aha-Reporterin Lea aha@aha.li
Der Pride Month ist eine jährliche Feier, die im Juni stattfindet. In diesem Monat feiert die LGBTQI+ – Community auf verschiedenste Arten. Sie setzen sich für Ihre Rechte ein und feiern ihre Freiheit als LGTBQI+ – Community. Es gibt im Juni viele Strassenfeste, Veranstaltungen, Lesungen oder öffentliche Reden. Besonders typisch sind Paraden. Die New York Pride Parade ist eine der grössten und bekanntesten Paraden. Schätzungsweise haben 2019 über 2 Millionen Menschen daran teilgenommen. Bill Clinton war der erste US-Präsident, der 1999 und 2000 den Pride Month offiziell anerkannte. Von 2009 bis 2016 erklärte Barack Obama den LGBT Pride Month im Juni. Im Mai 2019 würdigte Donald Trump den Pride Month mit einem Tweet, in dem er bekannt gab, dass die Regierung eine weltweite Kampagne zur Entkriminalisierung der Homosexualität startet.
Am 28. Juni 1969 führte die Polizei im Stonewall Inn, einem Schwulenclub in New York, eine Razzia durch. Das führte dazu, dass Bar Gäste, Mitarbeiter und Anwohner auf die Strasse stürmten. Unter der Führung von der Schwarzen, Transsexuellen, und bisexuellen Marsha P. Johnson folgten 6 weitere Tage mit Protesten und Konflikten. Die Demonstranten forderten Einrichtungen für die LGBTQI+ – Community, an Orten, an denen sie keine Angst vor Verhaftungen haben müssen. Die Stonewall- Unruhen werden auch als „Mutter des Stolzes“ betitelt. Ein Jahr nach den Stonewall Unruhen, rief Brenda die Gay Pride Week und die Christopher Street Liberation Day Parade ins Leben. Daraus entwickelten sich die heutigen Paraden und Märsche.
Die Regenbogenfahne ist seit 1978 ein internationales Symbol für die LGBT-Bewegung. Die Regenbogenfahne wurde tatsächlich vom ersten geouteten schwulen Politiker Harvey Milk ins Leben gerufen. Er bat einen Designerfreund, Gilbert Baker, ein Symbol für den Pride Marsch in San Francisco zu entwerfen, um damit ein positives Symbol für die queeren community zu haben. Beide wurden von Dan White ermordet, einem ehemaligen Vorgesetzten, der wütend auf Milk war.
Jede Farbe der Flagge hat ihre eigene Bedeutung. Rot steht für das Leben, Orange für Heilung, Gelb für die Sonne, Grün für die Natur, Blau für Harmonie und Lila für Spiritualität. Die erste Regenbogenfahne hatte noch zwei weitere Farben: Pink (für Sexualiät) und Türkis (für Kunst), Pink konnte jedoch nicht als Massenware auf Fahnen gedruckt werden und als die Fahne immer bekannter wurde, wurde Türkis gestrichen, damit sie eine gerade Zahl an Streifen hatte. Die Vielfalt der Regenbogenfarbe soll auch die Vielfalt der Menschen spiegeln und eignet sich daher sehr gut als Symbol der LGBTQI+ – Community.
Mehr über die Pride Flag bzw. Pride Flags erfährst du hier.
LGBTQI+ steht für Menschen mit unterschiedlichen Geschlechtsidentitäten oder sexuellen Orientierungen. Konkret sind die Buchstaben eine Abkürzung für Lesbian (lesbisch), Gay (Schwul), Bi (bisexuell), Trans, Queer und Intersex. Das + ist dazu gedacht alle weiteren sexuellen Identitäten und Orientierungen anzusprechen, die nicht dezidiert erwähnt sind. So zum Beispiel Pansexualität, Asexualität oder Omnisexualiät.
Mehr zu den unterschiedlichen sexuellen Orientierungen und Geschlechtsidentitäten erfährst du hier.
Wir haben mit acht queeren Menschen aus Liechtenstein über das Thema Alltagsdiskriminierung gesprochen. Die Podcasts kannst du hier nachhören.
Flay
Auch wir haben einen LGBT-Verein hier in Liechtenstein.
Gay Partys & LGBT+ Events
Die Lesbian-, Gay-, Bisexual- und Transgender-Gemeinschaft, kurz LGBT+, ist in Zürich eine wichtige Szene, die neben Demonstrationen und Bekundungen auch Partys und Festivals organisiert.
Queer Lake
Hier findest du eine Liste der LGBT-Organisationen in der Bodenseeregion (Konstanz – Winterthur – St.Gallen – Vaduz – Bregenz – Lindau – Friedrichshafen).
Queer Glossar
In diesem Glossar findest du Begriffe zum Nachschlagen, die in Zusammenhang mit dem Pride Month bzw. LGBTQI+ stehen.
LGBT-Helpline
Hilfe, Unterstützung und Beratung
Linksammlung
Eine ausführliche Linksammlung zu unterschiedlichsten Themen findest du hier.
Rund ein Drittel der weltweit produzierten Waren landet im Müll. Auf der anderen Seite Hungern über 800 Millionen Menschen auf diesem Planeten. „Food Waste“ ist ein weltweites Problem, in Deutschland ist das Containern, Mülltauchen oder auch „Dumpster Diving“ eine immer bekanntere Aktion dem entgegenzuwirken.
aha-Reporterin Lea
Containern, Mülltauchen oder Dumpster Diving bezeichnet das Mitnehmen von weggeworfenen Lebensmitteln aus Abfallcontainern. Auch in Liechtenstein werden viele Nahrungsmittel weggeschmissen, die eigentlich noch zum Verzehr geeignet wären: Pro Jahr sind das rund 11 400 Tonnen.
TIPP: Schau dir hier die Liste der Aktionen an, die es in Liechtenstein zum Thema Lebensmittelverschwendung und -rettung gibt.
In Deutschland ist das Containern verboten. 2018 wurden zwei Studentinnen verurteilt, da sie Lebensmittel aus einem Abfallcontainer eines Supermarktes mitnahmen. Sie fordern ein Gesetz, das die Supermärkte in die Pflicht zieht, nicht verkäufliche Lebensmittel weiterzuverteilen. Doch wie sieht die rechtliche Lage in Liechtenstein aus? Darf ich in Liechtenstein legal Containern gehen?
Das Amt für Lebensmittelkontrolle und Veterinärwesen nahm dazu Stellung:
„Lebensmittel, welche sich in einem Abfallcontainer befinden, gelten grundsätzlich als nicht mehr verzehrfähig, da deren Verpackung oder das Lebensmittel selbst möglicherweise mit toxischen Substanzen des Containers oder anderen, unhygienischen Abfallbestandteilen in Berührung gekommen sind. Deren Verzehr ist demzufolge, ungeachtet des primären Entsorgungsgrundes (verdorbenes Lebensmittel, abgelaufenes Verbrauchsdatum etc.) mit einem Gesundheitsrisiko verbunden. Zudem bleiben die Abfälle, solange sich diese auf dem Firmengelände des Unternehmens befinden, im Eigentum des Unternehmens. Deren Entnahme stellt ohne entsprechende Legitimation unter Umständen ein strafrechtlicher Tatbestand dar.“
In der Schweiz meinte Markus Melzel, Sprecher der Basler Staatsanwaltschaft:
„Was weggeworfen wird und nicht für Dritte bestimmt ist, gehört niemandem mehr. Wenn man nicht über einen Zaun steigen oder ein Schloss aufbrechen muss, um an die Waren heranzukommen, dann ist gegen das Containern nichts einzuwenden.“
Was unternimmt Liechtenstein gegen Food Waste und ist Containern die Lösung? Ich sprach mit Ben*, der sich für die Rettung von Lebensmitteln einsetzt.
Wie und wann kamst du darauf, abgelaufene Lebensmittel zu retten?
Vor zwei Jahren sah ich, wie ein Mitarbeiter eines Supermarktes mehrere Kilos Litschis wegwerfen musste. Da ich Litschis so gerne habe, sprach ich den Mitarbeiter an, wieso er diese Litschis, welche noch super aussahen, wegwerfen wolle. Er erklärte mir daraufhin, dass, wenn eine Litschi in einem Netz faul ist, alle weggeworfen werden müssen. So bot er mir an, die Litschis für einen symbolischen Preis zu kaufen. Also kaufte ich ihm alle Litschis ab. So begann alles vor zwei Jahren.
Was findet man so alles in einem Container?
Alles (lacht). Kaputte Verpackungen von Kaffee, Zucker oder Mehl. Ganz viel Früchte oder Gemüse, welche nicht mehr verkäuflich sind. Oder ganz viel abgelaufene Produkte wie z.B. Eier, Joghurt etc. Es gibt jedoch auch vieles, das wirklich nicht mehr geniessbar ist.
Ist es nicht zeitaufwendiger sich so zu ernähren?
Nein, es ist nicht zeitaufwendiger als normal einzukaufen zu gehen. Was jedoch zeitaufwendig wird, wenn ich mehr mitnehme, als ich brauchen kann. Es kann sein, dass ich kiloweise Bohnen oder Litschis zu Hause habe und mir dann überlegen muss, was ich mit so vielen Bohnen oder Litschis anstelle. Man muss etwas flexibel und kreativ sein und aus den Sachen etwas kochen, die man gerade findet.
Deckst du deinen vollständigen Nahrungsbedarf dadurch?
Nein, ich kaufe auch noch zusätzlich ein. Ich denke, es wäre möglich, sich nur von geretteten Lebensmitteln zu ernähren. Eine ausgewogene Ernährung sieht dann jedoch anders aus. Milchprodukte findet man zum Beispiel nicht so oft.
Wieso ist es dir wichtig, Lebensmittel zu retten?
Es tut mir weh, wenn ich sehe, wie man bei uns Lebensmittel wegwirft, die noch essbar wären und dabei andere Leute auf dieser Erde Hunger leiden. Ökologisch ist es schlimm, wenn man sieht, dass eine Mango zu uns eingeflogen wird und schlussendlich im Müll und nicht einmal beim Endkonsument landet. Was ich sehr gerne mache, ist bedürftigen Menschen oder Organisationen, welche ein geringes Budget haben, diese Lebensmittel weiter zu verschenken. In Schaan hängt seit Monaten ein Plakat mit den Worten darauf: „Werdet nicht müde Gutes zu tun. –Die Bibel “ Jedes Mal, wenn ich vorbeigehe und es lese, motiviert es mich aufs neue Lebensmittel zu retten und weiter zu verschenken.
In Liechtenstein ist das Containern kaum bekannt und verboten. Siehst du eine Zukunft darin, dass mehr Liechtensteiner Containern gehen? Oder andere Varianten?
Es gibt kleinere Supermärkte, die neben der Kasse einen Fruchtkorb stehen haben, mit Früchten, die nicht mehr einwandfrei sind. Jeder Kunde/jede Kundin darf sich, wenn er/sie will, kostenlos bedienen. Auch „Tischlein deck dich“ ist eine super Organisation. Ich denke nicht die Supermärkte, sondern wir als Konsumenten sind das grösste Problem. Wir als Kunden wollen nur die schönsten Produkte, sobald ein Apfel eine Druckstelle hat, nehmen wir einen anderen. Auch die App „Too good to go“ ist ein toller Anfang gegen den verschwenderischen Umgang mit Lebensmitteln.
Was empfiehlst du Leuten, die etwas gegen die Lebensmittelverschwendung tun möchten, die nicht Containern gehen können/wollen?
