infos rund um anstehende Events, spannende Trainings, Rück- und Ausblicke aus dem aha, Europa und der Region.

Z wie Zwischenjahr

Ein Zwischenjahr kann zu deiner Entwicklung beitragen und sogar ganz neue Perspektiven eröffnen. Wir haben die Infos rund um dein Zwischenjahr im Inland, der Region und im Ausland.

Auch Z wie «zemma handla», «zemma bewega».

Die Angebote des aha bieten einen grossen Mehrwert für Jugendliche, die sich informieren und orientieren wollen.

Margot Sele, ehemalige Ombudsfrau für Kinder und Jugendliche

 

aha – Rap

 

A.. von Verein Jugendinformation
 

Alles was du brauchst


«Alles was du brauchst» – so lautet das aha-Motto seit der Gründung 1999. Entsprechend informiert das aha junge Leute über alles, was sie bewegt und interessiert – von A wie Auslandsaufenthalt über F wie Ferienjobs bis Z wie Zeitvertreib. Dieser Beitrag bietet einen kleinen Einblick in die aha-Themenvielfalt.

 

Das aha hat mir viele unvergessliche Momente geschenkt. Als 20-Jährige habe ich an einem Freiwilligenprojekt in Wales teilgenommen. Seit damals begleite ich Jugendliche zu Sommercamps und engagiere mich als Freelancerin bei Schulprojekten. Unvergesslich sind für mich auch die verschiedenen Projekte, die ich als aha-Mitarbeiterin umsetzen durfte.

Sabrina Wachter, ehemalige aha-Mitarbeiterin – heute aha-Freelancerin

 

 

aha – ABC

Im aha gibt es so viele spannende Themen und Angebote, dass es manchmal schwierig sein kann, den Überblick zu behalten. Deshalb haben wir für dich ein aha-ABC zusammengestellt, das einen kleinen Einblick in die bunte Welt des aha gibt:

A wie Auslandsaufenthalt

Möchtest du mal ins Ausland? Wir haben Infos zu Auslandsaufenthalten, Austauschprogrammen und Möglichkeiten, die Welt zu entdecken. Bei unserer «Ab ins Ausland» Infoveranstaltung, die 2x im Jahr stattfindet, kannst du dich auch bei externen Anbieter:innen von Auslandsaufenthalten informieren. Wenn du noch unsicher bist, welche Art von Auslandsaufenthalt zu dir passt – mach den Auslandscheck.

Auch A wie Arbeit, Angebote.

B wie Backstage

Kennst du schon backstage.li? Eine Plattform, die vom aha-Team entwickelt wurde, um jungen Leuten eine Adresse für interessante Themen, Veranstaltungen und vieles mehr zu bieten. Die neue Plattform ermöglicht es jungen Menschen, ihre eigenen Texte, Podcasts und Erfahrungsberichte zu veröffentlichen. Auf backstage findest du einen Blog, den backstage-Podcast und einen Veranstaltungskalender mit Events für junge Leute.

Auch B wie Börsen (Ferien- und Nebenjob, Nachhilfe), Beratung, Bewerbungshilfe.

C wie Camps

Bei unserer Auswahl von Camps im In- und Ausland findest du sicher etwas, das genau deinen Geschmack trifft.

Auch C wie Coaching.

D wie DiscoverEU

DiscoverEU ist eine Initiative der Europäischen Union, welche allen Jugendlichen im 18. Altersjahr die Möglichkeit gibt, die Vielfalt Europas zu erkunden und mit dem Zug quer durch Europa zu reisen. Zwei Mal jährlich kannst du einen Interrail-Travel-Pass abstauben!

Auch D wie Drogen.

E wie ESK

Im Rahmen des Europäischen Solidaritätskorps (ESK) kannst du dich in einem gemeinnützigen Projekt in ganz Europa und darüber hinaus beteiligen. Du entdeckst dabei ein anderes Land sowie dessen Kultur, schliesst neue Bekanntschaften und erweiterst nebenbei deine Sprachkenntnisse. Hier gelangst du zu den Erfahrungsberichten von ESK-Freiwilligen aus und in Liechtenstein. 2022 durften wir mit Daria auch unsere erste ESK-Freiwillige im aha begrüssen.

Auch E wie Eurodesk, Eventkalender, EU-Programme, Erasmus+, Erfahrungsberichte.

F wie FSJ

Das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) ist seit 2022 Teil des aha. Es bietet dir die einzigartige Chance für ein soziales Zwischenjahr im Inland und ist ein Sprungbrett in die Arbeitswelt! Du lernst die sozialen Einrichtungen unseres Landes kennen und sammelst praktische und lehrreiche Erfahrungen in deiner Einsatzstelle. Zusätzlich zu der Arbeit in deiner Einsatzstelle werden jede Woche spannende & abwechslungsreiche Bildungsmodule angeboten. Dabei sind deine Meinung, deine Persönlichkeit und deine Stärken gefragt.

Auch F wie Ferienspass, Freizeit, FITDDJI, Freiwilligeneinsätze.

G wie Geld

Fragen rund ums Geld? Kein Problem! Wir informieren dich über Finanzierungsmöglichkeiten, Ferienjobs und vieles mehr.

Auch G wie Gesundheit.

H wie Hilfe

Brauchst du Unterstützung oder hast du Fragen zu verschiedenen Themen? Wir sind für dich da und helfen dir gerne weiter.

I wie Information

Im aha findest du eine Fülle von Informationen zu allen möglichen Themen, die dich interessieren könnten. Auf unserer umfangreichen Website haben wir über 800 Beiträge zu allen möglichen Themen aufbereitet. Von A wie Arbeit bis Z wie Zwischenjahr.