Da gibt es vieles… Es fängt schon beim Einkaufen an. Allgemein bekannt ist es ja, dass man nicht mit hungrigem Magen einkaufen gehen sollte (lacht). Vor allem geht es darum, nur so viel einzukaufen, wie man wirklich braucht. Zu Hause ist es wichtig, einen Überblick über seinen Kühlschrank zu haben und mit Resten kochen zu lernen.
Ben, vielen Dank, für das interessante Gespräch!
Auflistung von Aktionen im Land zur Lebensmittelrettung
Food Waste sorgt für globales Bauchweh. Dabei wäre die Verschwendung von Nahrungsmitteln, Rohstoffen und Energie durchaus vermeidbar. Von den negativen Auswirkungen auf Klima, Ressourcen und ökologischen Fussabdruck ganz zu schweigen. – Hier ein Mix aus schockierenden Zahlen aber auch beispielhaften Initiativen und Projekten zum Thema.
Too good to go
Über diese App können Benutzer kurz vor Restaurant- oder Ladenschluss zu reduzierten Preisen Esswaren beziehen, die nicht verkauft wurden und sonst im Abfall landen würden.
Verein Tellerrand
Tellerrand hat den Zweck, durch Öffentlichkeitsarbeit in Liechtenstein einen Beitrag zur eigenständigen Entwicklung der wirtschaftlich, sozial, politisch und kulturell benachteiligten Menschen und Völker zu leisten.
KochKollektiv
Wir, das KochKollektiv, sind eine Mitmach-Küche. Wer immer Lust und Zeit hat, kann mitkochen! Auch wenn wir gerne und viel kochen, geht es nicht nur um das Kochen an-und-für-sich, sondern eben auch um gemeinsam einen leckeren Beitrag bei einer sinnhaften Veranstaltung beizusteuern.
Filmtipp 10 Milliarden - wie werden wir alle satt?
Bis 2050 wird die Weltbevölkerung auf zehn Milliarden Menschen anwachsen. Wo wird dann die Nahrung für alle herkommen? Der Dokumentarfilm sucht weltweit nach Antworten und Lösungen.
Rezepte Generator
Wer keine Idee hat, was man mit den Lebensmitteln im Kühlschrank machen kann oder ein einfaches Rezept für die Resteverwertung sucht, kann sich im Rezepte Generator ein Rezept zusammenstellen lassen.
*Name geändert
Quellenverzeichnis:
Die Folter hatte ihren Ursprung schon im römischen Reich, sie wurde hauptsächlich gegen Sklaven verwendet. Später im 16. und 17. Jahrhundert kam die Folter auch bei den Hexenverfolgungen zum Zuge, ebenso wie für die Ritualmordbeschuldigungen gegen Juden. Typisch war, dass man so lange und so heftig folterte, bis man die von den Peinigern gewollten Geständnisse hatte. Seit 1990 behaupten Rechtsstaaten, die Folter abgeschafft zu haben. Doch wie die Zahlen zeigen, ist Folter auch heutzutage ein Problem. Am 16. Juni 1987 trat das Übereinkommen der UN gegen Folter in Kraft. Dies war ein wichtiger Schritt für die Menschenrechte. Auch der Menschenrechtsverein in Liechtenstein spricht sich deutlich gegen die Folter aus:
Folterverbot in Liechtenstein
Liechtenstein trat 1990 der UNO-Antifolterkonvention (Internationales Übereinkommen gegen Folter und andere grausame, unmenschliche oder erniedrigende Behandlung oder Strafe) bei. Seit daher hat Liechtenstein mehrmals wiederholt das absolute Folterverbot bekräftigt. Als weiteres wichtiges Instrument zur Folterbekämpfung dient das Fakultativprotokoll zur Anti-Folterkonvention der UNO. Liechtenstein gehört seit 2006 zu dessen Vertragsparteien. Dr. Aurelia Frick die damalige Aussenministerin veröffentlichte 2017 in mehreren internationalen und liechtensteinischen Tageszeitungen einen Aufruf zur weltweiten Abschaffung der Todesstrafe.
Berichterstattung aus Liechtenstein im Rahmen der UNO
Weltweite Zahlen zur Folter
Infos von Amnesty International zum Thema Folter
Häufige Folter- und Misshandlungsmethoden in der VR China
Die meisten Jugendlichen sparen wie eh und je und zahlen ihr Geld auf ein Sparkonto ein. Der Weltspartag findet jedes Jahr am letzten Arbeitstag im Oktober statt. Der Weltspartag wurde ursprünglich als Werbeaktion von Banken eingeführt und dient zur Förderung des Sparens. Die Idee für einen Weltspartag entstand 1924 beim 1. Internationalen Sparkassenkongress.
Doch wie kann man sparen?
Hier ein paar Tipps:
Ricardo
Tutti
Depop
Doch wie kannst du einen Überblick über deine Finanzen immer und überall wahren? Dazu gibt es einige praktische Apps, die dir dabei helfen.
Money Manager
Einnahmen- und Ausgaben-Apps für Android sowie iOS-Betriebssysteme ermöglichen das schnelle Speichern von Bargeldzahlungen sowie Kartentransaktionen.
Barcoo
Die App Barcoo zeigt dir auf, ob die Schokolade im Regal wirklich die günstigste Variante ist, oder ob du sie an einem anderen Ort preiswerter bekommst. Dafür musst du einfach den Barcode des Produktes scannen. Ganz simpel und praktisch. Die App ist für iOS und Android verfügbar.
Handy: Schuldenfalle Nummer 1
Alles kostet Geld. Wer selbst nicht genug hat, leiht es sich gerne auch mal von Freunden oder der Familie. Doch was tun, wenn man den Überblick über seinen Schuldenberg verliert?
Videointerview mit Dirk Flaig zum Thema «Budget & Finanzen»
Die aha-Reporterinnen Annika & Aurelia löchern Finanzexperte Dirk Flaig mit ihren Fragen und dieser steht gerne Rede & Antwort.
Taschengeld
Deine Freunde bekommen vielmehr Taschengeld als du? Du hast dich immer schon gefragt ob und wie viel Taschengeld dir zusteht? Antworten auf deine Fragen findest du hier.
Umgang mit Geld
In diesem Beitrag geht es um deinen persönlichen Umgang mit dem lieben Geld. Du erfährst was du dabei beachten musst und wir geben dir Tipps und Tricks, wie du immer und überall den Überblick über deine Finanzen behältst.
Schulden
Ein eigenes Auto, in die Ferien fahren, das neue iPhone, ins Kino gehen, das tolle Videospiel… alles kostet Geld. Wer selbst nicht genug davon hat, leiht es sich gerne auch mal von Freunden oder der Familie. Doch was tun, wenn man den Überblick über seinen Schuldenberg verliert?
Häufige Fragen: Geld
Hier haben wir versucht alle Fragen zu beantworten, die du möglicherweise zum Thema Geld hast.
Werbung begegnen wir täglich in unserem alltäglichen Leben, sei es auf im Internet, auf der Plakatwand, bei der Autobahn oder in deinem Briefkasten. Doch wie weit darf Werbung provozieren und somit auf sich aufmerksam machen? Wie sexistisch waren früher Werbungen und was hat sich bis heute verändert? In den folgenden Beispielen sieht man, wie sich Werbung in den letzten Jahrzehnten verändert hat.
Sexy ja, sexistisch nein! Leider ist Werbung immer noch sehr oft sexistisch.
Wird Werbung für den Bikini gemacht, kann das als sexy gelten (Bild links). Wird hingegen für das Sofa geworben (Bild rechts), muss man sich fragen, was die leicht bekleidete Frau denn auf dem Sofa zu suchen hat. Das wäre also ein Beispiel für Sexismus. Unser nachgestelltes Beispiel ist an die tolle Werbung von Pinkstinks angelehnt.
Wenn eines der folgenden Kriterien zutrifft, kann Werbung sexistisch sein:
In der Schweiz führte 2019 der Kanton Waadt nach 6 Jahren endlich das Verbot für geschlechterdiskriminierende Werbung ein. Das Ziel war, jede Werbung mit sexistischem Inhalt zu verhindern. Dazu musste jedoch erstmals sexistische Werbung definiert werden. Für diesen neuen Artikel wurde der Grundsatz aus der Schweizerischen Lauterkeitskomission übernommen, gemäss welchem «eine Werbung, die ein Geschlecht diskriminiert, indem sie die Würde von Frau oder Mann verletzt, unlauter» ist. Der Gesetzesentwurf umfasst also eindeutig Frauen und Männer ebenso wie Jugendliche und Kinder.
Die Grundsätze der Schweizerischen Lauterkeitskommission zur Lauterkeit in der kommerziellen Kommunikation verbieten geschlechterdiskriminierende Werbung. Der Grundsatz 3.11 lautet:
1. Werbung, die ein Geschlecht diskriminiert, indem sie die Würde von Frau oder Mann herabsetzt, ist unlauter.
2. Geschlechterdiskriminierende Werbung liegt insbesondere vor, wenn
Wie sexistisch waren früher Werbungen und was hat sich bis heute verändert? In den folgenden Beispielen sieht man, wie sich Werbung in den letzten Jahrzehnten verändert hat.
Kinderproduktewerbung früher
Kinderüberraschungsei, als es noch keine extra Mädchen/ Jungs Kindereier gab:
In der Kinderüberraschungseiwerbung von 1990 sieht man eine Familie, bestehend aus einem Mann, seiner Frau und ihrem Sohn. Der Vater bringt in der Werbung seinem Sohn ein Überraschungsei mit und am Ende ist die ganze Familie glücklich. „Erfüllt 3 Wünsche auf einmal“ ist der Slogan dieser Werbung. Zu dieser Zeit gab es nur eine Art des Produktes und es wurde nicht unterschieden, ob ein Mädchen oder Junge das Produkt kauft. Die Überraschungen in den Schokoladeneiern waren oft Helikopter, kleine Autos oder meist männliche Figürchen, wie zum Beispiel Schlümpfe oder Minions.
Kinderproduktewerbung heute
Kinderüberraschungsei 2017 als es schon extra pinke Designs gab:
In der Kinderüberraschungseiwerbung von 2017 sieht man einen Mann, der auf der Strasse auf Kinder zugeht und ihnen ein Überraschungsei schenkt, sodass die Kinder am Schluss glücklich sind. Zusätzlich zu den ursprünglichen Überraschungseiern, gibt es nun auch welche in einer pinken Verpackung mit Blumen darauf. In der Werbung gibt der Mann den Mädchen immer die Eier mit der pinken und den Jungs die Eier in der traditionellen Verpackung. Die Überraschungen in den traditionellen Eiern sind immer noch Helikopter, Autos und Figuren, welche oft männlich sind. In den Eiern mit der pinken Verpackung befinden sich eher weibliche Figuren wie Disney-Prinzessinnen. Man sieht hier also, dass sich das Produkt von einem früher für alle Kinder gedachten, in nun zwei Produkte, wobei jeweils eines für Jungs und eines für Mädchen gedacht ist, entwickelt hat.
Auch bei Klamotten sieht man diesen Trend. Früher hat man oft Unisex T-Shirts im Verkauf für Kinder. Heute findet man kaum mehr solche Unisex Kleider, sondern geschlechtsspezifische T-Shirts. In Mädchenabteilungen findet man die pinken T-Shirts mit Barbie Motiven und bei den Jungen blaue T-Shirts mit Superman Motiven.
1996 gab es ein Werbeplakat von Daihatsu, welches mit dem Spruch „Picks up five time more women than a Lamborghini“ warb.
Im Audi Werbespot von 2020 sieht man die technischen Fortschritte, die Audi in den letzten Jahren gemacht hat. Der Hauptfokus des Werbeclips liegt auf dem Auto und der Vermittlung von Informationen. Dabei sitzt eine Frau hinter dem Steuer und während man das fahrende Auto sieht, werden Informationen eingeblendet. Der Werbespot ist dabei sehr informativ und sachlich gestaltet. Diese Werbung ist im Kontrast zur anderen Werbung keine Erinnerungswerbung, sondern die Werbung zur Informationsübermittlung eines neuen Produkts. Früher wurden öfter Erinnerungswerbungen mit provokanten Inhalten für Aufmerksamkeit gemacht, heute findet man noch einzelne Fälle, die meisten Werbungen dienen aber nur zur Information und Vorstellung eines neuen Autos.
Miele hatte schon früher oft Männer in den Werbungen:
Man sieht in der Werbung von 1962 bis 1964, wie ein Mann einen Stapel voll mit Kleidern macht und eine Waschmaschine diese dann wäscht. Es gab also schon früher Männer in diesen Werbungen. Trotzdem war es früher noch typischer, eine Hausfrau in solchen Werbungen zu benutzen, heute benutzt man oft ganze Familien.
Spülmittelwerbung mit Frauen:
In dieser Spülmittelwerbung von 1968 sieht man eine typische Werbung dieser Zeit, in der Frauen in einem Waschraum vorkommen und Kleider waschen, während sie reden. Damals herrschte noch das Bild, dass Frauen Hausfrauen sind und zu Hause bleiben und putzen oder sich um ihre Kinder kümmern.
Spülmaschinenwerbungen heute:
In dieser Werbung von 2017 wird eine Spülmaschine beworben und dafür werden ein Mann und eine Frau gezeigt, die zusammen bei einer Party Geschirr abräumen und dieses in die Spülmaschine einräumen und waschen lassen.
Es gibt immer noch sexistische Werbung, sei es, weil die Einstellung der Leute noch die gleiche ist oder die Hersteller*innen der Werbungen absichtlich provokante Werbung für Aufmerksamkeit produzieren. Insgesamt gibt es aber heutzutage weniger sexistische Werbungen als früher.
Eine Möglichkeit, sexistische Werbung zu melden ist über die Werbemelder*in. Dabei kannst du per Handy (natürlich auch vom Rechner) sexistische Werbung melden, die du fotografiert oder im Netz gefunden hast. Einfach auf deinem Gerät das Webformular aufrufen, das Foto hochladen und sagen, wo du es aufgenommen hast:
Werbemelder*in
Wenn man der Meinung ist, dass eine Werbung sexistisch sei, kann man dies auch bei der Lauterkeitskommission beanstanden. Auf deren Website findet man Infos, wie man eine Beschwerde schreibt und einreicht. Zusätzlich findet man ein Beschwerdeformular und eine Musterbeschwerde zum Herunterladen:
Beschwerde bei der Lauterkeitskommission
In der Schweiz gibt es jedoch kein landweites geltendes Gesetz, welches sexistische Werbung verbietet. Vereinzelte Kantone oder Städte führten jedoch solche Regelungen ein.
Eine landesweite Regelung würde der Bekämpfung von sexistischer Werbung sicher helfen. Auf der anderen Seite muss man beachten, dass ein solches Gesetz je nach Art und Weise der Umsetzung grundlegenden Grundrechten widerspräche. So verstiesse es gegen die in der Verfassung geregelten Medienfreiheit und der daraus folgend der Wirtschaftsfreiheit.
(Alltags-)Sexismus
aha-Jugendreporterin Alex beschäftigt sich mit dem Thema Sexismus und berichtet über eigene & fremde Erfahrungen. Denn Sexismus kennt fast Jede(r).
Pinkstinks - Die Zeiten gendern sich
Wie geht eigentlich gute Werbung?
Quellenangaben:
Besonders in der dunkleren Jahreszeit wirkt die Weihnachtsbeleuchtung ausgesprochen festlich und heimelig. Wir verbinden mit Licht nur positive Sachen. Doch wenn die Nacht taghell wird, spricht man von Lichtverschmutzung.
Wir sind nicht die Einzigen, die nicht schlafen können, wenn unser Schlafzimmer von aussen hell erleuchtet wird. Auch die Tierwelt leidet negativ unter der übermässigen Beleuchtung und fallen aus ihrem Tag-Nachtrhythmus, den auch wir Menschen mehr brauchen, als die meisten möglicherweise ahnen. Denn durch die ständige Beleuchtung gestört und bildet der Mensch im Laufe der Zeit Stresssymptome.
Nehmen wir als weiteres Beispiel die Tierwelt. Die Lebensbedingungen vieler Tierarten ändert sich drastisch. So sind in den letzten Jahren viele nachtaktive Insektenarten ausgestorben, die in der Nacht von Strassenlampen, Leuchtreklamen oder Leuchten angezogen werden. Die Insekten umkreisten diese bis zur vollständigen Erschöpfung.
In Städten, in denen die Lichtverschmutzung am stärksten ist, singen Vögel in der helllichten Nacht und füttern ihre Jungen. Vögel stossen mit unsichtbaren Hindernissen zusammen, die wegen der Belichtung nicht mehr richtig erkennbar sind und die Tag-Nacht-Zyklen vieler Tiere werden schwerwiegend beeinflusst.
Auch andere Tiere wie frisch geschlüpfte Meeresschildkröten orientieren sich am Licht vom Mond und der Sterne. Sie werden jedoch durch die Lichtverschmutzung (Beleuchtung Strandpromenaden, Hotels) häufig fehlgeleitet und irren so lange herum, bis sie sterben.
Die Beobachtung des Sternenhimmels und der Milchstrasse ist nur mehr in abgelegenen Regionen möglich. Zudem werden astronomische Beobachtungen durch das viele Licht immer stärker eingeschränkt. Wo man bei absoluter Dunkelheit über 6500 Sterne betrachten kann, sieht man in stark lichtverschmutzten Städten nur wenig Dutzend Sterne.
Auch in Liechtenstein setzt sich das Amt für Umwelt für einen bewussteren und rücksichtsvolleren Umgang mit Licht ein. Für Liechtenstein wurde zwischen 2007 und 2008 ein Umweltschutzgesetz (USG) erarbeitet. Der im Auftrag des Amtes für Umweltschutz erarbeitete nachfolgende Bericht bildete die Grundlage für die Berücksichtigung des Themas der Lichtemission im neuen Umweltschutzgesetz.
Lichtemissionen in Liechtenstein
Beispiele aus unserer Region Der Strassenraum ist oft durchgehend ausgeleuchtet. Um auffällig zu bleiben, weisen vor allem Tankstellen eine intensive Reklamebeleuchtung auf. Auch die Pfarrkirche in Schaan weist eine auffällige Fassadenbeleuchtung auf. Am Verbindungsweg zu den Sportstätten in der Schaaner Au finden sich noch Quecksilberdampflampen (Auszung aus dem Bericht zur Lichtemissionen in Liechtenstein).
Die Weihnachtszeit sollte eine besinnliche und ruhige Zeit sein. Doch mittlerweile sind wir nicht nur während der Arbeit in einem ständigen Wettbewerb, sondern auch in der Nachbarschaft. Nicht selten sehen wir grell erleuchtete Häuser, Bäume und Gärten, die in den buntesten Farben und Formen leuchten. Kann ich dennoch nicht auf die festliche Beleuchtung während der Weihnachtszeit verzichten, so wähle ich energiesparende LED-Lampen und beschränke die Beleuchtung auf die Abendstunden. Mittels Zeitschaltuhr werden die Lichterketten komplett abgedreht. Die spart zusätzlich Stromkosten.
In Österreich entspricht der Energieverbrauch während der wenigen Wochen um die Weihnachtszeit dem Jahresverbrauch einer Stadt mit ca. 10‘000 Haushalten.
Das Problem der Lichtverschmutzung kann durch einige Massnahmen gedämmt werden. Vor alle im Garten sollte für Ruhe gesorgt sein und keine Sträucher, Bäume oder Gartenteiche erleuchten, denn diese sind das Zuhause und die Schlafplätze der Tiere.
5-Punkte Checkliste Kanton Aargau
Light Pollution Map
Der Kanton Uri hat während 2 Jahren ein Online Monitoring betrieben – das Ergebnis ist beeindruckend!
paten-der-nacht.de ist ein Projekt zur Reduzierung der Lichtverschmutzung in Deutschland, das im September 2019 mit dieser Internetseite und einem Info-Flyer zur Lichtverschmutzung an den Start ging. Der Zusammenschluss vieler Gleichgesinnter zu den „Paten der Nacht“ schafft das, was die Nächte immer dringender benötigen: eine große Stimme, um einen viel bewussteren und verantwortungsvolleren Umgang mit Kunstlicht bei den Menschen zu erreichen. Alleine die Eindämmung desjenigen Anteils des Lichtes, das am Zweck vorbei völlig sinn- und nutzlos in den Himmel strahlt, spart riesige Energiemengen ein und reduziert zugleich drastisch die durch Kunstlicht ausgelöste Belastung von Umwelt, Natur und Mensch.
https://youtu.be/FiyUEM9cyAc
Als erste ganze Nation bekam Niue im Jahr 2020 den Titel als Dark Sky Nation verliehen. Auf der gesamten Südpazifik-Insel gibt es nur wenig schädliches menschengemachtes Licht. Rund 1.500 Menschen bewohnen das Eiland, davon etwa 600 Einwohner in der Hauptstadt Alofi. Ein Großteil der Gesamtfläche ist für die Landwirtschaft nutzbar, der Rest besteht aus tropischen Wäldern. Neben Niueanisch sprechen die meisten Niueaner auch Englisch.
Die Korallen-Insel liegt etwa 2.400 Kilometer nordöstlich von Neuseeland, mit dem es seit 1974 auch frei assoziiert ist. Bedeutet: Der Inselstaat genießt zwar Unabhängigkeit, ist aber nicht vollständig souverän.
Quellen
Potentialstudie – Eindämmung der Lichtverschmutzung im Fürstentum Liechtenstein Lichtemissionen in Liechtenstein und ihre Auswirkungen Eulen- und Greifvogelstation Haringsee, AT Kanton Aargau und ihre 5-Punkte Checkliste GALILEO.tv und Lichtverschmutzung: die unterschätzte Gefahr – und was dagegen hilft
In der heutigen Zeit zwischen Gaming, Fernsehen und Social Media, geht die Idee eines analogen Gesellschaftsspieles verloren. Sich einfach die Zeit nehmen, sich an einen Tisch zu setzen und mit seinen Liebsten in ein Spiel einzutauchen, wird immer seltener. Darum stelle ich dir meine fünf liebsten Gesellschaftsspiele vor, welche sehr empfehlenswerte sind. Schenke deinen Liebsten doch ein Gesellschaftsspiel zu Weihnachten und erlebe mit ihnen unvergessliche, lustige Spielmomente.
In diesem klassischen Brettspiel geht es darum, Siedlungen zu bauen, Gebiete zu erobern, sich zu entwickeln und als Seefahrer über See zu setzen. Ein Spiel mit Strategie, bei dem auch Glück mitspielt. Das Spiel dauert um die 75 Minuten. Dieses Brettspiel wurde über 30 Millionen Mal verkauft und sollte jeder Spielliebhaber kennen.
Für alle Denker*innen und Strateg*innenen ist dieses simple, aber dennoch sehr komplexe Spiel perfekt. Dieses Brettspiel für zwei besteht aus drei ineinander liegenden Quadraten mit Verbindungslinien in den Seitenmitten. Jeder Spielende versucht mit seinen neun Spielsteinen durch abwechselnde Spielzüge, bei denen man einen Spielstein verschiebt, drei seiner Steine in eine Reihe, genannt „Mühle“, zu kriegen. Wichtig dabei ist, dass man immer zwei bis drei Schritte vorausdenkt. Eine Partie kann zwischen 5 Minuten bis 20 Minuten. Je nachdem, wie unterschiedlich stark die zwei Spieler sind.