Auch I wie Instagram.

J wie Jubel

Die Jugendbeteiligung Liechtenstein, kurz jubel, stellt seit dem Jahr 2007 eine Plattform für Jugendliche der Sekundarstufe I zur klassen-, schul- und gemeindeübergreifenden Vernetzung sowohl untereinander als auch mit Entscheidungsträger:innen in Politik und Wirtschaft dar. jubel bezweckt, Kindern und Jugendlichen in Angelegenheiten, die sie besonders betreffen, ein Mitgestaltungs- und Mitbestimmungsrecht einzuräumen.

Auch J wie Jahresbericht, Jugendschutz, Jugendrat, Jugendteam, Jugendprojekt-Wettbewerb.

K wie Kurse

Neben den Workshops bietet das aha auch Kurse zu unterschiedlichen Themenschwerpunkten an, um die Fähigkeiten und Kompetenzen von Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu stärken. Darunter der Jugendbegleiterkurs, der Projektmanagementkurs, der Konfliktlösungskurs und die Formation Transfrontalière.

Auch K wie Kinderlobby, Kooperationen, Klimalab, Künstliche Intelligenz.

L wie Leitbild

Jugendliche haben ein Recht auf für sie relevante, aktuelle und möglichst wertfrei vermittelte Information als Grundlage für ihre eigenständige Entscheidung. Das Internet bietet – zumindest theoretisch – unbeschränkten Zugang zu Informationen aller Art. Suchmaschinen liefern zwar eine Vielzahl von Ergebnissen, stellen aber einseitige Grundlagen zur Meinungsbildung dar. Das aha hilft Jugendliche, sich im Informationsdschungel zurechtzufinden. Dabei verfolgt das aha die folgende Vision:

Wir verbinden junge Menschen in Liechtenstein mit der Welt. Wir entwickeln Räume, um sich zu informieren, sich zu beteiligen und zu wachsen. Gemeinsam gestalten wir das Heute und Morgen.

Auch L wie Liebe, Lehre.

M wie Multimedia

Soziale Medien und das Internet sind für Jugendliche von zentraler Bedeutung. Daher haben auch wir einen Schwerpunkt auf dem Thema und informieren u. a. zu den Themen Künstliche Intelligenz, Safer Internet, Copyright und kreativen Quellen.

Auch M wie Mitmachen, Mobilität.

N wie Nachhaltigkeitscheck

Wie steht’s eigentlich um die Nachhaltigkeit an deinem Arbeitsplatz? Mit unserem Nachhaltigkeits-Check lässt sich das ermitteln und obendrein gibt es hilfreiche Informationen, spannende Fakten und motivierende Tipps.  Das Projekt ist 2023 im Rahmen eines ESK-Solidaritätsprojekts umgesetzt worden. Die Projektgruppe bestand aus 5 jungen Leuten, die den Fragebogen und das Poster erstellt haben. Ihr Ziel war es, durch die Erstellung eines Fragebogens und eines Posters auf die Möglichkeiten für mehr Umwelt- und Klimaschutz in ihrem Arbeitsumfeld aufmerksam zu machen.

Neben dem Nachhaltigkeits-Check engagiert sich das aha auch bei der SDG-Allianz Liechtenstein und bereitet regelmässig Beiträge zum Thema auf der aha-Website und Social Media auf. Der aha-Stand am Staatsfeiertag 2023 widmete sich dem Thema «digitale Nachhaltigkeit».

Auch N wie next-step, Nachhilfe, News.

O wie Öffentlichkeitsarbeit

Von überall und jederzeit hast du Zugriff auf viele Informationen, Beiträge, Videos, Berichte und vieles mehr. Zudem informieren wir regelmässig auf den Sozialen Medien, per Mail und in Zeitungen über Neuigkeiten aus dem aha. Auf allen Kanälen kannst du uns deine Fragen stellen, wir antworten dir so schnell als möglich (während den Feiertagen kann es zu Verzögerungen kommen). Wir sind unter anderem aktiv auf Instagram, Facebook, WhatsApp, Snapchat, YouTube, TikTok und Threads.

P wie Praktikum

Möchtest du erste Berufserfahrungen sammeln? Wir helfen dir bei der Suche nach einem passenden Praktikum und geben Tipps für deine Bewerbung. Du hast die Schule bzw. die Lehre abgeschlossen, lebst in Liechtenstein, suchst eine Zwischenlösung oder möchtest dich neu orientieren? Dann bist du für die Ergänzung unseres Teams genau der oder die Richtige! Denn auch das aha bietet eine Praktikumsstelle. 2023/2024 macht Amy ihr Praktikum im aha.

Auch P wie Parking-Day, Projekte, Partizipation, Podcast, Projektfördercheck, Politik, Projektmanagement.

Q wie Qualität

Bei uns kannst du dich auf qualitativ hochwertige Informationen und Angebote verlassen, die auf deine Bedürfnisse zugeschnitten sind. Das aha hält sich dabei an die Europäische Charta für Jugendinformation, die für unabhängige, inklusive, partizipative, zugängliche und professionelle Jugendinformation steht. Diese Bemühungen wurden in diesem Jahr mit dem Europäischen Qualitätssiegel belohnt. Das Label wurde 2019 im Rahmen einer Partnerschaftsvereinbarung zwischen dem Europarat und ERYICA, der europäischen Jugendinformations- und -beratungsstelle, gegründet. Es wurde gemeinsam mit jungen Menschen entwickelt. Das aha ist die 10. Organisation aus Europa, der das Label verliehen wurde.

Auch Q wie Quiz.