Wer gerne schnell und aktiv ein Kartenspiel spielt, für den ist Ligretto genau das Richtige. Ligretto ist für zwei bis vier Spieler geeignet. Während des Spiels versucht man, alle seine Karten möglichst schnell auf gemeinsame Stapel in der Mitte abzulegen. Alle Spieler spielen gleichzeitig. Dies macht es zu einem sehr lebhaften und schnellem Spiel. Eine Partie dauert ca. 5-10 Minuten.
Allen Spionage Fans, die gerne in die Welt des Geheimnisvollen und Mysteriösen eintauchen, kann ich dieses Spiel nur wärmstens empfehlen. Bei diesem Brettspiel ist es das Ziel, den flüchtigen Mister X aufzudecken und zu ergreifen. Dabei schlüpft einer der Spieler in die Rolle des Mister X. Sein Ziel ist es, den restlichen Spielern zu entkommen und so das Spiel für sich zu gewinnen. Die Jagd führt durch ganz Europa und nicht wie bei dem Spiel Scotland Yard nur durch London.
Gespielt wird mit Karten dabei ist das Ziel, durch steigern, verhandeln und abzocken der Mitspieler, möglichst viele Tierquartette zu ergattern. Das Spiel kann von 3 bis 5 Personen gespielt werden und dauert etwa 45 Minuten. Dieses Gesellschaftsspiel ist jedoch nichts für schwache Nerven, denn während des Verhandelns, muss man immer auf der Hut sein, sodass dich deine Mitspieler nicht über den Tisch ziehen.
Natürlich kann man diese Spiele auch übers Internet kaufen. Wir empfehlen dir aber, bei den Händlern in Liechtenstein und der Region nachzufragen. Dadurch unterstützt du die heimische Wirtschaft in diesen schweren Zeiten. Ausserdem haben viele der Läden sowieso auch einen Online Shop und/oder Lieferservice eingerichtet. Folgende Geschäfte verkaufen Gesellschaftsspiele im Land und der Region:
Mikado Hobby, Spiel + Freizeit AG
Thöny AG Schreibwaren
omni bücher spiele und mehr
Spielplus Anstalt
Manor in Haag (CH)
Spielewelt in Feldkirch (AT)
Vielleicht ist dir das auch schon passiert. Du kaufst ein Produkt mit der Annahme, dass es umweltfreundlich, ökologisch und natürlich ist. Denn du hast auf den Slogan vom Produkt geachtet. Zu Hause nimmst du dir die Zeit und schaust dir das Gekauft doch noch etwas genauer an. Und siehe da – was sich auf den ersten Blick als nachhaltig und umweltfreundlich darstellt, ist in Wahrheit eine Chemieschleuder. Fazit: Wir sind einmal mehr auf die Werbung der Hersteller hereingefallen.
aha-Jugendreporterin Lea
Alle die Produkte, die wir einkaufen, von Sportartikel zu Erdöl bis hin zu Lebensmittelprodukten, sind alle oft unter umweltschädlichen Bedingungen hergestellt. Diese Produkte, die der Umwelt und dem Planeten schaden, verkaufen die Unternehmen nicht nur ohne Bedenken, sondern sie bewerben sie auch noch als umweltfreundlich.
Dieses Vorgehen nennt man Greenwashing. Als Greenwashing bezeichnet man eine Marketingstrategie von Unternehmen, die darauf abzielt ihr Unternehmen in der Öffentlichkeit als umweltfreundlich und verantwortungsbewusst darzustellen. Sie brüsten sich damit, dass ein bestimmter Teil ihres Produktes ökologisch verantwortlich hergestellt wurde, dabei heben sie dies so stark hervor, dass der Konsument die eigentlichen umweltbelastende und schädliche Produktion nicht wahrnimmt.
Ein Beispiel dafür ist, wenn Kosmetikhersteller Werbung mit einer natürlichen Zutat machen, während der Rest der Rezeptur alles andere als ökologisch und natürlich ist.
Viele Unternehmen werden dafür berechtigterweise hart kritisiert, unter anderem auch McDonalds, RWE oder andere grosse Unternehmen.
Im Zusammenhang mit Greenwashing stösst man unwillkürlich auch auf den Begriff Bluewashing. Der Begriff bezeichnet ebenfalls eine PR-Strategie, die nach dem gleichen Prinzip funktioniert aber auf den sozialen Bereich abzielt. Bei dieser Strategie wollen die Unternehmen ein soziales Image präsentieren und wollen sich nur von der besten Seite zeigen. Sie posten und werben mit Slogans, die schlussendlich aber nur leere Worte sind. Im Endeffekt wollen sie davon ablenken, dass sich das Unternehmen nicht wirklich um soziale oder ethische Verantwortung bemüht.
Beispiele für Bluewashing finden sich häufig in der Textilbranche und besonders unter Fast-Fashion-Labels, bei welchen Kinder arbeiten oder den Mitarbeitern viel zu wenig Lohn bei gleichzeitig sehr schlechten Arbeitsbedingungen bezahlt wird (Sweatshop).
Viele Stimmen fordern eine Einführung von Mindeststandards. Zum Beispiel die Kernarbeitsnormen der internationalen Arbeitsorganisation ILO, die unter anderem Zwangs- und Kinderarbeit verbieten und Arbeitern das Recht auf gerechte Löhne verschaffen wollen.
Würden man diese Normen durchsetzen und würden sie eingehalten werden, müssten sich die Konsumenten nicht erst die Frage stellen, ob ein Produkt mit oder ohne Kinderarbeit, fair oder unfair produziert wurde. In diesem Bereich sehen viele Leute einen grossen Nachholbedarf vonseiten der Politik und der Wirtschaft.
Greenpeace startete 2009 mit einer ganz eigenen Version des Werbespots von RWE, eine Aktion gegen Greenwashing.
In seinem Imagespot von RWE erscheint ein freundlicher Riese, der durch grüne Wälder und Wiesen stapft und dabei Windräder und Kraftwerke aufstellt. Am Ende des Werbespots erscheint der Slogan: „Es kann so leicht sein, Grosses zu bewegen, wenn man ein Riese ist.“
Der original Werbespot von RWE https://www.youtube.com/watch?v=VBHIpxVFi50
Die Antwort von Greenpeace auf den Werbespot von RWE
Dabei ist RWE der grösste CO2-Emittent (Duden: Industriebetrieb o. Ä., der Emissionen verursacht) Europas, dies schreibt das Unternehmen selbst auf seiner Internetseite.
Ein weiteres Beispiel dafür ist McDonalds. Der Fast-Food Riese hat den Hintergrund ihres Logos von Rot auf Grün geänderte, denn dies sollte das Bewusstsein für mehr Respekt gegenüber der Natur vermitteln.
Text im Bild/Greenpeace: „In 2009 McDonalds startet changing their brand color from red to green as „a commitment to and respect for the environment“. In 2014 they startet using genetically-modified animal feed to cut the costs for a Chicken Burger or a Chicken McNugget by less than 1 Cent.“
https://www.youtube.com/watch?v=b6iHXh-DSsc
Ein bisschen Respekt hilft der Natur aber auch nicht weiter, man sollte eher die gesamten Geschäftsmethoden überdenken. Weniger Plastik und weniger Abfall für sämtliche Produkte. Selbst in unserer Region gibt es Firmen, die Greenwashing betreiben. Erdgas zum Beispiel hat ein grünes Blatt im Logo, wird aber nicht umweltfreundlich hergestellt.
Viele Leute sind nämlich bereit mehr zu bezahlen, wenn sie das Produkt für nachhaltig und ökologischer halten. Diesen Effekt nutzen die Unternehmen natürlich gekonnte aus und verkaufen sich als umweltfreundlicher und verantwortungsbewusster als sie in Wahrheit sind, um ihr Image zu verbessern und einen höheren Profit herauszuschlagen.
Das Problem bei Greenwashing ist, dass diese Produkte (trotz aller positiven Werbung) unter sehr schlechten Umweltbedingungen produziert werden und dass für deren Herstellung die Natur sehr stark belastet wird. Viele Lebensräume von Tieren werden zerstört, Wälder gerodet und somit werden Mensch und Tier nach und nach vergiftet.
Wir können uns gegen Greenwashing wehren, indem wir über diesen Begriff, diese Strategie informieren, um anschliessend erkennen zu können, welche Unternehmen Greenwashing betreiben.
Ein klares Indiz, dass es sich NICHT um umweltfreundliche Produkte handelt, siehst du auf der Etikette. Da stehen oft Begriffe wie ökologisch, biologisch, natürlich, grün etc. Diese Begriffe sind nicht geschützt und können beliebig verwendet werden
Einige Organisationen widmen sich dem Kampf gegen Greenwashing. So zum Beispiel die deutsche Verbraucherschutz-Organisation Foodwatch, die alljährlich den „Goldenen Windbeutel“ für die dreisteste Werbelüge des Jahres vergibt. Dort findest du ebenfalls Ansprechpartner.
Bei Siegelklarheit.de bekommst du eine Übersicht über die gültigen Siegel. Anhand Produktgruppen (Lebensmittel, Mode etc.) kannst du dir die unterschiedlichen Labels anzeigen lassen. Weiters kannst du sie miteinander vergleichen.
Bildquellen
Beim Event „Ab ins Ausland“ interviewten die Jugendenreporterinnen Hannah und Lea verschiedene Personen zum Thema Reisen und Aufenthalte im Ausland. Sie erfuhren dabei einiges über diverse Reisemöglichkeiten und Projekte, ganz unterschiedliche Reisedestinationen, aber auch über noch geplante oder ersehnte Reisevorhaben. Spannende Gespräche sind entstanden, welche sie gerne weitergeben, um auch dich zu inspirieren.
aha-Jugendreporterin Hannah
Anna verriet uns, dass sie nach ihrem Schulabschluss gerne nach Spanien reisen würde, weil sie dort bereits mit Freunden war, das Land und die Kultur gefielen ihr damals schon sehr. Ihr Ziel ist es, besser Spanisch zu lernen. Durch die Schule lernte sie bereits einige Wörter und Sätze, doch das reicht ihr noch lange nicht. Sie möchte in Spanien mit Kindern arbeiten und im Haushalt mithelfen. Dazu eignet sich ein Au-pair-Jahr, in dem sie bei einer Gastfamilie gegen Verpflegung, Unterkunft und Taschengeld unterstützend mithilft und gleichzeitig Sprache und Kultur des Gastlandes kennenlernt. Zum Beispiel bereiten Au-pair-Mädchen Mahlzeiten für die Familie zu, wecken am Morgen die Kinder auf und machen sie für die Schule fertig oder kümmern sich um allgemeine Haushaltsarbeiten (Putzen, Waschen etc.). Als Au-pair unterstützt man also die Gastfamilie.
Mehr zum Thema findest du unter Au-Pair
Tamara, unsere nächste Interviewpartnerin war 5 Wochen in Costa Rica unterwegs. Zuerst gönnte sie sich eine Auszeit, in der sie viel las, im Meer schwamm und das süsse Nichtstun genoss. Danach leistete sie 2 Wochen Freiwilligenarbeit. Am Morgen stand sie meistens um 5:30 Uhr auf und machte bei einem Yoga Retreat mit und somit startete sie entspannt in den Tag. Sie half in einer Tierauffangstation, indem sie mit anderen Volunteers (= Freiwilligen) Essen zubereitete und viele andere Dinge tat, um die Organisation zu unterstützen. Die Freiwilligen kümmerten sich um die verschiedensten Tiere wie Brüllaffen, Eichörnchen, Vögel oder rote Aras. Gemäss Tamara war es sehr gut, dass sie zuerst die Zeit am Meer wählte und erst anschliessend der Arbeit nachging. Rückblickend würde sie jedoch nicht mehr unbedingt allein auf Reisen, wieso? Weil es doch viel schöner ist, wenn man jemanden hat, mit dem man seine Erlebnisse und Eindrücke teilen kann.
Mehr zum Thema findest du unter Freiwilligeneinsätze
Alessia war ein Jahr lang mit ihrem Freund auf einer Weltreise. Sie starteten ihre Reise in Afrika und gingen dann nach Amerika. Ihr grösstes Highlight waren die Galapagos Inseln, dort blieben sie drei Wochen und fanden die Natur einfach atemberaubend und wunderschön. Alessia erzählte uns, dass sie während der Pandemiezeit unterwegs waren und dass es dadurch kaum Touristen gab – dadurch kamen sie viel in Kontakt mit den Einheimischen. Durch Corona war auch vieles günstiger und so konnten sie sich viele Dinge leisten, welche sonst nicht möglich gewesen wäre. In Namibia machten sie eine „Self Drive Safari“, welche ihnen das Land näherbrachte. Ägypten war jedoch eine Destination, welche ihr nicht sonderlich gefiel. Als Frau wurde sie dort nicht gut behandelt, meint sie, und die Menschen waren oftmals unhöflich. Leider hat Ägypten diesen Ruf, obwohl diesen Land aufgrund der Geschichte unglaublich spannend ist. Im Grossen und Ganzen blickt Alessia auf eine unvergessliche Zeit zurück und empfiehlt jedem, mal eine grössere Reise zu unternehmen
Alessia hat ihre Weltreise dokumentiert, unter Witweg erfährst du mehr
André verbrachte vier Monate in der Gold Coast in Australien. Er ist eher ein Sommermensch und entschied sich deshalb im Winter nach Australien zu reisen, da es dort warm war. Er absolvierte einen 10-wöchigen Sprachaufenthalt und versuchte dann die Prüfung für das Cambridge Certificate in Advanced. Leider bestand er die Prüfung knapp nicht, hat diese jedoch später erfolgreich nachgeholt. Besonders gefiel es ihm, so viele unterschiedliche Menschen von verschiedenen Orten kennenzulernen. In der Sprachschule waren unzählige Nationen aus der ganzen Welt vertreten. Noch heute hat er Kontakt mit Freunden aus Europa sowie Südamerika. Nachdem die Schule beendet war, bereiste er während 7 Wochen die Ostküste von Australien. Als wir ihn fragten, was ihm am besten gefiel, fiel es ihm schwer, die Frage zu beantworten. Denn er erlebte unzählige Sachen und auch die unterschiedlichen Bekanntschaften hinterliessen bleibende Eindrücke. Skydiving in Mission Beach oder auch der Ausflug nach Fraser Island waren mitunter die schönsten Erlebnisse, die ihm für immer in Erinnerung bleiben. Obwohl ein Sprung aus 4’500 Metern Höhe im Flugzeug doch einschüchternd war, wird dieses Erlebnis unvergesslich bleiben. Nach Australien bereiste er noch weitere Länder wie Fiji, Thailand und Singapur.
Leonie las in der Zeitung vom “Ab ins Ausland” Event im aha und entschied sich spontan einfach mal vorbeizuschauen. Sie arbeitet aktuell Vollzeit, würde dennoch gerne ein Zwischenjahr im Ausland absolvieren. Genaue Vorstellung hat sie noch nicht, jedoch würden sie Länder wie Indien oder Südafrika sehr reizen. Darum wollte sie sich über Sprachschulen bei der Organisation OneWorld informieren. Besonders motiviert hat sie, dass sie sich mit ehemaligen Sprachschülern austauschen konnte und so von deren Erfahrungen profitieren durfte. Faszinierend an Sprachschulen ist, dass man die Sprache in der Schule lernt und gleichzeitig auch im Alltag vor Ort anwenden kann. Man lernt viele neue Leute aus den verschiedensten Ländern und Kulturen kennen und kann seinen Aufenthaltsort innerhalb einigen Wochen oder sogar Monaten erkunden.
Mehr zum Thema findest du unter Sprachreisen
Der Europäische Solidaritätskorps, kurz auch ESK, ist ein neues Jugendprogramm. Im Rahmen ESK kannst du dich in einem gemeinnützigen Projekt in ganz Europa und darüber hinaus beteiligen. Du entdeckst dabei ein anderes Land sowie dessen Kultur, schliesst neue Bekanntschaften und erweiterst nebenbei deine Sprachkenntnisse. Alle jungen Menschen zwischen 18 und 30 Jahren und Wohnsitz in Liechtenstein, erhalten die einmalige Chance während zwei bis zwölf Monaten ins Ausland zu reisen. An Projekten teilnehmen kann man allein oder in einer Gruppe. Gruppen sind vor allem für junge Menschen, die sich nicht allein ins Ausland trauen, eine grossartige Gelegenheit.
Der ESK bietet und unterstützt zudem neu Solidaritätsprojekte in Liechtenstein. Mit Solidaritätsprojekten können junge Menschen ihre Umgebung so gestalten, wie sie wollen. In Gruppen von mindestens fünf Personen kann man ein lokales und solidarisches Projekt auf die Beine stellen und so sein Land mitgestalten. Das Beste daran ist, dass diese Projekte finanziell sowie auch administrativ von der EU unterstützt werden. Hast du und deine Freunde eine Idee und seid motiviert etwas zu verändern? Dann warte nicht und nutze diese einzigartige Chance!
Mehr zum Thema findest du unter Europäisches Solidaritätskorps / ESK – Freiwilligenprojekte
AUSLAND
Hier findest du diverse Informationen über die unbegrentzten Möglichkeiten im Ausland.
ERFAHRUNGSBERICHTE
Jugendliche und junge Erwachsene berichten von ihren Erfahrungen.
ZWISCHENJAHR
Ein Zwischenjahr kann zu deiner Entwicklung beitragen und sogar ganz neue Perspektiven eröffnen.
AB INS AUSLAND
Videointerviews zum Thema Sprachreisen und Freiwilligeneinsätze.
Viele junge Leute zieht es ins Ausland, sei dies beruflich, während der Schul- oder Studienzeit, als Zwischenjahr oder in den Ferien. Die Möglichkeiten für kurze und längere Auslandsaufenthalte sind trotz Pandemie vielfältig, verlangen aber auch ein bisschen mehr Flexibilität.
Wichtige und interessante Links für deine nächste Auslandsreise sowie Kontaktdaten zu Experten.
AUSLANDSCHECK
Welcher Auslandsaufenthalt passt am besten zu dir? Mach den Auslandscheck!
Ich heisse Lea, bin 17 Jahre alt. Ich gehe in die 6. Klasse des Liechtensteinischen Gymnasium in Vaduz und gestaltete im Rahmen meiner Facharbeit im Schulfach bildnerisches Gestalten ein eigenes Kinderbuch mit dem Titel „Affe Toni – Was kann denn ich?“. Das Bilderbuch ist für Kinder von 3 bis 5 Jahren geeignet.
Schon als kleines Kind haben mich meine Kinderbücher begeistert und mit ihren farbigen Bildern konnte ich in eine neue und faszinierende Welt eintauchen. Auch später in der Schule und vor allem in der Freizeit begleiteten mich Bücher ständig. Was mich jedoch immer wahnsinnig faszinierte, waren die Illustrationen des Buches.
Darum entschied ich mich im Zuge meiner Facharbeit im Schulfach „Bildnerisches Gestalten“ am Liechtensteinischen Gymnasium in Vaduz für eine eigene Bilderbuchgeschichte für Kinder von 3 bis 5 Jahren zu kreieren. Somit konnte ich meine Leidenschaften, das Schreiben, Gestalten und Illustrieren wunderbar vereinen.
Ich setzte mir das Ziel, eine eigene Geschichte mit einem pädagogisch wertvollen Inhalt zu erfinden. Diese wollte ich mit einer bestimmten Technik, die anfangs noch offenstand, illustrieren.
Also machte ich mich mit Acrylfarbe und Pinsel ans Werk. Es entstanden viele bunte und kindliche Illustrationen, wovon einige einen Platz in meinem Kinderbuch fanden.
Beim Podcast „Interview mit Lea über ihr Kinderbuch“ spricht Lea über ihre Erfahrungen der Gestaltung ihres eigenen Kinderbuches.
Die Geschichte selbst handelt vom Affen Toni. Toni lebt im Dschungel und fragt sich immer wieder, was er denn gut kann. Seine Freundin, das Nilpferdmädchen, kann gut schwimmen. Sein Freund, der Papagei, fliegt bis zu den höchsten Wipfeln des Dschungels. Doch was kann Toni denn gut? Auf seiner Suche nach seinem Talent erlebt er viele Abenteuer. Doch durch seine Höhen und Tiefen lernt Toni, dass Gott jedem Tier im Dschungel sein eigenes Talent gegeben hat.
Ich hatte so viel Spass an der Arbeit, dass ich schneller als geplant fertig war. Ich hatte nie geplant, das Kinderbuch zu veröffentlichen, doch als es fertig war, nahm diese Idee immer mehr Form an.
Nach einigen Erkundigungen und verschiedenen Gesprächen war es dann so weit: Mein Kinderbuch wurde veröffentlicht.
Ich investierte viel Arbeit, Zeit und Begeisterung in dieses Kinderbuch, aber vor allem hatte ich viel Freude dabei. Diese Freude an Büchern möchte ich gerne mit anderen teilen.
Affe Toni von Lea. Bücher | Orell Füssli (orellfuessli.ch)
ISBN-Nummer: 9783752685060
Lea ist 17 Jahre alt und wohnt in Ruggell. Sie geht aktuell in die 7. Klasse des Liechtensteinischen Gymnasium in Vaduz und gestaltete im Rahmen einer Facharbeit im Schulfach bildnerisches Gestalten ein eigenes Kinderbuch mit dem Titel „Affe Toni – Was kann denn ich?“. Das Bilderbuch ist für Kinder von 3 bis 5 Jahren geeignet.
Schon als kleines Kind war Lea von Kinderbüchern begeistert. Mit den farbigen Bildern konnte sie in eine neue und faszinierende Welt eintauchen. Auch später begleiteten sie Bücher in der Schule und vor allem in ihrer Freizeit. Was sie jedoch immer wahnsinnig faszinierte, waren die Illustrationen des Buches.
Mit diesem Projekt konnte sie ihre Leidenschaften, das Schreiben, Gestalten und Illustrieren wunderbar vereinen.
Sie setzte sich das Ziel, eine eigene Geschichte mit einem pädagogisch wertvollen Inhalt zu erfinden. Diese wollte sie mit einer bestimmten Technik, die anfangs noch offenstand, illustrieren.
Also machte sie sich mit Acrylfarbe und Pinsel ans Werk. Es entstanden viele bunte und kindliche Illustrationen, wovon einige einen Platz in ihrem Kinderbuch fanden.
Affe Toni von Lea H. Bücher | Orell Füssli (orellfuessli.ch)
Bei unserer Auswahl von Feriencamps und Workshops über den Sommer findest du sicher etwas, das genau deinen Geschmack trifft. Die Liste der Veranstalter erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
Code Camp - Technopark Liechtenstein AG, Vaduz
Code Camp bietet für Kinder (7 – 13 Jahren) eine einzigartige Einführung in die Welt des Programmierens. Mehr als 50ʼ000 Kinder weltweit haben bereits ihre eigenen Games entworfen und gebaut – mit grossem Erfolg auch im Technopark Liechtenstein.