R wie «ready4life»

«ready4life» unterstützt dich in deiner Gesundheit, im Umgang mit deinen Freund:inn und Arbeitskolleg:innen. Die App hilft dir bei der Bewältigung von Stress, Konflikte zu lösen und deinen eigenen Weg zu gehen. Das Ganze ist kostenlos, deine Antworten bleiben anonym und du kannst tolle Preise gewinnen 🎁!

Auch R wie Rechte, Reisen.

S wie Schulendtage

Die Schulend- bzw. Orientierungstage sind ein Angebot an Schüler:innen der 9. Schulstufe. Dabei werfen sie einen Blick auf ihre bisherige Schulzeit bzw. ihre Klassengemeinschaft, setzen sich mit ihrer Zukunft auseinander und diskutieren über Themen, die sie interessieren und für die im Schulalltag zu wenig oder kein Platz ist. Die beliebtesten Themen, die die Schüler:innen jeweils selber wählen dürfen, sind «Drogen und Sucht» sowie «Liebe & Sexualität».

Auch S wie Staatsfeiertag, Sucht.

T wie Teamwork

Das aha-Team bildet das Herzstück des aha und steckt täglich viel Leidenschaft, Engagement und Herzblut in die Arbeit, um Jugendliche bestmöglich unterstützen zu können. Wer aktuell in welchen Bereichen tätig ist und mehr über die einzelnen Personen erfährst du hier:

Auch T wie Tipps.

U wie Unterstützung

Du hast Fragen? Die Jugendinfo hilft dir bei der Suche nach Antworten oder unterstützt dich bei der Erstellung deiner Bewerbungsunterlagen. Bei uns im aha kannst du deine Dokumente am PC bearbeiten, scannen, kopieren und ausdrucken.

U auch wie Umwelt.

V wie Veranstaltungen

Für junge Leute ist es nicht immer einfach, Veranstaltungen zu finden, die sie interessieren. Deshalb haben wir einen Veranstaltungskalender gestartet, der von jungen Leuten und Jugendorganisationen befüllt wird und dadurch exklusiv jugendrelevante Events enthält.

Auch V wie Vielfalt, Vorträge, Verein.

W wie Workshops

Um unsere Angebote noch näher an die Jugendlichen zu bringen haben wir seit einigen Jahren auch Workshops zu den unterschiedlichsten Themenschwerpunkten wie Medien- und Informationskompetenz, Menschenrechte, Sucht, Politik im Angebot. Dabei setzen wir auf die Zusammenarbeit mit Partner:innen wie die Schulsozialarbeit, der Verein für Menschenrechte oder die Suchtprävention Liechtenstein.

Auch W wie Website, Wohnen.

X wie (E)Xkursionen

Lerne das aha und seine Angebote im Rahmen einer aha-Exkursion kennen.

Y wie Youthletter

Der Youthletter ist der monatlich erscheinende aha-Newsletter mit Infos rund um anstehende Events, spannende Trainings, Rück- und Ausblicke aus dem aha, Europa und der Region.

Z wie Zwischenjahr

Ein Zwischenjahr kann zu deiner Entwicklung beitragen und sogar ganz neue Perspektiven eröffnen. Wir haben die Infos rund um dein Zwischenjahr im Inland, der Region und im Ausland.

Auch Z wie «zemma handla», «zemma bewega».

Die Angebote des aha bieten einen grossen Mehrwert für Jugendliche, die sich informieren und orientieren wollen.

Margot Sele, ehemalige Ombudsfrau für Kinder und Jugendliche

 

aha – Rap

 

A.. von Verein Jugendinformation
 

Jugendumfrage


Du bist unter 30 Jahre alt? Dann hilf uns, unser Angebot zu verbessern, indem du uns mehr über deine Informationsbedürfnisse, Gewohnheiten und Erwartungen erzählst.

Wir möchten gerne erfahren:

  • Wie und wo du Informationen suchst,
  • ob du dich schon einmal an das aha, die Jugendinfo in Liechtenstein gewendet hast und
  • was du von der erhaltenen Unterstützung hältst.

Facts

  • Deine Antworten sind anonym, bei dieser Umfrage werden keine personenbezogenen Daten erhoben.
  • Die Beantwortung der Umfrage dauert ca. 10 Minuten
  • Die Umfrage ist in 19 verschiedenen Sprachen verfügbar.
  • Die Umfrage läuft bis Mitte Dezember 2023.

Zur Umfrage

Falls dir die Umfrage hier nicht angezeigt wird, kannst du sie über diesen Link erreichen:

 

Kreativität im Rampenlicht


Von U-Booten bis Umweltcamps: Jugendprojekt-Wettbewerb 2023 zeigt Vielfalt jugendlicher Ideen

Am Samstagabend, den 28. Oktober, wurde Schaanwald zur Bühne für junge Innovator:innen, als die regionale Vorausscheidung des Interregionalen Jugendprojekt-Wettbewerbs (JPW) im Saal Zuschg stattfand. Der JPW, eine gemeinsame, länderübergreifende Veranstaltung von Liechtenstein, Vorarlberg und dem Kanton St.Gallen, zielt darauf ab, die kreative Energie und das Engagement der Jugend zu fördern und sichtbar zu machen. In Liechtenstein wird der JPW durch das aha – Tipps & Infos für junge Leute in Zusammenarbeit mit dem Amt für Soziale Dienste (ASD) umgesetzt.  

Fünf beeindruckende Projekte wurden der Jury vorgestellt, von diesen Projekten haben drei die Chance erhalten, Liechtenstein im interregionalen Finale in Buchs am 18. November zu vertreten. Die ausgewählten Projekte spiegeln die Breite und Tiefe der Interessen und Fähigkeiten unserer jungen Generation wider.  