English Summer Camp
Das English Summer Camp in Schaan bietet Kindern von 6–12 Jahren eine kreative Mischung aus Englischlernen, Spielen, Sport und Bastelspass – ganz nach dem Motto: mix and match! Die Kinder erleben täglich von 8:00–17:00 Uhr ein abwechslungsreiches Programm mit Barbecue, Wortspielen und Challenges – Mittagessen und Snacks inklusive.
Caritaslager
Die Caritas Liechtenstein bietet jährlich zwei Sommerlager für Kinder zwischen 7 – 12 Jahren im Malbun an. In den zehn Lagertagen werden einige Wanderungen unternommen, aber auch gebastelt und gespielt.
FC Vaduz - Fussballcamp
Beim Fussballcamp des FC Vaduz stehen an 5 Tagen Toleranz, Fairness, Spass und der respektvolle Umgang miteinander im Vordergrund. Das Erlebniscamp richtet sich an Kinder im Alter von 5 – 10 Jahren, das Leistungscamp ist für Jugendliche von 10 – 16 Jahren.
Sportcamp
Die Stabsstelle für Sport organisiert jährlich ein Sommer- und ein Wintersportlager für Jugendliche zwischen 12 – 17 Jahren.
Sportwoche
Tolle Angebote während den Sommerferien in der Region Sarganserland, Werdenberg, Fürstentum Liechtenstein und Bündner Herrschaft.
Fussball Camp für Mädchen
Für Mädchen zwischen 7 – 15 Jahren findet in den Herbstferien das Fussball Camp für Mädchen statt.
Special Adventure Camp Fussballcamp
Fussballcamp und -turnier für Jugendliche mit und ohne Behinderung. Special Adventure Camps sind erlebnispädagogische Sportferien für Jugendliche mit Behinderung, bei denen durch Sport, Inklusion und gesellschaftliche Teilhabe am Leben gefördert werden.
Wildnessen Liechtenstein
Am Lagerfeuer kochen, unter freiem Himmel schlafen, natives Handwerk erlernen, sich im Wald unsichtbar machen, Fallen bauen und jede Menge Spiele… Mindestalter 9 Jahre
Kreativ Akademie
Die Kreativ Akademie bietet das ganze Jahr über Kurse für Kinder und Jugendliche zu unterschiedlichen Themen. In den Ferien finden ausserdem „Camps“ ohne Übernachtung statt, die sich einem bestimmten Thema wie beispielsweise Stop-Motion Film Animation widmen.
Ferienspass
Die Ferienspass Angebote sind vielseitig & vielleicht ist auch das passende (Camp-)Angebot für dich mit dabei?
Interkulturelles Sommerlager
Langeweile in den Sommerferien? Nicht mit uns! Im Sommer 2021 werden erneut Jugendliche aus den verschiedensten Ländern im Alter von 14 – 17 Jahren eine Woche voller Spiel, Spass und neuen Erfahrungen erleben.
Camp Rock
Camp Rock bietet ganzjährig diverse Ferienlager für Kinder von 9 – 12 Jahre und Jugendliche von 13 – 16 Jahre in Bischofszell/CH an. Im Camp Rock gibts Action pur – mit Aktivitäten der Jahreszeit entsprechend.
Kovive
In den Kovive-Camps, welche über das ganze Jahr verteilt angeboten werden, erleben Kinder und Jugendliche Spass und Abenteuer. Das breite Angebot umfasst unter anderem Sprach-, Sport- und Zirkuscamps.
Stiftung Feriengestaltung für Kinder
Es werden Plausch-, Sommerlager und Wochenendprojekte für Kinder und Jugendliche zwischen 7 und 15 Jahren angeboten. Ausserdem können auch Hausboot- und Snowboardcamps sowie Skilager besucht werden.
Tipilager
Hier können Sommercamp für Kinder und Jugendliche zwischen 10 und 15 Jahren gebucht werden. Während der ganzen Campzeit wird in Tipis übernachtet. Das Tipilager Schweiz bietet die Ferienlager in Zusammenarbeit mit dem WWF Schweiz an.
WWF-Ferienlager
WWF bietet das ganze Jahr über Camps und Familienlager für Kinder und Jugendliche jeden Alters an, die sich rund um das Thema „Natur erleben“ drehen. Auszüge aus dem Angebot: Reitlager, Wildwasserlager, Naturforscherlager, Tauchlager, Zauberlager, Segellager, Theaterlager, …
Musical- und Sportcamps
Das ganze Jahr über bietet der Verein Adonia Musical- und Sportcamps an verschiedenen Orten in der Schweiz für Kinder und Jugendliche an.
Reithof Langmatt
Der Reithof bietet Reitferien und-wochenenden für Kinder und Jugendliche ab 9 Jahren an.
Jugendcamp & Jugendreitlager
Die San Jon Scuol bietet für Kinder und Jugendliche Reitlager und Camps an.
Italiando
Du möchtest italienisch lernen, daneben auch in die Kultur eintauchen und eine tolle Zeit mit anderen Jugendlichen verbringen? Dann Check das Kursanegbot von Italiando.
fRilingue Sprachcamps
Chillst du lieber am Strand, bist du ein abenteuerlustiger Adrenalin-Freak oder liebst du Kunst und Kultur? fRilingue organisiert das ganze Jahr hindurch Sprachcamps und Feriencamps für Jugendliche in der Schweiz und im Ausland in Zusammenarbeit mit Partnerschulen in Frankreich, England, Malta und vielen weiteren Ländern.
Alpadia Sommercamps
Alpadia bietet Sommercamps für Kinder und Jugendliche im Alter von 8-17 Jahren in der Schweiz, Deutschland, Frankreich und England an. Dabei wird ein attraktives Freizeitangebot mit einem Sprachkurs verbunden.
Reitcamp Vorarlberg
Der SV Ebnit veranstaltet in Zusammenarbeit mit der Sportabteilung der Stadt Dornbirn und mit Unterstützung durch den RAIBA-Club Reit-und Freizeitcamps für Schülerinnen und Schüler.
Englisch-Erlebniscamp
Das Englisch-Erlebniscamp für 10-14 Jährige bietet eine aktive und unvergessliche Ferienwoche mit vielen verschiedenen Sport- und Freizeitprogrammen.
Abenteuer Sportcamp
Beim Abenteuer Sportcamp heisst es jedes Jahr schnell sein – denn die Plätze sind heiss begehrt! Während 6 Wochen in den Sommerferien haben Kinder und Jugendliche im Alter von 6-14 Jahren an verschiedenen Standorten in Vorarlberg die Möglichkeit sich gemeinsam mit anderen sportlich auszutoben.
Crossculture Week
Die Crossculture Week ist ein Angebot der Bregenzer Festspiele. Jugendliche im Alter von 14 – 20 Jahren erarbeiten dabei während einer Woche gemeinsam mit Profimusiker/innen in diversen Workshops ein Programm welches bei einem finalen Konzert präsentiert wird.
Ferientanzwochen
Hier ist der Name Programm, denn es dreht sich alles rund ums Tanzen. Kinder und Jugendliche bis maximal 16 Jahren haben die Möglichkeit während der Sommerferien in verschiedene Tanzstile (Jazzdance, Ballett, HipHop und Moderndance) hineinzuschnuppern. Neben Tanztechnik, Choreographie und Improvisation steht natürlich der Spass im Vordergrund.
Computer Camp
Die Computer Camps sind für Kinder/Jugendliche zwischen 8 – 17 Jahren und finden am Arlberg statt. Gewählt werden kann zwischen Programmieren, YouTube Academy, Hardware Academy, 3D Game & Art Design, Game Development und Open Coding.
Freeride-Safety-Camps
Freeride-Safety-Camps richtet sich an Jugendliche ab 14 Jahren. Die Camps finden von Dezember – April statt und haben unterschiedliche Schwerpunkte. Je nach Camp gibt es verschiedene Workshops zu den Themen Lawinensicherheit, Tourenplanung, Aufstieg mit Tourenski, etc.
Alpine Climate Camps
Camps für Klima-Aktivist:innen, um die eigenen Akkus aufzuladen und sich mit Gleichgesinnten zu vernetzen.
https://www.suedwind.at/vorarlberg/termine-archiv/detail/frische-kick-fuer-klimaaktivistinnen/
Ferienhort am Wolfgangsee
Unsere zwei Sommercamps bieten den Teilnehmer:innen ein einzigartiges Ferienerlebnis auf unserem 400.000 m² grossen Gelände direkt am Wolfgangsee. Sport, Abenteuer und Gemeinschaft stehen im Mittelpunkt: Wir verfügen über eigene Segel- und Ruderboote, Kletteranlagen, Sportplätze sowie grosszügige Naturflächen.
International Youth Meeting Dachau
Das Internationale Jugendtreffen Dachau (IYM) findet jährlich im Sommer statt und bringt junge Menschen aus aller Welt zusammen, um sich mit Themen wie Ausgrenzung und Diskriminierung auseinanderzusetzen. Neben Workshops und historischen Besuchen gibt es auch Freizeitaktivitäten.
young austria Feriencamps
young austria veranstaltet seit über 60 Jahren betreute Sommercamps für Kinder und Jugendliche im Alter von 6-17 Jahren. Alle Camps finden in ausgewählten Jugendhotels im Salzburger Land statt. Dabei dreht sich alles um Sprache, Spaß & Action.
Action Camps
Angeboten werden Action-,Circus-, Englisch- und Mathecamps für Jugendliche zwischen 11 und 16 Jahren. Während der Campzeit gibt es viele spannende Aktivitäten, wie zum Beispiel Bogenschiessen und Gokart fahren. Im Winter werden auch Snowcamps veranstaltet.
Berlitz Austria
Berlitz Austria bietet im Sommer nationale (Österreich) und internationale Sprachencamps für Kinder und Jugendliche von 7-17 Jahren an. Ausserdem umfasst das Angebot auch Camps zu den Themen Sport, Musik & Tanz, neue Medien und Interkulturalität.
Schnitz- und Bildhauerschule Geisler-Moroder
Holz-Kreativ-Camp sowie Krampus- und Brauchtumsmasken – Camp für Kinder und Jugendliche zwischen 10 – 15 Jahren im Lechtal/Tirol.
Du hast dich für das Freiwillige Soziale Jahr entschieden? Hier findest du die Schritt-für-Schritt-Anleitung für den Bewerbungsablauf:
Du kannst dich bereits jetzt für den 13. Jahrgang (Start ab August 2026) bewerben.
Fülle dazu das Anmeldeformular aus und wir melden uns schnellstmöglich bei dir.
Die nächsten Erstgespräche finden jeweils von Januar bis Ende Mai statt und dienen zur Feststellung der grundsätzlichen Eignung. Die Vergabe der zur Verfügung stehenden Plätze erfolgt aufgrund der Interessen, der zu erwartenden Eignung, der Verfügbarkeit der Plätze, Rückmeldung des Schnupperns sowie der Reihenfolge des Eintreffens der Anmeldeformulare.
Nach einem positiven Erstgespräch erhältst du die Daten der infrage kommenden Einsatzstelle und der jeweiligen Kontaktperson. Innerhalb einer festgesetzten Frist muss ein Bewerbungsgespräch bei dieser Stelle stattfinden. In der Regel wird auch mindestens ein Schnuppertag vereinbart. Dabei geht es für dich wie für die Einsatzstelle darum, euch kennenzulernen, die örtlichen Rahmenbedingungen zu checken, die Klienten für dein mögliches FSJ zu erleben und erste Eindrücke zu bekommen. Es kann sein, dass 3-4 Schnuppertage nötig sind, bis sich beide Seiten gefunden haben.
Spätestens nach Ablauf der Bewerbungsfrist (vielleicht schon früher) entscheiden sich die Einsatzstellen für die jeweiligen Volontär:innen. Du wirst schnellstmöglich vom aha oder der Kontaktperson darüber informiert.
Wenn alle Aufnahmebedingungen (formale Voraussetzungen, positives Erstgespräch, Zusage eines Platzes durch die Aufnahmeorganisation) erfüllt sind, kommt ein Vertrag zwischen dir als Volontär:in, der Einsatzstelle und dem aha (Koordination des FSJ) zustande. Die Vertragserstellung erfolgt im Mai/Juni. Eine Bewerbung um ein FSJ an einem Einsatzort ist ohne ein Erstgespräch nicht möglich.
Das nächste FSJ beginnt formal am 1. August 2026. Am 30. Juli 2026 findet bereits der Kennenlerntag statt – behalte dir diesen Termin unbedingt frei.
Du bist wöchentlich zu 90% in der Aufnahmeorganisation und zu 10% in den begleitenden Bildungsmodulen aktiv. Die Module finden gemeinsam mit allen anderen Volontär:innen statt.
In den Bildungsmodulen werden Wissen und Erfahrungen vertieft.
Die Module umfassen rund 180 Stunden. Die Teilnahme ist obligatorisch. Das Angebot unterstützt dich, um in den täglichen Aufgaben in deiner Einsatzstelle zu reifen und deine sozialen Kompetenzen gezielt zu entwickeln. Die Module finden wöchentlich (in der Regel Mittwochnachmittag) statt.
Die Inhalte sollen dir helfen, Situationen in den Einsatzstellen besser zu verstehen. Sie sind eine erste Einführung in Fachthemen sozialer Berufe und bieten zudem Einblick in verschiedene Aufgabenfelder und Ausbildungsstätten. Der Austausch untereinander, zahlreiche Übungen und spielerische Annäherung an soziale und persönliche Themen ermöglichen dir die Auseinandersetzung mit deinen Stärken und Perspektiven.
Die Inhalte vermitteln Fachpersonen aus sozialen, kulturellen, wissenschaftlichen Berufen und aus der freien Marktwirtschaft. Deine Mitarbeit und die der anderen Volontär:innen trägt wesentlich dazu bei, dass diese Stunden zu einem spannenden Erlebnis werden.
Spass hat einen grossen Stellenwert im FSJ. Neben der Arbeit, die zum Teil sehr anstrengend oder belastend sein kann, möchten wir dir innerhalb der Aufnahmeorganisationen und im Rahmen der Bildungsmodule auch viele Inputs mit Spassfaktor anbieten.
Du bekommst am Ende deines FSJ ein umfassendes Zertifikat. Das Zertifikat gilt in vielen weiterführenden Ausbildungen als Nachweis deines FSJ und unterstützt die Inhalte für das geforderte Vorpraktikum. Selbst bei einer Bewerbung in anderen Branchen haben Volontär:innen damit Pluspunkte gesammelt und sich bei der Jobsuche und Bewerbung leichter getan.
Politik zum Anfassen
In diesem Workshop lernen Jugendliche, wie die Politik in Liechtenstein funktioniert und wie sie sich aktiv einbringen können – von Wahlen bis zu Mitbestimmungsmöglichkeiten. Der Jugendrat Liechtenstein bringt sein Wissen ein und motiviert junge Menschen, ihre Anliegen sichtbar zu machen. Das Angebot richtet sich an Schulklassen ab der 8. Schulstufe und wird individuell terminiert.
Auch das aha bietet zum Thema Politik & Rechte einen kostenlosen Menschenrechte-Workshop an:
Jetzt erst Recht! Menschenrechte für alle und überall
Ab 2 Unterrichtsstunden für Schüler:innen ab 12 Jahren.
Stand up – Speak out! Mach dich stark für Toleranz
Ihre Organisation bietet auch ein Workshopangebot zum Thema Politik & Rechte an? Gerne nehmen wir sie in die Auflistung auf – E-Mail an aha@aha.li.
Suchtprävention Liechtenstein
Programme zur Suchtprävention.
prev@work
Suchtprävention für Ausbildungsbetriebe basierend auf der Methode der themenzentrierten Interaktion.
Hier gelangen Sie zum kostenlosen aha-Workshopangebot im Suchtprävention:
Rauchen im Trend – Vapes, Snus & Co.
ready4life
«ready4life» unterstützt dich in deiner Gesundheit, im Umgang mit deinen Freund:innen und Arbeitskolleg:innen. Die App hilft dir bei der Bewältigung von Stress, Konflikte zu lösen und deinen eigenen Weg zu gehen. Das Ganze ist kostenlos, deine Antworten bleiben anonym und du kannst tolle Preise gewinnen!
Ihre Organisation bietet auch ein Workshopangebot zum Thema Suchtprävention an? Gerne nehmen wir sie in die Auflistung auf – E-Mail an aha@aha.li.
Sensibilisierungsaktion
Das Büro für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung beim LBV bietet Sensibilisierungsaktionen, um für die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderung zu sensibilisieren.
Ihre Organisation bietet auch ein Workshopangebot zum Thema Bedürfnisse von Menschen mit Behinderung an? Gerne nehmen wir sie in die Auflistung auf – E-Mail an aha@aha.li.
Mein positives Selbstbild formen
Der Verein kinderschutz.li bietet in Zusammenarbeit mit Alexandra Schiefen kostenpflichtige Workshops für Jugendliche 6. bis 9. / 10. bis 12. Klasse, Informationsanlässe für Eltern und Seminare für Lehrpersonen.
Ihre Organisation bietet auch ein Workshopangebot zum Thema Persönlichkeitsbildung an? Gerne nehmen wir sie in die Auflistung auf – E-Mail an aha@aha.li.
(Cyber-) Mobbing im Schulalltag – erkennen und nachhaltig verhindern
Der Verein kinderschutz.li bietet kostenpflichtige Workshops für Jugendliche 6. bis 9. / 10. bis 12. Klasse, Informationsanlässe für Eltern und Seminare für Lehrpersonen zum Thema (Cyber-)Mobbing.
Ihre Organisation bietet auch ein Workshopangebot zum Thema Cybermobbing an? Gerne nehmen wir sie in die Auflistung auf – E-Mail an aha@aha.li.
29. April 2026:
wird bekannt gegeben:
11. / 18. November 2026:
Die «jubel-Crew» nominiert Schüler:innen, die das «jubel-Squad» bilden. Dieses Kernteam tauscht sich mindestens einmal pro Monat mit dem/der jubel-Programmleiter:in aus und übernimmt verschiedene Aufgaben. Sie geben die Informationen an andere Klassensprecher:innen bzw. an die «jubel-Crew» weiter.
Am 16. Oktober 1945 wurde die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen FAO gegründet. Eine ihrer Hauptaufgaben ist die Sicherstellung der Ernährung weltweit.
Die Hauptursache für den Hunger sieht die FAO in den permanent steigenden Nahrungsmittelpreisen. Nach einer Studie der Weltbank verteuerten sich von 2005 bis 2008 die Nahrungsmittel um 83 Prozent. Zwischen Juni 2010 und Mai 2011 verdoppelten sich die Preise für Mais und Weizen nahezu.
Paradoxerweise leiden häufig die Personen, die an der Lebensmittelproduktion beteiligt sind, unter Hunger. Vor allem sind es Kleinbauern. Rund 40 Prozent der Weltbevölkerung lebt von kleinbäuerlicher Landwirtschaft. Die Betriebe erzielen häufig zu tiefe Erträge. Sie können nicht auf notwendige Infrastrukturen zurückgreifen, wie zum Beispiel Strassen, Stromnetz und Maschinen. Ihnen fehlt das Wissen und bei der Entwicklung neuer Produktionstechniken werden sie gar nicht oder nur wenig einbezogen. Viele haben kein eigenes Land und die Arbeit ist saisonal.
Der Verein Tellerrand Liechtenstein setzt sich seit vielen Jahrzehnten für globale Gerechtigkeit, nachhaltigen Konsum und solidarisches Handeln ein. Der Name ist dabei Programm: Wer über den Tellerrand schaut, merkt schnell, dass andere Teller auf der Welt oft deutlich weniger gefüllt sind – obwohl eigentlich genug für alle da wäre.
Tellerrand will genau das sichtbar machen. Der Verein zeigt auf, wie unser Konsumverhalten hier in Liechtenstein das Leben von Menschen in anderen Teilen der Welt beeinflusst – positiv oder negativ. Ziel ist es, Zusammenhänge verständlich zu erklären, zum Nachdenken anzuregen und zu zeigen, dass jede und jeder mit kleinen Entscheidungen etwas bewirken kann.
Tellerrand arbeitet nach dem Motto „global denken, lokal handeln“. Das heisst: Globale Themen wie Hunger, Armut, Fairer Handel oder Food Waste werden aufgegriffen und lokal in Liechtenstein vermittelt – zum Beispiel durch Aktionen, Veranstaltungen, Ausstellungen oder Bildungsarbeit.
Besonders bekannt ist Tellerrand für Aktionen rund um den Welternährungstag. Mit Projekten wie „Teller statt Tonne“, Kochaktionen aus geretteten Lebensmitteln oder der Schnippeldisko macht der Verein darauf aufmerksam, wie viel Essen unnötig weggeworfen wird – und was das mit globalem Hunger zu tun hat.
Dabei geht es nicht um erhobene Zeigefinger, sondern um Mitmachen, Erleben und Verstehen.
Mehr Infos zum Verein Tellerrand, den Aktionen und Mitmachmöglichkeiten gibt es auf der Website.
Trailer zu 10 Milliarden: wie werden wir alle satt?
Der Kinofilm aus dem Jahre 2015 ist (leider) immer noch brandaktuell!
Schon heute hat jeder Sechste zu wenig Nahrung. Im Laufe des 21. Jahrhunderts soll die Weltbevölkerung auf insgesamt zehn Milliarden Menschen ansteigen, wodurch sich zwangsläufig die Frage stellt, woher die Nahrung für deren Versorgung kommen soll. Das Lager der industriellen Landwirtschaft setzt auf weitere Expansion und Massenproduktion, während die traditionelle Landwirtschaft dazu aufruft, behutsamer mit den begrenzten Ressourcen umzugehen, deren schamlose Ausbeutung die Grundlage für die Ernährung der Menschheit zerstört. In Valentin Thurns Dokumentation werden beide Seiten und Visionen für die Zukunft vorgestellt und kritisch hinterfragt. Durch diesen Ansatz wird der Zuschauer letzten Endes selbst dazu aufgerufen, sein eigenes Essverhalten und dessen potenzielle Auswirkungen zu problematisieren.
Die vollständige Dokumentation auf Deutsch ist ebenfalls auf YouTube zu sehen.
Hier kannst du dich über die verschiedenen Projekte gegen den Welthunger informieren:
Welthungerhilfe
Caritas Projekte weltweit
Unter folgenden Links bekommst du noch mehr Infos rund um das Thema Ernährung:
Gesunde Ernährung
Bio, regional und nachhaltig
Nachhaltigkeit
Aber nicht nur das, sondern es macht dir auch Freude, Neues auszuprobieren und zu lernen und deine Skills zu erweitern? Dann werde Teil vom aha-Jugendteam.
Bist du interessiert und mind. 13 Jahre alt? Du willst dich in deiner Freizeit engagieren?
Dann bist du bei uns genau richtig! Denn das aha sucht immer wieder junge Leute, die als Jugendreporter:innen 🌐 aktuelle Themen bearbeiten, recherchieren und Interviews führen. Du hast aber auch die Möglichkeit, dich im Bereich Podcasts 🎧 mit Interviews und den Podcast-Tools auseinander zu setzten oder Beiträge für Social Media 📱 vorzubereiten.