Rafael Pereira und Mario Serratore stellten ihr Projekt Klimabotschafter:innen vor. Trotz Rückschlägen zeigten sie bei ihrem ursprünglichen JugendEnergy-Photovoltaikprojekt Resilienz und entwickelten stattdessen lehrreiche Workshops für jüngere Schüler:innen. Fabian Bürzle und Linus Aldovini beeindruckten mit ihrem technischen Geschick und der Fähigkeit, aus einfachen Baumarktmaterialien ein funktionsfähiges Mini-U-Boot zu schaffen. Das Projekt FR33WAY von der Offenen Jugendarbeit in Balzers wurde in Vertretung aller Nutzerinnen von Luca Malagnino und Andrin Riesen vorgestellt. Sie wirkten bei der Entwicklung eines Jugendplatzes mit. 

Die Finalist:innen erhielten Preisgelder als Investition in ihre zukünftigen Projekte: Klimabotschafter:innen bekamen 1‘500 Franken, das RC U-Boot-Projekt 1‘100 Franken und FR33WAY 700 Franken. Zusätzlich wurden zwei Anerkennungspreise in Höhe von 350 Franken an die beiden Jugendbegegnungen „Theatre of Dreams“ und „Save Mother Earth – Green Camp“ vergeben, die das Spektrum der kreativen Ausdrucksformen und das Engagement für umweltbewusstes Handeln unter Jugendlichen zeigten. 

Die Begeisterung und das Engagement der Jugendlichen wurden sowohl von der Jury als auch von den Besucher:innen hoch geschätzt. In den Grussworten lobten Heidi Gstöhl, die Leiterin des Amtes für Soziale Dienste, und Gemeinderätin Mirjam Gantner-Posch, die Vorsitzende der Jugendkommission Mauren, die Vielfalt und den Einfallsreichtum der Projektideen. Unter den Gästen waren unter anderem Yavuz Kaya, Oberschulen-Inspektor und Schulsozialarbeiter Herbert Wilscher. Während die junge Sängerin Livia Clare für die musikalische Umrahmung sorgte, kümmerten sich die Jugendkoordinatoren Bettina Schwung und Hanno Pinter um das leibliche Wohl der Gäste. 

Das Finale verspricht, ein spannender Schauplatz für den Austausch und die Anerkennung jugendlicher Kreativität und Unternehmungslust zu werden. Über die Plattform des Jugendprojekt-Wettbewerbs wird klar die Botschaft vermittelt: Die junge Generation ist bereit und willens, einen positiven Beitrag zur Gesellschaft zu leisten.  

Factbox:

Die drei nominierten Projekte für das JPW-Finale in Buchs. 

  1. Platz (1’500 CHF): Klimabotschafter:innen 
  1. Platz (1’100 CHF): RC U-Boot 
  1. Platz (700 CHF): FR33WAY 

Anerkennungspreise für Theatre of Dreams und Save Mother Earth (jeweils 350 CHF) 

Amy Kalberer


Praktikantin

Erreichbar unter: amy@aha.li

Wer bist du?

Ich bin Amy Kalberer, 21 Jahre alt und komme aus Balzers. Im Sommer 2023 habe ich erfolgreich meine Matura an der HTL Dornbirn abgeschlossen, mit Schwerpunkt Mode und Produktionstechniken. Nach meinem Praktikum plane ich, in Mailand zu studieren. Idealerweise möchte ich mich weiterhin im Bereich Mode weiterbilden, allerdings bin ich mir noch nicht ganz sicher, welchen spezifischen Studiengang ich wählen werde.

Wie bist du zum aha gekommen?

Ich war auf der Suche nach einer Praktikumsstelle, die ich nach meiner Matura antreten kann, und hab somit die Jobbörse auf der aha Seite aufgesucht und das erste Angebot war die Praktikumsstelle vom aha. Ich habe mir das Stellenangebot durchgelesen und es hat mich direkt angesprochen und hab mich somit auch gleich beworben.

Für welche Bereiche im aha bist du zuständig?

Ich bin für die Bereiche Jugendinfo, Social Media, Podcasts, Events und vieles mehr zuständig.

Welchen Rat würdest du deinem 15-Jährigen ich geben?

Lass es einfach auf dich zukommen. Schlussendlich kommt alles genau so, wie es sollte.

Und nun erzähl uns noch ein wenig über dich & deine Persönlichkeit.

Ich bin eine aufgeschlossene und äusserst selbstständige Person. In meiner Freizeit verbringe ich gerne Zeit mit meinen Freunden. Wir gehen oft shoppen oder im Sommer geniessen wir es, baden zu gehen. Ich besitze eine grosse Leidenschaft für Mode, insbesondere für Secondhand- und Vintage-Mode. Ich trage gerne Kleidung, von der ich weiß, dass sie gleichzeitig gut für die Umwelt ist und einzigartig ist, weil sie sonst niemand hat. Außerdem lebe ich schon seit 3 Jahren vegetarisch und trage damit meinen kleinen Teil zum Umweltschutz bei.

Vladislava Stamenkovic


ESK-Freiwillige

Erreichbar unter: esk@aha.li

Wer bist du?

Hallo, mein Name ist Vladislava, ich bin 24 und komme aus Serbien. Nächstes Jahr werde ich meinen Bachelor-Abschluss in Rechtswissenschaften an der Universität in Niš abschliessen. Darüber hinaus bringe ich Erfahrung im Kundenservice mit, die sicherlich auch für die Arbeit in der Jugendinfo sehr wertvoll sein wird.