Es gibt regelmässig Kick-Off Treffen für neue Interessierte. Anmelden kannst du dich dennoch und vor dem Treffen kontaktieren wir dich und lassen uns von dir nochmals deine Teilnahme bestätigen.
Schreib uns doch einfach, wenn du dabei sein möchtest: nathalie@aha.li Wir freuen uns über jede Unterstützung!
Eurodesk ist ein europäisches Jugendinformationsnetz, das 1990 gegründet wurde. Als Unterstützungsorganisation für Erasmus+ macht Eurodesk Informationen zur Mobilität sowie zu Lernzwecken umfassend für junge Menschen und diejenigen, die mit ihnen arbeiten, zugänglich. Mit einem Netzwerk von 38 Eurodesk-Zentren, die mit mehr als 4000 lokalen Informationsanbietende in 36 europäischen Ländern verbunden sind, sensibilisiert Eurodesk für europäische Möglichkeiten und ermutigt junge Menschen, aktive Bürger zu werden.
Die eurodesk Grundprinzipien:
So informiert Eurodesk einerseits Fachkräfte, die mit jungen Menschen arbeiten, über nationale und europäische Förderprogrammen in den Bereichen Europa, Jugend, Mobilität, Bildung, Kultur und Sport. Andererseits berät Eurodesk Jugendliche über die verschiedenen Möglichkeiten, ins Ausland zu gehen. Dazu gehören Sprachaufenthalte, Freiwilligendienste, Jobs und Praktika sowie Au-pair-Programme.
Die Leistungen von Eurodesk sind kostenlos, neutral und für alle jugendlichen und jungen Erwachsenen zugänglich.
Für alle konkreten Fragen kannst du dich ans aha als nationalen Partner im Eurodesk -Netzwerk für Liechtenstein wenden:
Eurodesk Liechtenstein Haus Melliger, Kirchstrasse 10, 9490 Vaduz Tel. +423 239 91 1, E-Mail: eurodesk@aha.li
Hier eine Karte mit allen Partnern von Eurodesk in 37 verschiedenen Ländern:
Auf der Seite von Eurodesk kannst du entweder Angebot für Fachkräfte oder auch für Jugendliche finden.
I am a young person
Eines der interessantesten Abenteuer, das die europäischen Bürger erleben, ist die Freizügigkeit. Sie können sich in der Europäischen Union frei bewegen und sich überall niederlassen. Alle Hindernisse (Reisekosten, Unterkunft, unzureichendes Taschengeld, Sprache, familiäre Verpflichtungen usw.) sollten dich nicht davon abhalten, es zu versuchen, denn Eurodesk bietet viele Möglichkeiten und unterstützt dich bei deiner Planung.
I work with youth
Eurodesk vereint rund 1100 lokale Jugendinformationsanbieter, so genannte „Multiplikatoren“, d. h. regionale oder lokale Organisationen, die mit jungen Menschen arbeiten, sie mit Jugendinformationen versorgen und sie über Mobilitätsmöglichkeiten beraten. Bei den Multiplikatoren kann es sich um Jugendzentren, Vereine, Gemeinden usw. handeln, aber trotz ihrer Vielfalt ist der Kern ihrer Aufgabe als Eurodesk-Multiplikatoren derselbe.
Im Opportunity Finder lassen sich viele Angebote zu den Themen Lernen, Freiwilligenarbeit, Praktika, Teilnahmen und Fördermittel finden.
Auf dem Europäischen Jugendportal können sich junge Menschen, die in Europa leben, lernen und arbeiten, über Chancen und Initiativen auf EU-Ebene und in den einzelnen Ländern informieren. Auch im Jugendbereich tätige Akteure wie Jugendorganisationen, Jugendbetreuer oder politische Entscheidungsträger finden hier nützliche Informationen.
Das Europäische Jugendportal enthält 4 Rubriken zu den inhaltlichen Schwerpunkten des Portals:
Zusätzlich gibt es jeweils eine Seite zu den Neuigkeiten, aktuellen Veranstaltungen und Erfahrungsberichten von jungen Erwachsenen.
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Europäisches Jugendportal
Wer, wie, wo, was findest du hier.
Hier gehts zum Aufbau und den Rubriken vom Europäischen Jugendportal
Hier erfährst du, was beispielsweise mit EU-Initiativen oder EU-Jugendstrategie gemeint ist.
Time to Move ist eine Veranstaltungsreihe, die im Oktober für junge Menschen organisiert wird. Die Events zeigen euch die vielfältigen Möglichkeiten ins Ausland zu gehen: an einem internationalen Projekt teilnehmen, Europa erkunden oder Erfahrungen für die Zukunft sammeln. Alle Veranstaltungen werden von Eurodesk-Expert:innen durchgeführt, die euch gerne all eure Fragen beantworten und euch helfen, das Programm zu finden, das am besten zu euch passt. Ob Freiwilligendienst, Schulaufenthalt oder Praktikum im Ausland – wir helfen euch weiter.
Immer wieder finden auch Wettbewerbe statt, bei denen du ein Time to Move-T-Shirt entwerfen kannst und so den Geist der aktuellen Kampagne repräsentierst. Der kreativste Kopf gewinnt!
Eurodesk Brüssel hat einen Kurzfilm zum europäischen Informationsnetzwerk gedreht. Schaut mal rein!
Folgende Workshops werden vom aha KOSTENLOS angeboten.
Infos & Buchung Workshops Medienkompetenz
Hier finden sich die genaue Workshop-Beschreibungen inklusive Themenauflistung und abgedeckter Kompetenzen laut LiLe (Liechtensteiner Lehrplan).
Dauer: 90 Minuten
Kurzbeschreibung:In diesem interaktiven Workshop lernen die Schüler:innen, wie soziale Medien funktionieren und welche Risiken damit verbunden sind. Sie erfahren, wie ihre Daten verwendet werden, wie Apps süchtig machen können und wie sie ihre Privatsphäre schützen. Ziel ist es, dass die Schüler:innen ihr eigenes Onlineverhalten reflektieren und digitale Räume bewusst und sicher nutzen.
Kurzbeschreibung: Dieser Workshop vermittelt digitale Rechte, sichere Passwörter und sensibilisiert für Online-Risiken wie Cybermobbing, Sexting oder Phishing. Die Schüler:innen entwickeln durch interaktive Übungen digitale Selbstverteidigung und lernen, wie sie ihre Daten schützen und ihre Rechte im Netz wahrnehmen können.
Kurzbeschreibung: Die Schüler:innen setzen sich mit digitalen Datenspuren und Tracking auseinander und erkennen, wie viel Online-Dienste über sie wissen. Sie erfahren, wie Suchmaschinen und Algorithmen funktionieren und lernen, Alternativen für mehr Datenschutz zu nutzen, um ihre Privatsphäre zu schützen.
Kurzbeschreibung: In diesem Workshop analysieren die Schüler:innen die Welt der Influencer:innen und reflektieren ihre Bildschirmzeit. Sie erkennen digitale Manipulation und entwickeln ein realistisches Selbstbild. Ziel ist es, gesunde digitale Routinen zu entwickeln und die Auswirkungen von Werbestrategien und Filtern zu verstehen.
Kurzbeschreibung: Der Workshop vermittelt den kritischen Umgang mit Informationen, zeigt Tools zum Faktencheck und stärkt die Medienkompetenz. Die Schüler:innen lernen, Fake News zu erkennen, Deepfakes zu durchschauen und seriöse Quellen zu finden, um ihre Fähigkeiten im Umgang mit der Informationsflut zu verbessern.
Dauer: 135 Minuten (3 Schulstunden)
Kurzbeschreibung: In diesem praxisorientierten Workshop experimentieren die Schüler:innen mit KI-Tools und bauen einfache Modelle. Sie lernen, wie KI funktioniert, was ein Algorithmus ist und reflektieren die ethischen Fragestellungen, die mit der Nutzung von Künstlicher Intelligenz verbunden sind. Ein spannender Einstieg in das Thema der Zukunft!
Dauer: 90 Minuten (2 Schulstunden) Schulstufe: ab der 6. Klasse buchbar
Kurzbeschreibung: In diesem Workshop erfahren die Jugendlichen, wie Vorurteile, Stereotypen und Diskriminierung im Alltag allgegenwärtig sind und welche Auswirkungen Ausgrenzung hat. Sie analysieren die Ursachen von Ausgrenzung und erarbeiten konkrete Handlungsmöglichkeiten, um aktiv dagegen vorzugehen. Die Jugendlichen lernen wichtige Anlaufstellen kennen und erfahren, wie sie selbst für Toleranz eintreten und gegen Ausgrenzung handeln können.
Infos & Buchung Workshop Toleranz
Kurzbeschreibung: In diesem Workshop erfahren die Jugendlichen, was Menschenrechte mit ihrem Alltag zu tun haben, wer sie schützt und an wen sie sich wenden können, wenn ihre Rechte verletzt werden. Durch praktische Übungen und konkrete Beispiele lernen sie, wie sie ihre eigenen Rechte einfordern und die Rechte anderer respektieren können. Sie erfahren auch, welche wichtigen Menschenrechts-Akteure in Liechtenstein tätig sind. Der Workshop orientiert sich an den Themen und Bedürfnissen der Jugendlichen und wird in Zusammenarbeit mit dem Verein für Menschenrechte und Amnesty International Liechtenstein durchgeführt.
Infos & Buchung Workshop Menschenrechte
Dauer: 90 Minuten (2 Schulstunden)Schulstufe: 6. – 8. Klasse
Kurzbeschreibung: In diesem Workshop setzen sich die Jugendlichen mit dem Thema Rauchen und Nikotinprodukte wie Vapes, Snus und Zigaretten auseinander. Sie erfahren, warum diese Produkte besonders bei jungen Menschen so beliebt sind und welche Rolle Trends, Social Media und Gruppenzwang dabei spielen. Gemeinsam wird beleuchtet, wie schädlich diese Produkte wirklich sind und welche gesundheitlichen, psychischen und sozialen Folgen der Konsum haben kann. Die Jugendlichen reflektieren typische Drucksituationen aus dem Alltag und erarbeiten Strategien, um Gruppenzwang zu erkennen und selbstbewusst Nein zu sagen. Ziel des Workshops ist es, Wissen zu vermitteln, Mythen zu hinterfragen und die Jugendlichen darin zu stärken, eigene, informierte Entscheidungen zu treffen.
Infos & Buchung Workshop Vapes, Snus & Co
Kurzbeschreibung:In diesem Workshop erfahren die Schüler:innen, wie ein Podcast entsteht – von der ersten Idee bis zur Veröffentlichung. Sie lernen, Inhalte in einem Audioformat umzusetzen, spannende Geschichten zu erzählen und die Grundlagen von Technik, Audioschnitt und Gesprächsführung zu beherrschen. Ideal für alle, die mit dem Podcasting beginnen oder ihre Skills erweitern möchten!
Infos & Buchung Podcast-Workshop
Kurzbeschreibung:In diesem Workshop erhalten die Schüler:innen einen Überblick über die vielfältigen Angebote des aha – Tipps & Infos für junge Leute. Sie erfahren, wie sie auf relevante Informationen zu Themen wie Auslandsaufenthalten, Jobs, Studien und Freizeit zugreifen können. Zusätzlich wird gezeigt, wie sie sich selbstständig über verschiedene Themen informieren können. Der Workshop kann mit einem Surf-Smart-Parcours oder einem speziellen Workshop erweitert werden, der praxisnahe Tipps zur Nutzung von digitalen Informationsquellen bietet.
Infos & Buchung aha-Exkursion