Neben Serbisch spreche ich auch Englisch, Deutsch und Spanisch und kann ein wenig Türkisch. In den letzten acht Jahren reiste ich im Rahmen verschiedener Schulungen, Konferenzen und Austauschprogramme ins Ausland, wodurch mir klar wurde, wie wichtig Jugendarbeit ist. Deshalb zog es mich nach Liechtenstein, wo ich die Gelegenheit bekam, meiner Leidenschaft nachzugehen und jungen Menschen dabei zu helfen, erfolgreich zu sein. 

Wie bist du zum aha gekommen?

Dank meiner guten Freundin Milica, habe ich mich informiert, was ESK beinhaltet. Da Liechtenstein auf meiner Wunschliste stand, habe ich beschlossen, mich zu bewerben, um ein Jahr lang Teil des aha-Teams zu sein. Angesichts meiner bisherigen Erfahrungen und beruflichen Fähigkeiten bin ich der Meinung, dass ich durch diese Gelegenheit eine wertvolle Bereicherung für das Team darstellen würde. 

Für welche Bereiche im aha bist du zuständig?

Ich bin hauptsächlich im Projektbereich (Camps, jubel, Kurse, JPW) aktiv, helfe aber auch in der Jugendinfo, und bei Social Media mit.

Welchen Rat würdest du deinem 15-Jährigen ich geben?

Der erste Schritt, um grossartig zu sein, besteht darin, DANKBAR zu sein. Vergiss niemals deine Wurzeln und die Lehren deines Lebens, die dich zu der Frau gemacht haben, die du heute bist. Geh weiterhin diese Risiken ein und habe keine Angst vor deinen Fehlern. Deine Mutter hat immer dein wahres Potenzial erkannt und wird es immer tun. 

Und nun erzähl uns noch ein wenig über dich & deine Persönlichkeit.

Wenn ich aufgefordert werde, mich selbst zu beschreiben, bin ich oft unsicher, was ich sagen soll, obwohl ich mich ja am besten kennen sollte, oder? Ich betrachte mich gerne als eine aufrichtige, nachdenkliche junge Dame. Ich bin eine Person mit grossen Träumen und Ambitionen im Leben; ich glaube, dass einem nie etwas einfach ausgehändigt wird, also muss man es sich holen. Dank meiner Eltern habe ich gelernt, an mich selbst zu glauben und mich nie unterkriegen zu lassen, denn ich kann alles erreichen. Meine liebe jüngere Schwester hat mir beigebracht, geduldig zu sein, da sie es manchmal liebt, meine Nerven auf die Probe zu stellen.

Ich liebe es zu reisen, auszugehen, neue Leute kennenzulernen und das Leben so gut es geht zu geniessen. Ich habe auch ein paar Jahre lang Basketball gespielt. Mein Lieblingsessen ist definitiv italienische Pasta, und mein bestes Gegenmittel gegen Einsamkeit sowie mein treuer Beschützer ist mein Labrador, Marley. 

Was sind deine 3 liebsten EMOJIS und warum? 

😂Eines der Emojis, die ich am häufigsten verwende, ist „Gesicht mit Freudentränen“, weil es mir das Ausschreiben von „hahaha“ erspart.

🤗Das zweite Emoji, das ich gerne verwende, ist das „Umarmungs-Emoji“, mit dem ich meine Wertschätzung für jemanden zeigen kann.

🙈🙉🙊Ausserdem verwende ich gerne Affen-Emojis, weil ich sie wirklich süss finde. 
 

Selbst­verletzendes Verhalten


Ritzen, Schneiden, Kratzen … warum verletzen sich manche Menschen selbst? Was ist Selbstverletzung und was kann dir helfen? Was kannst du tun, um die Anspannung zu reduzieren, damit du dich nicht selbstverletzt? Wo findest du Rat und Unterstützung?  Antworten auf diese und weitere Fragen, findest du hier!

 

 

Was ist selbstverletzendes Verhalten?

Es gibt Situationen, in denen wir einfach nicht mehr weiter wissen. Alles wird zu viel. Man fragt sich, wie man da wieder raus kommen kann. Oder was man tun kann, um endlich nicht mehr so einen Druck zu spüren. Manche verschaffen sich dann durch das Zufügen von Verletzungen, mit Schmerzen oder Wunden eine Art Entlastung.

Selbstverletzendes Verhalten wird mit SVV abgekürzt. In vielen Fällen kommt es dabei zu Verletzungen der Haut, die sich Betroffene selbst zufügen, beispielsweise in Form von Ritzen, Schneiden, Verbrennen, Kratzen oder auch Verletzungen durch Nadelstiche oder extremes Nägelbeissen. Es gibt aber auch andere Formen des selbstverletzenden Verhaltens, z. B. kann auch exzessives (sehr viel) Sport-Treiben oder die Verweigerung von Essen selbstverletzend sein.

Manche Menschen verletzen sich häufig und/oder auf mehrere unterschiedliche Arten. Die meisten brauchen Hilfe, um damit aufhören zu können. Wenige schaffen es aus eigenem Antrieb.

Warum verletzen sich Menschen selbst?

„Schon wieder habe ich es getan. Ich wollte es nicht, aber es ging nicht anders. Ich hatte solch einen Stress in der Schule und dann noch der Streit mit meiner besten Freundin. Wenn ich mich selbst verletze scheint vieles leichter, meine Ängste scheinen zu verschwinden.“ (Svenja,14)

Diese Frage stellen sich sicher viele Leute. Die kurze Antwort: Es gibt Menschen, die eine Selbstverletzung in belastenden Situationen als eine Art Bewältigungsstrategie anwenden. Verletzt sich jemand selbst, ist das also oft Ausdruck für eine starke Belastung. Es kann eine Art Ventil sein, innere Spannungen abzubauen, unangenehme Gefühle nach aussen zu bringen, sich selber zu spüren oder Schmerzen wie z.B. Liebeskummer zu überdecken.

Selbstverletzendes Verhalten kann verschiedene Ursachen haben. Zum Beispiel:

  • erlebte Gewalt
  • schlimme Erfahrungen in der Kindheit
  • Psychische Erkrankungen (z. B. Essstörungen wie Ess-Brech-Sucht oder Magersucht, Depression, Borderline Persönlichkeitsstörungen, Posttraumatische Belastungsstörungen = PTBS, Zwangsstörungen, Angsterkrankungen oder bei Traumafolgestörungen)
  • Drogenmissbrauch
  • Störung des Sozialverhaltens

WICHTIG: Betroffene tun das nicht aus Spass, weil es „in“ ist oder um andere zu ärgern.

Den Menschen geht es unmittelbar nach der Selbstverletzung meist besser. Dieses Gefühl der Erleichterung hält allerdings nur kurz an. Sobald die Betroffenen erkennen, was sie getan haben, kehren die Schuldgefühle zurück und der Kreislauf beginnt von vorne.

Wann verletzen sich Menschen selbst?

Wie oft oder wie regelmässig sich jemand selbst verletzt, ist sehr unterschiedlich. Meistens tritt das selbstverletzende Verhalten in Belastungssituationen auf (Stress, Verluste, Kummer, Konflikte in der Familie, …). Die Selbstverletzung als eine Art Ventil und Bewältigungsstrategie löst diesen Spannungszustand kurzfristig auf. Es kommt zu einem Gefühl der Erleichterung. Dieses Gefühl hält jedoch nur kurz an und ist oft auch gefolgt von weiteren unangenehm erlebten Gefühlen – z. B.  Schuld- und Schamgefühlen. So kann ein echt unangenehmer und belastender Kreislauf entstehen. Wenn dieser verletzende Versuch der Bewältigung immer wieder angewendet und somit „eingeübt“ wird, kann sich das Verhalten auch verfestigen.

Selbstverletzung – eine Sucht?

Im Gehirn wirkt selbstverletzendes Verhalten ähnlich wie eine Droge. Bei der Verletzung werden Glückshormone freigesetzt, die positive und angenehme Gefühle erzeugen und der Körper verlangt dann immer wieder danach. Durch wiederholtes selbstverletzendes Verhalten kann ein gewisser Suchtcharakter entstehen.  Durch wiederholtes selbstverletzendes Verhalten kann ein gewisser Suchtcharakter entstehen. Betroffene spüren immer wieder einen starken Impuls, sich zu verletzen und können sich diesem Drang nur schwer oder gar nicht widersetzen. Ähnlich wie bei anderen Süchten wird von vielen Betroffenen viel Zeit dafür verwendet, zu überlegen, wie man sich z. B. neue Rasierklingen beschaffen kann und wo man diese dann verstecken wird. Betroffene können Entzugserscheinungen entwickeln und es fällt ihnen schwer, damit aufzuhören. Auch wenn Betroffene sich deswegen behandeln lassen und sich nicht mehr verletzen wollen, besteht die Gefahr rückfällig zu werden, oft ein ganzes Leben lang.

Wichtig ist, die Betroffenen ernst zu nehmen und sie für ihr Verhalten nicht zu verurteilen.

Wie verletzen sich Betroffene?

Wie sich Betroffene selbst verletzen, ist ganz unterschiedlich. Selbstverletzendes Verhalten kann folgendes sein:

  • Ritzen (meistens an den Ober- und/oder Unterarmen,  Oberschenkel und Waden)
  • Schneiden
  • Verbrennen (die Haut mit einer angezündeten Zigarette oder einem Feuerzeug verbrennen)
  • Kratzen
  • Haare ausreissen
  • Kopf oder Arme gegen Wände, Tische, Stühle oder andere harte Sachen schlagen
  • Verletzungen durch Nadelstiche
  • extremes Nägelbeissen
  • exzessiv Sport-Treiben
  • Verweigerung von Essen

Wie häufig kommen Selbstverletzungen vor?

Insgesamt sind Mädchen häufiger von SVV betroffen als Burschen. Der Drang zum Selbstverletzen entwickelt sich oft unter grossem Stress oder in Zeiten von Veränderungen, wie zum Beispiel in der Pubertät (zwischen 14 – 17 Jahren). Viele machen es allerdings nur ein- oder zweimal und hören dann wieder auf. Andere verletzen sich über einen längeren Zeitraum weiter. Wird nichts dagegen unternommen, verletzen sich viele Betroffene auch im Erwachsenenalter weiter.

Wie erkenne ich selbstverletzendes Verhalten?

  • Ungewöhnlich häufige Verletzungen (z.B. Prellungen, Blutergüsse oder Schnittwunden).
  • Wenn Personen ständig lange Kleider tragen (z.B Pullis, Jacken, lange Hosen etc.), um die Wunden zu verstecken.
  • Wenn sie viel Verbandsmaterial, Pflaster oder ähnliches im Zimmer ansammeln.
  • Die Personen zeigen sich kaum und sind ständig in ihrem Zimmer.

Ich kenne jemanden der sich ritzt…was soll ich tun?

Bist du besorgt, weil du jemanden kennst, der sich absichtlich immer wieder weh tut? Sprich mit jemandem dem du vertraust oder wende dich an eine Beratungsstelle.

Wenn du SVV bemerkst

Vielleicht kennst du jemanden, der sich selbst verletzt. Oft ist es dann so, dass man nicht wirklich weiss, wie man damit umgehen soll und vor allem, wie man sich verhalten soll. Das ist auch verständlich. Hier sind einige Tipps, was im Umgang mit Betroffenen hilfreich sein kann:

  • Siehst du bei einer dir nahestehenden Person häufig Verletzungen und vermutest du, dass diese selbst herbeigeführt sind, dann sprich das an. 
  • Sag ihr in einem ruhigen Moment, dass du dir Sorgen machst!
  • Verurteile die Person nicht.
  • Blamiere sie nicht vor anderen.
  • Informiere dich über selbstverletzendes Verhalten. So kannst du Betroffene besser verstehen.
  • Biete dich als Gesprächspartner:in an, wenn du dazu bereit bist.
  • Akzeptiere, wenn sie aktuell nicht darüber sprechen kann oder mag. Höre zu, wenn die Person reden möchte.
  • Nimm die Person in die Arme oder drücke sie, wenn das für sie:ihn passt.
  • Schlage ihr:ihm vor etwas gemeinsam zu unternehmen.
  • Ermutige die Person, sich Hilfe zu holen. Du kannst z. B. anbieten, die betroffene Person zu einer Beratungsstelle zu begleiten oder gemeinsam nach Adressen von Beratungsstellen zu suchen.
  • Bleib einfach auch Freund:in. Es ist ganz wichtig, einfach Normalität zu haben und nicht immer über das eigene Problem sprechen zu müssen.

Das Reden über das Problem kann bei den Personen schon viel bewirken. Viele Personen fühlen sich auch schlecht, nachdem sie sich selbst verletzt haben. Sie werden es aber erneut tun, da ihr Schmerz zu gross ist, den sie überdecken wollen. Darum ist es umso wichtiger, sich schnell Hilfe zu suchen, um das Verhalten zu stoppen.

WICHTIG: Sei geduldig und denke daran: Helfen kann man erst, wenn der betroffene Mensch es selber möchte. Besteht zur/zum Betroffenen kein enges Verhältnis, dann versuche eine Vertrauensperson zu finden. Diese Person kann dann das Ansprechen übernehmen.

Übernimm dich nicht

Wichtig ist, dass du dich selbst nicht überforderst. Du kannst das Problem für die betroffene Person nicht lösen und auch niemals eine:n Therapeut:in ersetzen – das brauchst du auch gar nicht. Denn, du bist ein:e gute:r Freund:in und als das auch eine ganz wichtige und tolle Hilfe. Es gibt einfach Situationen, wo eine professionelle Unterstützung gefragt ist. Wird dir alles zu viel, dann hol dir Hilfe. Auch du als Angehörige:r kannst dich an Beratungsstellen wenden.

 

Du verletzt dich selbst?

Es gibt keinen Grund, dich schuldig zu fühlen oder zu schämen. Such dir eine Person, der du vertraust und die bereit ist, dir zu helfen oder wende dich an eine Beratungsstelle.

Viele Menschen, die sich selbst verletzen, haben eine Skills-Liste mit Dingen, die sie tun können, wenn sie den Drang spüren, sich selbst verletzen zu wollen/müssen. Diese Liste kann sich regelmässig ändern. Manche nutzen die Liste auch als Checkliste, sie gehen Punkt für Punkt alles durch.

Auf deiner Skills-Liste kann z.B. stehen:

  • Freund:innen anrufen, schreiben oder treffen – allein sein vermeiden
  • bei einer Notrufnummer anrufen (z.B. Sorgentelefon für Kinder und Jugendliche: unter Tel. 147) oder einer Online-Beratungsstelle schreiben
  • Kreative Tätigkeiten wie Schreiben, Malen, Singen oder Musik machen
  • „Aus der Situation gehen“ – die Umgebung verändern
  • raus in die Natur gehen
  • Vögel oder Fische beobachten, die Katze kuscheln, mit dem Hund spielen
  • Sport machen, dich auspowern, laufen
  • Gummibänder am Handgelenk tragen oder gegen die Haut schnalzen lassen
  • kalt duschen oder ein Bad nehmen
  • dich ausgiebig eincremen oder ein Wärmepflaster aufkleben
  • Eiswürfel lutschen oder auf die Haut drücken
  • etwas Scharfes essen oder was Süsses
  • an einem speziellen Duft riechen, Räucherstäbchen anmachen
  • gegen eine Matratze oder ein Kissen boxen
  • Altglas richtig fest in die Tonne schmeissen
  • Pappe zerrreissen
  • dich entspannen (tief durchatmen, ein Bad nehmen …). Es gibt auch Videos und Apps die beim Entspannen unterstützen
  • SVV immer wieder um 15 Minuten verschieben

Wichtig: Dabei handelt es sich wirklich nur um erste Zwischenlösungen und nicht um eine wirkliche Behebung des Problems oder eine Heilung!

Langfristig gesehen ist SVV weder harmlos noch gesund. Wenn diese Verhaltensstörung länger andauert oder besonders gesundheitsgefährdend ist, wird professionelle Hilfe, z.B. Psychotherapie, notwendig.

WICHTIG: Wenn du weitere Hilfe brauchst oder einfach reden möchtest, melde dich beim Sorgentelefon für Kinder und Jugendliche.

Weitere Tipps

  • Hilfreich kann es auch sein, dass du dir selbst Grenzen auferlegst. Dass du dir das selbstverletzende Verhalten an bestimmten Orten, Zeitpunkten etc. verbietest.
  • Du könntest Gegenstände, die du für die Selbstverletzung nutzt, entsorgen oder für dich unerreichbar aufbewahren.
  • Versuche auch mit deinen Gefühlen und Problemen nicht alleine zu bleiben. Sprich mit jemandem darüber, wie es dir geht und was du fühlst.
  • Beobachte dich selbst. Schreib dir auf, wann du dieses Verhalten setzt. Was davor passiert, was du in diesem Moment fühlst. Schreib auch auf, was dir vielleicht geholfen hat, dich doch nicht selbst zu verletzen.
  • Schreib dir eine Liste, in denen du Gründe anführst, die dagegen sprechen, dich selbst zu verletzen. Sieh dir diese an, wenn du wieder den Drang dazu spürst.
  • Versuche den Drang zu verschieben. Sage dir, dass du es in 20 Minuten immer noch tun kannst. Vielleicht schaffst du es dann noch einmal, 20 Minuten aufzuschieben.

Beratungsstellen

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Eigene Erfahrung

Lukas
aha-Jugendreporter Lukas

 

Ich habe schon mehrere Personen mit diesem Verhalten angetroffen. Was mir allerdings klar ist, man sollte die Personen nur darauf ansprechen, wenn man sie gut genug kennt. Sehr wichtig ist es, immer offen zuzuhören und nicht darüber zu urteilen, wenn dir Personen so etwas anvertrauen. In diesem Fall die Person fragen, ob man etwas für sie tun kann, oder ob sie möchte, dass man ihr hilft sich Hilfe zu suchen. Auf keinen Fall abschätzig reagieren, die Person anschreien oder sich über die Person lustig machen.

Auch wenn es nicht schön ist, das Ganze mit anzusehen, sei für die Person immer da. Setze kein Ultimatum wie „Hör damit auf sonst..“. Das bewirkt meistens das Gegenteil, die Person verschliesst sich wieder und verfällt immer häufiger in dieses Verhalten. Wenn man der Person zeigt, dass man nicht abwertend über sie denkt, für sie da ist, ihr zuhört und sie unterstützt, wenn sie Hilfe braucht, ist wohl das Beste für beide Parteien.

Wie gesagt sind das eigene Erfahrungen und wenn man mit dem Druck nicht umgehen kann, zu wissen, dass die Person sich verletzt, dann wendet euch nicht direkt an eine andere Person. Redet mit der Person selbst darüber, sagt der Person etwas wie: „Ich bin sehr froh, dass du das mit mir geteilt hast. Ich kann aber nicht gut mit dem Wissen damit umgehen. Ich wäre froh, wenn ich mit jemandem darüber reden könnte. Wen würdest du vorschlagen?“. Eine Alternative wäre eine:n Psychiater:in oder Psycholog:in, der:die eine Schweigepflicht hat und niemandem etwas erzählen darf, mit ins Boot zu holen.

 

Links

 

 

Quellen:

  • https://www.rataufdraht.at/themenubersicht/gesundheit/selbstverletzendes-verhalten
  • https://www.jugendinfo.be/leben-a-z/gesundheit/selbstverletzung/
  • https://www.wienxtra.at/jugendinfo/infos-von-a-z/selbstverletzendes-verhalten/
  • https://www.jugendservice.at/leben/stress-probleme/selbstverletzung
  • https://www.google.com/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=&cad=rja&uact=8&ved=2ahUKEwikmv3bp8-AAxV_hf0HHWq3DqYQFnoECBgQAQ&url=https%3A%2F%2Fwww.wienxtra.at%2Ffileadmin%2Fweb%2Fjugendinfo%2FBeratung%2FBrosch%25C3%25BCren%2FSVV_Leporello.pdf&usg=AOvVaw26gbBgH2g60JClXo9H1zbz&opi=89978449
  • https://bayern-gegen-gewalt.de/gewalt-infos-und-einblicke/formen-von-gewalt/koerperliche-gewalt/selbstverletzung/
  • https://www.moment.at/story/selbstverletzung-fragen?utm_campaign=morgenmoment&utm_medium=email&utm_source=Revue%20newsletter

 

Videos über das aha


aha-Videos

Was das aha alles macht. Kurz und knackig zusammengefasst:


Das aha in Bildern:

Unser Jahresbericht 2022 als Video! 

Das aha an der next-step Berufsmesse 2023:

 

Projektmanagementkurs


Projekte rocken: Skills für deine Zukunft

Du hast eine konkrete Idee für ein Projekt und/oder möchtest dich mit dem Thema Projektmanagement lieber gemeinsam mit anderen auseinandersetzen? Dann mach mit beim Projektmanagementkurs. Dieser wird 1x pro Jahr im Frühjahr angeboten.

Wann: Samstag 13., und Sonntag 14. April 2024, 10 – 17 Uhr
Wo: aha Jugendinfo, Vaduz
Kosten: CHF 40 für beide Kursmodule zusammen (inkl. Kursunterlagen & Verpflegung an beiden Tagen)
Anmeldeschluss für das Modul Projektmanagement: 28. März 2024
Weitere Infos bekommst du bei Mirjam Schiffer unter mirjam@aha.li oder telefonisch 239 91 12.

Schwerpunkte sind u. a.:

  • Projektideenentwicklung
  • Projektmanagement Zyklus (PDCA): 4 Phasen des Projektmanagements
  • Projektlinie und Meilensteine
  • Risk Management und spezielle Problemstellungen (Worst Case, Versicherungsfragen, Erste Hilfe etc.)
  • Informationen über versch. Fördermöglichkeiten (u.a. Erasmus+ und ESK etc.)
  • Beteiligung von Jugendlichen im Projektdesign
  • Öffentlichkeitsarbeit und Medienplanung

Erfahrungsbericht

Einen Erfahrungsbericht von Teilnehmerin Jana zum letztjährigen Kurs findet ihr hier.

Einen Nachbericht gibt es hier.

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